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Archiv Nachrichten:

Hier finden Sie ältere Nachrichten, die zuvor auf unserer Startseite standen.

Uhu brütet in Überlingen
Überlingen ist um eine Sensation reicher. Schon im Winter 2009/2010 waren die schaurig schönen Rufe des Uhus von den Überlinger Stadtdächern zu hören. Zur großen Überraschung vieler kam es zu einer erfolgreichen Brut und der Jungvogel verließ Ende Juni den Nistplatz. Auf der Homepage des NABU Überlingen ist das alles sehr schön dargestellt:
http://www.nabu-bodensee.de/ueberlingen/

Bartgeier unterwegs: Neues aus dem Calfeisental
Daniel Hegglin von der Stiftung Pro Bartgeier schreibt uns: "Die jungen Bartgeier im Calfeisental entwickeln sich gut. Gerne senden wir Ihnen einige Bildimpressionen dazu:
http://r.nbrmail.com/Resources/126726/27919/24490846/openlink.axd
Bildstrecke http://r.nbrmail.com/Resources/126727/27919/24490846/openlink.axd
Zudem finden Sie auf unserer Newsseite den Link zu einem Beitrag von /Schweiz aktuell/, auf welchem Sie eindrückliche Flugaufnahmen sehen können. Auch die Filmaufnahme eines Erstflugs von einem Junggeier in Vercors können Sie auf unserer Newsseite aufrufen:
http://r.nbrmail.com/Resources/126728/27919/24490846/openlink.axd"

Kampfadler erbeutet Weißstorch in der Masai Mara (Kenia)
Markus Jais macht uns auf eine interessante Geschichte (allerdings auf Englisch) aufmerksam: http://www.wildlifeextra.com/go/photo/martial-eagle.html

NABU trauert um Horst Hanemann
Der Gründungsvorsitzende des NABU Baden-Württemberg, ehemalige stellvertretende NABU-Präsident und Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande ist tot. Lesen Sie hier weiter: http://baden-wuerttemberg.nabu.de/nabu/news/verband/12638.html

Müssen die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert werden?
Wahlversprechen werden oft gebrochen. Aber mit dem Wahlversprechen, die Atomlaufzeiten zu verlängern, ist es der jetzigen Bundesregierung bitter ernst. Zwar will sie die Energieversorgung langfristig auf Erneuerbare Energien umstellen, aber weil die Erneuerbaren Energien nicht rasch genug vorankämen, sei eine Verlängerung der Atomlaufzeiten als "Brückentechnologie" notwendig - so etwa begründete Umweltminister Röttgen zu Beginn seiner Amtszeit die Entscheidung zur Laufzeitverlängerung.
Der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) kommentiert diesen Sachverhalt ausführlich unter http://tinyurl.com/28s5exh

SFV-Flyer 100 Prozent Erneuerbare Energien vollständig neu überarbeitet
Der SFV schreibt in seinem aktuellen Rundbrief: "Wir dürfen uns nicht länger von der kurzsichtigen Solarstrom-Rendite-Diskussion fesseln lassen, sondern müssen die überlebenswichtigen Entscheidungen in der Energiepolitik ins Blickfeld rücken. Deshalb haben wir unseren 100 Prozent-Flyer neu aufgelegt. Unter der Überschrift "100 Prozent Erneuerbare Energien statt Verlängerung der Atomlaufzeiten" können Sie Ihren Brieffreunden auf einem einzigen Blatt Papier darlegen, von welchen falschen Voraussetzungen die derzeitige Bundesregierung in der Energiepolitik ausgeht.
Unter http://www.sfv.de/pdf/Flyer__August_2010pdf.pdf gibt's den Flyer zur Ansicht."

BP-Ölbohrung im Mittelmeer stoppen
Christoph Bautz von Campact schreibt uns: "Vor rund zwei Wochen gelang es BP endlich, das Bohrloch im Golf von Mexiko zumindest provisorisch zu verschließen. Monatelang demonstrierte der Ölkonzern, wie wenig er Tiefseebohrungen im Griff hat. Doch anstatt hieraus Konsequenzen zu ziehen, will BP bereits in wenigen Wochen die nächste Bohrung starten. Im Mittelmeer, vor der Küste Libyens, will der Öl-Multi in noch größerer Tiefe als am Golf von Mexiko eine neue Ölquelle erschließen. Gemeinsam können wir die dreisten Pläne von BP durchkreuzen! Das Unternehmen kämpft schon jetzt mit seinem ramponierten Image und wird auf Protest der hiesigen Konsument/innen sehr sensibel reagieren. Schließlich ist BP mit der Marke Aral bundesweit Marktführer beim Betrieb von Tankstellen.
Appellieren Sie an BP, die Tiefseebohrung zu stoppen! http://www.campact.de/oel/sn1/signer"

Neuer Infopfad im Wollmatinger Ried
Regierungspräsident Julian Würtenberger hat an der Ruine Schopflen auf dem Reichenaudamm gemeinsam mit dem NABU den neuen Infopfad im Wollmatinger Ried eröffnet. Der Infopfad ist ein Teilstück des internationalen Bodenseepfads. Er informiert über Lebensräume, Tiere und Pflanzen dieses Naturschutzgebiets, das mit dem Europa-Diplom des Europarats ausgezeichnet ist. Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/familien/ausflugtipps/bodensee/12613.html.

Ergebnisse der ersten Nussjagd in Baden-Württemberg - 42 Nachweise der Haselmaus
Die stark bedrohte Haselmaus lebt noch an einigen Stellen Baden-Württembergs. Vor allem in mittleren und höheren Lagen hat die kleine Schlafmaus vermutlich Rückzugsräume gefunden, während sie in der Rheinebene vermutlich kaum mehr zu finden ist. Diese auch für Experten neuen Erkenntnisse hat der NABU aus seiner Aktion „Große Nussjagd 2009“ gewonnen. Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/projekte/nussjagd/ergebnisse2009/index.html.

Der Juli-LNV-Infobrief ist erschienen: Obstbaumwiesen - ist es schon kurz nach 12?
Der Zustand unserer Obstbaumwiesen ist seit Jahrzehnten ein Sorgenkind aller Natur- und Heimatschützer. Alljährlich zur Erntezeit erhebt sich die Stimme von Gütlesbesitzern und Naturschützern und überall liest man die Appelle, unsere Streuobstwiesen zu retten. Es gibt dazu vielfältig lokale und regionale Bemühungen, nicht nur von Seiten der Naturschutzvereine. Es ist zu befürchten, dass es um 2040 in Baden-Württemberg keine nennenswerten Streuobstbestände mehr geben wird. Den ganzen Infobrief finden Sie unter http://www.lnv-bw.de/2010-07-LNV-Infobrief.pdf.

Fundstück im Netz: Sturmmöwe "reitet" auf Seeadler
In der Greifvögel-Yahoogroup wurde auf ein sehr interessantes Foto aufmerksam gemacht: http://www.lintukuva.fi/markus/1028.php.

Fledermausbroschüre für Jugendliche wieder lieferbar
Die NAJU hat eine Neuauflage der 20-seitigen Broschüre "Fledermäuse brauchen Freunde" herausgegeben. Das Werk ist besonders für junge Leute bestimmt und enthält rund 50 Fotos und Abbildungen zur Biologie, Ökologie, Gefährdung und zum Schutz der Tiere. Großen Wert legt die Broschüre auf die praktische Fledermausschutzarbeit. Sie Broschüre kann nun wieder gegen 1,50 Euro zzgl. Versand bei der NABU-Landesgeschäftsstelle bestellt werden.
http://baden-wuerttemberg.nabu.de/info/bestellen/index.html

Sommerlimikolen im Birdnet bestimmen
Im Birdnet finden Sie aktuell ein kleines Video, das acht verschiedene Limikolenarten zeigt. Aber welche? Das sollen Sie herausfinden. Der große Vorteil: Die Vögel fliegen nicht weg und Sie können sich das Video so oft anschauen wie Sie wollen und stoppen kann man es auch. Wer die acht richtigen Arten nennt, wird am einem der Vogelfestivals zum Kuchen oder zum eine Snack eingeladen - wenn er unter den zehn Einsendern ist, die unter den ersten Hundert Einsendern ausgelost werden. Hier der Link: http://xrl.in/5v5e

Stirbt Trauerseeschwalbe in Schleswig-Holstein aus?
Trotz günstiger Witterung zeichnet sich auch in diesem Jahr ein schlechter Bruterfolg der letzten Trauerseeschwalben auf Eiderstedt ab. Eine zu starke Entwässerung im Vogelschutzgebiet gefährdet ihr Überleben. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=35370966

Achtung! Botulismus kann Tausende Vögel töten!
Botulismus ist eine äußerst gefährliche durch Bakterien hervorgerufene Vergiftung. Das Gift gilt als verheerendstes Gift überhaupt! Botulismus tritt meistens im Hochsommer auf, in aller Regel während oder kurz nach einer längeren trockenheißen Wetterperiode und kann Tausenden Wasservögeln das Leben kosten. Jetzt wurde ein erster Fall aus Köln bekannt. Vogelbeobachter und Spaziergänger sollten vor allem bei Gängen entlang von Gewässern jetzt die Augen offen halten. Viele tote Schwäne, Enten oder Gänse könnten Anzeichen für eine Epidemie sein und sollten sofort bei der Feuerwehr gemeldet werden. Mehr im Birdnet unter http://xrl.in/5vc7

Ab sofort wieder Fördermittel für Solarheizungen
Branche und Verbraucher können endlich aufatmen. Ab sofort stehen wieder Fördermittel für den Einbau von Solarheizungen zur Verfügung. Der Haushaltsausschuss im Bundestag hat die im April verhängte Sperre von Fördermitteln in Höhe von 115 Millionen Euro aufgehoben. Ab 12.7.2010 können beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wieder Anträge gestellt werden. „Die Aufhebung der Fördersperre kam in letzter Minute. Ein weiteres Ausbleiben der Fördergelder hätte viele Unternehmen in die Insolvenz getrieben“, so BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig.
Mehr dazu unter http://www.woche-der-sonne.de/veranstalter-werden/aktuelles.html

Einigungsvorschlag zur PV-Vergütungskürzung beschlossen
Bund und Länder haben sich im Vermittlungsausschuss auf kleinere Änderungen bei der künftigen Vergütung für Solarstrom geeinigt. Die Förderung soll nun in zwei Schritten abgesenkt werden. "Das Vermittlungsergebnis ist lediglich ein kosmetischer Eingriff und enthält keine substanziellen Nachbesserungen", sagte Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. Der BSW-Solar hatte die Politik aufgefordert, die Summe der bis zum 1.1.2012 geplanten Fördereinschnitte von bis zu 42 Prozent zu reduzieren und an der tatsächlichen Kostenentwicklung der deutschen Solarwirtschaft zu orientieren, um den weiteren Ausbau der Solarindustrie am Standort Deutschland nicht zu gefährden.
Weitere Infos unter http://www.woche-der-sonne.de/solarenergie-so-gehts/aktuelles.html

forsa-Umfrage: Große Zustimmung zu Erneuerbaren Energien
Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland spricht sich für einen starken Ausbau der Erneuerbaren Energien aus. Die jährliche Forsa-Umfrage zur Akzeptanz Erneuerbarer Energien belegt erstmals repräsentativ für jedes einzelne Bundesland die hohe gesellschaftliche Zustimmung zu regenerativer Energieerzeugung. „Wir beobachten seit Jahren einen Bevölkerungsanteil von mehr als 90 Prozent, dem der Ausbau und die verstärkte Nutzung der Erneuerbaren Energien wichtig bis außerordentlich wichtig ist“, so Jörg Mayer, Geschäftführer der Agentur für Erneuerbare Energien.
Mehr unter http://www.woche-der-sonne.de/solarenergie-so-gehts/aktuelles.html

EEG-Update: Solarstromförderung aktuell!
Die aktuellen Änderungen im Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) und alle Vergütungssätze bzw. Veränderungen der Einspeisevergütung für Solarstrom finden Sie unter http://www.solarwirtschaft.de/eeg-update

Millionen für ausgeräumte Landschaften - Fallstudie zur Schädlichkeit von Agrarsubventionen
Die bisherige EU-Agrarpolitik begünstigt mit ihren pauschalen Flächenprämien Landwirte mit einer intensiven, naturschädigenden Bewirtschaftung erheblich. Das hat der NABU in einer Fallstudie zur Schädlichkeit von Agrarsubventionen herausgefunden.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=34798927

Apollofalter im Großformat - Kampagne gegen das Artensterben geht in die zweite Runde
Im Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt und rund 100 Tage vor der Weltnaturschutz-konferenz im japanischen Nagoya geht die NABU-Kampagne gegen das Artensterben in die zweite Runde. Unter dem Motto "Fast weg ..." macht der NABU auf das alarmierende Artensterben aufmerksam.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=34798918

Kein Gehör am Runden Tisch - Dialog zur Gentechnikforschung verweigert
Am Runden Tisch zur Pflanzengenetik werden die Umweltverbände nicht länger teilnehmen. Der Grund: Neue Forschungsvorschläge, die sich mit den Risiken für Mensch und Natur auseinandersetzen, werden vom Bundesforschungsministerium ignoriert.
Weiter unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=34798924

Aaaah, eine "Höllennatter"
NABU-Alb-Guide Helmut Meng staunte nicht schlecht, als er im Rahmen der Vorbereitung auf seine Tour mit zwei Klassen des Progymnasiums Tailfingen im Bereich Nank/ Lammerberg in Tailfingen unterwegs war. Was da vor ihm lag, war eine ausgewachsene Kreuzotter (Vipera berus), die in dieser schwarzen Form im Volksmund auch "Schwarzviper" oder "Höllennatter" genannt wird.
Mehr auf unserer Homepage unter http://tinyurl.com/39739zb

Was tun, wenn die Schlange beißt? NABU gibt Tipps im Umgang mit den Reptilien
Über 2700 Schlangenarten gibt es auf der Welt. Aber nur fünf davon leben auch in Baden-Württemberg. Der NABU stellt die Arten vor, erläutert wo diese vorkommen, welche giftig sind und was bei einem Biss zu tun ist.
http://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiereundpflanzen/reptilien/schlangen/index.html

NABU-Biosphärenmobil kann von Schulen gebucht werden
Das Biosphärenmobil kann von Schulen gebucht werden. Den Kindern werden beim Besuch des NABU-Mobils die Alleinstellungsmerkmale und Besonderheiten der Schwäbischen Alb nahegebracht. http://baden-wuerttemberg.nabu.de/naturerleben/mobil/schulen/index.html

Gelbtafeln: Insektenfalle oder Gefahr für Kleinvögel?
Gelbtafeln sind eigentlich dazu gedacht, Insekten von Nutzpflanzen abzuhalten. Nun wurde ein Fall bekannt, bei dem eine Blaumeise so festgeklebt ist, dass sie sich nicht mehr alleine befreien konnte. Ist das ein Einzelfall – oder gibt es mehr Beobachtungen dazu? Ihre Mithilfe ist gefragt.
Mehr unter http://verbandsnetz.nabu.de/themen/vogelschutz/gelbtafeln/index.html

Unzureichender Naturschutz bei Bebauungsplänen: LNV fordert mehr Kontrolle
Die im ganzen Land vertretenen LNV-Arbeitskreise machen schon seit Jahren die Erfahrung, dass sich eine erhebliche Anzahl von Kommunen bei den Ausgleichsmaßnahmen nicht an die Festlegungen der von ihnen selbst beschlossenen Bebauungspläne halten. Neu zu schaffende Biotope würden entweder unvollständig, an anderer Stelle oder überhaupt nicht realisiert.
http://www.lnv-bw.de/presse_archiv/pr100617-bau-ausgleich.pdf

Maiszünsler: mutiertes Enzym leitet Artbildung ein
Der Maiszünsler, ein wichtiger landwirtschaftlicher Schädling, kommt in zwei Rassen vor, die sich nicht miteinander kreuzen können. Die Ursache für diese Reproduktionsbarriere haben jetzt Wissenschaftler in „Nature“ aufgedeckt. Demnach verändern Mutationen eines Enzyms die Zusammensetzung der Sexuallockstoffe beider Rassen und machen sie damit für Paarungspartner der jeweils anderen Rasse uninteressant. Diese Erkenntnis ist sowohl für die Biologie der Artbildung als auch für die biologische Schädlingsbekämpfung relevant.
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11886-2010-07-01.html

Photovoltaik vor dem Absturz
Im Jahr 2009 sind 3806 MWp Solaranlagen in Deutschland neu installiert worden, erheblich mehr als in all den Jahren davor (siehe die Graphik ganz unten). In etwa wurden doppelt so viele Solarmodule wie im Vorjahr zu Solaranlagen verbaut. Insofern wäre lauter Jubel angebracht. Der Solarförderverein Deutschland SFV würde gerne in diesen Jubel mit einstimmen, wenn er nicht schon jetzt vorhersehen könnten, was mit den Siegern geschehen wird: Sie werden durch Schwarz/Gelb zu einer Vollbremsung gezwungen und dann systematisch finanziell ausgehungert.
Mehr unter http://www.sfv.de/artikel/photovoltaik_in_deutschland_vor_dem_absturz.htm

ZDF-Dokumentation "Totgesagte leben länger - Das Comeback der Kernkraft"
Der Atomausstieg ist beschlossene Sache. Daran ändere sich auch unter Schwarz-Gelb nichts, sagt der neue CDU-Umweltminister Röttgen. "Kernenergie kann man auf Dauer nur nutzen, wenn eine Mehrheit der Menschen sie akzeptiert. Das ist seit Jahrzehnten nicht der Fall." Atomkraft sei nichts anderes mehr, als eine "Brückentechnologie". Wie sieht er also aus, der langsame Ausstieg aus der Atomkraft? Werden Werke geschlossen? Sozialpläne ausgehandelt? Der Rückbau vorbereitet? http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,1872,8079157,00.html?dr=1
Unter http://tinyurl.com/33yfrr8 gibt es die ganze Filmdokumentation über knapp 45 Minuten.

Zuckerrohr bedroht das Tana-Delta
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald schreibt uns:
"Das Delta des Tana-Flusses in Kenia ist Gefahr. Eines der wichtigsten Feuchtgebiete Afrikas soll unter Zuckerrohr-Plantagen für die Ethanol-Produktion begraben werden. Bitte unterstützen Sie die Delta-Bewohner und Umweltgruppen, die um den Erhalt ihres artenreichen Lebensraumes kämpfen und beteiligen Sie sich an unserer Protestaktion gegen die Pläne der Regierung."
Hier geht's zur Aktion: http://www.regenwald.org

Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt
Der BUND Ortsverband Reutlinger Alb und die lokalen Kirchengemeinden laden am Mittwoch, den 07. Juli zum Kennenlernen und Diskutieren der Studie in die Trochtelfinger Bücherei, Marktstrasse 23 ein.
Mehr unter http://www.bund-neckar-alb.de/start/aktuelles/regionale-termine/

Neues auf den Tagfalter-Seiten
Der Lilagold-Feuerfalter konnte nun auch fotografisch belegt werden. Auch sonst gibt es ein paar neue Bilder: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/natur/lycaenidae.htm

Neues von den Geiern
Wieder eine Beobachtung in Baden-Württemberg … Und von Dieter Haas haben wir eine Bestimmungshilfe für fliegende Gänse- und Mönchsgeier erhalten. Dies und mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/geier/geierstart.htm

Aus dem Newsletter von "Bartgeier unterwegs"
Die erste Auswilderung von Bartgeiern in den Nordalpen hat bestens geklappt. Gerne zeigen wir Ihnen den kurzen Film, der uns vom Filmer Lucas Pitsch zur Verfügung gestellt wurde: Video Auswilderungstag: http://r.nbrmail.com/Resources/116690/26811/24490846/openlink.axd

Fundstück in der Süddeutschen Zeitung: Hol's der Geier
Biologen plädieren für mehr Aas in der Natur, weil viele Wildtiere und Vögel von toten Nutztieren leben. Die EU fürchtet aber, dass sich durch herumliegende Kadaver Seuchen und Erregern ausbreiten könnten.
Weiter geht's unter http://www.sueddeutsche.de/wissen/oekologie-hols-der-geier-1.966789

Raptor Poisonings in Africa - is there a solution?
In der Greifvogel-Yahoogroup macht Markus Jais auf interessante Artikel über das Vergiften von Greifvögeln in Afrika aufmerksam (in Englisch): Lakew Berhanu from Ethiopia has written about Raptor Poisoning in Ethiopia: http://www.africanraptors.org/poisoning-of-raptors-in-ethiopia-by-lakew-berhanu/ While PhD student from Princeton University, Corinne Kendall writes about losing yet another of her tagged birds - a Lappet-faced Vulture to poisoning in the Masai Mara in Kenya. http://www.africanraptors.org/another-vulture-bites-the-dust-by-corinne-kendall/

Kohlmeisen und Menschen gemeinsam: Das Neugier-Gen
Kohlmeisen mit einer bestimmten Genvariante sind besonders neugierig. Dies trifft aber nicht auf alle Meisen-Populationen zu, haben jetzt internationale Forscher gezeigt. Ähnliche Ergebnisse gab es auch schon bei Forschungen über Zusammenhänge zwischen Gen und Charakter beim Menschen.
Auch hierzu mehr bei birdnet.de unter http://tinyurl.com/2ezh4lw

Wenn Vögel Menschen angreifen
Immer wieder gibt es von Mai bis Juli Berichte darüber, dass Spaziergänger und Jogger von Vögeln angegriffen werden. Was steckt dahinter?
Mehr bei birdnet.de unter http://tinyurl.com/29jm2xm

"Reden" statt kämpfen
Wer sich einem körperlichen Kampf aussetzt, geht hohe Risiken ein. Doch wie sonst soll die Raupe des Sichelflüglers Drepana arcuata ihr Blatt verteidigen, wenn sich ein Eindringling nähert?
Mehr unter http://www.spektrum.de/artikel/1035323

Die March-Thaya-Auen brauchen Ihre Stimme!
Der WWF bittet um Unterstützung: "Schon mehr als 10.000 ÖsterreicherInnen fordern die Rettung dieses Naturjuwels. Haben Sie schon unterschrieben? Jede Stimme ist wichtig im Kampf gegen die Zerstörung von March und Thaya."
Mehr unter http://www.die-au.at/?cf=nl02

1,5 Jahre Knast für Walschützer - das darf nicht sein!
Der Meeresbiologe Thilo Maack von Greenpeace schreibt: "Ziemlich genau zwei Jahre, nachdem Junichi Sato und Toru Suzuki den größten Korruptions-skandal in der japanischen Walfangindustrie aufgedeckt hatten, ging letzte Woche in Japan der Prozess gegen die beiden Umweltaktivisten zu Ende. Und zwar mit einem Schock: Der Staatsanwalt fordert 18 Monate Gefängnis – ohne Bewährung! Dass die beiden Walschützer das Walfleischpaket nur als Beweisstück vorübergehend an sich genommen hatten, um die Verschleuderung von Staatsgeldern aufzudecken, klammerte der staatliche Ankläger völlig aus."
Weitere Infos und eine vorbereitet Protestmail finden Sie unter http://tinyurl.com/2uln2qc

Frage an die Deutsche Bank: Regenwald oder Bauxit für Aluminium?
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt uns: "Es geht um Geld, viel Geld. Bauxit im Wert von rund drei Billionen US-Dollar bergen die Niyamgiri-Berge im indischen Bundesstaat Orissa im Osten des Landes, rund 1000 Kilometer südwestlich von Kalkutta. Hier lebt seit Jahrtausenden das Volk der Dongria Kondh. Die mit dichtem Regenwald bewachsenen Berge leben sogar noch bengalische Tiger. Kredite der Deutschen Bank für Bauxitförderung bedrohen den Wald."
Hier können Sie protestieren: http://www.regenwald.org

Keine allgemeine Staatspflicht zum Schutz vor Schäden durch wildlebende Tiere
Im aktuellen IDUR-Schnellbrief "Recht der Natur" wird ein Urteil des OVG Karlsruhe, vom 06.04.2010 (12 U 11/10) wiedergegeben: 1. Es besteht keine allgemeine Verpflichtung des Staates, seine Bürger vor dem Verlust von Einnahmen zu schützen, die ihm durch wildlebende Tiere entstehen könnten. 2. Das beklagte Land haftet nicht wegen einer Verletzung von Amtspflichten auf Ersatz der vom Kläger behaupteten Schäden an seinen Tabakpflanzen, da eine Amtspflicht zur Beobachtung und Regelung des Bestands an Rabenkrähen nicht besteht. 3. Die Landwirtschaft hat sich insofern auf Folgen der natürlichen Umgebungsbedingungen einzustellen.
Diese und weitere interessante Infos unter http://www.idur.de/html/rdn-schnellbrief.html

Energy Autonomy - Die 4. Revolution / Einladung zur Kinonacht
Die Agenda-Gruppe „Energie“ Balingen und der Verein „Sonnenenergie Zollernalb e.V.“ zeigen ab 17. Juni den Film "Die 4. Revolution – energy autonomy“ – für voraussichtlich 14 Tage. Energie-Autonomie steht für die Vision, die Energieversorgung einer Gesellschaft nachhaltig, sauber und dezentral zu gestalten. Das erklärte Ziel ist, die Energieversorgung zugänglich und erschwinglich für alle zu machen. Es werden Projekte gezeigt, die ihren Energiebedarf aus eigenen Energiequellen decken können und sich damit frei machen von politischen Abhängig-keiten und Ressourcenknappheit. Am Donnerstag, den 17. Juni ist Premiere im Bali Kino in der Bahnhofstraße in Balingen.
Einen Trailer zum Film und weitere Infos gibt es unter http://www.energyautonomy.org/

Keine Beleuchtungsanlagen im Außenbereich
Der Förderverein Weiler-Kirche e.V. in Owingen hatte den Antrag gestellt, das schöne Kulturdenkmal nach Abschluss der Renovierungsmaßnahmen nachts anstrahlen zu dürfen. Der NABU hat sich daraufhin an den Vorsitzenden gewandt und darum gebeten, von dem Vorhaben Abstand zu nehmen.
Wer die Argumentation gerne nachlesen möchte, kann das hier tun: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/download/2010-06-14-weilerkirchle.pdf

