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Archiv Nachrichten:

Hier finden Sie ältere Nachrichten, die zuvor auf unserer Startseite standen.

Bootfahren auf der Donau (aus dem LNV-Info 2012-01)
Die Petition von LNV gemeinsam mit BUND, VfG und NABU für eine strengere Verordnung zum Bootsfahren auf der Donau im Landkreis Sigmaringen hat für die Natur deutliche Besserungen erbracht. Der empfindlichste Abschnitt (Beuron-Hausen) wird für das gewerbliche Bootsfahren gesperrt, ebenso alle Seitengewässer. Die Mindestpegel werden heraufgesetzt und die Bootskontingente für Gewerbetreibende auf 38% dessen reduziert, was das Landratsamt Sigmaringen eigentlich geplant hatte. Dies war nur dank eines vorliegenden Gutachtens und eines darauf aufbauenden Kompromissvorschlags des Regierungspräsidiums Tübingen möglich. Zur Landtagsdrucksache: http://www.landtag-bw.de/WP15/Drucksachen/0000/15_0919_D.PDF
Dort die Nr. 14/5537 (LNV) und die Nr. 14/5556 (Gewerbl. Bootsverleiher)

5) 80.000 Unterschriften für die Agrarwende
Campact schreibt: "So etwas haben wir noch nicht erlebt: Die Übergabe unseres Appells für eine andere EU-Agrarpolitik an Landwirtschaftsminister Aigner glich vorgestern (= 20.01.) einem Katz-und-Maus-Spiel. Mit 80.000 Unterschriften - darunter auch Ihrer - hatten wir uns in Berlin zur Landwirtschaftsmesse "Grüne Woche" aufgemacht. Doch die Ministerin versetzte uns zum vereinbarten Zeitpunkt und zog es vor, ein Stück entfernt vor Dutzenden Journalist/innen auf einem Traktor zu posieren. Schnell umringten wir den Traktor mit "Bauernhöfe statt Agrarfabriken"Schildern. Aigner sah sich genötigt abzusteigen. "Wissen Sie eigentlich, wie viel ich schon mache? Ich geh jetzt zu den Kälbchen!" blaffte sie uns an." Ein Aktionsvideo von der Übergabe finden Sie unter https://www.campact.de/campact/spenden/support3

Neue EU-Biodiversitätsstrategie (aus dem LNV-Info 2012-01)
Die Deutsche Umwelthilfe hat die Umweltminister der EU-Mitgliedsstaaten davor gewarnt, die von der EU-Kommission präsentierte neue Biodiversitätsstrategie für Europa auf dem Altar von Lobbyinteressen zu opfern. Am 19. Dezember 2011 beriet der Umweltministerrat den Strategievorschlag mit dem Titel "Lebensversicherung und Naturkapital: Eine Biodiversitätsstrategie der EU für das Jahr 2020". Die Kommission hatte ihn im Mai 2011 mit dem Ziel verabschiedet, den weltweiten Verlust an Naturressourcen und Lebensräumen bis 2020 zu stoppen.
http://www.bbn-online.de/fileadmin/1_Start/eukp.pdf

Nicaragua: Deutsche Steuergelder zerstören Umwelt
David Vollrath von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "In Nicaragua unterstützt die deutsche Entwicklungshilfe zwei gegensätzliche Projekte. Die Ausweitung einer Palmöl-Plantage soll mit deutschen Steuergeldern finanziert werden. Die Plantage verursachte bereits Umweltschäden, gefährdet das Ökosystem eines artenreichen und streng geschützten Nationalparks und bedroht die Existenz erfolgreicher Kleinbauernkooperativen. Die Bauern werden seit Jahren ebenfalls mit öffentlichen Mitteln der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) gefördert. Diese Politik verschwendet nicht nur unser Geld, sondern gefährdet auch Umwelt und Leben. Protestieren Sie mit Ihrer Unterschrift gegen diese Schildbürgerpolitik bei den verantwortlichen Ministern und Institutionen." http://www.regenwald.org/aktion/820?mt=1279

Brutplatz für Hirschkäfer angelegt
Die Jugendgruppe des NABU Freiburg hat einen Hirschkäfer-Pyramide angelegt, um dieser seltenen Käferart eine neue Brutstätte zu schaffen. (siehe Zeitungsartikel). Wer eine ähnliche Aktion durchführen möchte, kann sich gern an die NAJU-Landesgeschäftsstelle wenden. Dort gibt’s auch einen hübschen Aktionsordner des Projekts Jugend-Aktionsprogramm Artenschutz. Mehr bei der NAJU-BW.

Menschenknochen unter Seeadlernest gefunden
Seeadler als Helfer der Kripo? Bereits im Mai diesen Jahres machten Vogelkundler unter dem Horst eines Seeadlerpaares auf naturbelassenen Flächen des Truppenübungsplatzes Bergen eine grausige Entdeckung: Sie fanden menschliche Knochenreste. Wie die Polizei im Heidekreis mitteilt, ist der Fall, den die Seeadler ins Rollen brachten, jetzt weitgehend aufgeklärt. Mehr im Birdnet unter http://www.birdnet.de/

Neue Schreckliche Horrormeldungen aus Frankreich zum Rotmilan
Heiko Seyer schreibt in der Greifvögel-Yahoogroup: " Auf der Seite der LPO gibt es leider neue Schreckliche Vergiftungsmeldungen die wohl Hunderte Rotmilane auch aus Deutschland betreffen. Ich meine hier müsste der internationale Naturschutz und auch die Politik mal massiv Protest einlegen." Mehr Infos unter http://rapaces.lpo.fr/milan-royal (französische Seite, auf Englisch umschaltbar).

Photovoltaik-Ausbau im Jahr 2011
Aus dem aktuellen Newsletter des Solarenergie-Fördervereins Deutschland: "Vor wenigen Tagen wurden vorläufige Zubaudaten für die Photovoltaik in Deutschland veröffentlicht. Demnach sind im Dezember 2011 in einem unerwarteten Endspurt so viele Solaranlagen errichtet worden, dass das Jahresergebnis von 2010 noch etwas übertroffen wurde; 7,5 Gigawatt gegenüber 7,4 Gigawatt im Jahr 2010." Warum der sfv dann trotzdem nicht in den allgemeinen Jubel einstimmt, wird im Newsletter genauer begründet. Lesen Sie bitte hier weiter: http://www.sfv.de/

Kampf gegen Erderwärmung: Forscher finden einfachste Wege zur Klimakühlung
Die Erde erwärmt sich, doch der Klimaschutz kommt nicht voran. 400 Methoden zur Eindämmung der reibhausgase haben Experten nun überprüft. Das überraschende Ergebnis: Bereits mit wenigen einfachen Maßnahmen ließe sich der Klimawandel erheblich bremsen. Den vollständigen Artikel finden Sie unter http://www.spiegel.de/.

Gitarrenhersteller Gibson will Naturschutzgesetz kippen
Klaus Schenck von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Auf Madagaskar lässt die Tropenholzindustrie die Regenwälder plündern. Nicht nur die Tropenbäume sind dadurch vom Aussterben bedroht, sondern auch die auf ihnen lebenden Tiere wie die Lemuren. In den USA gehen die Behörden gegen die Regenwaldvernichter vor. Dort verbietet ein bisher einmaliges Umweltgesetz die Einfuhr solcher illegalen Hölzer. Beim Gitarrenhersteller Gibson wurden aus Madagaskar importierte Hölzer beschlagnahmt. Anstatt die Gesetze einzuhalten, versucht Gibson nun, das Gesetz zu kippen. Lobbyisten und die Tea Party-Bewegung haben schon einen Gesetzesantrag im Kongress eingereicht. Musiker aus Madagaskar wehren sich dagegen und kämpfen für die Natur ihrer Heimat. Sie haben einen Aufruf verfasst und veranstalten Regenwald-Konzerte."
Mehr unter http://www.regenwald.org/aktion/823?mt=1274.

Klimawandel überfordert Vögel und Schmetterlinge
Vögel und Schmetterlinge können offenbar mit dem Klimawandel nicht mithalten. In den vergangenen beiden Jahrzehnten habe sich der ideale Lebensraum der Tiere in Europa schneller nach Norden verschoben als die Tiere mitwandern konnten.
Mehr auf FOCUS Online unter http://www.focus.de

Bergfinken-Spektakulum - 2 Millionen
Manch einem ist vielleicht der Massen-Einflug von Bergfinken im Winter 2009/2010 nahe der Schweizer Grenze bei Görwihl noch in Erinnerung (mehr Infos). Seit wenigen Tagen nun gibt es Berichte, dass bei Tübingen ein ähnliches Spektakel stattfindet. In der Tübinger Ornithologen-Mailingliste tauchten Berichte auf, wonach sich riesige Schwärme zur Übernachtung im Golderbach einfinden sollen. Lesen Sie hier weiter.

Filmprojekt "Das Jahr des Rotmilan"
Heiko Seyer berichtet in der Greifvögel-Yahoogroup vom Filmprojekt "Das Jahr des Rotmilan". Der erste Trailer von den Naturfilmern Robin Jähne und Sarah Herbort aus Lippe ist nun fertig und auf YouTube anzusehen. Der Film soll später 45 Minuten lang sein.
http://www.youtube.com/watch?v=gWerT2a-0MM&feature=youtube_gdata_player.

"Das Ende der Artenvielfalt: Neuartige Pestizide töten Insekten und Vögel"
In seinem neuen Buch "Das Ende der Artenvielfalt" belegt der holländische Toxikologe Dr. Henk Tennekes den Zusammenhang zwischen dem großräumigen Einsatz von Pestiziden und dem Rückgang zahlreicher europäischer Vogel- und Insekten¬arten. Die Agrochemikalien vergiften Käfer, Bienen, Fliegen, Schmetterlingen und Motten. Hierdurch wird der Bestand vieler Vogelarten gefährdet, da mit den Insekten eine Hauptnahrungsquelle wegfällt.
Mehr Infos unter http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17327

Schmetterlings-Mimikry - ein Supergen macht's möglich
Sie gehören derselben Art an, und tragen doch unterschiedliche Flügelmuster: So ahmen die Heliconius-Schmetterlinge ungenießbare Verwandte nach - und schützen sich selbst vor Fressfeinden. Ein europäisches Forscherteam um Mathieu Joron vom Pariser Museum für Naturgeschichte hat herausgefunden, wie den Tieren der Trick gelingt. Ein so genanntes Supergen, so die Antwort, macht's möglich.
Mehr unter http://www.g-o.de/wissen-aktuell-13777-2011-08-15.html
Publikation in Nature:
Joron, M. et al.: Chromosomal rearrangements maintain a polymorphic supergene controlling butterfly mimicry. In: Nature 477, S. 203-206, 8. September 2011. http://www.nature.com/nature/journal/v477/n7363/full/nature10341.html

Bisher unbekannte Falterarten in Ecuador entdeckt
Forscher aus Jena und Wien haben in einem Regenwaldgebiet in Ecuador 154 Arten von Faltern der Gattung Eois gefunden, von denen nur 19 bisher bekannt waren. "Die weitaus meisten dieser Falterarten gibt es bisher in keinem Museum der Welt", sagt Dr. Gunnar Brehm von der Universität Jena. "Wenn die Abholzung der Bergwälder in den Anden weiterhin so rasant voranschreitet, geht diese Vielfalt verloren, bevor wir sie überhaupt ansatzweise kennen", fürchtet der Zoologe.
Mehr unter http://www.abendblatt.de/

Die Palmöl-Industrie sagt: Orang-Utans sind Ungeziefer!
David Vollrath von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Die BBC berichtet, dass die Plantagenkonzerne in Asien Orang-Utans als "Ungeziefer" bezeichnen. Allein letztes Jahr wurden nur auf Borneo bis zu 1.800 dieser einmaligen und vom Aussterben bedrohten Menschenaffen getötet. Auf den Plantagen irren sie auf der Suche nach Nahrung umher und fressen die Setzlinge. Deswegen haben die Palmöl-Konzerne die Orang-Utans zum Abschuss freigegeben. Bitte protestieren Sie beim Malaysian Palm Oil Council gegen die Vernichtung der Orang-Utans."
Mehr unter http://www.regenwald.org/aktion/815?mt=1266

Indien: Stoppt das Michelin-Werk im Wald der "Unberührbaren"!
Und nochmals David Vollrath von Rettet den Regenwald e.V.: "In Südindien will der französische Reifenkonzern Michelin einen Gemeindewald abholzen und dort ein Reifenwerk bauen. Die dort lebenden Menschen würden ihre Lebensgrundlage verlieren. Seit zwei Jahren wehren sie sich gegen die Pläne des Unternehmens. Nächste Woche demonstrieren Vertreter der Bauern zusammen mit Arbeitern vor der Zentrale von Michelin in Frankreich. Dafür bitten wir Sie um Unterstützung."
Hier geht's weiter: http://www.regenwald.org/aktion/819?mt=1271

Aufschwung für den Seeadler - donauweiter Plan präsentiert
Aus dem Birdnet.de: Die europäische Population des Seeadlers, welche ab den 1950er Jahren dramatisch eingebrochen war, konnte sich durch die umfangreichen Schutzbemühungen in den vergangenen Jahren erholen. Ein Schwerpunkt des Vorkommens im südlichen Zentraleuropa liegt heute entlang der Donau. Die noch intakten Flussauenabschnitte beherbergen an die 200 Brutpaare sowie zahlreiche Wintergäste. Auch in Österreich ist der lange als Brutvogel verschwundene Seeadler wieder an die Donau zurückgekehrt - in das Gebiet des heutigen Nationalpark Donau-Auen.
Lesen Sie weiter unter http://www.birdnet-cms.de/

Fällung der Linden an Ostdorfer Kirche nicht nachvollziehbar
Aus der Bevölkerung wurden wir nochmals auf die im November erfolgte Fällung der Linden an der Medarduskirche angesprochen. Ein Sachverständiger in den Reihen der Naturschutzverbände bestätigte ausdrücklich, dass die Bäume völlig gesund gewesen seien. Die in der Presse veröffentlichten Gründe, wonach die Fällung angeblich unumgänglich gewesen wäre, sind aus Sicht der Naturschutzverbände überhaupt nicht stichhaltig. Hier nochmals nachzulesen im Schwarzwälder Boten

Handys für die Havel
Weitere 351 Handys gingen, auf zwei Pakete verteilt, vor wenigen Tagen per Post zum Recycler "dr.handy". Nachdem wir noch knapp 50 Handys "auf Lager" haben, wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis das nächste Paket auf den Weg geschickt werden kann. Stück für Stück kommt so die Finanzierung fürs Havel-Renaturierungsprojekt zusammen. Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/

Raubwürger: Gute Winterzahlen in Mitteldeutschland?
Nochmals aus dem Birdnet.de: Auch Raubwürger fliegen ein. Die Ornithologen in Waldeck-Frankenberg freuen sich, so viele Raubwürger haben sie noch nie gesehen. Selbst die örtliche Presse (HNA.de, 5.12.2011) wurde darauf aufmerksam. Offensichtlich ist hier ähnlich wie bei den Raufußbussarden der zahlreiche Nachwuchs dieser Art dem harten nordischen Winter nach Süden ausgewichen.
Mehr unter http://www.birdnet-cms.de/

Brandenburg: Großer Schritt in Richtung bleifreier Jagd
Zur Ankündigung von Minister Vogelsänger zur Einführung bleifreier Munition auf Jagdflächen des Landes erklärt Cornelia Behm, Sprecherin für Waldpolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus Brandenburg: „Ich begrüße es sehr, dass das Land entschieden hat, dass auf Jagdflächen des Landes Brandenburg ab April 2013 nur noch mit bleifreier Munition geschossen werden darf. Damit kommen wir dem Ausstieg aus der Jagd mit bleihaltiger Munition, für den ich mich seit Jahren einsetze, ein gutes Stück näher. Lesen Sie weiter unter http://www.cornelia-behm.de/

Sierra Leone: Landraub für Ölpalmen
Klaus Schenck von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "In Sierra Leone kämpfen die Bauern um ihr Land. Die luxemburgische Firma SOCFIN will darauf Ölpalmen für Biodiesel anbauen. Traditionelle Führer, Politiker und Funktionäre verscherbeln das Land der dort lebenden Kleinbauern und unterdrücken die Proteste der Menschen. Die Biospritpolitik Deutschlands und der EU setzt auf massive Importe “grüner Energien”. Die Bevölkerung würde ihre Ernährungs- und Lebensgrundlagen verlieren. Auch die Artenvielfalt ist bedroht, denn auf den öden Ölpalm-Monokulturen finden Tiere und Pflanzen kaum Lebensraum. Bitte unterstützen Sie die Menschen.
Jetzt unterschreiben unter http://www.regenwald.org/aktion/810?mt=1260

Wolf, Schneeleo und Co suchen Paten - die NABU-Geschenk-Patenschaft
Sie sind noch auf der Suche nach sinnvollen und ungewöhnlichen Geschenkideen? Mit der NABU-Geschenk-Patenschaft haben Sie dies auf jeden Fall gefunden! So unterstützen Sie die Rettung des Schneeleoparden, den Schutz unserer Zugvögel oder die Wiederkehr der Wölfe.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=343068132

Natur des Jahres
Was haben die Erdkröte, die Dohle, der Hirschkäfer, die Lärche und das Bleiche Knabenkraut gemeinsam? Sie alle wurden von Naturschutzorganisationen zum "Objekt des Jahres 2012" gewählt. Noch haben sich nicht alle Organisationen festgelegt, doch die ersten Informationen haben wir für Sie schon aufbereitet. Lesen Sie hier weiter: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/widmungen2012.htm

"Verantwortung für militärische Naturoasen" - Nachhaltige Nachfolgenutzungen der Konversionsflächen gefordert
Der NABU Baden-Württemberg sieht in der Aufgabe der militärischen Einrichtungen auch Chancen: Die frei werdenden Truppen- und Standortübungsplätze könnten zu kleinen und großen Modellregionen für eine nachhaltige Entwicklung werden. Lesen Sie hier weiter: http://baden-wuerttemberg.nabu.de/

Überraschung bei den NABU-Senderstörchen - Jungstorch wählte andere Zugroute als die Eltern
Den NABU erreichte eine Ringrückmeldung, die es in sich hat: Während unsere Senderstörche Anni und Gustav Ostzieher sind, wurde einer ihrer Jungvögel aus dem Vorjahr in Spanien beobachtet. Die Beobachtung stellt bisherige Annahmen über die Zugrouten in Frage. Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=343068252

Grünes Licht für die Elbvertiefung?
Die Umweltverbände BUND, NABU und WWF bedauern, dass die EU-Kommission eine positive Stellungnahme zur Elbvertiefung abgegeben hat. Es sei enttäuschend, dass Brüssel dem Druck der Wirtschaftslobby gefolgt sei. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=343068402

Stromnetze sollen vogelsicher werden - neue Richtlinien zum Schutz wandernder Tierarten beschlossen
Jedes Jahr verunglücken weltweit Millionen Vögel an Stromleitungen. Unfälle an gefährlich konstruierten Strommasten sollen nun durch neue Richtlinien wirksam und grenzüberschreitend eingedämmt werden. Bisher erfolgten Maßnahmen zur Verhinderung solcher Unfälle erst in wenigen Ländern. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=326277902

Bundesregierung lässt Verbraucher die Energiewende bezahlen
Aus dem Dezember-Newsletter des MdB Oliver Krischer: "Bundeswirtschaftsminister Rösler lässt keine Gelegenheit aus, sich zum Geisterfahrer in der Energiewende zu machen. Umlagebefreiungen für energieintensive Unternehmen bei der EEG-Umlage und die Befreiung von Netzengelten sind nur zwei der zahlreichen Beispiele. Die Liste würde sich beliebig fortsetzen. Doch eins wird jetzt schon klar: Die Unternehmen werden von der Bewältigung der Energiewende weitestgehend verschont, die privaten Verbraucher müssen zahlen. Warum? HIER finden sich die Antworten."

Foto-Wettbewerb zum Thema „Streuobstwiesen im Winter“
Hobby-Fotografen, die im Mittleren Albvorland oder im Mittleren Remstal unterwegs sind, können jetzt an einem Fotowettbewerb des RP Stuttgart teilnehmen. http://www.life-vogelschutz-streuobst.de/index.php/de/fotowettbewerb

Duftendes Liebeswerben in kalten Nächten - die Frostspanner sind unterwegs
Wer sich fürs Liebesspiel im Freien gezielt in frostigen Nächten trifft, muss dafür wohl einen guten Grund haben. Wenn es dann auch noch ausgemachte Spanner sind, die sich dort treffen, bedarf das Treiben dringend einer Erklärung: http://www2.nabu.de/p.php?ID=326278052

NABU Niedersachsen fordert erneut Abschaffung der Gänsejagd
Anlässlich des vorgestellten Landesjagdberichtes hat der NABU Niedersachsen nochmals seine langjährige Forderung unterstrichen, nordischen Wildgänsen auch künftig sichere Rastgebiete zu garantieren und fordert das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung auf, die Gänsejagd in Niedersachsen landesweit abzuschaffen. Zudem fordert der NABU das Jagdministerium in einem 'öffentlichen Brief' auf, gegen die ordnungswidrige Jagdausübung im Naturschutzgebiet Petkumer Deichvorland (Landkreis Leer / Stadt Emden) vorzugehen. Nachweislich war in dem Schutzgebiet eine dort nicht jagdbare Blässgans mit Schrotkugeln getötet worden, obwohl dies nach der Niedersächsischen Jagdzeitenverordnung in dem Vogelschutzgebiet 'Emsmarschen von Leer bis Emden', wie auch in sieben weiteren niedersächsischen Vogelschutzgebieten, unzulässig ist.
Mehr unter http://niedersachsen.nabu.de/tiereundpflanzen/vogelschutz/gaense/07302.html .

