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Archiv Nachrichten

Hier finden Sie ältere Nachrichten, die im laufenden Kalenderjahr auf unserer Startseite standen. Das Datum gibt an, wann die Nachrichten ins Archiv verschoben wurden.

23.03.2017

Zwergschnepfe: Kollision mit Straßenfahrzeug
Eine junge Waldschnepfe wurde Mitte Januar dem Vogelschutzzentrum Mössingen gemeldet. Die Mitarbeiter waren von Anfang an skeptisch… ein Jungvogel zu dieser Jahreszeit? Als dann eine Frau aus Tübingen diesen angeblichen Jungvogel vorbeibrachte, stellte sich schnell heraus, dass es sich keinesfalls um eine Wald- sondern um eine Zwergschnepfe handelte. ▶▶ mehr

Naturtagebuch: Preisträgerin aus dem Landkreis Tübingen
Die Kinder sammeln, zeichnen und pressen Wildblumen, basteln Nistkästen, beobachten die Entwicklung von Entenküken, untersuchen unter dem Mikroskop das Leben in einem Wasser­tropfen oder erleben das Verstreichen der Jahreszeiten am Lieblingssee, in der Kulturlandschaft oder im Wald. Jedes Jahr begleiten für den Wettbewerb der BUNDjugend Baden-Württemberg junge Naturforscher*innen im Alter von 8 bis 12 Jahren ein Tier, eine Pflanze oder ein Biotop. Ihre Beobachtungen und Erkenntnisse dokumentieren sie in ihren ▶▶ Naturtagebüchern.

Elefanten - die schlaflosen Riesen
Elefanten sind die neuen Rekordhalter im Wachbleiben - und belegen damit einmal mehr: je größer der Körper, desto geringer das Schlafbedürfnis.
▶▶ http://www.spektrum.de/news/elefanten-nur-zwei-stunden-pro-nacht/1440498

Der Kahlgesichtige Saki lebt noch
Während der letzten Jahrzehnte tauchten nur wenige Exemplare des rätselhaften Affen auf - alle waren tot. Einer Expedition gelang jetzt der Nachweis lebender Tiere.
▶▶ http://www.spektrum.de/news/der-kahlgesichtige-saki-lebt-noch/1440464

Lanzettblättrige Glockenblume als eigene und bedrohte Art identifiziert
Senckenberg-Wissenschaftler haben den Artstatus der Lanzettblättrigen Glockenblume untersucht. In ihrer kürzlich im Fachjournal "AoB Plants" veröffentlichten Studie kommen sie zu dem Schluss, dass es sich bei der Pflanze um eine eigene Art handelt, die zudem bedroht ist. Die Pflanze ist nur in zwei Gebieten Deutschlands – im hessischen Taunus und im Pfälzer Wald – zu finden und könnte in Zukunft von verwandten Arten verdrängt werden.
▶▶ http://idw-online.de/de/news668704

Einmaliger Anblick: Erstmals True-Wal unter Wasser gefilmt
True-Wale (Mesoplodon mirus) verstehen es normalerweise meisterlich, sich vor den Blicken neugieriger Forscher zu verbergen. Die Meeressäuger aus der Familie der Schnabelwale wagen sich nur selten in Küstennähe und verbringen rund 90 Prozent ihrer Zeit unter Wasser. Sie können in beachtliche Tiefen tauchen und selbst drei Kilometer unter der Wasseroberfläche noch auf Nahrungssuche gehen. Vieles über sie liegt daher bislang noch im Dunkeln.
▶▶ http://www.spektrum.de/alias/bilder-der-woche/seltener-true-wal-erstmals-gefilmt/1440660

Stromnetzplanung für die Ostsee fragwürdig
Die Offshore-Windkraft gilt als wichtige regenerative Energiequelle. Doch Bau, Betrieb und Netzanbindung von Offshore-Windkraftanlagen gefährden Meeressäuger und Vögel erheblich. Ihr Ausbau in der Ostsee muss daher auf ein Minimum beschränkt werden. ▶▶ mehr

Naturschutz und Tourismus – Ein mögliches Erfolgsmodell auf der Insel Usedom
Naturschutz und Renaturierungsmaßnahmen sind für den Tourismus eine besonders nachhaltige Entwicklungsmöglichkeit. Der umweltverträgliche Tourismus auf der Insel Usedom könnte ein Erfolgsmodell werden. 2016 waren erstmals über 1 Mio. Besucher zu Gast.
▶▶ http://idw-online.de/de/news668786

Das Comeback der Gartenstadt
Was können Stadtplaner aus der mehr als 100 Jahre alten Idee der Gartenstadt lernen? Eine vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) veröffentlichte Forschungsarbeit reflektiert die Entwicklung von Gartenstädten, stellt Fallbeispiele vor und zeigt, wie sich die Gartenstadtidee neu interpretieren lässt. ▶▶ http://idw-online.de/de/news668775

Gemeinsam für den Artenschutz: Vom Feld bis an die Ladentheke
Rund 28.000 Tier- und Pflanzenarten gelten weltweit als gefährdet. Ein Problem, das uns zunehmend auch auf den heimischen Wiesen und Feldern begegnet. Denn wo der Mensch das Land intensiv bearbeitet, bleibt weniger Platz für Ackerwildkräuter, Feldvögel und Insekten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. verbinden im Modellprojekt »Landwirtschaft für Artenvielfalt« jetzt die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte mit dem Naturschutz und erhalten hierbei Unterstützung von einem der größten Lebensmittelhändler Deutschlands. ▶▶ http://idw-online.de/de/news668924

16.03.2017

Stellungnahme zum BP Martinstraße II und Flächennutzungsplan in Hechingen
"Erneut zeigt sich, dass die auf langfristige Geltung ausgerichteten Flächennutzungs¬planungen mit ihrer Festlegung der zukünftigen (baulichen) Entwicklung häufig nur so lange Beachtung finden, wie nicht dringende Bebauungswünsche an die Kommunen herangetragen werden." Ein solcher Satz könnte sich in vielen Stellungnahmen zu derartigen Vorhaben wieder finden. Die Naturschutzverbände waren im vorgezogenen Verfahren beteiligt worden und der NABU Hechingen hat stellvertretend für sie zur Planung in Hechingen Stellung bezogen. Man darf gespannt sein, in welchem Umfang die Anregungen aufgegriffen werden.
Die ganze Stellungnahme finden Sie ▶▶ hier.

Wie wichtig ist der ländliche Raum? NABU: Für Naturnahe Landwirtschaft
"Jetzt gilt es Farbe zu bekennen: Steht Grün-Schwarz in Baden-Württemberg für eine nachhaltige Förderung des ländlichen Raums oder für die Verteilung von Steuermillionen nach dem Gießkannenprinzip?", fragt der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle mit Blick auf eine Bundesratsinitiative, über die am Montag (20.2.17) in Berlin beraten wird. Demnach sollen bundesweit 15 statt bislang 4,5 Prozent der Mittel aus der ersten in die zweite Säule der Agrarförderung verschoben werden, um bäuerliche Familienbetriebe und die nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum zu stärken. Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben den Antrag eingebracht. ▶▶ Mehr

Im Blickpunkt: Photovoltaik auf Freiflächen
Solarstromproduktion auf Grünland und Ackerflächen? In den vergangen Jahren hatte sich der Gesetzgeber im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) noch dagegen ausgesprochen. Freiflächenanlagen waren nur in wenigen Fällen erlaubt, beispielsweise auf Konversionsflächen oder auf Seitenrandstraßen entlang von Autobahnen. Doch mit der jüngsten Reform des EEG könnten die engen Vorgaben zur Flächenkulisse bei der Förderung von Solarstrom aufgeweicht werden. Über eine Öffnungsklausel im EEG 2017 werden die Länder ermächtigt, Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten für Freiflächenanlagen zu öffnen. Aus Naturschutzsicht muss man das allerdings kritisch sehen. Der LNV bezieht Position: ▶▶ http://lnv-bw.de/lnv-infobrief-februar-2017/

Insekten lieben Sturmflächen
Auf Waldflächen, die durch Stürme verwüstet wurden, gibt es rund doppelt so viele Insektenarten wie in unversehrten Wäldern, wie eine Studie der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL aufzeigt. Denn viele gefährdete Waldinsekten profitieren von den offenen Waldflächen, welche die Stürme hinterlassen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news668820

Warum sind Pandas eigentlich schwarz-weiß?
Warum der Große Panda so anders als die meisten seiner Säugetierverwandten gefärbt ist, gibt seit jeher Rätsel auf. Im Gespräch sind neben der Tarnung auch Thermoregulation oder Kommunikation mit Artgenossen. Nun sind Wissenschaftler um Theodore Stankowich von der California State University dieser Frage nachgegangen, indem sie Fellzeichnung von 195 Tierarten, darunter 39 Bären, mit Lebensweise und -raum der Tiere in Beziehung gesetzt haben.
▶▶ www.spektrum.de/news/warum-sind-pandas-eigentlich-schwarz-weiss/1440139

In MV verschwinden immer mehr Greifvogelhorste
Der Ausbau der Windkraft sorgt in Mecklenburg-Vorpommern für Konflikte. Vielerorts haben sich Bürgerinitiativen gegründet, die nicht wollen, dass in der Nähe ihrer Dörfer und Städte neue Windparks gebaut werden. Die Windräder beeinträchtigen aber auch die Natur. So dürfen in unmittelbarer Nähe zu Horsten streng geschützter Greifvögel eigentlich keine Windkraftanlagen gebaut werden. Es gibt aber offenbar Menschen, die Nester der Vögel zerstören, damit Windräder genehmigt und gebaut werden können. Lesen Sie weiter beim ▶▶ http://www.ndr.de/

Der junge Bartgeier von Anfang 2017
Eine interessante Geschichte: Durch Zufall entdeckt Dieter Höftmann Mitte Januar in Rheinland-Pfalz nahe der luxemburgischen Grenze einen offensichtlich unberingten jungen Bartgeier, der auf der Leitplanke am Straßenrand sitzt - mitten im Winter. Damit nicht genug: Einen Monat später taucht offenbar derselbe Geier im Kreis Bitburg-Prün und wenige Tage später bei Marburg auf. Die ganze bisher bekannte Geschichte finden Sie ▶▶ hier.

Wir brauchen unser Land – keine Ölpalmen!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Die Regierung der Philippinen will auf den Inseln Palawan und Mindanao den großflächigen Anbau von Ölpalmen vorantreiben und holt vor allem malaysische Investoren ins Land. Doch diese Entwicklung zerstört nicht nur die letzten Urwälder, sondern auch die traditionelle Lebensweise und die Kultur der Ureinwohner – und die Zukunft ihrer Kinder." Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Als Shell noch vor dem Klimawandel warnte
1991 war noch keine Lobbyarbeit angesagt: In einem Lehrfilm erklärte der Ölkonzern minutiös die Dramatik des zu erwartenden Klimawandels. Diesen Film haben Journalisten des niederländischen Magazins "De Correspondent" und des britischen "The Guardian" ausfindig gemacht. Darin warnte das Unternehmen vor den dramatischen Auswirkungen des durch steigende CO2-Konzentrationen ausgelösten Klimawandels.
▶▶ http://www.spektrum.de/news/als-shell-noch-vor-dem-klimawandel-warnte/1440151

Mikroplastik in der Umwelt: Von der Nanoforschung lernen
Plastik und Mikroplastik – also zu kleinen Partikeln zerriebener Kunststoff – sind heute als Abfallprodukte in der Umwelt weit verbreitet. Die Forschung beginnt erst ihren Einfluss auf die Ökosysteme zu verstehen. Umwelt-GeowissenschaftlerInnen um Thilo Hofmann von der Universität Wien haben nun gezeigt, was man aus der Nanoforschung für die Analyse und Expositionsbewertung von Mikroplastik lernen kann und welche Fehler nicht wiederholt werden sollten. Ihre Studie erschien jetzt als Feature in der renommierten Fachzeitschrift "Environmental Science & Technology". ▶▶ http://idw-online.de/de/news669080

Erfolg! Die BayernLB steigt aus
Linda Neddermann von Campact schreibt: "Das hat gesessen – und wie! Die Bayerische Landesbank steckt kein weiteres Geld in die Fracking-Pipeline in North-Dakota. Den ursprünglichen Kredit müsse die Bank aus vertragsrechtlichen Gründen zwar auszahlen, werde dann aber aus der Finanzierung aussteigen, teilte Vorstandschef Dr. Johannes-Jörg Riegler mit. Das bedeutet: Die Anschlussfinanzierung für die "Trump-Pipeline" fällt weg. Ein toller Erfolg! Leider gibt es einen Wermutstropfen: Der Ausstieg der Bayerischen Landesbank wird den Pipeline-Bau wohl nur erschweren, nicht stoppen …" ▶▶ http://www.br.de/nachrichten/bayernlb-dakota-access-100.html

09.03.2017

Mit den Alb-Guides 2017 unterwegs auf der Zollernalb
Die NABU-Alb-Guides haben ihr neues Programm vorgelegt. Auf 41 individuell gestalteten Touren führen Sie die Alb-Guides in die einzigartige Natur der Zollernalb. Die Touren laden zum Wandern und Entdecken eines der schönsten Fleckchen in Baden-Württemberg ein.
Die Broschüre gibt's kostenlos (gegen Portoersatz) ▶▶ hier

Bürgerentscheid: Dotternhausener akzeptieren Abbaugrenzen nicht
Das aus Sicht des Naturschutzes zunächst positive Ergebnis des Bürgerentscheids in Dotternhausen wird zu Recht nicht als Ohrfeige für den Gemeinderat oder die Firma Holcim aufgefasst. Aus unserer Sicht ist der Wunsch dieser deutlichen Mehrheit als Verpflichtung zu sehen, sich von scheinbar unausweichlichen "Automatismen" zu lösen und im Sinne der Abstimmung einen möglichst großen Teil der Plettenberg-Hochfläche erhalten zu helfen. Die Naturschutzverbände im Zollernalbkreis sind bereit, an einer Kompromissfindung mitzuarbeiten.
Mehr zum Bürgerentscheid finden Sie unter anderem ▶▶ hier im Zollern-Alb-Kurier aber auch anderswo in der Tagespresse.

Warum sterben Komodowarane nicht am eigenen Speichel?
Komodowarane sind gefürchtete Jäger: Mit ihren Bissen und Bakterien in ihrem Speichel infizieren sie ihre Beute tödlich. Sie selbst bleiben aber gesund. Warum? Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Räuber und Beute – Wissenschaftler untersuchen Interaktionsverhalten von Wolf und Rotwild
Erstmalig gelang es Wildbiologen in Deutschland Rotwild und Wolf im selben Gebiet mit GPS- Halsbandsendern auszustatten. Die Wissenschaftler vom Fachgebiet für Wildbiologie, Wildtiermanagement & Jagdbetriebskunde (FWWJ) der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) können somit das unmittelbare Interaktionsverhalten des Raubtieres und seiner potentiellen Beutetiere untersuchen. Die Wildtiere leben auf der rund 2.600 Hektar großen Naturerbefläche "Glücksburger Heide" im Landkreis Wittenberg.
▶▶ Link: http://idw-online.de/de/news668396

NABU und Alnatura verleihen Förderpreis an 18 neue Bio-Bauern
"Gemeinsam Boden gut machen": Um den Wechsel von konventioneller auf biologische Landwirtschaft zu erleichtern, unterstützen der NABU und Alnatura 18 Landwirte mit 430.000 Euro Fördergeld. Neue Bewerbungen sind ab März möglich. ▶▶ Mehr

Keine leichtfertige Bebauung von Ackerflächen!
Wird das Baugesetzbuch wie geplant geändert, könnten künftig Ackerflächen schnell und unkompliziert in Wohnbauland umgewandelt werden. Mögliche negative Umweltauswirkungen müssten dabei nicht geprüft werden. Der NABU lehnt diese Regelung des Gesetzentwurfs vollständig ab. ▶▶ Mehr

Über 1.000 Kirchtürme sind Wohnzimmer für Dohle, Turmfalke und Co
Vor wenigen Tagen wurde die 1.000er Marke geknackt: Inzwischen bieten über 1.000 Kirchen in Deutschland ihre Türme bedrohten Vögeln und Fledermäusen als Unterschlupf an. Seit nunmehr 10 Jahren läuft die NABU-Aktion "Lebensraum Kirchturm". Spitzenreiter bei der "Wohnraum­beschaffung" ist Baden-Württemberg mit über 212 ausgezeichneten Kirchen, gefolgt von Thüringen mit 150 und Niedersachsen mit 140 artgerechten Kirchtürmen. ▶▶ Mehr

Die Eisente – Seevogel des Jahres 2017
Besorgt blicken derzeit die Meeresnaturschützer und Vogelkundler auf eine Entenart, die in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist, aber gerade erst zum Seevogel des Jahres 2017 erklärt wurde - die Eisente. Diese mittelgroße, wunderschön gezeichnete Ente brütet in den arktischen und subarktischen Tundren Skandinaviens und Sibiriens und überwintert in großen Zahlen in der Ostsee. In den deutschen Meeresgebieten, insbesondere in der Pommerschen Bucht, findet sie eines ihrer wichtigsten Überwinterungsgebiete. Durchschnittlich wurden im deutschen Teil der Ostsee große Winterbestände von 350.000 Eisenten ermittelt. Das entspricht mit 22 Prozent einem erheblichen Anteil des westsibirischen-nordeuropäischen Gesamtbestands. ▶▶ Mehr

Mit Strom vorankommen
Verbrennungsmotoren sind im Automobilsektor nicht länger das Maß aller Dinge. Elektrische Antriebe haben begonnen, sich auf dem Markt zu etablieren. Das neue BINE-Themeninfo "Elektromobilität" (I/2017) stellt aktuelle Forschungsergebnisse zu Technik und Wirtschaftlichkeit vor. Im Mittelpunkt stehen dabei die Batterie- und Brennstoffzellentechnik, verwendete Materialien und die Auswirkungen einer wachsenden Elektromobilität für das Stromnetz.
▶▶ Link: http://idw-online.de/de/news668259

02.03.2017

BUNDjugend befasst sich mit Energiewende
Mit der dezentralen Energiewende hat sich die BUND-Jugend im Jugendhaus Insel befasst. Lara Herter stellte die Energieversorgung in Deutschlands dar. Der ▶▶ Schwarzwälder Bote berichtete.

Sind Elstern und Katzen die Ursache für den Vogelmangel?
Die vorläufigen Ergebnisse der NABU-Mitmachaktion "Stunde der Wintervögel" zeigen bei verschiedenen Vogelarten einen massiven Bestandsrückgang. Stefan Bosch, Fachbeauftragter für Ornithologie und Vogelschutz des NABU Baden-Württemberg, plädiert dafür, diese Zahlen differenziert zu betrachten und sich nicht zu vorschnellen Deutungen und Schlussfolgerungen verleiten zu lassen. ▶▶ https://baden-wuerttemberg.nabu.de/news/2017/januar/21878.html

NABU legt Programm für Kinder vor
Schneller als das gesamte Programm der NABU-Gruppen im Kreis ist das "Kinder-Programm" bereits online gegangen. Die Rosenfelder "Rosenkäfer" hatten schon im Januar mit "Tierspuren im Schnee" losgelegt. Näheres zu den Veranstaltungen für Kinder finden Sie ▶▶ hier.

gmi4kids: Wiener Pflanzenforscher präsentieren Website für Kids
Nach Botanic Quest, einer informativen Handy-Schnitzeljagd für Schüler durch den Botanischen Garten, präsentiert das Gregor Mendel Institut ein weiteres Online-Angebot für Kinder: Mit gmi4kids.com können Schülerinnen und Schüler das im Biologie-Unterricht erworbene Wissen spielerisch vertiefen. Die Spiele zu den Themen Wurzeln, Blätter und Bestäuben sollen auch die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer unterstützen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news666366

Zugverhalten junger Kuckucke erstmals im Detail verfolgt
Die Bestände von Zugvogelarten gehen in vielen Teilen der Welt stark zurück. Ein solcher Bestandseinbruch wurde auch beim Kuckuck in Großbritannien registriert. Die Ergebnisse einer 2016 veröffentlichten Telemetriestudie mit adulten Kuckucken ergab, dass die Bestandsrückgänge offenbar mit der gewählten Zugroute zusammenhängen. Die Mortalitätsrate während des Zuges bis zur Überwindung der Sahara war bei den Westziehern signifikant höher als bei nach Südosten über Italien oder den Balkan ziehenden Vögeln. Die Kenntnis der Variabilität im Zugverhalten einzelner Arten ist wichtig, um die Gründe für Populationsrückgänge bei Zugvogelarten erkennen und Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. ▶▶ Mehr

Internationale Studie zum Bestandsrückgang der Tafelente in Europa
Ein internationales Team von 29 Wissenschaftlern hat unter Mitarbeit des DDA im Magazin Wildfowl eine umfassende Studie zur Bestandsentwicklung der Tafelente in Europa und den möglichen Gründen für die in fast allen Ländern beobachteten Rückgänge veröffentlicht. ▶▶ Mehr

Mauersegler bleiben ihren Reisezielen in Afrika treu
Der Biologe Arndt Wellbrock von der Universität Siegen beobachtet seit fast fünf Jahren das Zugverhalten von Mauerseglern. Er hat unter anderem herausgefunden, dass die Vögel immer wieder dieselben Überwinterungsgebiete anfliegen. Seine Erkenntnisse hat er jetzt im "Journal of Avian Biology" einem internationalen Fachpublikum vorgestellt.
Link: ▶▶ http://idw-online.de/de/news668045

Zuhause im Fußabdruck - Mikrohabitate in Elefanten-Spuren untersucht
Senckenberg-Wissenschaftler haben gemeinsam mit internationalen Kollegen erstmalig die Fußspuren von Elefanten als Lebensraum für aquatische Tiere untersucht. Sie zeigen in ihrer kürzlich im Fachjournal "African Journal of Ecology" veröffentlichten Studie, dass sich in den Spuren der Dickhäuter bis zu 61 verschiedene Tierarten aus 27 Familien befinden. Innerhalb von fünf Tagen besiedelten bereits 410 Organismen die wassergefüllten Fußabdrücke. Die Wissenschaftler legen dar, dass Elefanten so einen bisher unbeachteten Beitrag als "Ökosystem-Ingenieure" leisten. Link: ▶▶ http://idw-online.de/de/news667927

Mehr Schutz für Fledermäuse im Wald beim Bau von Windrädern
In Deutschland gibt es 25 Fledermausarten; sie alle sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders und streng geschützt, viele sind darüber hinaus stark gefährdet. Fast alle Arten sind auf den Wald als Lebensraum angewiesen. Die fortschreitende Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen in Wäldern stellen für Fledermäuse jedoch eine Gefahr dar.
▶▶ Link: http://idw-online.de/de/news667562

Mehr als ein Viertel der europäischen Heuschrecken sind bedroht
Die Europäische Rote Liste zeigt, dass 25,7 Prozent der Heuschrecken gefährdet sind. Damit sind sie die Insektengruppe mit der höchsten Gefährdung in Europa. Die wichtigsten Gefährdungsursachen sind die Intensivierung der Landwirtschaft, die ansteigende Zahl von Feuern im Mittelmeerraum sowie Urbanisierung und touristische Erschließung von Küsten und Gebirgen. Für einige Arten war jedoch die Datenlage nicht ausreichend, um eine Einstufung in das Gefährdungssystem der IUCN vornehmen zu können. ▶▶ Link: http://idw-online.de/de/news667312

NABU-Umfrage: Deutsche wollen eine andere Agrarpolitik
Deutschlands Bürger wünschen sich eine neue Förderpolitik für die Landwirtschaft. Dies zeigt eine neue vom NABU beim Meinungsforschungsinstitut forsa in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage. Demnach unterstützen nur neun Prozent der Befragten das derzeitige System, wonach Landwirte überwiegend pauschal Gelder von der EU erhalten: Je größer ein Betrieb, desto mehr Förderung bekommen sie. Die überwiegende Mehrheit der Befragten (78 Prozent) hingegen würde eine Politik bevorzugen, die Fördergelder an die Erbringung konkreter gesellschaftlicher Leistungen koppelt, beispielsweise für den Umweltschutz. ▶▶ Mehr

EU-Kommission holt Agrarpolitik aus der Lobby-Nische
Agrarkommissar Hogan startet EU-weite Bürgerbefragung zu künftiger Ausrichtung Bis Anfang Mai können EU-Bürger ihr Votum zur künftigen Verteilung der aktuell 60 Milliarden Euro Agrar-Subventionen abgeben. Für den NABU ist klar, wohin es gehen muss. Er fordert einen grundlegenden Wandel in der Agrar- und Ernährungspolitik.
Weitere Informationen beim ▶▶ https://www.nabu.de/

Mit neuartigem Energiespeicherkonzept aus der Forschung in die Wirtschaft
Ein Wissenschaftlerteam vom Oldenburger Energieforschungszentrum NEXT ENERGY hat ein besonders kostengünstiges Energiespeicherkonzept auf Basis der Vanadium-Redox-Flow-Technologie entwickelt, das sich speziell für die Anwendung im gewerblichen Bereich sowie für landwirtschaftliche Betriebe eignet. Es zeichnet sich durch besonders hohe Sicherheit und Langlebigkeit aus. Aus dem EXIST-Forschungstransfer "ResiFlow" heraus wird mit Unterstützung von Investoren die Serienfertigung angestrebt. Einen Prototyp, der das generelle Konzept demonstriert, präsentiert das Team vom 14. bis zum 16. März 2017 in Düsseldorf auf der Messe Energy Storage Europe. Link: ▶▶ http://idw-online.de/de/news668227

Kein illegales Holz in die EU
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Liberia beherbergt einen einmaligen Naturschatz: vom Aussterben bedrohte Westafrikanische Schimpansen. In dem kleinen Land wächst mehr als ein Drittel des Upper Guinean Rainforest. Der Artenreichtum ist überwältigend. Doch die Bevölkerung ist bitterarm. Um die Armut zu bekämpfen, setzt die Regierung auf den Holzexport. Dadurch droht jedoch die ungezügelte Plünderung der Regenwälder. Laut einer neuen Studie sind alle großen Holzkonzessionen Liberias illegal. Derzeit verhandelt die EU mit Liberia über ein Holzhandelsabkommen. Damit würde Europa Holz ohne weitere Prüfung importieren, wenn Liberia die Legalität garantiert. Dass dies funktioniert, ist zweifelhaft. Vielmehr ist zu befürchten, dass illegale Konzessionen auf dem Papier für legal erklärt werden. Bitte fordern Sie von der EU, kein Holz von Liberias illegalen Konzessionen zu importiert." Zur Petition geht's ▶▶ hier.

Gericht bremst Elbvertiefung aus
Es gibt weiterhin kein grünes Licht für die geplante Elbvertiefung. Das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) in Leipzig hat verkündet, dass der vorliegende Planfeststellungsbeschluss zur Elbvertiefung rechtswidrig ist und nicht vollzogen werden kann. Das Gericht folgt damit überwiegend einer vom WWF unterstützen Klage der Umweltverbände BUND und NABU. "Den Behörden ist es erneut nicht gelungen, eine rechtskonforme Planung für die geplante Elbvertiefung vorzulegen – und dies nach zehn Jahren Verfahrensdauer. Die Planungsbehörden wären gut beraten, das Umweltrecht endlich ernst zu nehmen", kommentieren die Verbände.
Weitere Informationen gibt's z.B. beim ▶▶ NABU Hamburg

Der lange Arm der Agrarlobby – Hendricks stampft "Neue Bauernregeln" ein
Der NABU bedauert das abrupte Ende der viel beachteten Informationskampagne "Neue Bauernregeln" des Bundesumweltministeriums. Die Bauernregeln von Ministerin Hendricks waren auf massive Proteste gestoßen, vor allem aus Reihen des Bauernverbandes. Auch Agrarminister Schmidt hatte einen Stopp der Kampagne gefordert.
▶▶ https://www.nabu.de/news/2017/02/21991.html

23.02.2017

Wasservogel-Exkursion des NABU an den Bodensee
Bei sonnigen Himmel, aber noch kalten Frühtemperaturen machten wir uns gemeinsam auf den Weg. Umso erfreuter waren wir, dass sich an diesem Tag ein Wetterwechsel ankündigte und später am Tag neben dem sonnigen Wetter auch noch angenehme Temperaturen herrschten ...
Auf der Seite des NABU-Kreisverbands wurde jetzt ein Exkursionsbericht veröffentlicht:
▶▶ https://www.nabu-zollernalb.de/bilder-berichte/bodensee-29-01-2017/

Aufbruch von Zugvögeln nach einem Zwischenstopp ist hormongesteuert
Bei ihren langen Reisen pausieren Zugvögel. Der Zweck, Rast und Fressen, ist schlüssig. Bislang war jedoch unklar, welche Körpersignale den Weiterflug auslösen. Ein Team um Forschende der Vetmeduni Vienna identifizierte nun erstmals ein Hormon, den bekannten Appetitregler Ghrelin, als Signalgeber für das Vogelhirn. Bei "vollgefressenen" Gartengrasmücken, einer Singvogelart, war das Hormon in hoher Konzentration nachweisbar. Zusätzlich verabreicht, steigerte es den höchst aktiven Zustand der Zugunruhe und zügelte den Appetit, Die Ergebnisse, veröffentlicht im Fachjournal PNAS, bestätigen die hormonelle Steuerung von Zugvögeln und könnten auch menschliche Essstörungen erklären. ▶▶ Link: http://idw-online.de/de/news667542

Der NABU ruft zur Meldung von Kiebitzen auf
Der NABU ruft ab sofort dazu auf, gesichtete Kiebitze über die Naturbeobachtungs-Webseiten Ornitho.de oder NABU-naturgucker.de zu melden. Mit der Aktion will der NABU mehr über die gefährdete Art erfahren. Mehr beim ▶▶ https://www.nabu.de/

16.02.2017

Die ersten Veranstaltungsprogramme sind fertig
Die Naturschutzverbände im Kreis basteln fleißig an ihren Veranstaltungsprogrammen und sobald wir von der Veröffentlichung Kenntnis erhalten, werden wir sie hier verlinken. Die meisten sind zwar noch in der Endredaktion, doch einzelne sind schon im Internet zugänglich:
▶▶ AG Schmetterlinge im Zollernalbkreis
▶▶ Bund Naturschutz Alb-Neckar, Albstadt (BNAN)
▶▶ BUND Zollernalb
▶▶ IGNUK
▶▶ NABU Zollernalb (bis einschließlich März)
▶▶ Sonnenenergie Zollernalb

Vorträge der Naturschutztage 2017 jetzt im Internet abrufbar
Wer an den Naturschutztagen am Bodensee teilgenommen hat möchte sich vielleicht die Folien des ein oder anderen Vortrags nochmal genauer ansehen. Aber auch wer nicht teilnehmen konnte wird in der Fülle der Themen sicherlich Interessantes finden (Windkraft und Artenschutz, Vogelschlag an Glasflächen, Verantwortungsarten, Arktis, Regenwälder, Nachhaltige Wirtschaft…). Wie in den Vorjahren haben einige Vortragende ihre Präsentationen oder ihr Vortragsskript zur Verfügung gestellt.
Zu den Dateien, die jetzt zum Download stehen, gelangen Sie, indem Sie ▶▶ hier klicken.

Insektensterben: Offener Brief an MP Kretschmann, Minister Untersteller und Hauk
Kurz vor Weihnachten wurde vom Freiburger Entomologischen Arbeitskreis ein offener Brief zum Thema Insektensterben an Ministerpräsident Kretschmann und die Minister Untersteller und Hauk verschickt.
Dieser Brief wird von vielen Naturschutzorganisationen und auch der AG Schmetterlinge im Zollernalbkreis unterstützt. In der ▶▶ Badischen Zeitung ist ein lesenswerter Artikel dazu erschienen und der BUND Südlicher Oberrhein hat das Ganze gut aufbereitet:
▶▶ http://www.bund-rvso.de/insektensterben-offener-brief.html

Vogel entpuppt sich als Frosch
Meldung von der ▶▶ Naturgucker-Facebook-Seite: "Dass sich Kaulquappen in Frösche verwandeln, haben wir (hoffentlich) bereits in der Schule gelernt. In Indien hat sich kürzlich aber ein Vogel in einen Frosch verwandelt – irgendwie zumindest. An der Westküste des Subkontinents kann man viele Tierstimmen hören und eine davon hatte man bislang einem dort lebenden Eisvogel, dem Braunliest (Halcyon smyrnensis), zugeschrieben. Doch dann sah der einheimische Förster C. R. Naik bei einer seiner Erkundungsrunden einen Frosch, der diese Rufe von sich gab. Zum Glück war er geistesgegenwärtig und fertigte mit seinem Handy eine Tonaufnahme an."
Mehr dazu unter ▶▶ http://www.birdlife.org/asia/news/frog-mistaken-for-bird (Englisch).

Petition "Rettet die Schwarzstörche im Eiterbachtal!"
Ein furchtbarer Neujahrsbeginn für die letzten Schwarzstörche im Odenwald! Wie wenig inzwischen der Schutz streng geschützter Tierarten bei der Genehmigung von Windkraftanlagen in Hessen zählt, wurde am letzten Werktag des Jahres 2016 deutlich: Das Regierungspräsidium Darmstadt hat am 30.12.2016 den Bau von Windkraftanlagen inmitten eines der entlegensten Waldgebiete des Naturparks Odenwald genehmigt - obwohl im Projektgebiet Schwarzstörche brüten und leben.
Natürlich sind vom Bau der Windkraftanlagen nicht nur Schwarzstörche betroffen: Während die Gutachter der Darmstädter Entega im Projektgebiet kaum eine relevante Tierart zu finden vermochten legte der NABU eine Liste vor die sich wie das "Who is Who" der bedrohten Arten: Uhu, Mopsfledermaus, Wespenbussard, Habicht, Rotmilan, Schwarzmilan u.v.m. sind von dem Vorhaben bedroht. Vor der Genehmigung wurden dem Regierungspräsidium Darmstadt über 50 betroffene Horste von gefährdeten Arten gemeldet.
Weitere Details zur Petition finden Sie ▶▶ hier.

Johannes Enssle im Gespräch über den Vogel des Jahres
Der Waldkauz ist der Vogel des Jahres 2017. NABU-Landesvorsitzender Johannes Enssle spricht im Interview darüber, warum der Waldkauz wichtig für die Natur ist, seine eigenen Erlebnisse mit dem Tier und was jeder Einzelne für seinen Schutz tun kann. ▶▶ Mehr

Wildtiere im Zirkus verbieten
Über Change.org erreicht uns die folgende Petition von Holger Friedrich: "Strahlende Kinderaugen - mit genau dieser Argumentation versuchen Zirkusbetriebe Erwachsene emotional zu erreichen. Und tatsächlich ist es so, dass Kinder die Auftritte von Wildtieren meist mit großer Spannung verfolgen. Das Leben der Tiere hinter den Kulissen, die Dressurmethoden, meist winzige Gehege/ Käfige und die nie enden wollenden Transporte von einem Veranstaltungsort zum anderen, entzieht sich ihrer Kenntnis. Zirkus JA, Wildtiere NEIN. Auch Clowns und Akrobaten lassen Kinderaugen strahlen."
Aus diesem Grund ist nun ein Wildtierverbot in der Diskussion. Gegen ein drohendes Wildtierverbot im Zirkus regt sich jedoch massiver Widerstand." Weitere Informationen gibt's bei ▶▶ change.org.

Sat1 Sendung "Norberts Zoo" stoppen!
Eine weitere Petition, diesmal von Ruth Stolzewski, erreicht uns: "Am 01.02. startete Sat1 eine vierteilige Dokusoap mit dem Titel "Norberts Zoo" über die "größte Zoohandlung der Welt" Zoo Zajac in Duisburg. "Zoo Zajac" steht schon seit Jahren in der Kritik von Tierfreunden. In dieser Zoohandlung werden nicht nur exotische Tiere mit hohen Ansprüchen an ihre Haltung - wie z.B. Faultiere und Affen - verkauft, sondern auch Hundewelpen. Tiere sind keine Ware! Exotische Tiere haben in deutschen Wohnzimmern nichts verloren!"
Aus diesem Grund soll nun erreicht werden, dass die Sendung abgesetzt wird. Weitere Informationen erhalten Sie bei ▶▶ change.org.

Sie kämpfen für uns alle! Bitte unterschreibt: Holzfäller raus aus dem Wald!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Im Norden Malaysias lebt das friedfertige Volk der Temiar im Einklang mit der Natur. Doch jetzt ist ein Kampf ums Land entbrannt. Holzfäller dringen immer tiefer in den Wald vor. Sie ignorieren, dass die Temiar dort seit vielen Generationen siedeln. Die Temiar wehren sich jetzt und bewachen ihr Land. Dazu haben sie mehrere Barrikaden errichtet. Sie haben Schlagbäume aufgestellt, Hütten gebaut, Plakate aufgehängt. Hunderte Männer, Frauen und Kinder protestieren gemeinsam und lassen nur Einheimische passieren." Weitere Infos und eine Petition finden Sie ▶▶ hier.

Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat gestartet
Nehle Hoffer vom BUND schreibt: "Glyphosat ist der Hauptwirkstoff im Monsanto-Produkt "Roundup". Es wird auf fast 40 Prozent der deutschen Äcker eingesetzt und ist laut Krebsagentur der Weltgesundheitsorganisation wahrscheinlich krebserregend. Es ist einer der Hauptverursacher des Artensterbens in unserer Agrarlandschaft, nimmt Wildbienen, Insekten und Vögeln die Nahrungsrundlage.
Doch die Chemieindustrie, allen voran Monsanto, lobbyiert massiv und setzt alles daran, Glyphosat auf dem Markt zu behalten. Spätestens Ende 2017 steht dieses Thema wieder auf der Tagesordnung in Berlin und Brüssel. Im vergangenen Jahr konnten wir durch unseren Protest die geplante Wiederzulassung für weitere 15 Jahre vorerst verhindern.
Für die EBI gegen Glyphosat wollen wir mindestens eine Million Unterschriften sammeln. Wir haben uns dafür mit mehr als 20 Umwelt-, Naturschutz- und Gesundheitsorganisationen aus Europa zusammengeschlossen und fordern: Stoppt Glyphosat!"
Hier geht's weiter: ▶▶ http://newsletter.bund.net/

Landwirtschaft der Zukunft
Die Landwirtschaft in Deutschland ernährt uns alle. Doch die heutige Art, die Äcker zu bestellen und Tiere zu halten, hat schwerwiegende Folgen für die Umwelt. Wie kann es anders gehen? Mit einer Landwirtschaft der Zukunft! Das Umweltbundesamt hat zu diesem Thema einen sehenswerten Kurzfilm veröffentlicht.
▶▶ https://www.facebook.com/umweltbundesamt.de/videos/1551086394904894/

Die BayernLB hilft Trump - stoppen wir das!
Campact schreibt: "US-Präsident Trump macht Schluss mit dem Klimaschutz und hebt den Baustopp für eine riesige Öl-Pipeline auf, die Barack Obama nach massiven Protesten der Umweltbewegung gerade erst gestoppt hatte. Doch wir können ihn ausbremsen: Die Bayerische Landesbank gehört zu den größten Finanziers des Projekts. Sie muss jetzt den Geldhahn abdrehen! Unterzeichnen Sie unseren Appell!"
Hier geht's weiter: ▶▶ https://www.campact.de/

09.02.2017

Zwergschwäne offenbar mit mäßigem Bruterfolg 2016
Die Erfassung des Jungvogelanteils beim Zwergschwan am ersten Dezember-Wochenende ergab unter 2.998 nach Alter differenzierten Individuen einen Jungvogelanteil von 10,5 % in Deutschland. Der Jungvogelanteil bei uns lag in den letzten Jahren durchweg höher als auf Populationsebene. Es ist deshalb davon auszugehen, dass dieser in Nordwesteuropa unter 10 % lag und damit eher gering ausfiel. Darauf deuten auch die noch vorläufigen Zahlen aus den weiter westlich gelegenen Ländern. Lesen Sie hier weiter: ▶▶ http://www.dda-web.de/#2017_02_01_zwergschwaumlne_of

Tier des Jahres 2017: die Haselmaus
Sie ist klein. Ausgesprochen klein. Und lebt am Rand der Gesellschaft – genauer: am Waldrand. Schon ihr Name ist eine reine Angabe. Tier des Jahres ist sie trotzdem geworden, die Haselmaus.
▶▶ https://idw-online.de/de/news665417

Gottesanbeterin ist "Insekt des Jahres"
Seit 1999 küren Forscher das "Insekt des Jahres". Diesmal fiel die Wahl auf die Gottesanbeterin – eine Gewinnerin des Klimawandels. Sie wird in der Artenschutzverordnung als 'besonders geschützte Art' geführt und wird in der 'Roten Liste der Geradflügler Deutschlands' in die Gruppe 3 ('gefährdet') eingruppiert. Mehr Infos unter ▶▶ http://www.insektenbox.de/sonsti/gemgot.htm

Schmetterling des Jahres 2017: Goldene Acht
Die BUND NRW Naturschutzstiftung und die Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen haben die "Goldene Acht" (Colias hyale) zum Schmetterling des Jahres 2017 gekürt, um auf den Rückgang des Falters aufmerksam zu machen. Seine Raupen ernähren sich von Luzerne und Klee und brauchen naturnahe blütenreiche Wiesen oder Weiden. Mit der Intensivierung der Landwirtschaft schwindet der Lebensraum der Goldenen Acht zusehends.
▶▶ http://www.bund-nrw-naturschutzstiftung.de/

Reptil des Jahres 2017: Die Blindschleiche
Die beinlosen Echsen, die trotz Namen und Aussehen weder blind noch Schlangen sind, zählen zu den häufigsten Kriechtieren unserer Heimat und sind in weiten Teilen Mitteleuropas fast flächendeckend verbreitet. Die verbliebenen Lebensräume unserer Kulturlandschaft besiedelt die Blindschleiche in relativ gesunden Beständen – so scheint es zumindest, denn unter allen einheimischen Reptilien ist sie tatsächlich die Art, deren Biologie am wenigsten erforscht ist.
▶▶ http://www.feldherpetologie.de/lurch-reptil-des-jahres/

Alte Wälder nehmen bei Klimaschwankungen stabiler Kohlendioxid auf
Wälder nehmen kontinuierlich Kohlendioxid (CO₂) auf, das wichtigste Treibhausgas der Atmosphäre. Bedingt durch Klimaschwankungen variiert diese Aufnahme allerdings von Jahr zu Jahr. Denn während manche Wälder recht konstant CO₂ umsetzen, reagieren andere eher wechselhaft und instabil gegenüber Klimaänderungen. Ein Forscherteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena fand nun zwei wesentliche Faktoren, die hierbei eine Rolle spielen: Je älter die Waldbestände und je größer deren Artenvielfalt, desto konstanter und stabiler ist ihre Fähigkeit, CO₂ aufzunehmen. Die Ergebnisse beruhen auf Datensätzen von 50 weltweit verteilten Wäldern unterschiedlicher Klimazonen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news667054

Pflanzen riechen anders, wenn sie von exotischen Tieren gefressen werden
Wenn sie von Insekten befallen sind, verströmen viele Pflanzen Gerüche um die Feinde der Pflanzenfresser anzulocken. Eine neue Studie, die in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift New Phytologist veröffentlicht wurde, enthüllt, dass sich die Zusammensetzung dieser Gerüche je nach Art des Pflanzenfressers ändert. Zur Überraschung der beteiligten Forscher können einheimische Pflanzen sogar erkennen, wenn nicht-einheimische Insekten sich an ihnen gütlich tun. In diesem Fall sondern sie eine ganz spezifische Duftnote ab. ▶▶ http://idw-online.de/de/news667226

02.02.2017

Bayerns Ortolane sollen nicht auf Tellern landen!
Der LBV begrüßt die Entscheidung der Europäischen Kommission, Frankreich wegen der unzureichenden Umsetzung der EU-Naturschutzrichtlinien zu verklagen. Seit vielen Jahren tolerieren die Behörden dort den illegalen Fang des Ortolans.
Lesen Sie hier weiter: ▶▶ http://naturwerke.net/?PartnerID=2&beitrag=952

Jahresvogel: Waldkauz heult schon im Januar
Noch ist es still im Winterwald. Ab und zu perlt ein Rotkehlchen oder ein Zaunkönig singt. Nur nachts wird es richtig laut: Die Balz der Waldkäuze ist jetzt im vollen Gange!
▶▶ http://naturwerke.net/?PartnerID=2&beitrag=60

Flächenverbrauch: Eindämmen statt anheizen
NABU und BUND in Baden-Württemberg appellieren an die Landesregierung, den Flächenverbrauch bis 2020 auf maximal drei Hektar pro Tag einzudämmen. Ziel müsse sein, bis 2025 die Netto-Null zu erreichen. Aktuellen Bestrebungen, im Baurecht naturschutzrechtliche Auflagen zu schwächen, um Freiflächen schneller bebauen zu können, erteilten sie im Rahmen einer Pressekonferenz bei den "Naturschutztagen am Bodensee" in Radolfzell eine klare Absage. Lesen Sie hier weiter: ▶▶ https://baden-wuerttemberg.nabu.de/news/2017/21788.html

Im Blickpunkt: Schutz des Landschaftsbildes (aus dem aktuellen LNV-Infobrief)
Luxus oder Notwendigkeit? In Planungsverfahren müssen vielerlei Belange berücksichtigt, dutzende Interessensträger angehört werden. Es gibt „harte“ Ausschluss- und „weiche“ Abwägungs-Kriterien, die Machbarkeit und Ort eines Projektes bestimmen können. Naturschutzbelange waren lange Zeit überwiegend weiche Kriterien. Das hat sich erst durch die EU-Naturschutzrichtlinien geändert: nach EU-Recht geschützte Arten und Lebensräume werden heute sehr ernst genommen. Auf der Stecke bleibt häufig der Belang des "Landschaftsbildes". Lesen Sie hier weiter: ▶▶ http://lnv-bw.de/lnv-infobrief-dezember-2016/

Grüne Dächer binden Feinstaub, produzieren Frischluft und sind schön anzusehen
Eignet sich das eigene Haus für eine Dachbegrünung? Was bringt es für das städtische Klima? Das erste intelligente Gründachkataster Deutschlands betrachtet nicht nur die allgemeine Eignung eines Dachs für die Bepflanzung, sondern macht auch Angaben zur Feinstaubabsorption, CO2-Bindung und Frischluftproduktion. Es gibt zudem Pflanzempfehlungen für den jeweiligen Standort in Abhängigkeit von Dachneigung, Besonnung und Substrathöhe. Auch Vorlieben zu den Pflanzen wie die Farbe können berücksichtigt werden. ▶▶ http://idw-online.de/de/news666646

Kann das "Greening" grüner werden?
"Greening" nennt sich ein Instrument, mit dem die EU den Artenschwund in der Agrarlandschaft stoppen will. Das Prinzip ist einfach: Landwirte bekommen Geld dafür, dass sie auf ihren Flächen bestimmte Maßnahmen zum Schutz von Flora und Fauna umsetzen. Wissenschaftler des UFZ, der Universität Göttingen und weiterer Forschungsinstitute haben nun untersucht, wie effektiv dieses Instrument ist. Sie kommen dabei zu einem ernüchternden Ergebnis: Die Maßnahmen bringen oft wenig für die Artenvielfalt, für die Landwirte sind sie zum Teil schlecht umsetzbar und die Steuerzahler kosten sie trotzdem viel Geld. Es gibt aber Möglichkeiten, die Situation für alle Seiten zu verbessern. ▶▶ http://idw-online.de/de/news666133