Libellen-Seminar im Naturschutzzentrum Eriskirch
In der Newsgroup der Bodensee-Ornithologen wird auf ein Libellen-Seminar im Naturschutzzentrum Eriskirch am 02. und 03. Juli 2010 hingewiesen, das in Kooperation mit der Umweltakademie des Landes Baden-Württemberg sowie der Schutzgemeinschaft Libellen Baden-Württemberg durchgeführt wird. Mit Holger Hunger und Franz-Josef Schiel konnten zwei hervorragende Referenten gewonnen werden. Noch sind einige Plätze frei – vielleicht interessiert sich auch jemand aus dem Zollernalbkreis dafür.
Nähere Infos unter http://www.uvm.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/63680/

Wer malt die schönste Wildkatze? BUND-Malwettbewerb für Kinder endet am 30. Juni
Endspurt beim landesweiten BUND-Wildkatzenmalwettbewerb: Noch bis zum 30. Juni können 6-12-jährige Kinder ihre Bilder einreichen. Attraktive Preise warten auf die Gewinnerinnen und Gewinner: Für die Bestplatzierten ein Eintritt in den Tierpark Bad Mergentheim mit Begleitung, als weitere Preise die kuschelige BUND-Plüschwildkatze, toll bebilderte Wildkatzen-Bücher und T-Shirts. Inspiration können die BUND-Seiten zur Wildkatze im Internet geben oder die Wildkatzen-Ausstellung, die derzeit im Naturschutzzentrum Rappenwört bei Karlsruhe Station zu sehen ist. Dort werden auch die Gewinner-Bilder präsentiert werden.
Weitere Infos unter http://www.bund-bawue.de/wildkatze

Rotmilane bei Schwäbisch Hall vergiftet?
Gleich vier tote Greifvögel und zwei Tauben fand ein Hundehalter, der am Sonntagabend in Schrozberg mit seinem Vierbeiner unterwegs war. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand kann die Schwäbisch Haller Polizei nicht ausschließen, dass die Vögel vergiftet worden sind.
Mehr unter http://www.stimme.de/hohenlohe/polizei/art1494,1865922

Kormorane vor der Kamera: Der NABU überträgt Live-Bilder aus Fehmarn ins Internet
Der NABU Schleswig-Holstein hat mit dem NABU-Wasservogelreservat Wallnau eine Webcam in Betrieb genommen, die Bilder aus einer Kormoran-Kolonie überträgt. Damit wird ein ungestörter Einblick in die natürliche Brutstätte einer andernorts vielfach verfolgten Art geboten.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=32323894

Neues von den Senderstörchen: Hobors Junge wachsen prächtig/ Helmut brütet erfolglos
Hobor und seine Partnerin haben fünf Junge. Vier sind bereits beringt worden und wachsen prächtig heran. Das Nesthäkchen ist noch klein und schwach. Helmut indessen hat kein Glück bei der Brut. Die Eier die er bis heute bebrütet sind wahrscheinlich unbefruchtet.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=32323906

Spielende Füchse und Siebenschläfer - Naturtipps für Juni
Nicht nur kalendarisch geht im Juni der Frühling in den Sommer über. In der Vogelwelt wird es ruhiger, auch wenn manche Arten wie der Zaunkönig jetzt zum zweiten Mal brüten. Jungfüchse spielen jetzt vor ihrem Bau und die Sommerlinden blühen.
Weitere Infos unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=32323921

Veranstaltung zum Schutz des Regenwaldes in Tübingen
Barbara Lupp vom BUND-Regionalverband Neckar-Alb macht auf eine interessante Veranstaltung mit der Grupo Sal am 22. Juni im LTT in Tübingen aufmerksam.
Nähere Infos unter http://tinyurl.com/28n9fzp

Vortrag "Green New Deal in the USA" im d.a.i.
Heute, Donnerstag 17.6. um 20.15 Uhr, ist Prof. Dr. Miranda Schreurs von der Freien Universität Berlin im Deutsch-Amerikanischen Institut in Tübingen zu Gast und wird der Frage nach einem Green New Deal in den USA nachgehen: "Is There a Green New Deal in the USA? Climate Policy on the Road From Copenhagen to Mexico" Der Vortrag findet in englischer Sprache statt und wird moderiert von Franziska Brantner, MdEP Brüssel.
Weitere Infos im Flyer unter http://tinyurl.com/32yu3sy

Was machen die Geier?
Im Zollernalbkreis wurden bislang noch keine gesichtet. Doch in angrenzenden Landkreisen und im Bayerischen Allgäu tut sich offenbar wieder etwas. Die aktuellen Beobachtungen finden Sie unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/geier/geier.htm

720 Lerchenfenster in Baden-Württemberg bereits angelegt
Vor einem Jahr hat der NABU mit dem Landesbauernverband in Baden-Württemberg (LBV) das Lerchenfenster-Projekt gestartet. Nun haben beide eine positive Bilanz gezogen: 135 Landwirte haben sich mit 720 Lerchenfenstern an dem Projekt beteiligt.
Mehr unter http://www.nabu-bw.de/

Fangergebnisse der Berufsfischer im Bodensee unabhängig von Kormoran-Population
Der Fangertrag des Bodenseefischers beim Brotfisch Felchen entwickelte sich in den letzten Jahren unabhängig von der Kormoranpopulation insgesamt positiv. Die Fangmenge stieg trotz abnehmender Bestände im Obersee um 23 Prozent, im von Kormoranen besiedelten Untersee hat sie sich sogar verdoppelt. Darüber freut sich der Landtagsabgeordnete der Grünen, Siegfried Lehmann. Er hatte sich zuletzt für den Kormoran stark gemacht, auch wenn der gefiederte Fischräuber bei der Landtagswahl im kommenden Jahr keine Stimmen hat. Lehmann hatte bei der Landesregierung nachgebohrt.
Lesen Sie hier weiter bei See-Online.info unter http://tinyurl.com/38zx3kg

Webcam zeigt Alpensegler beim Brüten
Der NABU Freiburg und die Hebelschule Freiburg haben zwei Webcams installiert, um ein Alpensegler-Paar beim Brüten beobachten zu können. Diese seltene Vogelart hat im äußersten Süden Deutschlands ihre weltweit nördlichsten Kolonien. Werfen auch Sie eine Blick auf das Brutgeschehen!
http://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/voegelbeobachten/12373.html

Fledermausbroschüre für Jugendliche erschienen
Die NAJU hat eine komplett überarbeitete Neuauflage der 20-seitigen Broschüre "Fledermäuse brauchen Freunde" herausgegeben. Das Werk ist besonders für junge Leute bestimmt und enthält rund 50 Fotos und Abbildungen zur Biologie, Ökologie, Gefährdung und zum Schutz der Tiere. Großen Wert legt die Broschüre auf die praktische Fledermausschutzarbeit. Sie ist kostenlos und kann gegen Erstattung des Portos bei der NABU-Landesgeschäftsstelle bestellt werden: E-Mail: Service@NABU-BW.de, Tel: 0711 – 9 66 72 12

NABU-Bezirksverband Donau-Bodensee lehnt Paprika-Plantage im Hegau ab
11 ha Flächen sollen mit Gewächshäuser überbaut, diese mit Gas beheizt und mit Wasser aus der Radolfzeller-Aach bewässert werden – und das ganze ohne Umweltverträglichkeitsprüfung. Dass diese neuen, industriellen Paprika-Plantagen als landwirtschaftliches, privilegierte Vorhaben ohne Verträglichkeitsprüfung gebaut werden sollen, lehnt der NABU-Bezirksverband Donau-Bodensee ab.
Mehr im Singener Wochenblatt unter http://tinyurl.com/2vmuqd8

Abpfiff für Atomkraft - jetzt mitmachen!
Plötzlich soll alles ganz schnell gehen: Bereits vor der Sommerpause will sich die schwarz-gelbe Bundesregierung auf Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke einigen. Die Nachspielzeit für Atomkraft läuft — und es darf keine Verlängerung geben! Machen Sie deshalb mit bei der BUND-Aktion ABPFIFF FÜR ATOMKRAFT! Schreiben Sie selbst eine Protestmail an die Bundeskanzlerin, fügen Sie Ihren persönlichen Abpfiff dem BUND-Pfeifkonzert hinzu und laden Sie andere über Ihre E-Mail-Verteiler oder Ihre Internetseite zum Abpfeifen ein.
Weiter unter http://tinyurl.com/2ug72ya

Unnötige Straßenbauprojekte fressen 14 Milliarden Euro
Trotz der dringend nötigen Haushaltskonsolidierung sind zahlreiche Straßenbauprojekte in Deutschland im Bau oder geplant. Der NABU veröffentlicht nun eine Liste der 20 ökonomisch und ökologisch strittigsten Vorhaben, die den Steuerzahler Milliarden kosten würden.
Weiter unter http://www.nabu.de/themen/verkehr/verkehrspolitikprojekte/12408.html

Erfolgreicher Waldkauf und neue Aktion: Schluss mit Weltbank-Geld für Ölpalmplantagen
Reinhard Behrend von Rette den Regenwald e.V. bittet wieder um Unterstützung: "Wir wollen nicht, dass die Weltbank weitere Kredite für Palmölplantagen vergibt. Plantagen zerstören die Regenwälder und vertreiben die Menschen von ihren Feldern. 108 Organisationen haben bereits einen Aufruf gegen Kredite für Plantagen unterschrieben. Hier können auch Sie sich beteiligen: http://www.regenwald.org" Am 17. April wurden den Ayoreo-Indianer in Paraguay weitere 2 000 Hektar Chaco-Waldes überschrieben. Erworben wurde das Waldstück komplett mit Spendengeldern von Rettet den Regenwald.
Dieser und weitere Erfolge unter http://www.regenwald.org/erfolge.php

Vattenfall - Eine Million Holz aus den Tropen in Berlin verbrennen?
Und noch ein weiterer Vorgang bei Rettet den Regenwald e.V., diesmal von Klaus Schenck: "Der Energiekonzern Vattenfall und die Senatsregierung von Berlin planen zur Energieversorgung der Hauptstadt massenhaft Tropenholz aus Westafrika zu verfeuern. Einen Vertrag zum Import von einer Million Tonnen Gummibaumholz aus Liberia hat Vattenfall bereits unterschrieben. Bitte helfen Sie, die Berliner Senatsregierung unter Bürgermeister Wowereit und Vattenfall vom Holzweg abzubringen und nehmen Sie an unserer aktuellen Aktion teil: http://www.regenwald.org"

 

Führung durch das Ackerwildkraut-Schutzgebiet in Rangendingen
Am Sonntag, 06. Juni, bietet der NABU-Kreisverband wieder einen besonderen Leckerbissen: Die Diplombiologin Sigrid Pohl, die das Gebiet seit vielen Jahren wissenschaftlich betreut, führt durch das Schutzgebiet, welches durch die ehemals kleinparzellige Bewirtschaftung mit vielen Eigentümern eine sehr reichhaltige Ackerbegleitflora aufweist. Treffpunkt 14 Uhr Wendelins-kapelle neben der L391 nach Hirrlingen. Achtung: Im Geopark-Programm ist versehentlich 8 Uhr als Beginn angegeben.

NABU und CDU-Fraktionschef Peter Hauk beringen junge Falken
Der NABU und CDU-Fraktionschef Peter Hauk, seit fünf Jahren auch Schirmherr der „Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz im NABU“ (AGW), begleiteten AGW-Vorstand Jürgen Becht auf den Turm der Stuttgarter Marienkirche, wo dieser vier junge Wanderfalken beringte.
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/vogelschutz/12337.html

Erste Ergebnisse der „Stunde der Gartenvögel“
Nach den bislang ausgewerteten Meldungen zählten mehr als 32.000 Vogelfreunde am Wochenende bei der „Stunde der Gartenvögel“. In mehr als 20.000 Gärten wurde beobachtet. Das Endergebnis soll bis 27. Mai vorliegen. Bei der Reihenfolge der Arten sieht es ganz so aus, als würden am Ende die Top 10 des Vorjahres erneut unter sich bleiben. Die Medaillenränge bleiben mit Haussperling, Amsel und …
http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel/ergebnisse/12324.html

Gentechnisch verunreinigtes Saatgut gefunden
Leider werden die Befürchtungen von Naturschützern und Bio-Landwirten wahr, dass es sich bei der Gentechnik um eine „Zauberlehrlingstechnologie“ handelt, letztendlich nicht beherrschbar und nicht rückholbar. Bei 107 Mais-Proben wurden in vier gentechnisch verändertes Saatgut gefunden. Dieser Mais ist bereits ausgesät, und kein konventionell arbeitender Landwirt weiß, ob er veränderten Mais ausgesät hat, da das Landwirtschaftsministerium weder Hersteller noch Sorte nennt. Der Schutz der Erzeuger sei wichtiger als der Schutz der Landwirte und der Verbraucher.
http://www.gentechnik-freie-landwirtschaft.de/

Schreiben Sie Abgeordneten! „Abgeordnetenwatch“ jetzt auch für Baden-Württemberg
Wir wundern uns, warum Politik Naturschutzthemen so stiefmütterlich behandeln? Vielleicht wundern sich die Politiker, warum sie von Bürgerinnen und Bürgern (fast) nie auf Naturschutzthemen angesprochen werden. Das kann man jetzt ganz leicht ändern: Die Seite „Abgeordnetenwatch“ hat nun auch die Landtagsabgeordneten von Baden-Württemberg im Portfolio. Beweisen Sie ihnen, wie viele Menschen sich für Natur- und Umweltschutz interessieren.
http://www.abgeordnetenwatch.de/baden_wuerttemberg-544-0.html

Schreiadler-Webcam online
Ugis Bergmanis berichtet in der Greifvogel-Yahoogroup, dass der Link zur Schreiadler-Webcam in Lettland wieder aktiv sei: http://www.pomarina.lv/ - Leider fällt mitunter der Server aus.

Alarmierender Biodiversitäts-Report
Zum Internationalen Tages der biologischen Vielfalt am 22. Mai 2010 hat BirdLife International eine neue Studie vorgestellt. Darin wird analysiert, warum es nicht gelungen ist, das Artensterben zu stoppen. Aber es werden auch konkrete Vorschläge zur Rettung der biologischen Vielfalt gemacht.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=30539377

Von unsinkbaren Bohrinseln ... und sicheren Atommülllagern
Worin liegen die Gemeinsamkeiten der Ölbohrinsel „Deepwater Horizon“ und der Titanic gemeinsam? Genau – beide galten als absolut unsinkbar und sicher. Der BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein hat diese und andere Irrtümer und – sagen wir mal – Fehleinschätzungen zusammengestellt und mit weiteren Informationen ins Internet gestellt.
http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/umwelt-irrtum-luegen.html

Staudammprojekte vertreiben indigene Völker
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald bittet wieder um Unterstützung: "Im Amazonas Gebiet sind der Regenwald und die in ihm lebenden indigenen Völker in Gefahr. 3.000 Indigene, die seit Jahrhunderten im Einklang mit dem Wald leben und ihn erhalten, sollen umgesiedelt werden – darunter vier bisher unkontaktierte Gemeinschaften. Sie sollen Platz für zwei Staudämme machen. Ihre Kultur würde für immer zerstört werden. Auf ihr Schicksal macht eine Aktion von Survival International aufmerksam, die Rettet den Regenwald gern unterstützt. Informieren Sie sich und senden Sie Ihr Protestschreiben an den brasilianischen Präsidenten."
http://www.regenwald.org

Stunde der Gartenvögel: Haussperling nun wieder an der Spitze
Stück für Stück hat sich der Haussperling an die Amsel herangepirscht und inzwischen liegt er nach Auswertung von 12.674 Gärten wieder an der Spitze. Dazu kommen aus dem Meldesystem des LBV weitere 2.700 Gärten in Bayern, wo der Hausspatz sogar recht deutlich führt.
Lesen Sie weiter unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=30037503

Mit dem BUND in die Steinzeit: Auf der Landesgartenschau alte Natur-Materialien neu entdecken
Vor wenige Tagen wurde die Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen eröffnet. Unter dem Motto „Leben und Arbeiten im Moos zur Steinzeit und heute“ lädt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg, die Besucher auf dem Gelände beim Eisstadion zu einem Besuch in die Steinzeit ein. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Elemente stein- und bronzezeitlicher Siedlungen wie zwei Häuser in Lehmbauweise, ein Zelt aus Tierfellen mit Feuerstelle, ein Lehmbackofen sowie verschiedene hölzerne Wege.
Mehr unter http://tinyurl.com/38mxo69

Wildkatzen können jetzt wandern: Waldtiere im Land bekommen ersten grünen Korridor
Der erste Wildkatzen-Korridor Baden-Württembergs liegt im Landkreis Rastatt und verbindet die Rheinauewälder, den Hardtwald und den Schwarzwald miteinander. Er ist durch die ersten Flurneuordnungsverfahren im Land entstanden, in denen ausdrücklich der Wildkatzenwegeplan des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) umgesetzt wird.
Lesen Sie hier weiter: http://tinyurl.com/2w664ac

Hobors erstes Küken ist da - NABU-Senderstorch und seine Partnerin gründen eine Familie
Bei Hobor hat sich Nachwuchs eingefunden. Das erste Junge ist geschlüpft, der NABU-Storchenbetreuer konnte am Montag die ersten Fütterungen beobachten. Heute wird wohl ein weiteres Junges schlüpfen, denn Störche legen alle zwei Tage ein Ei.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=30037512

Lärmstress für Schweinswale in der Ostsee
Am 16. Mai ist "Tag des Ostseeschweinswals". Zur Zeit hat die isolierte Schweinswal-Population der zentralen Ostsee besonders unter den Baumaßnahmen des Windparkprojektes "Baltic 1" an der deutschen Ostseeküste zu leiden.
Weiter unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=30037506

Trotz Zecken Natur unbeschwert genießen - NABU gibt Tipps
19. Mai 2010 - Sie sind nur wenige Millimeter groß, doch ihr Stich kann für Menschen zur Gefahr werden: Zecken. Wenn die kleinen Parasiten zustechen, können sie Krankheitserreger übertragen, die beim Menschen unter anderem Borreliose oder eine Hirnhautentzündung auslösen.
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/naturerleben/naturtipps/index.html

LNV: Atommüll wird an andere Bundesländer outgesourct
Der formale Streit, ob eine Verlängerung der Laufzeiten von AKW die Zustimmung des Bundesrats braucht oder nicht, geht nach Meinung des Vorsitzenden des Dachverbandes der Natur- und Umweltschutzverbände des Landes am Kern des Problems vorbei. Reiner Ehret: „Wer für längere AKW-Laufzeiten ist, akzeptiert mehr strahlenden Atommüll!“
Mehr unter http://www.lnv-bw.de/

Stunde der Gartenvögel - die Ergebnisse der Vogelzählung
Innerhalb weniger Stunden haben den NABU Hunderte von Meldungen erreicht und es wurden schon 10.000 Vögel gemeldet. Die Übersichtskarte füllt sich mit Daten aus jeder Region in Deutschland. Ist Ihr Kreis schon dabei?
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=29529253

Biodiversität - Anreizsysteme sind in der Realität zu schwach
Deutliche Kritik an der positiven Darstellung der Anreizsysteme zum Erhalt der Biodiversität äußert der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV). In seinen Augen geht Ministers Köberles Darstellung gründlich an der Realität vorbei. Denn aufgrund der heutigen flächenbezogenen Betriebskosten - z. B. bei den Pacht- oder Treibstoffpreisen – liegt die Höhe der Ausgleichszahlungen oft unter der Grenze, die ein landwirtschaftlicher Betrieb zum Überleben braucht. Man könne jedoch – so der LNV - von unseren Landwirten nicht erwarten, dass sie Naturschutz ständig als ein Verlustgeschäft betreiben.
Mehr unter http://www.lnv-bw.de/presse_archiv/pr100511-lws.pdf

Gemeinsam für unsere Störche - NABU beim OstseeMan 2010
Am 1. August 2010 startet eine NABU-Staffel beim 9. OstseeMan Triathlon in Glücksburg. Wer vorher einen Tipp abgibt, mit welcher Zeit die Staffel ins Ziel kommt, und gleichzeitig für unsere Störche spendet, kann tolle Preise gewinnen.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=29529259

Zugvogeljagd außer Kontrolle: Mehr als tausend Verstöße gegen Bestimmungen auf Malta
Teilnehmer des vom NABU unterstützten Vogelschutzcamps auf Malta registrierten in einer Woche mehr als 1.000 Verstöße gegen geltende Bestimmungen zum Schutz von Zugvögeln, die sich auf dem Weg in ihre mittel- und nordeuropäischen Brutgebiete befinden.
Lesen Sie weiter unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=29529262

1392 Wale werden zum Töten freigegeben - Protestmail an Bundesministerin Aigner
Die Internationale Walfangkommission hat nun genaue Fangquoten genannt. 1392 Wale dürften demnach weltweit jährlich getötet werden. Doch Japan reicht das noch nicht. Helfen Sie den Walen und fordern Sie Bundesministerin Ilse Aigner auf, entschieden für den Schutz der Wale einzutreten!
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=29529283

Klimaschutz in Grünhaus - Beitrag zum Klimaschutz steigt kontinuierlich
Das Naturparadies Grünhaus in der brandenburgischen Lausitz bietet nicht nur einer Vielzahl an Tieren und Pflanzen einen sicheren Lebensraum, sondern dient auch dem Klimaschutz. Das hat eine Studie zur Kohlenstoffbindung in Grünhaus gezeigt, die die NABU-Stiftung 2009 in Auftrag gab.
Weitere Infos unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=29529277

Neues vom Gift-Falken
Am 12. April war bei Empfingen ein Wanderfalke tot gefunden worden. Zwischenzeitlich liegt das Gutachten des CVUA Freiburg vor: An gesammelten Taubenfedern und im Magen des Falken konnte das Gift Chloralose nachgewiesen werden.
Lesen Sie hier weiter: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/wanderfalke/giftmord.htm

Umweltpreis der Stadt Reutlingen für NABU und Angler
Dass Angler und Naturschützer manchmal auch sehr gut zusammenarbeiten können, zeigt ein weiteres Beispiel aus Reutlingen: Für ein Renaturierungsprojekt haben Angler und Aktive des NABU gemeinsam einen Umweltpreis der Stadt Reutlingen erhalten.
Mehr unter http://naturnaherreichenbach.wordpress.com/

Tagungsband über den Rotmilan erschienen
Der Rotmilan Milvus milvus hat ein vergleichsweise kleines und fast ausschließlich auf Europa beschränktes Brutareal mit einem derzeitigen Weltbestand von 20.800-25.400 Brutpaaren. Die Kernvorkommen mit rund 75 % des Weltbestandes konzentrieren sich dabei auf Deutschland, Frankreich und Spanien. In Deutschland ist mit 10.000-14.000 Paaren etwa die Hälfte der Weltpopulation beheimatet. Damit nimmt der Rotmilan den Spitzenwert unter den etwa 250 hier vorkommenden Brutvogelarten ein. In der Reihe "Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen" ist nun der Tagungsband zum Internationalen Artenschutzsymposium Rotmilan erschienen.
Weitere Infos unter http://www.nlwkn.niedersachsen.de/master/C62348181_N14750639_L20_D0_I5231158

Kohlekraftwerkspläne bedrohen Humbold-Pinguine in Chile
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. bittet um Unterstützung: An der Pazifikküste im Norden Chiles tummeln sich noch etwa 12.000 der gefährdeten Humboldt-Pinguine. Doch der geplante Bau von gleich drei Kohlekraftwerken droht deren Lebensraum zu zerstören. Mit dem erzeugten Strom sollen die energiehungrigen Kupferminen in den Anden betrieben werden. Nicht nur für die Pinguine wäre das Projekt katastrophal, auch die Bevölkerung sieht ihre Lebensgrundlagen bedroht. Die lokale Bürgerbewegung MODEMA leistet seit Jahren dagegen erfolgreich Widerstand. Mit dem neuen Präsidenten Sebastián Piñera sind diese Erfolge akut gefährdet.
Bitte unterschreiben Sie den Protestbrief hier: http://www.regenwald.org

Malta und Zypern: Attacken auf Komiteemitglieder
Bei den Vogelschutzcamps des Komitee gegen den Vogelmord im Mittelmeerraum ist es zu schweren Zwischenfällen gekommen. Auf Zypern wurden am 30. April vier Komiteemitglieder von einer Wildererbande angegriffen, zwei Vogelschützer wurden schwer verletzt. Auf Malta attackierten Vermummte zwei Teilnehmer des Vogelschutzcamps, zerstörten die Scheiben Ihres Mietwagens und schlugen auf die beiden Männer ein. Am 29. April war bereits ein anderes Einsatzfahrzeug auf Malta schwer beschädigt worden. Die Polizei ermittelt - deutsche, italienische und britische Botschaften sind eingeschaltet.
Mehr Informationen zu den brutalen Übergriffen auf Zypern und Malta finden Sie unter http://www.komitee.de/index.php?paralimni2010

Förderung gestoppt
Am Montag kam, was kommen musste: Das Bundesumweltministerium (BMU) hat am 3. Mai 2010 offiziell die Notbremse gezogen und das Marktanreizprogramm für erneuerbare Wärme gestoppt. Die Haushaltssperre hat die Einstellung der Förderung für thermische Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen zur Folge. Auch die Programme, die das Bundesumwelt-ministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert, sind davon betroffen.
Nähere Infos unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/downloads/MAP_gestoppt.pdf

Schwarz/Gelb - für Atom- und gegen Solarenergie
Der Solarenergie-Förderverein Deutschland schreibt in seiner letzten Rundmail: "Alle Erneuerbaren Energien werden gebraucht. Besondere Bedeutung kommt der dezentralen Energieerzeugung zu: Sonnenenergie an allen Gebäuden, Windanlagen in allen Regionen, insbesondere auch im Binnenland. Sonnenwärme aus Solarthermie und Solarstrom aus Photovoltaikanlagen auch im Norden des Landes! Schwarz/Gelb will die Nutzung der Atomenergie verlängern – versprochen ist versprochen. Und damit die Atombetreiber ihren Atomstrom dann auch weiter verkaufen können, muss Schwarz/Gelb natürlich das Wachstum der Solarenergie stoppen."
Weitere Infos unter http://www.sfv.de/

Sind Elektroautos Klimaschützer? Umweltschutzverbände fordern Realitätscheck
Elektromobilität bringt den Klimaschutz nicht automatisch voran. Die Regierung folgt einseitig den Interessen der Automobil-Industrie und vernachlässigt dabei die Klimaschutzziele. Umweltverbände fordern, dass die Subventionen in umweltverträgliche Mobilität fließen.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=28782536

Abenteuer Faltertage 2010: Seien Sie dabei!
Es ist wieder so weit. Begeben Sie sich mit Zählbogen und Stift im Gepäck auf die Suche nach unseren heimischen Schmetterlingen. Nach einem sehr erfolgreichen Schmetterlingsjahr 2009 wird es hoffentlich auch 2010 gute Voraussetzungen für die schönen Flattertiere geben. Mehr unter http://www.bund.net

Wenn Sie einheimische Falter besser kennen lernen wollen, haben Sie bei einer Führung am 13.06. in Haigerloch-Owingen Gelegenheit dazu. Näheres hierzu im Programm des NABU Zollernalb.