Neues Interview zum Schreiadler in Rumänien
In der Greifvogel-Yahoogroup macht Markus Jais auf ein neues Interview über die Situation des Schreadlers in Rumänien aufmerksam. Leider ist die Seite nur auf Englisch, allerdings nicht allzu schwer zu verstehen. http://europeanraptors.org

Avaaz-Newsletter: Erde in Gefahr
Unsere Erde ist in höchster Gefahr. Währenddessen kontrollieren große Ölkonzerne entscheidende Länder und blockieren so einen Klimavertrag. Uns bleiben nur 3 Tage bis zum Abschluss der UN-Gespräche -- rufen wir Europa, Brasilien und China dazu auf, ein Abkommen herbeizuführen und die Erde zu retten! Klicken Sie hier um die wichtige Petition zu unterzeichnen: http://www.avaaz.org/

Raufußbussarde fliegen ein
Achtet man auf die Kennzeichen und Verhaltensweisen des Raufußbussards, so kann man sie unter den Mäusebussarden entdecken. Beim Suchen, Entdecken und Bestimmen von Raufußbussarden im Winter sind alle Sinne gefordert und es entwickelt sich eine spannende und interessante Aufgabe für alle Vogelbeobachter. Mehr darüber im Birdnet

Mornellregenpfeifer ziehen durch
In diesem Herbst zogen große Zahlen von Mornell-Regenpfeifern während des Herbstzugs durch Deutschland – auch im Kreis Tübingen und hier bei uns tauchten sie auf. Nils Agster hat uns freundlicherweise ein paar Informationen und Fotos zur Verfügung gestellt.
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/mornell/mornell.htm .

Volksabstimmung: Pyrrhussieg mit zu vielen offenen Fragen
BUND-Vorsitzende Brigitte Dahlbender hat in einem Schreiben an die BUND-Aktiven den Ausgang der Volksabstimmung und ihren Rücktritt vom Sprecheramt des Landesbündnisses kommentiert. Sie schreibt unter anderem:
"Wir besprechen nun im BUND in Ruhe in welcher Form wir künftig unsere Ablehnung gegen Stuttgart 21 zum Ausdruck bringen. Folgendes steht bereits fest - und wird von uns auch sehr klar in die Öffentlichkeit getragen:
1. Der BUND-Landesverband nimmt auch nach der Volksabstimmung nichts von seiner inhaltlichen Kritik an Stuttgart 21 und dessen Zustandekommen zurück. Unsere generelle Ablehnung von S21 bleibt bestehen.
2. Der BUND wird entsprechend seiner Aufgabe als anerkannter Naturschutzverband Stellungnahmen schreiben, eventuell Klagen führen und kritisch auf die Umsetzung der Vorhaben rund um die Neugestaltung des Stuttgarter Bahnhofes achten. Schließlich steht die Planfeststellung und Plangenehmigung der S-21-Strecke auf den Fildern und der Flughafentiefbahn noch aus.
3. Der BUND fordert weiterhin volle Kosten- und Faktentransparenz durch die DB.
4. Wir bleiben sachlich und friedlich und fordern das von allen Akteuren ein.
5. Der BUND kritisiert die ungleichen Bedingungen für Gegner und Befürworter im Abstimmungskampf: Finanzen, Presse, Amtsblätter, OB-Briefe, Region Stuttgart ... Und deshalb werden wir uns für klare Regeln bei zukünftigen Volksabstimmungen einsetzen.
6. Der BUND setzt sich nach der Volksabstimmung für veränderte Bedingungen der direkten Demokratie in Baden-Württemberg ein."
Weitere Infos unter http://www.bund-bawue.de/

NABU-Landeschef Baumann wiedergewählt
Dr. Andre Baumann bleibt Vorsitzender des NABU Baden-Württemberg. Die rund 180 Delegierten der NABU-Landesvertreterversammlung wählten am Samstag (26.11.) in Fellbach den 38-jährigen Schwetzinger für eine zweite Legislaturperiode.
http://baden-wuerttemberg.nabu.de/nabu/news/verband/lvv/14360.html

Bundesregierung führt Mini-KWK-Programm erneut ein
Oliver Krischer, MdB von der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen schreibt: "In einer Antwort auf meine schriftliche Frage (siehe Anhang) bestätigt die Bundes-regierung, dass sie das 2010 eingefrorene Impulsprogramm zur Förderung von Mini-KWK-Anlagen 2012 wieder neu auflegen will. Geplant ist ein Volumen von 20 Mio. Euro aus dem Energie- und Klimafonds (EKF). Dies sind zwar knapp 13 Mio. Euro weniger, als noch vor dem Aussetzen des Programms, aber ein wichtiges Signal für die Kraft-Wärme-Kopplungs-Branche."
Weitere Infos unter http://oliver-krischer.eu/

330 Euro Zuschuss für Partikelfilter - Diesel-PKW nachrüsten und Umwelt und Geldbeutel schonen
Ab dem 1. Januar 2012 kann jeder, der seinen Diesel-PKW mit einem Partikelfilter nachrüstet, einen Zuschuss von 330 Euro erhalten. Das Förderprogramm hat ein Volumen von 30 Millionen Euro, womit etwa 90.000 Nachrüstungen gefördert werden.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=326278022

Jäger töten innerhalb weniger Stunden Tausende Singvögel
Ein Video schockiert Vogelfreunde in ganz Europa. In Italien haben Jäger vor den Augen protestierender Vogelschützer mehrere Tausend Singvögel abgeschossen und sich ungeniert dabei filmen lassen. Schauplatz des Vogel-Massakers und Drehort des unglaublichen Materials ist der 1.400 Meter hohe Colle San-Zeno, einer der wichtigsten Vogelzug-Korridore in den Südalpen.
Sehen Sie selbst: http://www.youtube.com/watch?v=YvraTjbOdDo
In einer Pressemitteilung ruft das Komitee gegen den Vogelmord e.V. alle Vogel- und Naturfreunde dazu auf, bei der neuen Regierung in Rom gegen die jedes Jahr in den italienischen Alpen stattfindenden Massaker zu protestieren.
Die Adresse von Umweltminister Corrado Clini sowie eine vorgefertigte Protestmail sind auf der Homepage des Komitees. http://www.komitee.de/content/protest/finkenjagd-italien

Bericht zum Bestandseinbruch der Amseln
Armin Konrad von der OGBW hat einen lesenswerten Bericht zum Verlauf des Amselsterbens in diesem Jahr zusammengestellt. Beim NABU-BW kann er heruntergeladen werden unter http://www.nabu-bw.de/

700 Uferschwalbenpaare in Gaxhardt benötigen Unterstützung
Seit über 36 Jahren kümmern sich Ehrenamtliche des NABU-Ellwangen um die Brutstätte der Uferschwalben in Stödtlen-Gaxhardt auf der Ostalb. Damit die Tiere auch weiterhin dort brüten können, braucht die Gruppe Hilfe. Weitere Infos unter http://www.nabu-bw.de/

"Extrablatt":
"Mir kennet älles, auch Volksabstimmung" ist der Titel eines sehenswerten Filmchens auf der Grundlage des "Leben des Brian". http://www.bei-abriss-aufstand.de.

Nackt zur S21-Volksabstimmung?!
Campact schreibt: "Kennen Sie auch Menschen, die sich fragen, ob es sich lohnt zur Volksabstimmung über Stuttgart 21 zu gehen? Was kann eine Stimme schon erreichen? Eine ganze Menge! Wenigen hundert Stimmen in Florida verdankte George W. Bush seine Präsidentschaft. Und auch bei Stuttgart 21 steht es laut Umfragen Spitz auf Knopf.
Damit die Abstimmung über Stuttgart 21 nicht knapp verloren geht, haben wir einen witzigen Kurzfilm gedreht. Er zeigt: Jede Stimme zählt – und man sollte nicht auf den letzten Drücker zum Wahllokal aufbrechen..." Aber sehen Sie am besten selbst: http://www.mitjastimmen.de/

Rohrweihen-Männchen tarnen sich als Weibchen
Das wird manchen Vogelbeobachter durcheinander bringen: war es bislang der Ehrgeiz vieler Beobachter auch bei der Bestimmung von Rohrweihen, das Geschlecht mit zu diagnostizieren, so werden sie jetzt damit vorsichtiger sein müssen. Viele Rohrweihenweibchen sind nämlich Männchen. Verwirrend? Weiterlesen unter http://www.birdnet.de

Murmuration – Starenschwarm am Schlafplatz
Das nennt man wohl zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein: Vimeo-Nutzerin Sophie Windsor Clive war mit einer Freundin auf dem irischen River Shannon unterwegs und wurde dabei Zeugin eines beeindruckenden Naturschauspiels. Tausende Stare schlossen sich auf der Suche nach einem Ruheplatz zu einem Schwarm zusammen und legten dabei spektakuläre Flugmanöver an den Tag. Diese “fliegenden Lawinen” gelten als physikalisches Phänomen, bei dem jeder einzelne Vogel die Bewegung des kompletten Schwarms beeinflusst. In jedem Fall ist es ein atemberaubendes Spektakel, wie man auch an den Reaktionen der beiden jungen Frauen sehen kann.
Lesen Sie bitte hier weiter.

Studie zu Kosteneinsparung durch Energieeffizienz
An diesem Donnerstag verhandeln die EU-Energieminister über eine neue Richtlinie zur Energieeffizienz, die bis 2013 umgesetzt werden soll. Ein zentraler Bestandteil dabei ist, dass Energieanbieter ihre Energieeffizienz pro Kunde und Jahr um 1,5 Prozent steigern müssen. Doch die Bundesregierung, und hier vor allem das von Philipp Rösler geleitete Wirtschaftsministerium blockiert genau diese Effizienzziele.
Eine Studie der Grünen Bundestagsfraktion vom IFEU-Institut kommt jedoch zum Ergebnis, dass die nationale Umsetzung der Energiesparpläne der EU zu Milliardenentlastungen für die deutschen Verbraucher führt. Zum Download geht's hier.

Spiegel 45/2011 - Wie die frühere CDU-Landesregierung die Kosten für Stuttgart 21 geschönt hat
Drei Wochen vor der Volksabstimmung zu Stuttgart 21 gibt es neue Zweifel an der Finanzierung des Milliardenprojekts. Bislang unbekannte Dokumente, dass die damalige Landesregierung schon 2009 mit höheren Kosten rechnete - Parlament und Öffentlichkeit aber nicht darüber informierte. Nach Informationen des SPIEGEL hatten Landesbeamte aus Baden-Württemberg auf Grundlage von Bahn-Unterlagen Gesamtkosten von mindestens 4,9 Milliarden Euro kalkuliert. Für wahrscheinlicher hielten sie sogar einen Endbetrag von bis zu 6,5 Milliarden.
Der damalige Ministerpräsident und heutige EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) verbat sich daraufhin weitere Berechnungen: "Auf Wunsch des Herrn MP", so heißt es in dem Vermerk, solle derzeit von einer "neuen Kostenberechnung abgesehen werden". Entsprechende Zahlen seien "in der Öffentlichkeit schwer kommunizierbar", schrieben Oettingers Beamte. Die Mitarbeiter äußerten zudem Bedenken, die ebenfalls zu den Bahnhofsbefürwortern zählende SPD über die neuesten Berechnungen zu informieren. Es sei damit zu rechnen, "dass die SPD bei Bekanntwerden der Kostenentwicklung von dem Projekt abrücken wird". Mehr unter http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,796112,00.html

Warum Posch "Frankfurt 21" ausbremste
Um "Stuttgart 21" wird weiter gestritten, dagegen wurde vor zehn Jahren das Bahnprojekt "Frankfurt 21" gestoppt. Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) ist noch immer "heilfroh", dass er den Plänen der Bahn damals nicht traute. Weiter bei http://www.hr-online.de.

Brummender Geweihträger - Der Hirschkäfer ist Insekt des Jahres 2012
Der Hirschkäfer ist Insekt des Jahres 2012. Damit wurde eine Art gewählt, die in Deutschland sehr selten geworden ist, die aber dennoch jeder kennt. Nur die Männchen haben die großen Geweihe, mit denen sie miteinander kämpfen. Mit neun Zentimetern ist der Hirschkäfer unser größter Käfer.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=304817432

Greifvögel und Falken
Der Ample-Verlag hat zwei Audio-CDs herausgebracht, auf denen Rufe und sonstige Lautäußerungen von 58 Greifvogel- und 45 Falkenarten in 311 Tonaufnahmen vorgestellt werden. Mit einer Spieldauer von 156 Minuten wurde das umfangreichste Tondokument mit einmaligen Aufnahmen seltener und auch wenig erforschter Arten aus fünf Kontinenten realisiert.
Mehr Infos und auch Downloads von Beispielen bei http://www.ample.de/.

Atomprogramm in Polen verhindern!
Das Umweltinstitut München berichtet davon, dass unser Nachbarland Polen ein eigenes Atomenergieprogramm starten und den, seit der Wende im Jahr 1989 bestehenden, Stopp für Atomkraftwerke aufheben will. Sogar der Einstieg in die Wiederaufarbeitung und in die Schnelle-Brüter-Technologie seien beabsichtigt. "Im ersten Schritt wird ein Strategisches Umweltprüfungsverfahren (SUP) durchgeführt, im Rahmen dessen auch deutsche Bürgerinnen und Bürger Stellung beziehen können. Wir wollen diese Chance nutzen und schon jetzt deutlich machen, dass wir einer Erhöhung unseres Atomrisikos nicht tatenlos zusehen und uns mit allen Mitteln, die uns in der EU zu Verfügung stehen, zur Wehr setzen werden."
Mehr Informationen unter http://umweltinstitut.org/akw-polen .

Keine Ölforderung im Wattenmeer!
Die Ankündigung des Energiekonzerns RWE Dea, die Ölförderung im Wattenmeer ausweiten zu wollen, stößt auf scharfe Kritik von Umweltverbänden. Der NABU kritisiert die Pläne als zynische und völlig überflüssige Gefährdung des Weltnaturerbes.
Lesen Sie weiter unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=312303232.

SOS für den Mekong und geschützte Reptilien
Klaus Schenck von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: Wir haben für Sie zwei neue Aktionen aus Südostasien vorbereitet:
Der Mekong ist die Lebensader Südostasiens – jetzt bedrohen elf große Staudammprojekte seinen Lauf. Die Wanderrouten der Flussfische würden abgeschnitten, und Millionen Menschen an den Flussufern könnten sich nicht mehr ausreichend ernähren. Der Mekong ist das fischreichste Süßwassergebiet der Erde. Dort leben zum Beispiel Riesenwelse und Riesenrochen. Jetzt unterzeichnen http://www.regenwald.org/aktion/789?mrt=369cd48151e25f49c5738c4335673163

Bindenwarane und Netzpythons leiden und sterben im Namen der europäischen Luxusmode: Diese Industrie importiert alljährlich Tausende Reptilienhäute für ihre exklusiven Taschen, Schuhe oder Gürtel. Allen voran die Häuser Gucci, Hermès und Cartier. Der überwiegende Teil dieser Häute kommt aus Indonesien. Durch die weitgehend unkontrollierte Jagd drohen die Arten auszusterben. Dabei gibt es längst täuschend echte Kunstimitate. Jetzt unterzeichnen http://www.regenwald.org/aktion/789?mrt=369cd48151e25f49c5738c4335673163

Bleimunition verbieten - Gift-Geschosse gehören nicht in Lebensmittel
Zum Start der Jagdsaison fordert der NABU erneut ein bundesweites Verbot bleihaltiger Munition. Bleihaltige Jagdmunition belastet hochwertige Lebensmittel und vergiftet bedrohte Tiere wie den Seeadler. Seit vielen Jahren sterben die majestätischen Greifvögel an den Munitionsresten. Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=304817342

Vogeljagd auf dem Balkan in der ARD
Im letzten Newsletter machten wir auf einen sehenswerten Beitrag in der ARD am 05.11. aufmerksam: Im Europamagazin wurde über die Vogeljagd auf dem Balkan berichtet. Wer den Beitrag nochmals anschauen will, findet ihn unter http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=8674628

Volksabstimmung über S21 (Kurzinfo mit Links)
Der BUND, zahlreiche Fach- und Umweltverbände, Parteien und der Deutsche Gewerkschaftsbund haben das Landesbündnis für den Ausstieg aus Stuttgart 21 gegründet. Ziel ist es, möglichst viele Leute zur Abstimmung zu bewegen und eine Mehrheit für den Ausstieg zu erzielen. Uns eint der Kampf für mehr Demokratie und gegen die Verschwendung von Steuermilliarden für ein verkehrstechnisch unsinniges und umweltgefährdendes Bahnprojekt. Unter http://www.ja-zum-ausstieg.de erfahren Sie alles über Mitmachen, Plakatieren, Spenden etc.

In klaren, überzeugenden Bildern zeigt folgende Präsentation die Szenarien S21 und K21:
http://infooffensive.de/

Was behinderten Menschen blüht, entnehmen Sie dem Artikel »Oben bleiben« der illustrierten Zeitschrift »Handicap« (letzter Link unter http://www.thomas-felder.de).

Zu empfehlen ist auch das Arbeitspapier des Stuttgarter Kirchenmusikdirektors Jürgen Schwab (http://www.youtube.com/watch?v=qAXcsYS7NF4). Mit erstaunlicher Sachkompetenz fasst er in seiner Einleitung wichtige Argumente kurz zusammen. Nachzulesen unter http://www.siegfried-busch.de/page23/page25/page25.html bzw. Download unter http://www.christiane-klein.com/

Millionenprofite statt Klimaschutz: Industrie bunkert Klimazertifikate
deutsche Unternehmen vor allem der Stahl-, Zement- und Chemiebranche machen mit dem europäischen Emissionshandel ein Millionengeschäft. Das ergibt sich aus einer neuen Studie, die der BUND heute in Berlin veröffentlicht hat. Anstatt ihre Emissionen des Klimagases CO2 zu reduzieren, missbrauchen Teile der Industrie den Emissionshandel als profitable Einnahmequelle. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Behauptungen aus der Stahlindustrie, der Emissionshandel gefährde den Wirtschaftsstandort Deutschland, weit überzogen sind. Die wichtigsten Ergebnisse unter http://www.bund.net/

UNO, Weltbank und OECD empfehlen: Schluss mit sogenanntem Biosprit
Klaus Schenck von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Wer Kraftstoffe aus Nahrungspflanzen erzeugt, handelt unverantwortlich gegenüber Menschen und Natur. Weil die Lebensmittelpreise steigen, sich der Hunger verschärft, die Regenwälder für den Anbau gerodet und seine Bewohner vertrieben werden. Agrarenergie ist keinesfalls die Lösung unserer Energie- und Klimaprobleme, denn allein durch die Rodungen steigt mehr C02 in die Atmosphäre als eingespart wird. Zehn internationale UNO-Organisationen empfehlen den Regierungen der größten Industrieländer (G-20) ganz klar und deutlich, die Förderung von sogenanntem Biosprit zu beenden.
Bitte schreiben Sie an die Staatschefs der G20-Länder. Der fatale Konflikt zwischen Tank und Teller muss nun endlich gelöst werden. Bitte nehmen Sie an unserer Aktion zum G20-Gipfel im französischen Cannes teil: http://www.regenwald.org

Deutschland = letzte Hoffnung für den Amazonas -- überwältigende Reaktion!
Von Avaaz erfahren wir: "In 24 Stunden könnte Deutschland einen der letzten unberührten Naturschätze der Welt, den Yasuni-Nationalpark im ecuadorianischen Regenwald, vor zerstörerischen Ölbohrungen retten -- aber nur, wenn wir jetzt handeln und einen beispiellosen Schutzplan unterstützen. Der artenreiche Regenwald liegt auf einem gigantischem Ölfeld. Doch anstatt den Wald für kurzfristige Gewinne zu opfern, entschieden sich Ecuador und die UNO, den Park zur Bohrverbotszone zu erklären, sollten sich Länder an Ecuadors wirtschaftlicher Entwicklung beteiligen. Kanzlerin Merkel und der Bundestag versprachen ihre Unterstützung. Die für solche Projekte nötigen Gelder liegen bereit, aber FDP-Entwicklungsminister Niebel blockiert die Initiative. Nun liegt die endgültige Entscheidung beim Haushaltsausschuss -- gezielter Druck kann den Ausschuss dazu bringen, Niebel die Stirn zu bieten und Yasuni zu retten.
Der Haushaltsausschuss trifft sich am Donnerstag und könnte die Gelder für Yasuni freigeben! Drängen wir die Abgeordneten, diesen innovativen Plan zum Schutz eines der wertvollsten Gebiete der Erde zu unterstützen und Deutschlands Führungsrolle beim weltweiten Klimaschutz wiederzubeleben. Unterzeichnen Sie die Petition zur Rettung Yasunis und leiten Sie sie an alle weiter -- unsere Stimmen werden vor ihrem Treffen direkt an die Mitglieder des Haushaltsausschuss überreicht. Mehr Infos unter http://www.avaaz.org/de/rettet_yasuni/?vl

Abschaltung von Windrädern durch Stromnetzbetreiber nimmt zu
Dieser Tage ist in der Tagespresse zu lesen, immer wieder würden Windräder abgestellt, weil keine ausreichenden Netzreserven vorhanden seien und zu viel Strom produziert werde. Aus diesem Grund müssten die Stromleitungsnetze dringend ausgebaut werden.
Der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) widerspricht hier und schreibt:
"Ein Ausbau der Fernübertragungsnetze nach Süddeutschland kann die Probleme nur vorübergehend lösen, denn in Süddeutschland werden zukünftig immer mehr Windanlagen installiert und die Menge des eingespeisten Solarstroms nimmt ebenfalls zu.
Eine grundsätzliche Lösung ist nur möglich durch den Ausbau von dezentralen Stromspeichern in der Nähe der Windparks. Überschüssige Windenergie kann auf diese Weise gespeichert werden und zu Zeiten von Windflaute wieder in das Netz eingespeist werden."