Erste "Rote Liste" gefährdeter Lebensräume in Europa
Rote Listen von Tier- und Pflanzenarten haben sich im Naturschutz sehr bewährt. Wie es um die Gefährdung ganzer Lebensräume durch den Menschen bestellt ist, stand bislang jedoch viel weniger im Fokus der Wissenschaft. Ein internationales ForscherInnenteam unter Beteiligung von Franz Essl und David Paternoster vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien veröffentlicht nun erstmals eine Europäische Rote Liste, in der die Gefährdungs­situation von 490 Lebensräumen in 35 Ländern Europas bewertet wurde. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Mehr als ein Drittel aller Lebensräume in Europa sind gefährdet.
▶▶ http://idw-online.de/de/news666365

Beleuchten – aber richtig: Forscher veröffentlichen Empfehlungen für die Außenbeleuchtung
Lichterketten, Straßenlaternen und Werbedisplays: Gerade im Dezember erhellen wir die dunkle Jahreszeit mit Außenbeleuchtung. Dass diese uns nicht nur in eine weihnachtliche Stimmung versetzt, sondern auch negative Folgen für Mensch und Natur haben kann, ist bereits länger bekannt. Ein internationales Forscherteam, das vier Jahre lang im Rahmen des europäischen "Verlust der Nacht"-Netzwerks zusammengearbeitet hat, hat nun praktische Leitlinien für die Außenbeleuchtung veröffentlicht. Sie sollen dazu beitragen, Licht in unseren Städten künftig nachhaltiger einzusetzen – zum Wohle von Mensch und Umwelt.
▶▶ http://idw-online.de/de/news665320

26.01.2017

Landratsamt schützt letztes Vorkommen der Augenwurz auf dem Lochen
Dieser Tage wurde wieder über die aus Naturschutzgründen verordnete Teil-Sperrung des Aussichtspunkts am Lochenfelsen berichtet. Für nähere Informationen weisen wir auf die Veröffentlichungen in der örtlichen Presse hin:
▶▶ Hohenzollerische Zeitung
▶▶ Schwarzwälder Bote

Aus dem NABU-Vogelschutzzentrum: Schlechte Zeiten für Greifvögel
Greifvögel haben es schwer – nicht zuletzt, weil wir Menschen es den imposanten Flugkünstlern schwer machen. Das bestätigen jetzt aktuelle Zahlen aus dem NABU-Vogelschutzzentrum in Mössingen.
Auch 2016 waren wieder Mäusebussarde, Sperber und Rotmilane unter den gefiederten Patienten, die Daniel Schmidt-Rothmund und sein Team aufgenommen haben. Insgesamt wurden 2016 rund 170 Greifvögel und Falken eingeliefert.
Darunter waren 28, die verletzt an Straßenrändern gefunden wurden, also sicher oder mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Autos kollidiert waren. Zwei sind vermutlich von Zügen erfasst worden, einer sogar von einem Segelflugzeug. Fünf Greifvogelpatienten sind sicher oder höchstwahrscheinlich gegen Glasflächen geflogen, weitere sind gegen Stromleitungen geprallt oder haben sich in Maschendrahtzäunen verfangen. Ein Mäusebussard wurde durch einen gezielten Schuss tödlich verletzt. Weitere Infos unter ▶▶ https://baden-wuerttemberg.nabu.de/news/2016/21713.html

Billionen Insekten migrieren jährlich über unseren Köpfen
Eine gewaltige Zahl diverser Insekten verlagert offenbar saisonbedingt ihren Lebensmittelpunkt von Nord nach Süd und umgekehrt. Das zeigen Radarmessungen über ein Jahrzehnt. Lesen Sie hier weiter: ▶▶ http://www.spektrum.de/

Acht europäische Länder im Kampf gegen den Asiatischen Laubholzbockkäfer
In acht europäischen Ländern wurde der für viele Laubbäume gefährliche Asiatische Laubholzbockkäfer bisher nachgewiesen. Erstmals in Europa gelang es nun in der Stadt Winterthur (Schweiz), einen so großen Käferbefall bereits nach vier Jahren zu tilgen, andernorts dauerte dies bisher mehr als zehn Jahre. Das Erfolgsrezept: konsequente Käferbekämpfung, gut koordinierte Kontrollmaßnahmen und aktive Information an die Bevölkerung, wie eine ALB-Spezialistin der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL in der Fachzeitschrift 'Wald und Holz' schreibt.
▶▶ http://idw-online.de/de/news665923

Speed Dating: Graubruststrandläufer balzen auf tausenden von Kilometern
Nach einer Reise um den halben Globus aus den Überwinterungsgebieten fliegen männliche Graubruststrandläufer oft noch viele tausend Kilometer weiter durch das Brutgebiet in der Arktis. Bart Kempenaers und Mihai Valcu vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen zufolge besuchen sie innerhalb von vier Wochen bis zu 24 Nistplatzorte, um dort vermutlich Weibchen zu umwerben und ihre Chancen zu erhöhen, sich fortzupflanzen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news665944

Schreiadlerhorst gerettet: NABU-Stiftung kauft Wald bei Templin
In den weiten und dünn besiedelten Landschaften Nordostdeutschlands gibt es sie noch - die kleinen scheuen und vom Aussterben bedrohten Schreiadler. Denn hier finden sie geeignete Nahrungsgebiete und Brutplätze, wo sie vom Menschen ungestört ihre Jungen aufzuziehen können. Im November konnte die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe einen der letzten 22 Schreiadlerhorste Brandenburgs sichern, indem sie ein 1,86 Hektar großes Waldstück bei Templin erwarb. Lesen Sie hier weiter: ▶▶ https://naturerbe.nabu.de/news/2016/3/21684.html

Bildschirmhintergründe - kostenlos zum Download
Aus dem Newsletter des NABU-Bundesverbandes: "Verschönern Sie sich die Arbeit am Computer mit faszinierenden Vogelbildern und richten Sie sich Ihr Hintergrundbild neu ein. Es gibt sieben Wintervogelmotive in verschiedensten Auflösungen zur Auswahl. Viel Freude mit den schönen Motiven!" ▶▶ mehr

"Für 3.500 Dollar pro Hektar inklusive Rodung hätten wir Wald kaufen können"
Bisher wurde in der globalen Klimadiskussion hauptsächlich auf die Abholzung von tropischen Feuchtwäldern geschaut. Dass die Vernichtung von tropischen Trockenwäldern ebenso klimawirksam ist, ist bisher nur wenig bekannt. Am Beispiel des südamerikanischen Gran Chaco zeigt Matthias Baumann, Post Doc an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), wie die Abholzung des Waldes und der Ersatz durch Weide- und Sojaflächen die CO2-Emmissionen beeinflussen. Seine Studie "Carbon Emissions from Agricultural Expansion and Intensification in the Chaco" (2016) wurde im Fachmagazin Global Change Biology veröffentlicht. Im Interview mit der HU-Pressestelle erläutert Matthias Baumann die Ergebnisse.
▶▶ http://idw-online.de/de/news665957

22.12.2016

Stellungnahme zu Bebauungsplan Längefeld-Nord II, Straßberg
"Nach dem gesunden Menschenverstand zu urteilen, trifft der Eingriff einen bereits vorbelasteten und beunruhigten Bereich durch landwirtschaftliche, gewerbliche und Erholungsnutzung hauptsächlich durch Hundebesitzer. Die wenigen vorhandenen Heckenstrukturen werden kaum berührt und verlieren ihre ohnehin spärliche naturschutzfachliche Funktion."
Die Naturschutzverbände waren aufgerufen, zur Planung Längefeld-Nord II des Zweckverband IIG Interkommunales Gewerbegebiet Vogelherd/ Längefeld Stellung zu beziehen. Die ganze Stellungnahme finden Sie ▶▶ hier.

Ablehnung von Windenergieanlagen auf dem Hohfleck
Barbara Lupp vom BUND-Regionalverband berichtet: "Ein schwerer Schlag auf regionaler Ebene für die Energiewende war die Ablehnung der Windenergieanlagen (WEA)auf dem Hohfleck. Das Landratsamt Reutlingen hat sie aus Denkmalschutzgründen abgelehnt, da das Schloss Lichtenstein in seiner historischen Konzeption von den circa 3 km entfernten WEA beeinträchtigt werden würde – ob hier der Druck der Bürgerinitiative auch die Entscheidung beeinflusst hat, bleibt Vermutung. Möglicherweise hätte mehr Bürgerbeteiligung vom Betreiber Sowitec zu mehr Akzeptanz der Anlagen geführt. Die Firma will die Entscheidung anfechten und lässt sich dabei auf die Argumentation der Denkmalbehörde ein: Der denkmalschützerische Wert liege in der eindrucksvollen Sichtbeziehung vom Tal auf die Burg. Dieser würde durch WEA nicht beeinträchtigt." Weitere Infos zu diesem Thema gibt es auf
▶▶ http://www.bund-neckar-alb.de/positionen/windkraftanlagen-auf-dem-hohfleck/

Schlacke-Skandal bei der Deponie "Saurer Spitz II" in Reutlingen
Und noch eine weitere Information von Barbara Lupp: "Nachdem auf dem neuen städtischen Deponiegelände illegal 25.000 Tonnen Elektroofenschlacke ausgebracht wurde, ging es in den letzten Wochen darum, ob und wie das Malheur möglichst kostengünstig behoben werden könnte. Zwar war der Betriebsausschuss des Technischen Betriebsrates Reutlingen - auch Dank kritischer Anfrage des BUND an die im Ausschuss tätigen Gemeinderatsmitglieder - fraktionsübergreifend für den Abtransport der Schlacke. Dennoch prüft die Stadt weiterhin die Option, ob die Schlacke nicht auch als vor Wasser geschützte Trag- und Ausgleichsschicht vor Ort "entsorgt" werden kann."
Weitere Infos unter ▶▶ http://www.bund-neckar-alb.de/positionen/saurer-spitz-erddeponie/

Balinger Stadtkirche als "Leuchtturm"?
Im Luther-Jubiläumsjahr 2017 sollte es etwas Besonderes sein: Seit dem 3. Advent kann man an der Balinger Stadtkirche ein Lichtspiel der besonderen Art bewundern: Farbige LEDs beleuchten die Turmstube und Lauflichter in unterschiedlichen Farben umrunden den Turm alle 15 Minuten bis zu vier Mal. ▶▶ Artikel in der Online-Ausgabe des SchwaBo
Schon aufgrund der Vorab-Mitteilungen in der Presse wurde aus der Bevölkerung die Sorge an uns herangetragen, dass hierdurch wohl ein immenser Einfluss auf die dort brütenden Vögel (u.a. die größte Kolonie der im Bestand gefährdeten Dohlen im Zollernalbkreis) ausgeübt werde und im kommenden Jahr vielleicht auch deren Bruterfolg gefährdet sein könne.
Der Einfluss von Beleuchtungsanlagen auf vielerlei Lebewesen ist hinreichend bekannt - schon mehrfach haben wir über diese Problematik berichtet. Auch die allenthalben beklagte "Lichtverschmutzung" soll in diesem Zusammenhang genannt werden. Aus diesem Grund sind wir gespannt zu erfahren, wie sich diese "Jubiläumsgabe" im Detail darstellt und ob z.B. deren Auswirkungen vor der Entscheidung sorgfältig untersucht wurden. Wir werden weiter berichten.

Ski- und Bikepark Burladingen
Die Natur- und Umweltschutzverbände hatten die Planunterlagen im Zusammenhang mit dem Ski- und Bikepark Burladingen erhalten und am 13.12. wurde hierzu ausführlich Stellung bezogen. Zusammenfassend konnte festgehalten werden:
"Aus Sicht der Natur- und Umweltschutzverbände ist das Vorhaben im Gesamt¬zusammenhang nicht ausreichend begründet und die zu erwartenden Eingriffe durch das Vorhaben stehen damit u.E. nicht im Einklang mit der Regionalplanung. Solange nach wie vor der Eindruck nicht entkräftet werden kann, es solle gewissermaßen vor allem aus Rücksicht auf die wirtschaftlichen Interessen des privaten Skilift- und "Lifthäusle"-Betreibers eine ganz erhebliche Intensivierung und Vergrößerung des bisherigen Betriebs entgegen den (auf der Grundlage regionalplanerischer Untersuchungen erfolgten) Festsetzungen eines "besonderen Freiraumschutzes" für dieses Gebiet ein Einzelvorhaben durchgesetzt werden, wird eine Zustimmung der Verbände nicht zu erreichen sein. Erst nach Durchführung der aus unserer Sicht erforderlichen Verfahren beim Regionalverband und der Vorlage einer Gesamtschau der Eingriffe und Auswirkungen mit den zur Beurteilung erforderlichen Unterlagen können diese Bedenken ggf. zerstreut werden."
Die ganze Stellungnahme finden Sie ▶▶ hier.

Übrigens: Wenn Sie die seitherige Geschichte um den Ski- und Bikepark lesen wollen, werden Sie hier fündig: Ein "Lehrstück" in Sachen Salamitaktik

Schule wird nachhaltig - Faltblatt zu außerschulischem Lernen
Im Rahmen des LNV-Projektes "Schule wird nachhaltig" wurde ein Faltblatt mit dem Titel "Außerschulisches Lernen in der Praxis – wie funktioniert das?" erarbeitet. Es soll Schulen Tipps geben wie außerschulische Lernorte in den Unterricht integriert werden können. Das Faltblatt sollte über die Schulverwaltung an die Schulen weitergegeben werden. Den LNV würde interessieren, ob es überall angekommen ist und würde sich über eine Rückmeldung per Mail freuen: Betreff "Außerschulisches Lernen" an info@lnv-bw.de. Das Merkblatt gibt's auch zum ▶▶ Download.

NABU Baden-Württemberg: "Natur nah dran" bei der Umsetzung
In den "Natur nah dran"-Kommunen 2016 wurden die Umgestaltungsmaßnahmen inzwischen zum größten Teil umgesetzt. Für die Projektkommunen fanden im Oktober Workshops in Hemsbach und Ludwigsburg statt. Dabei konnten die städtischen Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Aktive praktische Erfahrung mit Wildpflanzen und der Anlage naturnaher Flächen sammeln und dies anschließend in ihrer Stadt oder Gemeinde umsetzen. Video-Impressionen auf der Website des NABU-BW verschaffen einen Eindruck davon. ▶▶ Video

NABU kritisiert vorgezogene Rodungen - Landkreis missachtet Naturschutzrecht
Der NABU Baden-Württemberg kritisiert den Landkreis Calw scharf für sein Vorgehen bei der Hermann-Hesse-Bahn. "Der Landkreis hat mit der Motorsäge unverfroren Fakten geschaffen und bereits jetzt der Natur beträchtlichen Schaden zugefügt. Es ist absolut inakzeptabel, dass der Landkreis vorprescht, obwohl der Planfeststellungsbeschluss nicht rechtskräftig ist und obwohl das Verwaltungsgericht Karlsruhe mitgeteilt hat, dass die Rodungen zu unterlassen sind. Damit zeigt der Vorhabenträger einmal mehr, dass er mit dem Kopf durch die Wand will, anstatt gemeinsam nach konstruktiven Lösungen zu suchen", sagt Johannes Enssle, Vorsitzender des NABU Baden-Württemberg.
▶▶ https://baden-wuerttemberg.nabu.de/umwelt-und-leben/verkehr/21150.html

Zugvögel und Windenergie: Weltweit erste kombinierte Studie zu Schlagopfern und Vogelzugintensität
Kollisionen von Vögeln mit Windenergieanlagen (WEA) gehören zu den größten Kritikpunkten bezüglich der Nutzung von Windenergie. Um die Auswirkungen von WEA auf Zugvögel zu beurteilen, müssen sowohl die Anzahl der insgesamt an einer WEA vorbeiziehenden Vögel als auch die Anzahl der dabei verunglückenden Vögel (Schlagopfer) bekannt sein. Die Schweizerische Vogelwarte Sempach hat im Auftrag des Bundesamts für Energie die international erste Studie erstellt, die diese Fragestellung beantwortet. Dazu wurde in einem Untersuchungsgebiet in der Nordwest-Schweiz parallel zur systematischen Suche nach Schlagopfern auch die Intensität des Vogelzugs mittels eines kalibrierten Radargeräts gemessen. ▶▶ http://www.dda-web.de/#2016_12_20_zugvoumlgel_und_wi

EU-Naturschutzrichtlinien werden beibehalten
Riesige Erleichterung beim NABU Baden-Württemberg: Die EU-Kommission hat heute entschieden, die beiden EU-Naturschutzrichtlinien beizubehalten. "Die EU-Naturschutzrichtlinien sind das Rückgrat des europäischen Naturschutzschutzes und der wichtigste Stützpfeiler des Naturschutzes in Baden-Württemberg. Es ist absolut richtig, dass die Kommission diesen Pfeiler nun verstärkt, anstatt ihn einzureißen", sagt Johannes Enssle, Vorsitzender des NABU Baden-Württemberg. ▶▶ https://baden-wuerttemberg.nabu.de/news/2016/21638.html

Windenergie-Forschung auf der Schwäbischen Alb
Der Ausbau der Windenergie als erneuerbare, klimafreundliche Energiequelle schreitet rund um den Globus voran. Zunehmend werden auch bergige Gebiete erschlossen, in denen es aufgrund der Geländestruktur zu unregelmäßigen Windströmungen und Luftverwirbelungen kommt. Wie man auch an solchen Standorten Windkraftanlagen optimal betreiben kann, untersuchen nun sechs Partner des süddeutschen Windenergie-Forschungsclusters WindForS. Dazu wollen die Partner ein Forschungs-Testfeld mit zwei Anlagen und vier meteorologischen Messmasten auf der Schwäbischen Alb errichten. ▶▶ http://idw-online.de/de/news665457

Die Bäume weinen! Holzfäller sofort stoppen!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: „Rot gefärbt - als würden sie bluten - liegen die Stämme gefällter Palisanderbäume am Straßenrand. "Die Holzfäller arbeiten in atemberaubendem Tempo", sagt die Ökologin Hazel Chapman: "Wenn wir nicht schnell handeln, sind die Wälder verloren."
In Nigerias Bundesstaat Taraba schlagen Holzfäller Palisander, um die Stämme nach China zu verkaufen. Es herrscht eine Stimmung wie während eines Goldrauschs.
Nigerianische Umweltschützer sehen in einem sofortigen Export-Verbot für Palisander die einzige Chance für den Wald. Bitte unterstützen Sie ihre Forderung an Umweltministerin Amina J. Mohammed mit Ihrer Unterschrift. ▶▶ Zur Petition

Artenschutz durch Habitatmanagement – Der Mythos von der unberührten Natur
Die engagierte Brandrede von Professor Werner Kunz auf dem Westdeutschen Entomologentag im November 2016 ist vielen Mitgliedern noch in bester Erinnerung: Die Erhaltung einer störungsfreien, unberührten Natur ist in Mitteleuropa in vielen Fällen nicht dazu geeignet, gefährdete oder aussterbende Arten zu retten. Offenländer sind die Biotope, an denen es heute mangelt. Wälder haben wir genug!
▶▶ Mehr

Europäische Kommission will Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien kippen
Die EU-Kommission will den Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien für Deutschland und alle EU-Vorreiterländer aufheben, sobald diese mehr als 15% der jährlich erzeugten elektrischen Energie aus Erneuerbaren Quellen gewinnen. Das bedeutet, dass in Deutschland (mit 20% Solar- und Windstrom) in Zukunft Solar- und Windstrom nicht nur aus technischen, sondern auch aus finanziellen Gründen abgeregelt werden darf, um Strom aus klimabelastender Braunkohle- oder Kernkraftwerken zu Dumpingpreisen im Netz zu verteilen. Bei ▶▶ https://ec.europa.eu/ können Europas Bürger den Originaltext lesen. Mit einem Wortschwall wird hier überdeckt, dass es sich faktisch um ein Zurückdrängen der Erneuerbaren Energien handelt. Die Kommission erwartet, dass das EU-Parlament zustimmt.
Der Solarenergie-Förderverein erklärt zu diesem Vorhaben: "Der Strommarkt ist ein preisgesteuertes Verteilsystem. Wenn dieses Verteilsystem ökologische Funktionen übernehmen soll, müssen auch die ökologischen Kosten, d.h. die volkswirtschaftlichen "externen Kosten" berücksichtigt werden. Dazu ist es notwendig, die externen Kosten durch eine Internalisierungssteuer (CO2- und Brennelemente-Steuer) einzupreisen. Das ist bisher nicht geschehen. Solange die externen Kosten nicht eingepreist worden sind, stellt der Kommissionsvorschlag eine Verletzung des Pariser Klimaabkommens dar, weil seine Befolgung dem Klimawandel Vorschub leistet."

22.12.2016

BUNDJugend: "Der Umwelt eine Stimme geben!"
Kürzlich hat sich die Jugend des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND)-Kreisverbandes Zollernalb in Balingen getroffen. In einer offenen Diskussion haben sich die Mitglieder mit der Frage, inwiefern Umwelt- und Naturschutz heute noch relevant ist, beschäftigt. Lesen Sie mehr auf der
▶▶ Facebook-Seite der BUNDJugend.

Plettenberg und kein Ende? Landratsamt setzt das Verfahren aus
Es geht um den Kalksteinabbau auf dem Plettenberg: Die Änderung der Grenzen des Landschafts­schutzgebiets Großer Heuberg liegt vorläufig auf Eis. Das Landratsamt wird das vom Regional­verband Neckar-Alb eingeleitete Verfahren zur Änderung des Landschaftsschutzgebiets "Großer Heuberg" bis zu einer Entscheidung über die Grenze des künftigen Gesteinsabbaus durch die Gemeinde Dotternhausen vorläufig aussetzen. Diese Entscheidung gab die Kreisbehörde bekannt. ▶▶ Artikel im http://www.zak.de/

Hierzu der Kommentar:
Die Naturschutzverbände im Zollernalbkreis haben schon lange deutlich Stellung bezogen und sind der Auffassung, der Abbau gehöre beendet und der Plettenberg in seiner Gänze unter Naturschutz gestellt. Ob das eine realistische Forderung ist, bleibt dahingestellt. Ebenfalls unbeantwortet bleibt seither die Frage, ob Holcim tatsächlich, wie verschiedentlich behauptet, schon längst weit über die bestehenden Genehmigungen hinaus Gestein abgebaut hat. Klar erscheint jedoch, dass Holcim ohne Ausweitung des Steinbruchs den Standort etwa 2030 dicht machen würde - mit Abbau­erweiterung erst im Jahr 2055. Ist es wirklich sehr ketzerisch zu fragen, ob wegen dieser wenigen Jahre Unterschied tatsächlich der Rest der Plettenberg-Hochfläche unwiederbringlich geopfert werden muss?

Ortolan-Fang: EU-Kommission verklagt Frankreich vor dem EuGH
Die Europäische Kommission verklagt Frankreich vor dem Gerichtshof der Europäischen Union, weil es die anhaltenden Verstöße gegen die EU-Rechtsvorschriften über die Erhaltung der wild lebenden Vogelarten nicht unterbindet. Die Mitgliedstaaten sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass alle Bestimmungen der Vogelschutzrichtlinie eingehalten werden, auch in Bezug auf das absichtliche Töten oder Fangen. Die Vogelschutzrichtlinie untersagt Tätigkeiten, durch die Vögel unmittelbar bedroht sind, beispielsweise das absichtliche Töten oder Fangen, die Zerstörung von Nestern und das Entnehmen von Eiern sowie damit zusammenhängende Tätigkeiten, z.B. den Handel mit lebenden oder toten Vögeln, wobei das besondere Augenmerk dem Schutz der Lebensräume von gefährdeten Arten und Zugvogelarten gilt.
▶▶ http://www.dda-web.de/#2016_12_13_ortolan-fang:_eu-kom

Rückgang großer fruchtfressender Vögel bedroht Tropenwälder
Eine neue Studie belegt die Bedeutung großer fruchtfressender Vögel für die Verjüngung tropischer Wälder. Pflanzenarten mit großen Samen entwickeln zwar häufiger Keimlinge als Pflanzenarten mit kleinen Samen. Sie sind aber in ihrem Bestand gefährdet, da die Verbreitung großer Samen von großen Vögeln abhängt. Der Rückgang großer fruchtfressender Vögel aufgrund von Bejagung und anderen menschlichen Eingriffen ist daher eine ernste Bedrohung für Tropenwälder, konstatieren Senckenberg-Wissenschaftler in der kürzlich im Fachjournal "Oikos" erschienenen Studie.
▶▶ http://idw-online.de/de/news664737

Intensivierte Landwirtschaft führt überall zu gleichen Arten
Als hätten wir's nicht schon lange gewusst: Wo Menschen Grünlandflächen intensiver bewirtschaften, nimmt nicht nur die Artenvielfalt ab. Auch die Landschaft wird eintöniger und schließlich bleiben überall die gleichen Arten übrig. Die Folge: Die Natur kann die Bodenbildung für die Nahrungsproduktion oder die Schädlingsbekämpfung nicht mehr erbringen. In einem Verbund von über 300 Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen wurde nun erstmals untersucht, welche Konsequenzen intensivere Landnutzung über viele Artengruppen hinweg auf Landschaftsebene hat.
▶▶ http://idw-online.de/de/news665016

"Dufte" Gene: Fledermausweibchen erschnuppern passenden Partner
Bei der Großen Sackflügelfledermaus herrscht "Damenwahl". Die Weibchen der neotropischen Fledermausart Saccopteryx bilineata suchen sich genau das Männchen als Paarungspartner aus, dessen Eigengeruch auf den größten genetischen Unterschied schließen lässt. Besonders treffsicher sind Weibchen, die über mehr Duftrezeptorvarianten der sogenannten TAAR-Gruppe verfügen. Diese Erkenntnis veröffentlichten die Wissenschaftler aus Ulm, Berlin und Jena kürzlich in der Online-Fachzeitschrift "Scientific Reports" der Nature Publishing Group.
▶▶ http://idw-online.de/de/news665004

250.000 Stunden im Einsatz für die Natur - NABU-Landeschef dankt Aktiven
Anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts (5.12.) hebt der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle die tragende Rolle der ehrenamtlich Aktiven für den Natur- und Umweltschutz in Baden-Württemberg hervor. ▶▶ https://baden-wuerttemberg.nabu.de/news/2016/21606.html

SFV: Solarbrief 4/16 im Internet
Der neue Solarbrief des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) werden Diskussions­beiträge zur Umsetzung der Energiewende von Wolf von Fabeck zusammengestellt. Die Sabotage der Energiewende wird analysiert und nötige Gegenmaßnahmen erläutert. So werden z.B. Grundgesetzänderungen vorgeschlagen, die Einführung der CO2-Steuer und der Brennelemente­steuer gefordert sowie die Speicherförderung und das Divestment erörtert. Auch die Rolle der Biomasse ist Thema des Solarbriefs 4/16. Online kann er bereits unter ▶▶ http://www.sfv.de/solarbr/4_16.htm betrachtet und gelesen werden. Viele der Beiträge sind dort auch als HTML-Fassung verlinkt.

Stoppt das Abschlachten der Flughunde!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Auf Mauritius lässt die Regierung bis Weihnachten 10.000 Flughunde umbringen. Angeblich fressen die Tiere den Obstbauern die Ernte weg. Bereits im vergangenen Jahr hat es eine Massentötung gegeben. Dabei wurden nicht wie angekündigt 20.000 Tiere erlegt, sondern 31.000.
Der Abschuss könnte zum Aussterben der Spezies auf Mauritius führen. Derzeit gelten die Flughunde laut Roter Liste als "gefährdet", bald könnten sie akut "vom Aussterben bedroht" sein. Bitte fordern Sie, die Tötung der Fledertiere sofort zu stoppen." ▶▶ zur Petition

15.12.2016

Mauersegler am Haigerlocher Rathaus
Im Mai berichteten wir vom Pech der Mauersegler am Haigerlocher Rathaus, weil deren Brutstätten im Zug von Sanierungsmaßnahmen verschlossen wurden - zunächst ohne rechtzeitig Ersatz zur Verfügung zu stellen. Jetzt wurden speziell dafür angefertigte Nisthilfen am Rathaus befestigt und wir konnten ein Update veröffentlichen:
▶▶ http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/vogelschutz/haigerloch2016.htm
Auch der ▶▶ Schwarzwälder Bote berichtete.

Rätsel-Adventskalender Schmetterlinge 2016
Nachdem auf den Schmetterlingsseiten des Naturschutzbüros schon 2012 ein "Rätsel"-Adventskalender erschienen und 2015 neu aufgelegt worden war, der Bestimmungsübungen zu ein paar einheimischen Nachtfalterarten enthielt, ist nun ein neuer Kalender erschienen, der auf den Seiten der AG Schmetterlinge im Zollernalbkreis veröffentlicht wurde.
In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf Bläulingen, Schecken- und Perlmuttfaltern - allesamt Arten, bei denen wenig Geübte immer wieder Bestimmungsschwierigkeiten haben. Wenn der "Falter des Tages" nicht auf Anhieb richtig erkannt wird, gelangt man zu einer Hilfeseite mit weiteren Bestimmungshinweisen und Tipps - und der Möglichkeit, das Rätsel auflösen zu lassen. Aber wie beim echten Adventskalender kann man erst am 1. Dezember beginnen. Dafür gibt's eine "Zugabe" für den 25. Dezember.
▶▶ http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/schmetterlinge/advent2016.htm

Die "Klimatische Schuld" der Tagfalter
Die Zusammensetzung dieser Artengemeinschaft ist ein guter Indikator, das Fortschreiten des Klimawandels zu bestimmen. Mehr unter ▶▶ http://www.eskp.de/klimatische-schuld-tagfalter/

Auf der Roten Liste: Regenwürmer und Co
Senckenberg-Wissenschaftler haben maßgeblich an der Erweiterung der "Roten Liste" Deutschlands mitgearbeitet. Erstmals wurden in der bundesweiten Liste Bodenlebewesen, wie Regenwürmer, Hundert- und Doppelfüßer aufgenommen. Um die Grundlage für die Erweiterung zu schaffen, führten die Wissenschaftler eine umfassende Bestandsaufnahme der Bodentiere durch. Die "Rote Liste" dient zur Gefährdungsabschätzung und letztlich zum Erhalt von Tiergruppen – derzeit gelten beispielsweise zwei Regenwurmarten in Deutschland als bestandsgefährdet. Etwa 20 Prozent der Doppelfüßer und drei Arten der Hundertfüßer werden als extrem selten angesehen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news664352

Neue Arten in der Nordsee-Kita
Senckenberg-Wissenschaftlerinnen haben die Veränderung der Faunenzusammensetzung im Jadebusen von 1972 bis 2014 untersucht. In ihrer kürzlich im Fachjournal "Estuarine, Coastal and Shelf Science" erschienenen Studie zeigen sie, dass der Klimawandel die Lebensgemeinschaft dort nachhaltig verändert hat. Im Jadebusen, der als Teil des Wattenmeeres als Kinderstube für kommerziell genutzte Fischarten gilt, wandern kälteliebende Arten ab und neue Arten nehmen ihre Plätze ein. Insgesamt hat sich die Artenanzahl in der Meeresbucht erhöht.
▶▶ http://idw-online.de/de/news664530

Bedrohte Artenvielfalt kennt keine politischen Grenzen
Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben in einem Kooperationsprojekt gemeinsam fast 80% der mitteleuropäischen Heuschrecken (Orthoptera) genetisch registriert und stellen deren Gencodes in einer frei zugänglichen Online-Bibliothek zur Verfügung. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher Anfang dieser Woche.
▶▶ http://idw-online.de/de/news664644

Auswirkungen der Landnutzung auf das Klima
Ob ein natürlicher Wald existiert oder ein Reisfeld angelegt wurde, ist für das Klima sehr entscheidend. Mehr unter ▶▶ http://www.eskp.de/klimawandel-aenderung-landnutzung/

"Before the Flood" - ein Film zum Klimawandel von und mit Leonardo di Caprio
(aus dem sfv-Newsletter) Ein großartiger Film mit Symbolik und Emotionen und mit furchtbaren Fakten. Der Film wendet sich an Politiker und Bewohner der USA und fordert sie zum nationalen Engagement gegen weitere Klimagasemissionen auf. Man kann ihn aber - völlig berechtigt - auch auf Deutschlands unrühmliche Rolle beim Ausbremsen der Energiewende anwenden.
▶▶ https://www.youtube.com/watch?v=dvlMdEtotEk

p>08.12.2016

Landschaftspflegetag von NABU und Landschaftserhaltungsverband
Der NABU-Bezirksverband Gäu-Nordschwarzwald und der Landschaftserhaltungsverband im Kreis Freudenstadt haben zum wiederholten Mal einen Landschaftspflegetag organisiert. Dieses Mal wurden Gehölze an einem Hang reduziert, um artenreichen Halbtrockenrasen im FFH-Gebiet Horber Neckarhänge auszudehnen. Auch der OB von Horb hat mitgeholfen. ▶▶ Mehr

Apfelbäume fürs Hessental
Zwei achte Klassen der Schillerschule Onstmettingen und die NABU–Gruppe Albstadt pflanzten gemeinsam neun Obstbäume auf der Streuobstwiese im Hessental und begründeten eine Kooperation, von der beide Seiten hoffen, dass sie lange anhalten möge.
Der ▶▶ Zollern-Alb-Kurier berichtete.

TV-Tipp: "Lebensraum Kirchturm" im SWR - SWR-Team dreht in Süßen
Schon über 70 NABU-Gruppen im Land unterstützen die Aktion "Lebensraum Kirchturm" und haben insgesamt über 200 Kirchen dafür ausgezeichnet, dass sie Lebensraum für viele seltene Tiere wie Fledermäuse oder Schleiereulen bieten. Im November hat ein Team des SWR-Fernsehens eine der besonders engagierten Gruppen besucht. Der Beitrag über den "NABU Süßen und Umgebung" läuft am 27. Dezember in der Sendung "natürlich". ▶▶ http://nabu-bw.de/news/2016/21583.html

Lebensader Oberrhein: Positive Zwischenbilanz für NABU-Projekt
Vielfältige Naturschutzmaßnahmen für den Erhalt der Biodiversität: 30 neue Amphibiengewässer, 13 Sandbiotope, Infos für viele Tausend Interessierte und zukunftsfähige Konzepte für 640 Deich-Kilometer. Für das auf sechs Jahre angelegte länderübergreifende Naturschutzprojekt "Lebensader Oberrhein – Naturvielfalt von nass bis trocken" zieht der NABU jetzt eine positive Zwischenbilanz. ▶▶ https://baden-wuerttemberg.nabu.de/news/2016/21522.html

Seidenschwänze bald in Baden-Württemberg zu sehen
Schwärme von Seidenschwänzen ziehen derzeit vom Norden Deutschlands Richtung Süden. Daniel Schmidt-Rothmund, Leiter des NABU-Vogelschutzzentrums, geht davon aus, dass die Wintergäste bald auch Baden-Württemberg erreichen.
▶▶ https://baden-wuerttemberg.nabu.de/news/2016/21543.html

NABU fordert Ursachenforschung zur Verbreitung des Vogelgrippevirus
Die derzeitige Ausbreitung des hochpathogenen H5N8-Virus ist nach Einschätzung des NABU nur mit dem Vogelzug und der Ausbreitung durch Wildvögel nicht schlüssig zu erklären.
▶▶ https://baden-wuerttemberg.nabu.de/news/2016/21530.html

Meisen am Futterhäuschen – Wie bewegen sich die Vögel innerhalb der Städte?
In der Online-Fachzeitschrift Scientific Reports wurden nun die Ergebnisse einer umfangreichen Studie an Blau- und Kohlmeisen im urbanen Bereich veröffentlicht. Mehr als 450 Vögel wurden dafür in den Jahren 2013 und 2014 mit Transpondern individuell markiert. An insgesamt 51 Futterstellen in einer Reihenhaussiedlung, einem Vorort sowie einem Neubaugebiet rund 60 Kilometer nördlich von London wurden deren Besuche dann durch automatische Erfassungsstationen aufgezeichnet. ▶▶ mehr

Über 1000 Pflanzenwespen-Arten genetisch erfasst
Die Zoologische Staatssammlung München (SNSB-ZSM) und das Senckenberg Deutsche Entomologische Institut (SDEI) haben einen großen gemeinsamen wissenschaftlichen Erfolg zu verzeichnen. Die Wissenschaftler entschlüsselten nun den genetischen Code von über 1000 Pflanzenwespen-Arten (Symphyten) und stellen diesen in einer Online-DNA-Bibliothek frei zur Verfügung. Ihre Ergebnisse stellen sie diese Woche in einer Publikation vor.
▶▶ http://idw-online.de/de/news663831

Wie Vogel-Eltern ihre Pflichten aufteilen
Eltern müssen sich für die Betreuung ihres Nachwuchses abstimmen. Bei Watvögeln führt dies zu einer extremen und unerwarteten Vielfalt darin, wie sich Elternpaare um ihr Nest kümmern. Ein internationales Team unter der Leitung von Max-Planck Wissenschaftlern fand heraus, dass sich einige Paare fast stündlich beim Brüten abwechselten, während bei anderen ein Elternteil bis zu 50 Stunden auf dem Nest sitzen blieb. Die Vielfalt dieser Brutrhythmen entsteht laut der Studie weniger durch das Risiko, zu verhungern, sondern vielmehr durch das Risiko, gefressen zu werden. Überraschenderweise folgt der Rhythmus der Nestfürsorge oft nicht dem 24-Stunden-Tag.
▶▶ http://idw-online.de/de/news663741

Ungewöhnlich niedrige Bestandsdichte des Luchs im Wallis
Eine Erhebung der Universität Bern ergab, dass die Bestandsdichte des Luchses im Kanton Wallis in den vergangenen fünf Wintern außergewöhnlich niedrig war – dies sowohl im Vergleich mit anderen Teilen der Schweizer Alpen als auch mit früheren Erhebungen aus den 1980er Jahren im Kanton Wallis. Weitere Untersuchungen sollen nun die Gründe für diesen Befund aufzeigen. Als wahrscheinlichste Ursache vermuten die Forschenden Wilderei.
▶▶ http://idw-online.de/de/news664134

Johannes Enssle ist neuer NABU-Landesvorsitzender
Johannes Enssle ist neuer Vorsitzender des NABU-Landesverbandes Baden-Württemberg. Der 34-Jährige wurde am heutigen Samstag (19.11.) im Rahmen der NABU-Landesvertreterversammlung in Stuttgart von den Delegierten der NABU-Gruppen gewählt.
▶▶ http://nabu-bw.de/wir-ueber-uns/neues-vom-nabu/21526.html

Natursport und Naturschutz – ein Konfliktfeld
Natur und Landschaft bieten vielfältige Möglichkeiten für die Ausübung von Sport- und Freizeit­aktivitäten abhängig von den naturräumlichen Gegebenheiten und der vorhandenen Infrastruktur. Häufig sind dabei die aus Naturschutzsicht wertvollen Ökosysteme besonders attraktiv. Die damit einhergehenden Belastungen für Tiere und Pflanzen und deren Lebensräumen können zu Konflikten zwischen Naturschutz- und Sportinteressen führen. Das neue LNV-Info Nr. 9 / 2016 stellt eine Handreichung zur Standortfindung innerhalb des LNV dar.
▶▶ http://lnv-bw.de/natursport-und-naturschutz-ein-konfliktfeld/

Wir brauchen die neue Förderpolitik - NABU-Szenario für Reform der EU-Agrarförderung
Der NABU hat ein neues Modell zur EU-Agrarförderung vorgelegt. Diese liefert eine Alternative zur bisherigen "Gießkannenförderung". "Gerade in Baden-Württemberg würden viele landwirtschaftliche Betriebe von einer Umstellung der Agrarförderung profitieren: weg vom Gießkannenprinzip, hin zur Förderung von Leistungen für Natur und Gesellschaft", sagt Jochen Goedecke, Landwirtschafts­referent des NABU Baden-Württemberg, im Hinblick auf das heute vom NABU-Bundesverband in Berlin vorgelegte neue Modell für die EU-Agrarförderung. Bisher würden diese Leistungen nicht adäquat anerkannt. Weiter geht's beim ▶▶ http://nabu-bw.de/

Schwarzbuch zeigt schädliche Folgen des Biomasse-Anbaus
Der Anbau von Energiepflanzen hat eine negative Öko-Bilanz. Er führt unter anderem zum Verlust wertvoller Lebensräume und schadet dem Klima. Besonders dramatisch in Deutschland ist der regionale Zuwachs an Maisäckern für die Biogasproduktion.
▶▶ https://www.nabu.de/news/2016/11/21546.html

Stromnetzausbau unter der Lupe
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) erstellt für die bundesweite Stromnetz-Planung einen Bericht über die voraussichtlichen Umweltauswirkungen. Der NABU hat sich zusammen mit anderen vom Stromnetzausbau betroffenen Institutionen und Bürgern zum Entwurf des Untersuchungsrahmens zur Strategischen Umweltprüfung (SUP) zu Wort gemeldet.
▶▶ https://www.nabu.de/news/2016/11/21567.html

01.12.2016

Erschreckend: Krabbentaucher stark durch Mikroplastik belastet
Die Verschmutzung durch Plastikmüll stellt in allen Ozeanen ein großes Problem dar. Durch nur sehr geringe Besiedlung liegt die Arktis weit von den Hauptquellen des Plastiks entfernt. Dennoch konnten auch in arktischen Meeressäugern bereits Plastikteilchen nachgewiesen werden. Im Rahmen einer Studie untersuchten Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern gemeinsam die Häufigkeit und Zusammensetzung von Mikroplastik in den Zooplankton-Gemeinschaften vor Ost-Grönland. Im selben Untersuchungsgebiet wurde gleichzeitig die Plastik-Belastung von dort brütenden Krabbentauchern ausgewertet, die in Tiefen von 0-50 Metern ihre tierische Nahrung suchen. ▶▶ mehr

Kakadus können Werkzeuge aus verschiedenen Materialen basteln
Die Fähigkeit, sich eigene Werkzeuge herzustellen, kommt bei sehr entfernt verwandten Tierarten vor, ist aber insgesamt sehr selten. Häufig ist unklar, ob Werkzeugherstellung aus Erfindungsgeist entsteht oder angeborener Anpassung an eine Umgebung, die dies erfordert. Forschende der Vetmeduni Vienna und der Universität von Oxford zeigten nun, dass auch Kakadus, die in der Natur keine Werkzeuge nutzen, längliche Hilfsmittel zur Futterbeschaffung herstellen können. Sogar aus Material wie Karton können sie eine längliche Form erzielen. Diese Papageienart scheint im Vorhinein abzuwägen, wie sie das Werkzeug einsetzen will, ohne diese Fertigkeit geerbt oder angelernt zu haben. ▶▶ http://idw-online.de/de/news663215

Schmetterling: Überlebenskampf im Hochgebirge
Senckenberg-Wissenschaftler haben die Schmetterlingsart Erebia nivalis und deren Überlebensstrategie im Hochgebirge untersucht. Sie kommen zu dem Schluss, dass sich die kleinen Mohrenfalter einerseits spezialisiert haben und andererseits auch opportunistisch verhalten, um mit den großen Höhen und Wetterextremen zurecht zu kommen. Hierfür haben die Schmetterlinge besondere Taktiken bei ihrer Fortpflanzung und Ernährung entwickelt.
▶▶ http://idw-online.de/de/news663641

Fliegenlarven putzen das Nest des Bienenfressers
Ein Vogelnest beherbergt neben einem Vogelpärchen und seinem Nachwuchs auch andere Bewohner wie Insektenlarven. Diese nutzen die guten klimatischen Bedingungen und das reichliche Nahrungsangebot im Nest. Ein Forschungsteam der Vetmeduni Vienna konnte nun zeigen, dass Fliegenlarven im Nistplatz des Europäischen Bienenfressers als Putztrupp fungieren und Fäkalien und Futterreste verwerten. Diese "Abfallbeseitigung" begünstigt die Entwicklung der Jungvögel und unterstützt das Nest-Ökosystem. ▶▶ http://idw-online.de/de/news663739

Makatea: Rettet die ökologische Arche Noah im Pazifik
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Das Makatea-Atoll im Südpazifik ist ein einzigartiges Naturparadies. Die Insel beherbergt noch weitgehend unberührte Ökosysteme mit einer einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt. Bedrohte Arten wie die Tahiti-Taube finden dort ihren letzten Lebensraum.
Nun will ein australisches Unternehmen auf der winzigen Insel mitten im Pazifik Phosphat abbauen – zur Produktion von Dünger. Bitte unterstützen Sie die Einwohner von Makatea, die Katastrophe abzuwehren." ▶▶ Zur Petition

Stellungnahme des SFV zum Impulspapier des BMWi (Strom 2030)
Sigmar Gabriel, Chef und Spitzenkandidat der SPD ist als Wirtschaftsminister verantwortlich für die Energiewende. Wie er diese Aufgabe wahrgenommen hat, stellt er in einem ▶▶ Impulspapier des BMWi zur öffentlichen Diskussion. Dort heißt es einleitend: "Das Impulspapier identifiziert zwölf robuste, langfristige Trends einer sicheren, kostengünstigen und klimafreundlichen Stromversorgung bis 2050."
Der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) gibt nun in einer Stellungnahme Hinweise dazu, wo die Selbstdarstellung des BMWi allzu weit von den tatsächlichen Verhältnissen abweicht oder wo die vom BMWi angepriesenen Ziele die Energiewende sogar ausbremsen.
▶▶ Stellungnahme des SFV

24.11.2016

Geflügelpest bei Wildvögeln am Bodensee - H5N8 wieder in Deutschland
Nach zweijähriger Pause tritt seit November 2016 wieder die Vogelgrippe H5N8 in Deutschland auf. Der NABU fordert dringend nach den Quellen der Viren in der Geflügelwirtschaft zu suchen und diese auszuschalten, da sie eine Gefahr für Wildvögel sind.
Lesen Sie hier weiter: ▶▶ http://nabu-bw.de/news/2016/21485.html

Nicht übertrieben? NABU begründet Klage gegen Hermann-Hesse-Bahn
Der NABU Baden-Württemberg hat die Begründung seiner Klage gegen den ersten Planfest­stellungsbeschluss zur Hermann-Hesse-Bahn vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim fristgerecht eingereicht. Gestützt wird die Klage durch ein neues Gutachten. Dieses stuft den Hirsauer Tunnel bei Calw als "bundesweit bis international bedeutsames Winterquartier" für bedrohte Fledermäuse ein und den Forsttunnel bei Althengstett als "überregional bedeutsam". Beide Tunnel gehören zu den wichtigsten Quartieren des Landes, beide sind durch den Bahnbetrieb gefährdet. ▶▶ Mehr

Kündigt sich ein Einflug von Seidenschwänzen an?
In den meisten Jahren wandern die in der nördlichen Taiga brütenden Seidenschwänze nur kürzere Strecken nach Süden und verbleiben in Nordeuropa und im Ostseeraum. Hin und wieder kommt es zu Einflugjahren, in denen die Vögel auch in großer Zahl bis nach Mitteleuropa gelangen. Sie sind dann häufig auch in der direkten Nähe des Menschen, in Gärten, Parks und Alleen anzutreffen. Die Nahrung der Seidenschwänze besteht hauptsächlich aus Beeren. Auch an Bäumen verbliebenes Obst und Mistelbeeren stehen auf ihrer Speisekarte. In der Nähe ihrer Nahrungsstellen rasten sie gerne auf höheren Bäumen.
In den letzten drei Wintern war das Auftreten durchschnittlich. Derzeit deutet jedoch einiges darauf hin, dass sie in diesem Winter wieder in größerer Anzahl bei uns aufkreuzen: Bei ornitho.de wurden seit Anfang Oktober mehr als zehnmal so viele Seidenschwänze gemeldet wie im Vorjahreszeitraum (Karte). Ähnliche Entwicklungen werden auch in Großbritannien und den Niederlanden beobachtet, und mit täglich mehr als 500 Durchzüglern verzeichnet der bekannte Zugvogel-Hotspot Falsterbo im Süden Schwedens derzeit mehr als doppelt so viele Seidenschwänze wie in durchschnittlichen Jahren. ▶▶ Mehr

Der Saathafer ist Arzneipflanze des Jahres 2017
Der Studienkreis "Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde" an der Universität Würzburg hat den Saathafer zur Arzneipflanze des Jahres 2017 gekürt. Der Hafer liefert mehrere Heilmittel und bietet viele Einsatzmöglichkeiten in Dermatologie und Ernährung.
▶▶ http://idw-online.de/de/news662144

Enzian oder Spitzwegerich – wer gewinnt in den Alpen, wenn es wärmer wird?
Typische Alpenblumen drohen mit dem Klimawandel von Konkurrenten aus dem Flachland verdrängt zu werden. Um das Schicksal von Enzian, Edelweiß und Co. abschätzen zu können, haben Forschende der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL nun per Helikopter zehn Tonnen Alpenrasen von 2100 auf 1400 Meter Höhe in ein wärmeres Klima verpflanzt.
▶▶ http://idw-online.de/de/news662568

Hubert Weiger zum Vorsitzenden des BUND wiedergewählt
Vom 4. bis 6. November trafen sich mehr als 250 Delegierte, Vorstandsmitglieder, Gäste und Mitarbeit*innen der Bundesgeschäftsstelle zur diesjährigen Bundesdelegiertenversammlung in Bonn.
Im Mittelpunkt standen Wahlen zum Bundesvorstand. Hubert Weiger wurde mit großer Mehrheit erneut zum Bundesvorsitzenden für drei Jahre gewählt. Mit der Resolution "Raus aus den fossilen Energien – Klimaschutz verstärken" begrüßten die Delegierten das Inkrafttreten des Pariser Klimaschutzabkommen forderten aber gleichzeitig die Bundesregierung dazu auf, den Kohleausstieg umgehend einleiten und deutlich vor 2030 abschließen.