Vogelmord: Malta ist überall?
Die Betroffenheit über die grausamen Vogelmorde in Malta oder anderswo ist groß. Dass es auch hierzulande Menschen gibt, die den Geschöpfen der Natur nach ihrem eigenen Gutdünken ein Lebensrecht einräumen oder verwehren, zeigt ein Fall in unserer unmittelbaren Umgebung: Ein junges Wanderfalkenweibchen wurde gefunden, das gezielt mit einer entsprechend präparierten Taube vergiftet wurde.
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/wanderfalke/giftmord.htm

Wachtelkönig bei Geislingen
Schon im Mai 2007 gelang Helmut Rebstock aus Ostdorf eine bemerkenswerte Beobachtung: Zwei oder drei Wachtelkönige (Crex crex) waren in der Gegend des NSG "Gnagen" aufgetaucht.
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/crexcrex/crexcrex.htm

Weniger Spatzen im Schwarzwald – NABU liefert Ergebnisse der Aktion 2009
Wo versteckt sich der Spatz im Schwarzwald? Warum sichten Berliner von Jahr zu Jahr immer mehr Spatzen? Schauen Sie, was in Ihrem Kreis mit den Vögeln passiert. Trendpfeile, Diagramme und Bilder zeigen, wie die Vogelwelt in Deutschlands Gärten wirklich aussieht.
Mehr darüber und zur Stunde der Gartenvögel unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=27436874

Ein Hauch von Urzeit
Das Hepbacher-Leimbacher Ried bei Markdorf am Bodensee ist eine Attraktion: In der Ebene grast eine imposante Herde dem ausgestorbenen Auerochsen ähnlicher Rinder und erhält so die Feuchtwiesen, die vielen Vögeln Nahrung und Brutplätze bieten. Seit fast zehn Jahren betreut die BUND-Ortsgruppe die Herde, das Beispiel macht inzwischen Schule.
Mehr unter http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/naturschutz/projekt_des_monats/

Gefahr für Obstsortenvielfalt? - Aigner muss sich für Biodiversität bei EU-Richtlinie einsetzen
In den nächsten Monaten muss Deutschland einen verbindlichen Plan für die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vermarktung von Streuobst vorlegen. Die Richtlinie lässt Raum für Sonderregelungen. Der NABU fordert Ministerin Aigner auf, den Spielraum im Sinne der Biodiversität zu nutzen. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=27436923

Südafrikanische Geier von Ausrottung bedroht
Naturschützer in Südafrika warnen vor der Ausrottung von Geiern aufgrund traditioneller Wunderheiler-Methoden. Es gibt den (Aber-)Glauben, dass die Aasfresser Vorhersgaen treffen können: vom Lotteriegewinn bis zu Fußballergebnissen. Wegen der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika in diesem Jahr wird die Nachfrage nach Geiern vermutlich in die Höhe schnellen.
In den BBC-Nachrichten kam ein Bericht, der in voller Länge (allerdings auf Englisch) hier angeschaut werden kann: http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/8628023.stm
Übrigens: Auf derselben Seite ist ein Link zum Werkzeuggebrauch durch Krähen zu finden.

Eilaktion: Weltweiter der Hilferuf Kayapo-Indianer
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt uns:
"Die Kayapo-Indianer kämpfen verzweifelt gegen den Bau des Wasserkraftwerks von Belo Monte im brasilianischen Amazonasgebiet. Das drittgrößte Staudammprojekt der Welt würde ihre Heimat und Lebensgrundlagen für immer vernichten. Am 14. April gab das zuständige Regionalgericht in Altamira ihren Klagen Recht. 48 Stunden später hob ein Bundesgericht in Brasilia die Entscheidung wieder auf. Die brasilianische Regierung will Belo Monte um jeden Preis durchsetzen. Am 20. April soll bereits die öffentliche Ausschreibung des Megaprojekts abgeschlossen werden. Der Ureinwohnerrat CIMI ruft dazu auf, weltweit an die brasilianischen Botschaften zu schreiben.
Hier geht's zur Aktion: http://www.regenwald.org"

Abenteuer Faltertage 2010: Seien Sie dabei!
Es ist wieder so weit. Begeben Sie sich mit Zählbogen und Stift im Gepäck auf die Suche nach unseren heimischen Schmetterlingen. Nach einem sehr erfolgreichen Schmetterlingsjahr 2009 wird es hoffentlich auch 2010 gute Vorraussetzungen für die schönen Flattertiere geben. Mehr unter http://www.bund.net

Wenn Sie einheimische Falter besser kennen lernen wollen, haben Sie bei einer Führung am 13.06. in Haigerloch-Owingen Gelegenheit dazu. Näheres hierzu im Programm des NABU Zollernalb.

Weniger Spatzen im Schwarzwald – NABU liefert Ergebnisse der Aktion 2009
Wo versteckt sich der Spatz im Schwarzwald? Warum sichten Berliner von Jahr zu Jahr immer mehr Spatzen? Schauen Sie, was in Ihrem Kreis mit den Vögeln passiert. Trendpfeile, Diagramme und Bilder zeigen, wie die Vogelwelt in Deutschlands Gärten wirklich aussieht.
Mehr darüber und zur Stunde der Gartenvögel unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=27436874

Ein Hauch von Urzeit
Das Hepbacher-Leimbacher Ried bei Markdorf am Bodensee ist eine Attraktion: In der Ebene grast eine imposante Herde dem ausgestorbenen Auerochsen ähnlicher Rinder und erhält so die Feuchtwiesen, die vielen Vögeln Nahrung und Brutplätze bieten. Seit fast zehn Jahren betreut die BUND-Ortsgruppe die Herde, das Beispiel macht inzwischen Schule.
Mehr unter http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/naturschutz/projekt_des_monats/

Gefahr für Obstsortenvielfalt? - Aigner muss sich für Biodiversität bei EU-Richtlinie einsetzen
In den nächsten Monaten muss Deutschland einen verbindlichen Plan für die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vermarktung von Streuobst vorlegen. Die Richtlinie lässt Raum für Sonderregelungen. Der NABU fordert Ministerin Aigner auf, den Spielraum im Sinne der Biodiversität zu nutzen. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=27436923

Südafrikanische Geier von Ausrottung bedroht
Naturschützer in Südafrika warnen vor der Ausrottung von Geiern aufgrund traditioneller Wunderheiler-Methoden. Es gibt den (Aber-)Glauben, dass die Aasfresser Vorhersgaen treffen können: vom Lotteriegewinn bis zu Fußballergebnissen. Wegen der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika in diesem Jahr wird die Nachfrage nach Geiern vermutlich in die Höhe schnellen.
In den BBC-Nachrichten kam ein Bericht, der in voller Länge (allerdings auf Englisch) hier angeschaut werden kann: http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/8628023.stm
Übrigens: Auf derselben Seite ist ein Link zum Werkzeuggebrauch durch Krähen zu finden.

Eilaktion: Weltweiter der Hilferuf Kayapo-Indianer
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt uns:
"Die Kayapo-Indianer kämpfen verzweifelt gegen den Bau des Wasserkraftwerks von Belo Monte im brasilianischen Amazonasgebiet. Das drittgrößte Staudammprojekt der Welt würde ihre Heimat und Lebensgrundlagen für immer vernichten. Am 14. April gab das zuständige Regionalgericht in Altamira ihren Klagen Recht. 48 Stunden später hob ein Bundesgericht in Brasilia die Entscheidung wieder auf. Die brasilianische Regierung will Belo Monte um jeden Preis durchsetzen. Am 20. April soll bereits die öffentliche Ausschreibung des Megaprojekts abgeschlossen werden. Der Ureinwohnerrat CIMI ruft dazu auf, weltweit an die brasilianischen Botschaften zu schreiben.
Hier geht's zur Aktion: http://www.regenwald.org"

Wachtelkönig bei Geislingen
Schon im Mai 2007 gelang Helmut Rebstock aus Ostdorf eine bemerkenswerte Beobachtung: Zwei oder drei Wachtelkönige (Crex crex) waren in der Gegend des NSG "Gnagen" aufgetaucht.
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/crexcrex/crexcrex.htm

Geier-Restaurant auf dem Balinger Landratsamt (Nachlese)
Nicht alle haben's bemerkt: Unser Sonder-Newsletter zum Erfolg in unseren Bemühungen zum Schutz der sich hoffentlich wieder in Ausbreitung befindlichen Geier trug das Datum vom 1. April.
Nähere Infos unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/diverses/geierkamera.htm

Die Arten in Ihrem Garten - Vögel nicht nur beobachten, sondern auch erkennen
Wie kann man noch mal Girlitz und Goldammer unterscheiden? Beide sind doch klein und gelb? Und welcher war der Fitis? Zugegeben am Anfang hat man es nicht leicht. Lernen Sie die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale kennen.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=26892905 oder bei einer der kommenden NABU-Vogelstimmen- bzw. Naturführungen.

Laubfrösche als "Dauergäste"
Mit Uwe Sowade aus Haigerloch-Stetten hatten wir einen netten Briefwechsel, weil sich in seinem Haus bzw. Garten seit Jahren Laubfrösche aufhalten.
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/natur/beobachtungen.htm - ganz unten.

Ausstellung zu Nisthilfen und Vortrag zu Naturschutz im Garten
Im evangelischen Gemeindehaus Empfingen finden im April zwei Veranstaltungen statt, auf die uns die evangelische Kirchengemeinde hingewiesen hat: Am Freitag, 16.04.2010 um 20.00 hält Franz Renner, Leiter des Naturschutzzentrums Bad Wurzach, einen Vortrag zu Naturschutz im Garten. Anschließend wird er die Ausstellung zu "Nisthilfen für Vögel, Insekten und Kleinsäuger" eröffnen, die von Ihm konzipiert wurde. Diese Ausstellung wird dann bis Ende September im Gemeindehaus unterm Dach zu sehen sein.
Weitere Infos unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/diverses/empfingen.jpg

Überflieger - Die verblüffenden Leistungen der Vögel
Vögel sind wahre Überflieger: Sie sind erstaunlich intelligent, haben ihr GPS eingebaut im Schnabel und legen 11.000 Kilometer im Nonstop-Flug zurück. Die Sendung "Quarks & Co" hat am 06.04. gezeigt, zu welchen Höchstleistungen Vögel fähig sind. Auf der Seite http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2010/0406/uebersicht_voegel.jsp finden Sie einen Link zum WebTV, wo Sie die ganze Sendung nochmals anschauen können. Darüber hinaus finden Sie dort eine Menge weiterer Infos rund um das Thema, z.B. "Wie Zugvögel ihren Weg finden".

Schlechtes Jahr für den Schreiadler
In der Greifvögel-Yahoogroup schreibt Bernd-Ulrich Neuburg: "Leider kündigt sich wieder ein schlechtes Jahr für den Schreiadler an. Die besenderten Altvögel ziehen spät. Zu späte Ankunft am Brutplatz bedeutet keine Brut, ein kaum beachtetes Phänomen. Dieser Faktor ist in manchen Jahren jedoch noch wichtiger als Habitatveränderungen usw. In manchen Jahren sind bis zu rund 75% der Paare aufgrund zu später Ankunft nicht zur Brut geschritten.
Weitere Infos zur aktuellen Situation finden Sie unter http://tech.groups.yahoo.com/group/Greifvoegel/message/1863

Greenpeace-Aktion zum Palmöl
Greenpeace bittet um Mithilfe bei der internationalen Greenpeace-Kampagne zum Erhalt des Regenwaldes in Indonesien. Dort dehnen sich die Palmöl-Plantagen immer weiter aus, was sich zu einer ernsthaften Bedrohung für den ohnedies schon vom Aussterben bedrohten Orang-Utan auswächst. In diesem Zusammenhang führt Greenpeace einen Briefwechsel mit der Firma Nestlé, weil diese Firma z.B. für Schokoriegel Palmöl von Firmen verwendet, die für die Abholzung des Regenwaldes in Indonesien verantwortlich zeichnen.
Weitere Infos unter http://www.greenpeace.de/themen/waelder/kampagnen/tatort_regenwald/

Schalten Sie Kohle- und Atomkraft ab! - Stromwechselwoche vom 10. bis 18. April
Wenn Sie... * nicht damit zufrieden sind, wie die vier großen Energiekonzerne E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall ihre Marktmacht ausnutzen, die Strompreise fast nach Belieben erhöhen und dabei Milliardengewinne einstreichen, * die Gewinnung von Strom aus naturverträglichen Erneuerbaren Energiequellen zusätzlich fördern wollen, * und so zu einer zukunftsfähigen Energiewende in Deutschland beitragen möchten, ...dann ist Ökostrom die richtige Wahl für Sie!
Mehr unter http://www.nabu.de/themen/energie/oekostrom/index.html

Eier von glücklichen Hühnern schmecken besser
Ostereier gehören zu Ostern wie der Weihnachtsbaum zu Weihnachten. Wer nur Ostereier von glücklichen Hühnern bemalen möchte, dem rät der NABU, Öko-Eier zu kaufen.
Mehr unter http://tinyurl.com/yzeayvs.

28 Jahre Laufzeitverlängerung? Jetzt Anti-Atom-Proteste unterstützen!
Umweltminister Röttgen wollte sich mit seiner Forderung nach „nur“ 8 Jahren Laufzeit-verlängerung für die deutschen Atomkraftwerke als gemäßigt profilieren, doch jetzt regieren wieder die Hardliner: Die Bundesregierung hält eine AKW-Laufzeit von 60 Jahren für möglich. Dagegen ist entschiedener Protest angesagt. Am 24. April soll es weitergehen: Eine Demonstration am Zwischenlager in Ahaus, die Umzingelung des AKW Biblis und die große Menschenkette zwischen den AKW Brunsbüttel und Krümmel, 120 km lang und quer durch Hamburg. Machen Sie mit!
Mehr unter http://www.bund.net/?id=4561/#c16606

Bäume müssen wieder älter werden - weniger als ein Prozent echte Naturwälder in Deutschland
Am Tag des Waldes macht der NABU darauf aufmerksam, dass der Anteil an Naturwäldern in Deutschland viel zu gering ist. Denn der Schein trügt: Insgesamt hat die Waldfläche in Deutschland zugenommen und auch den Bäumen geht es wieder besser. Doch Wald ist eben nicht gleich Wald.
Weiter unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=25896788

Lärm bedroht die Meere - Bau von Windkraftanlagen verursacht Hörschäden bei Walen
Das Aufstellen von Windkraftanlagen im Meer verursacht einen für die Meeresbewohner infernalischen Lärm. Um vor allem Wale und Delfine vor Hörschäden zu schützen, muss eine schonendere Methode gefunden werden. Schließlich sind viele weitere Windparks in Planung.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=25896785

Der Heringshai fällt auch noch durch - enttäuschende Resultate der CITES-Konferenz
Die Ergebnisse der CITES-Konferenz sind fast durchweg enttäuschend. Immerhin gibt es neben vielen Verlierern wie den Haien, den Thunfischen oder den Korallen wenigstens einige wenige Gewinner: Die Elefanten in Tansania und Sambia bleiben weiterhin in der höchsten Schutzkategorie.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=25896764

Krötenwanderung hat begonnen
Vielleicht haben Sie es schon bemerkt: Die ersten lauen Nächte trieb die Amphibien zu Tausenden auf die Straßen. Die Aktiven des NABU Hechingen und Haigerloch haben schnell reagiert und nächtliche Einsätze im Bereich Lindich und Eisweiher gestartet bzw. die Kreisstraße Trillfingen-Wachendorf gesperrt. Weil nicht überall Helfer zur Verfügung stehen, wird die Bevölkerung um vorsichtiges Fahren in den Wandernächten gebeten. Sie wissen nicht mehr, warum die Kröten wandern?
Hier erfahren Sie mehr: http://www.br-online.de/kinder/fragen-verstehen/wissen/2005/00910/

Rheindelta bei Bregenz: Rohrspitz durch Bauprojekt in Gefahr
Wie die Bodensee-Ornithologen mitteilen, haben besorgte Rheindelta-BürgerInnen die Plattform „Unser Rohrspitz“ gegründet, der sich auch der Naturschutzbund, der Alpenverein und der Alpenschutzverein angeschlossen haben. Ziel dieser Plattform ist die Verhinderung der Umwidmung des Grundes in eine Sonderfläche Marina durch die Fußacher Gemeindevertretung,durch welche der Bau erst ermöglicht würde.
Weitere Infos unter www.unser-rohrspitz.org

NABU zieht zu Projekt „Kultur-Natur blüht auf“ eine positive Bilanz
Zahlreiche Projektpartner haben auf der „Kultur-Natur blüht auf“-Tagung in Ludwigsburg die Ergebnisse des Projektes vorgestellt, darunter auch Herbert Beiter aus Rangendingen, der über das Ackerwildkraut-Schutzprogramm berichtete.
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/themen/landwirtschaft/kutur-natur/12116.html

BUND-Mitmach-Aktion: "Blumenerde" zerstört Moore und Klima
Moore zählen in Deutschland und international zu den stark bedrohten Lebensräumen. Der Torfabbau zur Herstellung von "Pflanzerde" ist eine der Hauptbedrohungen. Deshalb bietet der BUND Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung sowie Fachinformationen für Ihre eigene Moorschutzarbeit an. Mit der Onlineaktion "Ich bin kein Torfkopp" wirbt der BUND für das torffreie Gärtnern.
Mehr unter http://tinyurl.com/yh6a3z4

Kormoran: Neue Verordnung unnötig und illegal
Die Bestände der Kormorane in Baden-Württemberg sind stabil und in vielen Regionen sogar rückläufig. Mit einer Ausnahme: Ausgerechnet die umstrittenen Vergrämungsaktionen sorgten 2009 für einen Ausreißer nach oben: Tiere die andernorts verjagt wurden, siedelten sich im Ländle neu an. Der NABU und die OGBW stellten nun ein Rechtsgutachten vor.
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/vogelschutz/12119.html

inige Greifvogel-Infos von Markus Jais in der Greifvogel-Yahoogroup
- das LBV Steinadler-Projekt hat eine neue Website: http://www.steinadlerschutz.de.
Ab Mai finden auch wieder Führungen statt wo man sehr gut Chancen hat die Adler zu sehen.

- Seeadler in Österreich: Hohe Winterzahlen, aber immer noch Probleme mit Gift und Blei.
Mehr unter http://derstandard.at/1268700635423/Steigende-Seeadlerbestaende-in-der-Ostregion

- "Greifvogelprozess Aachen": Urteil gegen Jäger ist rechtskräftig.
Mehr unter http://komitee.de/index.php?disternich2010

- Neues zum Eleonorenfalken (auf Englisch) unter http://tinyurl.com/ya88u8z

Peru: Palmölfirmen verwüsten den Regenwald
Klaus Schenck von Rettet den Regenwald e.V. schreibt uns: "Dies ist ein Anschlag auf die Umwelt und die Artenvielfalt" erklärt der Bürgermeister von Barranquita, Cesar Soria. Mitten im Amazonasgebiet Perus, in den Regionen San Martin und Loreto roden drei Tochterfirmen der mächtigen Unternehmensgruppe "Grupo Romero" den unberührtem Regenwald gleich tausendhektarweise. Ohne jegliche Rücksicht auf die Indianer und bedrohte Natur wurden die Flächen an die Palmölfirmen konzessioniert. Die Ureinwohner, die sich gegen zwangsweise Vertreibung und das Abholzen des Regenwalds widersetzen, werden von der Polizei gewaltsam geräumt."
Bitte unterstützen Sie Menschen in Peru gegen die Palmölplantagen: http://www.regenwald.org

Recht: Die wichtigsten Änderungen durch das neue BNatSchG und WHG
Am 1. März 2010 traten sowohl das neue Bundesnaturschutzgesetz als auch das neue Wasserhaushaltsgesetz in Kraft. Damit existieren unmittelbar und bundeseinheitlich geltende Gesetze für Naturschutz und Gewässerschutz. Die Gesetze setzen in weiten Teilen das Naturschutz- bzw. Wasserrecht der Länder außer Kraft. Als Arbeitshilfen zu den Änderungen, die damit verbunden sind – im Naturschutz vor allem bei der Eingriffsregelung und dem Artenschutz – hat das Umweltministerium die Vorträge im Rahmen von Dienstbesprechungen öffentlich zugänglich gemacht. Besonders für aktive Naturschützer sind diese Informationen sehr hilfreich:
Naturschutz: http://www.uvm.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/66777/
zum Gesetz, BNatSchG: http://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/index.html
Wasser: http://www.uvm.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/1800/
zum Gesetz, WHG: http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/whg_2009/gesamt.pdf

"Lerchenfenster": NABU und LBV freuen sich über Resonanz aus der Landwirtschaft
Erfolgreicher Start für das Projekt „Lerchenfenster für Baden-Württemberg“: Rund 80 baden-württembergische Landwirte haben auf ihren Äckern über 500 Lerchenfenster angelegt.
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/projekte/lerchenfenster/pilotprojekt/index.html

Malta: Ist der Zugvogelmord noch zu stoppen?
Malta will auch in diesem Frühjahr wieder die Jagd auf Vögel eröffnen. Zehntausende Zugvögel sind damit erneut in großer Gefahr. Über 100.000 Menschen haben die Kampagne von NABU und BirdLife International unterstützt, die Druck auf die Regierung ausüben soll.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=24748447

Neues Interview zum Schmutzgeier in Bulgarien
Markus Jais berichtet in der Greifvögel-Yahoogroup über ein aktuelles Interview zum Schmutzgeier in Bulgarien. Die Entwicklung dort ist leider sehr negativ. Dafür gibt es für Gänse- und Mönchsgeier Positiveres zu berichten. http://europeanraptors.org/interviews/interview_egyptian_vulture_bulgaria_ivaylo_angelov.html

Eichenprozessionsspinner – Gefahr für Leib und Leben?
Im Raum Rottenburg bis Reutlingen, aber auch in Teilen des Albvorlandes gibt es immer mal wieder Berichte, wonach die Städte und Gemeinden sich mit den Gefahren auseinandersetzen müssen, die von den Raupen des Eichen-Prozessionsspinners ausgehen könnten. Schnell wird hier die "Katastrophenkeule" geschwungen, indem z.T. heftige Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. die großflächige Bekämpfung mit Insektiziden oder anderen Stoffen, die diesen "Übeltätern" den Garaus machen sollen. In den meisten Fällen sind derartige Maßnahmen völlig überzogen und richten sogar Schäden an der heimischen Tierwelt an. Dabei wäre ein Absperrband mit Hinweistafel fast immer völlig ausreichend. Wir haben die Werbeaktion einer Bekämpfungsfirma bei den Gemeinden zum Anlass genommen, über das "Problem" näher zu informieren.
Mehr auf unserer Homepage unter http://tinyurl.com/y8cg9aj.

Der neue LNV-Infobrief 03/2010 ist erschienen
Im Blickpunkt: Der LNV ruft seine Mitgliedsverbände und deren Mitglieder auf, durch ihre Teilnahme an dem Anti-Atom-Frühlingsfest am Sonntag, dem 21. März 2010 mit dafür zu werben, den Irrweg der atomaren Stromerzeugung endlich zu verlassen. Diesmal gibt es erfreuliches für den Naturschutz zu berichten: Das Tübinger Regierungspräsidium schützt das Hochmoorgebiet Bad Wurzach und Bad Waldsee. Hier war der Oberschwäbischen Gewerbe- und Industriepark geplant.
Den Infobrief gibt's zum Download unter http://www.lnv-bw.de/2010-03-LNV-Infobrief.pdf

Das große Feilschen beginnt - Kräftemessen zwischen Naturnutzern und Naturschützern
Vom 13. bis 25. März werden 2.000 Delegierte in Katar zusammenkommen, um über das Schicksal vieler Tierarten zu entscheiden. Die Konferenz ist eines der wirkungsvollsten Instrumente im Artenschutz.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=24748423

Problemlöser oder falscher Freund?
Insekten zur Unkrautbekämpfung? Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Diesem alten Motto folgend, soll nun zum ersten Mal in der EU ein nicht einheimisches Insekt zur Bekämpfung einer unerwünschten Pflanzenart ausgesetzt werden. Ziel ist es, die Ausbreitung des Staudenknöterichs in Großbritannien zu stoppen.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=24748435

Verbraucherschutz: Patt für die Ampel in Brüssel
Foodwatch schreibt uns: "In den vergangenen Tagen fuhren die Ampelgegner noch einmal mit schweren Geschützen auf: Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) diskriminierte die Lebensmittelampel einmal mehr als „unwissenschaftlich“ und die Industrielobby legte eine neue Umfrage vor, nach die Mehrheit der Verbraucher die komplizierte GDA-Kennzeichnung angeblich befürwortete. (…) Voraussichtlich im Mai soll das gesamte Europäische Parlament abstimmen, eine endgültige Entscheidung wird erst in einigen Monaten fallen. Deshalb ist es wichtiger denn je, den europäischen Politikern jetzt klar zu machen, dass die Verbraucher die Ampel wollen – bitte beteiligen Sie sich an unserer Online-Mitmachaktion unter http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/ampelkennzeichnung/mitmach_aktion/."
Alle Informationen zur Ampelkennzeichnung, auch zum Abstimmungsprocedere der EU, finden Sie unter http://foodwatch.de/kampagnen__themen/ampelkennzeichnung/index_ger.html

Mitgliederversammlung des BUND-Regionalverband Necker-Alb
Barbara Lupp lädt herzlich zur Jahreshauptversammlung des BUND Regionalverbandes am Montag, 22.03. im Naturschutzzentrum RT in der Weingärtner Straße 14 ein.