Wichtigster Rohstoff der Welt - Wettbewerb rund ums Wasser mit GPS-Gerät
Die BUNDjugend und die DLRG-Jugend rufen alle Kinder und Jugendlichen zwischen 9 und 16 Jahren auf, sich innerhalb des Wettbewerbs WASsERRETTUNG für den wichtigsten Rohstoff der Welt zu engagieren: das Wasser! Wie? Einfach Schatz verstecken und per GPS-Koordinaten im Internet veröffentlichen. Mehr unter http://www.bund.net/

Wohngemeinschaft im Kirchturm - Über 500 deutsche Kirchen bieten Vögeln Unterschlupf
Für viele seltene Vogel- und Tierarten sind Kirchtürme attraktive Unterkünfte. Im Rahmen der Aktion "Lebensraum Kirchturm" schaffen Aktive Brutplätze mit Aussicht für Schleiereule, Turmfalke und Dohle. Sehen Sie hier, welche Arten im Kirchturm noch zuhause sind: http://www2.nabu.de/p.php?ID=295444572

Belgien will aus der Atomenergie-Nutzung aussteigen
Nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima will nach Deutschland jetzt auch Belgien aus der Atomenergie aussteigen - und zwar von 2015 an. Die künftige Regierungskoalition unter der Führung des wallonischen Sozialdemokraten Elio di Rupo will aber erst später festlegen, wann der erste Reaktor tatsächlich abgeschaltet wird und wie lange es dauert, bis der letzte stillgelegt ist. Belgien hat insgesamt sieben Reaktoren in den zwei Atomkraftwerken Doel und Tihange. Der Ausstieg soll von der Verfügbarkeit anderer Energiequellen abhängen.
Mehr unter http://www.sueddeutsche.de/

Regenjacken ....... mit Risiken und Nebenwirkungen
Mit dem Herbst beginnt für Kinder die Saison der Regenjacken, Gummistiefel und Matschhosen. Regenbekleidung kann jedoch Gesundheit und Umwelt schaden, wenn sie giftige Stoffe enthält. Bei Tests wurden in einigen Regenjacken so viele giftige Chemikalien gefunden, dass sie eigentlich als Sondermüll gekennzeichnet werden müssten. Mehr unter http://www.bund.net/

Sri Lanka: Dole-Bananen bedrohen Nationalpark
David Vollrath von Rettet den Regenwald e.V schreibt:
"In Sri Lanka wird tropischer Primärwald für Bananenplantagen zerstört. Mehr als 1.500 Hektar geschützten Wald hat Letsgrow, eine Tochterfirma des US-amerikanischen Konzerns Dole-Food- Company, bereits abgeholzt. Weitere 4700 Hektar im Somawathie-Nationalpark sollen folgen. Der Park ist Lebensraum von 400 Asiatischen Elefanten und anderer seltener Arten. Umweltschützer in Sri Lanka schlagen Alarm, um den Nationalpark und dessen Elefantenpopulation zu retten. Helfen Sie ihnen mit Ihrer Unterschrift: http://www.regenwald.org"

Und es gibt einen großen Erfolg: Bolivien stoppt endgültig Straßenbau durch Nationalpark
http://www.regenwald.org/erfolge

NAJU-Gruppe Eutingen zur NAJU-Supergruppe 2011 gekürt
Die "Crazy Stork Company" (so nennt sich die NAJU Eutingen im Gäu) gewinnt den deutschlandweiten Preis für NAJU Gruppen und NAJU Aktive (NAJU Aktivenpreis). Diese Entscheidung der Jury wurde auf der Bundesdelegiertenkonferenz der NAJU am 8. Oktober 2011 bekannt gegeben. Herzlichen Glückwunsch! Lesen Sie hier weiter.

Landschaftserhaltungsverband ab 2013 auch im Zollernalbkreis?
Landrat Günther-Martin Pauli hat am 18. Oktober dem Landesnaturschutzverband in einem Antwortbrief mitgeteilt, dass die Verwaltung dem Kreistag vorschlagen wird, ab dem Jahr 2013 Mittel für die Gründung eines Landschaftserhaltungsverbands in der Raumschaft vorzuschlagen.

Finanzierung der Naturschutzstrategie - Position von LNV, BUND und NABU
In einem Schreiben an die Landesregierung fordern LNV, BUND und NABU eindringlich, die nötigen Haushaltsmittel zur Umsetzung der geplanten Naturschutzstrategie und zur Gewährleistung der Pflichtaufgaben im Naturschutz sicher zu stellen. Die ökologischen Schulden Baden-Württembergs sind sehr hoch und müssen, wie die ökonomischen Schulden – dringend abgebaut werden. Der Finanzbedarf wird detailliert in dem gemeinsamen Positionspapier von LNV, BUND und NABU "Die Finanzierung der Naturschutzstrategie Baden Württemberg 2020" dargelegt.
http://www.LNV-bw.de/ib2011-10/Naturschutzfinanzen.pdf

Geselliger Rabenvogel mit Köpfchen: Die Dohle - Vogel des Jahres 2012
Die Dohle lebt mit uns in Städten und Dörfern, doch immer mehr ihrer Brutnischen werden vom Menschen verschlossen. Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz möchten die Dohle schützen und haben sie daher zum Vogel des Jahres 2012 gewählt. Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=279552792

Politischer Druck auf die PV-Preise führt zu mangelhafter Qualität
Aus dem neuen Rundbrief des Solarenergie-Fördervereins Deutschland (SFV):
"Jede Energietechnik benötigt ihre Entwicklungszeit. Das gilt auch für die Photovoltaik. 40% Senkung der Herstellungskosten in 18 Monaten - ein Wert, von dem die gesetzliche Vergütungsabsenkung für Solarstrom derzeit ausgeht - sind nicht möglich.
Schon eine 5%ige jährliche Senkung der Herstellungskosten, wie sie in den Anfangszeiten des EEG von der Photovoltaik erwartet wurde (die Senkung der Einspeisevergütung wurde damals noch auf diesen Betrag festgelegt), sind Weltrekord und von fossiler und nuklearer Energiegewinnung bei Weitem unerreicht! Doch verwöhnt von einigen Spekulationsblasen der letzten Jahrzehnte ist offenbar vielen Politikern das gesunde Empfinden für Mögliches oder Unmögliches verloren gegangen.
In der politischen Diskussion wird immer wieder - sogar von Freunden der Solarenergie - behauptet, durch Absenkung der Einspeisevergütung werde der Druck ausgeübt, der nötig sei, die Preise der Solaranlagen zu senken. Ohne diesen Druck würden die Preise für Solaranlagen nicht, oder zu langsam sinken. Und man solle da nicht zu zimperlich sein.
Es gibt kaum ein Fehlurteil, das der Solartechnik mehr geschadet hat." Lesen Sie weiter unter sfv-rundmail_2011-10-14

Unterschlupf für Winterschläfer: Naturnahe Gärten sind der beste Igelschutz
Wer Igel fit für den Winter machen will, sollte seinen Garten fit für Igel machen. Die Alttiere beginnen nun ihr Winternest zu bauen und Jungigel versuchen, noch weiter an Gewicht zuzulegen. Was Sie für die Igel tun können, verraten Ihnen die NABU-Tipps unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=279552932

Ausbau von Stromnetzen und Speichern
Der Solarenergie-Förderverein Deutschland hat einen Diskussionsentwurf zur Energiewende veröffentlicht:
Ein beschleunigter Zubau von Solar- und Windanlagen gefährdet die Netzstabilität nicht - es wird aber zunehmend dazu kommen, dass das Solar- und Windangebot gerade bei geeignetem Wetter nicht vollständig genutzt werden kann. Zur Vermeidung dieses Nachteils ist die allgemeine Verstärkung der Nieder-, Mittel- und Hochspannungsnetze nur die zweitbeste Lösung, da sie die gestellte Aufgabe nicht grundsätzlich lösen kann.
Erheblich besser wäre die Lösung, überall dort, wo Solaranlagen errichtet werden, oder auch in den Nachbarhäusern, dementsprechend dezentrale Tag-Nacht-Speicher mit einer intelligenten Steuerung einzubauen. Würde man damit gleich anfangen, könnte man erhebliche Mittel für den Netzausbau sparen und Energieverluste durch unnötige Abschaltung von Solaranlagen vermeiden.
Mehr unter http://tinyurl.com/sfv-netzausbau

NABU-Landesverband spricht sich für den Bau von Pumpspeicherkraftwerken aus
Nach den heutigen Erkenntnissen kann bei der Energiewende höchstwahrscheinlich nicht auf Pumpspeicherwerke verzichtet werden. „Uns fällt diese eindeutige Aussage nicht leicht, da Pumpspeicherwerke sehr massiv in Landschaft und Natur eingreifen“, sagte NABU-Landesvorsitzender Dr. Andre Baumann. Mehr unter http://tinyurl.com/nabu-speicherbau

Wie entstand das ökologische Bewusstsein? Vortrag von Dr. Erhard Eppler beim 40jährigen LNV-Jubiläum
Im Anschluss zur 40-Jahre-Feier am 16. Juli 2011 wurde vielfach nach dem Manuskript des Festvortrags von Herrn Dr. Erhard Eppler gefragt. Er hatte sich in einem sehr klugen und von eigener Erfahrung geprägtem kenntnisreichen Vortrag der Frage gewidmet "Wie entstand das ökologische Bewusstsein?" Der LNV dankt Herr Dr. Eppler sehr herzlich für die Zustimmung zur Veröffentlichung und wünscht dem Text viele aufmerksame Leserinnen und Leser.
http://www.lnv-bw.de/info/2011-4-Eppler-Rede.pdf

Usutu-Virus: Mittlerweile 168 tote Vögel untersucht
60 Prozent der mittlerweile untersuchten toten Amseln starben an einer Infektion mit dem Usutu-Virus. Amseln sind zwar schwerpunktmäßig betroffen, doch auch Sperlinge und Eisvögel wurden infiziert. Vogelfreunde sind jetzt gefragt, die Bestände im Auge zu behalten.
Mehr unter http://www.nabu-bw.de.

Alarm für seltene Schmetterlinge in Europa
Die Gesellschaft für Schmetterlingsschutz (GfS), der NABU und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) haben den aktuellen europäischen Schmetterlingsatlas („Distribution Atlas of Butterflies in Europe“), veröffentlicht, die größte Zusammenstellung zur Verbreitung von Schmetterlingen in Europa. „Die neuen Daten zeigen den zerbrechlichen Zustand der Tagfaltervorkommen in Europa. Um zerstreute Populationen zu vernetzen und dadurch dauerhaft zu retten, muss der Erhalt ihrer natürlichen Lebensräume dringlicher denn je vorangebracht werden“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Dabei sei insbesondere die europäische Agrarpolitik gefordert, wirksame Maßnahmen sicherzustellen. Allein der Aurorafalter könnte unter heutigen Bedingungen bis zum Jahr 2080 über 85 Prozent seines Lebensraumes verlieren.
Mehr Infos unter http://www.nabu.de

Kolloquium WS 11/12 Universität Hohenheim: Landschafts- und Pflanzenökologie
Das Kolloquium ist öffentlich und findet dienstags, 16 Uhr ct. im Hörsaal B4 der Universität Hohenheim (Garbenstr. 30, BIO II, Hörsaalbau, 1. Untergeschoss, Raum Nr. 130) statt. Das aktuelle Programm des Kolloquiums gibt es auch auf der Universitätshomepage. Hier finden Sie auch Informationen zu kurzfristigen Programmänderungen: https://ecology.uni-hohenheim.de/

Neuer IDUR/BUND Leitfaden ARTENSCHUTZRECHT: Unterstützung für Naturschützer/innen
Speziell für aktive Naturschützerinnen und – schützer wird das komplexe Artenschutzrecht verständlich aufbereitet. Der Leitfaden kann das bürgerschaftliche Engagement beim Umgang mit dem Artenschutzrecht stärken und wird in Kooperation zwischen BUND und IDUR herausgegeben. Berücksichtigt ist die Rechtssprechung bis Anfang Juni 2011. Der Inhalt umfasst allgemeines und besonderes Artenschutzrecht. Autoren sind die Rechtsanwälte Dirk Teßmer und Tanja Würsing sowie Andreas Lukas. Preis 17 Euro zzgl. Porto.
Weitere Infos unter http://www.idur.de/html/rdn66-artenschutz.html

Dozenten für die Donau
Leidenschaft für die Natur: Die neuen Gewässerführer "Schwäbische Donau" haben von Regierungsvizepräsidentin Grit Puchan ihre Urkunden erhalten. Der Gewässerführerlehrgang wurde auf Initiative von Dr. Joachim Kieferle, Vorsitzender des NABU Riedlingen im Einzugsbereich der Schwäbischen Donau in Riedlingen und Umgebung durchgeführt. Der Lehrgang richtete sich vor allem an Mitglieder von Fischereivereinen, Vertreter von Naturschutzverbänden und Kanutouristiker. Mehr unter http://tinyurl.com/swp-dozenten-fuer-die-donau

Projekt "Nisthilfen" erhält Förderung bei Jubiläumsaktion der Sparkasse
Frau Christina Maulbetsch von der NABU-Gruppe Balingen hatte sich im Rahmen der Jubiläumsaktion der Sparkasse Zollernalb in der Kategorie Umwelt und Natur für ein Projekt "Nisthilfen" beworben. Das Projekt wurde ausgewählt und mit 1.900 Euro unterstützt. Nisthilfen für Mauersegler, Mehlschwalben, Wasseramseln, Staren , Kleiber, Baumläufer, Haus- und Gartenrotschwänze, Meisen, Koloniehäuser für Feldsperlinge sowie zwei Überwinterungskästen für Fledermäuse wurden in Balingen, Heselwangen, Weilstetten und Geislingen aufgehängt bzw. montiert. Der Bauhof der Stadt Balingen unterstützte die Aktion u. a. auch mit dem Steiger.

Wichtiger CCS-Etappensieg, BUND macht weiter Druck
Am 23. September hat der Bundesrat dem Gesetz zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS) nicht zugestimmt. Das Gesetz kommt nun in den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat. Der politischen Pattsituation kann nur die Einsicht folgen, dass CCS in Deutschland nicht durchsetzbar ist. Die Bundesregierung muss daher jetzt ein Gesetz zum Verbot der CO2-Lagerung auf den Weg bringen. Mehr unter http://www.bund.net/?id=14021.

Alte Quellen erschließen – Tagfalter im Zollernalbkreis
Im Zusammenhang mit der Erarbeitung unserer Tagfalter-Seiten haben wir auch die online vorhandenen Daten der Landesdatenbank Schmetterlinge Baden-Württemberg durchgesehen, um auf dieser Weise Informationen zu erhalten, welche Arten wir seither noch nicht gefunden hatten und/oder welche Arten bei uns schon verschwunden sind. Jetzt haben wir die ersten Ergebnisse veröffentlicht: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/natur/lephist/lephist.htm

Alpensegler rückt nach Norden vor: Jetzt auch im Schwarzwald und am Bodensee!
Vor 50 Jahren gelang in Freiburg der erste Brutnachweis nördlich der Schweiz; mittlerweile sind die gefiederten Insektenjäger auch in Achern zu Hause. Damit ist die Hornisgrindestadt die nördlichste Bastion des größten europäischen Seglers. Und die Population erhöht sich kontinuierlich und breitet sich auch nach Südwesten aus: Erste Bruten am Bodensee und in Vorarlberg wurden registriert! Mehr im Birdnet.de ...

Seeadler-Rehabilitation und Telemetrie
In der Greifvogel-Yahoogroup weist Bernd Meyburg auf einen kurzen Bericht zur Reintegration in die Natur und Telemetrie eines adulten Seeadler-Weibchens hin, welches nach schwerer, auskurierter Bleivergiftung am 8.3.11 nahe des Fundortes bei Straupitz (Brandenburg) freigelassen wurde. Karten mit den Ergebnissen zum Aktionsradius gibt's als ZIP-Datei unter http://tinyurl.com/meyburg-seeadler

Niederösterreich: Geschützter Kaiseradler abgeschossen
Drei Brutpaare des Kaiseradlers leben nach aufwändigen Artenschutzbemühungen wieder in der Thaya-Region, Nun wurde ein vor wenigen Wochen flügge gewordener Kaiseradler von einem Unbekannten erschossen. Mehr und mehr entwickelt sich Österreich offenbar zu einem "Schießer"-Land, in dem alles vom Himmel geholt wird, was einen krummen Schnabel hat.
Mehr unter http://tinyurl.com/diepresse-kaiseradler

Neue BUND-Publikationen
1. BUND-Position "Lebendige Wälder"
Der Wald fördert unser Gemeinwohl in vieler Hinsicht. Dieser Leistung einen höheren Stellenwert einzuräumen – das ist die Botschaft, eine schonendere Holznutzung der Appell und mehr Wildnis die Vision der neuen BUND-Position "Lebendige Wälder". Position herunterladen und bestellen

2. Broschüre: 20.000 grüne Kilometer – Biotopverbund als Überlebenschance für bedrohte Arten
Wie können wir die Zerschneidung unserer Landschaft aufhalten und Biotope wiedervernetzen? Bei dieser wichtigen Aufgabe zur Erhaltung der Artenvielfalt setzt der BUND vor allem auf die Wildkatze als sympathische Leitart. Sie repräsentiert mit ihren Lebensraumansprüchen viele sensible Waldbewohner. Broschüre herunterladen bzw. mit dem Bildungspaket "Wildkatze" bestellen.

Kein Beitrag zum Klimaschutz - ökologische Auswirkungen katastrophal - NABU präsentiert Hintergrundbericht zu Agrargasanlagen
Biogasanlagen sind weder energieeffizient, noch schützen sie das Klima. Zudem gefährdet der Maisanbau Boden, Grundwasser, Seen und Fließgewässer sowie die Biodiversität. Dies ist Fazit einer umfangreichen, mit aktuellen Daten unterlegten Recherche des NABU Schleswig-Holstein. Weiter hier ...

Meere ohne Plastik - NABU im Kampf gegen Plastikmüll im Meer
Wie viel Müll in der Ostsee schwimmt ist nicht bekannt, doch immer häufiger werden bei Meerestieren Plastikteile im Magen gefunden. Für Vögel und Meeressäuger hat Plastikmüll oft tödliche Folgen. Der NABU kämpft dafür, dass unsere Meere nicht zur Müllkippe werden. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=234751042

Giftiges Quecksilber landet im Hausmüll - Energiesparlampen im Visier
Seit dem 1. September dürfen konventionelle Glühbirnen nicht mehr in den Handel gebracht werden. Energiesparlampen sind zwar weitaus klimafreundlicher, beinhalten aber giftiges Quecksilber. Deswegen dürfen Sie nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Mehr Informationen unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=224702442

Geierschützer auf dem "Irrflug"?
"Der Versuch, im Oberen Donautal bei Beuron (Landkreis Sigmaringen), Gänsegeier anzusiedeln, ist bisher gescheitert." So lautet der erste Satz eines Artikels im Online-Magazin jagderleben.de, der sich sehr kritisch mit den Bemühungen der "Geierschutzinitiative" im Donautal auseinandersetzt. Mehr unter http://www.jagderleben.de/wiederansiedlung-gaensegeier-gescheitert

Warum Spechte Löcher in die Hausfassade hämmern
Hat sich an ihrer Hausfassade schon einmal ein Specht zu schaffen gemacht? Dass Spechte sich so für steinerne Hauswände begeistern, scheint erst einmal unerklärlich. Für den Specht selbst macht das Aushöhlen von Wänden durchaus Sinn. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=177740912

Ihre Stimme für den Nationalpark Nordschwarzwald
Der NABU hat uns mitgeteilt, dass die Nationalparkgegner im Rahmen einer Umfrage des Südkurier zum Nationalpark Nordschwarzwald offenbar ihre Anhänger erfolgreich zur Beteiligung aufgerufen hätten und bittet nun seinerseits um Beteiligung und Unterstützung des Nationalparks. http://tinyurl.com/np-umfrage-suedkurier

Verbesserter Vogelschutz an Mittelspannungsfreileitungen
Seit Anfang August gilt die neue VDE-Anwendungsregel zum Vogelschutz an Mittelspannungsfreileitungen (VDE-AR-N 4210-11). Um zukünftig die Zahl der Stromunfälle von Vögeln zu minimieren, haben Experten des Forums Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN) in Zusammenarbeit mit Experten des Vogelschutzes wirkungsvolle technische Maßnahmen formuliert.
Mehr unter http://tinyurl.com/birdnet-freileitungen

Artenschutz-Erfolg: Waldrapp kehrt allein nach Bayern zurück
Der Waldrapp soll nach Europa zurückkehren - und Wissenschaftler scheuen dafür keine Mühe. Im Ultraleichtflugzeug weisen sie den Zugvögeln die Route ins Winterquartier. Nun hat ein junges Weibchen allein den Weg von Italien zurück nach Oberbayern gefunden.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,777964,00.html

Wieder mehr als 280 Paare des Spanischen Kaiseradlers
In den 1980er Jahren war er fast ausgestorben - jetzt brüten wieder fast 300 Paare des Spanischen Kaiseradlers auf der Iberischen Halbinsel. Nach Angaben des Madrider Umweltministeriums brüteten 2010 282 Paare in Spanien, davon 61 in Andalusien.
Mehr unter http://tinyurl.com/birdnet-kaiseradler

Jäger der Nacht - Mausohr, Hufeisennase und Nilflughund
Fledermäuse orientieren sich problemlos im Dunkeln, kommunizieren scheinbar lautlos und nehmen ihre Umwelt über ein sehr komplexes Echo-Ortungssystem war. Sie organisieren sich in ausgeklügelten Sozialsystemen und tragen bildliche Namen wie Mausohr, Hufeisennase oder Nilflughund.
http://www.ard.de/natur-kosmos/fledermaeuse/-/id=1568850/hgr14a/index.html

Hohe Artenvielfalt in Ökosystemen nicht ersetzbar
Der Einfluss der Biodiversität, also der Artenvielfalt, ist nicht nur mit Blick auf die Gewährleistung einzelner Funktionen und Dienstleistungen von Ökosystemen hoch. Eine soeben in "Nature" veröffentlichte Studie belegt, dass vor allem die zeitgleiche Funktion einer großen Vielzahl von Ökosystemprozessen durch eine stabile, möglichst hohe Artenvielfalt erhalten werden können. Mehr unter http://tinyurl.com/birdnet-artenvielfalt

NEU: Internetseite des NABU informiert über das geplante Schutzgebiet
Wildnis, Stille, Natur pur – der Nationalpark Nordschwarzwald könnte zu einer Perle Baden-Württembergs werden. Für Mensch und Natur. Es gibt aber auch Ängste: Wird der Borkenkäfer den Schwarzwald kahl fressen? Werden alle Förster arbeitslos? Antworten darauf und viele weitere Infos finden Sie ab sofort auf http://www.nationalparknordschwarzwald.de/wb/

Landschaftserhaltungsverbände werden flächendeckend eingeführt
"Das ist ein Durchbruch für den Naturschutz und gleichermaßen für die Landwirte,“ lobte der Vorsitzende des LNV, Reiner Ehret, die Ankündigung von Minister Bonde, Landschaftserhaltungsverbände (LEV) flächendeckend zu ermöglichen. Hier werde mit vergleichsweise wenig Geld für eine zeit- und fachgerechte Umsetzung von Natura 2000 ebenso gesorgt wie für einen Schulterschluss von Naturschützern und Landwirten. Mehr unter http://www.lnv-bw.de/presse_archiv/pr110719-lev.pdf

Werden Sie Nussjägermeister
Dieses und nächstes Jahr gibt es wieder eine "Große Nussjagd" in Baden-Württemberg, um mehr über die Verbreitung der Haselmaus in Baden-Württemberg herauszufinden. Alle Infos zum Projekt finden Sie unter http://www.nussjagd-bw.de . Damit wieder möglichst viele Kinder an der Nussjagd teilnehmen und die Nüsse an den richtigen Stellen gesucht werden, werden wir in drei Seminaren "NussjägermeisterInnen" ausbilden. Die Teilnehmenden werden etwas über Biologie und Lebensraumansprüche der Haselmaus lernen, über die Nachweismöglichkeiten über die Nüsse sowie über das pädagogische Konzept der Nussjagd und Pressearbeit drumherum. Die NussjägermeisterInnen begleiten Schulklassen und Kindergartengruppen bei der Haselnusssuche und können pro Einsatz 50 € abrechnen. Die drei kostenlosen Nussjägermeisterschulungen finden Mitte August und Mitte September 2011 (jeweils von 10-17 Uhr) statt. Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/projekte/nussjagd/nussjaegermeister/

Ein Symbol für die letzten grauen Riesen - Regierung in Kenia verbrennt Elfenbein
Mit einem riesigen, brennenden Scheiterhaufen aus Elfenbein demonstrierte die kenianische Regierung gegen Elfenbeinhandel und Wilderei. Präsident Mwai Kibaki verbrannte fast fünf Tonnen konfiszierte Elefantenstoßzähne im Tsavo West Nationalpark. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=163261252

Kurzmeldung aus Balingen: Schwalbennester werden wieder angebracht
Am 15. Mai hatten wir dem Landratsamt mitgeteilt, dass an einem Gebäude in der Geislinger Straße sämtliche Schwalbennester entfernt worden seien. Wie uns die Naturschutzbehörde nun mitteilt, werden im Einvernehmen mit dem Hausbesitzer in den nächsten 14 Tagen neue Kunstnester angebracht werden.