Power-to-Liquid: Erste Kompaktanlage im Pilotbetrieb
Die bedarfsgerechte Erzeugung flüssiger Kraftstoffe aus regenerativen Energien ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Aus Sonnenenergie und dem Kohlenstoffdioxid der Luft synthetische Kraftstoffe herzustellen, ist das Ziel des nun gestarteten Projektes SOLETAIR, in dem die Ausgründung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) INERATEC mit finnischen Partnern zusammenarbeitet. Zusammen wird die weltweit erste chemische Pilotanlage in Betrieb genommen, die so kompakt ist, dass sie in einen Schiffscontainer passt. Die mobile Anlage produziert aus regenerativem Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid Benzin, Diesel und Kerosin.
▶▶ http://idw-online.de/de/news662852

Energiewende: Forscher geben Kommunen Empfehlungen zur Bürgeraktivierung
▶ Forschungsteam veröffentlicht Wegweiser "Der Weg zum Klimabürger" ▶ Acht Strategien für eine kreative Bürgeraktivierung zu Energiewende und Klimaschutz ▶ Nachahmung erwünscht: Erfolgreiche Praxisbeispiele aus zahlreichen Kommunen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news662255

17.11.2016

NABU Albstadt bekommt Projekt-Förderung von den Albstadtwerken
Für drei Naturschutzprojekte bekommt unsere NABU-Gruppe Albstadt finanzielle Unterstützung durch die Albstadtwerke. Gefördert wird Obstbaumschnitt mit 500 Euro, ein Wildbienen-Projekt mit ebenfalls 500 Euro sowie die Verbesserung eines Biotops für den Feuersalamander mit 6.000 Euro. ▶▶ Zeitungsbericht

Neues zur Atlantischen Bergschrecke in RLP
Die Veröffentlichung des Fundes von mindestens zwei Atlantischen Bergschrecken in Limburgerhof, Rheinland-Pfalz, Mitte Oktober auf naturgucker.de hat für einigen Wirbel gesorgt - und für weitere Überraschungen! Auf naturwerke gibt es einen ausführlichen Text hierzu. ▶▶ mehr

10 Monate in der Luft – Das unglaubliche Leben der Mauersegler
Mauersegler fallen zur Brutzeit über unseren Städten mit ihren schrillen Rufen und wendigen Flugmanövern auf. Sie sind mit ihren sichelförmigen Flügeln perfekt an ein Leben in der Luft angepasst. Ihre kurzen Beine und kleinen Füße ermöglichen es den Vögeln hingegen kaum vom flachen Boden aus zu starten, so dass bereits im 18. Jahrhundert italienische Wissenschaftler vermuteten, dass die Vögel auch im Flug schlafen und einen Großteil ihres Lebens in der Luft verbringen.
Genauere Details aus dem Leben der Mauersegler konnten nun durch die Nutzung moderner Geolokatoren erforscht werden. ▶▶ mehr

Gute Sänger tragen große Krawatten
Nicht alle Kohlmeisen singen gleich schön. In einer neuen Studie, die in "Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS" veröffentlicht wurde, zeigt Prof. Heinz Richner vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern, dass bei Kohlmeisen-Männchen, die Tonintervalle besonders exakt singen, das schwarze Federband über der Brust breiter ist als bei ihren weniger begabten Artgenossen. Diese "Krawattengröße" korreliert mit dem sozialen Status, dem Erfolg bei Weibchen, der Nachkommenzahl und der Resistenz gegen Parasiten.
▶▶ http://idw-online.de/de/news662026

Rostocker Forscher entdeckt neue Krabbe an der Ostseeküste
Wissenschaftler weist erstmals Asiatische Strandkrabbe in MV nach Spektakuläre Funde an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern. Der Meeresbiologe Dr. Wolfgang Wranik von der Universität Rostock, entdeckte bei einem Schnorchelgang im Flachwasser der Wismarbucht eher zufällig neue Einwanderer, also so genannte Aliens. Konkret handelt es sich um die Asiatische Strandkrabbe (Hemigrapsus takanoi) und Vertreter der Kopfschildschnecken.
▶▶ http://idw-online.de/de/news662187

Der neue ToxFox ist da!
Aus dem BUND-Newsletter: "Würden Sie Kinder mit Gift spielen lassen? Wir auch nicht. Leider weisen Tests immer wieder schädliche Chemikalien in Alltagsprodukten nach - auch in solchen für Kinder. Aber in welchem Planschbecken steckt ein Gift-Cocktail, in welchem nicht? Welche Bastelsachen sind mehr "Auwei" als DIY?
Mit dem ToxFox hat der BUND bereits vor drei Jahren eine App entwickelt, die VerbraucherInnen hilft, Schadstoffe in Kosmetik aufzuspüren und aus dem Einkaufskorb zu verbannen. Nun haben wir die App erweitert - und sie hilft auch in Punkto Spielsachen und Co.
Lesen Sie hier weiter: ▶▶ http://www.bund.net/toxfox

Kleines Plus im Naturschutzhaushalt - Grün-Schwarz bleibt weit hinter Zusagen zurück
Der NABU Baden-Württemberg sieht die aktuellen Planungen von Grün-Schwarz zum Naturschutzhaushalt kritisch. Bis 2021 sollte laut Koalitionsvertrag der Naturschutzhaushalt um jährlich sechs Millionen Euro anwachsen. Das wäre auch dringend für die Sicherung der biologischen Vielfalt nötig. Tatsächlich beträgt die Erhöhung für 2017 nach den derzeitigen Planungen nur zwei Millionen Euro - also ein Drittel. ▶▶ Mehr

Geier vor dem Aussterben bewahren
Aus dem NABU-Newsletter: "Weil sie die sterblichen Überreste anderer Tiere in kürzester Zeit beseitigen, hindern sie Krankheitskeime daran, sich zu verbreiten. Sechs der elf in Afrika vorkommenden Geierarten segeln jedoch einer ungewissen Zukunft entgegen. Schuld daran ist der Mensch: Durch Umweltverschmutzung und Wilderei ist eine ganze Vogelfamilie vom Aussterben bedroht. Unterstützen Sie unser Projekt, um die Schutzengel der Savanne zu retten." ▶▶ Mehr

Landraub am Straßenrand - Bedeutung von begrünten Streifen für die Natur
Landwirte erweitern immer mehr die eigene Ackerfläche bis unmittelbar an die Straßen- oder Wegebankette. Dabei wird sich sehr häufig fremdes Eigentum von Kommunen oder dem Land einverleibt. Bunte Wegraine mit Wildstauden findet man auch deshalb immer seltener. ▶▶ mehr

Bahnbrechende Entscheidung: Weltgrößtes Meeresschutzgebiet ausgerufen
Der WWF schreibt: "Es ist eine wirklich bahnbrechende Entscheidung, die vor wenigen Tagen getroffen wurde: 24 Staaten und die EU einigten sich darauf, vor der Antarktis die riesige Fläche von 1,5 Millionen Quadratkilometern Meer unter Schutz zu stellen. Das ist in etwa so groß wie Deutschland, Frankreich und Spanien zusammen und damit das größte Meeresschutzgebiet der Erde.
Wir freuen uns, dass sich die jahrelangen Verhandlungen über das Meeresschutzgebiet gelohnt haben." Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Wer den Acker vor lauter Bäumen nicht sieht
In der Agroforstwirtschaft werden landwirtschaftliche Nutzpflanzen wie Mais zusammen mit Holzpflanzen, etwa Bäume und Sträucher, auf einer Bewirtschaftungsfläche angebaut und genutzt. Diese Form der Landnutzung soll in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigeren Landnutzung in Deutschland leisten. Wie das umgesetzt werden kann, untersucht das Fraunhofer IAO im Verbundprojekt AUFWERTEN. ▶▶ http://idw-online.de/de/news662012

Eil-Appell! Keine Millionen für Atomkonzerne!
Campact schreibt: "Wir sind ja einiges gewohnt von den Atomkonzernen, aber das ist wirklich dreist: In diesem Jahr wollen sie nur einen Bruchteil ihrer Steuern zahlen. Der Trick: Weil die Steuer auf Brennelemente im Dezember ausläuft, verschieben sie den Austausch ihrer Brennstäbe ins nächste Jahr – und drücken sich um über 700 Millionen Euro. Nur so können einige ihrer Risiko-Reaktoren weiterlaufen, die sich schon jetzt kaum noch rechnen. Unterzeichnen Sie jetzt unseren ▶▶ Eil-Appell!"

Beschleunigung der Energiewende im Wahljahr 2017
Aus dem sfv-Rundschreiben vom 25.10.: "Vier ganze Jahre lang hat die schwarz-rote Bundesregierung die Umstellung der Energieversorgung auf Erneuerbare Energien hintertrieben und damit im Widerspruch zu ihren eigenen Dekarbonisierungs-Forderungen (von Schloss Elmau und bei der Klimakonferenz in Paris) den Klimawandel grob fahrlässig weiter beschleunigt. Klimaexperten hegen inzwischen Zweifel, ob der endgültige Klimakollaps, das Ende allen menschlichen, tierischen und pflanzlichen Lebens überhaupt noch aufzuhalten ist.
Die tonangebenden Politiker beruhigen sich gegenseitig mit weltmännisch psychologisierenden Sprüchen über die "German Angst". Sie haben offenbar noch keinmal den furchtbaren Gedanken zu Ende gedacht, dass die Natur inzwischen an verschiedenen Punkten unserer Erde unter der ständigen Erwärmung zusätzliche Klimagase ausschwitzt, die die Erwärmung weiter beschleunigen. Z.B. steigt inzwischen aus den auftauenden Permafrostsümpfen Sibiriens das seit Tausenden von Jahren fest eingefrorene klimaschädliche Methangas auf. Die Klimagase lassen die Temperaturen ansteigen. Die ansteigenden Temperaturen verursachen zusätzliche Klimagase, die die Temperaturen noch weiter ansteigen lassen. Eine Endlosschleife ("positive Rückkopplung) - Alarmstufe Rot!" Die wichtigsten Beiträge aus dem neuen Solarbrief 4/2016 haben wir deshalb bereits vorab ins Internet gestellt. ▶▶ Hier geht's weiter.

10.11.2016

Aus dem Naturschutzbüro: Website überarbeitet
Um dem gewachsenen Umfang des Internetauftritts und der Themenerweiterung gerecht werden zu können, haben wir die Menüs und deren Anordnung in Kopf der Seite ein wenig angepasst und aktualisiert. Heute wurden nun über 1.000 geänderte Seiten auf den Server hochgeladen und wir hoffen, dass alles ohne "Wackler" funktioniert. Falls doch noch Fehler auftauchen sollten, bitten wir um Ihre Rückmeldung.

Erntefest des NABU Albstadt trotz magerer Apfelernte ein Erfolg
Angenehmes mit Nützlichem verbunden hat unser Ortsverein Albstadt: Er lud zu einem Erntefest auf seine Streuobstwiese ein. Zahlreiche Gäste kamen: Es wurde Stockbrot gebacken, gesungen, gefachsimpelt, geerntet, frischer Apfelsaft gepresst ...
▶▶ Zeitungsbericht

Land erleichtert Drohnenflüge - Allgemeinverfügung der Luftfahrtbehörde
Zum Betrieb sogenannter Drohnen (unbemannte Luftfahrtsysteme nach LuftVO), die nicht zum Sport oder der Freizeitgestaltung betrieben werden, war bislang eine Erlaubnis der zuständigen Luftfahrtbehörde (Regierungspräsidium Stuttgart) notwendig. Dies wurde mit einer Allgemeinverfügung aufgehoben. Künftig ist für Drohnen bis 10 kg Gesamtgewicht nur eine Anzeige (Erklärung zur Nutzung) beim RP Stuttgart notwendig. Für Schutzgebiete nach Naturschutzrecht muss eine Zustimmung der Naturschutzbehörde eingeholt werden. Weitere Informationen finden Sie ▶▶ hier.

Land beruft Lärmschutzbeauftragten
Der Landtagsabgeordnete Thomas Marwein ist zum Beauftragten der Landesregierung für den Lärmschutz berufen worden. Er ist damit Ansprechperson für vom Lärm geplagte Menschen, vernetzt und unterstützt Kommunen bei Lärmschutzmaßnahmen und initiiert Aktivitäten zur Verbesserung des Lärmschutzes. Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, insbesondere den Verkehrslärm zu verringern. Der Nachfolger von Giesela Splett als Lärmschutzbeauftragter ist lärmschutzpolitischer Sprecher der Fraktion GRÜNE im Landtag.
Weitere Infos beim ▶▶ Verkehrsministerium.

Zurschaustellung von Greifvögeln und Eulen - neue Hinweise
Bei der Genehmigung von Einrichtungen, in denen Greifvögel und/oder Eulen gehalten und zur Schau gestellt werden sollen, sind zahlreiche Vorschriften aus verschiedenen Rechtsgebieten zu beachten, u. a. Naturschutzrecht, Tierschutzrecht, Jagdrecht. Die Landesbeauftrage für Tierschutz hat diese Vorgaben zusammengestellt. So sind die sog. "Mindestanforderungen an die Haltung von Greifvögeln und Eulen" des BMEL von 1995 nicht mehr gültig, weil sie den "hohen Anforderungen" des Bundesnaturschutzgesetzes nicht entsprechen. Lesen Sie die Ausführungen in der Stellungnahme des zuständigen ▶▶ MLR (PDF 26 Seiten).

Erstnachweis der Atlantische Bergschrecke
Mit ihrer braunen bis grauen Färbung ist die Atlantische Bergschrecke eher unscheinbar. Doch ihr Auftreten in Rheinland-Pfalz im Herbst 2016 begeistert Naturkenner und -freunde, denn die Art ist zuvor in Deutschland noch nie nachgewiesen worden. Und der Fund wirft Fragen auf.
▶▶ http://www.naturwerke.net/naturwerke.dll/VdpCeXOXjeAL9tB5ZSDiUq/$/

Massiver Einflug sibirischer Bergbraunellen nach Europa
Die mit unserer heimischen Heckenbraunelle verwandte Bergbraunelle brütet in den Bergwäldern Sibiriens vom Ural bis in den äußersten Nordosten Russlands. In diesem Herbst kommt es aktuell zu einem starken Einflug dieser östlichen Art. Bereits Anfang Oktober gelangen erste Beobachtungen in Finnland und Schweden. Seit dem 9. Oktober werden nun täglich neue Bergbraunellen in Europa entdeckt - insgesamt bereits knapp 150 Vögel! Auch in Deutschland gelang am 12. Oktober der gut belegte Erstnachweis der Bergbraunelle auf der Greifswalder Oie. Am Sonntag (23.10.) wurde nun im Greifswalder Ortsteil Ladebow die erste Bergbraunelle Deutschlands abseits der Greifswalder Oie entdeckt und fotografiert. Leider zog der Vogel kurze Zeit nach der Entdeckung hoch ab und wurde von anderen Beobachtern im Laufe des Tages nicht mehr gefunden. ▶▶ Mehr

Sakerfalken: 64 Jungvögel in Brutsaison 2016 sind neuer Rekord
Mitte der 1970er-Jahre galt der Sakerfalke (Falco cherrug) in Österreich beinahe als ausgestorben. Der mittlerweile starke Aufwind für die positive Bestandsentwicklung, ist auch auf die Montage von Nisthilfen auf Starkstrommasten zurückzuführen. Dies dokumentiert eine seit 2010 von der Vetmeduni Vienna und BirdLife Österreich durchgeführte Brutzeiterhebung des Sakerfalken. Unterstützung findet das Projekt durch die Austrian Power Grid AG, die dieses finanziert und die Montage der Nisthilfen auf ihrem Leitungsnetz ermöglicht.
▶▶ http://idw-online.de/de/news661714

Mahnender Beitrag zur illegalen Vogeljagd (DDA-Mitteilung)
In einem aktuellen Beitrag in der Mitgliederzeitschrift der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz (GNOR) e.V. befasst sich der renommierte Ornithologe Urs N. Glutz von Blotzheim mit der illegalen Vogeljagd insbesondere rund um das Mittelmeer. Er weist darin auf die "Diskrepanz zwischen Bemühung von Druckerschwärze und effektivem Einsatz gegen einen gesetzeswidrigen, skandalösen und in der derzeitigen Gesamtsituation nicht mehr tolerierbaren Zustand" hin. Den Beitrag aus GNOR-Info Nr. 123 können Sie hier herunterladen: ▶▶ Download
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Blauelstern zeigen menschenähnliche Großzügigkeit
Die Blauelster, eine Vogelart aus Asien, nützt jede Gelegenheit um ihren Artgenossen Futter zur Verfügung zu stellen, auch wenn sie selbst keine Belohnung dafür erhält. KognitionsbiologInnen um Lisa Horn und Jorg Massen von der Universität Wien konnten nun in einem Experiment erstmals bei Vögeln ein solches prosoziales Verhalten nachweisen - eine Verhaltensweise, die nur wenige Tierarten an den Tag legen. Die Ergebnisse ihrer Studie wurden in der Fachzeitschrift Biology Letters publiziert. ▶▶ http://idw-online.de/de/news661247

Schelladler "Tõnn" nach mehreren Jahren wieder online
Bereits mehrfach haben wir in den letzten Jahren an dieser Stelle über den 2008 in Estland als Nestling besenderten Schelladler Tõnn berichtet, der alljährlich zweimal durch Deutschland zog und dabei bis zum Frühjahr 2014 nur ein einziges Mal (im Frühjahr 2013) beobachtet wurde. Alle übrigen Aufenthalte in Deutschland sind lediglich durch die GPS-Ortungen des Satellitensenders belegt. Im Frühjahr 2014 versagte dieser schließlich und seitdem war Tõnn viele Jahre nur im traditionellen Winterquartier in Spanien anhand seines Senders auf dem Rücken individuell erkennbar.
In diesem Jahr gelang den Wissenschaftlern im Brutgebiet in Estland Ende April die Entdeckung eines Adlerpaares, bei dem ein Vogel einen Sender trug. Anfang September konnte dieser Vogel schließlich gefangen werden. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um Tõnn handelte ...
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Jäger der Nacht: Der Waldkauz ist "Vogel des Jahres 2017"
Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU den Waldkauz zum Vogel des Jahres gewählt. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Wir sollten alles dafür tun, sie zu schützen. Dabei spielt der Erhalt alter Bäume eine wichtige Rolle. Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Ökologische Steuerreform für Klimaschutz und Gerechtigkeit
In Industrieländern könnte eine ökologische Steuerreform die soziale Ungleichheit drastisch senken. Dazu müssten die Einnahmen aus einer Besteuerung von CO2 vollständig dazu benutzt werden, die Einkommensteuer zu senken. Das geht aus einer neuen Studie des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) hervor. David Klenert, Gregor Schwerho?, Ottmar Edenhofer und Linus Mattauch haben die Arbeit "Environmental Taxation, Inequality and Engel's Law: The Double Dividend of Redistribution" jetzt im Fachmagazin Environmental and Resource Economics veröffentlicht. ▶▶ http://idw-online.de/de/news661631

"Die Holzfäller raus aus unserem Wald!"
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Mit einem verzweifelten Hilfsappell wenden sich die indigenen Paiter Surui an die Welt: Bewaffnete illegale Holzfäller, Gold- und Diamantenschürfer dringen scharenweise in ihren Regenwald ein. Sie roden die Bäume und bedrohen das Leben der Familien.
Die brasilianische Regierung reagiert nicht auf die Hilferufe der Indigenen, ihr 250.000 Hektar großes Territorium im Amazonasregenwald vor den Übergriffen und Plünderern zu schützen. Die Ureinwohner bitten daher alle Menschen rund um den Globus, an die verantwortlichen Politiker zu schreiben. Fordern Sie die brasilianische Regierung auf, unverzüglich zu handeln und die Abholzung zu stoppen: ▶▶ zur Petition

Artenschutz am Haus - Positionspapier des BfN erschienen
Gebäude werden in vielfältiger Weise von Tieren und Pflanzen besiedelt. Sowohl das Gebäudeinnere als auch die Außenhülle stellen unterschiedlichste ökologische Lebensraumangebote bereit. Im neuen Positionspapier "Schutz gebäudebewohnender Tierarten vor dem Hintergrund energetischer Gebäudesanierung in Städten und Gemeinden", herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), werden Hintergründe, Argumente und Positionen für einen wirksamen Artenschutz am Haus vorgestellt. Das Positionspapier des BfN finden Sie ▶▶ hier (PDF 40 Seiten).

Artenreiche Nahrungsnetze produzieren effizienter Biomasse
Forscher haben eine Rückkopplung in komplexen Nahrungsnetzen entdeckt. Artenreiche Ökosysteme begünstigen demnach große, schwere Tiere. Obwohl die Menge gefressener Pflanzen dabei zunimmt, bleibt die pflanzliche Biomasse im Vergleich zu artenarmen Ökosystemen ungefähr gleich hoch. Grund ist, dass sich in artenreichen Ökosystemen Pflanzengemeinschaften entwickeln, deren Wachstum energetisch effizienter ist. Allerdings ist das Ausmaß der Biomasseproduktion in artenreichen Ökosystemen stabiler und wird dadurch vorhersagbar. Artensterben führt zu unvorhersehbaren Ausfällen, die der Mensch kompensieren muss.
▶▶ http://idw-online.de/de/news660367

27.10.2016

Exkursion zum Klingnauer Stausee (Bericht)
Am 25. September 2016 ist der NABU zur Beobachtung von Wat- und Wasservögeln zum Klingnauer Stausee "ausgeflogen". Dirk Mezger hat einen lesenswerten Bericht geschrieben:
▶▶ http://www.nabu-zollernalb.de/bilder-berichte/

Handys für die Havel - es wird weiterhin gesammelt
Nachdem sich zwischenzeitlich viele Alt-Geräte angesammelt hatten, gingen am 29.09. weitere drei Pakete mit insgesamt 380 Handys zum Recycling-Partner AfB in Ettlingen. Die Vergütungssätze wurden zwar zwischenzeitlich deutlich reduziert, doch es sind erneut rund 600 EUR, die der NABU für sein Projekt einsetzen kann.
Mehr unter ▶▶ http://naturschutz-zollernalb.de/diverses/handys.htm

"Sender-Geier" jetzt im spanisch-portugiesischen Bergland
Der Anfang August mit einem Sender versehen in Mössingen freigelassene Gänsegeier hält sich zwischenzeitlich im Süden der iberischen Halbinsel auf. Seine aktuellen Flugbewegungen und weitere Infos finden Sie ▶▶ hier

Die Schwärmer: Unterwegs mit Schmetterlingsforschern
Sie verfolgen das Purpurweiden-Jungfernkind, sehnen sich nach dem Fleckenbär und freuen sich über eine Rindeneule: Die Arbeit von Schmetterlingsforschern mag ungewöhnlich erscheinen - doch es gibt wenig, das wichtiger ist. In der Stuttgarter Zeitung ist eine lesenswerte Artikelserie erschienen. ▶▶ zum Artikel

Viel los am Himmel über Baden-Württemberg
Der Vogelzug über Baden-Württemberg ist in vollem Gange: Jedes Jahr verlassen etwa 250 Millionen Zugvögel ihre Brutgebiete in Deutschland, um in Südeuropa oder Afrika zu überwintern. Weitere Infos beim ▶▶ http://nabu-bw.de/

Barcoding der deutschen Spinnenfauna - neue Weberknecht-Art in Deutschland
Mit 60% der (echten) Spinnenarten und 70% der Weberknechte ist inzwischen ein umfassender Anteil der deutschen Arachniden-Fauna mit den artspezifischen Barcodes im Rahmen des German Barcode of Life - Projektes (GBOL) in der Referenzdatenbank erfasst. Bei den Untersuchungen wurde eine neue Art für Gesamtdeutschland entdeckt. Weiterhin konnten sieben Erstnachweise für verschiedene Bundesländer erbracht werden. ▶▶ http://idw-online.de/de/news660779

Und noch ein Spinnen-Thema: Immer mehr Mittelmeerspinnen in Deutschland
Die Forscher von der Zoologischen Staatssammlung München leisten erneut einen wertvollen Beitrag zur weltweiten Gen-Bibliothek des Lebens. Sie entschlüsselten nun den genetischen Code der auffälligen Kräuseljagdspinne (Zoropsis spinimana), die kürzlich erstmals in München entdeckt wurde. Die Artgenossen des Münchner Neubürgers sind ursprünglich als wärmeliebende Spinnenart in den Wäldern des Mittelmeerraums beheimatet. Erst seit ein paar Jahren werden immer wieder auch Exemplare weiter nördlich gesichtet; seit 2005 gibt es die recht große und auffällige Kräuseljagdspinne auch in Deutschland. ▶▶ http://idw-online.de/de/news660862

Den von der UN verursachten Palmölboom stoppen!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Die Menschen im Amazonasregenwald von Peru erheben schwere Anschuldigungen gegen die Vereinten Nationen. Um den Kokaanbau in Peru einzudämmen, fördert das alternative Entwicklungsprogramm der UN die Produktion von Palmöl, Kakao und Kaffee für den Weltmarkt. Dazu holten die UN Investoren ins Land, die den Amazonasregenwald für Industrie-Plantagen roden.
Auch UN-Mitarbeiter bereichern sich an den Ölpalm- und Kakaoprojekten in Peru. 100 Millionen Dollar haben die UN in das Programm investiert, etwa 10 Millionen davon stammen von der Bundesregierung. Während der Regenwald den Motorsägen und Bulldozern der Plantagenfirmen zum Opfer fällt, kämpfen die Kleinbauern und indigenen Einwohner ums Überleben.
Rettet den Regenwald hat den Journalisten Wilfried Huismann bei der Spurensuche in Peru begleitet. Seine spannende Fernsehreportage „Steuergelder für die Kokain-Mafia?“ können Sie in der ▶▶ Mediathek des WDR sehen.
Bitte unterstützen Sie unsere Petition an die Vereinten Nationen, keine Regenwaldrodungen zu finanzieren, sondern dazu beizutragen, Perus Naturschätze zu erhalten."
▶▶ https://www.regenwald.org/petitionen/1067/

20.10.2016

Luftreinhalteplan Balingen
Die Natur- und Umweltschutzverbände waren um Stellungnahme zur Planung des Regierungspräsidiums gebeten worden. Nachdem das den sonst üblichen thematischen Rahmen sprengt, gibt es nur eine kurze Meinungsäußerung. Ein Satz hieraus: " Einzig sei die Frage angebracht, ob die Einwohner und Besucher von Balingen evtl. durch eine Grund-Schadstoffbelastung durch die Industrie, speziell durch das Zementwerk Holcim in Dotternhausen, zu diesen Einschränkungen durch einen Luftreinhalteplan gezwungen werden."
Mehr unter ▶▶ 2016-10-12_RP_Luftreinhalteplan-Balingen.pdf

"Der Natur auf der Spur" - Zehnteilige Landesschau-Serie des SWR
Am 27. September ist eine neue 10-teilige Landesschau-Serie des SWR gestartet. Immer dienstags und donnerstags werden die "wildesten" Gegenden Baden-Württembergs vorgestellt. Dabei liegt das besondere Augenmerk auf bedrohten Tierarten wie Auerhahn, Sumpfschildkröte, Schwarzstorch, Luchs und anderen. Die beiden Wildnis-Experten Sebastian Olschewski (NABU Heidelberg) und Michael Eick (NABU Fellbach) sind bei ihren Expeditionen in den Nationalpark Schwarzwald, ins Donautal, in oberschwäbische Moore und Bannwälder der Natur auf der Spur. - Über ein Jahr wurde für die SWR-Serie gedreht. Der NABU Baden-Württemberg kooperierte dabei eng mit dem SWR. Weitere Infos und Download-Möglichkeiten beim ▶▶ SWR.

Optimierte Pflanze für den Biomasse-Anbau: Silphie statt Mais
Bei der Suche nach Alternativen zum Mais für die Gewinnung von Biomasse hat eine Energiegenossenschaft in Oberschwaben züchterische Erfolge bei der "Durchwachsenen Silphie" erzielt. Die Pflanze könnte nun anscheinend tatsächlich eine Alternative sein, die den Boden schont und als Nektarquelle für Insekten dienen kann. Ein Bericht dazu hat die Schwäbische Zeitung veröffentlicht: ▶▶ http://stories.schwaebische.de/unsere-bauern#61372

Einfluss der Pazifischen Auster auf die Vogelwelt an Muschelbänken
Muschelbänke sind für das Ökosystem Gezeitenzone aufgrund ihrer hohen Diversität und Häufigkeit benthischer Organismen von hoher Bedeutung und stellen für viele Vogelarten eine wichtige Nahrungsquelle dar. Die Pazifische Auster (Crassostrea gigas) wurde in den 1980er Jahren ins Wattenmeer der Nordsee eingeschleppt und dominiert dort heute zahlreiche Miesmuschelbänke. Im niederländischen Wattenmeer sind rund die Hälfte aller Muschelkolonien betroffen. Obwohl die ursprünglich in Ostasien beheimatete Art seit mehr als 20 Jahren das Wattenmeer besiedelt, sind ihre Auswirkungen auf das Ökosystem noch erstaunlich wenig erforscht.
▶▶ http://www.dda-web.de/#2016_09_13_einfluss_der_pazifis

Maiszünsler: Das Gehirn, nicht die Nase, sorgt für die richtige Partnerwahl
Wie findet eine männliche "Motte" die richtige Partnerin, wenn zwei ähnliche Weibchen-Stämme mit ihren Pheromonen locken? In vielen Arten sind die Unterschiede in den Insektenantennen, mit denen die Männchen die Lockstoffe riechen, für die Wahl der Partnerin verantwortlich. Beim Maiszünsler scheinen jedoch Veränderungen im Hirn der Männchen die Wahl zwischen den zwei zur Verfügung stehenden Weibchen-Stämmen zu bestimmen. Dies konnte jetzt ein Team von Wissenschaftlern der Universität Amsterdam, der Schwedischen Universität für Agrarwissen­schaften und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie zeigen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news660569

Vogelzug: Amseln schalten schlagartig auf Nachtschwärmer um
Die normalerweise tagaktiven Vögel brauchen für die Änderung ihres Biorhythmus vor dem Abflug in ihre Winterquartiere keine Zeit zur Anpassung. ▶▶ http://idw-online.de/de/news660411

HAW-Newsletter beschäftigt sich mit fledermausfreundlichen Windkraftanlagen
Windräder sind ein Risiko für Fledermäuse. Was sind die Ursachen? Welche Gegenmaßnahmen sind sinnvoll? Wie können erneuerbare Energien umweltfreundlicher gestaltet werden? Diesen Fragen geht das Forschungsprojekt "Flederwind" unter Leitung von Prof. Dr. Carolin Floeter vom Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (CC4E) nach.
▶▶ http://idw-online.de/de/news660018

Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel
Seit dem Jahr 2002 trägt die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (LUGV) verfügbare Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) aus ganz Deutschland zusammen. Ziel der Datenbank ist es, die vorhandenen, bundesweit verstreuten Daten über Anflugverluste an WEA zusammenzutragen, durch diese Sammlung zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen und die Einhaltung von Mindeststandards bei der weiteren Datengewinnung und -dokumentation durchzusetzen. Die "Dokumentation Vögel und Windenergienutzung" auf der Internetseite des LUGV wurde nun aktualisiert und die Informationen und Kollisionszahlen auf den neuesten Stand gebracht. Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

Landesnaturschutzverband will stinkende und lärmende Zweiräder verbannen
Der Landesnaturschutzverband (LNV), Dachverband von 34 Naturschutzverbänden, begrüßt die Initiative des Tübinger OB Palmer, eine Abwrackprämie für Mopeds mit Zweitaktmotor einzuführen. Damit werde eine eklatante Regelungslücke in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.
Lesen Sie ▶▶ hier weiter.

LNV heißt den Luchs willkommen
Der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband lehnt eine Rückkehr von Wolf und Luchs ab. Das bedauert der Landesnaturschutzverband (LNV), auch wenn er manche Bedenken der Landwirte nachvollziehen kann. Als EU-Mitgliedsstaat ist Deutschland verpflichtet, eine Rückkehr ursprünglich heimischer Raubtiere zu dulden.
Weitere Infos finden Sie unter ▶▶ http://lnv-bw.de/lnv-heisst-den-luchs-willkommen/

Finanznot bedroht Europas Naturerbe
Der NABU und weitere Umweltverbände sehen Europas Naturerbe durch die bestehende Finanznot bedroht. Sie fordern einen EU-Naturschutzfond. So sollen unter anderem Schutz- und Pflegemaßnahmen der Naturschutzgebiete finanziert werden.
Lesen Sie hier weiter: ▶▶ https://www2014.nabu.de/news/2016/09/21233.html

Mutige Entscheidungen auf Artenschutzkonferenz machen Hoffnung
Der WWF schreibt: "Die Weltartenschutzkonferenz CITES in Südafrika kam 2016 zu einem schnellen Ende, einen ganzen Tag früher als geplant, obwohl über den Status von über 5000 Arten beraten wurde. Die Ergebnisse machen Hoffnung - die Ziele des Umwelt- und Naturschutz haben sich auf breiter Flur gegen wirtschaftliche Interessen durchgesetzt. Der Bann des Handels mit Elfenbein und Nashorn bleibt bestehen. Außerdem wurden etliche mutige Entscheidungen getroffen, um auch weniger prominente Arten strenger zu schützen."
▶▶ Arnulf Köhnke berichtet von der Konferenz

Herbstlaub wird zu Aktivkohle – Forschungsprojekt
Eine Forschergruppe der Universität Kassel entwickelt ein Verfahren, um aus Biomasse aus Parks oder von Straßenrändern wertvolle Aktivkohle herzustellen. Die Ergebnisse könnten den deutschen Städten immense Kosten sparen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news660540

Ein zweites Leben für ausgediente Solarmodule
Solarstrom per Photovoltaik zu erzeugen, ist im Sinne der Energiewende und des Umweltschutzes. Doch was passiert mit ausgedienten Photovoltaik-Modulen? Lassen sie sich mit einem wirtschaftlichen Verfahren wieder verwendbar machen? Eine technologische Lösung für dieses Problem soll ein Forschungsvorhaben entwickeln, bei dem die TH Mittelhessen mit mehreren Partnern kooperiert. Die Projektleitung hat Prof. Dr. Harald Weigand vom Kompetenzzentrum für Energie- und Umweltsystemtechnik der Hochschule. Er arbeitet dabei mit Prof. Dr. Ubbo Ricklefs vom Kompetenzzentrum für Nanotechnik und Photonik zusammen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news660421

Windstrom in bewaldeten Regionen erzeugen
In Deutschland entfällt fast die Hälfte der Flächen, die für Windenergieanlagen (WEA) besonders geeignet sind, auf bewaldete Mittelgebirgsstandorte. Dies trifft besonders auf die südliche Landeshälfte zu. Ein Zubau in diesen Regionen bietet den Vorteil, dass dort der Windstrom in der Nähe von Ballungsräumen und Industrieschwerpunkten erzeugt wird. Das BINE-Projektinfo "Windpotenzial im Mittelgebirge messen" (12/2016) stellt die Langzeitmessungen durch einen 200 m hohen Messmast bei Kassel vor. Die Ergebnisse helfen, meteorologische Modelle zu verbessern, Anlagenkomponenten gezielter auszulegen und das laserbasierte LiDAR-Verfahren weiterzuentwickeln. ▶▶ http://idw-online.de/de/news659905

Natur Nebensache?
Zahlreiche Studien in Nordamerika und Europa belegen eine erschreckende Naturentfremdung der jungen Generation. Prominente Journalisten wie Richard Louv in den USA und George Monbiot in Großbritannien sprechen in diesem Zusammenhang von einer "nature deficit disorder" bzw. einer "second environmental crisis: the removal of children from the natural world".
▶▶ http://idw-online.de/de/news659547

12.10.2016

Aufmerksame Jungs finden einen Windenschwärmer
Was macht man, wenn man ein unbekanntes "Vieh" findet und wissen will, was man da gefunden hat? Klar, man geht zu jemandem hin, von dem man glaubt, dass man dort eine Antwort kriegt. Zwei Stettener Jungs wussten denn auch gleich, was zu tun ist ...
▶▶ http://naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/convolvuli/convolvuli.htm

Fehlermeldung im Webauftritt neu gestaltet
Wenn man auf einer Internetseite eine falsche URL angibt, erhält man in der Regel eine "unpersönliche" Fehlerseite mit der Mitteilung "Error 404 - Seite nicht vorhanden". Wir haben das jetzt anders gelöst, so dass die BesucherInnen unserer Seite gleichzeitig eine Such-Hilfe erhalten. Sie können das einmal ausprobieren, indem Sie diese "ungültige" URL anklicken:
▶▶ http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/start.htm

Großer Erfolg fürs Pangolin
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Wir freuen uns sehr: Die Mitgliedsstaaten der Weltartenschutzkonferenz (CITES) haben Ende September in Johannesburg höchsten Schutz für das Schuppentier beschlossen. Damit wird der kommerzielle Handel mit allen acht Arten vollständig verboten. Weltweiter Protest hat dazu beigetragen – Rettet den Regenwald hat 265.000 Unterschriften gesammelt. ▶▶ https://www.regenwald.org/

06.10.2016

Zweimal Baugebiete, einmal Windenergie: drei neue Stellungnahmen
Zum Ende der Sommerferien haben sich die Natur- und Umweltschutzverbände zu weiteren Planungen geäußert. Zum einen ging es um die Aufstellung zweier Bebauungspläne in Haigerloch: Das Baugebiet "Stieglesfeld II" wird aus dem Flächennutzungsplan entwickelt und war schon vorab von den Verbänden nicht beanstandet worden. Das zweite Baugebiet betrifft die "Eyachaue" im Bereich des ehemaligen Brauereigeländes. Hier soll ein Gesamtkonzept aus Stadtentwicklung, Erholungsvorsorge und ökologischer Verbesserung umgesetzt werden.
Kontrovers diskutiert wird hingegen der Antrag der Bürgerenergiegenossenschaft Winterlingen auf Errichtung von 7 Windenergieanlagen. Neben der irritierenden Weglassung zweier Fledermausarten in der 2. Fassung der "Allgemeinen Vorprüfung" fallen vor allem Abweichungen von den amtlich festgesetzten Vorgaben zu Art und Häufigkeit von Teilen der Untersuchung auf. Nach sorgfältiger Prüfung halten wir die Abweichungen jedoch nicht für abwägungsrelevant, sondern halten den Eingriff durch die vorgeschlagenen Maßnahmen für ausgeglichen.
Alle Stellungnahmen finden Sie ▶▶ hier.

Landschaftspflege braucht mehr Geld (LNV-Pressemitteilung vom 21.9.2016)
Der Landesnaturschutzverband (LNV) nimmt den Landschaftspflegetag in Bad Rippoldsau-Schapbach zum Anlass, um zu betonen, dass eine gepflegte Landschaft nicht zum Nulltarif zu haben ist. "Nicht alle Wacholderheiden und Moore können ehrenamtlich gepflegt werden", so LNV-Vorsitzender Gerhard Bronner. Die Erhaltung und Pflege geschützter Biotope ist aber eine Pflicht, die vom Naturschutzgesetz und der FFH-Richtlinie der EU vorgegeben ist.
▶▶ http://lnv-bw.de/landschaftspflege-braucht-mehr-geld/

Ausländische Pilze breiten sich in der Schweiz aus
In der Schweiz gibt es immer mehr Pilze, die hier ursprünglich nicht vorkamen. Forschende der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL haben erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme dieser "neuen Pilze", der sogenannten Neomyceten, erstellt. Unter den gut 300 Arten finden sich viele Parasiten von Garten- und Wildpflanzen, einige genießbare Pilze - und sogar die eine oder andere Kuriosität. ▶▶ http://idw-online.de/de/news659660

Wolf fasst in Deutschland weiter Fuß: Nachweis von 46 Rudeln
Bonn, 23. September 2016: Der Wolf erobert sich seine alte Heimat zurück. Das zeigen die aktuellen Monitoring-Daten, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) heute vorgestellt hat. Mittlerweile sind in Deutschland 46 Rudel, 15 Paare und vier sesshafte Einzeltiere nachgewiesen. Im Vergleich des aktuellen Monitoringjahres 2015/2016 zum vorherigen ist die Zahl der bestätigten Rudel in Deutschland von 31 auf 46 gestiegen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news659663

Agrarlandschaft der hessischen Mittelgebirge verliert viele Arten
Senckenberg-Wissenschaftler haben die Veränderung der Pflanzenwelt des Vogelsberges von 1945 bis 2012 untersucht. Anhand von Herbarbelegen einer privaten Sammlung und eigenen Aufsammlungen zeigen sie, dass die Pflanzenvielfalt in dem hessischen Mittelgebirge um ein Viertel abgenommen hat. Waren es 1975 noch 683 Arten, konnten 2012 nur noch 497 Arten nachgewiesen werden. Besonders häufig fehlten bedrohte Arten wie beispielsweise Orchideen. Die Forscher führen den Rückgang auf die Veränderung der Landnutzung zurück und vermuten, dass sich ihre Ergebnisse auf weitere Mittelgebirge Europas ausweiten lassen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news659814

Flächenverbrauch muss reduziert werden - LNV Pressemitteilung
LNV fordert die Landesregierung und die Gemeinden auf, die Anstrengungen beim Flächensparen engagiert fortzusetzen und keine Stagnation zuzulassen. Vom Ziel eines maximalen Flächenverbrauchs von 2-3 ha/Tag bis 2020 und langfristig Netto Null ist das Land noch immer weit entfernt, mahnt der LNV. Nach den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamts hat Baden-Württemberg im Jahr 2015 täglich mindestens 5,2 ha Fläche überbaut. Das entspricht 7,4 Fußfallfeldern. Lesen Sie hier weiter:
▶▶ http://lnv-bw.de/flaechenverbrauch-muss-reduziert-werden/

Bialowieza in Gefahr!
Die Schweizerische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz schreibt: "Wir möchten Sie bitten, den Aufruf auf ▶▶ http://www.ala-schweiz.ch zum Thema Bialowieza zu beachten. Leider hat die bereits im Februar durchgeführte Online-Petition den neuen Umweltminister von Polen nicht davon abgehalten, grünes Licht für eine Verdreifachung der Menge des in den nächsten zehn Jahren unmittelbar außerhalb des Nationlparks Bialowieza zu schlagenden Holzes zu geben. Eine neue Online-Petition ▶▶ http://kochampuszcze.pl/ilovebialowieza versucht nun, diese unhaltbare Entwicklung zu stoppen. Meines Erachtens verdient diese neue Petition unsere Unterstützung. Danke für Ihre Aufmerksamkeit und Unterstützung - Gilberto Pasinelli, Präsident Ala". Lesen Sie zum Thema Bialowieza in Gefahr auch folgenden Artikel aus "British Birds":
▶▶ http://britishbirds.co.uk/article/*bialowieza-forest-new-threat/*

Halten Spiralwirbel und Bakterien Methan im Meerwasser zurück?
Seit mehr als 25 Jahren beschäftigt Meeresforscher ein Gasfeld in der nördlichen Nordsee rund 200 Kilometer von Schottland entfernt. Nach einer Öl-Probebohrung kam es hier zu einem Gas-Blowout. Seitdem steigen große Mengen an klimaschädigendem Methangas vom Meeresboden in die Wassersäule auf. Trotz dieses massiven Eintrags werden jedoch nachweislich nur relativ geringe Mengen bis in die Atmosphäre transportiert. Zwei mögliche Ursachen dafür waren nun Forschungsgegenstand einer zweiwöchigen Expedition des Kieler Forschungsschiffs Poseidon unter Leitung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW). ▶▶ http://idw-online.de/de/news659481

28.09.2016

Buchsbaumzünsler - auch im Zollernalbkreis?
Eigentlich war es ja nur eine Frage der Zeit, bis er auch hier auftaucht, denn ringsum ist er z.T. schon seit Jahren nachgewiesen. Jetzt konnte jedoch zum ersten Mal der Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) sicher im Kreisgebiet nachgewiesen werden.
▶▶ http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/bbz/perspectalis.htm

Der Lockruf des Kots
Wie auch viele andere Insekten, geben Essigfliegen Lockstoffe ab, um ihre Artgenossen zu einer interessanten Futterquelle rufen. Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena konnte in einer neuen Studie zeigen, dass auch der Kot der Essigfliegen Lockstoffe enthält. Mit Fliegenkot bedeckte Früchte sind für andere Fliegen besonders attraktiv. Früchte scheinen besonders leicht verdaulich zu sein, wenn schon viele Artgenossen daran gefressen haben. Die neuen Forschungsergebnisse sind der erste Schritt, die Bedeutung von Kot für die Kommunikation von Essigfliegen zu verstehen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news659087

Künstliches Licht stört die Bestäubung
Bei Nacht stört künstliches Licht die Bestäubung und Samenbildung von Pflanzen. Das zeigen aktuelle Studien von Eva Knop und Leana Zoller von der Universität Bern. Demnach werden Kohldisteln im Lichtkegel einer Lampe seltener von bestäubenden Insekten besucht und bilden 20 Prozent weniger Samen als solche in Dunkelheit. Für ihr Experiment stellten die Ökologinnen Straßenlaternen in den Berner Voralpen auf. Aktuelle Ergebnisse präsentieren die Forscherinnen am 5. September 2016 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Marburg.
▶▶ http://idw-online.de/de/news658372

Ältere Schreikraniche initiieren neue Zugrouten
Der weltweite Klima- und Landnutzungswandel führt dazu, dass einzelne Vögel nicht mehr so weit gen Süden ziehen – so auch die beinahe ausgestorbenen Schreikraniche. Die neue, kürzere Reise gen Süden des größten nordamerikanischen Vogels wird von den älteren, erfahreneren Individuen einer Population initiiert, berichtet ein internationales Team, darunter Wissenschaftler der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität Frankfurt heute im Fachjournal "Nature Communications". ▶▶ http://idw-online.de/de/news658565

Landwirtschaft ökologisch intensivieren
Die gravierenden Veränderungen in den Agrarlandschaften stoppen: Mit diesem Ziel haben sich Wissenschaftler, Landwirte und Vertreter von Behörden zusammengeschlossen. Als möglichen Lösungsansatz sehen sie die ökologische Intensivierung. ▶▶ http://idw-online.de/de/news658769

22.09.2016

08.08.2016: Zwergfledermäusen auf der Spur
Begeistert von der Nachtführung des NABU Rosenfeld zum Thema "Rosenfelder Fledermäuse" waren die Teilnehmer, denn der NABU-Kreisvorsitzende Hans-Martin Weisshap berichtete viel Wissenswertes. Auch an der Iselinschule waren die Teilnehmer diesen faszinierenden Lebewesen auf der Spur. Der ▶▶ Schwarzwälder Bote berichtete.