"Afrikaner" schwimmen auf dem Salenhof-Weiher?
Eine interessante Beobachtung machte Hans Hermann aus Haigerloch-Stetten dieser Tage.
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/natur/beob/nilgans.htm

Kartierer für Lerchenfenster-Monitoring gesucht
Im Rahmen des Projektes "Lerchenfenster für Baden-Württemberg" haben über das ganze Land verteilt Landwirte Lerchenfenster angelegt. Diese kleinen Inseln im Acker sollen der Feldlerche und anderen Arten das Brutgeschäft erleichtern. In einem Monitoring sollen dieses Jahr von April bis Juli der Nutzen für die Vögel untersucht werden.
Wer Interesse hat bei dem Monitoring mitzuwirken, melde sich bitte im Vogelschutzzentrum Mössingen. Tel: 07473/1022 , E-Mail: info@NABU-vogelschutzzentrum.de

Mönchsgeier Vogel des Jahres in Spanien
SEO/Birdlife Spanien hat den Mönchsgeier zum Vogel des Jahres gemacht. Mit nun (lt. SEO) über 2.000 Paaren ist die Entwicklung des Mönchsgeiers in Spanien eine große Erfolgsgeschichte.
Mehr dazu (auf Spanisch): http://www.seo.org/programa_intro.cfm?idPrograma=88

Kritik an veröffentlichter Sammelverordnung für die 90 Vogelschutzgebiete
Die Sammelverordnung ziele weniger darauf ab, die seltenen und gefährdeten Vogelarten und ihre Lebensräume zu schützen, als vielmehr Bauprojekte und andere Eingriffe in diesen Gebieten zu erleichtern. Daneben beklagen die Naturschutzverbände BUND, LNV und NABU das Fehlen konkreter Ver- und Gebote und klare Grenzen für Ausnahmegenehmigungen, ohne die der Schutz wirkungslos zu bleiben droht.
Mehr dazu lesen Sie unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/themen/natura2000/aktuelles/12039.html

Frühjahrs-Rundschreiben des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten erschienen
Ornithologisch interessiert? Das neue DDA-Rundschreibe zum Vogelmonitoring enthält viele lesenswerte Beiträge, u. a. zu folgenden Themen: - Nachhaltige Landnutzung und Artenvielfalt – Monitoring häufiger Brutvögel – erste Ergebnisse der Saison 2009 – Brutbestand des Kormorans in Deutschland –20 Jahre Bienenfresser in Deutschland Zum Lesen und Herunterladen:
http://www.dda-web.de/index.php

Willkommen Wolf in Bayern - nach über 150 Jahren neue Chance zur Rückkehr
Mehr als 150 Jahre nach seiner Ausrottung leitet sich die Rückkehr des Wolfes nach Bayern ein. Der Wolf im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet ist ein Vertreter der Alpenpopulation in Deutschland. Schon 2006 war ein Wolf aus dem Alpenraum eingewandert, wurde jedoch nach kurzer Zeit überfahren.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=24206249

BirdLife/Naturschutzbund zu AC/DC und zum Brachvogelschutz Rockmusik contra Naturschutz?
Die österreichische Stadt Wels genehmigt ein Rockkonzert der Gruppe AC/DC ausgerechnet mitten im Brutgebiet einer Brachvogel-Population, obwohl klare Alternativen vorhanden sind. Steckt da eine Strategie dahinter?
Weitere Infos unter http://www.naturschutzbund-ooe.at/welser_flughafen.html

Die Tage sind gezählt: Helmut ist schon in den Niederlanden
Senderstorch Helmut ist in Spanien aufgebrochen und hat bereits die Niederlande erreicht. Kurzstreckenzieher wie er haben Vorteile gegenüber Afrika-Überwinterern wie Hobor. Denn jener ist erst in Syrien und ahnt nicht, dass sein Horst schon von einem anderen Storchenpaar inspiziert wird.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=24206216

Karikatur zum Kabinettsbeschluss - Sofort jedes Wachstum stoppen!
Im aktuellen Newsletter des Solar-Fördervereins Deutschland e.V. versucht man, die derzeitige Entwicklung mit der Solarförderung mit (Galgen-)Humor zu nehmen: http://tinyurl.com/ygmr4m7

Holzfirma schmückt sich mit FSC-Umweltsiegel, Kleinbauern beraubt und umgebracht
Klaus Schenck von Rettet den Regenwald e.V. hat erneut schockierende Nachrichten: "Zehn Jahre lang kämpfte der ecuadorianische Kleinbauer Jose Aguilar für seinen Regenwald. Den hatte ihm der Sperrholzhersteller Botrosa gewaltsam geraubt. Am 25. Februar 2010, wenige Tage bevor das Land nach richterlicher Verfügung zurückgegeben werden sollte, wurde Jose Aguilar zusammen mit seiner Frau ermordet. Botrosa weigert sich weiterhin, den Schutzwald „El Pambilar“ zurückzugeben und schmückt sich mit dem Siegel für „verantwortungsvolle Waldwirtschaft“ des Bonner Vereins Forest Stewardship Council (FSC). Bitte unterstützen Sie unsere Aktion, damit der Mord an den Waldschützern aufgeklärt und die Schuldigen bestraft werden: http://www.regenwald.org"

Uhu-Webcam in Schleswig-Holstein
Uwe Robitzky berichtet in der Greifvogel-Yahoogroup: "Wir beobachten in Kuden, Schleswig-Holstein, eine Uhubrut über eine Webcam, die wir Anfang Januar anbringen konnten. Von Anfang Januar an ist jede Minute aufgezeichnet und gespeichert worden. Der Uhu brütet jetzt seit dem 18.02.10 (1. Ei). Am 22.02. war das 2. Ei zu erkennen und gestern am 24.02.10 das 3. Leider haben wir keinen Ton dabei. Nun ist es auch anderen möglich, den brütenden Uhu zu beobachten, wenn dafür folgende Voraussetzungen geschaffen sind: 1. müssen Mozilla Firefox und2. der VLC media player installiert und dort beim Einrichten das Mozilla-Plugin aktiviert sein. Beim vlc media player in der oberen Menüleiste "Medien" anklicken, dann "Netzwerkstream" anklicken, dann unter Adresse rtsp://217.7.214.167/live.sdp eintragen und unten auf Wiedergabe klicken."

Intelligente Rabenvögel: Die Affen der Lüfte
Fundstück aus der "Zeit" von 2007 – immer wieder spannend zu lesen: Sie observieren, taktieren und betrügen: Raben vollbringen Denkleistungen, die denen von Schimpansen ähneln.
Mehr unter http://www.zeit.de/2007/26/N-Raben?page=all

Die "Vögel des Glücks" ziehen wieder: Trompetende Kranichschwärme
Die großen grauen Kraniche gehören zu den ersten Zugvögeln, die jetzt aus den Winterquartieren zurückkehren. Lautes Trompeten aus der Höhe macht auf ihre Keilformationen aufmerksam und lässt auf längere und sonnige Tage hoffen. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=23644763

Mit Manfred Mistkäfer biologische Vielfalt erforschen
Manfred Mistkäfer ist von Beruf Naturforscher und immer unterwegs in der Natur. Jeden Tag entdeckt er etwas Neues. Sein Naturtagebuch ist ein Naturforscher-Wettbewerb der BUNDjugend für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Stöbern Sie in den Naturtagebüchern von 2009 und informieren Sie sich über den neuen Wettbewerb 2010.
Mehr unter http://tinyurl.com/yff8hhk

Sonnenschutz und eingebautes Fernglas -Anatomie der Vögel
Auf große Entfernung erkennen Vögel millimetergroße Insekten oder Beutetiere aus dem Flug. Wie ist das möglich? Spezielle Eigenschaften des Körpers stärken ihre Sehkraft. Zum Beispiel das Wackeln mit dem Kopf oder der 360°-Rundum-Blick sind im Kampf ums Überleben unverzichtbar.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=23644799

Immer wieder Kormoran
Heinz Düllberg regt im German Birdnet an, das Thema "Kormoran" auch einmal von der heiteren Seite zu sehen und empfiehlt einen Sketch von Gerhard Polt:
http://www.youtube.com/watch?v=Bx9Ew-E1Kto&feature=related

Komitee erwischt Falkner mit Fallen, Mäusebussard erschlagen
In den letzten Februartagen hat das Komitee gegen den Vogelmord eine groß angelegte Aktion gegen die illegale Greifvogelverfolgung in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Mehr als 20 Komitee-Mitglieder haben überall im Land Jagdreviere durchsucht und dabei mindestens 18 tote Greifvögel und Eulen entdeckt und zahlreiche illegale Fallen, darunter Tellereisen, Habichtfangkörbe und verschiedene Typen von Käfigfallen beschlagnahmt oder den Behörden gemeldet. Nördlich von Soest (Ost-Westfalen) wurde ein Falkner in flagranti von Komiteemitgliedern beim Vogelfang erwischt - er hatte drei Habichtfangkörbe aufgestellt und einen Bussard erschlagen. Angeblich hat die Untere Jagdbehörde des Kreises Soest den Vogelfang mündlich genehmigt - einer der Fangkörbe war direkt vor einem Hochsitz aufgestellt. Bei einer sofort durchgeführten Hausdurchsuchung wurde ein Habicht mit vermutlich falschen Papieren gefunden! Bei Kalkar am Niederrhein (Kreis Kleve) entdeckten zwei Komiteemitarbeiter insgesamt 15 tote Greifvögel (11 Mäusebussarde, 3 Habichte und 1 Schleiereule) und drei illegale Vogelfallen in unmittelbarer Nähe zu jagdlichen Einrichtungen.
Zu diesen beiden besonders krassen Fällen finden Sie auf der Internetseite des Komitees ausführliche Informationen und viele Bilder: Fall Soest: http://www.komitee.de/online/index.php?soest
Fall Kalkar: http://www.komitee.de/online/index.php?kalkar

Willkommen Wolf bei Facebook - werden Sie Fan und bekommen Sie täglich Wolf-News
Der Wolf ist zurück in Deutschland und jetzt endlich auch auf Facebook. Wir sagen: Willkommen Wolf! und bieten täglich Neuigkeiten und Informationen rund um den Wolf auf www.facebook.com/WillkommenWolf. Werden auch Sie Fan von Willkommen Wolf.
Mehr Infos unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=23644781

Die Letzten ihrer Art
Der 3. März ist der internationale Tag des Artenschutzes. Für manche gefährdete Tiere und Pflanzen tragen bestimmte Staaten besondere Verantwortung: Ruanda für Berggorillas, Ecuador für die Galapagos-Riesenschildkröten – und Deutschland etwa für Wildkatze oder Mopsfledermaus. Wenn wir sie bei uns nicht schützen, sind sie für immer verloren.
Mehr unter http://tinyurl.com/yz78jua

Gen-Kartoffel genehmigt
Das Einkaufnetz-Team von Greenpeace schreibt: "Das kann einem den Appetit verderben! Die EU-Kommisssion hat heute die Gen-Kartoffel Amflora von BASF zugelassen. Und unsere schwarzgelbe Regierung hat angekündigt, nichts dagegen zu unternehmen. Die besonders stärkehaltige Kartoffel, die eigentlich nur für technische Produkte wie Kleister genutzt werden soll, hat auch eine Zulassung für Tierfutter und Lebensmittel erhalten. Die Industrie geht offensichtlich selbst davon aus, dass der Erdapfel mit Antibiotikaresistenzgen im Kochtopf oder in der Chipstüte landen wird. Auweia! Greenpeace fordert Ministerin Aigner auf, umgehend den Anbau in Deutschland zu verbieten. Unterstütze uns - wir brauchen einen Proteststurm! Weitere Infos unter http://www.greenpeace.de/stoppt-gentechnik
Und wer Verbraucherministerin Aigner eine Frage stellen will, kann hier aktiv werden: http://www.abgeordnetenwatch.de/ilse_aigner-575-37446.html"

Aktionen: Indianer retten / Wale retten
Klaus Schenck von Rettet den Regenwald e.V. berichtet von zwei Aktionen: "In Kolumbien bombardiert das Militär die Embera-Indianer im Regenwald, damit ausländische Bergbaufirmen ungestört Bodenschätze auf dem Land der Indianer abbauen können. Uns liegt aber auch das Leben in den Ozeanen am Herzen. Daher auch diese dringende Aktion: Die Bundesregierung beteiligt sich an einem absurden Vorschlag, der das seit 25 Jahren geltende Verbot für kommerziellen Walfang aushebelt. Weil in Island, Norwegen und Japan einige unverbesserliche Menschen weiter Walfleisch essen wollen, sollen die bedrohten Meerssäuger abgeschlachtet und das Antarktisschutzgebiet aufgehoben werden.
Bitte helfen Sie das zu verhindern: http://www.regenwald.org"

Programm des NABU-Kreisverband erschienen
Der NABU hat sein Kreis-Programm erstmals in einer 24-seitigen Farbbroschüre veröffentlicht. Die Mitglieder werden das Programm mit der Einladung zu den in der nächsten Zeit stattfindenden Mitgliederversammlungen erhalten. Weitere Interessenten können es im Naturschutzbüro abholen oder außerhalb der Öffnungszeiten einen adressierten mit 0,60 EUR frankierten DIN-lang-(= Normal-) Briefumschlag in den Briefkasten werfen.

Neuer Film: "Plastic Planet"
Der LNV macht uns auf einen interessanten Film aufmerksam, der bei den 43. Internationalen Hofer Filmtagen 2009 zum ersten Mal in Deutschland zu sehen war und für viel Gesprächsstoff sorgte. Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal mit Plastikfolien einzupacken. Plastik ist billig und praktisch. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters - vom Babyschnuller bis zur Plastikdose für das Müsli, von der Quietscheente bis zum Rechner, an dem dieser Text getippt wird! Kunststoffe können bis zu 500 Jahre in Böden und Gewässern überdauern und mit ihren unbekannten Zusatzstoffen unser Hormonsystem schädigen.
Mehr Infos unter http://www.plastic-planet.de/

Landesgeodatenportal: Zugang zu allen Geodaten
Die EU hat ihre Mitgliedsstaaten verpflichtet, Geodaten für jedermann zugänglich zu machen (sog. INSPIRE-Richtlinie). In Baden-Württemberg wird dieser öffentliche Zugang künftig über das Landesgeodatenportal möglich sein: http://www.geoportal-bw.de/viewer.html. Sobald Sie den Nutzungsbedingungen zugestimmt haben, können Sie dort z.B. auch aktuelle Luftaufnahmen finden, wenn Sie unter "Suche nach Flurstücken" eine Gemeinde und ein voreingestelltes Flurstück auswählen und dort dann den Bildausschnitt entsprechende verschieben und einen Vergrößerungsfaktor einstellen. Auch über die Suche nach Adressen ist so etwas möglich.

Veröffentlichungen aus "Limicola" online zu haben
Heiko Seyer macht in der Greifvogel-Yahoogroup auf einen interessanten Link aufmerksam: Unter dem folgenden Link http://www.limicola.de/downloads.html sind u.a. Beiträge zur Bestimmung des Raufußbussards, zur Unterscheidung von Wiesen-, Korn- und Steppenweihe sowie von Schrei-, Schell- und Steppenadler zu finden. Aktuell ist gerade der Raufußbussard hoch interessant.

Kollision von Greifvögeln mit Windenergieanlagen
Das Foto eines Wespenbussards, der wenige Meter vor der sich drehenden Rotorspitze zurückschreckt und damit einen Zusammenstoß gerade noch verhindern kann, illustriert auf beeindruckende Weise die Kollisionsgefahr an Windenergieanlagen (WEA), der insbesondere Vogelarten ausgesetzt sind, die eigentlich mit einem sehr guten optischen Sinn ausgestattet sind. In den letzten Jahren gab es auch in der Hellwegbörde und auf der Paderborner Hochfläche einige Zufallsfunde von toten Greifen unter WEA: 2 Rotmilane, 1 Wanderfalke und 1 Uhu. Mehr unter http://tinyurl.com/ydszt2q. Heiko Illner hat noch mehr gefunden. Er schreibt in der Greifvogel-Yahoogroup: "Bei der Suche nach einem aktuellen Bericht des norwegischen Untersuchungsprojektes (URL des letzten http://www.nina.no/archive/nina/PppBasePdf/rapport/2009/505.pdf, welches sich eingehend mit den Effekten von Windenergieanlagen auf Vögel, z.B. Seeadler beschäftigt, fand ich unter http://www.birdlife.no/organisasjonen/pdf/200910_smola_vindpark_rapport.pdf einen neuen Bericht."

Wir haben es längst gewusst: Spritzmittel reduzieren die Artenvielfalt
Eine Europäische Studie belegt, was jeder Naturfreund draußen in der Landschaft schon lange bemerkt hat: Spritzmittel verringern die Artenvielfalt. Einen Bericht dazu finden Sie beispielsweise in der "Zeit" unter http://tinyurl.com/yfbxnzh

Neobiota, invasive Arten - Anmeldung für Interessenten möglich
Nach einer längeren Pause möchte das Bundesamt für Naturschutz das Rundmail zu invasiven Arten wieder regelmäßig versenden. Eine Aufnahme in den oder Streichung aus dem E-Mail-Verteiler ist jederzeit möglich durch ein kurzes E-Mail an neobiota@bfn.de. Im BfN ist direkter Ansprechpartner zum Thema Neophyten und Neozoen Herr Dr. Stefan Nehring.

Positionspapier „Naturverträgliches Geocaching“
Der Deutsche Wanderverband (DWV) unter Präsident Dr. Rauchfuß (Schwäbischer Albverein), seine Jugendorganisation Deutsche Wanderjugend (DWJ) und GARMIN Deutschland, Marktführer von GPS-Outdoorgeräten, kooperieren miteinander und werben für naturverträgliches Geocaching. In ihrem gemeinsamen Positionspapier "Naturverträgliches Geocaching" bekennen sich die Kooperationspartner dazu, die Freizeitaktivität Geocaching zu fördern und gleichzeitig für ein naturverträgliches Verhalten bei der modernen Schatzsuche zu werben.
Infos zum naturverträglichen Geocaching geben auch die Internetseiten des Bundesamts für Naturschutz (BfN). www.LNV-bw.de/nl10-02/Geocaching.pdf, www.geocaching.de und www.bfn.de/natursport/info/

Diskussionsplattform zur Naturschutzstrategie 2020
Das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum hat eine Internet-Diskussionsplattform zur Naturschutzstrategie 2020 frei geschaltet. Dort können die Bürgerinnen und Bürger des Landes aktiv unter anderem an den durch rund 100 Experten erarbeiteten Empfehlungen einer Naturschutzstrategie mitwirken.
Mehr unter http://tinyurl.com/y8a5kg5

Plattform zur Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie: Wo liegt der Handlungsbedarf?
Das Bundesumweltministerium wünscht sich eine Online-Beteiligung und zwar zur Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie. Die Aktion startet am 17. Februar 2010. Vier Wochen lang können im Internet Beiträge eingestellt und Vorschläge anderer Teilnehmer kommentiert und bewertet werden. Im Mittelpunkt stehen zwei Fragen: Welche Umweltthemen benötigen mehr Aufmerksamkeit? Wo sehen Sie dringenden Handlungsbedarf? www.mitreden-u.de

Ratgeber "Milch für Kinder"
Greenpeace hat einen neuen Gentechnik-Einkaufsratgeber "Milch für Kinder" herausgebracht. Die gute Nachricht: Immer mehr Hersteller von Babymilchnahrung, Schul- und Trinkmilch verarbeiten Milch von Kühen, die gentechnikfreies Futter erhalten - ein Erfolg der Verbraucher. Im "Einkaufsnetz-Newsletter" ist zu lesen: "Bei den großen Herstellern von Milchnahrung ist Hipp klarer Vorreiter. Dagegen ist bei Produkten von Nestlé und Milupa Gentechnik im Kuhfutter weiterhin Standard. Und bei der Trinkmilch sind nach wie vor Weihenstephan von Müllermilch und Bärenmarke zu finden, die immer noch gegen den Willen der Verbraucher Gen-Milch verarbeiten. Dich ärgert das? Hier findest Du den Greenpeace-Ratgeber und kannst Dich an unserer aktuellen Mitmachaktion beteiligen: http://www.greenpeace.de/stoppt-gentechnik"

Nachhilfe für die EU: Ölpalmplantagen sind kein Wald
Klaus Schenck von Rettet den Regenwald e.V. bittet wieder um Unterstützung: "Die Europäische Kommission plant allen Ernstes, Ölpalmplantagen zu Wäldern zu erklären. Mit diesem Trick will man offensichtlich die weltweiten Widerstände gegen die Regenwaldrodung für Ölpalmplantagen vom Tisch wischen. Nach dem Motto: Es geht ja gar kein Wald verloren. Bitte unterstützen Sie unseren Protest gegen die Volksverdummung durch EU-Kommissare: http://www.regenwald.org"

Aktelle NABU-Informationen als RSS-Feed
Viele Anbieter stellen ihre Informationen z.B. als RSS-Feed zur Verfügung. Dieses können auf jedem Computer mit einem RSS-kompatiblen Programm abonniert werden, z. B. Microsoft Office Outlook 2007. Auch der NABU-Landesverband Baden-Württemberg bietet diesen Service an. Sie können diesen RSS-Feed anzeigen und abonnieren, indem Sie die folgende Webadresse kopieren und in den Webbrowser einfügen: http://baden-wuerttemberg.nabu.de/rssfeed.php

NABU-Seminar zum Brutvogelmonitoring am 27.02.2010
Am 27.02.2010 gibt’s für alle, die beim Brutvogelmonitoring mitarbeiten möchten, wieder ein Einführungsseminar im NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen. Infos zum Seminar und zur Anmeldung unter http://www.nabu.de/modules/termindb/detail.php?id=71800

Naturpädagogischer Kindergruppenleiter- Lehrgang 2010
Auf dem naturpädagogischen Lehrgang, den unsere NAJU zusammen mit der BUNDjugend veranstaltet werden Grundlagen und wirkungsvolles Handwerkzeug für die Arbeit mit Kindern in und mit der Natur vermittelt. Nach Teilnahme an allen drei Wochenenden erhalten die Teilnehmenden die JugendleiterInnen-Card (Juleica).
Weitere Infos und Anmeldung unter www.NAJU-BW.de

Nix wie raus! - 111 Tipps zum Natur entdecken und erleben
Ein nächtlicher Spaziergang ist nur eine von 111 Ideen, die Sie in dem Buch "Nix wie raus!" finden. Auch mit den anderen Tipps für Naturbeobachtungen und Ausflüge, Rezepte für essbare Wildpflanzen, Spiele, Bastel- und Dekorationsideen lassen sich viele Sonn-, Feier- und Urlaubstage kreativ gestalten!
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=22179235

Petition zum Schutz der Kormorane (aus dem German Birdnet)
In Deutschland wurde der Kormoran zum "Vogel des Jahres" 2010 gekürt. Viele Berufs- und Sportfischer sowie Fischzüchter sahen hierin eine Provokation und gingen in die Offensive, was durch intensive Lobbyarbeit zu Lockerungen der Abschussbestimmungen dieses einzigartigen Vogels führte. So geschehen auch in Unterfranken - und zwar für das Winterhalbjahr, einem Zeitpunkt, zu dem sich Kormorane aus der gesamten Republik und darüber hinaus in dieser Region aufhalten. Damit erlangt dieser Erlass europaweite Bedeutung. Hiergegen wurde von einigen Mitgliedern der "Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz" eine Online-Petition initiiert, die Sie unter folgender Adresse aufrufen und "digital unterschreiben" können: http://www.ipetitions.com/petition/pro-kormoran/

NABU-Vogelschutzcamp vom 11.-30. April - Anmeldung läuft
Malta könnte ein Paradies für Zugvögeln sein. Doch durch Jäger und Vogelfänger sterben jedes Jahr Tausende der teilweise seltenen Vögel. Der NABU setzt sich für den Schutz der Tiere ein. Das Vogelschutzcamp findet statt vom 11. bis 30. April 2010. Jetzt anmelden!
http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/vogelschutzcamps/index.html

Internationale Forschungstagung - Streuobstexperten zu Gast in Hohenheim
Streuobst-Experten aus ganz Europa referieren bei der Forschungs-Fachtagung von Uni Hohenheim, Hochschule Nürtingen-Geislingen, NABU-BFA Streuobst und Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg am 19./20. März 2010. Die Organisatoren der Tagung erwarten 150 - 200 Teilnehmer.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=22614046

Tagung zum Kultur-Natur-Projekt des NABU am 18. März in Ludwigsburg
Seit Herbst 2008 läuft das NABU-Projekt „Kultur-Natur-blüht-auf“. In Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen in Städten und Gemeinden soll die Vielfalt der Kultur-Natur wieder zum Aufblühen gebracht werden. Die Ergebnisse werden am Donnerstag, 18. März, von 10 bis 17 Uhr bei der großen Tagung „Kultur-Natur blüht auf“ in der Ludwigsburger Musikhalle vorgestellt. Hierzu sind die Vertreter der Kommunen, Naturschützer und alle Interessierten eingeladen.
Programm unter http://nabu-bw.de/themen/landwirtschaft/kutur-natur/10663.html

Kostenloses Heizgutachten für Ihr Zuhause von co2online und NABU
Der kalte Winter lässt es schon erahnen: Bald kommt eine saftige Heizkostenrechnung ins Haus. Doch dagegen kann man etwas tun. Lassen Sie sich kostenlos ein Heizgutachten erstellen und finden Sie heraus, wo sich in Ihren vier Wänden energetische Schwachstellen befinden.
Hier erfahren Sie mehr: www.NABU.de

Der NABU ist jetzt 111 Jahre alt!
Der NABU feiert 2010 sein 111-jähriges Bestehen. "Sowohl in der Vergangenheit wie heute können wir auf eine starke Unterstützung der Bevölkerung bauen. Darauf sind wir stolz, das gibt uns Rückhalt für die Herausforderungen der Zukunft", sagte NABU-Präsident Tschimpke.
Hier erfahren Sie mehr: http://www.nabu.de/nabu/portrait/geschichte/11980.html

Forstwirtschaftsrat auf dem Irrweg - FSC-Zertifizierung bremst den Klimaschutz nicht aus
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat bezeichnet die FSC-Zertifizierung öffentlicher Waldflächen als Hemmschuh für den Klimaschutz und kontraproduktiv für die ländliche Entwicklung. Der NABU ist irritiert, denn hier werden Gegensätze und Widersprüche konstruiert, wo keine sind.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=22614012

SFV wehrt sich gegen Vergütungsabsenkung für Solarstrom
Aus dem Newsletter des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.(SFV): In einem sogenannten "Hintergrundpapier" fordert Dr. Holger Krawinkel im Namen des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen eine Vergütungsabsenkung. Doch die Forderungen Krawinkels sind nicht mit den Mitgliederverbänden des VZBV abgesprochen.
Siehe dazu http://www.sfv.de/artikel/hintergrundpapier_des_vzbv.htm. Die Forderungen des Hintergrundpapiers sind grob fehlerhaft begründet: http://www.sfv.de/artikel/verwirrter_geist.htm

Röttgen in die richtige Richtung - umgehende Abschaltung der unsichersten Atommeiler
Umweltminister Röttgen weist zu Recht auf die ungelösten Fragen der schwarz-gelben Atompolitik hin: Pauschale Laufzeitverlängerungen führen zu mehr Sicherheitsproblemen, mehr Atommüll und haben keine Akzeptanz in der Gesellschaft.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=22613985

Aktion: Kein Zuckerrohr für deutsche Autos
Klaus Schenck von Rettet den Regenwald e.V. bittet um Unterstützung: "Die staatliche deutsche Entwicklungsbank DEG will in Sierra Leone ein 240 Millionen Euro-Projekt zur Produktion von Ethanol für den Export nach Europa finanzieren. Damit bei uns die Autos mit Agrosprit fahren können, droht den Menschen in Sierra Leone noch mehr Hunger. Auf ihrem Land will die schweizer Firma Addax Bioenergy riesige Zuckerrohrplantagen und eine Ethanolfabrik errichten. Bitte protestieren Sie."
Hier geht es zur Protestmail: http://www.regenwald.org

Vier Millionen Bergfinken auf einmal
Am 04. Februar berichtet Stefan Wehr im German Birdnet: "Letztes Wochenende waren wir im südlichen Schwarzwald bei einem Schlafplatz von Millionen von Bergfinken. Näheres und den genauen Treffpunkt gibt's auf http://bazonline.ch/basel/land/Treffen-von-vier-Millionen-Bergfinken/story/22482455. Die Bergfinken übernachten dort schon seit Ende Dezember. Leider habe ich darüber hier im GBN gar nichts gelesen. Ich habe daraus eine neue Seite auf meiner Homepage gemacht: http://www.vogelstimmen-wehr.de/bergfinken.htm" Brigitte Pehlke und Hans Hermann waren vor wenigen Tagen ebenfalls im Lindautal und konnten alles mit eigenen Augen bestaunen.