LNV: Statt dem Erwerb und Gebäude besser die Fläche besteuern!
Im Gegensatz zur Landesregierung spricht sich der Landesnaturschutzverband für eine Abschaffung der Grunderwerbsteuer aus. In seinen Augen soll die seitherige Grundsteuer B – gültig für bebaute Grundstücke – zu einer so genannten „Flächensteuer“ weiterentwickelt werden. Diese hätte sich lediglich an Wert und Größe der Grundstücke, nicht jedoch am Gebäudewert zu orientieren. Das Konzept für die Flächensteuer entwickelte das Deutsche Institut für Urbanistik.
Mehr unter http://www.lnv-bw.de/presse_archiv/pr110712-grunderwerb.pdf .

Regierung bereitet Ausbau der fossilen Energie vor.
Aus dem aktuellen Rundbrief des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.(SFV) "Derzeit werden - unbemerkt von der Öffentlichkeit - vollendete Tatsachengeschaffen, die das Wachstum der Erneuerbaren Energien ausbremsen.
- Die bisherige Praxis der massenhaften Genehmigungsverweigerungen für Windanlagen wurde nachträglich im Baugesetzbuch für rechtmäßig erklärt.
- Die Einspeisevergütung für Windanlagen an Land wird zukünftig jährlich nicht mehr um 1 Prozent, sondern um 1,5 Prozent abgesenkt, obwohl bereits im vergangenen Jahr (2010) nur noch 1,5 Gigawatt Windanlagen neu installiert wurden. (1,5 Gigawatt entspricht der Leistung eines AKW-Blocks.)
- Die Photovoltaik, die im vergangenen Jahr noch 7,4 Gigawatt neue Anlagen erbracht hatte (ein neuer Rekord), wird durch brutale Senkung der Solarstromvergütung (seit Januar 2009 um ca. 40 Prozent) gelähmt. Im ersten Halbjahr 2011 gingen die Neuinstallationen im Vergleich zum Vorjahr etwa um die Hälfte zurück. Und zum 1.1.2012 droht schon die nächste Vergütungsabsenkung.
Die Folge: Die Atomenergie wird nur noch zum geringen Teil durch den Zuwachs an Erneuerbaren Energien ersetzt, sondern hauptsächlich durch Zuwächse bei der klimaschädlichen Fossilenergie. Ein Verbrechen gegen die Lebensbedingungen auf unserem Planeten!"
Mehr unter http://www.sfv.de/solarbr/2011_2.htm.

Der Karstweißling – eine neue Tagfalterart im Zollernalbkreis
Es war nur eine Frage der Zeit! Am 6. Juli hatten wir einen Beitrag über den Karstweißling im Newsletter. Daraufhin unterzog Brigitte Köstlin aus Hechingen die an ihrem Lavendel und den Schleifenblumen herum flatternden Kohlweißlinge in ihrem Garten einer genaueren Inspektion. Eh voilà! Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/natur/beob/p_mannii.htm

Geiereinflug in Lothringen
Am 21.06. beobachtet Vincent Perrin gegen 18 Uhr eine Gruppe von etwa 40 Gänsegeiern, die aus Nord-Ost kommend direkt hinter seinem Standort über dem Wald zu kreisen beginnen. Kurze Zeit später stellt er fest, dass sie sich zu Übernachtung im Gebiet des sogenannten "Bois de la rôle" zwischen Saulxures-lès-vannes und Mont l'étroit niedergelassen haben. Am folgenden Morgen stellen er und Guillaume Leblanc (Vorsitzender des Vereins) fest, dass 17 Geier (vermutlich infolge des trüben Wetters) noch da sind.
Die Verantwortlichen entschließen sich, eine Futterstelle anzulegen und was dann passiert, können Sie hier nachlesen: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/geier/11_15.htm

NABU-Landesverband begrüßt Grünlandumbruchverbot – Umbruch bitte melden
Der NABU begrüßt das von Landwirtschaftsminister Alexander Bonde angekündigte Umbruchverbot von Dauergrünland in Baden-Württemberg. Damit wurde innerhalb kürzester Zeit ein zentraler Baustein zum Schutz unserer einmaligen Kulturlandschaft erarbeitet. In unseren gemeinsam erarbeiteten NABU-Naturschutzzielen 2015 hatten wir ein Umbruchverbot gefordert – die Umsetzung ist ein schöner, Erfolg! Mehr unter http://www.nabu-bw.de/

Sensation im Wienerwald: Erstmals Habichtskauz-Nachwuchs in freier Wildbahn!
Seit Jahrzehnten gilt der Habichtskauz in Österreich als ausgestorben. Letzte erfolgreiche Bruten fanden vor mehr als einem halben Jahrhundert statt. Vor einigen Tagen entdeckte Projektleiter und Wildbiologe, Richard Zink vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI), eine wissenschaftliche Sensation: Inmitten des Biosphärenparks Wienerwald fand er in der Krone einer mächtigen Rotbuche ein kleines Habichtskauz-Küken. Mehr unter http://www.habichtskauz.at

Illegale Vogeljagd in Europa - die wenigsten Länder haben die Morde im Griff
Vogelschützer des Dachverbandes BirdLife International legten gestern, auf einer internationalen Konferenz in Larnaka, Zypern, einen Bericht über die illegale Verfolgung von Vögeln in Europa vor. Erschreckenderweise werden in den meisten der 38 untersuchten Ländern Vögel gejagt. Auch in Deutschland werden jährlich mehrere Tausend Tiere, vor allem Raben- und Greifvögel, Opfer von illegaler Verfolgung. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=149442342

Suche nach dem Karst-Weißling (Pieris mannii)
Im vergangenen Jahr wurden wir auf eine neue Falterart für den Zollernalbkreis aufmerksam: http://www.lepiforum.de/cgi-bin/2_forum.pl?read=60881. Gabriel Hermann schreibt jetzt aktuell im Lepiforum: "Pieris mannii breitet sich ständig weiter nach Norden aus - nur scheint es kaum jemanden zu interessieren. Ich habe in diesem Jahr rund 4 Tage Netto-Suchzeit investiert, um mir in Ortschaften des mittleren Baden-Württemberg ein Bild der aktuellen Verbreitung zu verschaffen (Naturräume Filderebene, Schönbuch, Obere Gäue). Methode war das Umdrehen frischer, gut besonnter Iberis sempervirens-Triebe mit Kontrolle auf Eier. Gefundene Eier wurden mitgenommen, um die Bestimmung anhand der unverwechselbaren L1-Raupe abzusichern."
Mehr unter http://www.lepiforum.de/cgi-bin/2_forum.pl?read=73092.
In den nächsten Tagen wollen wir versuchen, nähere Informationen auf unserer Homepage unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/berichte.htm zu veröffentlichen. Tatsächlich scheint die Suche sehr einfach zu sein, wenn man die Schleifenblumen in den Hausgärten in der Nachbarschaft absucht …

Willkommen Wolf - schützen Sie mit dem NABU die Wölfe in Deutschland
Vor hundert Jahren wurden die Wölfe ausgerottet, doch sie kamen zurück. Mittlerweile leben sechs Rudel in Deutschland. Noch ist ihr Überleben bei uns nicht sicher. Der Wolf kann nur in Deutschland heimisch werden, wenn wir ihn als Wildtier akzeptieren und ihn schützen. Unterstützen Sie das NABU-Wolfprojekt: http://www2.nabu.de/p.php?ID=128900021

Falter im Zollernalbkreis 2011
Das Jahr 2011 scheint in mehrfacher Hinsicht ein bemerkenswertes Jahr zu werden: Das frühe Einsetzen des Frühjahrs mit sommerlichen Temperaturen brachte es mit sich, dass die Vegetation und in deren Folge auch viele Tierarten phänologisch etwa 3 Wochen zu früh dran waren. Zum anderen mag das auch ein Grund dafür gewesen sein, dass 2011 eine ganze Reihe von Falter-Nachweisen gelang, die im Bereich des jeweiligen Quadranten der Topografischen Karte noch gar nicht oder schon lange nicht mehr nachgewiesen wurden bzw. werden konnten.
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/falter2011/falter2011.htm.

Geiereinflug in Hessen
Am 28. Juni berichtet der Hessische Rundfunk (Fernsehen) in einer Sendung über einen Einflug von 30 Gänsegeiern bei Braunfels (Lahn-Dill-Kreis), der am 24.06. gefilmt worden war. Weitere Infos unter http://tinyurl.com/geier-in-hessen

Start-Up für Waldrappe in Salzburg
Nach 400 Jahren fliegen erstmals wieder Waldrappe in Salzburg. In den nächsten Tagen werden 16 zoogeborene Jungvögel ihre ersten Flugversuche starten. In Anif, etwa 800 Meter westlich vom Zoo Salzburg, wurde ein Camp aufgebaut. Seit dem 21. Mai ziehen dort die beiden Biologinnen Daniela Trobe und Stefanie Heese die Waldrapp-Küken auf. Das Projekt wird vom Waldrappteam seit 2002 an freifliegenden Waldrappen durchgeführt. Bekannt wurde das Team insbesondere durch die menschengeleiteten Migrationen. Dabei werden handaufgezogene Jungvögel mit Hilfe von Ultraleicht-Fluggeräten von Bayern aus um die Alpen herum bis in die südliche Toskana geführt. http://www.birdnet-cms.de/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=46&idart=1844

GB: Mönchssittiche bedrohen nationale Infrastruktur
Das britische Umweltministerium hat die Sittiche im Frühjahr 2011 zu einer "potenziellen Bedrohung der nationalen Infrastruktur" erklärt und nun sollen die allerdings sehr überschaubaren Schwärme der erfolgreichen "Bio-Invasoren" eingefangen werden. Denn, so meint man, nur so könne eine ungehinderte Vermehrung, wie beispielsweise beim Halsbandsittich schon lange eingetreten, verhindert werden.
Mehr unter http://www.birdnet-cms.de/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=46&idart=1846

Windenergieanlagen und Fledermäuse
Bernd Schürenberg berichtet im Rundbrief der OAG Bodensee:
"Von http://www.eurobats.org kann man den „Leitfaden für die Berücksichtigung von Fledermäusen bei Windenergieprojekten“ (2008) herunter laden bzw. als Broschüre bestellen. Dieser Leitfaden ist lesenswert und sehr zu empfehlen. Vor allem werden in dem Leitfaden die notwendigen Voruntersuchungen und das notwendige Monitoring an den Standorten für Windenergieanlagen (WEA) vorgestellt und beschrieben. Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnis sind WEAs für Fledermäuse um ein Vielfaches gefährlicher als für Vögel."

UNESCO nimmt fünf Gebiete als Weltnaturerbestätten auf
Die Aufnahme fünf deutscher Buchenwaldgebiete in die UNESCO-Weltnaturerbeliste ist eine hohe Auszeichnung für Deutschland. Alte Buchenwälder gehören zu den am stärksten bedrohten Lebensräumen der Erde. Für ihre Artenvielfalt tragen wir eine besondere Verantwortung. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=128900081

Kenia: Rettet den Dakatcha Wald
David Vollrath von Rettet den Regenwald e.V. schreibt:
"In Kenia ist das artenreiche Waldgebiet Dakatcha von einer Jatrophaplantage bedroht. Das italienische Unternehmen Nuove Iniziative Industrali möchte mit dem Jatropha-Öl Biotreibstoffe für den europäischen Markt herstellen. Aufgrund der Erneuerbaren-Energien Richtlinie der EU steigt in Europa die Nachfrage nach Agrotreibstoffen rasant – und hat u.a. in Kenia die Vernichtung von Wäldern und Farmland zur Folge. Schreiben Sie an die Verantwortlichen in Kenia und Italien, dass Natur und Landwirtschaft nicht für den Anbau von Agrotreibstoffen vernichtet werden dürfen." Hier geht's zur Aktion: http://www.regenwald.org

Teilerfolg: Tansania baut keine asphaltierte Straße durch die Serengeti
Monatelang musste für die Serengeti Schlimmstes befürchtet werden. Doch nun gibt es Entwarnung. Auf der in Paris tagenden UNESCO-Konferenz hat sich die tansanische Regierung gegen den Bau einer asphaltierten Straße durch das Weltnaturerbegebiet ausgesprochen.
Weitere Infos unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=128900501

Immer weniger Mehrwegflaschen - undurchsichtiges Pfandsystem irritiert Konsumenten
Der Mehrweganteil von Pfandflaschen ist seit 2004 um 20 Prozent zurückgegangen. Verbraucher wissen oft nicht, dass eine Pfandflasche nicht automatisch umweltfreundlich ist. Eine eindeutige Kennzeichnung von Mehrwegverpackungen ist fällig.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=128900441

Auswilderung der Bartgeier Tamina, Scadella und Madagaskar
Daniel Hegglin berichtet im Bartgeier-Newsletter vom letzten Mittwoch: "Am vergangenen Wochenende konnten wir wieder drei junge Bartgeier im St. Gallischen Calfeisental auswildern. Das junge Männchen Madagaskar und die beiden jungen Weibchen Tamina und Scadella sind wohlauf. Die nächsten zwei Monate, bis sie selbständig werden, ist unser Überwachungsteam durchgehend vor Ort und hält ein Auge auf die wertvollen Jungtiere." Weitere Infos gibt's unter http://tinyurl.com/bartgeier-news.

Neues Interview zum Gänsegeier in Bulgarien
Markus Jais schreibt in der Greifvögel-Yahoogroup:
In Bulgarien laufen sehr viele Aktivitäten zum Schutz der verschiedenen Geierarten. In einem neuen Interview geht es um den Gänsegeier:
http://europeanraptors.org/interviews/interview_griffon_vulture_bulgaria_emilian_stoynov.html

Vogeljagd am Mittelmeer
Gerhard Pahl macht im German Birdnet auf einen Aufsatz in Spektrum direkt aufmerksam:
VOGELSCHUTZ - *"Die Staaten machen sich zu Komplizen des Tötens"*
Der US-amerikanische Bestseller-Autor Jonathan Franzen im Interview über die Vogeljagd am Mittelmeer und sein Hobby Vogelbeobachtung. http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1074433

Weshalb kollidieren Vögel mit vom Menschen errichteten Hindernissen?
Bernd-Ulrich Meyburg berichtet in der Greifvögel-Yahoogroup:
Windkraftanlagen, Hochspannungsleitungen usw. sind für den Tod vieler Vögel verantwortlich. Dies überrascht, ist doch das Sehvermögen dieser Tiergruppe sehr gut, deutlich besser als das des Menschen. Immer wieder fragt man sich, wie es daher zu den meist tödlichen Unfällen kommen kann.
Der bekannte englische Ornithologe G.R. Martin versucht in einem kürzlich erschienenen interessanten Übersichtsaufsatz (Ibis 153: 239-254, 2011) diese Fragen zu klären. Danach ist eine Betrachtungsweise des Problems aus menschlicher Sicht nicht förderlich. Vögel leben visuell in einer anderen Welt als wir Menschen. Die Anatomie des Vogelkopfes und die Stellung der Augen bedingen, dass die Vögel mindestens teilweise und zeitweise in Flugrichtung blind sind. Die Sehschärfe in Flugrichtung ist wahrscheinlich bei manchen Arten nicht besonders gut ausgebildet. Die Tiere konzentrieren sich beim Fliegen auf die Beobachtung zur Seite und nach unten, um Nahrungsressourcen und Feinde frühzeitig zu erkennen. Hindernisse in Flugrichtung im freien Luftraum werden nicht erwartet. Eine effektive Warnung vor von Menschen gefertigten Konstruktionen ist daher leider sehr schwierig und kaum erfolgversprechend.
Siehe auch unter http://www.sciencedaily.com/releases/2011/03/110316222022.htm?amp&&&.

Wundermittel und Unkrautkiller "Roundup" muss verboten werden
Der NABU warnt: Glyphosat ist das weltweit am meisten eingesetzte Pflanzengift. Nun wird es auch deutschen Kleingärtnern angepriesen, als Wundermittel für blitzsaubere Rosenbeete und unkrautfreie Gartenwege. Die Werbung suggeriert, dass "Roundup" völlig unproblematisch sei. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=120623801.

NABU-Landesverband und LNV fordern: Keine Maiswüsten für Biogasindustrieanlagen!
Der Landesnaturschutzverband (LNV) und der NABU Baden-Württemberg haben den von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) vorgestellten Referentenentwurf der EEG-Novelle scharf kritisiert und in einem Hintergrundpapier die Eckpunkte einer naturverträglichen Biogasnutzung dargelegt. Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/themen/landwirtschaft/aktuelles/13844.html.

Energiepaket bremst Ausbau Erneuerbarer Energien
Nach Analyse der vorliegenden Gesetzesentwürfe kommen der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und seine führenden Mitgliedsverbände zu dem Schluss, dass das Energiepaket der Bundesregierung den notwendigen Ausbau Erneuerbarer Energien deutlich bremsen und verteuern wird. „Anstatt die Dynamik der Erneuerbaren Energien jetzt nach Kräften zu beschleunigen, will die Bundesregierung neue Hindernisse für deren dezentralen Ausbau errichten“, erklärt BEE-Präsident Dietmar Schütz. Weitere Infos unter http://tinyurl.com/BEE-Energiepaket .

Kommen die Geier wieder angeflogen?
Das vergangene Wochenende war in Geier-Hinsicht wieder sehr interessant: Am Jägerhaus im Donautal wurden 28 Gänsegeier und ein Mönchsgeier beobachtet. Möglicherweise ist am 28. Mai auch einer in Haigerloch-Stetten aufgetaucht, mangels Fotomaterial kann das aber leider nicht hinreichend belegt werden. Möglicherweise lohnt es also, nach den "Riesenvögeln" immer wieder Ausschau zu halten. Weitere Infos über Beobachtungen in Baden-Württemberg unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/geier/dat_01.htm

Seeadler können hoffen - Gutachten bestätigt Sicherheit von bleifreier Jagdmunition
Bleifreie Büchsenmunition ist nicht gefährlicher als bleihaltige. Zu diesem Schluss kommt ein richtungweisendes Gutachten im Auftrag der Bundesregierung. Damit ist der Weg frei zum Ausstieg aus der Bleimunition. Jahr um Jahr sterben viele Greife, vor allem Seeadler, weil sie das Blei aufnehmen. Mehr unter http://www.nabu.de/themen/jagd/bleimunition/13841.html.

Wanderfalken-Tod - Vergiftung?
Kürzlich ist es an einem bekannten und mit Webcam ausgestatteten Brutplatz eines Wanderfalkenpaares in der Stadt Zürich zum plötzlichen Tod des fütternden Weibchens gekommen, bei welchem eine mögliche Vergiftung durch Taubenzüchter vermutet wird. Leider haben Untersuchungen im Tierspital der Universität Zürich keine klare Todesursache eruieren können. Die Nachricht wurde unter den Fachleuten verteilt, so dass zu hoffen ist, dass der/die Täter doch noch ausfindig gemacht werden können.
Im Web ist eine Videosequenz der Webcam veröffentlicht, die das Sterben des Tieres eindrucksvoll demonstriert – nichts für schwache Nerven. http://www.stadt-zuerich.ch/falken

Artenbestimmung leicht gemacht - Bäume und Muscheln erkennen mit neuer App
Bei der App für iPhone, iPod touch und iPad genügen nur wenige Fragen, um einfach und spielerisch Bäume und Sträucher sowie Muscheln und Schnecken zu bestimmen. Das Prinzip funktioniert nach einem raffinierten Ausschlussverfahren.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=109690671

Die Masai Mara im Kreuzfeuer - Enormer Rückgang der Tierbestände in den letzten 30 Jahren
Die Natur der weltberühmten Masai Mara in Kenia ist unter Beschuss. Überweidung, Bevölkerungswachstum, Wasserknappheit und Wilderei treiben die einmalige Savanne zunehmend in die Ecke. Einige Tierbestände gingen in den letzten dreißig Jahren um 70 Prozent zurück.
Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=109690881

NABU-Alb-Guides jetzt mit Zertifikat
Ein dickes Brett ist durchgebohrt. Am Mittwochabend konnten die NABU-Alb-Guides von der Zollernalb endlich ihre BANU-Zertifikate in Empfang nehmen und damit nachweisen, dass sie die Bedingungen für das bundesweit einheitliche "TÜV-Siegel" für Landschaftsführer erfüllt haben. Inhaltlich war es den Alb-Guides schon lange klar, dass ihre lange und umfangreiche Ausbildung höchsten Ansprüchen genügt, doch auf den Stempel mussten sie recht lange warten. Wer schon einmal an einer Alb-Guide-Tour teilgenommen hat, spürt schnell, dass dort nicht Kenntnisse und Wissen präsentiert wird, das man sich mal so eben in einer halben Stunde angelesen hat. Sie wissen das nicht? Dann auf zur nächsten Tour – sofort im Terminkalender eintragen!
Siehe auch hier.