24.08.2016: Kleine Geschöpfe – große Flugkünstler
Immer zum Ende der Ferienzeit stehen geradezu winzige Flugkünstler im Rampenlicht. Am morgigen Samstag, 27. August, ist die mittlerweile 20. Europäische Fledermausnacht. Wie immer mit von der Partie ist der NABU Haigerloch. Er bietet für Familien eine Abendführung an: wie immer begleitet vom der ehrenamtliche NABU-Sachverständige für Fledermäuse, Jörg-Andreas Reihle. Auch hier berichtete der ▶▶ Schwarzwälder Bote.

25.08.2016: Viel Schwalben-Nachwuchs in Hausen
Das Schwalbenhaus in Hausen, errichtet 2015 in Kooperation von den Vogelfreunden Hausen und dem NABU-Kreisverband, erfreut sich großer Beliebtheit. 39 Bruten wurden dieses Jahr gezählt. Auch hier berichtete der ▶▶ Schwarzwälder Bote.

Straßenleuchten wirken wie Barrieren in der Nachtlandschaft
Nächtliche Beleuchtung verändert das Verhalten von Tieren. Eine Studie unter Leitung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) zeigt, dass Nachtfalter – umgangssprachlich auch „Motten“ – in einem Radius von etwa 23 Metern von einer Straßenleuchte angelockt werden. Wie viele Tiere angezogen werden, hängt von der Position der Leuchte ab: An der Grenze zu dunkleren Zonen fliegen mehr Nachtfalter zum Licht als im Zentrum eines Areals, in dem viele Lampen stehen. Die angelockten Tiere verlieren wertvolle Zeit und Energie an den Leuchten, so dass die zunehmende Beleuchtung bei Nacht ein Grund für ihren Rückgang sein kann. ▶▶ http://idw-online.de/de/news658660

Erbgutanalyse enthüllt: Es gibt nicht nur eine, sondern vier Giraffenarten
Senckenberg-Wissenschaftler und die Giraffe Conservation Foundation haben die genetischen Verwandtschaftsbeziehungen aller großen wildlebenden Giraffenpopulationen untersucht. Die großangelegte Studie zum Erbgut der Giraffen, die heute im Fachmagazin "Current Biology" erscheint, zeigt, dass es vier eigenständige Giraffenarten gibt. Bisher war man von lediglich einer einzigen Giraffenart ausgegangen. Dem überraschenden Befund liegen genetische Analysen anhand mehrerer kern-kodierter Gene von über 100 Tieren zugrunde. Die neuen Erkenntnisse werden dazu beitragen, Schutzmaßnahmen für die gefährdeten Tiere in Afrika zu verbessern.
▶▶ http://idw-online.de/de/news658482

Kadaver verrotten schneller in naturnahen Wäldern
Tierkadaver verrotten im naturnahen Wald schneller als im stark genutzten Forst. Das zeigte Christian von Hoermann von der Universität Ulm anhand von Ferkelkadavern in 75 deutschen Waldstücken. Hohe Temperaturen, aber auch reichlich Totholz oder ein lockerer Boden beschleunigen die Zersetzung. Diese Faktoren beeinflussen aasfressende Käfer empfindlich. Über aktuelle Ergebnisse und Schlüsse für Forstwirtschaft und Rechtsmedizin spricht der Forscher am 5. September 2016 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Marburg.
▶▶ http://idw-online.de/de/news658369

Spannende Erkenntnisse zum Zugverhalten von Schlangenadlern
Vom Großteil der europäischen Schlangenadler ist bekannt, dass sie in einem relativ schmalen Gürtel in der Sahelzone südlich der Sahara überwintern. Italien beheimatet mehrere hundert Brutpaare des Schlangenadlers, dennoch wird die Art auf dem Durchzug an der Straße von Messina, einem Konzentrationspunkt des Vogelzugs über das zentrale Mittelmeer, nur in geringer Zahl festgestellt. Bereits Ende der 1990er Jahre wurde daher die Hypothese aufgestellt, dass auch italienische Schlangenadler Afrika über Frankreich und die Iberische Halbinsel erreichen. Lesen Sie hier weiter: ▶▶ http://www.dda-web.de/#2016_09_13_spannende_erkenntnis

LNV: Bund soll zweigleisigen Ausbau der Gäubahn bald realisieren
Das Land hatte – im Einklang mit allen im Landtag vertretenen demokratischen Parteien und den politischen Entscheidungsträgern in Kreisen, Städten und Gemeinden – beim Bund eine Höherstufung mehrerer Schienenprojekte im Bundesverkehrswegeplan gefordert. Als besonders vordringlich nannte der LNV die Wiederherstellung der Zweigleisigkeit der sogenannten Gäubahn zwischen Horb und Tuttlingen.
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BUND: Straßenbau verschärft die Klimakrise
Der heute (3.8.) vom Bundeskabinett verabschiedete Bundesverkehrswegeplan erfüllt alle Wünsche der Straßenbau-Lobby. Der Fokus liegt viel zu stark auf dem Straßenbau und vernachlässigt neue Schienenprojekte. 10 Milliarden Euro sollen alleine in Baden-Württemberg in den kommenden 15 Jahren ausgegeben werden. Eine am Klimaschutz orientierte Mobilitätspolitik sieht anders aus.
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EU-Naturschutzpolitik kann Rückgang von Feldvogelarten nicht aufhalten
Die verheerenden Konsequenzen der landwirtschaftlichen Intensivierung machen Erfolge der EU-Naturschutzpolitik und von Vertragsnaturschutzprogrammen größtenteils wieder zunichte. So lautet das Fazit einer europaweiten Studie, die ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissen­schaftlern verschiedener Universitäten und Forschungsinstitute in Zusammenarbeit mit BirdLife und dessen europäischen Partnerverbänden unter Beteiligung des DDA jüngst erarbeitet hat.
▶▶ http://www.dda-web.de/#2016_08_22_eu-naturschutzpoliti

Video: Max Uthoff findet als Lobbyist CETA wunderbar wild und gefährlich
Nehle Hoffer vom BUND schreibt: "Mit CETA stehen die Dinge auf dem Spiel, für die die Zivilgesellschaft in Deutschland und Europa lange kämpfen musste: Unsere gentechnikfreie Landwirtschaft mit strengen Regeln für Pflanzengifte, das Vorsorgeprinzip im Umweltschutz, der Klimaschutz, die Daseinsvorsorge. CETA soll "Hemmnisse" für den Handel abbauen. Das geschieht vor allem im Interesse exportorientierter Großkonzerne und Investoren. Umwelt- und Verbraucherschutz werden dem untergeordnet. Besonders brisant: CETA garantiert Konzernen Sonderklagerechte, ganz ähnlich wie bei TTIP vorgesehen.
Gemeinsam mit foodwatch, Campact, Mehr Demokratie und Greenpeace fordert der BUND, dass die deutsche Bundesregierung in Brüssel gegen CETA stimmt – egal ob vorläufig oder dauerhaft!
Dass die Verhandlungen um das Freihandelsabkommen CETA geradezu absurde Züge annehmen könnten, zeigt dieses Video der Macher von "Die Anstalt". In der Hauptrolle: Max Uthoff als "CETA-Lobbyist". Sehenswert!"
▶▶ http://newsletter.bund.net/go/14/1TNJLHRL-1TMZSIWR-1TMZSJHC-19CRRN9.html

15.09.2016

Gänsegeier in Mössingen freigelassen
Am 11.07.2016 wird bei Aukrug (RD, SH) ein K2-Geier ermattet aufgegriffen, in den Wildpark Eekholt gebracht, wo er wieder zu Kräften kommt und von 4.800 auf 8.000 g Körpergewicht gebracht werden kann. Er wird am 04.08.2016 nahe Mössingen (TÜ, BW) besendert freigelassen. Der Vogel fliegt noch am selben Tag direkt in den Bodenseeraum und verbringt den verregneten Freitag in einem Baum nahe Hemmenhofen auf der Höri. Lesen Sie hier weiter:
▶▶ http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/geier/16_06.htm

Bürgerbeteiligung - Internetangebot der Regierungspräsidien nutzen!
Aus dem LNV-Infobrief vom Juli 2015: "Wussten Sie, dass die vier Regierungspräsidien in BW ein eigenes Portal zur Bürgerbeteiligung betreiben? Informationen zu laufenden Projekten in den Regierungsbezirken und über Beteiligungsmöglichkeiten können abgerufen werden. Verknüpfungen führen zum jeweiligen Regierungspräsidium. Von dort aus ist die themen- oder stadt- bzw. landkreisbezogene Suche nach aktuellen Vorhaben mit Bürgerbeteiligung möglich, z. T. können auch Planunterlagen usw. eingesehen werden. Hilfreich ist der Link zu den "Bekanntmachungen" in der Kopfzeile.
▶▶ Hier weiterlesen

Neue Rote Liste der Brutvögel Deutschlands veröffentlicht
Zur Dokumentation des Artenrückgangs, als Alarmsignal für den Zustand von Natur und Landschaft insgesamt, sind Rote Listen ein unverzichtbares Instrument: Sie sind in ihrer Aussage leicht verständlich, für jedermann einsehbar und fachlich akzeptiert. Seit nunmehr 45 Jahren gibt es in Deutschland die Rote Liste der Vögel, eine lange Zeitreihe in der kurzen Naturschutzgeschichte unseres Landes und somit eine wirkliche Erfolgsgeschichte aus dem Werkzeugset des Naturschutzes.
▶▶ http://www.dda-web.de/#2016_08_25_neue_rote_liste_der_

LED-Straßenbeleuchtung beeinflusst Fledermaus-Aktivität
Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende Leuchtdioden (LEDs) hat erheblichen Einfluss auf Fledermäuse, die fliegenden Jäger der Nacht: Die Opportunisten unter den Fledermäusen verlieren Jagdgelegenheiten, lichtempfindliche Fledermausarten profitieren dagegen. Dies zeigt die aktuelle Studie von Christian Voigt und Daniel Lewanzik vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin.
▶▶ http://idw-online.de/de/news658306

Blühende Wiesen zum Wohl des Menschen
Je mehr es wimmelt, kreucht und fleucht, desto besser für den Menschen, der von den vielfältigen, kostenlos erbrachten Dienstleistungen der Natur profitiert. Das ist das Ergebnis einer Studie von über 300 Forschenden unter anderem des Instituts für Pflanzenwissenschaften der Universität Bern und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums. Ein artenreiches Ökosystem erbringt demnach die umfangreichsten Ökosystemdienstleistungen, berichtet das Team heute im Fachjournal "Nature". Besonders wichtig sei auch die Vielfalt der beim Menschen eher unbeliebter Insekten und die Vielfalt unscheinbarer Bodenorganismen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news657689

Der Traum im Fliegen: Vögel schlafen im Flug deutlich weniger
Erstmals ist es gelungen zu erforschen, dass und wie Vögel im Flug schlafen können. Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Niels Rattenborg vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen hat durch Messungen der Gehirnaktivität bei Fregattvögeln herausgefunden, dass diese beim Fliegen mit beiden Gehirnhälften gleichzeitig oder nur mit einer Hälfte schlafen. Obwohl sämtliche Schlafmuster wie auch beim Schlaf an Land auftreten, schlummern die Tiere in der Luft allerdings nur eine dreiviertel Stunde pro Tag. An Land schlafen sie dagegen über zwölf Stunden. Wie die Vögel ihre Leistungsfähigkeit scheinbar problemlos an den Schlafmangel anpassen, bleibt vorerst noch ein Rätsel.
▶▶ http://idw-online.de/de/news657068

08.09.2016

Bericht: Öffentliche Nachtfalter-Leuchtnacht am Schafwasen in Hechingen
Je nach Durchhaltevermögen über 500 Falter von über 100 verschiedenen Arten konnten die rund 20 großen und kleinen BesucherInnen der Leuchtnacht oberhalb des Hechinger Schützenhauses bestaunen. Die ▶▶ Hohenzollerische Zeitung und der ▶▶ Schwarzwälder Bote haben einen Artikel in ihrem Online-Angebot veröffentlicht.

Hohe Auszeichnung für den Bisinger Albverein
Seit Ende vergangener Woche ist es offiziell: Der Schwäbische Heimatbund verleiht den begehrten Kulturlandschaftspreis an die Bisinger Albvereinsgruppe. Lesen Sie ▶▶ hier weiter beim Schwarzwälder Boten.

Experten nehmen Owinger Naturschutzgebiet Bühlen unter der Lupe
Der Ärger ist den Owingern noch in guter Erinnerung: Nach dem letzten größeren Eingriff in das Naturschutzgebiet Bühlen hieß es vielfach, es sei Kahlschlag betrieben worden. Solche "Großputzaktionen" seien aber genau das richtige, um diese einmalige Naturlandschaft zu erhalten, bestätigte am Dienstagabend vor Ort Sylvia Metz, vom Referat Naturschutz und Landschaftspflege am Regierungspräsidium Tübingen.
▶▶ zum Artikel in der Hohenzollerischen Zeitung

Bedrohte Pflanzenarten zurück in der Schwetzinger Hardt
Eine positive Zwischenbilanz lässt sich in der Schwetzinger Hardt ziehen: Im Rahmen des NABU-Projekts "Lebensader Oberrhein – Naturvielfalt von nass bis trocken" ist es gelungen, hier wieder wertvolle Sandrasenpflanzen anzusiedeln. Arten wie Dünen-Steinkraut, Silbergras oder Blaugrünes Schillergras, sind in Baden-Württemberg heute stark gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Jetzt blühen sie in der Hardt wieder und tragen bereits Samen. "Unsere 'Impfaktion' im vergangenen Herbst hat also gute Voraussetzungen für eine weitere positive Entwicklung geschaffen", fasst NABU-Projektleiterin für Baden-Württemberg, Katrin Fritzsch, zusammen. Das "Impfen", also das Ausbringen von Samen aus dem nahe gelegenen Naturschutzgebiet Sandhausen, hatte der NABU-Pflegetrupp übernommen und sich dabei eng mit der Naturschutzverwaltung abgestimmt.
▶▶ Mehr

Zygaena osterodensis: Film vom Schlupf aus dem Kokon
Haben Sie schon einmal gesehen wie ein Widderchen schlüpft? Rolf Prosi hat im Lepiforum den Link zu einem Film mit ca. 9 Minuten Länge veröffentlicht. Tatsächlich hatte der Schlupf ca. 30 Minuten gedauert.
▶▶ https://www.youtube.com/watch?v=k9LKUPMG4WI

Knutt fliegt nonstop 4000 Kilometer von Kanada bis ins Wattenmeer
Knutts aus zwei verschiedenen Populationen nutzen das Wattenmeer der Nordsee im Verlauf des Jahres. Während die Nominatform auf dem Zug zwischen sibirischem Brutgebiet und den westafrikanischen Winterquartieren im Frühjahr und Herbst bei uns durchzieht, überwintern Knutts der im hocharktischen Kanada und im Norden Grönlands verbreiteten Unterart islandica bei uns.
Im Rahmen eines Projektes des Niederländischen Instituts für Meeresforschung (NIOZ) offenbarte nun ein mit Satellitensender ausgestatteter Knutt dieser Unterart eine beeindruckende Zugleistung. Der Knutt "Paula" erreichte am 15. Juli die niederländische Insel Terschelling nach einem Nonstop-Flug über 4000 Kilometer aus dem nördlichsten Kanada. Er bestätigt damit bisherige Annahmen, dass Knutts auf ihrem Weg zwischen Brut- und Überwinterungsgebiet enorme Flugleistungen vollbringen.
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Für Sprünge ans rettende Ufer: Käfer reduziert Oberflächenspannung mit körpereigener Substanz
Ein außergewöhnliches Fluchtverhalten aus dem Reich der Insekten konnte jetzt ein Forscherteam der Universität Regensburg nachweisen. Käfer der Gattung Stenus verfügen über die Fähigkeit, die Oberflächenspannung von Wasser zu beeinflussen. Dafür nutzen sie eine körpereigene Substanz, mit der sie sich ans rettende Ufer katapultieren können. Doch nicht nur das: Die Substanz ist auch grenzflächen-viskoelastisch und verwandelt somit die Wasseroberfläche regelrecht in einen Sumpf.
▶▶ http://idw-online.de/de/news656784

Reise von Bartgeier "Larzac" endet in Schleswig-Holstein
Mitte Juli hatten wir an dieser Stelle über den in einem Wiederansiedlungsprojekt in Südfrankreich besenderten und seit dem 4. Juli nach einem Ausflug bis nach Norddeutschland vermissten Bartgeier "Larzac" berichtet. Nun gibt es leider traurige Gewissheit zum Schicksal des Vogels. Seine Überreste wurden etwa 10 km südlich der Ostseeküste bei Wangels im Landkreis Plön in unmittelbarer Nähe zu einer (allerdings abgeschalteten) Niederspannungsleitung gefunden. Es wird derzeit von einem Leitungsanflug ausgegangen.
▶▶ Mehr über Larzac und andere Bartgeier aus dem Programm

Liberias einzigartige Wälder vor den Holzfällern retten!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Liberia beheimatet fast die Hälfte der verbliebenen, unglaublich artenreichen Regenwälder Westafrikas. Bisher darf das Holz von Bäumen, die für Plantagen gefällt werden, nicht verkauft werden. Jetzt beantragt die Palmöl-Firma Golden Veroleum Liberia (GVL) eine Rodungslizenz, die das erlaubt.
Umweltschützer fordern von Liberias Regierung, den Export von Tropenholz aus solchen Konzessionen zu verhindern. Sonst drohe die Zerstörung der Regenwälder.
Am 5. August gehen unsere liberianischen Partner in die Höhle des Löwen und konfrontieren die Manager von GVL mit den Vorwürfen. Bitte unterstützen Sie ihre Botschaft: Hände weg vom Tropenholz!"
▶▶ zur Petition

Online-Portale können Monitoringprogramme ergänzen, aber nicht ersetzen
Das Monitoring, also die zeitliche Verfolgung von Änderungen in den Beständen von Tier- und Pflanzenarten, bildet eine wichtige Grundlage für erfolgreichen Naturschutz. Die regelmäßige, standardisierte Erfassung über große Gebiete ist jedoch teuer und kann nur durch die Einbindung einer großen Zahl freiwilliger Helfer mit speziellen Kenntnissen realisiert werden. Diese Ressourcen sind in vielen Gegenden der Welt nicht vorhanden.
Viele Naturliebhaber melden jedoch unsystematisch erhobene Daten über das Internet oder Smartphone-Apps an Online-Datenbanken wie etwa ornitho.de oder eBird, von Beobachtungen einzelner seltener Arten bis zu kompletten Artenlisten erfolgreicher Exkursionen. Online-Plattformen haben weltweit inzwischen Milliarden von Beobachtungen angesammelt. Solche Daten sind erfolgreich in vielen Bereichen von Wissenschaft und Naturschutz zum Einsatz gekommen, etwa in Auswertungen zur Verschiebung von Ankunftszeiten und Zugrouten bei Zugvögeln. Ob unsystematisch erhobene Daten auch für das zeitliche Monitoring von Vogelpopulationen genutzt werden können, war allerdings bisher unklar.
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EU darf kein Komplize der Wilderer sein
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Die Savannen und Wälder Afrikas ohne Elefanten – dieses schreckliche Szenario könnte in zehn Jahren Wirklichkeit werden, wenn die Wilderei unvermindert weitergeht. Die Elefanten Afrikas kämpfen ums Überleben. 29 afrikanische Staaten, in denen Elefanten leben, arbeiten deshalb an einem absoluten Handelsverbot für Elfenbein. Nur das kann die Wilderei beenden. Selbst die wichtigsten Importeure USA und China unterstützen es. Doch die EU stellt sich quer!
Umweltschützer weltweit sind entsetzt.
Bitte fordern Sie von der EU, ein totales Handelsverbot mit Elfenbein zu unterstützen. Die EU darf sich nicht zum Komplizen der Wilderer machen." ▶▶ zur Petition

04.08.2016

Mottenschau fasziniert Besucher
Insgesamt 16 Interessierte kamen zur Mottenschau der NABU-Gruppe Rosenfeld. Auf dem Programm standen gemeinsames Grillen und der erste öffentliche Nachtfalter-Leuchtabend in Rosenfeld.
▶▶ https://epaper.zak.de/eweb/zak/2016/07/22/zak/29/1179407/

In Ungarn besenderter Würgfalke in Deutschland unterwegs
Der Würgfalke ist Brutvogel der großen Steppengebiete Osteuropas und Zentralasiens. Die westlichsten Brutvorkommen liegen in Österreich und Ungarn, auch in Deutschland hat die Art aber schon einmal gebrütet. Von 1997 bis 2001 brütete ein Paar im Elbsandsteingebirge in Sachsen. In Europa hat der Würgfalke im 20. Jahrhundert starke Bestandseinbußen erlitten, der Weltbestand dieser global gefährdeten Art ist in den letzten Jahrzehnten ebenfalls stark rückläufig. Erst aufgrund konsequenter Schutzmaßnahmen stiegen die Bestände in einigen Ländern Osteuropas ab den 1980er Jahren wieder an.
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"Mauerblümchen" macht sich breit - Ausbreitung des invasiven Weidenröschens
Senckenberg-Wissenschaftler haben die Verbreitung der invasiven Pflanze "Kurzfrüchtiges Weidenröschen" in Deutschland untersucht. Der Neophyt stammt ursprünglich aus den Hochgebirgen Nordamerikas und breitet sich seit etwa 15 Jahren massiv im Rhein-Main-Gebiet aus. Genetische Untersuchungen zeigen, dass die Pflanzen in mehreren Schritten nach Deutschland gelangten – vermutlich als "blinde Passagiere" in Militär- und Landwirtschaftsfahrzeugen. Die Studie ist kürzlich im Fachjournal "Biological Invasions" erschienen.
▶▶ http://idw-online.de/de/news656630

Zeckenstiche - Wie kann ich mich schützen?
Das aktuelle Wetter lässt die Zecken noch aktiver werden. Der NABU gibt Tipps, wie sich Zeckenstiche vermeiden lassen und was es zu beachten gilt, wenn es doch passiert ist.
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Weniger Bienen und Schmetterlinge - dramatischer Rückgang der Fluginsekten
Manche Zeitgenossen mögen sich darüber freuen: Die Windschutzscheibe bleibt länger sauber, und das hektische Gefuchtel an der sommerlichen Kuchentafel auf der Terrasse könnte demnächst weniger heftig ausfallen. Für die biologische Vielfalt jedoch ist das eine schlechte Nachricht.
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Fledermäusen ein Zuhause geben - ein Quartier für die Nachtschwärmer
Aus dem NABU-Newsletter: Leider verschwinden immer mehr Unterschlupfmöglichkeiten für Fledermäuse. Daher zeigen wir Ihnen in dieser Video-Anleitung, wie Sie mit wenigen Handgriffen für die Akrobaten der Lüfte ein Zuhause bauen können. Probieren Sie es einfach mal aus! ▶▶ mehr

29.07.2016

Wimsheim erhält Prädikat "NABU-Naturwaldgemeinde"
Zusammen mit sechs weiteren NABU-Naturbetrieben in Baden-Württemberg ist der Gemeindewald ein Modell für naturnahe Waldwirtschaft.
▶▶ http://nabu-bw.de/natur-und-landschaft/wald-wild-jagd/aktuelles/index.html

Große Hufeisennasen nehmen neues Quartier an
Die Überlebenschancen der deutschlandweit letzten Kolonie der Fledermausart "Große Hufeisennase" sind jetzt durch das Restaurieren einer Kirche auf einem US-Truppenübungsplatz in der Oberpfalz verbessert worden. Nach Angaben der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt fachlich und finanziell unterstützte, konnten 13 sichere und vier weitere mögliche Fledermausarten, darunter auch die Große Hufeisennase, innerhalb oder unmittelbar um die Kirche ermittelt werden. In der Projektlaufzeit war die Zahl der nachgewiesenen Fledermäuse in und um Kirche Bergheim stetig angestiegen. Für 2016 liegen jetzt erste Beobachtungen vor. "Fledermäuse haben sehr hohe Ansprüche an ihre Quartiere. Sie gelten als Anzeiger einer lebenswerten und intakten Umwelt. Wenn wir sie schützen, tun wir uns selbst einen Gefallen", so DBU-General­sekretär Dr. Heinrich Bottermann. ▶▶ mehr

Erstnachweis des Maskenwürgers für Deutschland ("Die spinnen, die Ornis")
Am Nachmittag des 13. Juli 2016 machte eine Nachricht unter den Vogelbeobachtern in Deutsch­land schnell die Runde: Auf Helgoland war ein Maskenwürger fotografiert worden. Nie zuvor konnte diese im östlichen Mittelmeerbereich und in Kleinasien verbreitete Vogelart hierzulande beobachtet werden und entsprechend groß war das Interesse. Bereits am nächsten Tag versammelten sich rund 50 extra für den Würger angereiste Beobachter auf der Insel. Der Vogel spielte mit und ließ sich auch am Folgetag beobachten und fotografieren. Wer in der Woche nicht konnte, bekam am Wochenende noch eine Chance. Auch aktuell hält sich der extrem seltene Gast weiter im Mittelland von Deutschlands einziger Hochseeinsel auf.
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Bestandsrückgänge des Kuckucks hängen mit der Wahl der Zugroute zusammen
Weltweit gehen insbesondere die Bestände von Zugvogelarten stark zurück. Auch wenn bei vielen Arten angenommen wird, dass die Gründe für diese Rückgänge zumindest zum Teil auf dem Zugweg oder in den Überwinterungsquartieren zu suchen sind, liegen dazu bislang kaum belastbare Daten vor.
In einer Telemetriestudie wurden an verschiedenen Orten Großbritanniens in den Jahren 2011 bis 2014 insgesamt 42 männliche Kuckucke, was die genaue Verfolgung von insgesamt 56 herbstlichen Zugrouten ermöglichte. Die Forscher stellten dabei fest, dass die Vögel ihr gemeinsames Winterquartier in Zentralafrika über zwei unterschiedliche Routen erreichten. Auf einer West-Route verließ ein Teil der Kuckucke Großbritannien nach Südwesten über die Iberische Halbinsel, während andere eine Ost-Route über Italien oder den Balkan wählten. Die Vögel blieben auch über mehrere Zugperioden stets ihrer individuellen Route treu. Zwischen lokalen Brutbeständen gab es starke Unterschiede in der Wahl der Zugroute, sodass den Wissenschaftlern eine nach Herkunftsgebiet differenzierte Auswertung möglich war.
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Raben lernen am besten von engen sozialen Partnern
Einer der großen Vorteile des Zusammenlebens ist es, neue Informationen von Gruppenmitgliedern zu erhalten. Das können auch neue Verhaltensweisen sein, die sich oftmals auf die gesamte Gruppe ausbreiten. In ihrer aktuellen Studie konnte ein Forschungsteam um Christine Schwab und Thomas Bugnyar vom Department für Kognitionsbiologie der Universität Wien anhand von Raben zeigen, dass soziale Beziehungen zu Artgenossen ausschlaggebend dafür sind, neues Wissen zu erlangen. Die Ergebnisse dazu erscheinen aktuell im Fachjournal "Royal Society Open Science".
▶▶ http://idw-online.de/de/news656148

Flora Afrikas auf einen Klick - Über 5000 Pflanzenarten in Datenbank
Frankfurt, den 19.07.2016. Der Online-Fotoführer "African Plants" wächst kontinuierlich: Kürzlich hat die Senckenberg-Datenbank die 5000er-Marke der illustrierten Pflanzenarten geknackt. Damit bildet die öffentlich zugängliche Fotosammlung etwa 10 Prozent der bekannten Pflanzenarten im kontinentalen Afrika ab. Derzeit werden weitere Fotos aus dem schwer zugänglichen Zentralafrika ergänzt und stehen so Hobbybotanikern, Afrika-Reisenden und Wissenschaftlern gleichermaßen zur Verfügung. ▶▶ http://idw-online.de/de/news656498

Feuer frei auf Steinadler in Norwegen?
In Norwegen droht ein Massenabschuss von Steinadlern. Ein Parlamentsausschuss billigte kürzlich zwei Pilotprojekte für ein „Raubtiermanagement“, nach denen in den Regionen Fosen in Zentral- und Troms in Nordnorwegen erstmals auch Steinadler in größerem Umfang getötet werden dürften. Zur Begründung werden Schäden genannt, die die Adler an freilaufenden Herdentieren wie Schafen und Rentieren anrichten sollen. Der norwegische BirdLife-Partner "Norsk Ornitologisk Forending" (NOF) hat errechnet, dass in den beiden Pilotregionen bis zu 226 Steinadler nach dem "Managementplan" geschossen werden dürften. Vor einer in Kürze erwarteten endgültigen Entscheidung durch die Regierung muss es noch eine öffentliche Anhörung im Parlament geben. Die NOF will die Zeit nutzen, um das Vorhaben durch Informationen und öffentlichen Druck auch aus dem Ausland noch zu stoppen. Unterstützen Sie deshalb die ▶▶ Petition der norwegischen Naturschützer (Registrierung erforderlich).
Übrigens: Der DDA teilt mit: "Jetzt setzt sich auch der schwedische Jagverband für einen Abschuss von Steinadlern ein - zum Schutz für Jagdhunde. Dabei wurden in den vergangenen zwölf Jahren jedoch nach Angaben von BirdLife Schweden pro Jahr nur zwischen null und vier Hunde von Steinadlern getötet oder schwer verletzt. Mehr als 1.000 Jagdhunde werden jedoch jährlich durch andere Ursachen getötet oder schwer verletzt." ▶▶ Mehr

Neuentdeckte europäische Schlange steht vor dem Aussterben
Wissenschaftler haben in den westlichen italienischen Alpen eine bisher unbekannte Vipern-Art entdeckt. Die Schlange, an deren Entdeckung Biologen der Universität Basel beteiligt waren, ist jedoch vom Aussterben bedroht. Die Zeitschrift «Journal of Zoological Systematics and Evolutionary Research» hat die Studie veröffentlicht. ▶▶ http://idw-online.de/de/news655915

Gefährlicher Flug in den Windpark
Vor allem weibliche Fledermäuse scheinen im Frühsommer regelrecht von Windkraftanlagen angezogen zu werden. Das ist eines der Ergebnisse der Pilotstudie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin. Die Forscher hatten den nächtlichen Flug des einheimischen Großen Abendseglers via GPS-Tracking beobachtet. Einige Resultate verblüfften selbst die Experten. ▶▶ http://idw-online.de/de/news655932

Vogelparadies im Peenetal kaufen - 15,3 Hektar für Feldlerche und Co.
Viele Wiesenvögel wie die Feldlerche haben es immer schwerer, einen geeigneten Lebensraum zu finden. Im Peenetal hat der NABU jetzt die Gelegenheit, ein weiteres Stück Natur als Lebensraum zu sichern. Helfen Sie mit, um die 15,3 Hektar Land zu kaufen. ▶▶ Mehr

NABU-Leitfaden zum Schwalbenschutz
Wo fühlt sich die Rauchschwalbe so richtig wohl? Wie kann ich Mehlschwalben ansiedeln? Wie unterscheide ich eigentlich diese Arten? Was tun, wenn Schwalbennester bei einem Renovierungsvorhaben entdeckt werden? Diese und viele andere Fragen werden in einem 2015 erschienenen NABU Leitfaden diskutiert. Nach zwei Jahren intensiver Arbeit im Projekt "Schwalben willkommen" bezeichnet Diplom Biologin Jutta Over die 74-seitige Broschüre als Ergebnis unzähliger Diskussionen, Beobachtungen und Erfahrungen in ganz Niedersachsen. Doch auch auf andere Bundesländer kann das gut übertragen werden.
Die Broschüre gibt's hier kostenlos: ▶▶ NABU Niedersachsen

Schnittholz: Neue Energie aus dem Obst- und Weinbau
Diese Wertschöpfungskette macht Sinn – das ist das Ergebnis des jetzt auslaufenden europäischen Forschungsprojekts EuroPruning. Während der letzten drei Jahre haben Wissenschaftler gemeinsam mit Praxispartnern erfolgreich neue Geräte und Logistik-Tools entwickelt, um bestehende Hemmnisse für die energetische Nutzung von Schnittholz aus dem Obst- und Weinbau zu überwinden. In drei europäischen Regionen wurden die ökologischen und sozioökonomischen Auswirkungen einer Nutzung von Schnittholz untersucht und dessen Potentiale bilanziert. ▶▶ http://idw-online.de/de/news656300

Phosphor-Dünger aus Klärschlamm: Pilotanlage erprobt Praxistauglichkeit
Bioökonomie-Projekt der Universität Hohenheim nutzt Abfall aus Kläranlagen als Rohstoff - Gewonnene Klärschlammkohle ersetzt Braun- oder Steinkohle Kommunale Kläranlagen haben jährlich knapp zwei Millionen Tonnen trockenen Klärschlamm zu entsorgen. Er enthält lebens­notwendiges Phosphor, das sich mit dem neuen Verfahren der Hohenheimer Agrartechnologin Prof. Dr. Andrea Kruse schadstofffrei und kostengünstig aus dem Schlamm für Dünger gewinnen lässt. Eine AVA cleanphos-Pilotanlage, die das HTC-Verfahren (hydrothermale Carbonisierung) nun praxisähnlich erprobt, geht dieser Tage bei der AVA Green Chemistry Development GmbH in Karlsruhe in Betrieb. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt.
▶▶ http://idw-online.de/de/news655753

21.07.2016

Naturschutzverbände lehnen Änderung des LSG "Großer Heuberg" ab
Die Naturschutzverbände waren aufgerufen, zur geplanten Änderung des LSG "Großer Heuberg" zugunsten des weiteren Abbaus durch die Firma Holcim Stellung zu beziehen. Wie auch schon die geplante Umwidmung des Vorranggebiets Rohstoffsicherung in einer Vorranggebiet Abbau durch den Regionalverband lehnen die Verbände diese Änderung ab. Die Stellungnahme endet so:
"Obwohl bereits bei der Abgrenzung der Naturschutzgebiete auf dem Plettenberg Rücksicht auf die Abbau-Interessen der damaligen Firma Rohrbach Zement genommen worden war und das LSG aus Sicht der Naturschutz-verbände eher eine Art „Feigenblatt“ darstellt (weil aus fachlicher Sicht der gesamte Plettenberg als NSG hätte ausgewiesen werden müssen), sollen nun erneut ausschließlich wirtschaftliche Interessen dazu dienen, dem Plettenberg seinen erwiesenermaßen benötigten Schutz zu nehmen."
Die ganze Stellungnahme finden Sie hier: ▶▶ Download

Libellen im Hinterzartener Moor
In einer Begleituntersuchung zum NABU-Renaturierungsprojekt im Hinterzartener Moor wurde 2015 nach mehr als zwei Jahrzehnten die Libellenfauna erneut erfasst.
▶▶ http://nabu-bw.de/natur-und-landschaft/moore/projekt-moore-mit-stern/20891.html

Dialogforum kümmert sich um Energiewende und Verteilnetze
BUND und NABU werden sich für zwei weitere Jahre als Moderatoren in die mitunter hitzig geführten Diskussionen um den Ausbau der Erneuerbaren Energien einbringen. Das "Dialogforum Erneuerbare Energien und Naturschutz" der beiden Umweltverbände wird zudem ergänzt um das Thema Ausbau der Stromverteilnetze in Baden-Württemberg im Zuge der Energiewende. Verteilnetze umfassen die Hoch-, Mittel- und Niederspannung. Das Umweltministerium Baden-Württemberg fördert das Projekt seit 2012 und hat es bis August 2018 verlängert. ▶▶ Mehr

Geckos im Ausverkauf - Handel gefährdet Überleben seltener Reptilien-Arten
Reptilien sind äußerst beliebte Haustiere, der Handel boomt. Zwischen 2004 und 2014 hat die EU offiziell fast 21 Millionen lebende Exemplare importiert, mehr als sechs Millionen davon sind auf dem deutschen Markt gelandet. Darunter sind auch viele Vertreter von bedrohten Arten, mit denen sich extrem hohe Gewinne erzielen lassen. Ein internationales Experten-Team um Mark Auliya vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig hat nun die Folgen solcher Geschäfte dokumentiert. Die große Nachfrage auf dem europäischen Markt gefährdet bereits das Überleben etlicher Arten in aller Welt, warnen die Forscher im Fachjournal Biological Conservation.
▶▶ http://idw-online.de/de/news656135

HeidelbergCement raus aus Kendeng!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Der Kendeng-Karst ist unsere Mutter. Es darf nicht sein, dass ein deutscher Konzern seinen Profit über Mensch und Natur stellt", sagen uns Paini und Gunretno. Sie gehören zu der Gemeinschaft der Samin, die umweltbewusst mit und im Kendeng-Karst auf der indonesischen Insel Java leben und über ihn wachen.
HeidelbergCement will im Kendeng-Karstgebirge Kalkgestein abbauen und eine Zementfabrik errichten. Doch Eingriffe in das sensible Karstgebirge sind eine ökologische und humanitäre Katastrophe. Die Bevölkerung wehrt sich mit aller Kraft. Doch jetzt doch jetzt könnten sie verlieren, wenn wir sie nicht unterstützen."
▶▶ Zur Petition

CETA und TTIP: Jetzt drehen sie durch
Campact schreibt: "EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat offenbar den Brexit-Knall nicht gehört. Statt Europa jetzt demokratischer zu gestalten, will er die Parlamente übergehen – um CETA und TTIP durchzusetzen. Diese Woche verkündete er: Das umstrittene CETA-Handelsabkommen mit Kanada soll durchgepeitscht werden – ohne dass Bundestag und Bundesrat beteiligt werden. Die Blaupause für TTIP, die Sonderklagerechte für Konzerne und niedrigere Umwelt- und Verbraucherstandards bringen würde, könnte dann schon im Winter in Kraft treten! ▶▶ Nein zum CETA-Rechtsbruch - hier unterzeichnen!"

14.07.2016

Jugend forscht mit Wildtierkameras, ob Tiere die A 81 unterqueren können
Eines der ▶▶ NABU-Naturschutzziele 2020 ist die Wiedervernetzung der Landschaft. Denn Wildtiere und -pflanzen müssen wandern, umherstreifen beziehungsweise neue Lebensräume erschließen können. Passend dazu hat unser NABU-Bezirksverband Gäu-Nordschwarzwald ein Projekt mit Schülern durchgeführt. Unter Einsatz von Wildtierkameras wurde erforscht, ob bestehende Durchlässe unter der A 81 von Rehen, Füchsen etc. tatsächlich als Querungshilfe genutzt werden. Und tatsächlich konnten überraschende Fotos ausgewertet werden. ▶▶ Zeitungsartikel

Schüler/innen kartieren Schwalben mit dem Handy
Dass man mit einem Smartphone auch zum Naturschutz beitragen kann, lernen momentan 21 Schülerinnen und Schüler einer 6. Klasse in Renningen. Nachdem die letzte Erfassung des Schwalbenbestandes in Renningen und Malmsheim schon einige Jahre zurückliegt hat die NABU-Gruppe nun eine App entwickelt, mit deren Hilfe die Kinder die alte Kartierung überprüfen und gleich aktualisieren können. Ein schönes Projekt, bei dem die Schüler freiwillig begeistert mitmachen und das sich sicher auch anderenorts umsetzen ließe. ▶▶ Zeitungsartikel

Bisher unbekannte weltweite ökologische Katastrophe aufgedeckt
In der Erdgeschichte kam es mehrmals zu einem Massenaussterben mit entsprechenden Konsequenzen für die Umwelt. Forschende der Universität Zürich haben nun eine weitere Katastrophe vor rund 250 Millionen Jahren entdeckt, die während der Unteren Trias die vorherrschende Vegetation völlig veränderte. ▶▶ http://idw-online.de/de/news655215

Bestände der Saiga-Antilope erholen sich - Population entwickelt sich positiv
Nach dem dramatischen Massensterben der stark bedrohten Saiga-Antilopen im vergangenen Jahr entwickelt sich die Population positiv. Die Ursache des Massensterbens wird weiterhin erforscht, erste Erkenntnisse deuten auf eine durch Bakterien verursachte Krankheit hin. ▶▶ Mehr

Die Kohlschabe und der Brexit
An Realsatire erinnert eine Mitteilung von Armin Dahl im Lepiforum: "2016 wird ein gutes Kohlschaben-Jahr: letzte Woche zum Beispiel sahen wir auf einer Brachfläche im Ruhrgebiet tausende Tiere von Plutella xylostella auf Blüten und später am Licht. Und auch unsere britischen Nachbarn haben anscheinend einen Schwung der Tiere abbekommen, jedenfalls warnen dort die Experten aktuell vor der "super-pest-moth". ▶▶ https://www.theguardian.com/environment/2016/jun/15/experts-warn-of-explosion-in-numbers-of-super-pest-moth-diamondback
Neu daran war für mich, dass die Raupe von P. xylostella anscheinend gegen eine Menge Pestizide resistent ist, das lässt für die Tierwelt der Äcker etwas Hoffnung aufkommen. Und es wäre nicht Britain, wenn die Zeitungsleute nicht gleich einen herrlich bekloppten Dreh an der Sache gefunden hätten, zusammengefasst: The biggest threat to Britain from the EU is uncontrolled moth migration - nachzulesen im ▶▶ Guardian."
Quelle: ▶▶ http://www.lepiforum.de/2_forum_2013.pl?page=1;md=read;id=28200

ENDLICH: Glyphosat-Entscheidung gefallen!
Am 29.06. schreibt das Gemeinsam-gegen-Glyphosat-Team: "Heute hat die EU-Kommission entschieden: Die ursprünglich geplante Wiederzulassung von Glyphosat für 15 Jahre ohne Auflagen ist geplatzt. Stattdessen gibt es eine Verlängerung der Zulassung um bis zu 18 Monate. Innerhalb dieser Zeit soll die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) die Krebsgefahr von Glyphosat neu bewerten. Auch wenn dies bedeutet, dass Glyphosat noch bis zu anderthalb Jahren weiter verwendet werden darf: Anderthalb statt 15 Jahre sind ein Riesenerfolg. Noch im März rechneten alle damit, dass das Pflanzengift ohne Debatte durch die Gremien gewinkt wird. Nun hat sich das Blatt gewendet: Jeder kennt Glyphosat und wer es einsetzt muss sich rechtfertigen!" ▶▶ http://newsletter.bund.net/go/8/1R4OQ81C-1QHW6PXN-1F1ATW8K-VM71AQ8.html

Russland zieht Nominierung zurück -International bedeutender Naturraum massiv gefährdet
Russland hat die Nominierung zur Erweiterung des Weltnaturerbes Westkaukasus zurückgezogen. Damit bricht das Land nicht nur die Versprechungen, die bereits entstandenen Zerstörungen zu kompensieren, sondern macht zudem den Weg für weitere Bauarbeiten frei. Mehr unter ▶▶ https://www2014.nabu.de/news/2016/06/20931.html

07.07.2016

Was gibt's Neues auf der Website?
- Allein 49 neue Fotos von Nachtfaltern sowie deren Eiern, Raupen und Puppen wurden heute auf die Falter-Seiten hochgeladen. Genauere Informationen erhalten Sie unter http://naturschutzbuero-zollernalb.de/ - dort rechts auf "zuletzt bearbeitete Seiten" klicken.
- Wie im obengenannten Fall werden die Naturschutzverbände immer wieder zu Verfahren gehört. Seit Ende Februar haben wir nun neue 4 Stellungnahmen auf unserer "Meinungs-"Seite veröffentlicht. ▶▶ Mehr

Stärkung der zweiten Säule
Die Ankündigung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Minister Peter Hauk, die heimische, nachhaltige Landwirtschaft gezielt zu unterstützen, versteht der NABU als Bestätigung seiner eigenen Position.
▶▶ http://nabu-bw.de/natur-und-landschaft/landwirtschaft/aktuelles/20888.html

Grünland-Umbruchverbot: Gesetz und Verordnung erlassen
Das Landwirtschafts- und Landeskulturgesetz (LLG) für Baden-Württemberg wurde noch im Dezember 2015 vom Landtag beschlossen, so dass das zunächst bis 31.12.2015 befristete Grünlandumbruchverbot nun dauerhaft gilt (§ 27a LLG). Die zugehörige Dauergrünlandverordnung wurde Mitte Januar erlassen und trat am 20.02.2016 in Kraft. Sie regelt die Ausnahmemöglich­keiten. Zum Gesetzestext geht's hier: ▶▶ http://www.landesrecht-bw.de/

Interessante Ablesung eines "gemanagten" Schreiadlers aus Brandenburg
Eine vielleicht mehr Leute interessierende Meldung von Bernd Meyburg in der Greifvogel-Yahoogroup: "Interessante Ablesung eines gemanagten Adlers nach neun Jahren in Polen. Fundmeldung des Ringes DEH CA....7797 Ref.: WH11491/2016
Der Vogel wurde als "Einzelkind" am 11.07.2007 dem Horst (S_see) in Brandenburg entnommen und in die Uni-Klinik nach Berlin gebracht, weil der Flügel hing. Am 27.07. wurde er in einen anderen Horst in BB (B_heide) zu einem "Abel" (in Gefangenschaft aufgezogenes Zweitjunges) (aus dem L_Hof stammend) dazugesetzt. Die Ablesung jetzt ist ca. 80 km östl. Frankfurt (Oder). Es wäre interessant herauszufinden, ob und wo er genau brütet."