Der Kleiber der Berge - das NABU-Naturfoto Februar
Der Mauerläufer ist ein relativ kleiner Vogel, der überwiegend im Hochgebirge lebt. Man könnte ihn auch den Kleiber der Berge nennen, denn er klettert geschickt an den steilen Felswänden. Auf einem Foto ist er eine echte Rarität, denn Mauerläufer sind selten und leben versteckt.
Weitere Informationen unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=22179241

Arktischer Winter am Wattenmeer - meterhohes Eis verändert das Verhalten der Zugvögel
Meterhoch türmt sich Eis bis zum Horizont. Was aussieht wie eine Landschaft in der Arktis ist die deutsche Wattenmeerküste. Der strenge Winter zwingt Watvögel ins Binnenland, lockt aber auch hellbäuchige Ringelgänse an, die sonst weiter im Norden überwintern.
Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=22179232

Vielleicht musste Gertrud nicht verhungern – Neues von den Sender-Störchen
Außer Gertrud hielten sich in Nordtansania wohl auch andere Störche auf. Der Grund könnte sein, dass es kurzzeitig massive Raupenvorkommen gab, die den Störchen als Nahrung dienen konnten. Auf der Suche nach dem Sender der Störchin lässt sich vielleicht mehr Gewissheit schaffen.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=22179226

Italien: Protestaktion gegen Ausweitung der Vogeljagd
Alex Heyd vom Komitee gegen den Vogelmord bittet um Unterstützung: "Die Berlusconi-Regierung plant eine drastische Ausweitung der Jagdzeiten für Zugvögel in Italien. Anstatt wie bislang 4 Monate sollen die Jäger auf der Apenninhalbinsel künftig 7 Monate auf die Vogelpirsch gehen dürfen. Besonders betroffen davon sind Turteltauben, Wachteln und Drosseln. Die Regierung in Rom hat seit 2008 bereits drei Mal versucht, das gesamte Jagdrecht an vielen Stellen zugunsten der Jäger zu reformieren. Damit ist sie jedes Mal am Widerstand der Bevölkerung gescheitert – nun setzen sie auf Salami-Taktik und bringen die Reformen "Häppchenweise" an die Öffentlichkeit. Die Jagdzeiten machen dabei den Anfang. Alle großen italienischen Natur- und Tierschutzverbände haben eine gemeinsame Protestaktion gegen diesen erneuten Versuch zur Aufweichung der Jagdbestimmungen gestartet. Das Komitee gegen den Vogelmord beteiligt sich an der Kampagne - machen Sie mit!"
Weitere Infos und vorgefertigte Mails an drei wichtige Politiker der Berlusconi-Regierung finden Sie auf der Internetseite unter www.komitee.de

Gerechtigkeit für japanische Walschützer
Über Greenpeace erreicht uns ein Hilferuf des Meeresbiologen Thilo Maack: "Im vorletzten Sommer begann der Leidensweg der beiden Greenpeace-Aktivisten. Ihnen war es gelungen, den größten Skandal der japanischen Walfang-Geschichte aufzudecken: Sie konnten beweisen, dass die Besatzung der japanischen Fangflotte seit Jahren Walfleisch beim Schlachten der Tiere zur Seite schafft. Das abgezweigte Fleisch wird an Land geschmuggelt und dort mit hohen Gewinnen verkauft. Im Mai 2008 legte Greenpeace Japan der dortigen Staatsanwaltschaft die entsprechende Beweise vor: Zeugenaussagen, Video- Mitschnitte von Gesprächen und über 23 Kilogramm des geschmuggelten Walfleisches. Doch statt nun den Walfängern den Prozess zu machen, ließ die japanische Staatsanwaltschaft Junichi und Toru verhaften. Das Büro von Greenpeace Japan wurde durchsucht, Computer beschlagnahmt und die beiden Walschützer wurden ohne Anklage für 23 Tage ins Gefängnis gesteckt. Stundenlange Verhöre - an einen Stuhl gefesselt und ohne anwaltlichen Beistand - waren ihr tägliches Schicksal." Zwischenzeitlich hat sich auch Amnesty International der Sache angenommen.
Weitere Infos bei Greenpeace unter http://tinyurl.com/yehorx6

„Klimawandel: Wie sieht die Zukunft unserer Wälder aus?
Die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg veranstaltet zusammen mit der Umweltakademie eine Tagung zum Thema „Klimawandel: Wie sieht die Zukunft unserer Wälder aus? Naturnaher Umbau bei komplexer Lage“. Das Symposium findet statt am Donnerstag, 18. März 2010 in Rottenburg a. N.
Weitere Infos und Anmeldemöglichkeit gibt’s unter
http://www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/63619/

Kinderaktion „Erlebter Frühling“ findet zum 25. Mal statt
Die Naturschutzjugend (NAJU) ruft in diesem Jahr zum 25. Mal Kinder dazu auf, sich an der Mitmach-Aktion „Erlebter Frühling“ zu beteiligen. Für das Jubiläumsjahr 2010 hat sich die NAJU etwas Besonderes einfallen lassen. Statt der gewohnten vier Frühlingsboten warten in der Wettbewerbskategorie „Finde & Forsche“ mehr als 70 Frühlingsboten der vergangenen Jahre darauf, von den Kindergartengruppen, Schulklassen und Naturschutzjugendgruppen entdeckt zu werden. In der Wettbewerbskategorie „Finde & Filme“ lädt die NAJU Kinder dazu ein, Fotos und Kurzfilme von ihren Lieblingsboten zu machen. Zu dem Wettbewerb hat die NAJU pädagogische Begleitmaterialien erarbeitet. Diese umfassen fünf Entdecker-Postkarten, ein Poster und eine DVD mit spannenden Informationen, Forscher- und Aktionsideen zu über 70 Frühlingsboten und ihren Lebensräumen. Die Materialien können gegen eine Gebühr von fünf Euro bei der NAJU, Charitéstr. 3, 10117 Berlin, Tel: 030 284 984 1900, Email: naju@naju.de bestellt werden.
http://www.najuversum.de/index.php?action=page&pageid=12837&page_nr=

Was wurde aus … … der Ebinger "Schwalben-Geschichte"?
Im Herbst 2008 hatte die GSW Sigmaringen an einem Haus in Ebingen sämtliche Schwalbennester beseitigen lassen (wir berichteten im Newsletter 23/2009). Zwischenzeitlich hat ein Ortstermin mit den Verantwortlichen, dem Landratsamt, dem Naturschutzbüro und dem NABU stattgefunden. Ergebnis: Die GSW wird nun rechtzeitig vor der Brutsaison 2010 an aus ihrer Sicht hygienisch unbedenklichen Stellen des Wohnblocks insgesamt 16 Doppelnester anbringen und mit optisch ansprechenden Kotbrettern sichern.

Spechte für Anfänger und Fortgeschrittene
„Ganz schön behämmert – Specht & Co.“ ist ein redaktionsübergreifendes Projekt von SWR2, SWR3, der Fernsehredaktion Wissenschaft und Bildung im SWR sowie des Kindernetzes. Unter http://www.spechte-online.de finden Sie jede Menge Detailinformationen rund um die Biologie bis hin zu den verschiedenen Rufen.

Wiesenwächter werden
Der BUND sucht im internationalen Jahr der biologischen Vielfalt Menschen mit Herz für einen sehr wichtigen, aber wenig beachteten Lebensraum: Wiesen und Weiden. Lebendige Blumenwiesen sind selten geworden. Viele Wiesen-Arten sind bedroht. Retten Sie Natur als Wiesenwächter und -wächterin.
Eine Anleitung gibt es in unserem neuen Wiesen-Faltblatt. http://tinyurl.com/ygga97m

NABU-Unterschriftenaktion für mehr Geld im Naturschutz
Der NABU sammelt zurzeit im Internet Unterschriften, um seiner Forderung nach mehr Geld für den staatlichen Naturschutz Nachdruck zu verleihen. 111 Millionen Euro mehr pro Jahr sind aus Sicht der Naturschützer notwendig, damit Baden-Württemberg es schafft, seine lebendige Vielfalt an Pflanzen und Tieren zu erhalten.
Weitere Infos unter http://www.NABU-BW.de/projekte/111/

Naturschutzstrategie des Landes Baden-Württemberg diskutieren
Minister Peter Hauk hat im Mai 2009 den Startschuss zur Erarbeitung einer neuen Naturschutzstrategie für Baden-Württemberg gegeben. Seither haben rund 100 Experten aus Wissenschaft und Forschung, Verbänden und Verwaltung intensiv an den Überlegungen hierzu gearbeitet. Die nun vorliegenden Empfehlungen der Experten sollen die Grundlage für eine neue Naturschutzstrategie des Landes sein. Jetzt ist die Öffentlichkeit aufgefordert, zu den Empfehlungen Stellung zu nehmen.
Klicken Sie mal hin: http://tinyurl.com/MLR-Diskussion-Jan2010

Umweltbildung, Termine, Broschüren: Infos vom BUND-Regionalverband
- Die Akademie für Natur- und Umweltschutz hat ihr neues Jahresprogramm herausgebracht, darunter einige spannende Veranstaltungen und Fortbildungen in unserer Region (zum Teil ohne Tagungsgebühr): http://www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/1945/
- Das neue Freizeit - und Urlaubsprogramm von BUNDJugend und bdp ist da; mehr unter http://www.ak-freizeiten.de/
- Es gibt zwei neue, sehr gut gestaltete und informative BUND-Werkzeuge zu den Themen "Umweltbildung" und "Schmetterlinge" (aktueller BUND-Naturschutzschwerpunkt); mehr unter http://www.bund-bawue.de/service/publikationen-downloads/

Aufruf des BUND zum AKW Neckarwestheim
In den letzten Tagen war in der Presse viel über Laufzeitverlängerungen und Strommengenübertragung für Atomkraftwerke zu lesen. Im Mittelpunkt steht dabei das Atomkraftwerk Neckarwestheim I, dessen Reststrommenge für noch knapp 100 Betriebstage reicht. Fakt ist – entgegen aller Behauptungen – dass bisher noch nichts entschieden ist. Fakt ist auch, dass die Mehrheit der Bevölkerung den Ausstieg aus der Risikotechnologie Atomkraft will. Dies gilt es gerade in diesem Jahr, in dem Richtungsentscheidungen getroffen werden sollen, mit Nachdruck zu verdeutlichen. Der BUND Baden-Württemberg wird deshalb am 21. März 2010 gemeinsam mit einem breiten gesellschaftlichen Bündnis aus Verbänden, Initiativen, Kirchen, Parteien, Gewerkschaften und Unternehmen eine große Anti-Atom Kundgebung am AKW-Neckarwestheim veranstalten. Die Planungen werden Anfang Februar konkretisiert. Die Homepage zur Aktion: www.endlich-abschalten.de

Zum Kuckuck – der Klimawandel
Wenn der Kuckuck wegen des Klimawandels bald zu spät aus Afrika zu uns zurückkehrt, ist sein Überleben in Gefahr. Und damit auch die biologische Vielfalt. Im internationalen Jahr der Biodiversität verstärkt auch der BUND seine Aktivitäten zu diesem Thema. Warum die Vielfalt so wichtig ist und was es mit dem Kuckuck auf sich hat, erfahren Sie unter http://tinyurl.com/y9b9hhh

Ist Genmais eine Gefahr für Gewässer?
Gentechnisch veränderter Mais enthält ein Gift gegen die Schmetterlingsart Maiszünsler, das so genannte Bt-Toxin. Forscher konnten nun zeigen, dass sich das Gift nicht nur auf den Schädling, sondern auch auf das Leben in angrenzenden Bächen und Seen auswirkt.
Hier erfahren Sie mehr: www.NABU.de

Vorträge der Naturschutztage am Bodensee online
Der BUND-Landesverband macht uns darauf aufmerksam, dass viele Vorträge der Naturschutztage auf der Seite http://www.naturschutztage.de unter "Nachlese 2010" als pdf-Dateien zu finden sind.

Internet-Abstimmung Neckarwestheim
Der Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V. (BBMN) macht darauf aufmerksam, dass es wieder bis zum 30. Januar eine Online-Umfrage der Heilbronner Stimme gibt: 34 Jahre ist Block 1 im Kernkraftwerk Neckarwestheim alt. Soll die Laufzeit verlängert werden? Ja oder Nein - www.stimme.de/umfragen/ Stand 27. Januar, 18:30 Uhr (insgesamt 1.521 Stimmen): Ja 30,51%, Nein 69,49 %

Bundesregierung muss Palmöl-Subvention stoppen!
Klaus Schenck von Rettet den Regenwald e.V. informiert: Am 21.01. saß Bundeskanzlerin Merkel mit Vertretern der Stromindustrie zusammen, um die Weichen für die zukünftige Energiepolitik zu stellen. Auch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird besprochen. Dies ist die Chance, den in jeder Hinsicht schädlichen Einsatz von Palmöl in deutschen Blockheizkraftwerken zu stoppen. Bitte unterstützen Sie die Aktion.
Gehen Sie auf http://www.regenwald.org.

NABU-Broschüre über Agrogentechnik und Naturschutz
Wissenschaftler haben untersucht, wie sich der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auf die Umwelt und die Artenvielfalt auswirkt. Die Ergebnisse ihrer Studien sind in der neuen NABU-Broschüre "Agrogentechnik und Naturschutz" zusammengefasst.
Mehr dazu erfahren Sie unter http://www.nabu.de/themen/gentechnik/allgemein/11893.html

Makaber (aus dem German Birdnet)
Zum parlamentarischen Abend, den der Landwirtschafts- und Umweltminister des Landes MV mit Angler und Jägern abgehalten wurden gegrillte Kormoranbrüste als Imbiss gereicht! Was machen Politiker nicht alles um ihr Wahlvolk (in diesem Fall die Angler) zu begeistern … Siehe http://tinyurl.com/ydy5a9q.
Noch mehr dazu vom NABU unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=21220302

Stoppt die illegale Vogeljagd in Malta
BirdLife Malta bitet um Unterstützung: Illegale Jagd in Malta ist weit verbreitet und in der Bevölkerung nicht diskriminiert. Erst im letzten September wurden in einem Waldgebiet, das von der maltesischen Jagdvereinigung bewirtschaftet wird, über 200 tote geschützte Vögel entdeckt – von Rohrweihen und Nachtreihern bis zu Wiedehopfen und sogar einer Nachtigall. BirdLife Malta hat nun eine Petition eingereicht und bittet um Unterstützung. http://www.birdlifemalta.org
Auch der NABU hat eine Seite eingerichtet, wo man sich der Petition anschließen kann: http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/11920.html

Geplanter Jirau-Staudamm in Brasilien bedroht Wald und Menschen
Aus Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald schreibt uns: Das französische Energieunternehmen GDF Suez baut ungeachtet der massiven Kritik und des Widerstands der lokalen Bevölkerung sowie zahlreicher Umweltbehörden weiter am Jirau-Staudamm am Rio Madeira, einem Zufluss des Amazonas in Brasilien. Seine Geschäftspraktiken haben GDF Suez nun die Nominierung für den Schweizer Public Eye Award 2010 eingebracht, ein Negativ-Preis für besonders rücksichtslose Unternehmen. Sie können sich auch an der Abstimmung über die schlimmsten Firmen beteiligen. GDF Suez ist von den Freunden der Erde in Brasilien als schlimmste Firma vorgeschlagen worden: http://www.publiceye.ch/de/vote/. Und auf der Seite http://www.regenwald.org können Sie bei GDF Suez protestieren.

Wasservogelexkursion an den Bodensee
Am 31. Januar veranstaltet der NABU seine alljährliche Wasservogelexkursion an den Bodensee. Mehr zur Organisation siehe "Termine". Wer sich eine näheren Vorstellung machen möchte, findet einen Bericht über die Exkursion 2009 unter http://tinyurl.com/bg2r2a.

Sprengplatz auf dem Truppenübungsplatz "Heuberg"
Die Natur- und Umweltschutzverbände sind entgegen den "üblichen Gepflogenheiten" im Zusammenhang mit der Planung des Sprengplatzes im Spitalwäldle oberhalb von Albstadt-Ebingen nicht angehört worden. Beim LNV liegt der Vorgang zwischenzeitlich zur rechtlichen Prüfung. Wir haben mit einer Veröffentlichung der Vorgänge auf unserer Homepage unter http://tinyurl.com/yb2g9k3 begonnen. Die Seite wird nach und nach ergänzt werden.

Landesregierung muss Chance nutzen
Nach der letzten Novellierung des Landesnaturschutzgesetzes 2007 steht eine erneute Überarbeitung der wichtigsten Gesetzesgrundlage des Landes für den Naturschutz an. Dem Landtag liegt ein Entwurf für ein neues LNatSchG vor, der es jedoch versäumt, wichtige und notwendige Korrekturen vorzunehmen.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=20764022.

Was tun? Solarstromvergütungs-Absenkung
Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. protestiert gegen die geplante Absenkung der Einspeisevergütung für Solarstrom. Solarstromanlagen könnten bei Fortsetzung des bisherigen Ausbautempos bereits in 10 Jahren die Hälfte des jetzigen Strombedarfs decken. Der Neubau von Kohlekraftwerken und der Weiterbetrieb von Atomkraftwerken können unterbleiben.
Mehr unter http://www.sfv.de/artikel/unsere_strategie_nach_kopenhagen.htm.

Atommüll aus der Asse zurückholen
Noch immer lagern 126.000 Atommüllfässer im einsturzgefährdeten, unterirdischen Atommülllager Asse. Der NABU fordert, den Müll zurückzuholen. Nur so kann die Langzeitsicherheit gewährleistet werden. Deckel drauf und hoffen, dass nichts passiert - das ist kein Rezept für die Zukunft.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=20764004.

Lebensraum der Darwinfrösche akut in Gefahr
Schon Mitte Dezember teilte Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. mit: "200 Jahre nach Charles Darwins Geburtstag ist der von ihm entdeckte Darwinfrosch akut bedroht. Seine Heimat, der südchilenische Regenwald, wird schon seit vielen Jahren durch eine ausbeuterische Forstwirtschaft immer kleiner. Nun droht noch größerer Schaden: Staudämme zur Stromerzeugung werden weiteren Regenwald zerstören. Unterstützen Sie unseren Protest gegen die Staudammprojekte und die Abholzung des Regenwaldes in Chile: www.regenwald.org."

Ecuadors Präsident droht mit Ölförderung im Regenwald-Nationalpark
Klaus Schenk von Rettet den Regenwald e.V. schreibt uns: "Seit fast drei Jahren kämpfen Ureinwohner und Umweltschützer in Ecuador für eine einzigartige Initiative: Um die negativen Folgen der Erdöl-Förderung zu verhindern, soll das unter dem Regenwald lagernde Erdöl für immer im Boden bleiben. Als Gegenleistung braucht das Land finanzielle Unterstützung der internationalen Staatengemeinschaft. Regierungen und Organisationen aus aller Welt haben diese bereits zugesagt. Doch nun droht Ecuadors Präsident Correa damit, im Juni mit der Ausbeutung des Erdöls zu beginnen."
Mehr unter http://www.regenwald.org.

Satire? Unterwasserparadies dank Piraten
Die Unterwasserwelt der Tropen ist genauso artenreich wie die Wälder - und wird genauso rücksichtslos für unseren Konsum geplündert. Jetzt zeigt ein Bericht in Focus, dass Piraten ganz unabsichtlich die Meere und die lokale Bevölkerung schützen. Die Piraten vor der afrikanischen Küste schrecken Fangflotten ab – die Fischbestände erholen sich, und sogar längst ausgerottet geglaubte Arten tauchen wieder auf.
Mehr bei Focus online unter http://tinyurl.com/ycb2cuz.

Geplanter Bannwald „Untereck“ auf dem Gebiet der Stadt Albstadt
Die Naturschutzverbände haben Stellung bezogen: "Es verdient Lob und Anerkennung, dass die Ausweisung des Bannwaldes „Untereck“ nach rund dreizehn Jahren in der Fertigung des Verordnungsentwurfes hoffentlich zu einem erfolgreichen und allseits erwarteten Abschluss kommt."
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/Meinung/meinung.htm

Futterhäuschen bauen & gewinnen - machen Sie Gartenvögeln ein Freude
Wenn es draußen friert und schneit, ist ein Futterhaus eine gute Möglichkeit unseren Gartenvögeln zu helfen. Die Häuschen lassen sich ganz einfach selber bauen. Anleitungen und Tipps finden Sie hier oder im Buch "Ein Heim für Gartenvögel", das es jetzt zu gewinnen gibt.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=20310265.

Weiße Gäste aus dem Süden - NABU-Naturfoto des Monats Januar
Vor einigen Jahrzehnten galt der Silberreiher hierzulande als Rarität. Doch mittlerweile sind in Deutschland jährlich mehrere hundert Tiere zu Gast. Erstaunlich ist, dass die eleganten Vögel hier zwar rasten aber nicht brüten. Vor allem, da sie die Niederlande bereits als Brutgebiete annektiert haben.
Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=20310276.

Alle Jahre wieder ... - ... fressen Kormorane unsere Gewässer leer?
Die Darstellungen von Sport- und Berufsfischern sind fast immer die selben: 'Früher gab es hier viele Fische, nun sind keine mehr da - der Kormoran hat alles leergefischt!' Kein Wunder, dass viele Naturbegeisterte und Kormoran-Kenner ob der offensichtlich unstimmigen Behauptungen kaum noch Lust haben, sich damit ernsthaft auseinander zu setzen.
Weitere Infos unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=20310270.

Geiercrash - Windenergieanlagen als Risiko für Großvögel
Im aktuellen Newsletter des Internationalen Bartgeier-Monitorings wird auf einen kurzen Film aufmerksam gemacht, der bei YouTube unter http://www.youtube.com/watch?v=9srPoOU6_Z4 veröffentlicht wurde.
Mehr über das Bartgeier-Programm unter http://www.gyp-monitoring.com/.

Was sich in Sachen Umwelt und Naturschutz getan hat
Die wichtigsten Ereignisse des Jahres aus NABU-Sicht in der chronologischen Übersicht: Vom Konjunkturprogramm für Wildtiere im Januar über den Online-Vogelführer im April, den Bundestagswahlkampf im August bis hin zur Weltklimakonferenz in Kopenhagen.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=19987751.