Erneut Schwalbennester entfernt
Ausgerechnet wenige Meter vom Naturschutzbüro entfernt wurden an einem Haus sämtliche dort befindlichen Schwalben-Kunstnester entfernt. Vor Jahren waren bei eine Fassadenrenovierung alle (wenigstens 12) Nester von der Wand an die Dachschräge direkt hinter der Dachrinne versetzt, ohne dass dies die Schwalben gestört hätte. Jetzt fanden die Schwalben nach ihrer Rückkehr plötzlich kein einziges Nest mehr vor. Irgendjemand hatte sich vielleicht wegen einzelnen Kotkrümeln an der Fassade beschwert. Weil dies einen Verstoß gegen geltendes Naturschutzrecht darstellt, haben wir Anzeige beim Landratsamt erstattet.
Zur Rechtslage hier eine Veröffentlichung der Stadt Horb: http://tinyurl.com/horb-schwalben

LNV: "Ja" zur Regierungserklärung
Die von Ministerpräsident Kretschmann in seiner Regierungserklärung angekündigte „Ökologische und soziale Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft“ findet die volle Unterstützung des Landesnaturschutzverbandes (LNV). Der Vorsitzende Reiner Ehret: „Der Ministerpräsident bestätigt uns in unserer Überzeugung, dass die Ökologie und die Ökonomie gerade in Baden-Württemberg die Chance haben, gemeinsam eine echte Politik der Nachhaltigkeit zu betreiben, die sowohl der Wirtschaft dauerhafte Erfolge sichert als auch für Natur und Umwelt Gewinne bringt.“ Man werde die Politik der Landesregierung unterstützen und biete ihr eine kritisch-konstruktive Zusammenarbeit an.

Informationen rund ums Ökokonto
Die Eingriffsregelung ist ein Instrument des Naturschutzrechts, das mit seinem allgemeinen Verschlechterungsverbot auch außerhalb von Schutzgebieten einen Mindestschutz von Natur und Landschaft gewährleisten soll. Über eine verbindliche Entscheidungsabfolge bei der Zulassung von Eingriffen soll sie Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft entgegenwirken und unvermeidbare Beeinträchtigungen kompensieren. Dadurch sollen die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes und die Qualität des Landschaftsbildes sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht nachhaltig gesichert werden.
Mehr unter http://www.oekokonto.baden-wuerttemberg.de

Wenn Jäger zu Gejagten werden / Greifvogelverfolgung
Axel Hirschfeld vom Komitee gegen den Vogelmord schreibt: "Gestern ist das neue Komitee-Video zum Thema Greifvogelverfolgung auf YouTube veröffentlicht worden. Der Film enthält einige bisher unveröffentlichte Sequenzen, in denen sich einige mittlerweile rechtskräftig verurteilte Zeitgenossen um Kopf und Kragen reden."
Hier der Link: http://www.youtube.com/watch?v=jcNGjcooCWY

Fundstück im German Birdnet: Vögel von Tomsk, West Sibirien
John van der Woude hat auf der Seite http://www.tomskbirds.org/ den gesamten Inhalt der CD von 2006 "Birds of Tomsk - sound recordings and habitat photos of 58 breeding bird species around Tomsk in West Siberia" von Sergey Gashkov von der Universität Tomsk mit upgedatetem Text and jetzt auch mit Vogel-Illustrationen versehen veröffentlicht. Alles auf Englisch.

Amphibientunnel an der B 500 werden gebaut
Drei Bürgermeister der Region hatten sich bemüßigt gesehen, gegen den Bau von Amphibiendurchlässen unter der B 500 im Schwarzwald zu protestieren. Inzwischen ist die von unserem NABU-Bezirksverband Südbaden angeregte Maßnahme in trockenen Tüchern. In wenigen Wochen wird also diese „Masche im Grünen Wegenetz“ geknüpft werden.
Mehr in der Stuttgarter Zeitung unter http://tinyurl.com/SZ-kroetentunnel.

Operation der Steppenweihe gut verlaufen
Die Operation der angeschossenen Steppenweihe aus Malta ist gut verlaufen. Nägel halten nun den Flügel des Vogels zusammen. Erst in ein paar Wochen kann der Vogel ihn wieder frei bewegen. Doch ob er dann auch wieder richtig fliegen kann, bleibt ungewiss.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=73812191.

NRW: Umweltminister verbietet Habicht-Fang für Beizjagd
Sehr zum Ärger von Falknern hat der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel nach einer Empfehlung des Komitees gegen den Vogelmord das sog. "Aushorsten" von jungen Habichten zum Zwecke der Beizjagd verboten bzw. stark eingeschränkt. Bisher konnten Falkner in NRW und in anderen Bundesländern junge Habichte aus Nestern entnehmen, um diese anschließend für die Jagd abzurichten. Diese Praxis ist ein klarer Verstoß gegen EU-Recht, denn es gibt genügend Habichte aus Nachzuchten, so dass der "Küken-Klau" überflüssig ist.
Weitere Infos unter http://tinyurl.com/aushorstungsverbot

Zwischenzeitlich hat Walter Bednarek vom DFO ausführlich in der Greifvogel-Yahoogroup Stellung bezogen. Wir wollen auch seine Kritik veröffentlichen. Lesen Sie hier weiter.

Erfolg: Schreiadler-Grünland gerettet
Bernd-Ulrich Meyburgberichtet in der Greifvogel-Yahoogroup:
Im Ministerium in Schwerin wurde jetzt auf höchster Ebene entschieden und mit dem Landwirt abgesprochen, dass das ehemalige Dauergrünland am Griever Holz bei Polchow in Mecklenburg-Vorpommern, das kürzlich mit nachfolgender Rapseinsaat umgebrochen wurde, bis Mitte Juni auf Dauer wieder in Grünland zurückgeführt werden muss. Noch unter dem 05.05.2011 hatte das zuständige Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt in Beantwortung einer Anfrage mitgeteilt, dass kein Verstoß gegen den §2 DGErhVO M-V gegeben sei.
Über diesen Fall, der ein wichtiges Nahrungsrevier für drei Schreiadlerpaare und viele andere Arten betrifft, war wiederholt berichtet worden. Ausschlaggebend waren offenbar die vielen Protestschreiben, die durch diverse Rundmails von verschiedener Seite ausgelöst worden waren. Es bestand offenbar Interesse daran, keinen Präzedenzfall zu schaffen.
Damit ist ein Einzelfall gelöst, jedoch ist keine Lösung insgesamt herbeigeführt worden.

Die Felsenschwalbe – neue Brutvogelart in Baden-Württemberg?
Kleine Sensation im Landkreis Lörrach: Dieses Jahr brüten dort vier Felsenschwalben-Paare, nachdem es in den Vorjahren schon einzelne Bruten gab. Es könnte sein, dass sich diese Art durch die Klimaveränderung weiter ausbreitet.
Mehr zur Felsenschwalbe unter http://de.wikipedia.org/wiki/Felsenschwalbe

Streit über Umsiedlung von Zauneidechsen bei Esslingen
Zauneidechsenpopulationen dürfen als geschützte Arten nicht einfach zerstört werden durch Baumaßnahmen. Das führt nun dazu, dass immer wieder Gebiete gesucht werden müssen, wohin die Eidechsen umgesiedelt werden könnten – nicht immer werden aber geeignete gefunden. In Esslingen streitet die NABU-Gruppe derzeit mit der Stadt.
Mehr Infos unter http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/esslingen/esslingen/Artikel708618.cfm

Finkensterben in Frenkenbach bei Immenstaad
Wolfgang Fiedler von der Vogelwarte Radolfzell schreibt im Rundbrief der OAG Bodensee:
Bisher liefen die Befunde bei den meisten der "Finkensterben" auf den Erreger Trichomonas gallinae hinaus, der vor allem auch unter Taubenzüchtern bekannt sein dürfte. Die erwähnte Atemnot, die von den Entzündungen im Schlund herrühren könnte, spricht zumindest nicht dagegen. Vor allem aus Norddeutschland gab es in den letzten 3 Jahren zahlreiche Meldungen hierzu. Kurz und griffig hat der NABU in Dithmarschen 2010 untenstehende Info folgendes formuliert: http://www.dithmarschen-wiki.de/Trichomonas_gallinae#Trichomonas_gallinae

Schreiadler verliert Lebensraum - NABU Mecklenburg-Vorpommern bittet um Hilfe
Britta Gronewold schreibt aus Schwerin:
"Im April haben unsere Bemühungen im Schreiadlerschutz einen herben Rückschlag erlitten. Eine 49 Hektar große Dauergrünlandfläche im Landkreis Güstrow, die viele Jahre als Nahrungshabitat für drei (!) Schreiadlerpaare diente, ist umgebrochen worden. Die Fläche grenzt direkt nördlich an das Naturschutzgebiet Griever Holz an, welches seit einigen Jahren vom NABU MV betreut wird und in dem seit vielen Jahren ein Schreiadlerpaar brütet." Mehr Infos sowie ein Muster-Protestschreiben finden Sie unter http://mecklenburg-vorpommern.nabu.de/themen/landwirtschaft/13746.html

Vogelmord in Bosnien ohne Folgen
"Kein Staat, kein Gesetz!" Die lapidare Aussage des Wilderers bringt es auf den Punkt: Im bosnischen Naturpark Hutovo Blato ist die Lage außer Kontrolle! Vogeljäger schießen auf alles, was fliegt. Julius Schophoff berichtet in seinem Artikel „Die Vogelfreien“ im Magazin „GO“ über die Situation vor Ort und die Arbeit von EuroNatur gegen den millionenfachen Vogelmord an der östlichen Adria. Unter http://www.euronatur.org/ gibt’s den ganzen Artikel zum Download.

Unkrautkiller schaden auch dem Menschen - NABU-Studie belegt gesundheitliche Risiken
Glyphosat (Roundup) ist das weltweit am meisten eingesetzte Herbizid, auch Kleingärtner verwenden es. Die neue NABU-Studie "Glyphosat und Agrogentechnik" belegt die großen Risiken für die Umwelt und damit auch konkrete Gesundheitsgefahren für den Menschen.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=62389552

Viele Mäuse, viele Eulen … (aus dem German Birdnet)
Sowohl Eulen als auch Vogelgucker profitieren, wenn es im Norden viele Kleinsäuger gibt. Dieses Jahr ist es in Norwegen wieder einmal so. Bei guter Nahrungsbasis haben die Eulen viele Jungen, lassen sich leichter beobachten. Der Druck der Beutegreifer (Eulen, Greife, Füchse) auf Enten, Gänse und Schnepfenvögel nimmt ab. Die haben dann gute Bruterfolge und sind im Herbst und Winter zahlreicher in Mitteleuropa!
Videos zu den Eulen, Falkenraubmöwe und weiteren Arten in Norwegen unter: http://www.youtube.com/user/terjekolaas#p/u/17/XesWfLAOUTY

Nachtfalter: Rätsel um Geruchs-Gene gelöst
Mit ihren Antennen navigieren Insekten in ihrer Umwelt. Nicht nur Gerüche, sondern auch Tast- und Temperatursinn sind in den Fühlern verankert. Max-Planck-Wissenschaftler haben jetzt erstmals eine komplette Analyse der Gene vorgenommen, die in den Antennen des Tabakschwärmers am Geruchssinn beteiligt sind. Dabei konnten sie 70 verschiedene Rezeptoren in rund 100.000 Neuronen identifizieren, mit denen die Motten eine große Anzahl an Düften erkennen, die wiederum ihr Verhalten steuern.
Mehr unter http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-13298-2011-04-18.html

Smartbird - Vogelflug entschlüsselt (Fundstück im German Bidnet)
Ein "Frank" schreibt: "Für alle, die sich für Bionik und die Entschlüsselung des Vogelflugs interessieren, habe ich hier zwei Links zum genialen Smartbird der gerade überall Schlagzeilen macht. Wer also Lust und Zeit hat sich ein Video dazu anzusehen, kann den unten gezeigten Link zu YouTube eingeben." Smartbird - Vogelflug entschlüsselt
http://www.youtube.com/watch?v=BHwnCOxHkTI&feature=watch_response
Animation des Vogelmodells http://www.youtube.com/watch?v=CJVJaWEK-j4&feature=related

LNV-Resolution: Schutz der bunten Wiesen
Mit großer Sorge beobachtet der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV), wie mit den bunten Blumenwiesen, eines unserer faszinierendsten Kulturlandschaftsgüter mit atemberaubender Geschwindigkeit aus der Feldflur verschwindet. Grund hierfür ist die Intensivierung der Grünlandnutzung zugunsten Milchwirtschaft und Biogasanlagen. Der LNV fordert die Landesregierung, die Landkreise und die Bauern auf, die Wiesen zu schützen.
Weitere Infos unter http://www.lnv-bw.de/presse_archiv/pr110404-mv.pdf

Qualifikationslehrgang Umweltbildung der PH Karlsruhe
"Sie sind in der Umweltbildung aktiv und möchten sich weiterbilden? Dann ist eventuell NaDiQuAk für Sie interessant. Dieser Qualifikationslehrgang Umweltbildung der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe - bietet eine praxisorientierte Weiterbildung, die für die Umwelt-bildungspraxis mit einer breiten biologischen und pädagogischen Themenpalette viele Ideen und natur- und umweltpädagogische Aktivitäten vermittelt.
Weitere Informationen der PH unter http://www.natwiss.ph-karlsruhe.de/nadiquak/

Welchen Ökostromanbieter soll ich wählen?
Es gibt nur vier "echte" Ökostromanbieter, die bundesweit ausschließlich Ökostrom anbieten: Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS), Lichtblick, Naturstrom und Greenpeace Energy. Diese vier Anbieter haben keine eigentumsrechtlichen Verflechtungen mit Kohle- und Atomstromkonzernen und sind somit unabhängig. Sie beziehen ihren Strom aus erneuerbaren Energiequellen und investieren in den Bau neuer regenerativer Anlagen. Ein neuer Rechner, der nur echte Ökostromanbieter aufnimmt, ist http://www.naturvolt.de/ Daneben gibt es regionale Anbieter, die ebenfalls Ökostrom anbieten und auch neue Anlagen bauen bzw. erhalten, wie die Stadtwerke Albstadt oder Tübingen. Hierbei wird mitunter kritisiert, dass diese auch "schmutzigen" Strom anbieten. Daneben tummeln sich auf dem Markt auch eine Reihe von Schein-Ökostrom-Anbietern, die z.B. keine Investitionen in Neuanlagen tätigen. Nähere Infos hierzu erhält man über die bekannte Online-Datenbank von http://www.verivox.de.
Weitere Infos zum Thema unter http://tinyurl.com/umweltinstitut-oekostrom

Spanischer Kaiseradler und Stromschlag
Markus Jais macht in der Greifvogel-Yahoogroup auf eine interessante neue Veröffentlichung aufmerksam. Mehr Infos gibt es (in englischer Sprache) unter http://www.plosone.org/article/info:doi/10.1371/journal.pone.0017196 - dort ist der Bericht auch komplett als PDF verfügbar.

Torffrei in den Frühling
Der Frühling ist da! Und damit die Gartensaison eröffnet und die Zeit gekommen Kleingärten, Parkanlagen und Blumentöpfe neu zu bepflanzen. Dabei drängt sich dann auch sehr schnell die Frage auf, in welchem Substrat die kleinen Pflänzchen die Anfänge ihres Lebens verbringen dürfen. Handelsübliche Anzucht- oder Blumenerden bestehen zumeist aus bis zu 90% Torf.
Warum das schlecht ist, erfahren Sie unter http://tinyurl.com/bund-torffrei

Lungenkraut-Metalleule - am Nordrand ihrer Verbreitung
Durch einen Beitrag im Lepiforum.de wurden wir auf eine interessante Beobachtung vom Mai 2010 im Zollernalbkreis aufmerksam. Gut, dass auch ausgebildete Fachleute ab und zu unseren Kreis besuchen …
http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/metalleule/modestoides.htm

NABU-Landesverband gewinn Kormoran-Prozess beim VGH Mannheim
Eine Wiederholung der „Aktion Kalt-Ei“ wäre illegal. Das hat der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Mannheim in seinem Urteil im Kormoran-Rechtsstreit zwischen NABU und Land Baden-Württemberg klar gemacht und damit der Klage des NABU stattgegeben. Bei der Aktion Kalt-Ei waren im April 2008 Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Freiburg in das Natur- und Vogelschutzgebiet Radolfzeller Aachried am Bodensee eingedrungen und hatten mit Scheinwerfern die Kormoraneltern aufgeschreckt, so dass die Gelege auskühlen und absterben sollten. „Wir freuen uns sehr, dass der VGH unserer Klage stattgegeben hat und das Land seine unsägliche Kormoranhetze nicht weiter durchziehen darf“, sagte Baumann.
Mehr unter http://tinyurl.com/kormoran

Schmetterlinge und Vögel wandern gleich schnell
Ähnlich wie Zugvögel fliegen einige unserer Schmetterlinge im Herbst in ein südliches Winterquartier, um im Frühjahr zurückzukehren. Einer dieser Wanderfalter, die so genannte Ypsiloneule, erreicht dabei etwa die gleiche Reisegeschwindigkeit wie Singvögel aus der Familie der Laubsänger, berichten britische und schwedische Biologen.
Mehr unter http://tinyurl.com/wissenschaft-aktuell

NABU-Landesverband protestiert wegen Amphibientod auf den Straßen im Ländle
Gegen den tausendfachen Tod von Kröten, Fröschen und Molchen auf den Straßen und die Tatenlosigkeit der Landesregierung in dieser Hinsicht hat der NABU in Stuttgart vor dem Umweltministerium protestiert. Auf einem Banner zeigten die als Frösche verkleideten NABU-Aktiven einen überfahrenen Artgenossen. NABU-Landeschef Baumann übergab die Kernforderungen an einen Vertreter des Ministeriums.
Mehr unter http://www.nabu-bw.de/
Einen Filmbeitrag von L-TV finden Sie unter http://l-tv.de/webtvplayer/?clipnameid=3039 (ab Minute 5:10)

Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg (Info vom sfv)
Zum Thema Kernenergie, Atomausstieg und Sicherheitsfragen erfolgen laufend hervorragend aufbereitete allgemeinverständliche Pressemitteilungen durch IPPNW-Presse. Abonnieren der Pressemitteilung (kostenlos) ist möglich unter http://www.ippnw.de/presse/presseinfos-abonnieren.html

Neues Interview über den Baumfalken mit Klaus-Dietrich Fiuczynski
Markus Jais berichtet im German Birdnet: "Das letzte Interview ist schon eine Weile her, aber jetzt stehen gleich mehrere neue an. Den Anfang macht der Baumfalke. Klaus-Dietrich Fiuczynski berichtet hier über seine Forschungsergebnisse und die aktuelle Situation in Deutschland."
Lesen Sie mehr unter http://tinyurl.com/europeanraptors-baumfalke

Silberreiher im Zollernalbkreis
Schon in vergangenen Ausgaben berichteten wir über die Beobachtung von Silberreihern im Zollernalbkreis. Jetzt hat der Zollern-Alb-Kurier einen netten Artikel dazu verfasst: http://tinyurl.com/silberreiher-zak. Weitere Beobachtungen im Kreis kann man unter http://www.naturgucker.de/zollernalb finden: Links oben nach "Silberreiher" suchen und im Ergebnisfenster "Karte" bzw. "Beobachtungen" anklicken. Dort sind alle Beobachtungen genannt, die im Naturgucker schon eingetragen sind – also leider nicht alle.