Jetzt im Frühling: Gefiederte Spiegelfechter
Wenn bei Ihnen eine Krähe oder eine Bachstelze andauernd ans Fenster klopft, handelt es sich nicht um einen Vogel, der ins Zimmer will, sondern um einen "Spiegelfechter". Zu diesem eigenartigen Verhalten kommt es aus folgendem Grund: Viele Vogelarten besetzen zur Brutzeit ein Revier. ▶▶ http://naturwerke.net/?PartnerID=2&beitrag=252

Bundesregierung drängt auf schnelle Entscheidung über die Zukunft der EU-Naturschutzrichtlinien
Die Bundesregierung hat sich erneut für den Erhalt der EU-Naturschutzrichtlinien ausgesprochen. Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter drängt zudem auf die Herausgabe der bereits seit Januar vorliegenden Ergebnisse des "Fitness-Checks". ▶▶ Mehr

Globalisierung macht die Wirtschaft verletzbarer durch Klimawandel
Die Anfälligkeit des globalen Wirtschaftsnetzwerkes für Hitzestress hat sich im vergangenen Jahrzehnt verdoppelt. Am Beispiel der Leistungsminderung von Arbeitskräften durch Extremtemperaturen zeigt die Analyse des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und der Columbia University erstmalig, wie die immer weiter gewachsene Vernetzung der globalen Lieferbeziehungen Produktionsverluste verstärken kann, weil diese Verluste sich leichter über Ländergrenzen hinweg fortpflanzen. ▶▶ http://idw-online.de/de/news653828

Weltatlas dokumentiert künstliche Beleuchtung
Ein Atlas der „Lichtverschmutzung“ dokumentiert, wie künstliche Beleuchtung den Nachthimmel weltweit erhellt. Zusammengestellt hat den Atlas ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, darunter Christopher Kyba vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ. Der "New World Atlas of Artificial Night Sky Brightness" erscheint am 10. Juni in der Fachzeitschrift Science Advances. ▶▶ http://idw-online.de/de/news653807

30.06.2016

Flexibilisierung der Kletterregelung: MLR-Entscheidung liegt vor
2012 bis 2015 wurde an fünf Kletterfelsen, die einer Brutzeitsperre bis 31.07 unterlagen, getestet, ob ein Fels nach Beendigung der Vogelbrut (Wanderfalke, Kolkrabe, Dohle) und deren Bestätigung durch die Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz (AGW) bereits früher zum Klettern frei gegeben werden kann? Nach einer Pilotphase entschied das MLR: Von 55 Kletterfelsen wird an 18 das Klettern wegen der Flora abgelehnt. Lesen Sie weiter beim ▶▶ http://lnv-bw.de/

NatureLeaks: Frans Timmermans in Bedrängnis
Aus dem NABU-Newsletter vom 17.06.: "Die durchgesickerte Evaluierungsstudie bringt die Kommissionsspitze in Bedrängnis. Vizepräsident Frans Timmermans wurde im Europaparlament gestern hart angegangen." ▶▶ https://blogs.nabu.de/naturschaetze-retten/natureleaks-frans-timmermans-in-bedraengnis/

und: NatureLeaks: Fitness-Check-Studie veröffentlicht
"Jean-Claude Juncker verweigert die Herausgabe, doch jetzt ist die Naturschutzstudie öffentlich gemacht. Wir stellen sie online." ▶▶ https://blogs.nabu.de/naturschaetze-retten/natureleaks/

Holzhandel mit Mördermilizen stoppen
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "In diesem Jahr wird der Wert der auf Kosten der Natur ausgetragenen Verbrechen mindestens 91 Milliarden Dollar betragen. Zu diesem Schluss kommt der Anfang Juni veröffentlichte Bericht "The Rise of Environmental Crime" des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (Unep) und von Interpol (siehe ▶▶ http://unep.org/documents/itw/environmental_crimes.pdf). Ein alarmierender Anstieg von 26 Prozent im Vergleich zum Jahr 2014. Damit ist die Umweltkriminalität die Goldader des organisierten Verbrechens. Bitte lest und liked den Bericht in der ▶▶ Welt und bitte unterschreibt unsere Aktion an die EU: Wir fordern, die EU soll Holzhandel mit Mördermilizen in Afrika stoppen."

24.06.2016

Bundesverdienstorden für Jochen Nill vom NABU Mössingen
Jochen Nill setzt sich seit bald 50 Jahren unermüdlich für die Natur ein. Dafür hat Bundespräsident Joachim Gauck ihm jetzt den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
▶▶ http://nabu-bw.de/wir-ueber-uns/auszeichnungen-und-ehrungen/20839.html

Neue Schmetterlings-Inhalte auf der Homepage
Die laufende Nachtfalter-Saison brachte schon interessante neue Ergebnisse, so dass sechs Arten neu beschrieben werden konnten, von denen erstmals authentische Fotos aus dem Zollernalbkreis vorgestellt werden. Darüber hinaus wurden unlängst insgesamt 37 Fotos ergänzt. Neu beschrieben wurden der Pulverspanner, der Kleine Felsen-Bindenspanner, der Einfarbige Waldrebenspanner, der Große Johanniskrautspanner, der Braunwurz-Wald-Mönch und die Hufeisenkleeeule.

Vorbereitungen für neuen Schwalbenturm
Der NABU-Kreisverband plant in diesem Jahr den dritten Schwalbenturm im Zollernalbkreis. In Zimmern unter der Burg hat ein Privatmann sein Grundstück im Ort zur Verfügung gestellt und eine örtliche Arbeitsgemeinschaft im NABU Oberes Schlichemtal ist derzeit mit den Vorbereitungen dafür beschäftigt. Sogar Sachmittel- und Geldspenden wurden bereits angekündigt. Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter ▶▶ http://www.nabu-zollernalb.de/projekte/artenschutz/

Tolle Hefte der NAJU für Kinder- und Jugendgruppen und für die Schule
Das Projekt "Fokus Biologische Vielfalt – von der Naturerfahrung zur politischen Bildung" der NAJU möchte Kinder und Jugendliche für die Bedeutung der biologischen Vielfalt sensibilisieren. Mit Unterrichtsmaterialien soll über direkte Naturerfahrungen eine Bindung an die Natur gefördert werden. Am Beispiel von zehn in Deutschland vorkommenden Arten werden grundlegende Zusammenhänge zum Schutz der biologischen Vielfalt und ihre Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung vermittelt. Die Hefte gibt’s als Download und/oder in gedruckter Form. ▶▶ Mehr

Naturtagebuch: Mit Manfred Mistkäfer die Natur entdecken
In jedem Jahr veranstaltet die BUNDjugend den Bundeswettbewerb Naturtagebuch, bei dem Kinder zwischen 8 und 12 Jahren in ganz Deutschland mitmachen können – auf eigene Faust, zusammen mit Freund*innen oder mit der ganzen Schulklasse.
Weitere Informationen unter http://www.bundjugend.de/projekt/naturtagebuch/

Erstmals über 200 Großtrappen im 21. Jahrhundert
Die Balz der Großtrappen ist im Westhavelland ein absoluter Hingucker und unter Vogel­beobachtern sehr begehrt. *In Deutschland kann das imposante Schaupsiel nur in drei kleinen Gebieten in Brandenburg und Sachsen-Anhalt erleben.* Die gute Nachricht ist aber, die Zahl der Großtrappen hat in den letzten Jahren erfreulich zugenommen und beträgt nun über 200 Vögel. Und da sind die Küken dieser Saison noch nicht mitgezählt...
▶▶ http://naturwerke.net/?PartnerID=2&beitrag=621

Alpennationalpark: Neun Adlerpaare haben Junge!
Neun Steinadler-Paare brüten in diesem Jahr im Alpennationalpark "Berchtesgaden". Die kalte Witterung im April haben die Adler auf dem Nest offenbar gut überstanden. Jetzt sind die ersten Küken geschlüpft. Im vergangenen Jahr wurde im Alpennationalpark lediglich ein Adlerjunges flügge.
▶▶ http://naturwerke.net/?PartnerID=2&beitrag=613

Ergebnisse Stunde der Gartenvögel 2016
Auf Platz Eins landet der Haussperling, gefolgt von Kohlmeise, Amsel, Blaumeise und Feldsperling. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es in den Top Fünf damit nur eine Verschiebung: Kohlmeise und Amsel haben die Plätze getauscht. Mehr beim ▶▶ http://nabu-bw.de/20837.html

LNV fordert Darstellung der Retentionsausgleichsflächen
LNV-Stellungnahme vom 24.05.2016: Neu eingeführt werden die EU-rechtlichen Vorgaben Umweltbericht und Natura 2000-Verträglichkeitsprüfung. Er beantragt, dass die anerkannten Naturschutzvereinigungen bereits beim Scoping eingebunden werden. Für die sog. „Zusammenfassende Erklärung“ zum Umweltbericht schlägt er vor, Aussagen zum Verschlechterungsverbot nach der Wasserrahmenrichtlinie, zum Lärmschutz, zur Luftreinhaltung und zum Hochwasserschutz zur Pflicht zu machen. Auch sollten Retentionsausgleichsflächen im Regionalplan dargestellt werden müssen.
▶▶ http://lnv-bw.de/lnv-fordert-darstellung-der-retentionsausgleichsflaechen/

Umweltschutz, Profit und Sicherheit durch Mosaik-Bewirtschaftung
Wie muss eine Landschaft genutzt werden, um sowohl ökologische als auch sozioökonomische Anforderungen zu erfüllen? Diese Frage hat ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Technischen Universität München (TUM) am Beispiel aufgegebener Weideflächen im Regenwald Ecuadors beantwortet. Mithilfe von Simulationen stellten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fest, dass der Schlüssel für dieses Multitasking wiederum eine möglichst vielfältige Bewirtschaftung ist. Die Ergebnisse wurden jetzt in "Nature Communications" veröffentlicht.
▶▶ http://idw-online.de/de/news654223

Täuschung des Bundestages (aus dem Newsletter des svf vom 03.06.)
Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. schreibt: "Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat am 1. Juni vor dem Bundestag eine Rede gehalten, in der er die Vereinbarungen verteidigt, die er am Vortag bei einem Treffen mit den Ministerpräsidenten der Länder hinsichtlich des weiteren Ausbremsens der Energiewende erzielt hatte. Die auf der Homepage der Bundesregierung veröffentlichte Rede ist bemerkenswert – nicht so sehr für den schnoddrigen Tonfall, den man von Gabriel ja gewohnt ist, sondern für seine Entschlossenheit, die Energiewende zu beenden, koste es, was es wolle.
Gabriel verwendet einen Großteil seiner Rede darauf, Oppositionspolitiker. Einige wenige Tatsachenbehauptungen sind dazwischen geflochten, die wir glücklicherweise selbst überprüfen können. Und das haben wir getan."
Mehr unter: ▶▶ http://naturschutzbuero-zollernalb.de/download/sfv-rundmail_160603.pdf

18.06.2016

Gelungenes Blumenwiesenfest des NABU Albstadt
Mit seinem Blumenwiesenfest hat der NABU Albstadt ganz gewiss neue Freundinnen und Freunde für die heimischen Flora gewinnen können. Viele Sinne wurden bei Jung und Alt angesprochen beim Kennenlernen der Pflanzenvielfalt in Blumenwiesen: Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten… Denn nur wenn die Menschen überhaupt diese Vielfalt kennen, sind sie möglicherweise auch bereit zum Erhalt dieser Arten beizutragen. ▶▶ Zeitungsbericht

Umweltminister künftig auch für Naturschutz zuständig
Am 12.05.2016 hat der Landtag die neue grün-schwarze Landesregierung unter Ministerpräsident Kretschmann bestätigt. Die Naturschutzabteilung (bisher im Ministerium Ländlicher Raum) wird künftig ins Umweltministerium eingegliedert. Die enge, aus Sicht des LNV bewährte, Verbindung von Land- und Forstwirtschaft / Naturschutz / Tourismus in einem Haus wird nicht aufrechterhalten. Für den Tourismus ist ohne fachliche Begründung und wohl aus machtpolitischen Gründen, künftig das Justizministerium zuständig.
▶▶ Landesregierung mit Ressortzuschnitt

Moorschutz: Erste Phase der Renaturierung ist abgeschlossen
In den Bodenmösern im Allgäu ist die erste Phase der Moor-Renaturierungen im Rahmen des Naturschutzprojekts "Moore mit Stern" abgeschlossen. Die Bodenmöser sind eines der wichtigsten Moorgebiete des Landes mit Hoch- und Niedermoorbereichen. Neben einer reich strukturierten Vegetation bergen sie große Vorkommen an Wiesenbrütern, seltenen Insektenarten und Kreuzottern. Viele der Moore in den Bodenmösern sind jedoch entwässert und haben infolge langjähriger Nutzung deutlich an Wert für die Natur verloren. Ziel des Projekts ist es, Nasslebensräume ökologisch aufzuwerten, die darin vorkommenden und daran angepassten Arten zu stabilisieren und zu fördern sowie eine naturnahe Moorentwicklung zu gewährleisten.
▶▶ http://nabu-bw.de/natur-und-landschaft/moore/projekt-moore-mit-stern/20732.html

Zweizellige Sandbiene: neue Wildbienenart im Rheinland entdeckt
Ob sie als Gast nur kurze Zeit bleibt oder in Nordrhein-Westfalen eine weitere Heimat gefunden hat, ist noch ungewiss. Fest steht allerdings, dass die Zweizellige Sandbiene (Andrena lagopus) kürzlich im Rahmen des Projektes "Summendes Rheinland – Landwirte für Ackervielfalt" der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft erstmals in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen wurde.
▶▶ http://idw-online.de/de/news653604

Schüchterne Wildschweine sind manchmal die besseren Mütter
Die Persönlichkeit von Wildschwein-Müttern kann sich auf das Wohlergehen ihrer Jungen auswirken. Das hat ein Team vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) der Vetmeduni Vienna herausgefunden. Die WissenschafterInnen haben untersucht, ob und unter welchen Umständen sich der Charakter auf die Anzahl ihrer großgezogenen Jungen auswirkt. Das Ergebnis: Ist das Nahrungsangebot ausreichend, ziehen scheue Wildschwein-Mütter mehr Frischlinge groß als risikofreudige und aggressive. Wird das Nahrungsangebot, wie zum Beispiel Eicheln, hingegen knapper, dann verschwindet der Vorteil für die scheuen Bachen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Animal Behaviour veröffentlicht. ▶▶ http://idw-online.de/de/news653628

Naturschutz am Kühlregal
Um dem massiven Rückgang der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft entgegen zu wirken, braucht es nach Einschätzung des NABU vereinte Anstrengungen von Politik sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern. Nur dann bieten sich in allen landwirtschaftlichen Bereichen realistische Chancen, den galoppierenden Biodiversitätsverlust aufzuhalten. "Das gilt auch für die Milchwirtschaft. Denn sie beeinflusst unsere Natur erheblich – je nach Wirtschaftsweise positiv oder negativ", sagt NABU-Landwirtschaftsreferent Jochen Goedecke.
▶▶ http://nabu-bw.de/natur-und-landschaft/landwirtschaft/aktuelles/20788.html

LNV: Ökologische Standards im Wohnungsbau nicht opfern!
Verbände der Wohnungswirtschaft haben kürzlich zusammen mit dem Städte- und Gemeindetag in Baden-Württemberg Eckpunkte für ein Wohnungsbau-Beschleunigungs¬gesetz vorgelegt. Nach LNV-Meinung gehen manche der Forderungen am zentralen Problem vorbei. Einige zentrale Punkte des Eckpunktepapieres beruhen nach Ansicht des LNV auf Missverständnissen. So wird der zusätzliche Wohnungsbedarf für Flüchtlinge und auf Grund der Bevölkerungsentwicklung bereits mit den gültigen "Hinweise im Plausibilitätsprüfung des Wohnflächenbedarfs" berücksichtigt.
Die Kritik der Gemeinden und Wohnungswirtschaft an der Dauer von Bebauungsplanverfahren ist aus LNV-Sicht nicht gerechtfertigt. Der LNV teilt die Auffassung des Städtetags-Umweltausschusses, der nachdrücklich davor warnt, die ökologischen Standards und Ziele im Artenschutz und im Klimaschutz preiszugeben.
▶▶ http://lnv-bw.de/oekologische-standards-im-wohnungsbau-nicht-opfern/

Glyphosat-Zulassung geplatzt!
Gestern hat sich die EU-Kommission endlich getraut, die Verlängerung der Glyphosat-Zulassung zur Abstimmung zu stellen. Das Ergebnis war das Gleiche wie bei den zwei Probeabstimmungen zuvor: Keine Mehrheit für Glyphosat!
Das ist eine herbe Niederlage für die EU-Kommission und die Glyphosat-Hersteller. Anfang des Jahres waren unsere Experten und die Chemieindustrie sich sicher, dass die EU-Mitgliedstaaten die Wiederzulassung von Glyphosat für 15 Jahre einfach durchwinken würden.
Wie geht es jetzt weiter? Die Glyphosat-Frage landet nun im Berufungsausschuss und wenn der sich ebenfalls nicht einigt, muss die EU-Kommission im Alleingang entscheiden.
Lesen Sie hier weiter: ▶▶ https://www.bund.net/index.php?id=23596

Rette Europas Natur
Markus Winkler vom WWF-Team schreibt: "Europas Natur war noch nie so bedroht wie heute. Die EU-Kommission will die Naturschutzgesetze aufweichen, um wirtschaftliche Aktivitäten zu erleichtern! Das müssen wir unbedingt verhindern. Zeig, dass dir unsere Natur wichtig ist. Schicke jetzt deine persönliche Botschaft an Umweltministerin Hendricks. Gemeinsam mit den anderen Umweltministern Europas kann sie die Pläne noch stoppen!" ▶▶ Jetzt Botschaft schicken

10.06.2016

Die besondere Führung: Acker-Wildkräuter im Schutzgebiet
Acker-Wildkräuter haben sich über Jahrhunderte ins Ökosytem eingefügt und bieten einer Menge Tierarten, namentlich Insekten (darunter auch etlichen landwirtschaftlichen Nützlingen), Nahrungs- und Lebensraum. Die drastische Veränderung der Feldbau-Methoden in den letzten Jahrzehnten führte zu einer dramatischen Abnahme der Acker-Wildkrautflora.
Das Regierungspräsidium Tübingen versucht, durch gezielte Förderung von Projektflächen die wenigen Bestände seltener Acker-Wildkräuter zu erhalten. Von den derzeit sieben flächen liegt die größte auf Markung Rangendingen. Die tatkräftige Mithilfe von Landwirten, die wissenschaftlich begleitet spezielle Anbaumethoden praktizieren, konnten an dieser Stelle eine Vielzahl seltenster Arten erhalten werden. Anlässlich einer NABU-Veranstaltung am Sonntag, dem 05. Juni wurde das Gebiet jetzt wieder einmal vorgestellt.
▶▶ Weitere Informationen

Wieder neue Nachrichten auf der Homepage
Das Frühjahr kommt so richtig in die Gänge. Man merkt es daran, dass uns immer wieder Beobachtungsmeldungen erreichen, für die unserer Homepage Platz vorgesehen ist.
▶▶ neue Geier-Beobachtungen in Deutschland
▶▶ Nachweis des Moosgrünen Eulenspinners (Polyploca ridens)
Wer sich für die jeweils neuesten Aktualisierungen der Seite interessiert, klickt hier in der rechten Spalte weiter unten auf ▶▶ "zuletzt bearbeitete Seiten"

Horb: 40 erfolgreiche Jahre Biotoppflege am Kuglerhang
Wenn NABU-Gruppe spezielle Biotope mit Engagement und Ausdauer pflegen, dann kann das zu überraschenden Erfolgen führen. Ein herausragendes Beispiel ist in diesem Zusammenhang die Pflege des Kuglerhangs in Horb. Vor 40 Jahren hat ein junger Lehrer begonnen, dort entdeckten Orchideen wieder Luft und Licht zu verschaffen. Inzwischen konnten rund 250 Pflanzen nachgewiesen werden – darunter 16 Orchideen-Arten! Volkmar Rieber, der inzwischen seinen Unruhestand genießen darf und auch den Vorsitz der NABU-Gruppe in jüngere Hände übergeben konnte, darf sich mit naturinteressierten Menschen aus nah und fern über die Früchte seines Engagements freuen. ▶▶ Zeitungsbericht

Rückkehr von Uhu und Gänsegeier als Thema in SWR-Dokumentation
Andreas Buck, Vorsitzender des NABU Blaubeuren, und Dr. Dieter Haas, aktives NABU-Mitglied aus der NABU-Gruppe Albstadt, waren am Pfingstmontag im Rahmen einer SWR-Dokumentation über die Schwäbische Alb zu sehen. Andreas Buck berichtete über die gelungene Rückkehr des Uhus auf die Alb (ab Min. 37:30), Dieter Haas erläuterte, unter welchen Gesichtspunkten die Rückkehr von Geiern auf die Alb denkbar wäre (ab Min. 1:11:00). Auch über die Urzeitweide wird berichtet, an deren Etablierung der NABU beteiligt war. Wer die Sendung nicht gesehen hat, kann sie in der ▶▶ Mediathek des SWR noch anschauen.

Menschenaffen kommunizieren kooperativ
Menschliche Sprache ist ein kooperatives Zusammenspiel und beinhaltet schnelle Rollenwechsel. Diese Art der kooperativen Kommunikation könnte als Teil genereller kooperativer Fähigkeiten entstanden sein, die für den Menschen einzigartig sind. In einer artübergreifenden Studie an Bonobos und Schimpansen im Freiland haben Forscher der Humboldt Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen jetzt jedoch gezeigt, dass die gestische Kommunikation von Menschenaffen ähnliche kooperative Grundelemente und Rollenwechsel aufweist wie unsere menschliche Sprache. Trotzdem unterscheiden sich Bonobos und Schimpansen gravierend in ihren Kommunikationsstilen voneinander. ▶▶ http://idw-online.de/de/news653038

Tabakschwärmer prüfen Blüten mit zweiter Nase
Mit Riechzellen auf der Spitze des Saugrüssels erkennen die Falter am Duft, ob sich der Blütenbesuch lohnt: Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena zeigen, dass Tabakschwärmer den Duft beim direkten Blütenkontakt mit ihrem Saugrüssel wahrnehmen, auf dem jetzt die dafür erforderlichen Riechzellen nachgewiesen wurden. Nur an duftenden Blüten, verweilen die Motten lange genug, um Nektar zu trinken und mit ausreichend Pollen am Saugrüssel eine andere, ebenfalls duftende Pflanze erfolgreich zu bestäuben. ▶▶ http://idw-online.de/de/news653141

Lichtabhängiger Magnetkompass der Vögel
Zugvögel, aber auch Hühner, besitzen in ihrem Auge einen lichtabhängigen Kompass. Er gibt ihnen Informationen über die Richtung des Erdmagnetfelds. Wie dieser Kompass auf molekularer Ebene funktioniert, hat die Arbeitsgruppe von Prof. Roswitha Wiltschko zusammen mit französischen Kollegen herausgefunden. Der entscheidende Schritt findet in Dunkelheit statt. ▶▶ http://idw-online.de/de/news653261

Sundarbans in Gefahr - Stoppt das Kohlekraftwerk Rampal
Reinhardt Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Die Sundarbans sind ein Reich zwischen Wasser und Land, in dem die ausladendsten Mangrovenwälder der Erde gedeihen. Rund 450 Tiger streifen durch die Inselwelt im Delta von Ganges, Brahmaputra und Meghna. Flussdelfine, Leistenkrokodile und Pythons finden im Unesco-Welterbe ihren Lebensraum. Doch nur 14 Kilometer entfernt soll das Kohlekraftwerk Rampal gebaut werden. Umweltschützer befürchten Schlimmes: Das Ökosystem der Sundarbans könnte aus dem Gleichgewicht geraten und das Überleben ganzer Tierarten gefährden.
Die indische Exim Bank will den Bau mit 1,6 Milliarden Dollar finanzieren. Bitte unterstützen Sie die Menschen der Sundarbans und fordern Sie die Bank auf, keinen Kredit zu gewähren." ▶▶ Zur Petition

Petition: Kein Freikaufen der AKW-Betreiber
Kay Mergenthaler schreibt auf change.org: "Die Regierungskommission hat am 27. April 2016, den Beschluss gefasst, dass die vier AKW-Betreiber E.on, RWE, EnBW und Vattenfall nur eine Rückstellung von 23,4 Mrd. Euro für die Abfallbeseitigung bilden müssen. Der Rest soll vom Bund (also von uns Steuerzahler) aufgebracht werden. Die genauen Kosten sind nicht bekannt, dürften jedoch bei Weitem durch diesen Betrag nicht gedeckt sein. Ich bin dagegen, dass unsere Bundesregierung diesem Votum folgen sollte. Es kann nicht sein, dass die AKW-Betreiber jahrzehntelang Gewinne verbuchen, aber die Kosten auslagern." ▶▶ Hier geht's zur Petition.

03.06.2016

Wie verhalten sich Fische in Fischtreppen?
Die großen Flüsse in Deutschland sollen wieder durchgängig werden, insbesondere für Fische. Ein Schritt dorthin sind Fischaufstiegsanlagen an Querbauwerken wie Wehren und Staustufen. Wie jedoch muss eine solche Anlage konstruiert sein, damit Fische den Einstieg in diese Fischtreppe finden und passieren können? In ethohydraulischen Versuchen werden nun die Bedürfnisse von Fischen erforscht, um diese später beim Bau der Fischaufstiegsanlagen zu berücksichtigen.
Link: http://idw-online.de/de/news651273

NABU freut sich über ersten Wolf
Aus Sicht des NABU Baden-Württemberg ist der aktuelle Nachweis des ersten lebendigen Wolfes im Südwesten seit 150 Jahren sowohl ein Grund zur Freude als auch eine Mahnung. ▶▶ Mehr

Andre Baumann ist Staatssekretär im Umweltministerium
Der NABU-Landesvorsitzende Andre Baumann wechselt als Staatssekretär ins baden-württembergische Umweltministerium. Im Namen des NABU-Landesverbands dankt ihm der stellvertretende Landesvorsitzende Hans-Peter Kleemann für sein außergewöhnliches Engagement für den NABU. ▶▶ Mehr

Menschenaffen als "Lebendiges Welterbe" der UNESCO
Das 1993 initiierte Great Ape Project beinhaltet die Forderung, die Großen Menschenaffen - Orang Utans, Gorillas, Schimpansen und Bonobos - aufgrund ihrer großen genetischen Ähnlichkeit mit dem Menschen und ihren ähnlich komplexen kognitiven, affektiven und sozialen Fähigkeiten bestimmte Grundrechte zuzuerkennen, die bislang dem Menschen vorbehalten sind. Auf change.org wurde nun hierzu ein Aufruf zur Unterzeichnung einer Petition gestartet.
Lesen Sie hier weiter.

vor dem 01.06.2016

Vogelschutz an Gebäuden - ein positiver Bericht
Mitunter passieren seltsame Dinge: Da müssen Schäden repariert werden, ein altes Haus soll einem neuen Platz machen oder es ist einfach die Fassade mal wieder dran. An sich kein Problem, sofern man rechtzeitig daran denkt, dass auch Tiere von den geplanten Maßnahmen betroffen sein könnten. http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/vogelschutz/haigerloch2016.htm

Alb-Guides Zollernalb sind seit 10 Jahren aktiv
Auf 10 Jahre erfolgreiche Umweltbildungsarbeit können die im NABU Albstadt organisierten Alb-Guides Zollernalb inzwischen zurückblicken. Die 22 Männer und Frauen bieten insgesamt etwa 50 geführte, themenbezogene Touren auf der Zollernalb an. Dabei handelt es sich meist um Wanderungen, es sind aber auch Schneeschuhwanderungen, Fahrrad- und Mountainbike-Touren im Angebot. (▶▶ Zeitungsbericht)
Weitere Infos über die Alb-Guides und ihre Touren finden Sie hier:
http://nabu-bw.de/umwelt-und-leben/natur-erleben/nabu-guides/zollernalb.html

Vorankündigung: Ausflug von SEZ und BUND nach Wildpoldsried
Alternative Energien und die bayerischen Alpen stehen im Mittelpunkt einer zweitägigen Exkursion Ende September. Am Samstag zeigt zunächst ein bayerisches Dorf, wie Energiewende geht. Und am Sonntag geht's dann auf die Zugspitze.
Weil rechtzeitig geplant werden muss, ist der Anmeldeschluss schon Mitte Mai. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.
▶▶ Download Update: Bitte Fahrtkostenbeitrag bis 21.05. überweisen!

NABU: Viel zu tun für neue Landesregierung
Im Natur- und Umweltschutz muss sich die neue Landesregierung in den kommenden fünf Jahren einer Reihe großer Herausforderungen stellen: "Es gilt eine Trendwende beim Rückgang der biologischen Vielfalt einzuleiten und die naturverträgliche Landwirtschaft zu stärken. Und das sind nur zwei Bereiche, in denen es viel zu tun gibt", sagt NABU-Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel. "Nachhaltige Entwicklung und Bewahrung der Schöpfung als tragende Säulen des Koalitionsvertrags müssen das konkrete Handeln bestimmen."
▶▶ http://nabu-bw.de/umwelt-und-leben/politik-und-naturschutz/20714.html

Koalitionsvertrag bietet Chancen für Naturschutz
LNV-Pressemitteilung vom 6.5.2016: "Was hat der Naturschutz zu erwarten? Auf den ersten Blick Gutes: der Rollback bleibt aus, die Naturschutzstrategie wird weiter umgesetzt, der Nationalpark bleibt unangetastet. Und das Beste: der Zuwachs des Naturschutz Haushaltes wird fortgeführt, die Mittel sollen bis 2021 auf 90 Mio. Euro steigen. Der Wechsel des Naturschutz vom Ministerium ländlicher Raum (MLR) zum Umweltministerium sowie der Farbwechsel im MLR wirft besorgte Fragen auf. Auch ohne die Naturschutzabteilung hat das MLR entscheidenden Einfluss auf die Biodiversität." Mehr unter http://lnv-bw.de/koalitionsvertrag-bietet-chancen-fuer-naturschutz/

Wichtige Forderungen im Koalitionsvertrag erfüllt
Der NABU-Landesverband begrüßt, dass eine nachhaltige Entwicklung und die Bewahrung der Schöpfung tragende Säulen des Koalitionsvertrags der Grün-Schwarzen Landesregierung sind. Die Verschiebung der Zuständigkeit für den Naturschutz vom Landwirtschafts- ins Umweltministerium sieht der NABU kritisch. http://nabu-bw.de/umwelt-und-leben/politik-und-naturschutz/20655.html

Glyphosat: Dieses Video ist ein Skandal!
Nehle Hoffer vom BUND-Anti-Glyphosat-Team schreibt: "Hunderttausende Menschen in Deutschland und in vielen anderen europäischen Ländern protestieren gegen die Wiederzulassung von Glyphosat. Unabhängige WissenschaftlerInnen warnen vor den Gefahren und zeigen echte Alternativen auf. Trotzdem rücken Bundesregierung und EU-Kommission nicht von ihrem Kurs ab: Glyphosat sei sicher. Unbedenklich. Notwendig. In einem kurzen Video zeigen wir Ihnen, wie das sein kann – in drei einfachen Schritten! den Hauptrollen in unserem Video: Dr. Böse, seine Ratte, ein skrupelloser Konzernchef und eine freundliche, deutsche Zulassungsbehörde."
▶▶ http://newsletter.bund.net/go/14/1NXJ0N7V-1NVUERI1-1NVUGHB0-I03KN9.html

Start NAJU-Kindergruppe "Rosenkäfer" in Rosenfeld
Am 28. Mai 2016 startet mit dem Thema "Alle Vögel sind schon da" eine neue NAJU (Naturschutz­jugend)-Kindergruppe im Zollernalbkreis: die "Rosenkäfer". Kinder von 3-7 Jahren sind eingeladen, mit Marie Holler und Christine Koch-Kuhring die schöne Natur in der Pfingsthalde von Rosenfeld zu erkunden. Wir wollen Tiere und Pflanzen kennenlernen, die Jahreszeiten bewusst wahrnehmen, gemeinsam singen, basteln und spielen.
Die Treffen finden einmal monatlich samstags von 15-17 Uhr in der Pfingsthalde Rosenfeld / Generationenpark statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 07428-917817 oder E-Mail. Wir freuen uns auf euch!
Mehr unter http://www.nabu-zollernalb.de/angebote-für-kinder/

Neue äthiopische Giftschlangenart aus Puffottern-Verwandtschaft
Nach 30 Jahren klärte sich jetzt endlich der Status einer neuen, spektakulären Giftschlangenart, die 1986 das erste Mal mit nur einem Exemplar bekannt wurde. Da seinerzeit eine gewisse Unsicherheit herrschte, ob dieses eine Tier tatsächlich zu einer neuen Spezies gehören würde, beschloss man, mit der Beschreibung zu warten, bis ein weiteres Exemplar zur Verfügung stünde. Fast 30 Jahre musste die Wissenschaft warten. Prof. Dr. Wolfgang Böhme, Senior-Herpetologe am Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) in Bonn, gab nun in Kooperation mit einem internationalen Wissenschaftlerteam der Art den wissenschaftlichen Namen Bitis harenna. Link: http://idw-online.de/de/news650960

Ursprung der heutigen Dromedare entdeckt
Einhöckrige Dromedare wurden über 3.000 Jahre als Transportmittel genutzt. Bisher war unbekannt, in welcher Region der Mensch Dromedare domestizierte und welches Erbgut sich dabei durchsetzte. Einem Team um Pamela Burger von der Vetmeduni Vienna gelang es nun, diese Wissenslücken zu füllen. Sie konnten den Ursprung des domestizierten Dromedars auf der Südostküste der Arabischen Halbinsel festmachen. Die ForscherInnen bewiesen außerdem, dass das Dromedar im Gegensatz zu vielen andern Haustieren eine hohe genetische Vielfalt behalten hat. Die Studie wurde am 09.05.2016 im Fachjournal PNAS veröffentlicht.
Link: http://idw-online.de/de/news650987

Forscher wollen das Nördliche Breitmaulnashorn retten
Im Dezember 2015 versammelte sich eine internationale Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Wien, um das drohende Aussterben des Nördlichen Breitmaulnashorns zu diskutieren und Möglichkeiten zu erörtern, wie dies verhindert werden kann. Die Ideen und Pläne dieses historischen Treffens erscheinen nun im internationalen Fachmagazin Zoo Biology. Die Veröffentlichung ist Teil der fortlaufenden Bemühungen, auf die Aussterbenskrise aufmerksam zu machen, welche die Nashörner und viele andere Arten bedroht. Ziel ist es, vor allem die Wissenschaftsgemeinschaft zu erreichen und so den Austausch und das Sammeln von Informationen voranzubringen. Link: http://idw-online.de/de/news650748

Blumen für den Stieglitz
Der NABU-Artenschutzreferent Martin Klatt rät, jetzt Wildblumen für den Stieglitz zu säen. Warum? Das erzählt er in unserem monatlichen Interview über den Vogel des Jahres.
Mehr unter http://nabu-bw.de/tiere-und-pflanzen/voegel/aktuelles/20520.html

Naturschutzbüro gratuliert künftigen Abgeordneten
Vor wenigen Tagen haben wir Frau Hoffmeister-Kraut und Herrn Herre zum Gewinn ihres Landtagsmandats gratuliert und die Aufnahme in den Verteiler für diesen Newsletter angekündigt.
Frau Hoffmeister-Kraut hat schon geantwortet. Sie schreibt unter anderem: "Der Umwelt- und Naturschutz ist nach wie vor ein brisantes Thema. Leider gehen manche Menschen achtlos mit unserem Lebensraum um. Durch Eingriffe des Menschen haben Flora und Fauna bedauerlicherweise schon immense Schäden erlitten. Ich bin der Meinung, dass wir unsere Umwelt nicht als selbstverständlich betrachten dürfen, sondern sie bewusst pflegen müssen. Schon allein aufgrund ihrer Einzigartigkeit ist sie besonders schützenswert." Am Ende schreibt sie: "Der Kontakt zu den Menschen meines Wahlkreises deshalb sehr wichtig. Daher bitte ich Sie, mich bei Fragen oder Anliegen jederzeit zu kontaktieren."

Nestgucken für Netzhocker: Die besten Vogel-Webcams auf einen Blick
Faszinierende Einblicke in die Vogelwelt bieten Webcams. In Echtzeit lässt sich live beobachten, wie verschiedene Vogelarten ihr Nest einrichten, die Eier ablegen, brüten und - wenn alles gutgeht - ihre Jungen aufziehen bis sie flügge sind und das Nest verlassen können.
Mehr unter http://nabu-bw.de/tiere-und-pflanzen/voegel/vogelwebcams/index.html

Torffreie Erde selber herstellen - so mischen Sie torffreie Erde für Ihren Garten
Aus dem Newsletter des NABU-Bundesverbandes: "Gärtnern und dabei das Klima schützen: Das geht ganz einfach mit torffreier Erde. Wir zeigen Ihnen per Video, wie Sie in nur wenigen Schritten Ihre eigene Blumenerde ohne Torf selber herstellen können - und dabei auch noch Geld sparen. Probieren Sie es aus!" Weiter geht's beim NABU.

Vögeln im Garten helfen
Die Brutzeit der heimischen Vögel ist in vollem Gange. Wer die künftigen Vogeleltern und ihren Nachwuchs unterstützen will, kann schon mit kleinen Maßnahmen viel bewegen. Einfach den Garten oder Balkon möglichst naturnah gestalten. Lesen Sie hier weiter ...

TU Berlin: 800 Meter neben dem Windrad ist ok
Das Forschungsprojekt EnergyEFFAIR untersuchte, wo Anlagen zur Gewinnung von Strom aus erneuerbarer Energie gebaut werden sollten, damit die Erzeugung effizient ist und gleichzeitig von der Bevölkerung akzeptiert wird. Link: http://idw-online.de/de/news650265

Deutsche wollen strengere Regeln für die Landwirtschaft
Umfrage belegt auch Wert von Stadtnatur für die Bevölkerung Eine große Mehrheit der Deutschen wünscht sich strengere Regeln und Gesetze für die Landwirtschaft. Landwirte sollen mehr Rücksicht auf Natur und Tierwohl nehmen. Den Einsatz von Genpflanzen lehnen die Deutschen klar ab. Das sind einige Ergebnisse der neuen Naturbewusstseinsstudie, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und BfN-Präsidentin Beate Jessel heute in Berlin vorgestellt haben.
Link: http://idw-online.de/de/news650331

Dem Orient droht ein Klima-Exodus
Der Klimawandel könnte Teile des Nahen Ostens und Nordafrikas unbewohnbar machen
Link: http://idw-online.de/de/news650564

Hornauer neuer Naturschutzbeauftragter
Herzlichen Glückwunsch! Mit Wirkung vom 01. April wurde Dr. Wilhelm Hornauer zum Naturschutzbeauftragten des Landkreises Zollernalb bestellt. Wir wünschen Herrn Hornauer viel Erfolg bei seiner Tätigkeit und freuen uns auf fachlicher Ebene auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

NABU Ofterdingen sorgt für neue Nester für Schwalben
Gerade noch rechtzeitig vor der Rückkehr der Schwalben hat der NABU Ofterdingen neue Kunstnester in Bodelshausen anbringen können. Wie überall fehlen den Schwalben auch hier Möglichkeiten, selbst an Baumaterial für ihre Nester zu kommen. ▶▶ Zeitungsbericht

Gefährliche Spiegelfassade in Reutlingen ist noch nicht beschlossene Sache
Wie berichtet ist es geplant, einen Theaterneubau in Reutlingen mit einer Spiegelfassade zu versehen. So eine Fassade würde ein erhebliches Tötungsrisiko für Vögel mit sich bringen, die durch die Spiegelungen das Gebäude nicht richtig erkennen können und dagegen fliegen könnten. Der Protest des NABU und anderer Umweltverbände hat die Diskussion um die Fassadengestaltung belebt – noch ist nichts beschlossen. ▶▶ Zeitungsbericht

Brieftauben oder Wanderfalken schützen?
Die Not der Brieftaubenzüchter ist groß. Fast ein Drittel ihrer Tiere werde von Greifvögeln gefressen. Jetzt fordern sie die Erlaubnis, diese zu jagen. Vogelschützer sind entsetzt.
Sehen Sie den SWR-Filmbeitrag

Ornithologie in Tschernobyl
Im Newsletter der OAB Bodensee wurde auf einen interessanten Filmbeitrag in der WDR-Mediathek aufmerksam gemacht. Er stimmt traurig und hoffnungsvoll zugleich. Es geht in dem Beitrag um die Wiederbesiedlung des Sperrgebietes von Tschernobyl durch Wildtiere. Den Wölfen gilt der Hauptteil der Sendung, aber auch Seeadler, Turmfalke u.a. Vögel werden gezeigt. Zuletzt ein Schwarzstorchhorst auf einem ehemaligen Friedhof. ▶▶ http://www1.wdr.de/mediathek/

Beeindruckende Leistungen: Singvögel fliegen Nonstop über die Sahara
Mehr als zwei Millionen Singvögel passieren auf dem Weg in ihre Winterquartiere jährlich die Sahara. Bislang war man nicht sicher, ob diese Vögel unterwegs zur Rast einfallen oder die Wüste vorwiegend Nonstop überqueren. Zwei Wissenschaftler der niederländischen Universität Groningen sind dieser Frage nun mithilfe einer relativ simplen, aber innovativen Untersuchung nachgegangen.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2016_04_27_beeindruckende_leist

Steppenweihe "Potku" auf den Spuren von Schelladler "Tönn"
Zwischen 2008 und 2014 sorgte der in Estland besenderte Schelladler "Tönn" jährlich auf beiden Zugperioden für Aufsehen. Stets führte ihn sein Weg auch über Deutschland, dennoch konnte er erst im Frühjahr 2013 bei seinem insgesamt zehnten Besuch hierzulande beobachtet und fotografiert werden. Als ein ähnliches „Phantom“ kann auch die in Finnland besenderte Steppenweihe "Potku" mittlerweile bezeichnet werden. Obwohl sich die Weihe im Herbst 2015 für mehr als eine Woche bei uns aufhielt, belegen bislang nur die GPS-Daten des Senders diesen Nachweis. Auch in der aktuellen Heimzugperiode hat es "Potku" wieder geschafft, Deutschland unbemerkt zu durchqueren.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2016_04_27_steppenweihe_bdquo

Überraschung im Wald: Bäume tauschen untereinander Kohlenstoff aus
Waldbäume nutzen Kohlenstoff nicht nur für sich – sie tauschen auch große Mengen davon über ihre Wurzeln mit Nachbarbäumen aus. Diese Entdeckung machten Botaniker der Universität Basel, wie sie im Wissenschaftsmagazin «Science» berichten. Der intensive Kohlenstoffhandel von Baum zu Baum – auch zwischen verschiedenen Arten – verläuft über symbiotische Pilzfäden im Boden.
Link: http://idw-online.de/de/news649473

Neu entdeckte Insektenenart nach Forscher der TU Dresden benannt
Außergewöhnliche Ehrung: Eine neu entdeckte Libellenart ist nach dem Zoologen Klaus Reinhardt von der TU Dresden benannt worden. Der russische Insektenforscher Oleg Kosterin und sein japanischer Kollege Naoto Yokoi haben die Libelle in einer abgelegenen Bergregion im Grenzgebiet zwischen Kambodscha und Laos aufgespürt und ihr den Namen "Asiagomphus reinhardti" gegeben. Link: http://idw-online.de/de/news649345

Nationalpark erhalten – Goldmine stoppen
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt:"In Kolumbien wollen zwei Bergbaufirmen aus den USA und Kanada den Goldabbau in einem Nationalpark und Indigenenschutzgebiet im Amazonasregenwald durchsetzen. Da das kolumbianische Verfassungsgericht dort den Goldabbau verboten hat, klagen sie jetzt vor einem Schiedsgericht in den USA.
Mit umgerechnet 14,5 Milliarden Euro als eine Art Schadensersatz wollen die Goldschürfer den kolumbianischen Staat vor einem privaten Konzerngericht in Texas in die Knie zu zwingen. Diese Summe entspricht angeblich dem Wert des Goldvorkommens, das die Firmen abzubauen planten. Möglich machen den Wahnsinn die Freihandelsabkommen, die Kolumbien mit den USA und Kanada geschlossen hat. Sie sehen vor, das ausländische Investoren die Staaten vor Schiedsgerichten verklagen können. Zur Petition geht's hier: https://www.regenwald.org/aktion/1049

Keine Ölförderung im Wattenmeer!
Jörn Feddern von Greepeace e.V. schreibt: "Seit 2009 gehören die Wattenmeer-Gebiete der Nordsee zum Weltnaturerbe der Unesco. Genau dort - mitten im Nationalpark - will der Konzern Dea weitere Ölquellen ausbeuten. Die Anträge für erste Erkundungsbohrungen liegen den zuständigen Ministerien vor. Für das Land Schleswig-Holstein hat es jetzt Umweltminister Robert Habeck in der Hand, die Pläne des Ölkonzerns zu verhindern. Doch Umweltminister Habeck hat sich nur halbherzig gegen die Pläne von Dea ausgesprochen. Schreiben Sie jetzt dem Politiker der Grünen und machen Sie deutlich, dass er das unersetzliche Naturerbe Wattenmeer nicht für den kurzfristigen Profit eines Unternehmens aufs Spiel setzen darf." Protestmail schreiben

Wie viel Lärm machen Windkraftanlagen?
Windenergie soll einen entscheidenden Anteil am erneuerbaren Energiemix der Zukunft haben. Der bundesweite Projektverbund TremAc will deswegen die Planung, Entwicklung und Akzeptanz von Windkraftanlagen verbessern und objektive Kriterien für deren Emissionen entwickeln. Hierfür erforschen die Experten nun das Zusammenwirken akustischer und seismischer Schwingungen von Windkraftanlagen und planen, ein Rechenmodell zu erstellen, das beide Emissionen abbildet. Das BMWi fördert TremAc mit 1,85 Millionen Euro. Link: http://idw-online.de/de/news649351

Holz-Kraft-Anlagen zur Eigenstromversorgung in Serienreife
Neue Holzvergaseranlagen im kleinen Leistungsbereich können mit Reststoffpellets dezentral, wirtschaftlich und effektiv neben Wärme zusätzlich Strom erzeugen. Solche Anlagen sind vor allem für Wohnsiedelungen und Nahwärmenetze in der Forst- und Landwirtschaft und für das Gewerbe ideal. Positive Ergebnisse in diesem Bereich lieferte das von der Firma Spanner Re² GmbH und der RWTH Aachen durchgeführte und vom BMWi geförderte Projekt "Mini-Bio-KWK – Überführung eines Prototyps zur dezentralen Vergasung von Restholzpellets in die Serienreife".
Link: http://idw-online.de/de/news649777

Naturschutzbüro jetzt auch bei Facebook
Damit in der heutigen schnelllebigen Welt interessante Informationen bald weitergegeben werden können und auch solche Menschen erreichen können, die diesen Newsletter nicht abonniert haben oder eher seltener die Zeitung lesen, wollen wir den Versuch einer Vereinsseite bei Facebook wagen. Für uns ist das (noch) Neuland, deshalb sind wir für Anregungen sehr dankbar. https://www.facebook.com/Naturschutzbüro-Zollernalb-878098425634704

LUBW sammelt Daten über Hirschkäfer und Feuersalamander
Gleich zwei Meldeplattformen hat die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) ins Leben gerufen. Unter http://www.hirschkäfer-bw.de und http://www.feuersalamander-bw.de können Funde direkt in Karten eingetragen und auch Fotobelege hochgeladen werden. Mithilfe dieser Citizen-Science-Projekte erhoffen sich die amtlichen Naturschützer, einen noch besseren Überblick über Vorkommen zu erhalten und daraus vielleicht auch sinnvolle Naturschutzprojekte ableiten zu können. Sicherlich eine gute Sache für alle, die sich seither noch nie an irgendwelchen Kartierungen beteiligt haben.