Comeback der Gentechnik stoppen!
Von Campact erfahren wir, dass Landwirtschaftsministerin Aigner nach dem Gen-Mais-Verbot im letzten Jahr möglicherweise eine Kehrtwende vollzieht. Sie folge jetzt den Pro-Gentechnik-Vorgaben aus dem Koalitionsvertrag. Campact ruft dazu auf, Aigner einen Blauen Brief zu schicken: http://www.campact.de/gentec/sn7/signer.

Kampf um das Korn von morgen
In bevölkerungsreichen Ländern werden die Anbauflächen für Nahrungsmittel knapp, zudem soll Biosprit künftig den Treibstoffbedarf der Welt zumindest teilweise decken. Deshalb versuchen manche Staaten, Land in Entwicklungsländern zu kaufen oder zu pachten, um dort die gewünschten Pflanzen für den Eigenverbrauch anbauen zu können.
Mehr bei Focus unter http://tinyurl.com/y9d2k9g.

Ärger um Biogasanlage - Kalter Krieg in Ostfriesland
Ein Bauer in Ostfriesland bringt ein ganzes Dorf gegen sich auf - weil er eine Biogasanlage bauen möchte. Kollegen sorgen sich um die Bodenpreise, Nachbarn fürchten Gestank, Naturschützer warnen vor Umweltschäden. Das Problem: Mit Energiepflanzen lässt sich mehr Geld verdienen als mit Milch.
Mehr: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,664487,00.html

Schweiz setzt auf Regenwaldzerstörung, Landnahme und Hunger
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt uns: "In der Schweiz soll eine riesige Agrosprit-Anlage entstehen. Jatropha-Öl für den Schweizer Agrosprit soll auch aus Mosambik kommen. Dort sind die Folgen dramatisch. Unterstützen Sie darum unsere Aktionen gegen den Bau der Agrosprit-Anlage in der Schweiz: www.regenwald.org "

DNR-EU-Parlamentariercheck - der Deutsche Naturschutzring (DNR) vernetzt
Auf der neuen Internetseite www.umweltcheck-europarl.de hat das EU-Koordinationsbüro des DNR alle 99 deutschen EU-ParlamentarierInnen aufgeführt. Welche Umweltgruppen in den Heimatstädten der MdEPs tätig sind, steht unter "NGOs vor Ort". Mehr über die Inhalte der DNR-Aktion sowie Beteiligungsmöglichkeiten an der Aktion finden Sie auf der oben genannten Internetseite.

Der Schönbär ist Schmetterling des Jahres 2010
Der Schönbär (Callimorpha dominula) gehört zu den wenigen Nachtfalterarten, die auch tagsüber aktiv sind. Seinen Namen verdankt er der auffälligen Färbung und der Raupenbehaarung. Droht dem Falter Gefahr, zeigt er seine leuchtend roten Hinterflügel und signalisiert: Ich bin ungenießbar.
Weitere Infos unter http://www.bund-nrw-naturschutzstiftung.de/schmetterling2010.htm.

Das Goldene Frauenhaar ist Moos des Jahres 2010
Das Goldene Frauenhaar wurde zum Moos des Jahres 2010 gekürt. Mit bis zu einem halben Meter Höhe ist die auch als Gemeines Widertonmoos oder Großes Haarmützenmoos bekannte Art ein Riese unter den heimischen Moosen. Es wächst vor allem an feuchten und bodensauren Standorten.
Mehr unter http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/naturdesjahres/2010/11818.html.

Ein neuer Vater für die Wolfs-Halbwaisen?
Bisher dachte man, nur drei der Welpen aus Altengrabow bei Magdeburg hätten den Verlust ihres Vaters überlebt. Er war im Juni erschossen worden. Nun wurde die Mutter mit fünf Jungen gesichtet. Außerdem streunt seit Neuestem ein Rüde im Revier umher. Ob er zum Ersatzvater wird?
Lesen Sie hier weiter: http://tinyurl.com/y98lc2t.

Vögel in Deutschland 2009 Bereits zum dritten Mal präsentiert
"Vögel in Deutschland" eine komprimierte Zusammenfassung aktueller Entwicklungen in der heimischen Vogelwelt. Dem Lagebericht liegen mehrere Millionen Datensätze zugrunde, zu deren Erhebung über 5.000, meist ehrenamtliche Mitarbeiter beitrugen. Thema des 66-seitigen und somit bisher umfangreichsten Berichts ist die 1979 und somit vor 30 Jahren verabschiedete EG-Vogelschutzrichtlinie und ihre Umsetzung in Deutschland.
Mehr unter www.dda-web.de oder http://www.bfn.de/0315_vogelmonitoring.html.

Gertrud und Hobor treffen sich nach 7.000 Reisekilometern wieder
Die vom NABU im Juli mit Satellitensendern ausgestatteten Weißstörche Hobor und Gertrud legten auf ihrer Reise aus dem schleswig-holsteinischen Storchendorf Bergenhusen bis nach Afrika mehr als 7.000 Kilometer zurück. Nun rasten sie nur etwa sechs Kilometer voneinander entfernt in derselben Region im Sahel. Ihr Zugweg sowie ein Reisetagebuch werden von Tausenden im Internet verfolgt. Mittlerweile ist das Projekt beim Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet worden.
http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/weissstorchbesenderung/10876.html.

Neues vom BUND: BUNDschau 1/2010
Die neue BUNDschau 1/2010 ist online. Sie finden die PDF-Ausgabe unter http://bit.ly/66Bp0L und als verkleinerte Druckvariante unter http://bit.ly/76fw4b.

Erhalt der Straßen wichtiger als Neubau!
"Es geht deshalb um einen bewussten Richtungswechsel" – deutlicher als dieses Zitat aus dem jüngsten Bericht des Landesrechungshofes zum Straßenbau hätten auch wir es nicht sagen können“ – so der Kommentar von Reiner Ehret, dem Vorsitzenden des Landesnaturschutz-verbandes Baden-Württemberg (LNV). Die Naturschützer sehen sich in der Aussage der Finanzwächter, dass dem Erhalt des vorhandenen Straßennetzes zukünftig Vorrang vor Aus- und Neubau eingeräumt werden muss, mehr als bestärkt. Denn langfristig fehle dem Land demnach sogar das Geld, um den weiteren Verfall der Straßen- und Brückenbauwerke zu stoppen.
Die ganze Pressemeldung können Sie in den nächsten Tagen auf der Homepage des LNV unter http://www.lnv-bw.de nachlesen.

GAU im AKW – NABU Nürtingen begrüßt Evakuierte aus Heilbronn
Evakuierungen kennen die meisten von uns zum Glück nur aus dem Fernsehen. Falls im dicht besiedelten Baden-Württemberg aber tatsächlich ein Atomkraftwerk zerstört würde, müssten viele Menschen ihre Heimat verlassen. Die Pläne, wer wohin flüchten müsste, gibt es. Am vergangenen Wochenende spielten Bewohner aus Horkheim bei Heilbronn den Fall der Fälle durch und zogen nach Nürtingen, das als erstes Ziel für den Notfall vorgesehen wäre. Der NABU Nürtingen hat mit anderen Umweltverbänden die „Flüchtlinge“ begrüßt. Weitere Infos unter
http://www.nuertinger-stattzeitung.de/index.php?link=news_detail&selCat=4&nid=885.

BUND von Klimakonferenz ausgeschlossen
Aktuelle Info: "Den Kopenhagen-Delegationen des BUND und seiner Dachorganisation Friends of the Earth International (FOEI) wurde heute der Zugang zur Klimakonferenz verwehrt. Betroffen waren auch andere internationale Umweltorganisationen. Zur Begründung mussten "allgemeine Sicherheitsvorkehrungen" herhalten. BUND und FOEI traten in der Eingangshalle in einen Sitzstreik. Auch nach langwierigen Verhandlungen machte uns das UN-Klimasekretariat kein akzeptables Angebot. Deshalb haben wir den Gipfel verlassen. Es ist skandalös, wie die dänische Präsidentschaft von Anfang an versucht hat, die Zivilgesellschaft zu beschränken. Wir werden deshalb von außerhalb der Konferenzräume unsere Stimme für Klimagerechtigkeit zwischen Nord und Süd weiter klar und deutlich erheben."
Aktuelle Entwicklungen im BUND-Online-Tagebuch: http://www.bund.net/?id=4419.

Walschlachten auf Färöer - Tausend Grindwale und Delfine werden sinnlos getötet
Jahr für Jahr sterben auf den Färöer-Inseln Hunderte Wale und Delfine einen grausamen Tod - und das aufgrund einer uralten Tradition - dem Grindadráp.
Lesen Sie weiter unter http://www.nabu.de/themen/meere/walschutz/11835.html.

Wildkaffeewälder Äthiopiens fürs Klima
Die Abholzung der tropischen Wälder ist eine der Hauptquellen klimaschädlicher Treibhausgase. Heute sind nur noch 2,7 Prozent der Landfläche Äthiopiens waldbedeckt. Mit Hilfe eines neuen Klimaschutzprojektes und der äthiopischen Regierung möchte der NABU der Entwaldung entgegenwirken.
Mehr unter http://www.nabu.de/themen/international/laender/aethiopien/11824.html.

UN fördert Landraub und Vernichtung der Regenwälder
Reinhard Behrend von Rettet den Regelwald e.V. schreibt uns: "Der Vorstand des UN-Klimasekretariats (United Nations Framework Convention on Climate Change) hat beschlossen, dass Soja-, Ölpalm- und andere Plantagen zur Produktion von Agroenergie Emissionsgutschriften erhalten. Die von Europa und den USA geförderte Agroenergie-Industrie kann sich damit über zusätzliche Subventionen in Millionenhöhe freuen. Diese Entscheidung muss zurückgenommen werden. Unterstützen Sie unsere Protestaktion, denn die jetzige Entscheidung verschlimmert den Klimawandel und fördert die Zerstörung des Regenwaldes. Landnahme, Wasser- und Umweltverschmutzung sowie der Hunger werden zunehmen.
Einen Protestbrief finden Sie unter http://www.regenwald.org.
ERFOLG: 9749 Menschen haben sich an den Protesten gegen das Verbrennen von Palmöl im Fernheizwerk Neukölln (FHW) in Berlin beteiligt. Jetzt haben die Betreiber erklärt: "Das Fernheizwerk Neukölln wird zum Ende dieses Jahres auf die Erzeugung von Strom und Wärme mit Palmöl verzichten." Damit ist die Aktion beendet.
Den Brief des FHW finden Sie auf der Seite http://www.regenwald.org."

Dokumentarfilm über die Bedrohungen unseres Heimatplanenten Erde
Home ist ein freier Dokumentarfilm des französischen Fotografen und Journalisten Yann Arthus-Bertrand. Der Film besteht weitgehend aus Luftaufnahmen, die mit einer hochauflösenden Digitalkamera in über 50 Ländern auf allen Kontinenten der Erde gedreht wurden. Am 5. Juni 2009, dem Weltumwelttag, wurde er weltweit gleichzeitig im Kino, auf DVD, im Fernsehen und im Internet veröffentlicht. In Paris wurde er auf Großleinwänden vor dem Eiffelturm gezeigt.
Mehr im Archiv. Dort finden Sie auch eine hochauflösende deutsche Version zum Download.

Handys sammeln für die Havel
Haben Sie eine Idee, wie viele alte Handys in diesem Jahr zu Weihnachten wieder in irgendwelchen Schublanden verschwinden werden? Vermutlich Hunderttausende! Dabei können Altgeräte, die eingesammelt werden, doppelt nützlich sein: Zum einen werden sie einem sinnvollen Recycling zugeführt und zum zweiten helfen sie, das ehrgeizigste mitteleuropäische Flussrenaturierungsprojekt, das der NABU an der unteren Havel durchführt, zu unterstützen. Das Naturschutzbüro sammelt weiterhin Handys und wird hierbei auch von der Klasse 7 der Sichelschule Balingen unterstützt.
Weitere Infos unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/diverses/handys.htm

Sie haben noch D-Mark?
Das Naturschutzbüro sammelt nach wie vor die "gute, alte D-Mark" und mit dem Erlös unterstützen wir die Naturschutzarbeit der Verbände im Zollernalbkreis. Und denken Sie daran: "Kleinvieh macht auch Mist". Natürlich sind wir auch für große Scheine dankbar ...

Amsel, Drossel, Fink und Star - Wie überleben Vögel im Winter?
Die meisten Vögel verlassen uns im Herbst, um im Süden zu überwintern. Doch es gibt Vögel, die hier bleiben und zudem wach und mobil sind. Welche Vögel sind das, wie schaffen sie es, sich den harten Bedingungen wie Nahrungsmangel und Minusgraden zu widersetzen, und warum bleiben sie überhaupt hier?
Mehr unter http://tinyurl.com/yzvxqtp

Einige Gedanken zum Klimagipfel in Kopenhagen
Aus dem sfv-Newsletter: "Man benötigt keine prophetischen Fähigkeiten, um den Ausgang der Kopenhagener Klimakonferenz vorherzusagen: Sie wird scheitern wie alle ihre 14 Vorgänger seit 1992. Pardon, natürlich wird sie nicht scheitern, sondern man wird weltbewegende Erklärungen darüber abgeben, welch ernste Bedrohung und nie gekannte Herausforderung der Klimawandel doch darstelle, wie sehr und mit welch tiefer persönlicher Betroffenheit man sich der Notwendigkeit bewusst sei, entschlossen, energisch, konsequent und ohne weiteren Zeitverlust, ohne um den heißen Brei herumzureden und ohne die Weltgemeinschaft weiter mit unnützen leeren, salbungsvollen Worthülsen zu quälen und einzulullen, wirksame Gegenmaßnahmen einzuleiten, und so wird man den weltbewegenden Beschluss fassen, eine Nachfolgekonferenz einzuberufen, auf der man sich dann entschlossen, energisch, konsequent und ohne weiteren Zeitverlust, ohne um den heißen Brei herumzureden ..."
Mehr unter http://tinyurl.com/yeczol8

Zeichentrickfilme der BUNDJugend
Passend zu Klimakonferenz kommende Woche in Kopenhagen: http://www.youtube.com/bundjugend#p/f/10/NmxAtncNgbw
http://www.youtube.com/bundjugend#p/f/0/8jHRgAOP2Bs

LNV gegen Parkhaus-Förderung auf dem Feldberg
Der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), Reiner Ehret, zeigt sich enttäuscht von der Entscheidung der CDU/FDP-Koalitionäre, den Bau des umstrittenen Parkhauses auf dem Feldberg mit drei Millionen Euro aus dem Kommunalen Investitionsfonds (KIF) zu unterstützen. „Das ist nicht nur der Sargnagel für die von uns geforderte moderne und ökologischere Verkehrslösung für den Spitzenverkehr auf den Feldberg, sondern auch eine schallende Ohrfeige für das Wirtschafts- und das Umweltministerium.“
Mehr in den nächsten Tagen unter http://www.lnv-bw.de/akt_presse.php

BUND-Studie "Nanosilber – der Glanz täuscht"
Nanosilber ist das in Alltagsprodukten am häufigsten eingesetzte Nanomaterial. Oberflächen soll damit eine keimtötende Wirkung verliehen werden. Die neue BUND-Studie "Nanosilber – der Glanz täuscht" zeigt die Risiken der Verwendung von Nanosilber und gibt einen Überblick über die heute in Deutschland bereits erhältliche Produktpalette. Das Spektrum reicht dabei von sinnvollen Anwendungen im medizinischen Bereich bis zu Produkten mit zweifelhaftem Nutzen, wie eine den Körpergeruch hemmende Ausrüstung von Socken.
Mehr Infos und Download unter http://tinyurl.com/yb2fssd

Eil-Aktion: Atomlobby raus aus der Atomaufsicht!
Es ist ein Skandal: Der neue Bundesumweltminister Norbert Röttgen beruft einen der führenden Atomlobbyisten zum Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit und damit zum obersten Atomaufseher der Republik. Gerald Hennenhöfer ist berühmt-berüchtigt, weil er immer wieder in seinem Berufsleben zwischen Atomaufsicht und Atomwirtschaft pendelte und hauptsächlich damit beschäftigt war, Risiken von Atomanlagen zu vertuschen. Sein jüngster Coup war die versuchte Verschleierung des Asse-Skandals noch im Jahr 2008. Die Entscheidung des Umweltministers sollte nicht hingenommen werden. Deshalb sind alle zu einer Eil-Aktion aufgerufen: Unterzeichnen Sie den Offenen Brief an Röttgen und fordern ihn auf, die Berufung Hennenhöfers umgehend zurückzunehmen! http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/atomaufsicht

Und gleich das nächste: Ruettgers will Klimaschutz sabotieren
Von Campact erfahren wir: "Ein fatales Signal für den Klimagipfel in Kopenhagen: Während die Staaten um weltweite Klimaregeln ringen, will Rüttgers in NRW einen Klimaschutz-Paragrafen streichen - damit E.on den größten Kohlemeiler Europas bauen kann.
Unterzeichnen Sie unseren Eil-Appell! http://www.campact.de/klima/sn8/signer

Protestaktion: Vattenfall verheizt den Regenwald und das Klima
Rettet den Regenwald e.V. schreibt uns: "Im Fernheizwerk Neukölln in Berlin werden zwei Blockheizkraftwerke mit Palmöl betrieben. Für die Produktion von Palmöl werden die Regenwälder gerodet, Menschen ihrer Lebensgrundlagen beraubt und das Klima massiv geschädigt. Hauptanteilseigner am Kraftwerk in Neukölln ist der Energieversorger Vattenfall. Bitte schreiben Sie an die Kraftwerksbetreiber und Vattenfall und bitten Sie, auf einen weniger schädlichen Brennstoff umzusteigen. Die Aktion finden Sie unter http://www.regenwald.org/ ."

Wir sagen die Meinung
Im Rahmen des Anhörungsrechts sind die Naturschutzverbände immer wieder zur Abgabe von Stellungnahmen aufgefordert. Auf den Seiten des Naturschutzbüros haben wir nun den Bereich "Meinung" ein wenig umgebaut. Dort sind nun immer unsere aktuellen Stellungnahmen zu lesen. Auch wenn es keine näheren Berichte dazu gibt:
Die PDF zum Lesen und Downloaden finden Sie immer unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/Meinung/meinung.htm. Die älteren Meinungsäußerungen finden Sie ebenfalls auf dieser Seite unter "Archiv".

Vögel sehen das Magnetfeld der Erde
Millionen von Zugvögeln machen sich in jedem Jahr auf den Weg in wärmere oder kältere Gebiete der Erde. Ihr Navigationssystem funktioniert äußerst präzise. Die Orientierung am Magnetfeld der Erde spielt dabei die entscheidende Rolle. Zu den großen Mysterien der Biologie gehörte bisher die Frage, welche sensorischen Mechanismen den Vögeln erlauben, das Magnetfeld wahrzunehmen. Manuela Zapka und neun weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe „Neurosensorik – Animal Navigation“ unter Leitung des Oldenburger Biologen und Lichtenberg-Professors Prof. Dr. Henrik Mouritsen hat dieses Geheimnis nun gelüftet.
Mehr im German Birdnet unter http://tinyurl.com/yzeqnvb.

"Wir sind Kormoran"
Manfred Lieser hat sich bei der Landesverteterversammlung des NABU Baden-Württemberg am 22.11.09 tiefschürfende "Gedanken über den Vogel des Jahres 2010" gemacht. Dieser Beitrag sei all jenen zur Lektüre empfohlen, die sich seither nicht nur emotional mit dem Thema beschäftigt haben. http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/download/wir_sind_kormoran.pdf.

Mehr Dino als Vogel
Der Archaeopteryx gilt als ein Bindeglied zwischen Dinosauriern und Vögeln. Jetzt haben Wissenschaftler allerdings die Knochen des Urvogels untersucht und Ernüchterndes herausgefunden: Er war weniger eng mit den Vögeln verwandt als bisher gedacht, sondern innerlich eher ein Dino.
Mehr im German Birdnet unter http://tinyurl.com/yf6ed83.

Ahoi! Die natürliche Havel ruft.
Film über den Besuch der Michael-Otto-Stiftung an der Havel Die Michael Otto Stiftung hat in den letzten drei Jahren das Havelprojekt maßgeblich unterstützt. Der Film zeigt den Unternehmer Dr. Michael Otto bei seinem Besuch an der Havel. Michael Otto erklärt, warum er den NABU unterstützt und warum ihm gerade das Havelprojekt am Herzen liegt, für das auch im Naturschutzbüro Handys gesammelt werden.
Mehr unter http://tinyurl.com/y8nqbnx.

Neues aus der Wissenschaft – aus TELEPOLIS aktuell 23.11.2009 - 29.11.2009

Evolution im offenen Raum (Matthias Gräbner)
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31598/1.html
Darwin begründete seine Evolutionstheorie unter anderem mit Beobachtungen auf abgelegenen Inseln. Doch neue Arten bilden sich auch ohne räumliche Trennung.

Die Sonne war schuld (Matthias Gräbner)
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31597/1.html
Für die wichtigsten klimatischen Phänomene der letzten 1500 Jahre war offenbar unser Zentralgestirn verantwortlich. Also Entwarnung für den Klimawandel? Im Gegenteil ? angepasste Modelle sagen für einige Regionen noch drastischere Folgen voraus.

Neues aus dem Energiebereich – aus TELEPOLIS aktuell 23.11.2009 - 29.11.2009

Streit über den Klimaschutz (Wolfgang Pomrehn)
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31567/1.html
Die Energie-und Klimawochenschau: Wenn das Meer an den Küsten von Eismeer und Pampa nagt.

Hybrid-Windkraftwerk gegen Energieverlust
http://www.heise.de/tp/blogs/2/146610
Überschüssiger Windstrom wird als Wasserstoffgas gepuffert

Osmosekraftwerk geht ans Netz
http://www.heise.de/tp/blogs/2/146609
Weiterer erneuerbarer Energieträger wird nutzbar.

Winterschlaf und Winterruhe: Wie Tiere im Winterschlaf die kalte Jahreszeit überstehen
Wie Winterschläfer schlafen gehen, ist nicht eindeutig geklärt. Den Impuls zum Schlafen geben nicht herbstliche Temperaturen oder Nahrungsmangel. Vielmehr spielen der Jahresrhythmus der "inneren Uhr", hormonelle Umstellungen und die Tageslänge eine Rolle.
Mehr unter http://tinyurl.com/yfw9k69

Einmaliges Natur- und Kulturgut auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit?
Den landesweiten Rückgang unserer Streuobstwiesen um 20 % in nicht einmal 20 Jahren bezeichnet der Landesnaturschutzverband (LNV) als ein Desaster für Naturschutz und Landeskultur. Diese Fakten belegen für den baden-württembergischen Dachverband der Naturschutzvereine eindeutig, dass hier die Naturschutzpolitik des Landes gescheitert ist. Doch anstatt dieses Defizit einzugestehen, sei es Minister Hauk nur an einer möglichst positiven Darstellung seiner offensichtlich unzureichenden Hilfsmaßnahmen gelegen. LNV-Vorsitzender Reiner Ehret hätte sich vom Minister mehr Betroffenheit und ehrliche Selbstkritik gewünscht.
Die ganze PM gibt's unter http://www.lnv-bw.de/presse_archiv/pr091123-streuobst.pdf.
Mehr zum Lebensraum Streuobstwiese z.B. beim BUND unter http://tinyurl.com/yzltj8s

Paradigmenwechsel zulasten Naturschutz und Sozialfunktion des Waldes
Beim Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) bestehen erhebliche und begründete Zweifel an der Aussage des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum, durch die Neustrukturierung der Forstverwaltung können die sozialen und naturschützerischen Ziele in der Forstwirtschaft „besser und effizienter“ erreicht werden. Ganz im Gegenteil fände in weiten Teilen des Landes infolge von Stellenabbau und Einsparvorgaben eine starke Konzentration hin zu wirtschaftlichen und ertragsorientierten Aufgaben statt.
Weiter unter http://www.lnv-bw.de/presse_archiv/pr091119-forst.pdf

aus dem neuen LNV-Infobrief
- Neue Übersicht über die europäischen Umweltverbände
Erneut hat die EU-Koordination des DNR die europäischen Umweltverbände zu einer Publikation zusammen gefasst: mit Kontaktdaten, Hintergrundinformationen und Ansprechpartner/Innen. Wer was macht und in Brüssel wie zu erreichen ist, können Sie in dieser Online-Broschüre nachlesen. Die europäischen Umweltverbände: Der heiße Draht nach Brüssel. Ein Nachschlagewerk.
http://www.eu-koordination.de/PDF/eur09-i.pdf

- Kostenlose Rechtsberatung zum Umweltschutz
Mehr als 1.500 Juristen in 16 europäischen Ländern setzen auf der Internetplattform XING ihr juristisches Wissen und ihre juristische Erfahrung unentgeltlich zum Wohle der Natur ein. Ziel ist die kostenlose Rechtsberatung in Umweltschutzangelegenheiten für Personen, Initiativen und Organisationen, welche sich für den Erhalt von Natur und Umwelt einsetzen. Ebenso soll die (straf-)rechtliche Verteidigung von Personen sichergestellt werden, welche sich gewaltfrei für die Umwelt einsetzen.
Informationen unter http://www.jufum.de/

- Kostenloses Benchmark-Verfahren für den Kommunalen Klimaschutz geht online
Auf einer neuen Internetseite können Kommunen ab sofort und völlig kostenlos testen, wie weit sie schon im Klimaschutz sind. Unter http://www.benchmark-kommunaler-klimaschutz.net erfahren die Kommunen nach Eingabe der wichtigsten Eckdaten zu Energie, Mobilität und Abfall, wo ihre Stärken und Schwächen im Kampf gegen den Treibhauseffekt liegen. Völlig automatisch und in wenigen Sekunden zeigt die Website auch, wo die Kommune im Vergleich zu anderen deutschen Städten und Gemeinden steht. Abgerundet wird das „Benchmark-Verfahren Kommunaler Klimaschutz“ durch praktische Tipps für die nächsten Schritte zu mehr Klimaschutz vor Ort.