Vogelzug: Starenballett vom Feinsten
Der Rückzug der Stare hat eingesetzt, auch im Zollernalbkreis sind schon viele wieder an ihre Brutplätze zurückgekehrt. Welch erstaunliche Flugbewegungen Starenschwärme mitunter vollführen, zeigt ein kleiner Film aus Holland, der in YouTube hochgeladen wurde: http://www.youtube.com/user/tuurhoffmann#p/a/u/0/_tEFRAI9WSE

Wanderfalken-Webcam in Dotternhausen
Normalerweise suchen sich Wanderfalken eine geschützte Felswand für ihre Brut. Zum wiederholten Mal und zur Freude aller Holcim-Mitarbeiter hat sich ein Falkenpaar auf einem hohen Silo im Zementwerk eingenistet. Wanderfalken beginnen ihre Brut Mitte bis Ende März. Im Brutkasten, den die Holcim Mitarbeiter für die Vögel gebaut haben, wurde eine Webcam installiert. So haben interessierte Vogelfreunde die einmalige Gelegenheit die Wanderfalken zu beobachten.
Mehr unter http://tinyurl.com/holcim-webcam

Mit den Sender-Milanen unterwegs - Flugrouten von drei Rotmilanen werden beobachtet
Viele Rotmilane ziehen im Winter auf die Iberische Halbinsel. Drei von ihnen wurden vom NABU mit Satellitensendern ausgestattet, so dass wir ihre Reise mitverfolgen können. Die drei haben inzwischen ihre Winterquartiere verlassen und sind auf dem Weg zurück nach Deutschland.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=54413327

"Bienenschutzstrategie des Landes Baden-Württemberg fehlt der Stachel"
Der NABU begrüßt, dass Landwirtschaftsminister Rudolf Köberle eine Bienenschutzstrategie initiiert hat, kritisiert die Umsetzung jedoch als „wachsweich“ und wenig zielführend. Der Strategie mangle es an konkreten, neuen Maßnahmen zum Schutz der Bienen.
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiereundpflanzen/insekten/index.html

Weniger Elektroschrott dank einheitlichem Handy-Ladegerät
Mit jedem neuen Handy bekommen wir ein neues Ladegerät. Das Resultat: 51.000 Tonnen Ladegeräte landen auf dem Müll. Jetzt haben sich 14 der größten Mobiltelefonhersteller verpflichtet, ab April 2011 ein einheitliches Ladegerät für alle datenfähigen Mobiltelefone zu nutzen.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=53630280

Störche bei Hechingen
Da staunten die Leute nicht schlecht, als sie 3 Störche bei diesen niedrigen Temperaturen im Industriegebiet "Lotzenäcker" bei Hechingen stehen sahen. Der ZAK berichtet in seiner Mittwochsausgabe: http://tinyurl.com/zak-storch

NABU Eutingen im Gäu gewinnt Ehrenamtspreis des Landes Baden-Württemberg!
Die NABU-Gruppe Eutingen im Gäu hat beim Ehrenamtswettbewerb des Landes "echt gut!" den ersten Preis im Bereich Umwelt/Nachhaltigkeit gewonnen. Gratulation den Eutingern für diesen super Erfolg! Ministerpräsident Stefan Mappus hat zusammen mit Umweltministerin Tanja Gönner die Auszeichnung im Neuen Schloss in Stuttgart verliehen.
http://baden-wuerttemberg.nabu.de/nabu/news/auszeichnungenundehrungen/13418.html

Auch tote Greifvögel in Iffezheim wurden vergiftet – NABU setzt 1.000 Euro aus
Nicht nur die 28 toten Bussarde bei Rheinstetten wurden vergiftet – auch 5 Bussarde bei Iffezheim fielen einem Giftanschlag zum Opfer. Besonders perfide: Die vergifteten Bussarde bei Iffezheim wurden mit einer toten Katze geködert, die mit dem Narkosemittel Penthobarbital präpariert war. Vermutlich um die Identifikation der Katze zu vermeiden, wurden dem Tier die Ohren abgeschnitten.
http://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/vogelschutz/13446.html

NABU fordert Korrekturen der Biomasse-Förderung
Bei der anstehenden Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes muss aus Sicht des NABU der weitere Umbau unserer Stromversorgung vorangetrieben, aber auch die massiven Fehlentwicklungen im Bereich der energetischen Biomassenutzung korrigiert werden.
http://www.nabu.de/

Gentechnik: EU kippt die Nulltoleranz
Am Dienstag entschieden die EU-Länder, dass Futtermittel künftig mit Bestandteilen illegaler Genpflanzen verunreinigt sein dürfen. Agrarministerin Aigner stimmte dafür - trotz des Protestes von über 77.000 Campact-Aktiven.
Mehr unter http://www.campact.de/gentec/sn8/signer

Wieder gute Nachrichten vom Steppenkiebitz
Aus dem German Birdnet: "Aufregende Nachrichten für Birdlifes Steppenkiebitz-Schützer: Gerade wurde bekannt, dass zu Weihnachten 2010 der Landesrekord von Steppenkiebietzen in Oman gebrochen wurde, rund 90 der hoch bedrohten Regenpfeifer wurden bei Salalah gezählt! So viel wie noch nie!"
Weiter im Birdnet.de: http://xrl.in/77on

Vergiftete Bussarde bei Rastatt
"Da blutet einem das Herz, wenn man das sieht", sagt der Rastatter Vogelschutzwart Pierre Fingermann, angesichts der 28 vergifteten Bussarde bei Rheinstetten Mörsch. Als am 11. Januar ein Spaziergänger dem Vogelschutzwart einen Bussard vorbeibrachte, der zwischen dem Mörscher Gewerbegebiet an der B36 und der Bundesbahnlinie auf einer Wiese saß, machte sich Fingermann noch keine Gedanken, als das Tier am selben Tag starb. Bereits am darauf folgenden Morgen hatte der Spaziergänger wieder weitere sechs tote Bussarde entdeckt.
http://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/vogelschutz/13413.html

Vier Seeadler mit Insektengift getötet
Nach einer Mitteilung des schleswig-holsteinischen Umweltministeriums MLUR vom 26. Januar 2011 sind im vergangenen Jahr mindestens vier Seeadler durch das Insektengift Mevinphos ums Leben gekommen. Das MLUR geht von einer vorsätzlichen Handlung aus.
http://schleswig-holstein.nabu.de/themen/jagd/Illegaleverfolgung/13384.html

Neuer Kraftstoff E10: "CO2-Teufel wird mit dem Beelzebub ausgetrieben!"
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV) rät umweltbewussten Verbrauchern zum jetzigen Zeitpunkt dringend davon ab, aus Klimaschutz-grün-den vom neuen, zu 10% mit Bioethanol versetztem Sprit E10 Gebrauch zu machen. Was von der Bundesregierung und den Kraftstoffproduzenten als Beitrag zur CO2-Minderung gepriesen wird, führe – so der LNV-Landwirtschaftsreferent Dr. Gerhard Bronner – bei genauem Hinsehen zur weiteren Belastung für das Klima und zur Zerstörung wertvoller Natur.
Mehr unter http://www.lnv-bw.de/presse_archiv/pr110131-e10.pdf

Rufmord an der Solarenergie - Karikatur und Richtigstellung
Der Stromwirtschaft ist es gleichgültig, ob sich Demonstranten an die Schienen ketten oder ob der Castor-Transport nach Ahaus drei Tage oder drei Wochen dauert - die Polizei kann das erledigen. Der Stromwirtschaft ist es aber NICHT gleichgültig, dass Solaranlagen inzwischen an sonnigen Tagen schon so viel Strom erzeugen wie 10 Atomkraftwerksblöcke. Dagegen muss etwas unternommen werden. Welche Methoden hierbei angewandt werden und wie sogar die Presse sich instrumentalisieren lässt, lesen Sie hier: http://www.sfv.de/artikel/rufmord_an_der_solarenergie.htm

Broschüre: Chemie im Haus – ein Elternratgeber
Viele Alltagsprodukte enthalten gefährliche Schadstoffe. Höchste Zeit also für einen Elternratgeber mit praktischen Tipps, Informationen über gefährliche Chemikalien und den Umgang mit ihnen. Hier erfahren Sie auch, welche Rechte Sie nach dem neuen Chemikaliengesetz REACH haben.
Beim BUND unter http://tinyurl.com/6z4wmf7 herunterladen oder unter http://tinyurl.com/6cbtz2q kostenlos bestellen.

Greifvogelverfolgung wird immer dramatischer
Die Zahl der Meldungen über illegale Greifvogelverfolgung steigt immer weiter an. Alleine in den ersten drei Wochen des Jahres 2011 wurden aus NRW neun Fälle mit 52 toten Vögel bekannt – mehr als im ganzen ersten Halbjahr 2010! Dazu kommt ein dramatischer Fall aus Karlsruhe mit 28 getöteten Greifvögeln, in Belgien sind weitere 27 Mäusebussarde vergiftet aufgefunden worden. Polizei und Staatsanwaltschaften ermitteln auf Hochtouren.
Mehr beim Komitee gegen den Vogelmord unter http://tinyurl.com/4lnvm5m

Kennen Sie den Juchtenkäfer?
Der kleine Eremit liebt es mulmig Ein unscheinbares Insekt hat die Abholzung der Bäume für Stuttgart 21 vorerst gestoppt – der Juchtenkäfer. Der BUND deckte auf, dass die Bahn die streng geschützte Art im Schlossgarten nicht hatte untersuchen lassen, und erstattete Anzeige. Besuchen Sie mit uns den kleinen Eremiten in seiner mit Mulm gefüllten Baumhöhle.
Mehr unter http://tinyurl.com/6jwzxlg

Überlebenskünstler Schmetterling - Schwalbenschwanz, Schachbrett und Aurorafalter
Schmetterlinge überwintern als Ei, Puppe oder Raupe – oder sie wandern gleich in den wärmeren Süden aus. Ihre Überlebensstrategien für die kalte Jahreszeit sind vielfältig. Ob sie erfolgreich sind, hängt bei manchen stark von uns Menschen ab.
Lesen Sie, wie Sie den Faltern das Überstehen der kalten Jahreszeit erleichtern können: http://tinyurl.com/6jrh29x

Bunte Streuobstwiesen statt bunte Infostände
“Die Sympathiekampagne des Landes zum Streuobst ist nett, aber nicht wirkungsvoll", sagte NABU-Landeschef Dr. Andre Baumann. Baumann kritisierte Landwirtschaftsminister Köberle, der heute auf der Grünen Woche in Berlin die Sympathiekampagne des Landes Baden-Württemberg zum Streuobst vorgestellt hatte. "Landwirtschaftsminister Köberle möchte anscheinend mit der bunten Sympathiekampagne vom Versagen des Landes beim Streuobstwiesenschutz ablenken, um die falsche Landwirtschaftspolitik fortzusetzen."
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/themen/streuobst/newstermine/13363.html

Solarstromkürzung als Wahlkampfhilfe für die CDU?
Aus der aktuellen Rundmail des Solarenergie-Fördervereins Deutschland: "Angela Merkel spricht mit den Vertretern der großen Energiekonzerne. Vertreter der Erneuerbaren Energien sind bei diesem Gespräch nicht zugelassen. Solch eine Meldung kommt beim Wahlvolk im Superwahljahr 2011 nicht gut an. Besser kommt vielleicht die folgende Meldung der Nachrichtenagentur afp zum 20.01.2011 beim CDU-Wähler an: Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und der Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW), Günther Cramer, wollten eine erneute drastische Kürzung der Solarstromvergütung heute gemeinsam bekannt geben. Dass der Verband zusammen mit dem Minister auftritt, gelte als Zeichen dafür, dass die Branche die Schrumpfkur mittrage. Soweit afp. Doch der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) als Umweltschutzverein trägt diese "Schrumpfkur", besser gesagt, diese Strangulierung der Solarenergie, keinesfalls mit. Unsere detaillierte Kritik und wie wir uns eine wirklich engagierte Markteinführung der Solarenergie vorstellen, lesen Sie in unserer Stellungnahme unter http://tinyurl.com/6aolzlc."

Bundesfreiwilligendienst startet 2011
Die Bundesfreiwilligen treten in die Fußstapfen der bisherigen Natur- und Umwelt-Zivis; denn hinter dem neu eingerichteten Bundesfreiwilligendienst verbirgt sich das zivilgesellschaftliche Nachfolgemodell des Zivildienstes. Neu ist, dass der Bundesfreiwilligendienst für Alle offen ist. Für Jungen und Mädchen, sofern sie die Schulpflicht beendet haben. Für Frauen und Männer, die zum Beispiel eine Auszeit nehmen möchten, um sich neu zu orientieren, oder einfach nur ihre freie Zeit sinnvoll gestalten wollen. Auch Senioren sind als Bundesfreiwillige herzlich willkommen. Wer selbst Interesse hat, evtl. als Freiwilliger in einer Einrichtung des NABU zu arbeiten, kann sich bereits jetzt unverbindlich melden.
Mehr unter http://tinyurl.com/6xqgbsp

MitarbeiterIn gesucht
Vor rund einem Jahr haben wir damit begonnen, die Tagfalter des Zollernalbkreises im Bild vorzustellen: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/natur/tagfalter.htm. Ähnliche Projekte könnten mit weiteren Artengruppen folgen: Vögel, Heuschrecken und Amphibien wären nur drei der angedachten Möglichkeiten. Haben Sie Lust am Zusammentragen von Informationen und Bildern? Dann wären Sie der/die richtige MitarbeiterIn. Melden Sie sich einfach – wir freuen uns.

Kunst für Klimaschutz
Der BUND Regionalverband Neckar-Alb hat in Tübingen und Rottenburg unter dem Titel "Kunst für Klimaschutz" ausdrucksstarke Werke von 35 KünstlerInnen aus der Region präsentiert; mehr unter www.bund-neckar-alb.de/start/projekte/kfk-kunst-fuer-klimaschutz/. Die Erlöse dieser Ausstellung werden voraussichtlich in ein Klimaschutzobjekt in Tübingen fließen. Noch bis zum 27. Januar wird das Projekt in Posterform im Rahmen eines Wettbewerbs des DM-Marktes in der Filiale neben dem Alnatura Tübingen präsentiert. Sie können/ Ihr könnt das Projekt auf einfache Art und Weise unterstützen: Dafür stimmen im Internet unter http://www.ideen-initiative-zukunft.de/projekt/anzeigen/21287 oder bei der obengenannten Filiale vorbei - und die Poster anschauen und beim Einkauf von Recyling-Toilettenpapier usw. ein Stimmkärtchen einwerfen. Vielen Dank!

Skisport bald Schnee von gestern - europäische Alpengletscher schmelzen in Rekordschnelle
Ein trauriger Rekord für unsere Alpen: Laut einer neuen Studie sind die europäischen Alpen, die am stärksten abtauende Bergkette weltweit. Die Gebirgsgletscher werden bis zum Ende des Jahrhunderts zu drei Vierteln geschmolzen sein - wenn nicht sogar noch mehr.
Weiter unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=49509351

Über den Wert und die Leistungen ein Baumes
Gärten und öffentliche Grünflächen erfüllen heute eine hohe gesellschaftliche, ökologische und stadtklimatische Funktion Über die vielfältigen Leistungen, die Pflanzen für den Menschen und die Umwelt erbringen, wird oft berichtet. Schaut man sich die einzelnen Beiträge einmal im Detail, so erkennt man erst die unglaubliche Leistung der Bäume für unsere Lebensqualität.
Mehr bei der Gartenakademie Rheinland-Pfalz unter http://tinyurl.com/5wn7tez

Kein Korsett für die Save!
Eines der letzten natürlichen Flusssysteme Mitteleuropas soll in eine eintönige Schifffahrtsstraße verwandelt werden. Das aus ökologischer Sicht unhaltbare Großprojekt steht in krassem Gegensatz dazu, dass Kroatien erst vor zwei Jahren die Save-Auen mit dem Naturpark Lonjsko-Polje als UNESCO Weltkultur- und Naturerbe vorgeschlagen hat. EuroNatur kritisiert die geplante Regulierung der Save auf das Schärfste und ruft dazu auf, Protestbriefe an die Regierung Kroatiens zu schreiben.
Mehr unter http://www.euronatur.org/Save.save.0.html

Film zum Schneeleopardenschutz - Hilfe für Kirgistans einzigartiges Nationaltier
Die Bedrohung des Schneeleoparden ist trotz der bedeutenden Anstrengungen der kirgisischen Naturschützer und kleiner Erfolge noch immer ungebrochen. Werden Sie im Film Zeuge des Familienlebens der Schneeleoparden und erfahren Sie, was dem scheuen Bergbewohner hilft.
Lesen Sie weiter unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=49509354

Gesundheitspolizei außer Dienst - Geiersterben auch in Ostafrika / Lage in Indien verheerend
Erst Südasien, dann Westafrika und nun auch Ostafrika: Das globale Geiersterben, besonders dramatisch in Indien, macht auch vor weltberühmten Tierreservaten wie dem Masai Mara in Kenia nicht halt. Um 60 Prozent nahmen dort in nur 30 Jahren die Bestände ab.
Lesen Sie weiter unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=48977606

Achtung Satire? Geier in Saudi-Arabien verhaftet!
Fundstück im German Birdnet (auch viele Zeitungen haben berichtet): Der Sheikh in der Stadt Hail im Norden Saudi-Arabiens rief die Polizei als er bei einem auf seinem Grundstück gefangenem Gänsegeier einen elektronischen Peilsender entdeckte. Auch wenn der Metallring am Fuße des Geiers auswies, dass der Vogel von der “Tel Aviv University” beringt worden war. Der Geier mit dem Codenamen “R65″, so der Verdacht der saudischen Behörden, müsse ein Agent des israelischen Geheimdienstes Mossad sein. Mehr unter http://tinyurl.com/69txegm

Ungezügelter Streusalzeinsatz feiert fröhliche Urständ!
In den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts war man sich nach breiter öffentlicher Debatte einig: Streusalz schädigt die Umwelt! Sein Einsatz wurde daraufhin erfolgreich auf ein Mindestmaß reduziert. Doch diese positive Neuerung scheint heute wieder in Vergessenheit geraten zu sein: An den Pforten fast aller Verbrauchermärkte stapeln sich Paletten voller Salz, gleichzeitig verabschieden sich immer mehr Kommunen von ihren eigenen Beschlüssen und heben ihr Streusalzverbot wieder auf. Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) fordert deswegen Bürger wie Kommunalverwaltungen auf, sich auf die alten, nach wie vor gültigen Erkenntnisse rückzubesinnen und vor allem abseits der Straßen auf Streusalz zu verzichten.
Mehr unter http://www.lnv-bw.de/presse_archiv/pr101206-streusalz.pdf

Abschlusstagung des Projekts "Windkraft & Greifvögel"
Die Nutzung der Windkraft liefert schon heute einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Ausstoßes klimaschädlicher Gase. Windkraftanlagen können jedoch eine Gefährdung für Vögel, vor allem Greifvögel, darstellen. So wurden Rotmilane, die ihren weltweiten Verbreitungs-schwerpunkt in Deutschland haben, besonders häufig als Kollisionsopfer gefunden. Heiko Seyer berichtet in der Greifvogel-Yahoogroup, dass die Vorträge der Abschlussveranstaltung jetzt online zu haben sind.
Mehr unter http://bergenhusen.nabu.de/forschung/greifvoegel/

"Trötergimpel", "Trompetergimpel" – ungewöhnliche Dompfaff-Rufe
Etwa seit 2004 werden immer im Herbst/ Winter an vielen Stellen in Mitteleuropa Gimpel registriert, die durch ihre ungewöhnlichen, an eine Kindertrompete erinnernden, nasalen Rufe auffallen. Vor allem über Internet wurden die Beobachtungen sehr rasch bekannt gemacht und über dieses Medium auch zu verstärkter Aufmerksamkeit angeregt.
Mehr Infos und Töne finden Sie unter
http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/natur/beob/troeter_fu.htm

Dammrückverlegung am Saalbach eingeweiht
Als eine „Erfolgsgeschichte des Naturschutzes“ bezeichnete NABU-Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel die Dammrückverlegung am Saalbach sowie die neue Überleitung in den Wagbach im Landschaftsschutzgebiet Saalbachniederung bei deren Einweihung.
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/themen/natura2000/aktuelles/13133.html

3.500 Kilometer neue Stromtrassen? Neue dena-Studie stellt fragwürdige Berechnungen an
Laut einer neuen Studie der Deutsche Energie-Agentur müssen 3.500 Kilometer neue Stromtrassen bis 2020 gebaut werden. Doch wie glaubwürdig sind diese Zahlen? Die Studie beruht auf Berechnungen der Energiekonzerne und Netzbetreiber.
Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=46149970

Biokraftstoff-Pläne treiben die Zerstörung sozialer Strukturen und der Natur an
Birdlife International (http://www.birdlife.org/regional/europe/index.htm) berichtet: Einer neuen Studie zufolge wird durch die geplante Erhöhung des Anteils von Biokraftstoffen in Europa in den nächsten zehn Jahren weltweit bis zu 69.000 km² Land zusätzlich benötigt und der Klimawandel verstärkt werden. Der Bericht wird in einer entscheidenden Phase der Biokraftstoff-Politik der EU veröffentlicht. Bis Ende des Jahres wird die Europäische Kommission einen Bericht vorlegen, wie mit diesen Emissionen umgegangen werden soll und wie sie reduziert werden sollen. Die Studie zeigt erneut, dass die Kommission die tatsächlichen Auswirkungen von Biokraftstoffen auf den Klimawandel und die Lebensmittelsicherheit dringend überprüfen und die Energieeffizienz im Verkehrswesen vorrangig behandeln muss. Die Studie wurde vom Institut für Europäische Umweltpolitik (IEEP) durchgeführt und im November 2010 veröffentlicht: „Anticipated Indirect Land Use Change Associated with Expanded Use of Biofuels and Biofuels in the EU – An Analysis of Member State Performance“. Autor: Catherine Bowyer.
Die Studie kann auf http://www.ieep.eu heruntergeladen werden.

Amurfalke überquert erneut den Indischen Ozean
Bernd-Ulrich Meyburg berichtet in der Greifvögel-Yahoogroup, dass ein Amurfalke jetzt auf dem Herbstzug erneut den Indischen Ozean überquert habe. Es war ein Vogel aus einer Gruppe von mit Sendern versehenen Falken, die schon im Frühjahr auf dem Zug von Südafrika nach Nordost-China entdeckt werden konnten. Diesmal flog der Falke über Nagpur und Bombay zum Horn von Afrika und dann in nahezu gerader Linie 350 km südlicher als im Frühjahr. Die Ozeanpassage hatte eine Distanz von über 2.500 km und wurde in zweitägigem Non-Stop-Flug überwunden. Anschließend flog der Vogel gleich weiter an der Küste entlang und hatte bis gestern schon fast die Grenze zwischen Kenia und Tansania erreicht.

Amtsgericht Pirmasens: Haftstrafe für Greifvogelhändler
In Rheinland Pfalz sind Beamte des Zollfahndungsamtes Frankfurt einem groß angelegten Fall von illegalem Greifvogelhandel auf die Spur gekommen. Im Fadenkreuz der Ermittler stand Klaus S., Falkner und Inhaber eines Zoogeschäftes aus Pirmasens, das jahrelang als „Waschanlage" für aus der Natur geklaute Seltenheiten gedient hat. Die dafür gesetzlich vorgeschriebenen Genehmigungen hatte er jahrelang problemlos von der Stadtverwaltung Pirmasens erhalten, wo er die illegalen Tiere als eigene Nachzuchten anmeldete. Erst als die Frankfurter Zollfahnder nach einem Hinweis die Ermittlungen aufnahmen, kam der Schwindel ans Licht.
Mehr beim Komitee gegen den Vogelmord unter http://tinyurl.com/3xay636

Nachahmenswert: Konfirmanden pflanzen in Mössingen Obstbäume
Im Rahmen eines Konfirmandentags haben Jugendliche der Martin-Luther-Kirche Mössingen 20 Obstbäume auf der Streuobstwiese gepflanzt. Dabei wurden sie von der NABU-Gruppe Mössingen unterstützt.
http://baden-wuerttemberg.nabu.de/nabu/news/verband/12942.html

Neue Broschüre: "Glasflächen und Vogelschutz"
Für Vögel stellen Glasflächen oftmals ein Problem dar, da die Tiere das Hindernis häufig nicht rechtzeitig erkennen können. Der NABU informiert in seiner Broschüre „Glasflächen und Vogelschutz“, was beim Bau eines Gebäudes beachtet werden sollte.
http://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/vogelschutz/12999.html

Charakteristische Arten für die FFH-Lebensräume Baden-Württembergs
Bisher fehlte ein Handbuch der charakteristischen Arten der FFH-Lebensräume, so dass diese in FFH-Verträglichkeits- und anderen Umweltprüfungen nur unvollständig oder gar nicht Berücksichtigung fanden. Dies übrigens gegen den Geist und Text der FFH-Richtlinie (vgl. Artikel 1 e). Der BUND Baden-Württemberg hat nun auf Basis der Grundlagenwerke und weiterer Quellen Listen der charakteristischen Arten aus 12 Organismengruppen erstellen lassen - für alle in Baden-Württemberg vorkommenden FFH-Lebensraumtypen, versehen mit Schutzstatus und Vorkommen in den naturräumlichen Haupteinheiten.
Die Listen sind kostenlos abrufbar unter www.bund-bawue.de/ffh-arten. Dort finden Sie auch Hintergrundinformationen und Angaben zur Methodik.