"Natur nah dran": 10 Kommunen ausgewählt
Für das Kooperationsprojekt "Natur nah dran" des NABU und des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) sind nun die ausgewählten Kommunen für 2016 bekannt. Knapp 60 Bewerbungen waren eingegangen, aus denen die Jury – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Städtetages, des Gemeindetages, des MLR und des NABU – folgende zehn Kommunen ausgewählt hat: Abtsgmünd, Bretten, Bühl, Denzlingen, Hemsbach Lörrach, Ludwigsburg, Ravensburg, Wendlingen am Neckar und Zwiefalten. Diese werden bei der naturnahen Umgestaltung von jeweils bis zu fünf Flächen unterstützt. ▶▶ Mehr

Eschentriebsterben – Naturschützer gegen Panikreaktion
Landauf, landab sterben Eschen an dem eingeschleppten Pilz Hymenoscyphus pseudoalbidus, auch Falsches Weißes Stengelbecherchen genannt. Ob tatsächlich das europaweite Ende der Esche naht oder dieser schöne Baum noch Überlebenschancen hat, weiß niemand. Eifrig wird jedenfalls allerorts gefällt und gerodet, um das Eschenholz zu ernten, bevor es vom Pilz befallen wird. Besonders ins Auge fallen Rodungen, die der Verkehrssicherheit von Straßen und Wegen dienen. Der Landesnaturschutzverband fordert daher Augenmaß bei der Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht. ▶▶ Mehr

Seeadler in Gefahr: Eine unheimliche Mordserie
Seeadler contra Windenergie-Pläne? Bei Spiegel-TV wurde ein ca. 7 Minuten langer Film veröffentlicht: http://www.spiegel.de/video/video-1665150.html

Der frühe Vogel hat Probleme
Zugvögel reagieren auf den Klimawandel und kehren früher aus ihren Winterquartieren zurück als noch vor wenigen Jahren. Das hat den Vorteil, dass sie eher mit dem Eierlegen beginnen können. Trotzdem profitieren die Tiere davon kaum, zeigt eine vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) der Universität Leipzig und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie Leipzig kürzlich im Fachjournal "Ecology and Evolution" veröffentlichte Studie.
Link: http://idw-online.de/de/news649353

Wölfe sind wichtig für die Regulierung von Wildtierbeständen
Auch in menschlich dominierten Landschaften spielen große Fleischfresser wie Braunbären oder Wölfe – sogenannte Spitzenprädatoren – eine entscheidende Rolle bei der Regulierung von Wildtierbeständen. Dies ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Leuphana Universität Lüneburg, der Humboldt-Universität Berlin sowie der Charles Sturt University und der Deakin University (beide Australien), die kürzlich in der Zeitschrift Proceedings of the Royal Society B veröffentlicht wurde. Link: http://idw-online.de/de/news649720

Drei neue Affenarten auf Madagaskar entdeckt
Wissenschaftler des Deutschen Primatenzentrums (DPZ), der University of Kentucky, des amerikanischen Duke Lemur Centers und der Université d'Antananarivo auf Madagaskar haben drei neue Arten von Mausmakis beschrieben. Sie leben im Süden und Osten Madagaskars. Damit steigt die Anzahl der bekannten Mausmaki-Arten auf 24. Noch vor 20 Jahren waren nur zwei Arten dieser kleinen, nachtaktiven Primaten bekannt. Neue genetische Methoden sowie Expeditionen in entlegene Gebiete haben die Neubeschreibungen ermöglicht (Molecular Ecology).
Link: http://idw-online.de/de/news649560

Windkraft-Lobbyisten ignorieren den Artenschutz
Ein naturverträglicher Ausbau der Windkraft ist nur möglich, wenn denkbare Konflikte mit dem Vogelschutz bei der Planung von Windenergieanlagen analysiert und berücksichtigt werden. Anlässlich der Veröffentlichung Studie "Windenergie und Rotmilan – ein Scheinproblem" des Schweizer Ingenieurbüros KohleNusbaumer kritisiert der NABU den Versuch von Teilen der Windenergie-Branche, mit unhaltbaren Aussagen den Eindruck zu erwecken, dass ein Konflikt zwischen Windenergie und dem Schutz von Greifvögeln gar nicht existiert.
Lesen Sie hier weiter: https://www.nabu.de/news/2016/04/20521.html

In eigener Sache: Sonder-Newsletter zum 01. April
Nicht jede/r hat's gemerkt, dass unsere Ankündigung, wonach wir wegen des zu verzeichnenden Fortschritts bei den Naturschutzbemühungen nun das Naturschutzbüro Zollernalb schließen werden. ▶▶ Sondermeldung
Keine Angst: Die Arbeit der Natur- und Umweltschutzverbände wird auch weiterhin dringend benötigt werden, sollen die zweifelsohne erreichten Errungenschaften nicht wieder "den Bach runter" gehen. Von daher werden wir uns auch weiterhin aufmerksam mit allen Planungen beschäftigen, von denen Umweltauswirkungen zu erwarten sind. Und für die Bevölkerung werden wir auch weiterhin mit Rat und Tat in dem Maß zur Verfügung stehen, wie wir das mithilfe unseres Sachverstands tun können.
Bei der Gelegenheit möchten wir uns auch ganz herzlich für die lobenden Worte bedanken, die uns in den letzten Tagen erreicht haben. Das macht Mut zur Weiterarbeit!

Amphibienwanderung auch im Zollernalbkreis
Auch im Zollernalbkreis hat die Laichwanderung der Amphibien begonnen: An vielen Stellen im Kreis sind Grasfrosch, Erdkröte und auch Molche und Feuersalamander auf dem Weg zu ihren Laichgewässern und müssen hierbei oftmals Straßen überqueren. Leider sind bei weitem nicht alle Stellen gesichert, indem Naturschützer in Kooperation mit der Straßenmeisterei geeignete Sicherungsmaßnahmen getroffen haben, so dass es immer wieder zu vermeidbaren Verlusten kommt. Bitte denken Sie daran, die Geschwindigkeit nach Möglichkeit stark zu reduzieren: Die inneren Organe der Tiere explodieren aufgrund des starken Unterdrucks, den Kfz beim Vorbeifahren mit hoher Geschwindigkeit erzeugen. Nähere Informationen hierzu u.a. beim NABU-BW.de.

BUNDjugend gegründet
Wie bereits berichtet, hat sich am 04.04. auf Initiative einer Gruppe um Sanel Dacic aus Balingen ein Kreisverband der BUNDjugend gegründet. Herzlich willkommen im Kreis der MitstreiterInnnen! ▶▶ Zeitungsmeldung

"Es ist Zeit, die Scheuklappen abzunehmen"
Die Biodiversitätsberatung ist ein Angebot des Landes Baden-Württemberg, das Landwirtsfamilien bei der Erhaltung der biologischen Vielfalt unterstützt. Insgesamt acht Beratungsunternehmen im Land haben sie im Portfolio, eines davon ist Grünweg Projektmanagement & Beratung in Ansbach. Der NABU hat ihn interviewt. ▶▶ Mehr

Neue Schneckenfresser-Schildkröte in Asien entdeckt!
Wissenschaftler des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) in Bonn und des Museums für Tierkunde, Senckenberg Dresden, haben gemeinsam mit Kollegen aus den USA, Thailand und Kambodscha eine neue Schildkrötenart aus dem Nordosten Thailands entdeckt und jetzt unter dem Namen Malayemys khoratensis in der Fachzeitschrift PLoS One beschrieben. Die neue Art gehört zur Gattung der Schneckenfresser-Schildkröten, die ihren Namen ihrer Vorliebe für Wasserschnecken zu verdanken hat.
Link: http://idw-online.de/de/news648997

Insekten: Genetischer Schalter mit Doppelfunktion trennt Jungen von Mädchen und Königinnen vom Volk
Ameisen verfügen über einen genetischen Superschalter, der sowohl das Geschlecht als auch den späteren Status – Arbeiterin oder Königin – bestimmt. Dies haben jetzt Forscher der Universitäten in Regensburg und Melbourne (Australien) herausgefunden. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass ihre Entdeckung auch bei anderen sozialen Insekten nachzuweisen ist. Die Ergebnisse sind vor wenigen Tagen in der Fachzeitschrift "PlOS Genetics" erschienen.
Link: http://idw-online.de/de/news649290

NABU fordert nachhaltige Waldpolitik
Zum internationalen Tag des Waldes am 21.03. und mit Blick auf die bevorstehenden Koalitionsverhandlungen hebt der NABU die positiven Entwicklungen im baden-württembergischen Wald hervor. Mehr unter http://nabu-bw.de/news/20452.html

Atomkraft muss Geschichte werden!
Aus dem BUND-Newsletter: "Fukushima und Tschernobyl dürfen sich nicht wiederholen. Auch hier und heute gilt immer noch: Atomkraft ist hochgefährlich. Auch von den acht deutschen Atomkraftwerken können zerstörerische Gefahren ausgehen. Fordern Sie die Bundesregierung daher jetzt auf: "Atomkraft muss Geschichte werden!"

Die Serengeti darf nicht sterben: Rettet den Mau-Wald!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Millionen Gnus, hundertausende Gazellen und riesige Büffelherden zieht es Jahr für Jahr zum Mara-Fluss. Ihr Überleben ist eng mit dem des Flusses verknüpft – nur hier finden sie zur Trockenzeit ausreichend Wasser. Wenn der Fluss austrocknet, dann sterben mit ihm die Tiere, dann werden die großen Tierwanderungen zum Erliegen kommen. Nun plant die kenianische Regierung, den Mau-Wald - das Quellgebiet des Mara-Flusses - zu roden. Bitte unterstützen Sie den Aufruf der kenianischen Umweltschützer, um das tödliche Vorhaben zu stoppen: ▶▶ https://www.regenwald.org/aktion/1050/

Strom bei Sonne und Regen
Solarenergie ist im Aufschwung, viele technische Fortschritte haben Solarzellen in den letzten Jahren bereits sehr effektiv und kostengünstig werden lassen. Ein großer Nachteil besteht jedoch nach wie vor: Bei Regenwetter wird kein Strom produziert. Das muss aber nicht so bleiben: Chinesische Forscher stellen in der Zeitschrift Angewandte Chemie einen neuen Ansatz für eine Allwetter-Solarzelle vor, die nicht nur durch Sonnenlicht, sondern auch durch auftreffende Regentropfen angeregt wird. Mehr unter https://idw-online.de/de/news648955

Infos über Reiher-Kolonie auf Deutsch, Englisch, Französisch und Chinesisch
Das gibt’s wohl nur in Metzingen: Menschen aus nah und fern kommen in die Stadt, um die Outlet-Center zu durchstöbern. Gleichzeitig brüten mitten in der Stadt Graureiher; bis zu 60 Tiere umfasst die Kolonie im Sommer, wenn die Jungen großgezogen werden. Damit die vielen Besucherinnen und Besucherinnen und Besucher aus aller Herren Länder sich über die auffällige Kolonie mitten in der Stadt informieren können, hat die NABU-Gruppe Metzingen nun eine Info-Tafel angebracht. Der besondere Clou daran ist, dass die Infos über einen QR-Code auch auf Englisch, Französisch und Chinesisch abrufbar sind. ▶▶ Zeitungsbericht

Weiterer Sperber mit Schussverletzung
Wieder wurde ein Greifvogel erschossen aufgefunden. Die Finderin aus dem Enzkreis wandte sich an den NABU, der nun Strafanzeige erstattet hat. Lesen Sie hier weiter: http://nabu-bw.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefahren/vergiftungen/20463.html

Es liegt was in der Luft: Ab April blüht in feuchten Laubwäldern der Bärlauch
Die Blütenmeere des Bärlauch kann man im Auwald gar nicht verfehlen, man muss einfach "immer der Nase nach". An sonnigen Frühjahrstagen verströmt diese Pflanze, die oft in großen Teppichen vorkommt, einen würzigen Geruch nach Knoblauch. Hier geht's weiter: Bärlauch-Infos

Dramatischer Rückgang von Tagfalterarten in Deutschland
In den letzten 200 Jahren ist in Deutschland ein deutlicher Rückgang von Schmetterlingsarten zu verzeichnen – dies belegen Senckenberg-Wissenschaftler in ihrer kürzlich im Fachjournal "Conservation Biology" erschienenen Studie. Waren es im Jahr 1840 noch 117 Arten, flatterten im Jahr 2013 nur noch 71 verschiedene Tagfalter im Untersuchungsgebiet. Als bedrohende Faktoren nennen die Wissenschaftler die Intensivierung der Landschaftsnutzung, den globalen Klimawandel sowie die Belastung durch Stickstoff. Mehr unter http://idw-online.de/de/news648526

Campact: Regierung plant Lizenz zum Bienentöten
Agrarminister Christian Schmidt (CSU) will das Verbot von so genannten Neonikotinoiden aufweichen. Das sind Pestizide mit einer furchtbaren "Nebenwirkung": Sie töten Bienen. Seit 2009 ist das Ackergift daher nicht mehr erlaubt. Schmidt selbst begründete das Verbot im letzten Jahr noch mit der Gefahr eines "millionenfachen Bienentods" – und feierte sich selbst auch noch als Bienenretter. Doch nun will der Minister die Pestizide teilweise wieder erlauben …
Weitere Informationen und eine Möglichkeit zum Unterschreiben bei campact.de.

Stromkunden zahlen für Ökostrom gerne mehr
Stromkunden sind bereit, für Ökostrom von Stadtwerken und Genossenschaften mehr zu zahlen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Befragung von mehr als 2.000 Verbraucher/innen in Deutschland. An Stadtwerke würden die Befragten für Ökostrom über vier Cent und an Genossenschaften 2,7 Cent pro Kilowattstunde mehr zahlen als an Privatunternehmen. Die Studie führten Wissenschaftler der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) und der Universität Erfurt zusammen mit forsa.omninet durch. Projektleiter war Agrarökonom Prof. Dr. Markus Hanisch von der Humboldt-Universität zu Berlin. Link: http://idw-online.de/de/news648446

NABU-Kreisverband Zollernalb: Website mit neuem Design
Nachdem der NABU-Bundesverband einen Webbaukasten mit neuem Design zur Verfügung gestellt hat, ist auch der NABU Zollernalb auf die "zentrale" Darstellungsform umgestiegen. Damit war gleichzeitig eine kleine "Frischzellenkur" für die Seite verbunden. Aber sehen Sie selbst: http://www.nabu-zollernalb.de/

Briefmarken für Bethel
Nachdem das Naturschutzbüro neben dem Recycling von CDs mit "Handys für die Havel" auch Naturschutzprojekte und mit "Korken für Kork" eine soziale Initiative zur Unterstützung behinderter Menschen unterstützt, wurde mit "Briefmarken für Bethel" nun ein weiteres Sozialprojekt in die Liste der unterstützten Initiativen aufgenommen. Ab sofort können Sie nicht mehr benötigte Briefmarken im Naturschutzbüro abgeben. Bitte schneiden Sie die Marken großzügig aus - das erleichtert den Behinderten das Ablösen.
Weitere Informationen unter http://www.briefmarken-bethel.de/.

Langfristige Veränderungen in der Phänologie britischer Brutvogelarten
Das richtige Timing der Ankunfts- und Abzugszeit stellt für Zugvogelarten einen wichtigen Faktor dar. Wissenschaftler des British Trust for Ornithology (BTO) haben nun Ergebnisse unterschiedlicher Zugvogelerfassungen Großbritanniens miteinander verglichen und im Magazin Ibis veröffentlicht. Alte Daten wurden dabei mit Meldungen aus den Jahren 2002-2011 verglichen. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Frühjahrsankunft bei 11 von 14 untersuchten Arten signifikant verfrühte. Bei sechs Arten, darunter Rauch- und Mehlschwalbe sowie Zilpzalp, sogar um mehr als zehn Tage. Durchschnittlich wurde eine Verfrühung der Ankunftszeit um 0,22 Tage pro Jahr ermittelt. Mehr unter http://www.dda-web.de/#2016_03_30_langfristige_veraum

Helgoländer Schwarzbrauenalbatros auf dem Weg "nach Hause"?
Der viel beachtete Besuch eines Schwarzbrauenalbatros auf Helgoland in den Frühjahren 2014 und 2015 könnte sich mit etwas Glück auch in diesem Jahr wiederholen. Albatrosse sind für ihre enorme Ortstreue bekannt, sodass Vogelkundler sich berechtigte Hoffnungen machen, dass der Vogel im Bereich der Helgoländer Seevogelkolonie erneut spektakuläre Beobachtungen und Fotos aus nächster Nähe zulässt. Einen möglichen Hinweis darauf, dass der Vogel aktuell auf dem Weg aus seinem unbekannten Überwinterungsgebiet zurück in die Nordsee ist, könnten zwei Beobachtungen vor der französischen Küste geben. Am 27. März wurde ein entlang der Küste ziehender Schwarzbrauenalbatros fotografiert, der kurze Zeit später rund 90 Kilometer nordwestlich von der Insel Quiberon erneut beobachtet werden konnte.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2016_03_30_helgolaumlnder_sch

Spezialisierte Schmetterlinge sterben trotz Naturschutz aus
Was haben Zitronenfalter und große Ochsenaugen gemeinsam? Sie zählen unter den Schmetterlingen, der viertgrößten Organismengruppe der Erde, zu den Habitat-Generalisten. Sie sind anspruchslos hinsichtlich Lebensraum, Raupenfutterpflanzen und trotzen der Stickstoffbelastung besser wie sensible Habitat-Spezialisten. Eine Studie der Technischen Universität München über einen Zeitraum von fast 200 Jahren belegt nun erstmals, dass Habitat-Spezialisten selbst in Naturschutzgebieten aussterben. Link: http://idw-online.de/de/news648058

Gras und Blüten von nebenan
Bunte, nicht zu intensiv genutzte Wiesen sehen nicht nur attraktiv aus, sie bieten auch einen wertvollen Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Doch vielerorts sind sie selten geworden. Um wieder mehr solcher Gras- und Kräuterwelten zu schaffen, muss man die entsprechenden Pflanzen normalerweise einsäen. Doch mit welchen Samen? Viele Wissenschaftler und Naturschützer plädieren für Saatgut aus der gleichen Region. UFZ-Ökologen haben nun zusammen mit Kollegen der Universitäten Tübingen und Münster sowie der TU München untersucht, wie sinnvoll dieser Ansatz ist. Demnach hat das Regio-Saatgut tatsächlich Vorteile, zeigen zwei Studien in der Fachzeitschrift "Journal of Applied Ecology". Link: http://idw-online.de/de/news648167

Centrum für Naturkunde veranstaltet Foto- und Malwettbewerb zu Wildbienen
Die Bedeutung von Bienen für unsere Umwelt ist kaum zu überschätzen, denn ein Großteil aller Pflanzen ist für die Bildung seiner Früchte auf die Bestäubung durch die kleinen Insekten angewiesen. Allerdings ist dabei nicht nur die Honigbiene (Apis mellifera) im Einsatz, sondern deutschlandweit mehr als 500 weitere Bienenarten, zu denen zum Beispiel auch die Hummeln zählen. Fast die Hälfte dieser Arten steht auf der Roten Liste und ist vom Aussterben bedroht, etwa durch die Zerstörung ihres Lebensraums durch Menschen und den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln. Link: http://idw-online.de/de/news648372

Wald in Europa: mehr Arten, mehr Nutzen
Senckenberg-Wissenschaftler haben mit einem internationalen Team aus 29 Institutionen in einer großangelegten Studie die Auswirkung von Artenvielfalt auf Ökosystemleistungen von Wäldern in sechs europäischen Ländern untersucht. Das internationale Team zeigt, dass artenreichere Waldstücke mehr und vielfältigere „Dienstleistungen“ erbringen als weniger artenreiche. Die Forschenden warnen vor einem Verlust der Biodiversität in europäischen Wäldern und den damit einhergehenden Einbußen an Leistungen für Mensch und Natur.
Link: http://idw-online.de/de/news648459

Übermut tut Meisen selten gut
Draufgängerische Kohlmeisen haben schlechtere Überlebenschancen bei hoher Populationsdichte. Das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und Kollegen der Universität Groningen herausgefunden. Obwohl die Tiere jedoch in der Lage sind, künftige Änderungen der Populationsdichte vorherzusehen, können sie ihre Persönlichkeit kaum ändern, auch wenn dies ihre Überlebenswahrscheinlichkeit verbessern würde: Statt ihr Neugierverhalten zu zügeln, werden die Draufgänger bei zunehmender Populationsdichte sogar noch wagemutiger. Vermutlich aus diesem Grund sorgen schwankende Populationsdichten dafür, dass verschiedene Persönlichkeitstypen nebeneinander existieren. Link: http://idw-online.de/de/news647589

Erstmals alle bayerischen Schmetterlingsarten in detaillierter Checkliste erfasst
Die Zoologische Staatssammlung München (SNSB-ZSM) hat wieder Grund zum Feiern: Diese Woche stellen der Münchner Schmetterlingsforscher Andreas Segerer (SNSB-ZSM) und Fachamateur Alfred Haslberger der Öffentlichkeit ein Jahrhundertwerk vor: In ihrer mehr als zweijährigen Forschungsarbeit recherchierten und erstellten die beiden eine ausführlich kommentierte Checkliste sämtlicher bisher bekannter Schmetterlingsarten (Lepidoptera) des Freistaates Bayern. Die Zoologische Staatssammlung München beherbergt rund 25 Millionen zoologische Objekte und gehört, als Teil der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns, weltweit zu den größten naturkundlichen Sammlungen.
Link: http://idw-online.de/de/news647551

Erstmalig Power-to-Gas-Anlage mit biologischer Methanisierung eingeweiht
Im hessischen Allendorf (Eder) wurde auf dem Firmengelände der Viessmann Werke eine Power-to-Gas-Anlage im industriellen Maßstab offiziell. Im Rahmen des BMWi-Förderprojektes "BioPower2Gas" errichtet und erfolgreich getestet, kann die Anlage flexibl fluktuierende Energie aufnehmen und hochqualitatives Biomethan ins Erdgasnetz einspeisen.
Link: http://idw-online.de/de/news647509

Wahnsinn: Regierung will 4 statt 0,5 % Zinsen zahlen
Campact schreibt: "Eine neu zu gründende "Autobahn-AG" soll sich nach den Vorstellungen von Verkehrsminister Dobrindt bei Konzernen Geld leihen. Doch Allianz, Deutsche Bank und Co. wollen dafür statt der üblichen 0,5 Prozent bis zu 4 Prozent Zinsen kassieren. Den dicken Konzernbonus bezahlen wir – über Steuern und Lkw-Maut. Schon in einer Woche entscheiden die Bundesländer über die Autobahn-AG. Baden-Württemberg und NRW wollen private Investoren verhindern. Doch andere SPD-regierte Länder haben mit dem Einstieg in die Privatisierung bislang kein Problem. Wenn wir aber den Bundesrat innerhalb von 8 Tagen auf unsere Seite bringen, können wir das aufhalten. Unterzeichnen Sie jetzt den Appell an die Ministerpräsidenten!"
Hier geht's weiter: https://www.campact.de/autobahn-ag/

Ausgleichsmanagement mit Wirkungskontrolle - vorbildlicher Beschluss
Im März 2015 hat der Kreistag des Kreises Ostholstein fraktionsübergreifend einen wegweisenden Beschluss gefasst, weitgehend unbeachtet durch die Öffentlichkeit: "Ausgleichsmanagement mit Wirkungskontrolle". Dieser einstimmige Beschluss umfasst u.a. den Aufbau eines Ausgleichs­flächenkatasters mit Hilfe elektronischer Datenbanken und des GIS (geographisches Informations­system). Hier sind alle bedeutenden Flächen, auf denen Maßnahmen zur Kompensation von Eingriffen in die Natur und Landschaft, einschließlich der Ökokonten, erfasst und dargestellt. Weitere Informationen beim NABU Schleswig-Holstein.

Klage des Zollernalbkreises gegen das Land Baden-Württemberg
Landrat und Noch-MdL Pauli klagt gegen das Land und spielt diese Klage wenige Tage vor der Landtagswahl an die Medien. http://www.zak.de/artikel/details/306428/
Hintergrund ist die Weigerung des Landes, die Finanzierung für den "anderen Weg" des Landkreises bei der Umsetzung der Natura2000-Aufgaben zu übernehmen. Das Land hatte eine solche Zusage immer an die Gründung eines drittelparitätisch mit Vorstandsmitgliedern aus Vertretern der Land- oder Forstwirtschaft, Naturschutz (sowohl amtliche Vertreter als auch von Verbänden) und Kommunen besetzten Landschaftserhaltungsverbandes (LEV) gebunden, für den sich auch die Natur- und Umweltschutzverbände stark gemacht hatten.
Kommentar: Dass diese Klage zum jetzigen Zeitpunkt bekannt wird, halten wir für schlechten, weil nur mit Wahlkampfhilfe gegen die amtierende Landesregierung zu erklärenden, Stil. Denn am Ergebnis orientierte Verhandlungen ließen sich ganz bestimmt besser mit der kommenden Landesregierung führen - ganz unabhängig davon, wie diese sich zusammensetzen mag.

NABU fordert Schutz der Natur des ehemaligen Truppenübungsplatzes in Achern
Die Stadt Achern plant das Gelände für den Bau eines Logistikzentrums zu verwenden. Da der Erhalt des Gebiets für den Natur- und Landschaftsschutz wichtig ist, wendet sich der NABU-Landeschef an den Petitionsausschuss des Bundestags.
Mehr unter http://nabu-bw.de/umwelt-und-leben/flaechenverbrauch/20441.html

Neue Webseite: Feuersalamander – Bitte melden
Aus dem LUBW-Newsletter vom 04.03.: Über die LUBW-Artenmeldeplattform können ab sofort Beobachtungen von Feuersalamandern in Baden-Württemberg gemeldet werden. Der Lurch des Jahres 2016, mit dem wissenschaftlichen Namen Salamandra salamandra, ist durch seine Größe und seine schwarz-gelbe Zeichnung auch für Laien unverkennbar.
Mehr unter http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/254039/

EnBW fördert nun auch Reptilienschutzmaßnahmen
Aus dem LUBW-Newsletter vom 04.03.: Personen oder Organisationen, die sich für die Verbesserung der Lebenssituationen von Amphibien und Reptilien in Baden-Württemberg einsetzen, können sich bei der EnBW Energie Baden-Württemberg AG nun wieder um Fördergelder für ihre Projekte bewerben. Vor fünf Jahren wurde das Programm "Impulse für die Vielfalt" ins Leben gerufen. Unter fachkundiger Anleitung der LUBW wurden bis jetzt bereits 74 Projekte zum Schutz von Amphibien ausgewählt und gefördert. Nun wird auch die Schaffung neuer Lebensräume für Reptilien unterstützt. Bewerbungsschluss ist der 13. Mai 2016.
Weitere Infos bei der https://www.enbw.com/

Tieffrequente Geräusche und Infraschall von Windkraftanlagen …
Aus dem LUBW-Newsletter vom 04.03.: Die LUBW überprüfte in den Jahren 2013 bis 2015 tieffrequente Geräusche inklusive Infraschall im Umfeld moderner Windkraftanlagen. Zusätzlich hat sie umfangreiche Messungen am Straßenverkehr, im Haushalt sowie in städtischer und ländlicher Umgebung vorgenommen. Ziel des umfangreichen Messprojektes war es, eine breite Daten­grundlage zu Infraschall und tieffrequenten Geräuschen aus unterschiedlichen Quellen zu erhalten. Der Bericht steht als Online-Publikation zum Herunterladen bereit:
http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/257896/?highlight=infraschall

Die Odyssee der Zwergschwäne - Winterquartiere weltweit vernetzt
Zwergschwäne brüten weltweit ausschließlich in der russischen Tundra. Witterungsbedingt ist es für sie nicht möglich, sich ganzjährig im Brutgebiet aufzuhalten, sodass die Vögel gezwungen sind, lange Strecken in weit entfernte Überwinterungsgebiete zurückzulegen. Lange waren drei große Überwinterungsgebiete bekannt: eines im Bereich der Nordsee, eines im Südosten Chinas und Japan sowie ein drittes am Südufer des Kaspischen Meeres. Erst seit 1997 hat sich ein viertes Gebiet für überwinternde Zwergschwäne etabliert: Auch im Evros-Delta im Nordosten Griechenlands überwintern mittlerweile mehrere tausend Zwergschwäne. Doch aus welchen Brutgebieten stammen diese Vögel und auf welcher Route wechseln sie zwischen Arktis und Mittelmeer? Es ist außerdem unklar, wie es rund 2000 Kilometer von den nächsten traditionellen Winterquartieren zur Etablierung eines neuen Überwinterungsgebietes kommen konnte.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2016_03_16_die_odyssee_der_zwer

Au Weihe! Dem Roten Milan wird von Windgegnern ein Bärendienst erwiesen
Der Rotmilan (Milvus milvus), auch als Gabelweihe bekannt, ist in Deutschland zum Wappenvogel der Windkraftgegner geworden. Die Hintergründe: Mehr als die Hälfte des weltweiten Bestandes von etwa 25.000 Brutpaaren lebt im Sommer in Deutschland und brütet hier, und der Schutz dieser Art ist eine schwierige Herausforderung. Ein Beitrag von Renate Meinhof in der "Süddeutschen Zeitung" gab kürzlich zu denken. Meinhof berichtet darin von der "Progress"-Studie, die erstmals durch Auswertung von über 1000 Windrädern die Schlagschäden bei verschiedenen Greifvogelarten systematisch erfasst. Das Resümee lautet, "dass der Rotmilan den weiteren Ausbau der Windenergie in Deutschland aller Voraussicht nach nicht verkraftet".
Im Newsletter des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.(SFV) wird nun auf einen lesens­werten Artikel von Rüdiger Haude aufmerksam gemacht, der sich für die "Entpolitisierung" des Rotmilans einsetzt und stattdessen wirksame Maßnahmen für dessen Schutz einfordert.
Lesen Sie hier weiter: http://www.sfv.de/artikel/au_weihe.htm

Kein Asphalt im Elefantenwald!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Am Fluss Kinabatangan in Sabah leben noch fast 350 Zwergelefanten. Malaysias Regierung will jetzt durch das Schutzgebiet eine Brücke bauen und eine bestehende Schotterpiste asphaltieren. Dadurch wird der Lebensraum der Tiere zerschnitten. "Diese Straße wäre das Todesurteil für die Elefanten", warnt der Biologe Raymond Alfred vor dem Straßenbauprojekt.
Schon heute ist das Paradies am Kinabatangan bedroht, wo Nashornvögel umherfliegen, Orang-Utans und Nasenaffen zwischen den Bäumen turnen und Elefanten durchs Unterholz stapfen. Holzfäller schlagen illegal Bäume, und von allen Seiten rücken Palmölplantagen näher.
Bitte helfen Sie, Schaden für die Zwergelefanten und die Natur in Sabah abzuwenden, und unterschreiben Sie unsere Petition unter https://www.regenwald.org/aktion/1038/."

Wahl-Check des NABU Zollernalb
Am 13. März 2016 findet die Landtagswahl in Baden-Württemberg statt. Vorab hat der NABU Zollernalb den Parteien auf den Zahn gefühlt. Fünf Fragen haben die Kandidatinnen und Kandidaten von sechs Parteien beantwortet – zum Teil mit überraschendem aber auch durchaus Stirnrunzeln erzeugendem Ergebnis: Gerade die "sichersten" Bewerber von der CDU zeigten nur wenig Lust, sich mit den NABU-Fragen überhaupt auseinanderzusetzen. Das ist aufgrund der seitherigen positiven Erfahrungen mit dem MdL und Landrat Günther-Martin Pauli äußerst bedauerlich.
Lesen Sie weiter beim http://www.nabu-zollernalb.de/aktuelles-wahl-2016/

NABU Zollernalb legt Jahresprogramm vor: am Sonntag Tagfalter-Vortrag
Wie in jedem Jahr beginnt das NABU-Veranstaltungsprogramm 2016 mit dem Monat März. In diesem Jahr macht die traditionelle Veranstaltung des NABU Haigerloch bei Kaffee und Kuchen den Auftakt: Am Sonntag, dem 06.03. gibt's einen Vortrag zum Thema "Tagfalter im Zollernalbkreis". Nähere Informationen dazu finden Sie hier:
http://www.nabu-zollernalb.de/veranstaltungstermine/aktuelle-veranstaltung/

Gigaliner: "Heimlich, still und leise"
"Unsere Befürchtungen werden wahr. Heimlich, still und leise werden immer mehr Straßen­abschnitte für überlange Riesen-Lkw freigegeben. Diese Salamitaktik der grün-roten Landes­regierung ist ein Einknicken vor den Interessen der Speditionslobby und geht zulasten von Verkehrssicherheit, Klimaschutz und nachhaltiger Mobilität", kritisiert Sylvia Pilarsky-Grosch, Landesgeschäftsführerin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg e. V., den Ende Februar bekannt gewordenen Antrag der Landesregierung auf eine Ausweitung des Streckennetzes für Gigaliner.
Lesen Sie weiter beim http://www.bund-bawue.de/.

Neues zum Sexleben der Graumulle: Bewusst enthaltsam
Sie könnten zwar Nachkommen zeugen, leben aber meistens enthaltsam: Das ist das Schicksal zahlreicher Männchen unter den Ansell-Graumullen (Fukomys anselli). Sie produzieren lebensfähige Spermien, die wahrscheinlich niemals benötigt werden. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) in Kooperation mit dem Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW). Ihre Studie erscheint jetzt in der renommierten Zeitschrift PLOS ONE. Link: http://idw-online.de/de/news647042

Kohlmeisen zwitschern nach sprachähnlichen Regeln
Nicht nur Menschen verbinden Wörter zu Wortgruppen und Sätzen mit spezifischer Bedeutung. Auch Japanische Kohlmeisen kommunizieren nach syntaktischen Regeln, wie Evolutionsbiologen von Tokyo, Uppsala und der Universität Zürich zeigen. Je nachdem, in welcher Reihenfolge die Singvögel ihre Rufe kombinieren, haben diese unterschiedliche Bedeutungen und führen zu entsprechenden Interaktionen. Link: http://idw-online.de/de/news647421

LNV-Info 2/2016: Auswertung der Wahlprogramme zur Landtagswahl
Der LNV hatte den Parteien CDU, Bündnis90/Die Grünen, SPD und FDP im März 2015 die LNV-Anliegen und -Forderungen zugeschickt mit der Bitte und Aufforderung, dass sich diese in den Wahlprogrammen der Parteien wiederfinden mögen. Nun liegt die Auswertung der Wahlprogramme vor: http://lnv-bw.de/auswertung-der-wahlprogramme/

AfD leugnet den Klimawandel, wirbt für Atomkraft und sagt wenig zum Naturschutz
Der NABU Baden-Württemberg wirft der Alternative für Deutschland (AfD) im Bereich Ökologie Versagen vor. Das Wahlprogramm falle im Bereich Umwelt- und Naturschutz deutlich zu mager aus und enthalte eine Vielzahl an haarsträubenden Aussagen.
Mehr unter http://nabu-bw.de/umwelt-und-leben/politik-und-naturschutz/20337.html

26.000 Humboldt-Pinguine retten!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Pinguine oder Eisenerz? In Chile entscheidet sich die Zukunft der Humboldtpinguine. Deren Lebensraum wird zerstört, wenn zwei Industriehäfen zur Verladung von Erz gebaut werden. Schon heute stehen die Vögel auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN und gelten als "gefährdet". Der politische Druck gegen die Bauprojekte wächst. Die Pinguinfreunde des Vereins Sphenisco e.V., die chilenischen Umweltschützer des Movimento en Defensa del Medio Ambiente MODEMA - immer mehr Organisationen machen sich für die Tiere stark. Mehr als 107.000 Menschen haben innerhalb weniger Tage eine Petition von "Rettet den Regenwald" unterschrieben. Eine tolle Resonanz, die sich noch steigern lässt. Bitte unterschreiben auch Sie unsere Petition."
Lesen Sie hier weiter: https://www.regenwald.org/aktion/1035/

Die Riesen-Bäume in Nigeria retten
Und eine weitere Mitteilung von Rettet den Regenwald e.V.: "Der Regenwald um den Cross River-Nationalpark in Nigeria gehört zu den artenreichsten Ökosystemen Westafrikas. Er ist Heimat von zahlreichen Vogelarten, Schimpansen, Wildbüffeln und einer der letzten Populationen der Waldelefanten Westafrikas. Seit Generationen leben auch die indigenen Ekuri von und mit diesem Regenwald. Doch der soll nun für immer verschwinden: Der Gouverneur des Bundesstaates Cross River plant eine 260 Kilometer lange sechsspurige Schnellstraße durch dieses einzigartige Naturparadies.
Die Ekuri wollen nicht hinnehmen, dass die Straße ihren gesamten Regenwald, ihre Heimat und ihre Existenz vernichtet. Sie sind entschlossen, ihren Wald durch friedlichen Protest zu schützen und bitten um unsere Unterstützung. Die Zeit drängt, denn die Bulldozer sind bereits angerollt. Bitte unterschreiben Sie unsere Petition an den nigerianischen Präsidenten und den Gouverneur von Cross River."
Mehr unter https://www.regenwald.org/aktion/1045/

Windenergie und Artenschutz: Bewertungshinweise der LUBW
Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) hat die "Hinweise zur Bewertung und Vermeidung von Beeinträchtigungen von Vogelarten bei Bauleitplanung und Genehmigung für Windenergieanlagen" veröffentlicht. Die Bewertungshinweise zeigen auf, wie windenergiesensible Vogelarten - vor allem der Rotmilan - bei Windenergieplanungen zu berücksichtigen sind. Da das Papier viele Informationen enthält und sehr komplex ist, haben NABU und BUND im Rahmen des "Dialogforum Erneuerbare Energien und Naturschutz" wichtige Anhaltspunkte des Papiers anschaulich herausgearbeitet, um aufzuzeigen, was die Bewertungshinweise für das Verfassen von Stellungnahmen bedeuten.
▶▶ Download Zusammenfassung

Förderung von Flächenmanagern
In einer Pressemeldung des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg wird berichtet, Staatssekretärin Gisela Splett MdL, habe am 22. Februar 2016 den Startschuss für Bewerbungen zum Förderprogramm "Flächen gewinnen durch Innenentwicklung" für das Jahr 2016 gegeben. ▶▶ Zur Pressemeldung
Mit der Förderung von Flächenmanagern wurde eine alte LNV-Forderung aufgegriffen. Der Landesnaturschutzverband fordert alle Kommunen auf, die Möglichkeiten dieses sinnvollen Programmes zu nutzen. Gerade im Zeichen eines zunehmenden Bedarfs an preisgünstigen Wohnungen für Flüchtlinge und andere Gruppen ist es wichtig, die Innenentwicklung voranzutreiben und Leerstände und Baulücken an den Markt zu bringen.
Mehr unter http://lnv-bw.de/foerderung-von-flaechenmanagern/

Nachhaltige Kommunalentwicklung: Oft fehlt ein Gesamtkonzept
Nachhaltigkeit ist bereits in vielen Städten und Gemeinden ein Thema – doch ein Gesamtkonzept dazu eher die Ausnahme. Insbesondere kleinere Gemeinden hätten hier noch Nachholbedarf, meint Prof. Dr. Frank Brettschneider, Kommunikations-Wissenschaftler an der Universität Hohenheim. Auch die Beteiligung der Bürger an solchen Entscheidungsprozessen zur nachhaltigen Kommunal­entwicklung lässt mancherorts noch zu wünschen übrig. Die Wissenschaftler befragten für ihre Studie alle 1.101 Kommunen in Baden-Württemberg.
Link: http://idw-online.de/de/news645894

Schreiadler und Windkraft als Schwerpunktthema in DER FALKE
Deutschlands am stärksten bedrohter Adler, der Schreiadler, gerät durch den Ausbau der Windenergie immer stärker unter Druck. In seiner neuen Ausgabe stellt DER FALKE in einem ausführlichen Dossier die Auswirkungen des Windkraftbooms auf die verbliebenen nur rund 110 Brutpaare in Deutschland dar. Fazit der Autoren: Im Zusammenspiel mit der ungebremst fortgesetzten Intensivlandwirtschaft könnte die Energiewende zu einer Existenzbedrohung für die deutsche Population werden.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2016_03_01_schreiadler_und_wind

NABU ruft zur Meldung von Kiebitzen auf
Einst war der Kiebitz auf Wiesen und Äckern ein häufiger Gast - inzwischen ist er eher auf den Roten Listen bedrohter Arten anzutreffen. Um auf das Schicksal des Watvogels aufmerksam zu machen, ruft der NABU nun dazu auf, Kiebitz-Beobachtungen zu melden.
https://www2014.nabu.de/news/2016/02/20286.html

LNV: Naturschützer fordern effizienteren Düngereinsatz!
Wissenschaftler kritisierten in einem gemeinsamen Offenen Brief Mängel im aktuellen Regierungsentwurf zur Düngeverordnung. Zur Reduktion von Nährstoffeinträgen und zum Erreichen von europäischen Umweltzielen sind weitere Anpassungen notwendig. Der LNV teilt diese Kritik und fordert das MLR auf, die landesrechtlichen Spielräume zu Gunsten eines effizienten Düngereinsatzes auszuschöpfen.
Mehr unter http://lnv-bw.de/naturschuetzer-fordern-effizienteren-duengereinsatz/

NABU empfiehlt Vergrämung - Nahbegegnungen zwischen Mensch und Wolf
Weil sich in ein niedersächsischer Wolf immer wieder - allerdings aggressionslos - Menschen auf kurze Distanz genähert hat, sind die Kriterien für eine Vergrämung mit Gummigeschossen aus NABU-Sicht erfüllt. Der Artenschutz muss jedoch gewährleistet bleiben.
Lesen Sie hier weiter: https://www2014.nabu.de/news/2016/02/20115.html

"Mehr Förderung bedeutet mehr Ökolandbau"
"Dass die Fläche der Bio-Betriebe in Baden-Württemberg im Jahr 2015 einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht hat (+ 5,4 Prozent), ist ein gutes Zeichen und als Erfolg des Aktionsplans 'Bio aus Baden-Württemberg' zu bewerten", sagt Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND, Landesverband Baden-Württemberg e.V.. Besonders habe das neu eingeführte Agrarförder­programm Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl (FAKT) gewirkt.
Lesen Sie weiter beim http://www.bund-bawue.de/.

Stihl-Motorsägen: Beendet die Geschäfte mit den Holzfällern
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Der Motorsägen-Hersteller Stihl ist in Malaysia in Regenwaldvernichtung verstrickt. Der Vertrieb der Maschinen liegt dort weitgehend in den Händen der KTS-Gruppe. Deren Geflecht umfasst Holz- und Palmölfirmen, denen illegale Rodungen auf dem Land Indigener vorgeworfen werden.
Ein Schauplatz der Regenwaldvernichtung ist der Fluss Sungai Lijan. "Holzfäller haben ohne Erlaubnis Bäume umgesägt", sagt Sandak Mandang. Die Einheimischen haben die Firma Isotimber, die zum KTS-Geflecht gehört, angezeigt.
Auch in den wertvollen Torfwäldern hinterlässt Stihls Partner KTS eine Spur der Verwüstung. Für Palmölplantagen wurden bis zu 14.000 Hektar gerodet, wo seltene Nasenaffen lebten. Hier klagen die Einheimischen ebenfalls.
Stihl muss alles dafür tun, illegale Waldvernichtung zu verhindern, und darf keine Geschäft mit KTS mehr machen."
Zur Petition geht's hier: https://www.regenwald.org/aktion/1037/

Top-Klimawissenschaftler erklären Klimawandel und seine Folgen
Klimawandel, was ist das eigentlich? Ein neues digitales Lernformat bietet die Möglichkeit, das eigene Wissen zum Klimawandel unkompliziert von zuhause zu erweitern. Nach der großen Nachfrage im Wintersemester startet der Massive Open Online Course (MOOC) "Klimawandel und seine Folgen" am 9. Mai wieder neu. Eine Einschreibung ist ab sofort auf der MOOC-Plattform Iversity online möglich unter https://iversity.org/de/courses/klimawandel. Der Kurs mit international renommierten Klimaexperten führender Forschungsinstitute erklärt die Ursachen für die menschgemachte Erderwärmung und die Funktionsweise unseres Klimasystems.
Link: http://idw-online.de/de/news646652

Nicht alle Störche sind echte Frühlingsboten - geändertes Zugverhalten
Die ersten Sichtungen von Störchen wurden dem NABU bereits gemeldet. Doch nicht alle Vögel haben sich auf den langen Weg Richtung Süden gemacht. Die Frühheimkehrer überwinterten vermutlich im milden Elsass und sichern sich nun die besten Brutplätze.
https://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/aktuelles/20308.html

Naturschutzstrategie BW – ein Erfolgsmodell
"Naturschutzstrategie Baden-Württemberg – wird alles gut?" lautete die Frage des Landesnatur­schutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) am 28.01.2016 für eine Podiumsdiskussion im Museum am Löwentor in Stuttgart. Die Diskutanten waren der für Naturschutz zuständige Minister Alexander Bonde, Gudrun Heute-Bluhm vom Städtetag und Dr. Gerhard Bronner, Vorsitzender des LNV. Lesen Sie hier weiter: http://lnv-bw.de/naturschutzstrategie-bw-ein-erfolgsmodell/

BUNDJugend BW: Mitmachtreffen 2016
Mitteilung vom BUND: "Die Mitmachtreffen der BUNDjugend BW sind ein Forum für Interessierte und Aktive. Hier treffen wir uns, lernen uns kennen, tauschen uns aus. Bei den Mitmachtreffen planen wir gemeinsam Aktionen, basteln an Ideen, schaffen was. Wir bringen uns gegenseitig was bei, werden zusammen schlauer, haben jede Menge Spaß und treffen Freund*innen. Hier kannst du in Verschiedenes reinschnuppern und die BUNDjugend kennenlernen. Egal ob du einfach neugierig auf die BUNDjugend bist oder in einer BUNDjugend-Gruppe, einem Projekt oder anderswo engagiert bist: Herzlich Willkommen!" Termine und Infos auf der Homepage der BUND-jugend.