Den ganzen Infobrief gibt's unter http://www.lnv-bw.de/09-11-LNV-Infobrief.pdf

Goldmine gegen UNESCO-Weltnaturerbe
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt uns: "Die Goldmine Tinka Tindung bedroht den Regenwald und vor allem das Leben im Meer vor der indonesischen Insel Sulawesi. Bitte unterstützen Sie den Widerstand der indonesischen Umweltgruppe Ammalta gegen die Mine."
Mehr unter http://www.regenwald.org

Nicht nur am 1. April: Neue Schutzbestimmungen nutzen
Dank zahlreicher, im Laufe der letzten 20 Jahre erlassener Schutzbestimmungen für entsprechende Habitate gefährdeter Arten ist es nunmehr möglich, wirksam gegen den grassierenden Landschaftswandel einzuschreiten. Durch das gezielte Ansiedeln bedrohter Spezies in den vom Raubbau bedrängten Arealen kann aufgrund der genannten Vorschriften Einspruch erhoben werden. Die Bauprojekte geraten dadurch unter Kostendruck, was einem eventuellen Scheitern des Vorhabens Vorschub leistet und es so ganz verhindern kann. Zumindest wird aber eine naturoptimierte Bauweise forciert, die den Ansprüchen von Naturschutz und den Anwohnerbelangen gerecht wird.
Weitere Informationen unter http://feldhamsterverleih.de

Erneut Schreiadler auf dem Zug geschossen
Im Nahen Osten wurden erneut mehrere der äußerst seltenen Schreiadler auf dem Weg ins afrikanische Winterquartier abgeschossen. Vier von acht in Brandenburg mit Sendern ausgestatteten Adler-Männchen sind offensichtlich Wilderern zum Opfer gefallen.
Mehr dazu erfahren Sie unter
http://mecklenburg-vorpommern.nabu.de/projekteundaktionen/schreiadlerschutz/11723.html

Protest war erfolgreich
Vor ein paar Tagen hatte Sie Rettet den Regenwald e.V. um Ihre Unterschrift gebeten um gegen Palmöl-Verbrennung zu protestieren. Über 8 000 Menschen haben sich beteiligt. Nun will die Diakonie Kork aus der Palmöl-Verbrennung in ihrem Blockheizkraftwerk aussteigen. In einer E-Mail wandte sich Prof. Joachim Walter, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Kork, am Mittwoch an Rettet den Regenwald. „Wir haben Ihre Hinweise verstanden. Auf heutige Rückfrage wurde uns von „Brot für die Welt“ ein erfahrener Berater benannt, mit dem wir den Ausstieg aus der jetzigen Palmöl-Verbrennung und alternative Lösungen angehen wollen. Aktuell werden alle Verträge und Verpflichtungen überprüft, um zu klären, unter welchen Bedingungen wir aussteigen können“, schreibt Prof. Walter.
Den vollständigen Text finden Sie unter http://www.regenwald.org/news.php?id=1452

LNV fordert fahrleistungsabhängige Kfz-Steuer auch in Deutschland
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) begrüßt den Plan der nieder-ländischen Regierung, die Kraftfahrzeugsteuer ab 2012 fahrleistungsabhängig zu erheben. Richtig ist dabei, dass nicht nur die gefahrenen Kilometer, sondern auch die Wagengröße berücksichtigt werden soll. Die gleichen Ziele ließen sich in den Augen der Naturschützer jedoch auch mittels einer Umlegung der Kfz-Steuer auf die Treibstoffpreise erreichen.
Mehr unter http://www.lnv-bw.de/presse_archiv/pr091116-kfz-steuer.pdf

Website "naturgucker.de" im neuen Design
Die Website "naturgucker.de" wurde komplett umgestaltet und um ein paar interessante Funktionen erweitert. Jetzt ist es noch einfacher, eigene Beobachtungen einzugeben oder bereits gespeicherte Beobachtungen abzurufen.
Überzeugen Sie sich selbst unter http://www.naturgucker.de/zollernalb oder ohne "zollernalb" in ganz Deutschland und Europa.

Für ornithologisch Interessierte: Naturschutz am südlichen Oberrhein
In der AKBW-Newsgroup wurde mitgeteilt, dass ab sofort alle Artikel der bisher erschienenen Bände der Zeitschrift "Naturschutz am südlichen Oberrhein" als pdf auf der Homepage der Fachschaft für Ornithologie Südlicher Oberrhein kostenlos abrufbar seien. In der Zeitschrift werden Originalbeiträge zur Naturkunde und zum Naturschutz in der Region (Ortenaukreis, Landkreise Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach, Stadtkreis Freiburg, angrenzende Gebiete) sowie Diskussionsbeiträge ("Naturschutzforum") abgedruckt.
Hier der direkte Link zu den Publikationen: http://www.fosor.de/index.php?page=artikel

Kurzinfos für Umweltfreunde von Eberhard Luedecke

a.) Klimaschutz-Konferenz in Kopenhagen: Packen Sie mit an durch "Vote Earth"!
Geben Sie Ihre Stimme ab und setzen Sie ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz. Der WWF wird alle Stimmen an die Entscheidungsträger überreichen. Damit findet auch Ihre Stimme Gehör.
Mehr beim WWF unter http://tinyurl.com/ygr5tjb

b.) In acht Atomkraftwerken drohen Störfälle.
Die Laufzeitverlängerungen bei den AKWs sind eine beschlossene Sache. Inzwischen zeigt sich ein Sicherheitsproblem in acht der 17 deutschen Atomreaktoren.
Mehr bei Focus unter http://tinyurl.com/yj2hcv6

c.) Deutsche empört über geplante Kürzung der Solarstromvergütung.
Die Deutschen wollen mehr Solarstrom. 69 Prozent sind gegen die Pläne der Regierung, die Einspeisevergütung für Solarstrom von derzeit 43 Cent pro Kilowattstunde erheblich zu senken. Die geplante Minderung der Solarstromvergütung um 30 Prozent halten sie für völlig falsch.
http://www.presseportal.de/pm/24964/1509069/immowelt_ag/rss
Mehr Infos im Archiv unter http://www.oekoreferat.de/newsletter_archiv.htm#

BUND-Kreisverband Zollernalb: Nachlese zur Mitgliederversammlung
Der BUND-Kreisverband hat einen neuen Vorstand und eine neue Satzung.
Mehr unter www.naturschutzbuero-zollernalb.de/Selbstdarstellung/BUND/bund_mv_2009.htm

Stuttgart 21 – Umfrage der Stuttgarter Zeitung
Vom LNV wurde uns mal wieder eine online-Umfrage zu Stuttgart 21 weitergeleitet mit der Bitte um Beteiligung, da das Projekt gerade in einer kritischen Phase sich befindet und Bahnchef Grube vor wenigen Wochen betont hat, wie wichtig ihm die Meinung der Bürger ist. Abstimmen auf folgender Seite: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/meinung/index.php. Auf der Seite nach unten scrollen, Stuttgart 21 aufrufen, abstimmen .... Auch Nicht-Stuttgarter sollten davon rege Gebrauch machen.
Aktuelle Infos zum Themas unter: www.kopfbahnhof-21.de

Ein neuer Wurm im Wattenmeer nach 30 Millionen Jahren endlich entdeckt
Genetische Untersuchungen zeigen, dass sich der Schwarze Wattwurm schon vor 30 Millionen Jahren vom Gemeinen Wattwurm getrennt hat. Doch erst jetzt fanden niederländische Forscher heraus, dass es sich um zwei verschiedene Arten handelt.
Lesen Sie weiter unter http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/sonstigetiere/sonstige/11715.html

NABU geschockt: EU-Kommission gibt Eiderstedt auf
Mit Unverständnis hat der NABU auf die Entscheidung der Europäischen Kommission reagiert, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen der unzureichenden Meldung von Vogelschutzgebieten einzustellen.
Lesen Sie hier weiter: http://schleswig-holstein.nabu.de/themen/natura2000/aktuelles/11687.html

Illegale Vogeljagd auf Malta: Abschlussbericht 2009 fertig
Mit seiner zentralen Lage im Mittelmeer ist der maltesische Archipel ein wichtiger Trittstein für den Vogelzug zwischen Europa und Afrika. Neben unzähligen Singvögeln nutzen auch zahlreiche Greifvögel wie Wespenbussarde, Weihen, Adler und viele Falkenarten die etwa 315 km2 großen Inseln als Rastplatz. Für viele dieser Tiere endet die Reise hier, denn …
Mehr jetzt unter http://www.vogelmord.de/index.php?berichtmalta2009

Video-Clips von Greifvögeln und Eulen aus dem weiten Osten Russlands
Greifvogelfreunde freuen sich bestimmt über eine Information von Jevgeni Shergalin aus der Greifvogel-Yahoogroup, wonach der britische Sender von "National Geographic" in der Serie "Wild Russia" folgende Clips zeigt:

Kamchatka Steller's Sea Eagles (= Riesenseeadler)
http://www.natgeochannel.co.uk/programmes/wild-russia/videos/kamchatka-stellers-sea-eagles

Ussuriland - Blakiston's Fish Owl (= Riesenfischuhu)
http://www.natgeochannel.co.uk/programmes/wild-russia/videos/the-secret-forest-blakistons-fishing-owls

TV-Finder - Verbraucherservice zu sparsamen Fernsehern
Weihnachten steht vor der Tür und damit wird die Zahl der neu gekauften Fernseher in die Höhe schnellen. Fernseher werden immer größer und verbrauchen immer mehr Strom. Über die Lebensdauer eines TV-Gerätes kommen je nach Bildfläche Stromkosten zwischen 90 und über 1.000 Euro zusammen. Dieser Trend belastet auch das Klima immer stärker. Der neue BUND-TV-Finder hilft die sparsamsten Geräte zu finden.
Mehr unter http://tinyurl.com/kv2ebp

Endlich handeln: wirksamen Klimaschutz einfordern
Im Dezember wird auf der Klimakonferenz in Kopenhagen über die Zukunft unseres Planeten entschieden. Die Weichen dafür werden jetzt gestellt, doch die Verhandlungen sind festgefahren. Und Deutschland profiliert sich dabei als Bremser. Statt mit ambitionierten Klimazielen und finanziellen Zusagen an die Entwicklungs- und Schwellenländer für einen Durchbruch zu sorgen, tritt Bundeskanzlerin Merkel auf die Bremse: Es gab keine konkreten Beschlüsse auf dem EU-Gipfel letzte Woche, es gibt wenig Hoffnung für die letzten Vorverhandlungen. Der BUND fordert von der Bundesregierung, sich vor und in Kopenhagen für ein wirksames und faires Klimaabkommen einzusetzen.
Unter www.bund.net/klimagerechtigkeit-jetzt können Sie die Petition an Merkel und Röttgen unterschreiben.

Kurzinfos für Umweltfreunde
Eberhard Luedecke, Meckenbeuren, www.oekoreferat.de hat uns wieder Kurzmeldungen zukommen lassen, von denen wir die folgenden drei veröffentlichen:

a.) Anpassung der KfW-Förderung an die neue Energieeinsparverordnung
Die KfW-Programme "Energieeffizient Bauen" und "Energieeffizient Sanieren" können bis Jahresende unverändert in Anspruch genommen werden. Das Förderangebot wird an die EnEV 2009 angepasst und sowohl für energetische Sanierungen- als auch für Neubauten durch neue, zusätzliche Förderstufen für KfW-Effizienzhäuser ergänzt.
Mehr unter http://tinyurl.com/ylojnbh
b.) Versorgungssicherheit: Deutsche Stromlücke ist Stromlüge!
Für eine sichere Stromversorgung braucht Deutschland weder längere Reaktorlaufzeiten noch zusätzliche Kohlemeiler. Unflexible Großkraftwerke auf Basis von Kohle und Uran bedrohen im Gegenteil den Ausbau der Erneuerbaren Energien.
Lesen Sie weiter unter http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1044164
c.) Schwarz-Gelb dreht der Solarindustrie den Hahn zu
Die Pläne der Bundesregierung über eine Kürzung der Solarstromvergütung in Deutschland nehmen konkrete Formen an. Die Befürchtungen weiter Teile der Industrie bewahrheiten sich früher als ursprünglich angenommen.
http://www.photovoltaik-guide.de/top-thema-schwarz-gelb-dreht-solarindustrie-den-hahn-zu-6457

Protestaktion: Henkel findet Palmöl gut - wir nicht!
Die neue Produktlinie „Terra Activ“ des Wasch- und Reinigungsmittelherstellers Henkel will sich als besonders umweltfreundlich positionieren. Dazu setzt Henkel ausgerechnet auf Palmkernöl! Die Schauspielerin Esther Schweins verkündet als Werbefrontfrau mit Blick auf den hohen Anteil nachwachsender Rohstoffe: „So wäscht man heute“. Was sie wohl zu den Regenwäldern sagt, die gerodet werden mussten, um den Palmöl-Plantagen Platz zu machen? Unterstützen Sie unseren Protest gegen diesen Etikettenschwindel.
Mehr unter http://www.regenwald.org

Herbstlicher Lebensspender: Blühenden Efeu jetzt nicht beschneiden
Eine Umfrage unter Bienen, Wespen und Schmetterlingen würde dem Efeu sicher allerbeste Beliebtheitswerte bringen. Blüht die Kletterpflanze doch erst, wenn sonst nur noch wenige Nektarquellen zur Verfügung stehen. Praktisch alles, was sechs Beine hat, kommt im Herbst hier vorbei.
Mehr unter http://www.nabu.de/nabu/nh/2009/4/11635.html

Wenig Lichtblicke für Naturschutz
Beton-Orgien beim Straßenbau? Agrogentechnik statt ökologische Landwirtschaft? Statt Innovationen beim Klima- und Naturschutz droht ein Aufguss alter Politikrezepte, mit dem Deutschland seine Zukunftschancen verspielt. Der NABU fordert deutliche Nachbesserungen am Koalitionsvertrag.
Weiter unter http://tinyurl.com/yl2udo9

Ist die Förderung von Solarstrom durch das EEG eine Subvention?
Aus dem Newsletter des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.(SFV):
"Bei der Förderung des Solarstroms durch das EEG handelt sich definitiv nicht um eine Subvention aus Steuermitteln! Vielmehr wird der Strom aus den Solarfreiflächenanlagen, wie auch aus Hausdachanlagen und Windanlagen ganz regulär durch die Stromverbraucher bezahlt. Je mehr Strom verbraucht wird, desto mehr muss der Stromkunde bezahlen. Derzeit erhalten die Stromverbraucher einen Strommix aus 85 Prozent konventionell hergestelltem Strom und 15 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien. Sie bezahlen für die 85 Prozent konventionell hergestellten Strom den Preis, den die Stromwirtschaft verlangt und für den Strom aus Erneuerbaren Energien zahlen sie den Preis, den der Bundestag als Einspeisevergütung im EEG bestimmt hat."

Schwarz-Gelb will Klimaschutz ausbremsen
Westerwelle, Seehofer und Merkel kennen ihren Marx. Nicht den Karl, sondern Groucho. Von ihm stammt der Satz, der klimapolitisches Motto der Koalitionsverhandlungen ist: „Was kümmert mich die Nachwelt. Hat sich die Nachwelt je um mich gekümmert?“ Mit dem Entwurf f ür den Koalitionsvertrag von Union und FDP, der dem BUND vorliegt, ist vor allem eines sicher: längere Laufzeiten für unsichere Atomkraftwerke und damit mehr Geld für Vattenfall und andere Atomstromer. Damit gefährdet die neue Regierung dringend nötige Investitionen in die Alternativen, in Erneuerbare Energien, in Kraft-Wärme-Kopplung und flexible Gas-Kraftwerke. Offen ist, was die neue Regierung konkret für den Klimaschutz tun will. Kein Stopp neuer Kohlekraftwerke, weiterhin Ausnahmen für die Industrie beim Klimaschutz, nichts Konkretes über ein wirksames Energieeffizienzgesetz, keine finanziellen Zusagen für die wichtigen Klimaverhandlungen in Kopenhagen im Dezember. Viele denken anders. Deshalb konnte der BUND zusammen mit IPPNW, ausgestrahlt, Campact und der Naturfreunde Jugend vor Beginn der Koalitionsverhandlungen einen Offenen Brief an die Verhandler übergeben, in dem sich über 100.000 Menschen gegen längere Laufzeiten von Atomkraftwerke aussprechen.
Mehr unter http://www.bund.net/?id=4233

Online-Aktion - Kopenhagen-Gipfel: Klimaschutz jetzt!
Im Dezember wird bei der Klimakonferenz in Kopenhagen über die Zukunft unseres Planeten entschieden. Stürme und Fluten in Asien, das Abschmelzen des Polareises und Dürren in Afrika machen deutlich, dass die Weltgemeinschaft handeln muss. Der BUND fordert von Kanzlerin Merkel und dem neuen Umweltminister Röttgen, sich in Kopenhagen für ein starkes und faires Klimaabkommen einzusetzen. Unterschreiben auch Sie die Petition.
Mehr unter http://tinyurl.com/ylm4jan

Naturbeobachtungen im Zollernalbkreis online betrachten
Wollen Sie wissen, welche Vögel, Pflanzen, Schmetterlinge, Käfer, Libellen, Spinnen usw. im Zollernalbkreis beobachtet wurden? Dann blättern Sie mal im Naturgucker. Ihre eigenen Beobachtungen können Sie mit anderen teilen und ebenfalls dort einstellen. Das ist gar nicht so schwer – ausprobieren!
Mehr unter http://www.naturgucker.de/zollernalb

Sollen Atomexporte wieder staatlich gefördert werden?
Uns erreicht ein dringender Aufruf mit der Bitte zum Protest: "Nicht nur, dass schwarz-gelb die deutschen Atomreaktoren länger laufen lassen will. Im Ausland, vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern, wollen sie sogar den Neubau von Atomkraftwerken fördern. Schwarz-gelb will die Hermes-Umweltleitlinien abschaffen, dies soll im Koalitionsvertrag festgeschrieben werden. Die Leitlinien verbieten bisher, dass Atomexporte durch staatliche Hermesbürgschaften gefördert werden. Der Atomindustrie hat das nie geschmeckt, denn sie braucht alle Subventionen, die sie kriegen kann. Dass sie damit zur globalen Unsicherheit beiträgt, ist ihr egal."
Bitte lesen Sie hier weiter: http://www.urgewald.de/index.php?page=12-188-676

Papua Neuguinea: Bewohner wehren sich gegen riesige neue Thunfisch-Fabriken
Klaus Schenck von Rettet den Regenwald e.V. bittet um Unterstützung: "Der Südpazifik vor Papua Neuguinea ist mit seinen großen Thunfischschwärmen einer der letzten reichen Fischgründe der Weltmeere. In der Küstenstadt Madang sollen nun mit Unterstützung der Weltbank zehn große Thunfischfabriken errichtet werden. Die bislang reichen Fischbestände der Region wäre binnen weniger Jahre durch die industrielle Fischerei vernichtet und Madangs malerische Küste unwiederbringlich zerstört. Bitte unterstützen Sie die einheimische Bevölkerung beim Protest gegen diese Pläne."
Unter http://www.regenwald.org können Sie Ihre Protestmail absenden.

Aktiv werden für den Kormoran
Vom NABU-Präsidenten Olaf Tschimpke erhielten wir Post:
"Alljährlich 15.000 getötete Kormorane waren für uns - NABU und LBV – das ausschlaggebende Argument für die Wahl dieser faszinierenden Vogelart zum "Vogel des Jahres 2010". Wir waren uns bewusst, dass die Entscheidung die massive Kritik des Angelsports und der Fischerei hervorrufen würde. Wir waren aber auch der Meinung, dass wir als Naturschützer Farbe bekennen und eine klare Gegenposition zur Vergrämung und Tötung von Kormoranen beziehen müssen. Wenn wir an dieser Stelle scheitern, dann öffnen wir der Vergrämung von Gänsesäger und anderen Fischfressern Tür und Tor. Es wird uns aber nur gelingen, der unsinnigen Kormoranverfolgung ein Ende zu machen, wenn wir möglichst viele Kormoranfreunde mobilisieren. Deshalb meine herzliche und eindringliche Bitte an Sie: Unterstützen Sie unsere Kampagne gegen die Kormoranverfolgung und beziehen Sie Position als Kormoranfreund. Registrieren Sie sich noch heute mit einem Statement auf www.kormoranfreunde.de und mischen Sie sich in die Diskussionen des Forums aktiv und argumentativ für den Kormoran ein!"

Im Süden nichts Neues - haben NABU-Störche ihr Winterquartier gefunden?
Gertrud und Hobor haben sich im Tschad nicht sonderlich bewegt. Bei ihrem Rastgebiet scheint es sich um Kulturland zu handeln, wahrscheinlich mehr oder weniger trockenes Ackerland. Helmut hat in Spanien wieder eine Mülldeponie gefunden. Hier kann er wohl bequem Futter finden.
http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/weissstorchbesenderung/10876.html

Dokumentarfilm: Alptraum Atommüll
Während die Gefahren der Erderwärmung immer mehr ins öffentliche Bewusstsein dringen, preisen Industrielle und Politiker die Atomkraft als die geeignete Energiequelle der Zukunft an: sauber, kontrollierbar und gefahrlos für Umwelt und Gesundheit. Für den Verbraucher ist es schwer, den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen zu beurteilen.
http://plus7.arte.tv/de/1697660,CmC=2883850,scheduleId=2853790.html

Umweltbeirat der Regierung warnt vor Laufzeitverlängerung
Dies bremst den Ausbau der erneuerbaren Energien. Damit verstrickt sich die neue Koalition in unauflösbare Widersprüche.
http://tinyurl.com/yjnbxt5

Mit Bambusblockaden gegen Bulldozer
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. bittet um Unterstützung: Mit ungleichen Mitteln kämpfen die Ureinwohner Borneos gegen die Abholzung ihrer Wälder. Die bieten ihnen Nahrung und Schutz. Doch immer mehr Wald verschwindet - das Tropenholz ist auch in Europa begehrt. Den Einwohnern bleiben nur verzweifelte Bambusblockaden gegen riesige Bulldozer. http://www.tagesschau.de/borneo104.html "
Zur Protestaktion: https://www.regenwald.org/protestaktion.php?id=443

Siegfried Ostertag neuer Vorsitzender im Naturschutzbüro
In der Mitgliederversammlung des Vereins "Naturschutzbüro Zollernalb e.V." wurde am vergangenen Freitag Siegfried Ostertag als Nachfolger für den vor zwei Jahren verstorbenen Gerd Schach gewählt. Damit ist der Vorstand im Trägerverein für die gemeinsame Geschäftsstelle der Natur- und Umweltschutzverbände im Zollernalbkreis wieder komplett ...
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/Selbstdarstellung/ostertag.htm

Nachlese: Vogelkundliche Exkursion ins Vorarlberger Rheindelta
Am 27.09.2009 fand - wie jedes Jahr zur Zugzeit - die vogelkundliche Exkursion des NABU-Kreisverbandes ins Vorarlberger Rheindelta unter der Leitung von Herbert Fuchs statt. Es war Traumwetter angesagt an diesem Wahlsonntag ...
www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/rheindelta2009/rheindelta09.htm

Neu auf der Homepage: Massenansammlung von Schwalbenschwänzen
Das war schon eine handfeste Überraschung, die Paul Bossenmaier am 12. Juli 2009 erlebte. Beim sonntäglichen Spaziergang in der Umgebung von Owingen bot sich ihm ein Schauspiel, das wohl seither nur ganz wenige beobachtet hatten: Knapp 20 Schwalbenschwänze saßen hier nahezu einträchtig nebeneinander ...
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/natur/machaon_boss.htm

Kormorane in Baden-Württemberg
Der NABU-Landesverband Baden-Württemberg begrüßt die Wahl des Kormorans zum "Vogel des Jahres 2010". "Auch bei uns wird der Kormoran zum Sündenbock für rückläufige Fischbestände gemacht und deshalb regelmäßig abgeschossen", kritisiert der Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann. "Ob an Bodensee, Kocher, Oberrhein, Wutach oder Neckar: Eklatante Fehler im Gewässerbau oder schlechte Wasserqualität gehen zulasten der Fische und der gesamten Natur – ihre Auswirkungen werden dann aber dem Kormoran unter die schwarzen Federn geschoben. Anstatt den Kormoran abzuschießen, sollte das Land gemeinsam mit Naturschützern und Fischern Bäche und Flüsse wieder durchgängig machen und naturnah entwickeln."
Hier erfahren Sie mehr: http://tinyurl.com/yhad5qw

Wiedehopfe im Ortenaukreis durch Schneckenkorn vergiftet?
Im Ortenaukreis gibt es schlimme Befürchtungen: Vier Wiedehopfe scheinen dort an Schneckengift verendet zu sein.
Einen Zeitungsartikel dazu mit Details lesen Sie unter http://tinyurl.com/Wiedehopf20091009

Neue Rote Liste der gefährdeten Wirbeltierarten vorgestellt
Laut der neu veröffentlichten Roten Liste der gefährdeten Wirbeltiere ist fast die Hälfte der Arten in ihrer Existenz bedroht und bedarf unmittelbarer Hilfe. Der NABU fordert die neue Bundesregierung daher zu entschlossenem Handeln gegen das Artensterben auf.
Mehr unter http://www.nabu.de/themen/artenschutz/rotelisten/11614.html

Stopp des Artensterbens: '2010-Ziel' wird nicht erreicht
Stirbt Trauerseeschwalbe noch in dieser Legislaturperiode aus? Die EU stellt das Scheitern der Maßnahmen fest, mit denen der Rückgang der Artenvielfalt in Europa bis 2010 aufgehalten werden sollte. Es droht ein verstärktes Artensterben, wenn die neue Regierung dem Artenschutz nicht mehr Raum gibt.
Mehr unter http://tinyurl.com/yfpbjzf

FoEE-Bericht: Über unseren Umgang mit den natürlichen Ressourcen
Europa nutzt zu viele Ressourcen und ist vom Import stärker abhängig als andere Weltregionen. Zu diesem Schluss kommt dieser gemeinsame Bericht von Friends of the Earth Europe (FoEE), dem österreichischen Forschungsinstitut SERI und Global 2000 (FoE Austria). Anhand verschiedener Beispiele zeigt der Bericht, welche Auswirkungen die Extraktion und Nutzung natürlicher Ressourcen auf Mensch und Umwelt hat.
Den Bericht können Sie unter www.bund.net als pdf-Datei herunterladen.