NABU-Vogelschutzzentrum benötigt Spenden für Sanierung
Die verletzte Uhu-Dame hatten Experten und Ärzte bereits abgeschrieben. Doch die Mitarbeiter des NABU-Vogelschutzzentrums päppelten das Tier wieder auf. Um die Vögel weiterhin bestmöglich pflegen zu können, benötigt das Zentrum Spenden.
http://baden-wuerttemberg.nabu.de/spendenundhelfen/spenden/vszmoessingen/index.html

BUND-Naturschutzschwerpunkt "Schmetterlingsland Baden-Württemberg“
Der BUND bietet im Zusammenhang mit seiner Broschüre "Faszination Schmetterling - Ideen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen" Arbeitsblätter bzw. Kopiervorlagen im PDF-Format für Unterricht und Gruppenstunde zum kostenlosen Download an. Inhalt der Arbeitsblätter sind Informationen, Anleitungen und Aufgabenblätter zu Biologie und Ökologie der Schmetterlinge, Ausmalvorlagen, Bastelanleitungen, Erzählungen, Gedichte, Lieder und Rezepte.
Mehr unter http://tinyurl.com/35eo8jc

Wildkatzen im Land weiter auf dem Vormarsch
"Aktuelle Untersuchungsergebnisse belegen, dass die vor rund hundert Jahren in Baden-Württemberg ausgestorbene Wildkatze in einigen Teilen unseres Landes wieder heimisch wird. Offensichtlich sind die im Herbst vergangenen Jahres ausgewilderten Wildkatzen Hänsel und Gretel nicht die einzigen Vertreter ihrer Art in baden-württembergischen Wäldern."
Lesen Sie weiter beim BUND unter http://tinyurl.com/366a33m

Online-Flohmarkt des Naturschutzbüros
Bereiten Sie sich schon auf Weihnachten vor? Wenn Sie Bücher verschenken und damit das Naturschutzbüro unterstützen wollen, haben wir vielleicht das Passende für Sie.
Lesen Sie hier weiter: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/diverses/angebot.htm

Adlerfreunde aufgepasst: Aufsatz über Satelliten-Telemetrie beim Schreiadler
Der Schreiadler kommt heute in Deutschland nur noch in einem sehr kleinen, ca. 10.000 qkm großen, im Vergleich zu früher stark geschrumpften Gebiet im östlichen Mecklenburg-Vorpommern und in Nordost-Brandenburg als Brutvogel vor, wo der Bestand seit Jahrzehnten langsam, aber stetig abnimmt. Der Aufsatz Meyburg, B.-U. & C. Meyburg 2009. Satelliten-Telemetrie beim Schreiadler (Aquila pomarina). Labus, Naturschutz im Landkreis Mecklenburg-Strelitz, Sonderheft 13: 16-44. wurde jetzt im Internet publiziert.
http://www.raptor-research.de/pdfs/a_sp100p/a_sp145_Labus%202009-Artikel.pdf

Herbstlaub liegen lassen oder zu Haufen zusammenkehren
Angesichts bunter Laubmassen in Gärten und auf Wegen scheint der Griff zum Laubsauger für viele Gartenbesitzer eine praktische Lösung zu sein, doch der NABU rät seit vielen Jahren von ihrem Einsatz ab. Mehr unter http://tinyurl.com/2uyjdw4

Der Federsee ist gerettet! Artenvielfalt kehrt zunehmend wieder zurück
Seit drei Jahren ist das Wasser klar bis auf den Grund. Nach Jahren des vorsichtigen Optimismus ist Jost Einstein, der Leiter des NABU-Naturschutzzentrums Federsee, jetzt sicher: Der Federsee ist gerettet. Knapp 30 Jahre nach Inbetriebnahme der Ringleitung ist die Sanierung des Federsees gelungen, die Artenvielfalt kehrt zunehmend zurück.
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/naturerleben/zentren/federsee/index.html

Eine Schnapsidee: Mathematikprofessor will Feldberg vergletschern
Wissenschaftler der Hochschule Furtwangen University wollen im Schwarzwald die Produktion von Gletschern testen. Ein erster größerer künstlicher Gletscher sei auf dem 1493 Meter hohen Feldberg geplant – so zu lesen in der Stuttgarter Zeitung vom 14.4.2010. Wolf Hockenjos, beim LNV ehrenamtlicher Referent für den Fachbereich Wald, hat sich hierzu im “Schwarzwald”, der Zeitschrift des Schwarzwaldvereins, geäußert.
Mehr unter www.lnv-bw.de/nl10-10/Hockenjos-Gletscher.jpg und www.gletscherprojekt.de

Artenschutz - Blaue Listen
Die Idee von „Blauen Listen“ stammt aus der Schweiz und meint Artenlisten, deren Populationen bedroht waren, aber durch Naturschutzbemühungen oder andere Entwicklungen stabilisiert oder erhöht werden konnten. Sie sollen das positive Pendant zu den „Roten Listen“ bedrohter Tierarten darstellen. Eine LNV-Anfrage beim UVM ergab, dass das Ministerium im Grundsatz die Erstellung von Blauen Listen befürwortet, allerdings bundeseinheitliches Vorgehen für notwendig erachtet. Langfristig strebt auch das UVM an, derartige „Blaue Listen“ zu erstellen und an die Aktualisierung der „Roten Listen“ zu koppeln. Vorläufig denkt man im UVM an eine Broschüre eindeutiger Fälle von Bestandserholung auf der Grundlage von Naturschutzmaßnahmen.

Weiden und Pappeln zu Holzpellets?
Immer öfter werden schnell wachsende Gehölze wie Weiden und Pappeln genutzt, um Hackschnitzel oder Holzpellets für Heizungen zu gewinnen. Der Anbau geschieht in Kurzumtriebs-plantagen. Ihr Status war lange strittig: Dienen sie dem Naturschutz oder überwiegen die Risiken – unter anderem durch den immensen Wasserverbrauch?
Mehr beim BUND unter http://tinyurl.com/2em9fyq

Für erneuerbaren Strom für Afrika, gegen Verkauf von Grundlaststrom nach Europa
Eine Stellungnahme des SFV zum Projekt Desertec: "Der SFV begrüßt alle Anstrengungen, auch (Nord-)Afrika vollständig mit Strom aus Sonne und Wind zu versorgen. Der SFV wendet sich jedoch energisch gegen das Desertec-Projekt, solange es von den Befürwortern mit dem Argument vorangetrieben wird, man könne so Deutschland preiswert und sicher mit Erneuerbarem Strom aus Nordafrika beliefern. "
Mehr unter http://www.sfv.de/artikel/stellungnahme_des_sfv_zu_desertec.htm

Gartenrotschwanz: Infos zu Verbreitung und Gefährdung in Baden-Württemberg
Rund 20.000 Brutpaare des Gartenrotschwanzes brüten in Baden-Württemberg – Tendenz stark fallend. Das teilt der NABU Baden-Württemberg anlässlich der Bekanntgabe des Gartenrot-schwanzes als „Vogel des Jahres 2011“ mit.
Mehr unter http://tinyurl.com/2uq93fs

Greifvogelverfolgung in NRW: 2005 bis 2009
Trotz strenger Schutzbestimmungen wurden in NRW zwischen 2005 und 2009 insgesamt 189 Fälle illegaler Nachstellungen registriert, bei denen mindestens 360 Greifvögel und 11 Eulen getötet oder gefangen wurden. Das Komitee gegen den Vogelmord hat alle zur Verfügung stehenden Daten zusammengefasst und im aktuellen Heft 46 der Zeitschrift "Charadrius" der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft (NWO) veröffentlicht.
Eine Zusammenfassung finden Sie beim Komitee unter http://tinyurl.com/3ypr4uf.

Allergiker reagieren auf alte Apfelsorten weniger Immer mehr Menschen leiden unter Lebensmittelallergien - auch gegen verschiedene Apfelsorten. Forscher haben herausgefunden, dass Apfelallergiker auf alte Sorten seltener reagieren als auf neuere Züchtungen. Der NABU hat mit dem Kinderarzt, Allergologen und NABU-Mitglied Matthias Kübler aus Radolfzell über die Gründe von möglichen Allergien gesprochen.
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/themen/streuobst/sorten/12889.html

Neue Stromschutzhaube entwickelt
Mit einem Pilotprojekt testet der Stromversorger EnBW bei Haisterkirch eine neue Schutzvorrichtung für Vögel an Strommasten. Im Frühjahr kam hier ein Storch zu Tode, obwohl der Mast mit Büschelabweisern auf der Traverse ausgestattet war. Neu installiert wurden am Montag deshalb Vogelschutzhauben.
Mehr bei der Schwäbischen Zeitung unter http://tinyurl.com/32xka4q

Fischadler aus NABU-Projekt auf Malta geschossen
Ein aus Deutschland stammender Fischadler ist auf seinem Zugweg über Malta geschossen worden, noch dazu in einem ausgewiesenen Schutzgebiet. Der seltene Vogel wurde ein Opfer der nahezu unkontrollierten Vogeljagd auf der Mittelmeerinsel. Der am Flügel schwer verletzte Fischadler ist derzeit auf dem Weg nach Deutschland, wo er in einer Pflegestation behandelt werden soll. „Dieser Fischadler wurde erst am 25. Juni als Nestling in Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen eines Schutzprojektes beringt“, erklärte NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow.
Mehr unter http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/jagd/12870.html

Einspeisung von Solarstrom senkt in erheblichem Maße die Kosten der Letztkundenversorger
Die Einspeisung zunehmender Mengen von Solarstrom ins Stromnetz hat preislich zwei Auswirkungen:
a) Sie senkt - erheblich stärker als bisher bedacht - durch den Merit-Order Effekt den Einkaufspreis für Strom an der Strombörse.
b) Sie erhöht die EEG-Umlage.
Beide Preiseffekte betreffen unmittelbar diejenigen Versorgungsunternehmen, die den eingekauften Strom letztlich an die Endkunden liefern, die "Endkundenversorger". Der preissenkende Effekt a) und der preiserhöhende Effekt b) würden sich in etwa ausgleichen. Es steht jedoch in der freien Wahl der Endkundenversorger, ob und in welchem Maße sie diese Preiseffekte an den Endkunden weitergeben.
In sehr vielen Fällen wird nur der preiserhöhende Effekt weitergegeben und auf den Stromrechnungen mitgeteilt. Der preissenkende Merit-Order Effekt ist deshalb entweder unbekannt oder zumindest wird seine Größe gegenüber der EEG-Umlage ganz erheblich unterschätzt.
Lesen Sie weiter beim Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) unter http://www.sfv.de/artikel/solarstrom_vermindert_atomgewinne_und_senkt_strompreis.htm

Erheblich Defizite bei der Umsetzung der Eingriffsregelung nach BauGB
Eine gemeinsam von der Landtagsfraktion der Grünen und dem BUND in Auftrag gegebene Untersuchungzur Umsetzung von Ausgleichsmaßnahmen in Bebauungsplänen hat ernüchternde Ergebnisse erbracht. In der zugehörigen Landtagsdrucksache 14/6527 versucht das zuständige Wirtschaftsministerium, die Defizite herunterzuspielen.
Landtagsdrucksache: http://www.landtag-bw.de/WP14/Drucksachen/6000/14_6527_D.PDF
Studie: http://www.lnv-bw.de/nl10-09/Studie_Evaluation_B-Plaene.pdf

Naturschutzdaten für jedermann – Ein Angebot der LUBW
Mit dem Dienste-Verzeichnis (UIS-DVZ) der LUBW können jetzt einfacher als bisher Daten zur Umwelt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und weiter verwendbar gemacht werden. Das Verzeichnis bietet auch sehr komplexe Umweltdatendienste wie Datenbankauswertungen oder Erstellen von Karten zur eigenen Weiterverwendung an. http://brsweb.lubw.baden-wuerttemberg.de/wiki/Hauptseite

Tagfalterart zum ersten Mal im Zollernalbkreis
Der Kurzschwänzige Bläuling (Everes argiades) kann in unserem Raum vermutlich als Gewinner der Klimaveränderung bezeichnet werden. Kam diese Art in den achtziger Jahren fast ausschließlich am südlichen Oberrhein vor, breitet sie sich seit ein paar Jahren in nördlicher Richtung aus und über den Schwarzwald und das Neckartal auch weiter nach Osten. Im September 2010 wurde die Art unseres Wissens nun erstmals auch im Zollernalbkreis nachgewiesen.
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/natur/lycaenidae.htm

Neues Interview zum Seeadler in Österreich
Markus Jais berichtet in der Greifvögel-Yahoogroup:
"Wenige Vögel sind so spektakulär wie ein Seeadler. Zum Glück sieht man die riesigen Vögel heute wieder deutlich häufiger als vor einigen Jahrzehnten. So auch in Österreich, wo die Art seit 1999 wieder zurück ist.
Remo Probst, Seeadler Experte aus Österreich, erklärt in einem neuen Interview die aktuelle Situation des Seeadlers in Österreich:" http://www.europeanraptors.org/interviews/interview_white_tailed_eagle_austria_remo_probst

Wespen und Hornissen – Nützlinge oder einfach nur lästig?
Manchmal können Wespen und Hornissen zu einem lästigen Ärgernis, in seltenen Fällen auch zu einer Gesundheitsgefahr werden. Mal können Kaffee und Kuchen im Freien nicht genossen werden, ist gar der Kindergeburtstag im Garten gefährdet, mal brummt's im Rollladenkasten … Das Landratsamt Zollernalbkreis hat sein Infoblatt in ganz ausgezeichneter Weise neu aufgelegt. Dort kann es angefordert werden, doch eine Onlineversion gibt's schon vorab unter http://www.zollernalbkreis.de/servlet/PB/show/1324447/Wespeninfoblatt_Internetversion.pdf

Kampfadler erbeutet Weißstorch in der Masai Mara (Kenia)
Markus Jais macht uns auf eine interessante Geschichte (allerdings auf Englisch) aufmerksam: http://www.wildlifeextra.com/go/photo/martial-eagle.html

Neuer Infopfad im Wollmatinger Ried
Regierungspräsident Julian Würtenberger hat an der Ruine Schopflen auf dem Reichenaudamm gemeinsam mit dem NABU den neuen Infopfad im Wollmatinger Ried eröffnet. Der Infopfad ist ein Teilstück des internationalen Bodenseepfads. Er informiert über Lebensräume, Tiere und Pflanzen dieses Naturschutzgebiets, das mit dem Europa-Diplom des Europarats ausgezeichnet ist. Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/familien/ausflugtipps/bodensee/12613.html.

Fledermausbroschüre für Jugendliche wieder lieferbar
Die NAJU hat eine Neuauflage der 20-seitigen Broschüre "Fledermäuse brauchen Freunde" herausgegeben. Das Werk ist besonders für junge Leute bestimmt und enthält rund 50 Fotos und Abbildungen zur Biologie, Ökologie, Gefährdung und zum Schutz der Tiere. Großen Wert legt die Broschüre auf die praktische Fledermausschutzarbeit. Sie Broschüre kann nun wieder gegen 1,50 Euro zzgl. Versand bei der NABU-Landesgeschäftsstelle bestellt werden.
http://baden-wuerttemberg.nabu.de/info/bestellen/index.html

Stirbt Trauerseeschwalbe in Schleswig-Holstein aus?
Trotz günstiger Witterung zeichnet sich auch in diesem Jahr ein schlechter Bruterfolg der letzten Trauerseeschwalben auf Eiderstedt ab. Eine zu starke Entwässerung im Vogelschutzgebiet gefährdet ihr Überleben. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=35370966

Millionen für ausgeräumte Landschaften - Fallstudie zur Schädlichkeit von Agrarsubventionen
Die bisherige EU-Agrarpolitik begünstigt mit ihren pauschalen Flächenprämien Landwirte mit einer intensiven, naturschädigenden Bewirtschaftung erheblich. Das hat der NABU in einer Fallstudie zur Schädlichkeit von Agrarsubventionen herausgefunden.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=34798927

Aaaah, eine "Höllennatter"
NABU-Alb-Guide Helmut Meng staunte nicht schlecht, als er im Rahmen der Vorbereitung auf seine Tour mit zwei Klassen des Progymnasiums Tailfingen im Bereich Nank/ Lammerberg in Tailfingen unterwegs war. Was da vor ihm lag, war eine ausgewachsene Kreuzotter (Vipera berus), die in dieser schwarzen Form im Volksmund auch "Schwarzviper" oder "Höllennatter" genannt wird.
Mehr auf unserer Homepage unter http://tinyurl.com/39739zb

Gelbtafeln: Insektenfalle oder Gefahr für Kleinvögel?
Gelbtafeln sind eigentlich dazu gedacht, Insekten von Nutzpflanzen abzuhalten. Nun wurde ein Fall bekannt, bei dem eine Blaumeise so festgeklebt ist, dass sie sich nicht mehr alleine befreien konnte. Ist das ein Einzelfall – oder gibt es mehr Beobachtungen dazu? Ihre Mithilfe ist gefragt.
Mehr unter http://verbandsnetz.nabu.de/themen/vogelschutz/gelbtafeln/index.html

Unzureichender Naturschutz bei Bebauungsplänen: LNV fordert mehr Kontrolle
Die im ganzen Land vertretenen LNV-Arbeitskreise machen schon seit Jahren die Erfahrung, dass sich eine erhebliche Anzahl von Kommunen bei den Ausgleichsmaßnahmen nicht an die Festlegungen der von ihnen selbst beschlossenen Bebauungspläne halten. Neu zu schaffende Biotope würden entweder unvollständig, an anderer Stelle oder überhaupt nicht realisiert.
http://www.lnv-bw.de/presse_archiv/pr100617-bau-ausgleich.pdf

Maiszünsler: mutiertes Enzym leitet Artbildung ein
Der Maiszünsler, ein wichtiger landwirtschaftlicher Schädling, kommt in zwei Rassen vor, die sich nicht miteinander kreuzen können. Die Ursache für diese Reproduktionsbarriere haben jetzt Wissenschaftler in „Nature“ aufgedeckt. Demnach verändern Mutationen eines Enzyms die Zusammensetzung der Sexuallockstoffe beider Rassen und machen sie damit für Paarungspartner der jeweils anderen Rasse uninteressant. Diese Erkenntnis ist sowohl für die Biologie der Artbildung als auch für die biologische Schädlingsbekämpfung relevant.
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11886-2010-07-01.html

Fundstück in der Süddeutschen Zeitung: Hol's der Geier
Biologen plädieren für mehr Aas in der Natur, weil viele Wildtiere und Vögel von toten Nutztieren leben. Die EU fürchtet aber, dass sich durch herumliegende Kadaver Seuchen und Erregern ausbreiten könnten.
Weiter geht's unter http://www.sueddeutsche.de/wissen/oekologie-hols-der-geier-1.966789

Raptor Poisonings in Africa - is there a solution?
In der Greifvogel-Yahoogroup macht Markus Jais auf interessante Artikel über das Vergiften von Greifvögeln in Afrika aufmerksam (in Englisch): Lakew Berhanu from Ethiopia has written about Raptor Poisoning in Ethiopia: http://www.africanraptors.org/poisoning-of-raptors-in-ethiopia-by-lakew-berhanu/ While PhD student from Princeton University, Corinne Kendall writes about losing yet another of her tagged birds - a Lappet-faced Vulture to poisoning in the Masai Mara in Kenya. http://www.africanraptors.org/another-vulture-bites-the-dust-by-corinne-kendall/

Kohlmeisen und Menschen gemeinsam: Das Neugier-Gen
Kohlmeisen mit einer bestimmten Genvariante sind besonders neugierig. Dies trifft aber nicht auf alle Meisen-Populationen zu, haben jetzt internationale Forscher gezeigt. Ähnliche Ergebnisse gab es auch schon bei Forschungen über Zusammenhänge zwischen Gen und Charakter beim Menschen.
Auch hierzu mehr bei birdnet.de unter http://tinyurl.com/2ezh4lw

Wenn Vögel Menschen angreifen
Immer wieder gibt es von Mai bis Juli Berichte darüber, dass Spaziergänger und Jogger von Vögeln angegriffen werden. Was steckt dahinter?
Mehr bei birdnet.de unter http://tinyurl.com/29jm2xm

"Reden" statt kämpfen
Wer sich einem körperlichen Kampf aussetzt, geht hohe Risiken ein. Doch wie sonst soll die Raupe des Sichelflüglers Drepana arcuata ihr Blatt verteidigen, wenn sich ein Eindringling nähert?
Mehr unter http://www.spektrum.de/artikel/1035323

1,5 Jahre Knast für Walschützer - das darf nicht sein!
Der Meeresbiologe Thilo Maack von Greenpeace schreibt: "Ziemlich genau zwei Jahre, nachdem Junichi Sato und Toru Suzuki den größten Korruptions-skandal in der japanischen Walfangindustrie aufgedeckt hatten, ging letzte Woche in Japan der Prozess gegen die beiden Umweltaktivisten zu Ende. Und zwar mit einem Schock: Der Staatsanwalt fordert 18 Monate Gefängnis – ohne Bewährung! Dass die beiden Walschützer das Walfleischpaket nur als Beweisstück vorübergehend an sich genommen hatten, um die Verschleuderung von Staatsgeldern aufzudecken, klammerte der staatliche Ankläger völlig aus."
Weitere Infos und eine vorbereitet Protestmail finden Sie unter http://tinyurl.com/2uln2qc

Keine allgemeine Staatspflicht zum Schutz vor Schäden durch wildlebende Tiere
Im aktuellen IDUR-Schnellbrief "Recht der Natur" wird ein Urteil des OVG Karlsruhe, vom 06.04.2010 (12 U 11/10) wiedergegeben: 1. Es besteht keine allgemeine Verpflichtung des Staates, seine Bürger vor dem Verlust von Einnahmen zu schützen, die ihm durch wildlebende Tiere entstehen könnten. 2. Das beklagte Land haftet nicht wegen einer Verletzung von Amtspflichten auf Ersatz der vom Kläger behaupteten Schäden an seinen Tabakpflanzen, da eine Amtspflicht zur Beobachtung und Regelung des Bestands an Rabenkrähen nicht besteht. 3. Die Landwirtschaft hat sich insofern auf Folgen der natürlichen Umgebungsbedingungen einzustellen.
Diese und weitere interessante Infos unter http://www.idur.de/html/rdn-schnellbrief.html