Europa um eine Schlange reicher - Neue Ringelnatter-Art entdeckt
Wissenschaftler der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen in Dresden haben mit einem internationalen Team eine neue Schlangenart in Europa entdeckt. Die Forscher konnten in einer heute im Fachjournal "Biological Journal of the Linnean Society" veröffentlichten integrativen Studie zeigen, dass die "Iberische Ringelnatter" keine Unterart der weit verbreiteten eurasiatischen Ringelnatter, sondern eine eigene Art ist. Link: http://idw-online.de/de/news646363

Neues Wolfs-Beratungszentrum des Bundes soll Landesbehörden unterstützen
Die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland stellt Bundes- und Landesbehörden vor Aufgaben, die einer bundesweiten Koordination bedürfen. Dies soll ein neues Dokumentations- und Beratungszentrum des Bundes leisten, das die zuständigen Landesbehörden bei offenen Fragen rund um den Wolf berät und bundesweit Daten zur Ausbreitung des Wolfes sammelt. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Beate Jessel sicherten sich für den Aufbau des neuen Wolf-Zentrums die Unterstützung der renommiertesten Experten des Landes. Link: http://idw-online.de/de/news645812

LNV-Infobrief Februar 2016 - im Blickpunkt: Flüchtlinge und kein Ende
Das Flüchtlingsthema beherrscht die Medien und die Politik. Die Zuwanderung hat die politische Agenda auf den Kopf gestellt und lässt andere Themen in den Hintergrund treten. Es hängt viel davon ab, wie wir dieses Problem bewältigen und wie gut diejenigen, die dauerhaft hierbleiben, integriert werden. Kein Verständnis verdienen aber interessierte Kreise, die Flüchtlinge instrumentalisieren, um missliebige Umweltvorschriften abzuschaffen. Richtigerweise haben die zuständigen Minister dieses Ansinnen verworfen.
Lesen Sie hier weiter: http://lnv-bw.de/lnv-infobrief-februar-2016/

Wahlprogramm-Check: Wahl ist ökologische Richtungsentscheidung
BUND und NABU werten Wahlprogramme der im Landtag vertretenen Parteien aus und ziehen Bilanz der aktuellen Legislaturperiode. Die Wahlprogramme der Parteien unterscheiden sich stark in ihren Bestrebungen für Umwelt-, Naturschutz und Nachhaltigkeit.
http://nabu-bw.de/umwelt-und-leben/politik-und-naturschutz/20299.html

Der Schutzschild bröckelt
In den letzten 20 Jahren sind viele Schelfeise der Antarktis kleiner geworden oder ganz verschwun­den. Dadurch hat sich die Fließgeschwindigkeit zahlreicher antarktischer Gletscher vervielfacht, was zum Anstieg des Meeresspiegels beiträgt. Dr. Johannes Fürst vom Institut für Geographie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) konnte mit einem komplexen Rechen­modell erstmals zeigen, wann genau das Schelfeis seine wichtige Stützfunktion verliert. Zusammen mit französischen Antarktis-Experten des Laboratoire de Glaciologie et Géophysique de l'Environne­ment (LGGE) in Grenoble hat Fürst die Ergebnisse seiner Forschung in der Zeitschrift Nature Climate Change veröffentlicht. Link: http://idw-online.de/de/news645710

Mini-Modul am Fraunhofer ISE erzielt mit 43,4 Prozent Weltrekordwirkungsgrad
Konzentrierende Photovoltaiksysteme (CPV) erreichen die höchsten Wirkungsgrade für die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie, und die Technologie zeigt noch viel Potenzial. So kann das Fraunhofer ISE nach einem Zell-Weltrekord vor zwei Jahren nun auch auf der Modul­ebene einen Höchstwert verkünden. Ein Mini-Modul auf der Basis von Vierfachsolarzellen erzielte einen bestätigten Weltrekordwirkungsgrad von 43,4 Prozent.
Link: http://idw-online.de/de/news646548

Unterirdische CO2-Speicherung: Risiken für Stoffkreisläufe im Boden
Hohe Konzentration von Kohlendioxidgas in Böden kann die Gemeinschaften von Bodenlebewesen langfristig stark verändern – und damit auch Prozesse im Ökosystem wie den unterirdischen Kohlen­stoffkreislauf und die Kohlenstoffspeicherung. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Team. Für ihre Studie hatten die Forschenden Bodenorganismen und Stoffkreisläufe an einer natürlichen Kohlendioxidquelle (Mofette) und in einem Vergleichsboden untersucht. Die Ergebnisse erlauben Rückschlüsse auf die Auswirkungen möglicher Lecks bei der Kohlendioxid-Einlagerung im Untergrund, die langfristig das Nahrungsnetz und den Stoffwechsel im Boden verändern könnten.Link: http://idw-online.de/de/news646504

Eine kompakte Biogasanlage für alle Arten von Substraten
Das Start-up Mini-Green Power aus Hyères (Provence-Alpes-Côte-d’Azur) hat eine neuartige Biogasanlage entwickelt, die sich für kleine und ländliche Gemeinden eignet. Das Konzept ist ein Alleskönner, der eine Vielzahl von unterschiedlichen Substraten verwerten kann: Abfälle aus der Agrarindustrie (z.B. Schalen und Kerne), Holz, Stroh, Bioabfälle aus Haushalten etc. Grundsätzlich kann die Anlage alle Arten von Biomasse verwerten, solange sie einen Feuchtigkeitsgrad von unter 60% aufweisen. Link: http://idw-online.de/de/news645588

Sperber im Kreis Karlsruhe angeschossen
Auch im neuen Jahr gab es bereits einen Fall von Greifvogeltötung in Baden-Württemberg. Eine höhere Aufklärungsquote könnte durch ein gezieltes Vorgehen gegen Umweltkriminalität erreicht werden. http://nabu-bw.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefahren/vergiftungen/20231.html

Menschenaffen zum Welterbe erklären
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Mit Orang-Utans, Schimpansen, Bonobos und Gorillas teilen wir eine Millionen Jahre lange Evolutionsgeschichte. Diese Geschichte könnte schon sehr bald enden: Die Menschenaffen sind durch die fortschreitende Zerstörung ihrer Lebensräume vom Aussterben bedroht.
Um unsere nahen Verwandten zu schützen, unterstützen wir den Aufruf der Organisation /Menschenaffe PGS/ an die UNESCO, die Menschenaffen zum "lebendigen Welterbe" zu erklären und ihnen grundlegende Rechte zuzusprechen. Bitte unterschreiben auch Sie. damit die gemeinsame Geschichte aller Menschenaffen ein gutes Ende nimmt.
Mehr unter https://www.regenwald.org/aktion/1033/

Neue digitale Welten in der Zoologie - Neue Website für das DNA-Barcoding
Forscher der Zoologischen Staatsammlung München aus den Projekten "Barcoding Fauna Bavarica" und "German Barcode of Life" stellten am 15. Februar 2016 ihre neue Website ins Netz. Diese ist unter der URL www.barcoding-zsm.de zu erreichen. Damit wollen die Wissenschaftler ihre Ergebnisse einem breiten Publikum präsentieren und Einblick in ihre aktuelle Arbeit geben. Die Website bietet in anschaulicher und übersichtlicher Form Informationen über sehr viele Arten im Barcoding sowie über bisher erfolgte praktische Anwendungen und Beispiele.
Link: http://idw-online.de/de/news646043

BUND zum Thema flüchtende Menschen
Seit Januar erreichen die Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender vermehrt Zuschriften von BUND-Mitglieder zum Thema Flüchtlingsströme. In einem Brief an Mitglieder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter formuliert sie die Position des BUND in Baden-Württemberg.
Lesen Sie weiter beim http://www.bund-bawue.de/

Bodenerosion nimmt dramatisch zu
Die Landdegradierung durch Erosion und Bodenverschlechterung nimmt weltweit dramatische Ausmaße an, der Lebensraum von etwa 3,2 Milliarden Menschen ist davon betroffen. Jeder US-Dollar, der heute in die Erhaltung des Bodens als Lebensgrundlage investiert wird, spart in Zukunft fünf US-Dollar an Folgekosten. Prof. Dr. Klaus Töpfer, ehemaliger UNEP-Exekutivdirektor, Prof. Dr. Joachim von Braun, Direktor am Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn, und Dr. Stefan Schmitz vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stellen neueste Forschungsergebnisse vor. Link: http://idw-online.de/de/news645507

Vorträge und Podiumsdiskussion bei den Naturschutztagen
Erstmals in der Geschichte der Naturschutztage am Bodensee wurden 15 Vorträge auf Video aufgenommen. Auch die Podiumsdiskussion zur Landtagwahl mit den Fraktionsspitzen bei den Naturschutztagen können Sie nun nachträglich anschauen - eine wichtige Information zur Landtagswahl. Hier der entsprechende Link zum YouTube-Kanal der Naturschutztage:
Link zu YouTube
Wie gewohnt, haben einige Vortragende ihre Präsentation oder ihr Vortragsskript zur Verfügung gestellt, darunter auch einige Vortragende aus den Nachmittagsseminaren. Die entsprechenden Dateien finden Sie unter http://www.naturschutztage.de ▶ Nachlese.
Klicken Sie im dort eingestellten Programm auf den Begriff "mehr ..." bei der gewünschten Veranstaltung. Die Dateien - soweit sie vorliegen - sowie oft auch weitere Informationen über die Vortragenden oder die Themen finden Sie am Ende des Textes.

Sozialverhalten von Erlenzeisigen anhand von Beringungsergebnissen erforscht
Das Sozialverhalten von Schwänen, Gänsen und einigen Krähenarten ist bereits relativ gut erforscht. Diese Vögel gehen enge, oft lebenslange Bindungen zueinander ein. Dass jedoch auch bei kleineren Vogelarten abseits der Partnerschaften soziale Bindungen vorkommen, ist weitgehend unbekannt. In der Zeitschrift Bird Study wurden nun Ergebnisse einer Studie präsentiert, die bei Erlenzeisigen eine Tendenz zum Umherwandern in festen Trupps über mehrere Jahre erkennen lassen. Mehr unter http://www.dda-web.de/#2016_02_04_sozialverhalten_von_

Mehr Farbe in Garten und Landschaft
Im neuen "Naturschutz heute" stellen wir den Stieglitz als Vogel des Jahres und die damit verbundene Aktion "Bunte Meter für Deutschland" vor. Auf ausführlichen Gartenseiten geben wir zudem Tipps von der Planung, Gestaltung und Pflege bis zu Naturschutzmaßnahmen. Mehr in Naturschutz heute.

Licht und Schatten beim Waldschutz
Deutschland braucht strengere Waldgesetze, das zeigt der "BUND-Waldreport 2016". 20 Beispiele aus ganz Deutschland verdeutlichen die breite Palette der bisher gängigen Waldbewirtschaftung. Kahlschlag und rücksichtslose Eingriffe, selbst in Schutzgebieten, zeugen von mangelnder guter forstlicher Praxis. Dabei geht es auch anders...
Zum BUND-Waldreport

Verzichten Sie auf Plastik!
Aus dem BUND-Newsletter: "Mit dem Griff zur Gesichtspflege startet für viele Menschen ein normaler Tag im Plastikwahn. Täglich gelangen mehrere tausend Tonnen Plastik weltweit in die Meere – eine gewaltige Belastung für unser gesamtes Ökosystem. Wir haben Tipps und Tricks gesammelt, wie Plastik im Alltag vermieden werden kann – in der Fastenzeit und darüber hinaus." Lesen Sie weiter beim https://www.bund.net/

Kann Politik auch Ressourcenschonung? Regierung startet erneuten Anlauf
Ein Programm für Ressourceneffizienz erschien vor wenigen Jahren noch als utopisch. Doch nun könnte es Realität werden. Verschiedene Politikinitiativen sollen zu weniger Ressourcenkonsum in Deutschland führen. Ein anderes Wirtschaften und Leben muss her. Weitere Informationen beim https://www2014.nabu.de/

EU-Parlament für Erhalt der europäischen Naturschutzrichtlinien aus
Das Europäische Parlament hat sich für die Beibehaltung der EU-Naturschutzrichtlinien ausgesprochen. Damit lehnt nun auch die direkte Vertretung der Bürger die Änderung des bestehenden Naturschutzrechts ab - ein klares Signal an die EU-Kommission.
Lesen Sie hier weiter: https://www2014.nabu.de/news/2016/02/20157.html

27. Februar 2016: Schulung Brutvogelmonitoring
Im Auftrag der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) betreut unser NABU-Vogelschutzzentrum das Monitoring häufiger Brutvögel. In diesem Projekt arbeiten derzeit landesweit 117 ehrenamtlich tätige Personen, die auf 211 Flächen die Bestände der weit verbreiteten und häufigen Brutvogelarten erfassen. Ziel des Seminars ist es, neuen Interessierten genaue Kenntnisse über die Methode der Freilandarbeiten und deren Auswertung zu vermitteln. ▶▶ Mehr

Kiebitz-Kolonie in Rohrau wiederangesiedelt
Erfreuliche Nachrichten gibt’s aus dem Landkreis Sindelfingen-Böblingen: Dort ist es durch entsprechende Biotopgestaltung gelungen, Kiebitze wieder heimisch zu machen. Beteiligt war auch unsere NABU-Gruppe Gärtringen-Nufringen-Rohrau. Inzwischen gehört das Brutvorkommen mit 5 Paaren zu den größten im Land. Immerhin. Noch vor fünfzig Jahren war der Kiebitz häufig auf Deutschlands Feldern und Wiesen anzutreffen. Heute ist der Wiesenvogel aus vielen Agrarlandschaften verschwunden. Obwohl der Kiebitz unter dem Schutz der FFH- und Vogelschutzrichtlinie steht, ist seine Existenz hierzulande stark bedroht.
▶▶ Mehr zum Vorkommen in Rohrau

Erster Nachweis des Blutspechts in Deutschland
Der Buntspecht ist der mit Abstand häufigste Specht Deutschlands. Sehr ähnlich gefärbt ist der südöstlich verbreitete Blutspecht. Sein Brutgebiet erstreckt sich von Südwest-Russland westwärts über die Ukraine bis nach Tschechien und weiter südlich vom Iran über die Türkei, Griechenland und den Balkan bis nach Österreich. Trotz der relativen Nähe zu den nächsten Brutvorkommen, existierte bislang kein Nachweis eines artreinen Blutspechts aus Deutschland. Im Winter 1996/1997 konnte lediglich ein Hybrid aus Blut- und Buntspecht in Bayern nachgewiesen werden. ▶▶ Mehr

Attraktive neue Fledermausart aus Westafrika
Im westafrikanischen Land Guinea hat jetzt eine Wissenschaftlergruppe um Dr. Jan Decher vom Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig - Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) in Bonn eine attraktive kleine Fledermaus entdeckt. Ihr deutscher Name lautet: Isabellfarbene Weißflügel-Zwergfledermaus. Genetische Untersuchungen, die im Zentrum für Molekulare Biodiversitätsgenetik am ZFMK durchgeführt wurden, unterstützen ihren Status als neue Art. Link: http://idw-online.de/de/news645070

Raben können sich in die Sichtweise ihrer Artgenossen hineinversetzen
Raben stellen sich vor, was andere Raben sehen können: Zu diesem Ergebnis kommen die Kognitionsbiologen Thomas Bugnyar und Stephan Reber von der Universität Wien gemeinsam mit dem Philosophen Cameron Buckner (University of Houston, Texas). Bugnyar und sein Team konnten dies in einem Experiment erstmals belegen und leisten damit einen wichtigen Beitrag in der aktuellen Debatte, ob außer Menschen auch Tiere zu einer so genannten "Theory of Mind" fähig sind. Sie publizieren dazu in der Fachzeitschrift "Nature Communications".
Link: http://idw-online.de/de/news645444

GBOL Phase II – Die Inventur aller Tierarten in Deutschland geht weiter
Im vom Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn koordinierten Projekt „German barcode of life“ (GBOL) wurden bisher ein Drittel der deutschen Tiere und Pflanzen über ihren Barcode erfasst. In der nun bewilligten zweiten Förderphase wird die Arbeit an der umfassenden DNA-Barcode Referenzdatenbank der deutschen Fauna und Flora mit einem Fokus auf Organismen fortgeführt, deren Erfassung für wirtschaftlich relevante Anwendungen benötigt wird. In den nächsten drei Jahren sollen weitere 13,800 Arten hinzugefügt werden, sodass am Ende der Laufzeit etwa die Hälfte der Tiere und Pflanzen in der Datenbank verzeichnet sein werden. Link: http://idw-online.de/de/news644331

Konsequent für eine naturverträgliche Energiewende
Rund 50 Windenergiefirmen aus NRW haben ein "Aktionsbündnis Artenschutz durch Erneuerbare - Diffamierung durch den NABU stoppen" gegründet. In einer taz-Anzeige werfen sie dem NABU vor, mit Klagen deutschlandweit die Energiewende zu blockieren.
Lesen Sie hier weiter: https://www.nabu.de/news/2016/01/20086.html

26.000 Humboldt-Pinguine retten!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Chile will im Gebiet von Humboldt-Pinguinen zwei Industriehäfen bauen und gefährdet dadurch das Überleben von 13.000 Brutpaaren. Der Bau ist geplant, obwohl der Pazifik rund um die Insel Chañaral einer der "Hotspots der Artenvielfalt" der Welt ist. Acht Walarten und neun Delfinarten suchen in den Gewässern nach Nahrung. Die dort lebenden Humboldt-Pinguine stehen auf der Roten Liste der Weltnaturschutz­union und gelten als "gefährdet". Häfen zur Verladung von Eisenerz könnten die Spezies somit an den Rand des Aussterbens bringen. Bitte helfen Sie mit ihrer Unterschrift den örtlichen Umweltschützern, den Bau zu verhindern." ▶▶ https://www.regenwald.org/

Studie: Die (un-)heimliche Artenerosion
Zur Vorstellung der Studie "Wir sind dann mal weg — Die (un-)heimliche Artenerosion. Eine agroindustrielle Landwirtschaft dezimiert unsere Lebensvielfalt" erklärt der Europaabgeordnete und agrarpolitische Sprecher der Grünen/EFA im Europäischen Parlament, Martin Häusling: „Die von mir in Auftrag gegebene und von dem Journalisten Stephan Börnecke verfasste Bestandsaufnahme belegt eindeutig: Der Versuch, über eine Reform der EU-Agrarpolitik den Verlust der Artenvielfalt in Deutschland und Europa wenigstens nur aufzuhalten, ist komplett gescheitert. Die EU-Agrarpolitik ist nur um ein Quäntchen verändert worden, da unter anderem selbst in den ohnehin viel zu klein bemessenen ökologischen Vorrangflächen sogar Pestizide eingesetzt werden dürfen. So lässt sich Biodiversität nicht bewahren. Daran haben bislang weder die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt noch das 'Greening' im Zuge der neuen EU-Agrarförderung etwas ändern können."
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2016_01_14_studienvorstellung_z

Rotmilan tödlich verletzt – Täter verurteilt
In St. Johann-Bleichstetten (Landkreis Reutlingen) wurde der Täter verurteilt, dessen illegal aufgestellte Greifvogelfalle im Frühsommer einen Rotmilan das Leben gekostet hatte. Im Jahr 2015 liegt das Ländle mit der Zahl von illegal getöteten Greifvögeln leider an zweiter Stelle. Die Einrichtung einer Schwerpunktstaatsanwaltschaft Umweltkriminalität wäre ein wichtiger Schritt, um mehr Übergriffe aufklären zu können.
http://nabu-bw.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefahren/vergiftungen/19987.html

Trauer um Klaus Roth-Stielow
Wie wir jetzt erfahren, ist Klaus Roth-Stielow aus Hechingen verstorben. Über lange Jahre war er Rechtsreferent für den BUND in Baden-Württemberg. In unserer Region war er weniger bekannt. Er hat jedoch wesentliche Verfahren angeschoben und begleitet. Hierzu gehören beispielsweise verschiedene Verfahren gegen Stuttgart 21. "Bis zu seinem Tod war Klaus Roth-Stielow ein wichtiger Ratgeber für den BUND und dessen Untergliederungen. Er war ein freundlicher, gradliniger Mitstreiter und stets mutig in der Rechtsfindung zugunsten des Natur- und Umweltschutzes", sagt Sylvia Pilarsky-Grosch, Landesgeschäftsführerin des BUND.

"Fleischatlas Deutschland Regional 2016"
Die Heinrich-Böll-Stiftung und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben heute in Berlin den ersten "Fleischatlas Deutschland Regional 2016" veröffentlicht. Die neueste Ausgabe hat ihren Schwerpunkt auf Deutschland (von Bundesland - bis Landkreisebene!). In der Publikation wird anschaulich analysiert, wo welche Tiere in welcher Dichte aufgezogen bzw. geschlachtet werden, aber auch die Themen Hofgröße, Entlohnung in der Fleischbranche und der Dauerbrenner Glyphosat kommen nicht zu kurz. ▶▶ Download

Veränderungen in der Pflanzenwelt von Baden-Württemberg
Unter der Federführung des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart erfassen mehr als 180 Ehrenamtliche zum zweiten Mal alle Pflanzen in Baden-Württemberg. Forscher des Naturkundemuseums können so die Auswirkungen des Klimawandels und des Menschen auf die regionale Pflanzenwelt erforschen. Zahlreiche gefährdete Arten nehmen weiterhin ab. Neue, wärmeliebende Pflanzen breiten sich aus. Link: http://idw-online.de/de/news644445

Schutzstatus, Flurstücksnummer und Gemarkungsnummer einer Fläche?
Anke Trube vom LNV schreibt: "Weil immer wieder folgende Fragen auftauchen … a) Wie finde ich den Schutzstatus einer Fläche heraus? (z.B. bei geplanten Eingriffen)
b) Wie stelle ich die Flurstücksnummer und zugehörige Gemarkung (mit Nummer) einer bestimmten Fläche fest? (z.B. für Wiesenumbrüche oder Altbaumrodungen)
… möchte ich anbei folgende hoffentlich hilfreiche Hinweise geben:
Den Schutzstatus einer Fläche können Sie im Daten- und Kartendienst der LUBW in Erfahrung bringen unter: http://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/pages/map/default/index.xhtml
Dort links oben den Ort eingeben und rechts in der Spalte die gewünschten Schutzgebietstypen ankreuzen. Mit dem Pluszeichen lässt sich der Ausschnitt vergrößern bis zum Luftbild und der Flurstücks-Abgrenzung samt Nummer.
Falls die Liste der Schutzgebietstypen nicht auftritt, versuchen Sie es hier, dann bei "Natur und Landschaft" "Alle Schutzgebiete" anklicken, anschließend den Erdball anklicken; weiter wie oben beschrieben.
Ab einer Vergrößerung von etwa 1:3000 erscheinen die Luftbilder samt Flurstücks-Grenzen, nach zwei weiteren Vergrößerungsschritten auch die Flurstücks-Nummern. Durch Anklicken des "i" für "Information" öffnet sich ein kleines Fenster mit Angabe der Gemarkung und deren Nummer."
Vielen Dank, Frau Trube!

Achtung: Schildkröte! Invasive Rotwangenschmuck-Schildkröte macht sich breit
Wissenschaftler des Senckenberg-Forschungsinstitutes in Dresden haben mit genetischen Methoden herausgefunden, dass sich die in Europa eingeschleppte Rotwangenschmuck-Schildkröte auch außerhalb des Mittelmeerraumes vermehrt. Die ursprünglich aus Nordamerika stammende Schildkröte stellt eine massive Bedrohung für die heimische Schildkrötenfauna dar und sollte laut den Autoren der kürzlich im Fachjournal "Conservation Genetics" veröffentlichten Studie in Europa abgefangen werden. Link: http://idw-online.de/de/news644639

Der Frosch als Akrobat
Weltweit sind über 6.600 Arten von Fröschen bekannt, die meisten von ihnen können hervorragend springen. Ungefähr ein Viertel aller Froscharten lebt in Bäumen und Sträuchern. Wie diese baumlebenden Frösche es aber schaffen, nach einem Sprung auf schmalen Ästen und Zweigen sicher zu landen, blieb bisher weitgehend unbeantwortet. Eine Studentin konnte nun erstmals gemeinsam mit Wissenschaftlern der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel dokumentieren, wie diese Tiere wahrhafte Kunststücke vollbringen, um aus dem Sprung auf schmalen Ästen zu landen. In der aktuellen Ausgabe (23. Januar) des Fachmagazins "Journal of Comparative Physiology A" berichten sie über die Forschungsergebnisse. Link: http://idw-online.de/de/news644978

Erfreuliche Ergebnisse der Schlafplatzzählung der Kornweihen am Federsee
Bei den Kornweihen-Schlafplatzzählungen am 21./22.12. am Federsee wurden, auf 3 Schlafplätze verteilt, insgesamt 13 Männchen und 46 Weibchen erfasst. Damit stellt das vom NABU betreute Federseemoor das wichtigste Winterquartier für die Kornweihe im südlichen Mitteleuropa dar!
[Tipp: Zur Beobachtung dieser seltenen Greifvogelart stellen Sie sich am besten gegen 16.15 Uhr auf den Aussichtsturm des Federseestegs.]
Weitere Infos unter http://www.nabu-federsee.de/

46.600 Stimmen gegen Greifvogelmord
Fast 47.000 Menschen gaben in den letzten Monaten ihre Unterschrift gegen die illegale Verfolgung von Greifvögeln. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nahm diese nun stellvertretend für die Umwelt- und Innenminister der Länder und des Bundes entgegen. Mehr beim NABU unter https://www2014.nabu.de/news/2016/01/20069.html.

Keine Teeplantagen neben dem Gorilla-Nationalpark
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "In Ugandas Bwindi Nationalpark leben 400 der letzten Berggorillas der Erde. Ausgerechnet ein Waldgebiet, das den Park als Puffer dient, soll für Teeplantagen abgeholzt werden. Umweltschützer fürchten, dass die Vernichtung des Kafuga Forest die Gorillas gefährdet. Die Teepflanzer bereiten sich schon darauf vor, im Kafuga Forest Bäume zu fällen.
Bitte fordern Sie den Umweltminister Ugandas und die örtlichen Behörden auf, den Kafuga Forest zu schützen. Das Überleben der Gorillas darf nicht für Teeplantagen aufs Spiel gesetzt werden." Zur Petition geht's hier: https://www.regenwald.org/

Monsanto greift nach dem Leben - jetzt unterzeichnen
Campact schreibt: "Monsanto, Bayer und andere Konzern-Giganten sichern sich Patente auf unsere Lebensmittel. Die Folgen sind gravierend: Sortensterben, Monopole und Verarmung der Bauern trotz steigender Preise. Fordern Sie von Justizminister Maas, diesen Irrweg zu verlassen. Unterzeichnen Sie jetzt gegen Patente auf Leben! ▶▶ Hier geht's weiter.

Kosten der Energiewende aus deutscher und internationaler Perspektive
Die Beschlüsse der Klimakonferenz in Paris leiten eine neue Phase der internationalen Klimapolitik ein. Eine Stromerzeugung ohne klimaschädliche Treibhausgase steht erstmals auf der energie- und klimapolitischen Agenda aller Staaten. Das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) kann dabei Vorbild für die Förderung erneuerbarer Energien weltweit sein.
Link: http://idw-online.de/de/news643291

Zwischenbilanz zur Stunde der Wintervögel: Shootingstar Erlenzeisig
In Baden-Württemberg haben bisher (Stand: Montagabend) 5.500 Vogelfreundinnen und -freunde aus rund 3.800 Gärten über 150.000 gezählte Vögel gemeldet. Das ist die positive Zwischenbilanz zur diesjährigen großen NABU-Mitmachaktion "Stunde der Wintervögel".
Weitere Informationen beim NABU Baden-Württemberg.

Artenreiche Ökosysteme sind produktiver als artenarme - neue Belege publiziert
Artenreiche Ökosysteme sind wesentlich gesünder und produktiver als artenarme. Das hat eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern nun mit einer Analyse der komplexen Daten weltweiter Grasland-Ökosysteme herausgefunden. Die Studie entstand unter Beteiligung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Sie wurde in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht. Es ist die bislang umfassendste Studie, die diesen Effekt in natürlichen Ökosystemen zeigt.
Link: http://idw-online.de/de/news644349

Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel
Seit dem Jahr 2002 trägt die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (LUGV) verfügbare Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) aus ganz Deutschland zusammen. Ziel der Datenbank ist es, die vorhandenen, bundesweit verstreuten Daten über Anflugverluste an WEA zusammenzutragen, durch diese Sammlung zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen und die Einhaltung von Mindeststandards bei der weiteren Datengewinnung und -dokumentation durchzusetzen. Die „Dokumentation Vögel und Windenergienutzung“ auf der Internetseite des LUGV wurde nun aktualisiert und die Informationen und Kollisionszahlen auf den neuesten Stand gebracht. Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2015_12_21_aktualisierte_inform

Die Gemeine Binsenjungfer ist Libelle des Jahres 2016
Der BUND und die Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (GdO) haben die Gemeine Binsenjungfer zur Libelle des Jahres 2016 gekürt. Unmittelbar bedroht ist die Gemeine Binsenjungfer noch nicht, doch sind ihre Bestände vielerorts erkennbar rückläufig.
Mehr unter https://www.nabu.de/news/2015/12/19993.html

"Dino des Jahres" für Philipp zu Guttenberg
Der NABU hat Philipp Freiherr zu Guttenberg mit dem "Dinosaurier des Jahres 2015" ausgezeichnet. Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) erhält den Negativpreis für seinen erbitterten Widerstand gegen eine natürliche Waldentwicklung und die Lobbyarbeit gegen das EU-Naturschutzrecht. Philipp zu Guttenberg vertritt und verbreitet eine anachronistische Sicht des Waldes, die sich alleine auf die wirtschaftliche Nutzbarkeit von Holzressourcen beschränkt. Der NABU kritisiert zudem, dass der Chef der Waldeigentümer immer noch die Ziele der bereits 2007 vom Bundeskabinett beschlossenen Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt angreift. Lesen Sie hier weiter: https://www.nabu.de/news/2015/12/20002.html

NABU massiv enttäuscht von CDU-Naturschutzprogramm
"Zwischen vielen schwammigen Worthülsen wird im CDU-Naturschutzprogramm nur eines klar: Die CDU will im Naturschutz das Rad zurückdrehen", kritisiert der Vorsitzende des NABU Baden-Württemberg Andre Baumann. >> Mehr

NABU-Landesverband fordert Nachbesserungen im Wahlprogramm der Grünen
Der NABU fordert Bündnis 90/ Die Grünen auf, beim Landesparteitag die Aussagen zum Natur- und Umweltschutz im Wahlprogramm für die Landtagswahl nachzuschärfen. >> Mehr

SPD fehlt im Bereich Ökologie der rote Faden
Enttäuschung beim NABU: Das im Entwurf vorgestellte Regierungsprogramm der SPD Baden-Württemberg weist Lücken im Natur- und Umweltschutz auf.
Mehr unter nabu-bw.de/umwelt-und-leben/politik-und-naturschutz/19965.html

Website aufgefrischt
Seit 11 Jahren ist nun unser Internetauftritt online. Nachdem wir zuletzt vor fünf Jahren zugunsten der Lesbarkeit den Bildhintergrund und die Position auf dem Bildschirm verändert hatten, war es jetzt an der Zeit, auch den "Kopf" zu überarbeiten und das Erscheinungsbild der Seite etwas aufzufrischen. Ansonsten lassen wir vorerst alles beim Alten, so dass Sie auch noch die gewohnte Seitenstruktur vorfinden. Wir hoffen, dass Ihnen diese kleine "Frischzellenkur" gefällt und nach den Änderungen nun keine Fehler übrig geblieben sind. Ansonsten bedanken wir uns schon im Voraus für eine entsprechende Mitteilung.

Naturschutztage 2016: Natura 2000 - Europäischen Naturschutz stärken
Bei den 40. Naturschutztagen am Bodensee wurde in einer Resolution dazu aufgerufen, die beiden europäischen Naturschutzrichtlinien, die Natura 2000 zugrunde liegen, in ihrer derzeitigen Form zu erhalten. Weitere Infos beim NABU Baden-Württemberg.

LNV zum "Bericht zur Lage der Natur"
"Viel versprochen – viel gehalten” – auf diesen Nenner bringt Dr. Gerhard Bronner, Vorsitzender des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), die Naturschutzbilanz der grün-roten Landesregierung. Alte Forderungen der Naturschutzverbände wie flächendeckende Landschaftserhaltungsverbände (LRV) und neue Großschutzgebiete wurden umgesetzt. Lesen Sie hier weiter: http://lnv-bw.de/lnv-zum-bericht-zur-lage-der-natur/

Löwenzahn schützt sich mit Latex vor Maikäfer-Larven
Der Löwenzahn gilt vielen als ein lästiges Unkraut. Neben Hobby-Gärtnern hat die Pflanze auch in der Natur viele Feinde. Vor diesen schützt sie sich mit einem latexhaltigen Saft. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena und der Universität Bern konnten jetzt nachweisen, dass eine einzige Substanz aus dem bitteren Latexsaft die Wurzeln des Löwenzahns gegen gefräßige Maikäferlarven wirksam schützt. Latex ist demnach für die pflanzliche Verteidigung gegen Bodenschädlinge entscheidend. Link: http://idw-online.de/de/news643922

Fledermäuse passen ihre Echoortungslaute an Lärm an
Fledermäuse orientieren sich im Flug akustisch durch Echoortungslaute und nutzen diese auch meistens zur Nahrungssuche. Wie die Tiere mit Beeinträchtigungen durch Umgebungslärm umgehen, fand nun ein Team von Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Ornithologie Seewiesen und der Ludwig-Maximilians-Universität München heraus. Sie analysierten tausende von Echoortungsrufen unter verschiedenen, natürlichen Lärmbedingungen und zeigten, dass die Fledermäuse sowohl die Lautstärke ihrer Rufe wie auch deren Dauer an den Lärmpegel anpassen. Obwohl jedes Individuum dabei ein bisschen anders reagierte, verbessern alle Mechanismen die Erkennbarkeit des Signals. Link: http://idw-online.de/de/news643796

Traurige Bilanz des Habichtjahrs: Verfolgung in Baden-Württemberg
Im Jahr 2015 liegt das Ländle mit der Zahl von illegal getöteten Greifvögeln an zweiter Stelle. Die Einrichtung einer Schwerpunktstaatsanwaltschaft Umweltkriminalität wäre ein wichtiger Schritt, um mehr Übergriffe aufklären zu können. Lesen Sie hier weiter: http://nabu-bw.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefahren/vergiftungen/20026.html

Zwergdrosselfund sorgt für Aufregung
Keine Frage, dieser Vogelnachweis ist eine Sensation: Zum ersten Mal überhaupt wurde eine Zwergdrossel in Baden-Württemberg nachgewiesen. Sensationell ist aber auch die Zufalls­verkettung, zu dem Nachweis geführt hat:
Anfang November schleppt eine Katze einen halb toten Vogel in ein Haus in Markgröningen und legt ihn "Frauchen" stolz vor die Füße. Diese reagiert beherzt, nimmt das verletzte Tier vorsichtig auf und fährt mit ihm anderthalb Stunden zum NABU-Vogelschutzzentrum nach Mössingen. Dort trifft sie auf eine freiwillige Helferin, die den Vogel, der während der Fahrt gestorben ist, untersucht und sofort bemerkt, dass es sich bei diesem unscheinbaren, kleinen, braunen Vogel um eine besondere Art handelt. Das Team des Vogelschutzzentrums Mössingen bestimmt den Vogel und die Vermutung bestätigt sich: Es handelt sich um eine Zwergdrossel. Die ornithologische Sensation ist perfekt!
nabu-bw.de/tiere-und-pflanzen/voegel/vogelschutzzentrum-moessingen/19972.html

Der Lungenenzian und sein Bläuling
In der Beschreibung zum Naturschutzgebiet Warrenberg steht er drin - der Lungenenzian-Ameisen­bläuling (Phengaris/ Maculinea alcon). Seit 2003 konnte er leider nicht mehr nachgewiesen werden, doch einen Bericht ist uns der seltene Falter allemal wert:
http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/alcon/alcon.htm

Erneuter Totfund eines Wolfes
Autofahrer haben am 26.11.2015 einen toten Wolf auf der A 8 östlich von Merklingen (Alb-Donau-Kreis) entdeckt. Die Autobahnmeisterei barg den Kadaver und zog zur Erstbegutachtung einen Vertreter der örtlichen Kreisjägervereinigung hinzu. Nach der ersten Begutachtung durch Experten der FVA und des Büros LUPUS (Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland) handelt es sich um einen jungen männlichen Wolf.
Weitere Informationen beim https://mlr.baden-wuerttemberg.de/

Bei großer Artenvielfalt steigern Organismen ihren Einsatz, um an Nährstoffe zu gelangen
Pflanzen und in der Erde lebende Mikroorganismen benötigen den Nährstoff Phosphor, um zu wachsen und zu gedeihen. In vielen Böden ist das Element vorhanden, jedoch häufig in organischen Verbindungen gebunden. Um an den lebenswichtigen Nährstoff zu kommen, scheiden Organismen bestimmte Enzyme, sogenannte Phosphatasen, aus. Mit ihnen lässt sich Phosphat, das Organismen aufnehmen und verstoffwechseln können, aus organischen Verbindungen freisetzen. Bei diesem Prozess reagieren die Organismen offenbar auf die Bedingungen in ihrer Umgebung: Wenn in einer Grünlandmischung viele Pflanzenarten vorhanden sind, scheiden sie pro verfügbarem Substrat mehr Enzyme aus als in Mischungen mit weniger Pflanzenarten.
Mehr unter https://idw-online.de/de/news643042

Mondfische in der Ostsee: Anzeiger für einströmendes Nordseewasser
Ein neuer Salzwasser-Einstrom hat wieder Mondfische aus dem Kattegat in die westliche Ostsee gespült. Das Auftreten der Exoten fällt damit zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres mit einem massiven Einstrom großer Mengen salz- und sauerstoffhaltigen Wassers ins größte Brackwassermeer der Welt zusammen. Link: http://idw-online.de/de/news643190

Italienische setzen sich gegen heimische Mauereidechsen durch
Nicht-heimische Mauereidechsen verbreiten sich zunehmend in Deutschland. Dieses Phänomen ist bekannt und gut dokumentiert. Der Biologe Joscha Beninde von der Universität Trier untersucht in seiner Doktorarbeit die Ursachen. Das Ergebnis: Die Männchen italienischer Mauereidechsen sind durchsetzungsfähiger als die heimischen und verdrängen sie bei der Partnerwahl. Um die heimische Mauereidechse langfristig schützen zu können, plädiert die Trierer Forschergruppe dafür, die Praxis des europaweiten Artenschutzes anzupassen. Link: https://idw-online.de/de/news643142

Mit der Kettensäge gegen den Vogelschutz (Deutsche Wildtier-Stiftung)
Während in Paris der Klimagipfel tagt, laufen in Deutschland die Kettensägen. Um Platz für Windenergieanlagen zu schaffen, werden immer häufiger geschützte Horstbäume illegal gefällt und Vögel getötet. Einen rasanten Anstieg solcher Straftaten belegen Recherchen von Deutscher Wildtier Stiftung, Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und Komitee gegen den Vogelmord. Bisher wurden mindestens 40 Fälle illegaler Verfolgung von Großvögeln im Umfeld von neuen oder geplanten Windparks registriert. Meistens wurden die Nester (Horste) zerstört oder die Bäume samt Horst gefällt. In mindestens einem Fall wurden Jungvögel im Nest erschlagen. Mit Abstand häufigstes Opfer ist der Rotmilan. Aber auch beim extrem seltenen Schreiadler wurden mehrfach Nester zerstört. Link: https://idw-online.de/de/news642631

Zu dieser Meldung ist ein Kommentar erforderlich: Die DWS nennt hier 40 gemeldete Fälle zwischen 2010 und 2015. Unseres Wissens wurde keine einzige Meldung nachgeprüft und etliche gesammelten Fälle stehen im Zusammenhang mit der Kampagne gegen die illegalen Tötungen von Greifvögeln und haben mit Windenergieanlagen nicht das Geringste zu tun. Dass es der DWS in Wirklichkeit um die Verhinderung der Energiewende geht, ist hinlänglich bekannt (siehe hierzu z.B. diesen Artikel). Man muss sich aber fragen, warum sich der NABU und das Komitee hier beteiligen. Ein derartiges Vorgehen ist zutiefst unseriös und schadet eher den Anliegen des Naturschutzes.

Biosphärengebiet Südschwarzwald auch ohne Feldberg auf Erfolgsspur
Die baden-württembergischen Naturschutzverbände BUND, LNV und NABU sehen das entstehende Biosphärengebiet im Südschwarzwald auch ohne die Beteiligung der Gemeinde Feldberg auf der Erfolgsspur. Der Gemeinderat von Feldberg hat am Dienstagabend entschieden, nicht Teil des Biosphärengebiets zu werden. "Wir halten den Rückzieher der Gemeinde Feldberg für kurzsichtig. Trotz der Höhenlage fehlt es Bürgermeister Stefan Wirbser sowie dem Gemeinderat offenbar an Weitblick. Das ändert aber nichts an der Sinnhaftigkeit des Gesamtprojektes. Auch ohne die Flächen von Feldberg gehört die Region zum Tafelsilber unserer Natur", sagen die Vorsitzenden der baden-württembergischen Naturschutzverbände BUND, LNV und NABU.
Weitere Infos beim http://www.bund-bawue.de/

Landtagswahl 2016: BUND und NABU stellen politischen Forderungen vor
Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Erhalt der Biodiversität. Rund fünf Monate vor dem 13. März 2016 legen BUND und NABU Baden-Württemberg ihre Forderungen zur Landtagswahl vor. Die Umweltverbände mit ihren zusammengenommen über 170.000 Mitgliedern und Fördernden sehen alle Parteien in der Pflicht, sich für ein zukunftsfähiges Baden-Württemberg einzusetzen.
Weitere Infos beim http://www.bund-bawue.de/

Faszination Natur: Ein Birkenspinner entfaltet seine Flügel
Bei einem Lichtfang der AG Schmetterlinge im Frühjahr 2014 waren u.a. zwei befruchtete Weibchen des Birkenspinners (Endromis versicolora) angeflogen, die nach ihrer Umsiedlung in ein Terrarium mit frischen Birkenzweigen sofort mit der Eiablage begannen. Einen Teil der sich daraus entwickelnden Raupen hat Friedemann Treuz aufgezogen und auf diese Weise im Frühjahr 2015 faszinierende Bilder eines Weibchens bei der Entfaltung der Flügel machen können. Jetzt ist hieraus ein kleiner Film entstanden, den er uns gerne zur Verfügung gestellt hat. Den Film und weitere Naturbeobachtungen finden Sie unter
http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/natur/beobachtungen.htm.

Artenliste Schmetterlinge neu angelegt
Nicht zuletzt aufgrund des Engagements der AG Schmetterlinge haben unsere Schmetterlings-Seiten in der letzten Zeit erheblichen Zuwachs bekommen: Mit zwischenzeitlich über 600 beschriebenen Arten und mehr als 2.100 Fotos bestand die Gefahr, in der Fülle die Übersicht zu verlieren. Aus diesem Grund wurde nun eine Übersichts-Seite mit einer Artenliste erstellt, von der aus ein Link direkt zu einer bestimmten, gesuchten Schmetterlingsart führt. Noch ist das weitgehend im Versuchsstadium, deshalb sind wir für Anregungen und Verbesserungsvorschläge dankbar. http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/falter/ubersicht.htm

Verschmelzung der Fischereiverbände - Landesfischereiverband neu aufgestellt
Nach mehrjähriger Vorbereitung sind der Verband für Fischerei und Gewässerschutz (VFG), der Landesfischereiverband Südwürttemberg-Hohenzollern und der Landesfischereiverband Baden (LFV-Baden) im Landesfischereiverband Baden-Württemberg (LFV BW) aufgegangen und damit erloschen. Seit dem 01. Oktober ist diese Verschmelzung beim Amtsgericht eingetragen. Im LFV BW sind damit 810 Fischereivereine mit über 57.000 Angler/-innen direkt organisiert. Beinahe zeitgleich fand der Umzug der Geschäftsstelle statt.
Mehr unter http://www.lfvbw.de/index.php?id=101

Bartgeier-Rundflug durch Süddeutschland 2015
Von Michael Knollseisen erfahren wir, dass "FORTUNA", einer der dieses Jahr im Rahmen des Bartgeier-Projekt des Nationalparks Hohe Tauern in Kals/Dorfertal (Tiroler Anteil des Nationalparks Hohe Tauern) ausgewilderten Bartgeier, im August zu einem kleinen Rundflug über Süddeutschland angesetzt hatte. Auf unseren "Geier-Seiten" haben wir einen kleinen Bericht zusammengestellt: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/geier/15_02.htm

Insekt des Jahres 2016: Der Dunkelbraune Kugelspringer
Müncheberg/Berlin, den 04.12.2015. Heute wurde der Dunkelbraune Kugelspringer aus der Gruppe der Springschwänze in der Bundesgeschäftsstelle des NABU zum Insekt des Jahres 2016 gekürt. Das Kuratorium, zu dem auch Prof. Dr. Thomas Schmitt vom Senckenberg Deutschen Entomologischen Institut in Müncheberg gehört, prämierte das winzige Insekt, weil es wesentlich zur Bodenfruchtbarkeit und Humusbildung beiträgt und hilft das Schutzgut "Boden" zu erhalten. Die Schirmherrschaft der Auszeichnung übernahm Prof. Dr. Thomas Scholten, Präsident der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft. Link: http://idw-online.de/de/news642825

Warum singen manche Vogelarten im Herbst?
Singvögel nutzen ihren Gesang allgemein im Frühjahr zur Partnerfindung und Revierabgrenzung. Von einigen Arten ist jedoch auch eine Gesangsaktivität im Herbst bekannt, deren Gründe oftmals nicht auf der Hand liegen. Im internationalen Wissenschaftsblog SciLogs wurde den Geheimnissen des Herbstgesanges nun anhand von Beispielen amerikanischer Vogelarten auf den Grund gegangen. Demnach können drei verschiedene physiologische Mechanismen für den Herbstgesang von Vogelarten in den gemäßigten Breiten verantwortlich sein.
Der Star ist in der Paläarktis von West- und Nordeuropa bis zum Baikalsee verbreitet, wurde jedoch unter anderem in Nordamerika eingebürgert. Eingebürgerte Vögel zeigen jedoch oft kein oder nur eingeschränktes Wanderverhalten, sodass sich die Feststellungen in Amerika vermutlich nur bedingt mit europäischen Verhältnissen vergleichen lassen.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2015_11_30_warum_singen_manche_

Naturobjekte des Jahres 2016 - LNV erstellt wieder Übersichtsliste
Ob Feuersalamander, Winterlinde oder Höhlenlangbein - eine Zusammenstellung des LNV gibt wieder einen schnellen Überblick über Naturobjekte des Jahres 2016. Die Liste ist noch nicht vollständig und wir bitten um Hin-weise auf Ergänzungen. Mit dem Feuersalamander wurde dieses Jahr übrigens ein Amphibium gekürt, die früher verbreitet war und heute nur noch selten zu sehen ist. Mehr unter http://lnv-bw.de/natur-objekte-des-jahres-2016/

Förderung der Flurneuordnung - LNV sieht vieles immer noch kritisch
Der LNV lehnt die finanzielle Förderung von Maßnahmen, die nach Fachgesetzen verboten sind, weiterhin ab. Hierzu gehören Entwässerung, Grünlandumbruch, Bodenmelioration, Beseitigung von Landschaftselementen und (Rad-)Wegebau im gesetzlich geschützten Gewässerrandstreifen. Der LNV hält eine gesonderte Ökopunktebewertung für Randlinienverluste durch Schlagvergrößerung speziell für Flurneuordnungsverfahren für notwendig sowie deren vollständigen Ausgleich. Lesen Sie hier weiter: http://lnv-bw.de/kritik-an-foerdertatbestaenden-fuer-flurneuordnungen/

Stoppt Öl-Bohrungen im Yasuní-Nationalpark
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Die verheerenden sozialen und ökologischen Folgen durch Erdölbohrungen zeigen sich im ecuadorianischen Amazonasgebiet seit Ende der 60er-Jahre. Nach dem Scheitern der Yasuní-ITT-Initiative wird auch im artenreichen Yasuní Erdöl gefördert. In diesem Nationalpark, der zu einem weltweiten Symbol des Widerstands gegen die Ölgewinnung wurde, soll nun eine weitere Konzession vergeben werden: Im Südwesten des Parks befindet sich der Block 55 oder Campo Armadillo ("Gürteltierland"). Das Konzessionsgebiet ist nicht nur der vermutlich artenreichste Ort unseres Planeten, dort leben auch indigene Völker in freiwilliger Isolation.
Die Umweltgenehmigung für eine Erdölkonzession wird derzeit vom ecuadorianischen Umweltministerium bearbeitet. Zahlreiche Organisationen, die sich schon seit Jahren für den Schutz isolierter Völker einsetzen, haben einen offenen Brief an die ecuadorianische Regierung gezeichnet, um die geplante Konzessionsvergabe im letzten Moment zu verhindern. Bitte unterstützen Sie die Regenwaldkämpfer mit Ihrer Unterschrift."
Hier geht's zur Petition: https://www.regenwald.org/aktion/1026/

Kleinste Plastikteilchen: Rhein gehört zu den am stärksten belasteten Strömen
Im Rhein zwischen Basel und Rotterdam finden sich mit die höchsten Konzentrationen von kleinsten Plastikteilen, die bisher in Meereszuflüssen gemessen wurden – am meisten im Ruhrgebiet mit bis zum Vierfachen des Durchschnitts. Damit gehört der Rhein zu den untersuchten Flüssen, die weltweit am stärksten mit Mikroplastik belastet sind. Dies berichten Forschende der Universität Basel, die erstmals in einem großen Meereszufluss den Plastikanteil im Oberflächenwasser ausgewertet haben. Ihre Studie ist eben in der Zeitschrift «Scientific Reports» erschienen. Link: http://idw-online.de/de/news642970

Auch der Rockefeller Brothers Fund steigt aus den fossilen Brennstoffen aus
Die Rockefellers und andere Großkapitalisten wollen über 2,5 Billionen Dollar aus dem Öl- und Kohlegeschäft abziehen. Stephen Heintz, Präsident des Rockefeller Brothers Fund, erklärt in einem Gespräch mit der Deutschen Welle, warum.
http://www.dw.com/de/%C3%B6l-magnaten-werden-zu-klimarettern/a-18853892

Was in Europa passiert, wenn die globale Temperatur um 2°C ansteigt
Ab sofort reichen wenige Mausklicks, um sich umfassend über die Folgen eines Anstieges der globalen Mitteltemperatur um zwei Grad Celsius für gesamt Europa und einigen sensiblen Regionen zu informieren: GERICS, das Climate Service Center Germany mit Sitz in Hamburg, stellte den interaktiven IMPACT2C Web-Atlas online. Link: http://idw-online.de/de/news642357

Boden nicht mit Füßen treten! - Ergebnisse des LNV-Zukunftsforum Naturschutz
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V. (LNV), Dachverband von 34 Natur- und Umweltschutzvereinen im Land, nutzte das internationale Jahr des Bodens 2015, um in seinem 16. Zukunftsforum Naturschutz am 21.11.2015 im Stuttgarter Haus der Architekten den Boden genauer unter die Lupe zu nehmen. Welche Bedeutung Boden für das (Über-) Leben nicht nur des Menschen hat, welche Gefährdungen und Schutzmöglichkeiten es gibt, diskutierten Wissenschaftler/innen, Behördenvertreter und Forumsteilnehmer. Es wurde deutlich: Die kostbare Ressource Boden ist weltweit gefährdet und verdient höchsten Schutz.
Lesen Sie hier weiter: http://lnv-bw.de/boden-die-duenne-schicht-von-der-wir-leben/

Neues Infosystem "Brutvögel Baden-Württembergs"
In einem neuen online-Angebot stellt die Ornithologische Gesellschaft Baden-Württemberg (OGBW) nun erstmalig Kenndaten über alle rezenten Brutvögel Baden-Württembergs bereit.
Brutverbreitungskarten zeigen die 2005 bis 2009 für den Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) ermittelten Bestandsgrößenklassen in Baden-Württemberg. Weiterhin dargestellt werden die ADEBAR-Bestandsschätzungen für das gesamte Bundesland sowie die Einstufungen gemäß den aktuellen bundes- und landesweiten Roten Listen.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2015_11_21_neues_infosystem_bd

Vergiftete Wildgänse in Mecklenburg-Vorpommern: Folgen für Agrarbetrieb
Nach dem Tod von rund 150 Wildgänsen am Salzhaff in Mecklenburg-Vorpommen haben die Behörden ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Landwirtschaftsbetrieb eingeleitet, auf dessen Gelände Mäusegift unsachgemäß ausgelegt worden war. Außerdem muss das Unternehmen mit einem Abzug finanzieller Zuwendungen rechnen, wie Agrarminister Till Backhaus (SPD) am 19. November im Landtag in Schwerin sagte. In der Nähe der Haffpromenade des Ostseebades Rerik im Landkreis Rostock waren seit Anfang November fast täglich tote Vögel gefunden worden. Quelle: Schweriner Volkszeitung, 20.11.2015

Der Basstölpel — Seevogel des Jahres 2016
Der Basstölpel ist der Seevogel des Jahres 2016. Das teilte am Freitag der Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur in Ahrensburg bei Hamburg mit. Der größte Seevogel an der deutschen Küste brütet mit 684 Paaren nur auf Helgoland. Der etwa ein Meter große Fischjäger leidet besonders unter der Vermüllung der Nordsee mit Plastik. Vor allem Reste von Fischernetzen sind eine Gefahr. Außerdem können die Vögel in den Meeres-Windparks in die Rotoren fliegen und bisherige Nahrungsgründe verlieren.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2015_11_17_der_basstoumllpel_

Wertvolles Geschenk für die Vogelwelt
Sicherer Lebensraum für seltene Arten - das wäre das schönste Geschenk für unsere Vogelwelt. An den Liebenauer Kiesgruben in Niedersachsen leben 150 Vogelarten wie Flussseeschwalbe oder Rotschenkel. Helfen Sie mit, damit wir unser Vorkaufsrecht nutzen können.
https://www2014.nabu.de/spenden-und-mitmachen/spenden/19862.html

Die Tandem-Solarzelle kann‘s einfach besser
Zwei Solarzellen übereinander bringen Vorteile: Ein größerer Anteil des Sonnenlichts kann in Strom umgewandelt werden, weil die Energie in zwei Stufen "geerntet" wird. Empa-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, das solche Tandem-Solarzellen in preisgünstiger Roll-to-Roll-Produktion möglich macht. Das schonende Produktionsverfahren geht bei nur 50 Grad Celsius vonstatten.
Link: http://idw-online.de/de/news641766

Uni Graz: Wie Emissionsrechte gerecht verteilt werden können
Am 30. November 2015, beginnen in Paris beim UN-Klimagipfel die Abschluss-Verhandlungen für ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll zur Eindämmung der Treibhausgasemissionen. Für die Verteilung der Emissionsrechte sowie deren Kontrolle ist unter anderem zu klären, welchem Staat bestimmte Emissionen überhaupt zuzurechnen sind. Ökonomen des Wegener Center der Karl-Franzens-Universität Graz haben in einer Studie unter der Leitung von Ao.Univ.-Prof. Dr. Karl Steininger verschiedene Möglichkeiten und deren unterschiedliche Auswirkungen analysiert. Die überraschenden Ergebnisse ihrer Arbeit wurden soeben im renommierten Fachjournal Nature Climate Change veröffentlicht. Link: http://idw-online.de/de/news641989

Die Felssprengung im FFH-Gebiet "Uracher Talspinne"
Die Felssprengung im FFH-Gebiet "Uracher Talspinne" hat trotz der kritischen Stellungnahme der Naturschutzverbände "plangemäß" stattgefunden - wir sind gespannt, ob dieses Mal die vom RP Tübingen geforderten Kohärenz-/ Ausgleichsmaßnahmen korrekt umgesetzt werden. Die Pressemitteilung der Naturschutzverbände zu dem Vorgang findet man, eingebettet in den Text der Straßenbaubehörde, unter www.swp.de/metzingen/lokales/ermstal/Naturschuetzer-ueben-Kritik;art5662,3521635.
Mittlerweile steht übrigens fest, dass der Hang, durch den die Wittlinger Steige verläuft, an mehreren Stellen rutscht und dies deshalb nicht die letzte Sperrung des Sträßchens sein wird.