Glasfassaden: Todesfallen für Vögel
Durch so genannten Vogelschlag sterben täglich europaweit mehr als 240.000 Vögel, in Hamburg schätzungsweise mehrere Tausend. Hierbei werden Glasfassaden von Bürogebäuden oder Wintergärten zur tödlichen Falle. Ein Spezialglas hilft nun, den Vogelschutz und transparente Architektur zu verbinden.
Mehr unter http://hamburg.nabu.de/themen/vogelschutzglas/index.html

BUND: Für eine zukunftsfähige Elektromobilität
Der BUND sieht in der forcierten Entwicklung und dem Einsatz von Elektrofahrzeugen eine Option, um im Verkehrssektor gegenüber Verbrennungsmotoren eine höhere Energieeffizienz zu erreichen. Dies bedeutet auch verringerte Emissionen sowie eine größere Unabhängigkeit vom Erdöl. Auch gegenüber Antrieben auf Basis von Wasserstoff und Brennstoffzellen besitzen Elektroantriebe hinsichtlich Realisierbarkeit und Effizienz deutliche Vorteile.
Den Standpunkt können Sie unter www.bund.net als pdf-Datei herunterladen.

Was fordert der NABU von der neuen Regierung?
Sind die Ziele des Klimaschutzes, zum Erhalt der biologischen Vielfalt, sowie eine ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Entwicklung unter Schwarz-Gelb in Gefahr? Was erwartet und fordert der NABU von der neuen Bundesregierung?
Ein Interview mit NABU-Präsident Olaf Tschimpke dazu informiert Sie unter http://www.nabu.de/themen/umweltpolitik/umweltpolitikallgemein/11594.html

Koalitionsverhandlungen in Berlin: Chance für den Regenwald!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt uns: "Die bisherige Bundesregierung hat 2006 eine Beimischungsquote für Agrosprit beschlossen. Seitdem muss ein bestimmter Anteil Benzin und Diesel mit nachwachsenden Rohstoffen vermischt werden. Um Ölpalmen, Soja und Zuckerrohr für diesen Agrosprit anzubauen, werden riesige Flächen Regenwälder vernichtet. In den aktuellen Koalitionsverhandlungen besteht jetzt die Chance, dass dieser umweltschädliche Irrsinn wieder abgeschafft wird. Schicken Sie auch über unsere Website eine Mail an die Verhandlungspartner: http://www.regenwald.org. Wir sind überzeugt: Jede Stimme zählt – Protestmails können die Welt bewegen!"

Büchervorschläge V – ältere wissenschaftliche Bücher
Die vergangene Woche angekündigte Bücherliste enthielt versehentlich keine Preise. Die zwischenzeitlich korrigierte Version finden Sie jetzt unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/diverses/buecher_5.pdf

Fernglas übrig?
Das NABU-Vogelschutzzentrum in Mössingen sucht für seine Kinder- und Jugendarbeit dringend Ferngläser. Sollten Sie noch ein altes, ungenutztes, aber noch funktionstüchtiges Fernglas besitzen, können Sie es nun einem guten Zweck zuführen: Das NABU-Vogelschutzzentrum in Mössingen benötigt für seine Kinder- und Jugendarbeit viele Ferngläser. Ganz neu startet dort jetzt die Vogelschule für Vorschulkinder und Schüler.
Mehr dazu unter http://vogelschutzzentrum.de/pages/besuch_und_fuehrung.htm

Naturdetektive: Auf zur großen NABU-Nussjagd
Die Haselmaus ist klein, scheu und hauptsächlich nachts in dichten Sträuchern unterwegs — also schwer zu beobachten. Deshalb wissen wir sehr wenig darüber, wo sie in Deutschland noch zu Hause ist. Wir vermuten, dass die Haselmaus viel von ihrer Heimat verloren hat. Sie zählt daher zu den gefährdeten Tierarten. Mit der Nussjagd will der NABU aufklären, wo sie sich noch versteckt hält.
Weitere Infos unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/projekte/nussjagd/mitmachen/

Geier-Videos
Nachdem der Einflug der Geier im Jahr 2009 offenbar ausgefallen ist, ist vielleicht die Mitteilung interessant, die wir von Markus Jais erhalten haben: "wer mal sehen möchte, wie es an Geierfutterplätzen (in Europa!!!) zugeht, der findet hier viele tolle Videos (aus Spanien, das Land in dem über 90% der europäischen Geier vorkommen). http://www.grefa.org/index.php?module=ContentExpress&func=display&ceid=233 Dort gibt es alle vier europäischen Geierarten zu sehen, u.a. den Mönchsgeier (der große dunkle). Diese Vögel können bis zu 12,5 kg wiegen und eine Spannweite von 2,95 Metern erreichen."

Vogelschutzcamp in Italien beginnt
Alex Heyd vom Komitee gegen den Vogelmord berichtet im German Birdnetvon einem "fliegenden Wechsel" bei den Vogelschutzcamps: "Nach drei Wochen geht der Einsatz auf Malta zuende, gleichzeitig beginnt unser vierwöchiges Vogelschutzcamp in Brescia (Norditalien). Einige der jetzt noch auf Malta eingesetzten Komiteemitglieder fliegen direkt von der Mittelmeerinsel nach Italien ... Dort erwarten wir ab heute insgesamt 60 Teilnehmer, die hauptsächlich illegale Fanggeräte suchen und der Forstpolizei bei der Überführung von Wilderern helfen werden. Wie in den Vorjahren werden wir online über die aktuellen Ereignisse berichten."
Sie finden das Tagebuch unter http://www.komitee.de/index.php?herbst2009

Darf es auch einmal weiter weg sein?
Kranichwochen an Oder und Bodden Schon vor Wochen sind unsere Weißstörche nach Süden aufgebrochen, um in Spanien oder Afrika den Winter zu verbringen. Nun drängt es auch die Kraniche in wärmere Gefilde. Aus Skandinavien und aus Osteuropa kommend, sammeln sich immer mehr der großen grauen Vögel an den Rastplätzen, bevor sie sich laut trompetend, quer über Deutschland ziehend auf den Weg nach Frankreich, Spanien und Nordafrika machen. Gut 20.000 Kraniche bevölkern bereits die Äcker und Flachgewässer an der Ostseeküste zwischen Rügen und dem Darß, im Havelland sind es sogar mehr als 26.000.
Weiter unter http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/kraniche/11580.html

Einsatz auf dem Bodensee - Ein Besuch der NABU-Beobachtungsstation Netta
Der Blick ist spektakulär. Rund 1000 Höckerschwäne fressen sich an Armleuchteralgen satt, Schwarzhalstaucher tummeln sich auf dem Wasser, Blässhühner mit rotköpfigem Nachwuchs und Haubentaucher-Familien ziehen elegant vorbei. Bei klarem Himmel sind die Alpen in der Ferne zu sehen, nah ist das Schweizer Bodenseeufer mit der Fachwerkhaus-Idylle von Ermatingen und Gottlieben.
Lesen Sie weiter unter http://www.nabu.de/nabu/nh/2009/4/11583.html

NABU lehnt Sammelverordnung für Vogelschutzgebiete in BaWü ab
In einer gemeinsamen Stellungnahme lehnen BUND, LNV und NABU den Entwurf einer Sammelverordnung für die 90 baden-württembergischen Vogelschutzgebiete ab, die den Vogelschutz nach deutschem Recht regeln soll. Die Verbände kritisieren, dass die Sammelverordnung nicht die seltenen und gefährdeten Vogelarten und ihrer Lebensräume schützt, sondern lediglich Bauprojekte und andere Eingriffe in diesen Gebieten erleichtert. Daneben beklagen die Naturschutzverbände auch handwerkliche Fehler der Verordnung: Sie erfülle nicht einmal die Mindestkriterien ordentlicher Schutzgebiete nach dem Naturschutzgesetz.
Hier erfahren Sie mehr: www.NABU-BW.de

Erstes Wolfsrudel in Brandenburg
Nun ist es sicher – es gibt ein neues Wolfsrudel in der Lausitz. Wolfsexperten bestätigten, dass die im August entdeckten Welpen zu einem neuen Wolfspaar gehören. Damit sind die Welzower das erste Rudel in Brandenburg seit über 100 Jahren.
Mehr dazu erfahren Sie unter www.NABU.de

Starke Anti-Atom-Proteste - Nicht locker lassen!
Der BUND hatte angekündigt, dass jede neue Regierung, die eine Verlängerung von AKW-Laufzeiten nicht ausschließt, auf Protest stößt. Wir haben Wort gehalten: Zum Start der Koalitionsverhandlungen haben allein in Berlin mehr als 1.500 Menschen ein klares Signal gesetzt und sich für weitere Proteste warmgelaufen.
Mehr: http://www.bund.net/?id=4231
Über 86.000 Menschen haben bereits den offenen Brief an Merkel, Westerwelle und Seehofer unterzeichnet. Der Aufruf wurde zum Beginn der Verhandlungen als Anzeige in der "Süddeutschen Zeitung" und in der "taz" veröffentlicht und soll Anfang nächster Woche in der "Welt" erscheinen. Wer noch nicht dabei ist, kann den offenen Brief weiter namentlich unterstützen: http://www.bund.net/?id=4233

Förderinitiative "Nachhaltige Aquakultur"
Lachs, Hering oder Thunfisch, gegrillt, zu Sushi verarbeitet oder als Beilage für Pizza und Salat - Meeres-Spezialitäten sind bei deutschen Verbrauchern "in". Knapp 16 Kilogramm verzehrt ein Bundesbürger durchschnittlich im Jahr, Tendenz steigend. Demgegenüber steht ein dramatischer Rückgang der weltweiten Fischbestände. Aquakultur – die kontrollierte Aufzucht von Fischen, Muscheln oder Krebsen - wird als Alternative zum klassischen Wildfang immer wichtiger und kann helfen, überfischte Gewässer zu entlasten. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) will mit einer neuen Förderinitiative dazu beitragen, eine naturverträgliche Fischzucht anzustoßen. http://www.natur.de/scripts/basics/natur/news/basics.prg?a_no=3304

BUND fordert: Am Atomausstieg ist nicht zu rütteln
CDU/CSU und FDP haben trotz und nicht wegen ihrer Haltung zur Atomkraft gewonnen. Denn noch immer ist die Mehrheit der Bevölkerung gegen Atomenergie. Ob sich Schwarz-Gelb tatsächlich auf längere Laufzeiten festlegt, wird bei den Koalitionsverhandlungen festgeklopft. Wir zeigen den VerhandlungsführerInnen: Wer auf die Renaissance der Atomkraft setzt, erlebt ein gewaltiges Comeback der Anti-Atom-Bewegung! Der offene Brief soll zum Beginn der Verhandlungen an Union und FDP verschickt und so schnell wie möglich in bundesweiten Zeitungsanzeigen veröffentlicht werden.
Hier unterschreiben: http://www.bund.net/atomausstieg-festhalten

CDU/CSU, FDP und Atomlobby führen die Öffentlichkeit hinters Licht
Greenpeace und Spiegel online haben aufgedeckt, wie die Atomlobby minutiös den Wahlkampf geplant hat. So wird Parlamentarische Demokratie zur Farce: Union und FDP lassen sich ihre Pro-Atom-Positionen durch die Atomlobby diktieren.
Lesen Sie das Dokument unter dem folgenden Link :
http://www.gruene-bundestag.de/cms/atomausstieg/dok/306/306344.html

So wird die Öffentlichkeit hinters Licht geführt. Die Ignoranz gegenüber den Risiken der Atomenergie, einem fehlenden Endlagerkonzept und gegenüber den fortlaufenden AKW-Unfällen sind erschütternd.

Pflanzen übrig oder gesucht?
Wenn Sie bei Ihren herbstlichen Arbeiten Pflanzen übrig haben oder bei der Anlage Ihres Gartens Pflanzen suchen, sind Sie bei den beiden Pflanzen-Staudenbörsen des NABU am 10.10. in Balingen und am 17.10. in Hechingen richtig. In Hechingen gibt's dazu sogar noch einen Bücher-Flohmarkt. Näheres rechts unter Termine.

Büchervorschläge V – ältere wissenschaftliche Bücher
Nach den Pilzbüchern im Newsletter vom 16.09. haben wir nun eine neue Liste: Von den Grundlagen der Pflanzenverbreitung von 1949 über das Lehrbuch der Zoologie von 1957 bis zur Planktonkunde von 1985 finden Sie darauf etliche wissenschaftliche Fachliteratur.
Die Liste gibt's als Download von unserer Homepage unter
http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/diverses/buecher_5.pdf

NABU-Forderung zum Fruchtwechsel bei Mais wird umgesetzt
Als "überfällig" bezeichnet der NABU Baden-Württemberg den Strategiewechsel des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum (MRL) im Kampf gegen den Maiswurzelbohrer. Das Haus von Minister Peter Hauk führt ab 2010 in den Kreisen Emmendingen und Ortenau den Fruchtwechsel auf Maisanbauflächen verpflichtend ein. Der NABU hatte dies in der Folge des katastrophalen Bienensterbens am Oberrhein 2008 mehrfach gefordert. "Dieser Schritt ist richtig und überfällig", sagt der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann.
http://baden-wuerttemberg.nabu.de/themen/landwirtschaft/aktuelles/11405.html

Verfolgen Sie die besenderten Störche auf ihrer Reise in den Süden
Nur noch 145 Kilometer trennen Gertrud und Hobor. Die Weißstörche aus Schleswig-Holstein flogen mehrere hundert Kilometer pro Tag. Ihr Verwandter Helmut dagegen flog nur bis Spanien und scheint sich dort bei der Mülldeponie wohl zu fühlen.
http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/weissstorchbesenderung/10876.html

Riesiger Vogelfriedhof entdeckt
Vogelschützer von Birdlife Malta, dem NABU und dem Bonner Komitee gegen den Vogelmord haben am Sonntagmorgen die Überreste von 192 streng geschützten Vögeln gefunden, die in einem Waldstück im Norden Maltas unter Steinen und Müll versteckt waren.
Mehr unter http://tinyurl.com/nzw3b8

Wie Albatrosse zu Müllschluckern werden
Zahnbürsten und Plastiksplitter haben in Vogelmägen nichts zu suchen. Trotzdem füttern Albatrosse ihre Jungen mit dem Abfall, der im Ozean schwimmt - aus Versehen. Und deshalb sterben jedes Jahr viele hundert dieser Seevögel ...
Weiter: http://www.spiegel.de/deinspiegel/0,1518,648786,00.html#ref=nldt

Fabrik aus Österreich bedroht Tasmanischen Teufel
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. bittet um Unterstützung: "Der österreichische Industrieanlagenbauer Andritz will für den Gunn-Holzkonzern eine der größten Zellstofffabriken der Welt auf Tasmanien bauen. Durch das industrielle Großprojekt sind rund 200.000 Hektar Urwald in Gefahr. Und mit dem Wald könnte auch der einzigartige Tasmanische Teufel, der größte Raubbeutler der Welt, für immer verschwinden."
Zur Protestaktion geht's hier: http://www.regenwald.org

Vorankündigung BUND-Mitgliederversammlung
Der BUND-Kreisverband wird am 06.11.2009 ab 19.30 Uhr im Naturfreundehaus Stadtmühle Balingen seine Mitgliederversammlung abhalten und Rechenschaft über die Geschäftsjahre 2007 und 2008 ablegen. Neben den üblichen Regularien steht die Neuwahl eines Vorstandes auf der Tagesordnung. Die offizielle Einladung ergeht Anfang Oktober über die Tagespresse.

Unterschlupf für Igel: Naturnahe Gärten sind der beste Winterschutz
Wer Igel fit für den Winter machen will, sollte seinen Garten fit für Igel machen. Die Alttiere beginnen nun ihr Winternest zu bauen und Jungigel versuchen, noch weiter an Gewicht zuzulegen. Was Sie für Igel tun können, verraten Ihnen die NABU-Tipps unter http://tinyurl.com/lalbeq.

Hobor nimmt Kurs auf Afrika: Verfolgen Sie die besenderten Störche
Auf seiner Reise in den Süden befindet sich Hobor nun in Syrien. Seine Route ähnelt stark der von Storchendame Gertrud, die sich allerdings bereits in den Savannen des südlichen Tschads aufhält. Westzieher Helmut hat den Raum Madrid erreicht.
Mehr unter http://tinyurl.com/lrvgok.

Neue Kurse für Jugendbegleiter beim NABU-Kreisverband Esslingen
Der NABU-Kreisverband Esslingen startet eine neue Ausbildungsstaffel für Jugendbegleiter Natur und Umwelt. Auch der Besuch einzelner Module ist möglich. Die Kurse richten sich an Ehrenamtliche, die als Jugendbegleiter an einer Schule nachmittags Schüler an die Natur heranführen möchten.
Details gibt’s unter http://tinyurl.com/Jugendbegleiterkurs200909, Infos zum Jugendbegleiterprogramm allgemein unter http://tinyurl.com/kt53oe.

Malta: Riesiger Vogelfriedhof entdeckt
Vogelschützer von Birdlife Malta und des Bonner Komitees gegen den Vogelmord haben vor wenigen Tagen die Überreste von 73 streng geschützten Vögeln gefunden, die in einem Waldstück im Norden Maltas unter Steinen und Müll versteckt waren. Seitdem gehen laufend neue Horrormeldungen ein. Erfahren Sie mehr unter http://www.komitee.de/.

Gänsejagd in NRW
Im German Birdnet berichtet Dietmar Beckmann:
"Die sinnlose Jagd auf Gänse scheint flächendeckend betrieben zu werden, diesmal ist Mülheim an der Ruhr, nach Duisburg und Düsseldorf an der Reihe: http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/lokalzeit_ruhr.xml.
Dabei werden natürlich führende Altvogel geschossen. Klagende Jungvögel auf der Ruhr ohne Altvögel zeigen das zur Genüge. Die Behörde scheint dies in Kauf zu nehmen ...
Weitere Infos auch bei "DerWesten" unter http://tinyurl.com/nwbf77.

Vogeltod an Glasscheiben - Schweizer TV-Film (Vogelwarte Sempach)
In der Schweiz wurde ein Fernsehbeitrag zum Problem "Vogeltod an Glasscheiben" gesendet, dessen Dimension noch immer schlicht unterschätzt wird: Im Netz ist er derzeit noch zu sehen unter http://videoportal.sf.tv/video?id=a6611691-8504-43ed-868a-af6d2700f831.

Dramatischer Kampf um Wald: Stammesvertreter und Aktivisten verhaftet
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt uns:
"Die Lage des Penan-Volkes auf Borneo wird immer dramatischer. Mit friedlichen Mitteln kämpfen sie gegen den Raubbau an ihrem Land – bisher ohne Erfolg. Bei ihren Protesten gegen die Holzgesellschaften und die Regierung des Bundesstaates Sarawak wurden jetzt über 30 Stammes-Vertreter und Aktivisten internationaler Organisationen verhaftet. In Kuching wollten Vertreter der Penan und Vertreter verschiedener NGOs dem Gouverneur von Sarawak eine Petition gegen die Staudamm-Projekte des Bundesstaates überreichen. Nach vier Stunden friedlichen Wartens wurden sie von der Polizei verhaftet. Unterstützen Sie unseren Protest gegen diese Willkür und die Unterdrückung der Rechte der Penan hier: http://www.regenwald.org".

Bei Flaute springt das Kraftwerk im Keller an
Lichtblick und Volkswagen wollen zeigen, dass auch ohne Atomstrom Versorgungsengpässe überwunden werden können. 100.000 dezentrale Kraftwerke in Kellern von Privathäusern sollen bald gleichzeitig Strom und Wärme produzieren.
Mehr unter http://www.nabu.de/themen/energie/atomkraft/11526.html".

Projekt-Website des Forums Netzintegration Erneuerbare Energien
Von der Deutschen Umwelthilfe erfahren wir, dass die Website des Forums Netzintegration nun freigeschaltet ist. Unter www.forum-netzintegration.de, www.erneuerbare-ins-netz.de und www.netzintegration-erneuerbare-energien.de kann man sich rund um das Projekt Netzintegration Erneuerbare Energien sowie zum Thema allgemein informieren.
Man findet dort auch Informationen über künftigen Fachveranstaltungen und Netz-Events. Eine Infothek informiert über die bisherigen Veranstaltungen im Projekt und bietet eine Auswahl interessanter Links zum Thema Netzumbau für Erneuerbare Energien http://www.regenwald.org".

Elektroautos lösen nicht die Klimaprobleme
Auf der Internationalen Autoausstellung (IAA) werden immer noch Sprit fressende Geländewagen präsentiert, anstatt zukunftsfähige Elektroautos. Diese werden jedoch erst dann zum Klimaschützer, wenn sie mit Ökostrom betrieben werden. Mehr unter http://tinyurl.com/olsnmy.

Ausbau von Windkraft darf nicht auf Kosten der Meeresumwelt gehen
Offshore-Windenergie soll in Nord- und Ostsee ausgebaut werden. Der NABU begrüßt die Entscheidung des Bundeskabinetts. Sie kommt zur rechten Zeit, da die Energiekonzerne derzeit offenbar lieber auf Verlängerung der Laufzeiten von veralteten Atommeilern setzen als auf den Bau von neuen Windparks auf dem Meer. Hier erfahren Sie mehr: www.NABU.de.

Büchervorschläge IV - Pilze
Rechtzeitig zum Beginn der Pilzsaison bieten wir wieder eine Reihe von Pilzbüchern aus dem Nachlass von Gerd Schach zum Verkauf an, darunter einfache Bestimmungsbücher aber auch wissenschaftliche Fachliteratur.
Die Liste gibt's als Download als PDF von unserer Homepage: Bitte klicken Sie hier.

Greifvogelprozess in Aachen: Richter bestätigen Urteil gegen Jäger
Weil er geschützten Greifvögeln nachgestellt und damit gegen das Tier- und Naturschutzgesetz verstoßen hat, ist am 03.09.09 ein Jäger in Aachen zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen á 30 Euro verurteilt worden. Dem Mann, dessen Jagdschein für die Dauer des Verfahrens von der Kreisverwaltung eingezogen wurde, droht nun der endgültige Verlust seiner Jagderlaubnis und des von ihm gepachteten Revieres bei Disternich (Kreis Düren, NRW). Komiteemitarbeiter hatten den Mann im Januar 2007 mit einer illegalen Greifvogelfalle gefilmt. Weitere Infos unter http://www.komitee.de.

Komiteevideo online: Vogelfang auf Zypern
Anfang September hat das Komitee gegen den Vogelmord ein Video über seine Arbeit auf Zypern veröffentlicht. Mit aktuellen Bildern vom diesjährigen Vogelschutzcamp wird ausführlich über den Vogelfang mit Leimruten und Netzen informiert und gezeigt, wie gegen die Wilderei vorgegangen wird. Das Video finden Sie unter http://www.youtube.com/watch?v=Y_zdDBAp6cI.

Wenn Meisen zu Killern werden
Mit hungrigen Kohlmeisen ist nicht zu spaßen. Wird das Futter im Winter richtig knapp, fallen sie über schlafende Zwergfledermäuse her und fressen sie auf. Das haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Pöcking bei München beobachtet.
Lesen Sie weiter unter http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4675674,00.html.

Umweltgerechtes Verhalten muss mehr belohnt werden
Nach Auffassung des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) hat es die Politik auf Bundesebene in den letzten Jahren versäumt, das Instrument "Ökosteuer" zugunsten des Wirtschaftsstandortes Deutschland weiterzuentwickeln. "In der jetzigen Krise stellt es sich immer mehr heraus, dass alle Branchen, die ökonomische mit ökologischen Erfordernissen verknüpfen, unter der Rezession deutlich weniger zu leiden haben", konstatierte der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret. Wer in der Vergangenheit steuerliche Anreize dazu genutzt habe, in effiziente und Ressourcen schonende Anlagen zu investieren, der profitiere gerade in den jetzigen "schlechten Zeiten" in besonderem Maße davon.
Die ganze LNV-Pressemitteilung finden Sie unter http://www.lnv-bw.de/presse_archiv/pr090904-oekosteuer.pdf.

Gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen
Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. schreibt:
"Wir stecken in einer üblen Zwangslage: Unter den heutigen Lebensumständen können wir auf Strom, Wärme und Kraftstoffe nicht mehr verzichten. Aber wir wissen, dass die Gefahr einer radioaktiven Verseuchung und der Weiterverbreitung von Atomwaffen immer weiter wächst, und wir ahnen, dass das Klima - eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen - unwiderruflich zerstört wird ...
Lesen Sie weiter unter http://tinyurl.com/lf7j2n .

Lasst die Bäume im Regenwald: Keine Tropenholzbänke in Nürnberg
Klaus Schenck von Rettet den Regenwald e.V. bittet um Unterstützung:
"Die Stadt Nürnberg will 3.500 Parkbänke mit Tropenholz erneuern. Für das Holz wird Regenwald in Kamerun und der Republik Kongo massiv geschädigt. In Liberia plant die Regierung, die letzten Regenwälder an internationale Holzkonzerne zur Abholzung zu vergeben. Bitte nehmen Sie an unseren aktuellen Aktionen teil: http://www.regenwald.org".

BP bedroht den brasilianische Cerrado und den Regenwald
Klaus Schenck von Rettet den Regenwald e.V. schreibt nochmals:
"Der Ölmulti BP will 4 Milliarden Euro in Brasilien investieren, um aus Zuckerrohr Ethanol zu produzieren. Die erste Ethanolfabrik wurde bereits im vergangenen Jahr in Betrieb genommen, eine zweite befindet sich in Planung. Mit Ethanol lässt sich zurzeit viel Geld verdienen. Es wird Auto-Kraftstoffen beigemischt, um als vermeintlicher "Bio-Sprit" die Klimabilanz zu schönen. Die dafür benötigten riesigen Zuckerrohr-Monokulturen zerstören in Brasilien die Savannen des Cerrado und die Regenwälder. Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift den Ölmulti zu stoppen: http://www.regenwald.org".

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