Rotmilane bei Schwäbisch Hall vergiftet?
Gleich vier tote Greifvögel und zwei Tauben fand ein Hundehalter, der am Sonntagabend in Schrozberg mit seinem Vierbeiner unterwegs war. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand kann die Schwäbisch Haller Polizei nicht ausschließen, dass die Vögel vergiftet worden sind.
Mehr unter http://www.stimme.de/hohenlohe/polizei/art1494,1865922

Biodiversität - Anreizsysteme sind in der Realität zu schwach
Deutliche Kritik an der positiven Darstellung der Anreizsysteme zum Erhalt der Biodiversität äußert der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV). In seinen Augen geht Ministers Köberles Darstellung gründlich an der Realität vorbei. Denn aufgrund der heutigen flächenbezogenen Betriebskosten - z. B. bei den Pacht- oder Treibstoffpreisen – liegt die Höhe der Ausgleichszahlungen oft unter der Grenze, die ein landwirtschaftlicher Betrieb zum Überleben braucht. Man könne jedoch – so der LNV - von unseren Landwirten nicht erwarten, dass sie Naturschutz ständig als ein Verlustgeschäft betreiben.
Mehr unter http://www.lnv-bw.de/presse_archiv/pr100511-lws.pdf

Neues vom Gift-Falken
Am 12. April war bei Empfingen ein Wanderfalke tot gefunden worden. Zwischenzeitlich liegt das Gutachten des CVUA Freiburg vor: An gesammelten Taubenfedern und im Magen des Falken konnte das Gift Chloralose nachgewiesen werden.
Lesen Sie hier weiter: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/wanderfalke/giftmord.htm

Tagungsband über den Rotmilan erschienen
Der Rotmilan Milvus milvus hat ein vergleichsweise kleines und fast ausschließlich auf Europa beschränktes Brutareal mit einem derzeitigen Weltbestand von 20.800-25.400 Brutpaaren. Die Kernvorkommen mit rund 75 % des Weltbestandes konzentrieren sich dabei auf Deutschland, Frankreich und Spanien. In Deutschland ist mit 10.000-14.000 Paaren etwa die Hälfte der Weltpopulation beheimatet. Damit nimmt der Rotmilan den Spitzenwert unter den etwa 250 hier vorkommenden Brutvogelarten ein. In der Reihe "Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen" ist nun der Tagungsband zum Internationalen Artenschutzsymposium Rotmilan erschienen.
Weitere Infos unter http://www.nlwkn.niedersachsen.de/master/C62348181_N14750639_L20_D0_I5231158

Sind Elektroautos Klimaschützer? Umweltschutzverbände fordern Realitätscheck
Elektromobilität bringt den Klimaschutz nicht automatisch voran. Die Regierung folgt einseitig den Interessen der Automobil-Industrie und vernachlässigt dabei die Klimaschutzziele. Umweltverbände fordern, dass die Subventionen in umweltverträgliche Mobilität fließen.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=28782536

Ein Hauch von Urzeit
Das Hepbacher-Leimbacher Ried bei Markdorf am Bodensee ist eine Attraktion: In der Ebene grast eine imposante Herde dem ausgestorbenen Auerochsen ähnlicher Rinder und erhält so die Feuchtwiesen, die vielen Vögeln Nahrung und Brutplätze bieten. Seit fast zehn Jahren betreut die BUND-Ortsgruppe die Herde, das Beispiel macht inzwischen Schule.
Mehr unter http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/naturschutz/projekt_des_monats/

Südafrikanische Geier von Ausrottung bedroht
Naturschützer in Südafrika warnen vor der Ausrottung von Geiern aufgrund traditioneller Wunderheiler-Methoden. Es gibt den (Aber-)Glauben, dass die Aasfresser Vorhersgaen treffen können: vom Lotteriegewinn bis zu Fußballergebnissen. Wegen der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika in diesem Jahr wird die Nachfrage nach Geiern vermutlich in die Höhe schnellen.
In den BBC-Nachrichten kam ein Bericht, der in voller Länge (allerdings auf Englisch) hier angeschaut werden kann: http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/8628023.stm
Übrigens: Auf derselben Seite ist ein Link zum Werkzeuggebrauch durch Krähen zu finden.

Wachtelkönig bei Geislingen
Schon im Mai 2007 gelang Helmut Rebstock aus Ostdorf eine bemerkenswerte Beobachtung: Zwei oder drei Wachtelkönige (Crex crex) waren in der Gegend des NSG "Gnagen" aufgetaucht.
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/crexcrex/crexcrex.htm

Geier-Restaurant auf dem Balinger Landratsamt (Nachlese)
Nicht alle haben's bemerkt: Unser Sonder-Newsletter zum Erfolg in unseren Bemühungen zum Schutz der sich hoffentlich wieder in Ausbreitung befindlichen Geier trug das Datum vom 1. April.
Nähere Infos unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/diverses/geierkamera.htm

Laubfrösche als "Dauergäste"
Mit Uwe Sowade aus Haigerloch-Stetten hatten wir einen netten Briefwechsel, weil sich in seinem Haus bzw. Garten seit Jahren Laubfrösche aufhalten.
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/natur/beobachtungen.htm - ganz unten.

Überflieger - Die verblüffenden Leistungen der Vögel
Vögel sind wahre Überflieger: Sie sind erstaunlich intelligent, haben ihr GPS eingebaut im Schnabel und legen 11.000 Kilometer im Nonstop-Flug zurück. Die Sendung "Quarks & Co" hat am 06.04. gezeigt, zu welchen Höchstleistungen Vögel fähig sind. Auf der Seite http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2010/0406/uebersicht_voegel.jsp finden Sie einen Link zum WebTV, wo Sie die ganze Sendung nochmals anschauen können. Darüber hinaus finden Sie dort eine Menge weiterer Infos rund um das Thema, z.B. "Wie Zugvögel ihren Weg finden".

Lärm bedroht die Meere - Bau von Windkraftanlagen verursacht Hörschäden bei Walen
Das Aufstellen von Windkraftanlagen im Meer verursacht einen für die Meeresbewohner infernalischen Lärm. Um vor allem Wale und Delfine vor Hörschäden zu schützen, muss eine schonendere Methode gefunden werden. Schließlich sind viele weitere Windparks in Planung.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=25896785

Der Heringshai fällt auch noch durch - enttäuschende Resultate der CITES-Konferenz
Die Ergebnisse der CITES-Konferenz sind fast durchweg enttäuschend. Immerhin gibt es neben vielen Verlierern wie den Haien, den Thunfischen oder den Korallen wenigstens einige wenige Gewinner: Die Elefanten in Tansania und Sambia bleiben weiterhin in der höchsten Schutzkategorie.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=25896764

Eichenprozessionsspinner – Gefahr für Leib und Leben?
Im Raum Rottenburg bis Reutlingen, aber auch in Teilen des Albvorlandes gibt es immer mal wieder Berichte, wonach die Städte und Gemeinden sich mit den Gefahren auseinandersetzen müssen, die von den Raupen des Eichen-Prozessionsspinners ausgehen könnten. Schnell wird hier die "Katastrophenkeule" geschwungen, indem z.T. heftige Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. die großflächige Bekämpfung mit Insektiziden oder anderen Stoffen, die diesen "Übeltätern" den Garaus machen sollen. In den meisten Fällen sind derartige Maßnahmen völlig überzogen und richten sogar Schäden an der heimischen Tierwelt an. Dabei wäre ein Absperrband mit Hinweistafel fast immer völlig ausreichend. Wir haben die Werbeaktion einer Bekämpfungsfirma bei den Gemeinden zum Anlass genommen, über das "Problem" näher zu informieren.
Mehr auf unserer Homepage unter http://tinyurl.com/y8cg9aj.

"Afrikaner" schwimmen auf dem Salenhof-Weiher?
Eine interessante Beobachtung machte Hans Hermann aus Haigerloch-Stetten dieser Tage.
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/natur/beob/nilgans.htm

Mönchsgeier Vogel des Jahres in Spanien
SEO/Birdlife Spanien hat den Mönchsgeier zum Vogel des Jahres gemacht. Mit nun (lt. SEO) über 2.000 Paaren ist die Entwicklung des Mönchsgeiers in Spanien eine große Erfolgsgeschichte.
Mehr dazu (auf Spanisch): http://www.seo.org/programa_intro.cfm?idPrograma=88

Intelligente Rabenvögel: Die Affen der Lüfte
Fundstück aus der "Zeit" von 2007 – immer wieder spannend zu lesen: Sie observieren, taktieren und betrügen: Raben vollbringen Denkleistungen, die denen von Schimpansen ähneln.
Mehr unter http://www.zeit.de/2007/26/N-Raben?page=all

Sonnenschutz und eingebautes Fernglas - Anatomie der Vögel
Auf große Entfernung erkennen Vögel millimetergroße Insekten oder Beutetiere aus dem Flug. Wie ist das möglich? Spezielle Eigenschaften des Körpers stärken ihre Sehkraft. Zum Beispiel das Wackeln mit dem Kopf oder der 360°-Rundum-Blick sind im Kampf ums Überleben unverzichtbar.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=23644799

Landesgeodatenportal: Zugang zu allen Geodaten
Die EU hat ihre Mitgliedsstaaten verpflichtet, Geodaten für jedermann zugänglich zu machen (sog. INSPIRE-Richtlinie). In Baden-Württemberg wird dieser öffentliche Zugang künftig über das Landesgeodatenportal möglich sein: http://www.geoportal-bw.de/viewer.html. Sobald Sie den Nutzungsbedingungen zugestimmt haben, können Sie dort z.B. auch aktuelle Luftaufnahmen finden, wenn Sie unter "Suche nach Flurstücken" eine Gemeinde und ein voreingestelltes Flurstück auswählen und dort dann den Bildausschnitt entsprechende verschieben und einen Vergrößerungsfaktor einstellen. Auch über die Suche nach Adressen ist so etwas möglich.

Veröffentlichungen aus "Limicola" online zu haben
Heiko Seyer macht in der Greifvogel-Yahoogroup auf einen interessanten Link aufmerksam: Unter dem folgenden Link http://www.limicola.de/downloads.html sind u.a. Beiträge zur Bestimmung des Raufußbussards, zur Unterscheidung von Wiesen-, Korn- und Steppenweihe sowie von Schrei-, Schell- und Steppenadler zu finden. Aktuell ist gerade der Raufußbussard hoch interessant.

Kollision von Greifvögeln mit Windenergieanlagen
Das Foto eines Wespenbussards, der wenige Meter vor der sich drehenden Rotorspitze zurückschreckt und damit einen Zusammenstoß gerade noch verhindern kann, illustriert auf beeindruckende Weise die Kollisionsgefahr an Windenergieanlagen (WEA), der insbesondere Vogelarten ausgesetzt sind, die eigentlich mit einem sehr guten optischen Sinn ausgestattet sind. In den letzten Jahren gab es auch in der Hellwegbörde und auf der Paderborner Hochfläche einige Zufallsfunde von toten Greifen unter WEA: 2 Rotmilane, 1 Wanderfalke und 1 Uhu. Mehr unter http://tinyurl.com/ydszt2q. Heiko Illner hat noch mehr gefunden. Er schreibt in der Greifvogel-Yahoogroup: "Bei der Suche nach einem aktuellen Bericht des norwegischen Untersuchungsprojektes (URL des letzten http://www.nina.no/archive/nina/PppBasePdf/rapport/2009/505.pdf, welches sich eingehend mit den Effekten von Windenergieanlagen auf Vögel, z.B. Seeadler beschäftigt, fand ich unter http://www.birdlife.no/organisasjonen/pdf/200910_smola_vindpark_rapport.pdf einen neuen Bericht."

Wir haben es längst gewusst: Spritzmittel reduzieren die Artenvielfalt
Eine Europäische Studie belegt, was jeder Naturfreund draußen in der Landschaft schon lange bemerkt hat: Spritzmittel verringern die Artenvielfalt. Einen Bericht dazu finden Sie beispielsweise in der "Zeit" unter http://tinyurl.com/yfbxnzh

Positionspapier „Naturverträgliches Geocaching“
Der Deutsche Wanderverband (DWV) unter Präsident Dr. Rauchfuß (Schwäbischer Albverein), seine Jugendorganisation Deutsche Wanderjugend (DWJ) und GARMIN Deutschland, Marktführer von GPS-Outdoorgeräten, kooperieren miteinander und werben für naturverträgliches Geocaching. In ihrem gemeinsamen Positionspapier "Naturverträgliches Geocaching" bekennen sich die Kooperationspartner dazu, die Freizeitaktivität Geocaching zu fördern und gleichzeitig für ein naturverträgliches Verhalten bei der modernen Schatzsuche zu werben.
Infos zum naturverträglichen Geocaching geben auch die Internetseiten des Bundesamts für Naturschutz (BfN). www.LNV-bw.de/nl10-02/Geocaching.pdf, www.geocaching.de und www.bfn.de/natursport/info/

Vier Millionen Bergfinken auf einmal
Am 04. Februar berichtet Stefan Wehr im German Birdnet: "Letztes Wochenende waren wir im südlichen Schwarzwald bei einem Schlafplatz von Millionen von Bergfinken. Näheres und den genauen Treffpunkt gibt's auf http://bazonline.ch/basel/land/Treffen-von-vier-Millionen-Bergfinken/story/22482455. Die Bergfinken übernachten dort schon seit Ende Dezember. Leider habe ich darüber hier im GBN gar nichts gelesen. Ich habe daraus eine neue Seite auf meiner Homepage gemacht: http://www.vogelstimmen-wehr.de/bergfinken.htm" Brigitte Pehlke und Hans Hermann waren vor wenigen Tagen ebenfalls im Lindautal und konnten alles mit eigenen Augen bestaunen.

Geiercrash - Windenergieanlagen als Risiko für Großvögel
Im aktuellen Newsletter des Internationalen Bartgeier-Monitorings wird auf einen kurzen Film aufmerksam gemacht, der bei YouTube unter http://www.youtube.com/watch?v=9srPoOU6_Z4 veröffentlicht wurde.
Mehr über das Bartgeier-Programm unter http://www.gyp-monitoring.com/.

Dokumentarfilm über die Bedrohungen unseres Heimatplanenten Erde
Home ist ein freier Dokumentarfilm des französischen Fotografen und Journalisten Yann Arthus-Bertrand. Der Film besteht weitgehend aus Luftaufnahmen, die mit einer hochauflösenden Digitalkamera in über 50 Ländern auf allen Kontinenten der Erde gedreht wurden. Am 5. Juni 2009, dem Weltumwelttag, wurde er weltweit gleichzeitig im Kino, auf DVD, im Fernsehen und im Internet veröffentlicht. In Paris wurde er auf Großleinwänden vor dem Eiffelturm gezeigt.
Mehr im Archiv. Dort finden Sie auch eine hochauflösende deutsche Version zum Download.

Amsel, Drossel, Fink und Star - Wie überleben Vögel im Winter?
Die meisten Vögel verlassen uns im Herbst, um im Süden zu überwintern. Doch es gibt Vögel, die hier bleiben und zudem wach und mobil sind. Welche Vögel sind das, wie schaffen sie es, sich den harten Bedingungen wie Nahrungsmangel und Minusgraden zu widersetzen, und warum bleiben sie überhaupt hier?
Mehr unter http://tinyurl.com/yzvxqtp

Zeichentrickfilme der BUNDJugend
Passend zu Klimakonferenz kommende Woche in Kopenhagen: http://www.youtube.com/bundjugend#p/f/10/NmxAtncNgbw
http://www.youtube.com/bundjugend#p/f/0/8jHRgAOP2Bs

BUND-Studie "Nanosilber – der Glanz täuscht"
Nanosilber ist das in Alltagsprodukten am häufigsten eingesetzte Nanomaterial. Oberflächen soll damit eine keimtötende Wirkung verliehen werden. Die neue BUND-Studie "Nanosilber – der Glanz täuscht" zeigt die Risiken der Verwendung von Nanosilber und gibt einen Überblick über die heute in Deutschland bereits erhältliche Produktpalette. Das Spektrum reicht dabei von sinnvollen Anwendungen im medizinischen Bereich bis zu Produkten mit zweifelhaftem Nutzen, wie eine den Körpergeruch hemmende Ausrüstung von Socken.
Mehr Infos und Download unter http://tinyurl.com/yb2fssd

Vögel sehen das Magnetfeld der Erde
Millionen von Zugvögeln machen sich in jedem Jahr auf den Weg in wärmere oder kältere Gebiete der Erde. Ihr Navigationssystem funktioniert äußerst präzise. Die Orientierung am Magnetfeld der Erde spielt dabei die entscheidende Rolle. Zu den großen Mysterien der Biologie gehörte bisher die Frage, welche sensorischen Mechanismen den Vögeln erlauben, das Magnetfeld wahrzunehmen. Manuela Zapka und neun weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe „Neurosensorik – Animal Navigation“ unter Leitung des Oldenburger Biologen und Lichtenberg-Professors Prof. Dr. Henrik Mouritsen hat dieses Geheimnis nun gelüftet.
Mehr im German Birdnet unter http://tinyurl.com/yzeqnvb.

Mehr Dino als Vogel
Der Archaeopteryx gilt als ein Bindeglied zwischen Dinosauriern und Vögeln. Jetzt haben Wissenschaftler allerdings die Knochen des Urvogels untersucht und Ernüchterndes herausgefunden: Er war weniger eng mit den Vögeln verwandt als bisher gedacht, sondern innerlich eher ein Dino.
Mehr im German Birdnet unter http://tinyurl.com/yf6ed83.

Ahoi! Die natürliche Havel ruft.
Film über den Besuch der Michael-Otto-Stiftung an der Havel Die Michael Otto Stiftung hat in den letzten drei Jahren das Havelprojekt maßgeblich unterstützt. Der Film zeigt den Unternehmer Dr. Michael Otto bei seinem Besuch an der Havel. Michael Otto erklärt, warum er den NABU unterstützt und warum ihm gerade das Havelprojekt am Herzen liegt, für das auch im Naturschutzbüro Handys gesammelt werden.
Mehr unter http://tinyurl.com/y8nqbnx.

Winterschlaf und Winterruhe: Wie Tiere im Winterschlaf die kalte Jahreszeit überstehen
Wie Winterschläfer schlafen gehen, ist nicht eindeutig geklärt. Den Impuls zum Schlafen geben nicht herbstliche Temperaturen oder Nahrungsmangel. Vielmehr spielen der Jahresrhythmus der "inneren Uhr", hormonelle Umstellungen und die Tageslänge eine Rolle.
Mehr unter http://tinyurl.com/yfw9k69

Ein neuer Wurm im Wattenmeer nach 30 Millionen Jahren endlich entdeckt
Genetische Untersuchungen zeigen, dass sich der Schwarze Wattwurm schon vor 30 Millionen Jahren vom Gemeinen Wattwurm getrennt hat. Doch erst jetzt fanden niederländische Forscher heraus, dass es sich um zwei verschiedene Arten handelt.
Lesen Sie weiter unter http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/sonstigetiere/sonstige/11715.html

Ist die Förderung von Solarstrom durch das EEG eine Subvention?
Aus dem Newsletter des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.(SFV):
"Bei der Förderung des Solarstroms durch das EEG handelt sich definitiv nicht um eine Subvention aus Steuermitteln! Vielmehr wird der Strom aus den Solarfreiflächenanlagen, wie auch aus Hausdachanlagen und Windanlagen ganz regulär durch die Stromverbraucher bezahlt. Je mehr Strom verbraucht wird, desto mehr muss der Stromkunde bezahlen. Derzeit erhalten die Stromverbraucher einen Strommix aus 85 Prozent konventionell hergestelltem Strom und 15 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien. Sie bezahlen für die 85 Prozent konventionell hergestellten Strom den Preis, den die Stromwirtschaft verlangt und für den Strom aus Erneuerbaren Energien zahlen sie den Preis, den der Bundestag als Einspeisevergütung im EEG bestimmt hat."

Neue Rote Liste der gefährdeten Wirbeltierarten vorgestellt
Laut der neu veröffentlichten Roten Liste der gefährdeten Wirbeltiere ist fast die Hälfte der Arten in ihrer Existenz bedroht und bedarf unmittelbarer Hilfe. Der NABU fordert die neue Bundesregierung daher zu entschlossenem Handeln gegen das Artensterben auf.
Mehr unter http://www.nabu.de/themen/artenschutz/rotelisten/11614.html

Stopp des Artensterbens: '2010-Ziel' wird nicht erreicht
Stirbt Trauerseeschwalbe noch in dieser Legislaturperiode aus? Die EU stellt das Scheitern der Maßnahmen fest, mit denen der Rückgang der Artenvielfalt in Europa bis 2010 aufgehalten werden sollte. Es droht ein verstärktes Artensterben, wenn die neue Regierung dem Artenschutz nicht mehr Raum gibt.
Mehr unter http://tinyurl.com/yfpbjzf

Glasfassaden: Todesfallen für Vögel
Durch so genannten Vogelschlag sterben täglich europaweit mehr als 240.000 Vögel, in Hamburg schätzungsweise mehrere Tausend. Hierbei werden Glasfassaden von Bürogebäuden oder Wintergärten zur tödlichen Falle. Ein Spezialglas hilft nun, den Vogelschutz und transparente Architektur zu verbinden.
Mehr unter http://hamburg.nabu.de/themen/vogelschutzglas/index.html

Vogeltod an Glasscheiben - Schweizer TV-Film (Vogelwarte Sempach)
In der Schweiz wurde ein Fernsehbeitrag zum Problem "Vogeltod an Glasscheiben" gesendet, dessen Dimension noch immer schlicht unterschätzt wird: Im Netz ist er derzeit noch zu sehen unter http://videoportal.sf.tv/video?id=a6611691-8504-43ed-868a-af6d2700f831.

Bei Flaute springt das Kraftwerk im Keller an
Lichtblick und Volkswagen wollen zeigen, dass auch ohne Atomstrom Versorgungsengpässe überwunden werden können. 100.000 dezentrale Kraftwerke in Kellern von Privathäusern sollen bald gleichzeitig Strom und Wärme produzieren.
Mehr unter http://www.nabu.de/themen/energie/atomkraft/11526.html".

Wenn Meisen zu Killern werden
Mit hungrigen Kohlmeisen ist nicht zu spaßen. Wird das Futter im Winter richtig knapp, fallen sie über schlafende Zwergfledermäuse her und fressen sie auf. Das haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Pöcking bei München beobachtet.
Lesen Sie weiter unter http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4675674,00.html.

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