Kreativ-Wettbewerb des BUND Landesverbandes zum Thema Biotopverbund
Aus dem Newsletter des BUND-Regionalverbandes: Laubfrosch, Neuntöter und Schwalbenschwanz verschwinden aus unserem Landschaftsbild. Der Grund: Geeignete, vernetzte Lebensräume für wild lebende Pflanzen und Tiere schrumpfen durch Überbauung und Zersiedelung. Mit dem Wettbewerb möchte der BUND zeigen, wie wichtig verbundene Lebensräume für die Artenvielfalt sind. Gesucht wird ein Bild, das einen Biotopverbund im Offenland veranschaulicht. Hauptgewinn ist eine Übernachtung im Bio-Hotel Rose im Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
Teilnehmen? - Schicken Sie uns Ihren Beitrag als Foto, Zeichnung oder Video an nadja.horic@bund.net. Einsendeschluss ist der 10. Januar 2016

Ein neuer Stern am Himmel über der Alb - UNESCO GeoPark Schwäbische Alb
Der GeoPark Schwäbische Alb, wurde letzte Woche in das neue UNESCO Global Geopark-Programm aufgenommen und trägt jetzt den Namen "UNESCO Globaler GeoPark Schwäbische Alb". Zur Aufgabe des GeoParks gehört der Schutz des geologischen, natürlichen und kulturellen Erbes. Lesen Sie hier weiter: http://www.geopark-alb.de/de/?we_objectID=1246

Flüchtlinge nicht gegen Naturschutz instrumentalisieren
In einer aktuellen Pressemitteilung kritisiert der Landesnaturschutzverband (LNV), dass der Gemeindetag unter Berufung auf die Flüchtlingskrise Naturschutzstandards abbauen möchte. So soll laut Wunsch des Gemeindetages bei Bebauungsplänen die Naturschutzprüfung (korrekt: Strategische Umweltprüfung) entfallen und es ins Ermessen der Gemeinden gestellt werden, ob sie Eingriffe ausgleicht. "Das wäre ein Dammbruch!", so LNV-Vorsitzender Gerhard Bronner.
Lesen Sie hier weiter: http://lnv-bw.de/lnv-kritisiert-gemeindetag/

RSPB veröffentlicht neuen Bericht zu Auswirkungen des Klimawandels
Der neue Bericht "The Nature of Climate Change" der Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) zeigt, dass die Tierwelt Europas bereits heute von Klimaveränderungen betroffen ist und sich die Auswirkungen im Laufe dieses Jahrhunderts voraussichtlich noch verstärken werden. Eine Umfrage zeigt, dass sich die Briten mehr Sorgen über negative Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Tierwelt machen, als über alle übrigen Aspekte des Klimawandels.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2015_11_17_rspb_veroumlffentl

NABU-Projekt "Lebensader Oberrhein": Länderübergreifend für Naturvielfalt
Ob Wiedehopf oder Ziegenmelker, zu viele Tier- und auch Pflanzenarten sind in Deutschland bedroht und müssen geschützt werden. Die NABU-Landesverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben deshalb das Projekt "Lebensader Oberrhein" gestartet.
Weitere Infos beim http://nabu-bw.de/

NABU-Landesvertreterversammlung 2015
Die Delegierten der knapp 250 NABU-Gruppen in Baden-Württemberg haben am Samstag (21.11.) Andre Baumann einstimmig für weitere vier Jahre zum NABU-Landesvorsitzenden gewählt. Baumann tritt damit seine dritte Amtszeit an der Spitze des mit über 85.000 Mitgliedern bundesweit größten NABU-Landesverbandes an.
Mehr unter http://nabu-bw.de/wir-ueber-uns/neues-vom-nabu/lvv/19323.html

NABU und ForstBW starten Baumfällarbeiten in den Bodenmösern
Die ursprünglichen Moorflächen sollen durch die Rodungen und durch die Erhöhung des Wasserstandes wiederhergestellt werden. ForstBW führt als Eigentümer und Projektpartner des NABU die Baumfällarbeiten durch. Lesen Sie hier weiter:
http://nabu-bw.de/natur-und-landschaft/moore/projekt-moore-mit-stern/19880.html

Bundesumweltministerium startet neue "Naturschutz-Offensive 2020"
Mitte Oktober wurde im Rahmen des 7. Nationalen Forums zur biologischen Vielfalt das neue Handlungsprogramm des Bundesumweltministeriums (BMUB) „Naturschutz-Offensive 2020“ vorgestellt. Die Naturschutz-Offensive soll die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt bis zum Jahr 2020 deutlich voranbringen. Das Programm des BMUB macht klar, in welchen Handlungsfeldern die größten Defizite bestehen und bis zum Jahr 2020 verstärkte Anstrengungen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt von welchen Akteuren erforderlich sind. Auf der Basis einer Priorisierung der Ziele der Nationalen Strategie werden in zehn Handlungsfeldern insgesamt 40 konkrete Maßnahmen formuliert.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2015_11_09_bundesumweltminister

Gemeinsames europäisches Naturerbe bewahren
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat sich für ein Beibehalten und eine bessere Umsetzung der EU-Naturschutzgesetze ausgesprochen. Eine Neuverhandlung würde nicht zuletzt die für die Wirtschaft so wichtige Planungs- und Rechtssicherheit gefährden.
Hier geht's weiter: https://www.nabu.de/news/2015/10/19698.html

Tagfalter-Monitoring Deutschland: MitarbeiterInnen im Zollernalbkreis gesucht
Am letzten Themenabend des "Schmetterlingsjahrs 2015" stellte Antje Trapp-Frank aus Tübingen das Tagfalter-Monitoring Deutschland vor. Seit 2005 sammelt dieses "Citizen Science"-Projekt Daten in erster Linie häufiger Tagfalter-Arten, um auf diese Weise langfristige Trends ermitteln zu können. Kenntnisse kann man sich nach und nach erwerben, deshalb ist dieses Projekt nicht nur etwas für Hobby-Naturforscher, sondern z.B. auch für Jahresarbeiten in weiterführenden Schulen geeignet. Bitte melden Sie sich im Naturschutzbüro. Die AG Schmetterlinge steht zur Unterstützung bereit. "Spielregeln" und weitere Infos unter http://www.tagfalter-monitoring.de/

Felsenschwalbe in Baden-Württemberg auf dem Vormarsch
Die Felsenschwalbe wurde im Jahr 2007 erstmals als Brutvogel in Baden-Württemberg festgestellt. Davor trat sie in diesem Bundesland nur selten auf, wobei die meisten Beobachtungen auf den Heimzug entfielen. Seit der Entdeckung einer ersten Brut 2007 breitete sich die Felsenschwalbe stetig im südlichen Schwarzwald aus. Maximal wurden jeweils 13 Brutpaare in den Jahren 2014 und 2015 an acht Standorten festgestellt. Die aktuelle Ausbreitungstendenz nach Nord und Nordosten lässt kurz- und langfristig auf weitere Brutpaare im Nordschwarzwald oder sogar der bislang unbesiedelten Schwäbischen Alb hoffen. Die seit vielen Jahren anhaltende Ausbreitungstendenz in der Schweiz und die damit verbundene Brutansiedlung im nahegelegenen Schwarzwald dürfte auf eine Klimaverschiebung und die günstigen Witterungsverhältnisse im Überwinterungsgebiet zurückzuführen sein.
Weitere Infos unter http://www.dda-web.de/#2015_11_16_felsenschwalbe_in_ba

50 Jahre Schutz von Fels und Falken
Die Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz (AGW) im NABU Baden-Württemberg wurde 1965 mit dem Ziel gegründet, die einheimischen Wanderfalken vor dem Aussterben zu bewahren. Gleichzeitig sollten auch die Grundlagen für den Wiederaufbau einer stabilen Population erarbeitet werden. 50 Jahre nach Beginn intensiver Schutzbemühungen gibt es in Baden-Württemberg wieder eine stabile Wanderfalkenpopulation in den Felslebensräumen, aber zunehmend auch an sekundären Standorten wie Gebäuden oder Strommasten. Mit einem Festakt im Naturkundemuseum feierte am vergangenen Wochenende die Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz (AGW) im NABU Baden-Württemberg den 50. Jahrestag ihrer Gründung.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2015_11_16_50_jahre_schutz_von_

Erfolg des NABU Göppingen: Buswartehäuschen werden vogelfreundlich
Dr. Wolfgang Rapp von der Göppinger NABU-Gruppe hat immer wieder auf die Gefährlichkeit von verglasten Wartehäuschen für die Vögel hingewiesen: Durchsichtiges Glas wird oft zu spät von den Vögeln erkannt; tödlich verunglückte Vögel sind die Folge. Nun hat die Stadt Göppingen drei solcher Buswartehäuschen mit einer bedruckten Folie nachgerüstet und weitere Gemeinden im Umfeld folgen diesem guten Beispiel. Ein schöner Erfolg! Weitere Infos im Zeitungsartikel.

Extreme Rarität: Amerikanische Zwergdrossel in Baden-Württemberg
Der Herbst ist eine besonders "seltenheitenträchtige" Zeit. Sprechen schon in den letzten Wochen in Deutschland beobachtete Arten wie Weißkopf-Ruderente, Brillenente, Schelladler, Gerfalke, Bart- und Dunkellaubsänger, Buschspötter, Blauschwanz, Isabellsteinschmätzer oder Waldpieper für sich, werden diese doch von einem eher unscheinbaren Vogel sprichwörtlich in den Schatten gestellt: Zwergdrossel in Markgröningen in Baden-Württemberg! Diese Meldung verbreitete sich am 2.11. wie ein Lauffeuer unter den Vogelbeobachtern. Bei genauerem Hinsehen kam dann schnell die Ernüchterung. Der Vogel war bereits am vergangenen Samstag von einer Katze ins Haus getragen worden und dort verstorben. Er wird nun im NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen aufbewahrt.
▶▶ Mehr

Glamour färbt nicht ab: Farbunterschiede zwischen Geschlechtern bei Vögeln
Forscher erklären das herrliche Gefieder der Männchen vieler Vogelarten mit sexueller Selektion. Manchmal sind jedoch die Weibchen viel bunter gefärbt. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen und Kollegen haben sich nun die Gefiederfärbung von fast 6000 Singvogelarten angeschaut und herausgefunden, dass die Selektion die Färbung beider Geschlechter beeinflusst – manchmal sogar in entgegengesetzter Richtung. So führt starker sexueller Selektionsdruck auf Männchen dazu, dass ihre Farbausprägung zunimmt, die ihrer Weibchen aber sehr viel stärker abnimmt. Bunte Weibchen gibt es vor allem bei großen Arten, in den Tropen und bei Arten, die Brutgemeinschaften bilden. Link: http://idw-online.de/de/news640812

Spinnenmännchen sichern Vaterschaft durch Verstümmelung ihrer Partnerinnen
Eine neue Studie von Forscherinnen und Forschern der Universität Greifswald und Białystok (Polen) zeigt, dass Spinnen ihre Vaterschaft sichern, indem die Männchen die äußeren Genitalstrukturen der Weibchen zerstören. So können beispielsweise die verstümmelten Weibchen der Radnetzspinne Larinia jeskovi nicht mehr verpaaren, obwohl sie paarungsbereit sind. Die Untersuchung zeigte, dass sich dieser Mechanismus der Vaterschaftssicherung in einem evolutionären Prozess herausgebildet hat und auch bei weiteren Spinnenarten vorhanden ist. Die Ergebnisse wurden aktuell in der Zeitschrift Current Biology veröffentlicht.
Link: http://idw-online.de/de/news640960

Wildkatze breitet sich in Teilen Deutschlands wieder aus
Die Europäische Wildkatze breitet sich in Teilen West- und Süddeutschlands wieder aus. Gleichzeitig wurden aber in vielen Wäldern, die als Lebensraum geeignet wären, noch keine Wildkatzen nachgewiesen. Das ist ein Ergebnis des Projekts „Wildkatzensprung“ des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Um die Wiederausbreitung der Wildkatze zu unterstützen, hat der BUND in fünf Bundesländern „grüne Korridore“ zwischen Wildkatzenwäldern gepflanzt. Das Projekt „Wildkatzensprung“ wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert. Link: http://idw-online.de/de/news641112

Online-Petition gegen die illegale Vogeljagd in Frankreich
Die Ligue pour la Protection des Oiseaux (LPO), der BirdLife-Partner Frankreichs, hat eine Online-Petition gegen die illegale Vogeljagd gestartet. Der Grund: In unserem südwestlichen Nachbarland werden noch immer hunderttausende Kleinvögel pro Jahr gefangen und getötet: Ortolane, Feldlerchen, Wachteln sowie dutzende weitere Arten. Leider wird das jährliche Massaker in vielen Teilen Frankreichs noch immer toleriert. Die LPO appelliert daher an den Staatspräsidenten François Hollande, dem Treiben sofort ein Ende zu setzen. ▶▶ Mehr

Zahl der deutschen Vogelarten auf der globalen Roten Liste verdoppelt sich
Die alarmierende Zahl ist Ergebnis der von BirdLife International vorgestellten jährlichen Aktualisierung der offiziellen Roten Liste. Neu unter den bedrohten Arten in Deutschland ist auch die Turteltaube - allein ihr Bestand ging um 40 Prozent zurück. ▶▶ Mehr

Regionalplan 2013: Zielabweichungsverfahren u.a. für den Plettenberg
"Zusammenfassend bleibt dem AK Zollernalb die Feststellung, dass der den Plettenberg betreffende Teil des Umweltberichts so starke Mängel mit eindeutig falscher Bewertung der Eingriffe aufweist, dass aufgrund dessen eine abschließende Entscheidung über die Überführung des Vorranggebiets in ein Abbaugebiet nicht möglich erscheint. Ohne eine Bewertung anhand aktualisierter Unterlagen halten wir eine Beschlussfassung des Regionalverbandes zum jetzigen Zeitpunkt auch rechtlich für bedenklich." ▶▶ Die ganze Stellungnahme und dazu noch zwei weitere neue finden Sie hier.

Windbegünstigte Umwege sind für Zugvögel effizienter als kürzeste Strecken
Viele Zugvögel überwinden auf ihrem kräftezehrenden Weg zwischen Brut- und Überwinterungsgebiet zweimal jährlich Distanzen von mehreren Tausend Kilometern. Aufgrund sehr dynamischer Luftströmungen ist die Wahl des günstigsten Zugwegs dabei nicht leicht. Forscher des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell sind nun der Frage nachgegangen, inwiefern Zugvögel ihre Routen den Windverhältnissen anpassen können und ob die Wahl des Zugwegs zur natürlichen Selektion beiträgt.
Anhand weltweiter Wind-Daten aus dem Zeitraum 1990-2010 wurde die jeweils optimale Route zwischen 102 Orten auf der Nordhalbkugel und 65 Orten südlich des Äquators berechnet. Es zeigte sich, dass bei Wahl der idealen Windverhältnisse durchschnittlich 26,5% der gesamten Dauer des Zuges eingespart werden kann. Vögel, die diese günstigen Bedingungen nutzen, treffen somit früher im Brutgebiet ein und haben eine höhere Überlebens- und Fortpflanzungswahrscheinlichkeit.
▶▶ Mehr

Dänemark statt Niederlande: Kurzschnabelgänse ändern ihre Zugstrategie
Der Südwesten der niederländischen Provinz Friesland gehört traditionell zu den wichtigsten Regionen für Kurzschnabelgänse in Europa. In diesem Jahr konnten bei der Wasservogelzählung der Organisation Sovon Vogelonderzoek Nederland Mitte Oktober jedoch gerade einmal rund 2200 Kurzschnabelgänse gezählt werden — der niedrigste Wert der vergangenen 30 Jahre. Bis vor etwa fünf Jahren waren in der Region schon einzelne Trupps dieser Größenordnung anzutreffen. Der niedrige Wert der aktuellen Zählung passt jedoch zum Trend der letzten Jahre. ▶▶ Mehr

Der Stieglitz ist Vogel des Jahres 2016
NABU und LBV haben den Stieglitz zum "Vogel des Jahres 2016" gekürt. Geschätzt gibt es im Ländle über 60.000 Brutpaare, doch die Bestände gehen zurück. Der bunte Singvogel ist Botschafter für mehr Artenvielfalt in Agrarräumen und Siedlungsgebieten.
http://nabu-bw.de/tiere-und-pflanzen/voegel/vogel-des-jahres/19637.html

Reptilien als Haustiere: Futterinsekten bringen Allergene in Haushalte
Reptilien werden als Haustiere immer beliebter. In Europa hat sich die Zahl der Haustier-Reptilien wie etwa Echsen, Schildkröten oder Schlangen in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Forschende vom Messerli Forschungsinstitut der Vetmeduni Vienna, der MedUni Wien und der Universität Wien haben vor kurzem gezeigt, dass Heuschrecken, die als Futter für Reptilien verwendet werden, Allergien auslösen können. In einer Publikation im World Allergy Organization Journal empfehlen die ExpertInnen anhand eines Falles diesen Allergieauslöser zukünftig in Betracht zu ziehen. Link: http://idw-online.de/de/news640522

Flexible Stromproduktion mit Heizkraftwerken möglich
In Deutschland versorgen 300 Holzheizkraftwerke private und gewerbliche Kunden mit Wärme und produzieren gleichzeitig Strom. Etwa ein Drittel davon ließe sich technisch so erweitern, dass sie den Strom flexibel entsprechend dem Bedarf liefern könnten oder auch elektrische Systemdienstleistungen für die Stabilität des Netzes anbieten könnten. Wirtschaftliche Umsetzungsmöglichkeiten und Hemmnisse diskutierten kürzlich in Berlin Anlagenhersteller, Anlagenbetreiber, Stromhändler, Branchenverbände, Vertreter von Ministerien und Wissenschaftler in einem Fachworkshop, den das Fraunhofer IWES in Kassel im Rahmen des vom Bund geförderten Projekts FlexHKW veranstaltete. Link: http://idw-online.de/de/news640488

LEDs wirtschaftlich recyceln
In Fernsehern und Leuchtmitteln sind sie massenhaft verbaut. Auch in Autoscheinwerfern werden LEDs immer häufiger. Noch gibt es kein geeignetes Recyclingverfahren für die Leuchtdioden. Fraunhofer-Forscher haben eine Methode entwickelt, die Komponenten von LED-Leuchtmitteln mechanisch trennt. Link: http://idw-online.de/de/news640660

Unvorstellbar! Ölpalmen vernichten Torfwälder
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Es ist unvorstellbar! Indonesiens Torfwälder brennen, doch die Regierung hat einer Firma (Pt PEAK) erlaubt, einen wertvollen Torfdom zu zerstören. Emissionen aus abgeholzten Torfsumpfwäldern machen mehr als 50% der Treibhausgase Indonesiens aus. Doch statt Waldbränden und giftigem Rauch vorzubeugen und seinen Klima-Verpflichtungen nachzukommen, hat die Regierung weiterhin zerstörerische Plantagen auf Torfböden genehmigt.
Eigentlich sind Torfwälder seit 2011 unter einem Moratorium geschützt. Doch jemand hat willkürlich die Moratoriumkarte geändert, damit Pt PEAK auf einem der großen Torfdome Indonesiens Palmöl produzieren kann. Bitte, unterschreiben Sie unsere Petition an den Präsidenten Joko Widodo und die Forstministerin Siti Nurbaya Bakar. Verlangen Sie, dass die Regierung das System der Konzessionsvergabe schnell ändert, damit Schluss ist mit der Legalisierung von Umweltverbrechen. Fordern Sie die Ministerin auf, Pt PEAK sofort die Genehmigung zu entziehen."
Zur Petition

Seltenes Schauspiel: Kraniche im Ländle
In den letzten Tagen zeigte sich im Ländle ein außergewöhnliches Bild am Himmel: Kranichschwärme auf der Durchreise, etwa am Federsee oder auf der Schwäbischen Alb. Ganz aktuell ist darunter auch eine Beobachtung aus Tieringen: Frau Merz-Silbernagl vom Berghof hat heute einen Trupp von ca. 200 Vögeln beobachtet, der über ihren Hof weg zog und sich in zwei Trupps teilte. Weitere Infos zu den Kranichen beim http://nabu-bw.de/

NABU-Landesverband begrüßt zusätzliche Streuobst-Gelder
Der NABU Baden-Württemberg begrüßt, dass im Entwurf des Nachtragshaushalts zusätzliche Finanzmittel für den Streuobstbau von rund einer Million Euro eingestellt sind. "Pünktlich zur Erntezeit in den Streuobstwiesen verkündet die Landesregierung, dass die Streuobstkultur in Baden-Württemberg weiter gefördert werden soll. Das ist eine gute Entwicklung", sagt der NABU-Landesvorsitzende Andre Baumann. Baden-Württemberg habe als das Streuobstwiesenland Nummer Eins weltweit eine große Verantwortung für diese Kulturlandschaft. NABU-Landeschef Baumann bittet die Mitglieder des Landtags, diese zusätzlichen Gelder für den Baumschnitt zu bewilligen. ▶▶ Mehr

Ministerium begrüßt Rechnungshofprüfung naturschutzrechtlicher Ausgleichsmaßnahmen für Straßenbauvorhaben
Der Rechnungshof Baden-Württemberg hat sich der Ausgleichsmaßnahmen für Straßenbauvorhaben angenommen und sieht erhebliche Defizite bei Umsetzung und dauerhafter Pflege. "Das Land muss im Rahmen seiner Fachaufsicht sicherstellen, dass die unteren Verwaltungsbehörden Pflege- und Funktionskontrollen für alle Kompensationsmaßnahmen nach Vorgaben des landschaftspflegerischen Ausführungsplans oder des Planfeststellungsbeschlusses systematisch durchführen. Weiter muss das Land überwachen, dass das Ergebnis der Kontrollen dokumentiert wird. Nur dann kann das Land feststellen, ob die Pflege mangelhaft oder nicht sachgerecht erfolgt ist und die erforderlichen Maßnahmen ergreifen."
Weitere Informationen beim http://www.rechnungshof.baden-wuerttemberg.de/

Einmalige Fotos kopulierender Mauersegler
Regelmäßig wird von Beobachtungen von Mauersegler-Paarungen in der Luft berichtet, fotografische Belege dafür fehlen jedoch weitgehend, so dass nicht einmal ganz geklärt ist, ob es sich bei den akrobatischen Aktionen tatsächlich um Kopulationen handelt. Möglicherweise einmalige, spektakuläre Fotos von Ralph Martin zu diesem Thema werden in einem Beitrag von Anita Schäffer in der November-Ausgabe der Zeitschrift "Der Falke" präsentiert.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2015_10_26_einmalige_fotos_kopu

Beerenstarke Vogelbeere - Wie Vögel und Bäume zusammenarbeiten
Die Vogelbeere leuchtet heuer ganz besonders im herbstlichen Farbenspiel. Ihre großen Dolden mit korallenfarbenen Früchten zieren Gärten und Waldränder. Doch die Vogelbeere ist nicht nur schön. Sie ist auch ökologisch eine besonders wertvolle Baumart, wie Vogelexperten der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) berichten.
Link: http://idw-online.de/de/news640458

Neues ElektroG enttäuscht Umwelt und Verbraucher
Gut Ding will bekanntlich Weile haben. Doch für das ElektroG trifft dies leider nicht zu. Über drei Jahre hat es gedauert, nun ist es da. Doch wer auf eine verbraucherfreundliche Lösung für die Rückgabe von Elektrogeräten im Handel hoffte, wird enttäuscht.
Lesen Sie hier weiter: https://www.nabu.de/news/2015/10/19705.html

Neue Erkenntnis: EEG-Umlage-System stützt Export von Kohle- und Atomstrom
Aus dem Newsletter des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.(SFV):
Die neuerliche Anhebung der EEG-Umlage schädigt den Fortgang der Energiewende, denn sie signalisiert scheinbar Unbezahlbarkeit und verbreitet Apathie. Zu den bereits bekannten Ursachen für den Anstieg der EEG-Umlage (Vorab-Zulassung von Stromgroßhandel und Privilegierung von Stromvielverbrauchern) zeigt sich ein weiterer grundsätzlicher Mangel der EEG-Ausgleichsmechanismusverordnung (AusglMechV), der dazu führt, dass Graustrom (das derzeitige Gemisch von EE-Strom, Atomstrom und Fossilstrom) im Großhandel unter seinen Gestehungskosten (zumindest was den EE-Stromanteil anbelangt) angeboten wird.
http://www.sfv.de/artikel/dumpingpreise_fuer_atom-_und_fossil-strom-exporte_durch_eeg-umlage.htm

Bundestag: Geheimer Zugang für TTIP-Lobbyisten
Campact schreibt: "Lobbyisten werben für die Interessen ihrer Konzerne und nehmen Einfluss auf die Politik. Doch die Union weigert sich, offen zu sagen, wer sie deshalb besucht. Damit muss Schluss sein. Wir fordern eine Offenlegung aller Lobbyaktivitäten im Bundestag! Unterzeichen Sie für mehr Transparenz im Bundestag." Lesen Sie weiter bei https://www.campact.de/.

Sofort unterschreiben: Flughunde nicht umbringen!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Auf der Insel Mauritius droht ein tausendfaches Massaker. Die Regierung will 18.000 Flughunde umbringen. Angeblich fressen sie die Ernte der Obstbauern weg. Die Pläne sind ökologisch und moralisch verwerflich. Es ist längst widerlegt, dass die Tiere die Ernte der Bauern zerstören. Flughunde bestäuben vielmehr Blüten und verteilen Samen über die gesamte Insel. Der Abschuss würde zu einer Zeit erfolgen, wenn Weibchen trächtig sind oder Nachwuchs aufziehen. Große Teile der nächsten Generation würden ausgelöscht. Weil die Zahl der Tiere überschätzt wird, könnte die Tötungsaktion die Spezies an den Rand der Ausrottung bringen. Davor warnt sogar die Weltnaturschutzunion."
Weitere Infos und eine Petition finden Sie bei https://www.regenwald.org/

Schmetterlingsjahr 2015 im Zollernalbkreis
Mit drei ausgezeichneten Vorträgen ist die Veranstaltungsserie zum Schmetterlingsjahr 2015 aus der Kooperation der AG Schmetterlinge mit dem Landratsamt Balingen sowie NABU und BUND zu Ende gegangen. Beim nächsten Falter-Stammtisch am 10. November im "Ochsen" in Engstlatt wird Gelegenheit sein, das Jahr nochmals vorüber ziehen zu lassen und sich Gedanken über Veranstaltungen im kommenden Jahr zu machen. Die inhaltliche Arbeit geht ohnedies weiter:
Auf den Falterseiten des Naturschutzbüro-Webauftritts tut sich ständig etwas - auch für den Landkreis neue Arten konnten wieder beschrieben werden. Details finden Sie hier unter "zuletzt bearbeitete Seiten".

Vergiftete Greifvögel? – Momentan ist das Mäusegift "Ratron" erlaubt
In Baden Württemberg können derzeit auf Antrag auf "Nichtkulturland", also an Äcker angrenzende Randstreifen usw., die Giftlinsen "Ratron" mit dem Wirkstoff Zinkphosphid ausgebracht werden. Pro Mäuseloch sind 5 Giftlinsen erlaubt. ( >> Mehr). Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch beispielsweise Greifvögel über den Umweg vergifteter Mäuse Schaden nehmen, sollte verstärkt auf verdächtige Beobachtungen geachtet und diese ggf. gemeldet werden.

Neues Umweltverwaltungsgesetz
Das neue Umweltverwaltungsgesetz des Landes BW dient nicht der Verwaltung der Umwelt, sondern befasst sich mit der die Öffentlichkeitsbeteiligung bei Planungsverfahren und dem Zugang zu umweltrelevanten Informationen. Ein kleines aber nicht unwichtiges Detail: Informationen, die eine Behörde mit max. 3 Stunden Aufwand zusammenstellen kann, dürfen nicht mehr in Rechnung gestellt werden.
Mehr in der Drucksache beim http://www.landtag-bw.de/ - dort im § 33 und Anhang 5.

Der Unglückshäher erkennt entfernte Verwandte
Können Tiere entfernt verwandte Artgenossen erkennen? Dem Unglückshäher gelingt dies, wie Evolutionsbiologen der Universität Zürich als Erste belegen. Der zur Familie der Rabenvögel zählende Unglückshäher kann den Verwandtschaftsgrad von unbekannten Individuen sehr genau abschätzen. Dies bringt ihm Vorteile beim Teilen der Nahrung sowie bei der Partnerwahl.
Link: http://idw-online.de/de/news640128

Mosaiklandschaften fördern funktionelle Vielfalt bei Insekten und Spinnen
Wie ein Wissenschaftlerteam unter der Leitung der Universität Göttingen herausgefunden hat, können kleinräumig strukturierte Lebensräume in der Agrarlandschaft die negativen Effekte intensiven Grünlandmanagements ausgleichen und dazu beitragen, diverse Artengemeinschaften und ihre vielfältigen Ökosystemfunktionen im Grünland zu erhalten und zu fördern.
Link: http://idw-online.de/de/news639874

Klimawandel verändert europäische Vogelwelt
Wissenschaftler des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) haben gemeinsam mit internationalen Kollegen die Veränderungen der europäischen Vogelwelt im Zuge des Klimawandels untersucht. Das Team definiert einige Gewinner, aber auch zahlreiche Arten, die von den Folgen des Klimawandels bedroht sind. Grundlage der Studie waren Beobachtungen von über 50.000 Bürgerwissenschaftlern in einem Zeitraum von 18 Jahren. Die Studie ist kürzlich im renommierten Fachjournal "Global Change Biology" erschienen.
Link: http://idw-online.de/de/news640052

Ökologische Vorrangflächen in der Agrarlandschaft aus Sicht des Vogelschutzes
Die Vögel der Agrarlandschaft gehören deutschland- und europaweit zu den am stärksten im Bestand zurückgehenden Arten. Ursache hierfür ist die zunehmende Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung in der Agrarlandschaft. Nach dem Indikatorenbericht „Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt“ (BMUB 2014) liegt der auf der Bestandsentwicklung typischer Agrarvögel beruhende Teilindikator Agrarland nur noch bei 56 % des Zielwertes und weist damit seinen bislang niedrigsten Wert auf.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2015_10_26_neues_positionspapie

Vorsätzliche Vergiftung von Wanderfalken
In der Schweiz wurden in den letzten Jahren an diversen Orten geschützte Wanderfalken vergiftet. Eine vom SVS koordinierte Arbeitsgruppe und die Polizei sind den mutmaßlichen Tätern auf der Spur – doch zu rechtskräftigen Verurteilungen ist es noch nicht gekommen. Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz hat im Heft 15/1 seiner Verbandszeitschrift Ornis einen lesenswerten Artikel dazu veröffentlicht. Eine Online-Veröffentlichung dazu gibt's hier: http://www.birdlife.ch/de/content/vorsaetzliche-vergiftung-von-wanderfalken.

Jakobsgreiskraut - Panikmache auf breiter Front
Jedes Jahr im Juli, wenn seine leuchtend gelben Blüten manche Brachen, Straßenränder und Extensivweiden prägen, ist die Aufregung über seine angebliche Gefährlichkeit groß. Dabei sind gemessen an der seit Jahrzehnten hohen Zahl an Weidetieren, die auf auch mit Jakobskreuzkraut bestandenen Flächen gehalten wurden und werden, selbst die Verdachtsfälle einer Vergiftung mit in der Pflanze enthaltenen Pyrrolizidinalkaloiden (PA) verschwindend gering.
Lesen Sie weiter beim NABU Schleswig Holstein.

Iran verbietet Diclofenac - können Geier aufatmen?
Das iranische Umweltministerium hat die Einfuhr, Ausfuhr, Produktion und veterinäre Nutzung von Diclofenac im Iran verboten. Ein CMS (Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals) Koordinator bezeichnete die Entscheidung als einen wichtigen Schritt zum Schutze von Geiern innerhalb der afrikanisch-eurasischen Region, sowie als Indiz dafür, dass der Schutz ziehender Greifvogelarten im Land ernst genommen werde. Es sei zu hoffen, dass weitere Länder dem Beispiel Irans, aber auch Indiens, Pakistans und Nepals, folgten und Diclofenac verböten.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2015_10_20_iran_verbietet_diclo

TU Berlin: Artenschutz beginnt mit dem richtigen Standort fürs Windrad
Der Ausbau der Windenergie verfolgt neben der Sicherstellung der Energieversorgung auch das Ziel, das Klima zu schützen. Damit hat die Nutzung dieser Form der regenerativen Energie erhebliche Bedeutung für den Erhalt der Artenvielfalt. Doch die Gewinnung von Windenergie kann mit dem Artenschutz kollidieren. In der Studie "Vermeidungsmaßnahmen bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen" zeigen die Autorinnen und Autoren aus der TU Berlin, der Fachagentur Windenergie an Land (FA Wind) und der Universität Münster, dass es eine Vielzahl von Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Arten beim Ausbau der Windenergie gibt.
https://idw-online.de/de/news639435

Die Herbstspanner der Gattung Epirrita
Die Arten der Gattung Epirrita bereiten schon seit jeher Schwierigkeiten bei der Bestimmung. Noch gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren nur die Arten autumnata und dilutata mit jeweils mehreren Formen bekannt, bevor dann um die Jahrhundertwende die ebenfalls sehr variable christyi als eigene Art von dilutata abgetrennt wurde. Aus dem Zollernalbkreis war gar nichts darüber bekannt - autumnata sollte auf der Schwäbischen Alb möglicherweise gar nicht vorkommen. Doch die Mitarbeiter der AG Schmetterlinge wollten das genauer wissen:
http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/schmetterlinge/epirrita.htm

Bodenmöser Moor-Renaturierung beginnt
Der NABU-Landesverband beginnt in den Bodenmösern im Allgäu damit, die Planungen zur Moor-Renaturierung umzusetzen. Ziel ist es, den wertvollen Lebensraum zu bewahren und das lebenswichtige Wasser im Moor zu halten. Das Naturschutzgebiet „Bodenmöser“ liegt zwischen Argenbühl und Isny im südöstlichen Teil des Landkreises Ravensburg. Großflächige Hoch- und Übergangsmoorstadien sind umgeben von ausgedehnten Niedermoorflächen mit einem kleinräumigen Vegetationsmosaik aus Streu-, Nass- und Feuchtwiesen sowie Wirtschaftsgrünland.
http://nabu-bw.de/natur-und-landschaft/moore/projekt-moore-mit-stern/19620.html

Essbare Liebesgaben beeinflussen Verhalten von Weibchen nach der Paarung
Mit einem Hochzeitsgeschenk an ihre Partnerinnen ändern männliche Grillen möglicherweise die Fortpflanzungsphysiologie der Weibchen und deren Bereitschaft, sich mit anderen Männchen zu paaren. Dies fanden Wissenschaftler der Universität Exeter, England, und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena heraus (PLOS ONE, Oktober 2015).
Link: http://idw-online.de/de/news638956

Gründe für Rückgänge des Braunkehlchens wohl nicht im Winterquartier suchen
Insbesondere unter den Langstreckenziehern finden sich zahlreiche Sorgenkinder des europäischen Vogelschutzes. Um die Gründe für Bestandsrückgänge von Zugvogelarten zu finden, ist es notwendig nicht nur mögliche Beeinträchtigungen in den Brutgebieten, sondern vor allem auch auf dem Zug und im Überwinterungsgebiet zu erforschen. Zum ersten Mal wurde nun in einer Studie britischer und nigerianischer Wissenschaftler die Überlebensrate von Braunkehlchen einer relativ standorttreuen Überwinterungspopulation anhand individueller Markierung untersucht.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2015_10_09_gruumlnde_fuumlr

NABU-Landesverband setzt sich für sozial-ökologischen Wohnungsbau ein
Der NABU begrüßt die Initiative von Finanzminister Nils Schmid, den sozialen Wohnungsbau in Baden-Württemberg stärker zu fördern. NABU-Landesvorsitzender Andre Baumann fordert Land, Städte und Gemeinden auf, dabei konsequent auf Innenentwicklung zu setzen und hohe ökologische Standards einzuhalten. "Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum und sozialen Wohnungsbau im Siedlungsbereich, aber nicht auf der grünen Wiese." >> Mehr

EU verfehlt selbst gesteckte Naturschutzziele
Die EU wird ihr Ziel, den Verlust der biologischen Vielfalt bis 2020 zu stoppen, nicht erreichen können. Das offenbart der Zwischenbericht der EU-Kommission. Der NABU fordert nun eine zügigere Umsetzung der Richtlinien und einen Kurswechsel in der Agrarpolitik. >> Mehr

SWR-Film zur Moor-Renaturierung des NABU
Eines der NABU-Naturschutzziele 2020 ist, dass weitere Moore in Baden-Württemberg renaturiert werden. Nun hat ein Fernsehteam des SWR das Hinterzartener Moor besucht und einen Beitrag für die Sendung "Natürlich" gedreht. Der kurze Film vermittelt einen guten Eindruck, was dort zur Zeit im Rahmen des NABU-Projekts "Moore mit Stern" getan wird, um das Wasser wieder im Moor zu halten. Einen Fernsehbeitrag finden Sie beim http://www.swr.de/

Artenvielfalt stärkt Ökosysteme im Klimawandel
Ökosysteme, die eine große Artenvielfalt aufweisen, sind dadurch besser gegen Dürre und andere extreme Wetterereignisse gewappnet. Sie zeigen gegenüber derartigen Störungen eine höhere Widerstandsfähigkeit. Denn das Wachstum von Pflanzen wird durch extreme Wetterereignisse umso weniger beeinträchtigt, je artenreicher die Gemeinschaften sind, in denen die Pflanzen leben. Zu diesem Ergebnis kommen internationale Forschungsgruppen, die in einem weltweiten Verbund die Daten ihrer Experimente zusammen ausgewertet haben und ihre Forschungsergebnisse jetzt im Wissenschaftsmagazin 'Nature' vorstellen. Link: http://idw-online.de/de/news639516

Bienengifte endgültig verbieten
Reinhard Behrend von Retten den Regenwald e.V. schreibt: "Die Chemieindustrie führt einen Giftkrieg gegen die Natur. Die Stoffgruppe der Neonikotinoide sind die gefährlichsten Pestizide, die der Mensch je geschaffen hat. Mit den Nervengiften werden in der Landwirtschaft nicht nur sogenannte Schädlinge, sondern auch unzählige nützliche Insekten vernichtet. Besonders betroffen sind Bienen und Hummeln.
Bitte fordern Sie Politik und Justiz in Europa auf, die Neonikotinoide und andere Nervengifte in der Landwirtschaft endgültig zu verbieten: >> Petition

Flüchtlinge helfen NABU beim Mosten
Eine tolle Gelegenheit: Durch ihren Einsatz bei der Obsternte und dem anschließenden Mosten bekam am Samstag ein gutes Dutzend Flüchtlinge Einblicke in eine alte schwäbische Tradition. Die Mitglieder vom NABU Hechingen nahmen die jungen Männer mit zur Ernte an der Breite in der Nähe der Tennisanlagen. Den ganzen Samstag über wurde im Klostergarten bei St. Luzen geerntet. Lesen Sie hier weiter: http://www.schwarzwaelder-bote.de/

Week of links 2015, der BUND hat mitgemacht!
Der BUND RV Neckar-Alb bot den Workshop "Entdecke das bunte Grün in deiner Stadt" an. Kern der Veranstaltung war eine Exkursion ins Französische Viertel, wo wir den TeilnehmerInnen anhand von öffentlichen Grünflächen das Thema "Stadtnaturschutz" näherbrachten. Hier geht's zum detaillierten Bericht: http://www.bund-neckar-alb.de/themenprojekte/week-of-links-2015/

Bericht: NABU-Exkursion zum Klingnauer Stausee
Bei sonnigem Spätsommerwetter machten wir uns am 27. September 2015 auf den Weg an den Hochrhein zum Klingnauer Stausee. Wir, das waren sieben NABU Mitglieder aus Haigerloch, Hechingen und Balingen. Kurz nach 10 Uhr starteten wir mit zwei Fahrzeugen am Schafstall in Haigerloch-Stetten. Um etwa 11.40 Uhr erreichten wir schließlich das Exkursionsgebiet, den Klingnauer Stausee im Schweizer Kanton Aargau.
Weiter geht’s hier: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/meldungen/20151003.htm

Naturschutzverbände: Neue Stellungnahmen
Im Rahmen der Anhörung im Verfahren haben die Natur- und Umweltschutzverbände zwei weitere Stellungnahmen abgegeben: Zum Zielabweichungsverfahren für die geplanten "Vesperhütten" an den Premium-Wanderwegen und zum geplanten Interkommunalen Gewerbegebiet in Winterlingen. http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/Meinung/meinung.htm

10-jähriges TrÜP-Guide-Jubiläum
Am Sonntag, 18. Oktober wird in Münsingen gefeiert: Seit zehn Jahren kann sich die Natur auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz im Herzen des Biosphärengebiets frei entfalten. Und ebenso lange sind die TrÜP-Guides dort im Einsatz: Mit diesen Gebietskennerinnen und -kennern, die in Kooperation mit dem NABU und dem Bundesforst im Jahre 2005 ausgebildet wurden, können Naturinteressierte auch die normalerweise für die Öffentlichkeit gesperrten Bereiche entdecken. Wer das am 18. Oktober bei einer der Jubiläums-Wanderungen tut, ist in guter Gesellschaft: Dann nimmt auch die aus dem SWR-Fernsehen bekannte Schauspielerin Ursula Cantieni die Gelegenheit war, diese Natur-Oase kennenzulernen. Mehr beim http://nabu-bw.de/

Naturschutzrechtliches Kompensationsverzeichnis
Die Unteren Naturschutzbehörden sind seit 2011 verpflichtet, naturschutzrechtliche Kompensations­maßnahmen öffentlich einsehbar in einem Verzeichnis zu dokumentieren. Im Frühjahr 2015 wurden die Kompensationsverzeichnisse der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg vom LNV ausgewertet. Grundlage bilden dabei die öffentlich einsehbaren Kompensationsverzeichnisse der einzelnen Land- und Stadtkreise der LUBW . In allen Kreisen sind im Ergebnis nachvollziehbare Angaben zur Kurzbeschreibung vorhanden. Die jeweilige Gesamtzahl an dokumentierten Maßnahmen variiert je nach Kreis allerdings sehr stark. Das gilt auch für Angaben zu Maßgaben der fristgerechten Umsetzung. Der LNV unterbreitet Verbesserungsvorschläge.
Mehr unter http://lnv-bw.de/abschlussbericht-der-kompensationsverzeichnisse/

Kolkraben: Keine Kooperation mit Schummlern
Kolkraben sind durchaus in der Lage, mit anderen Raben zu kooperieren – machen die sogar sehr gerne. Allerdings lehnen sie eine Kooperation mit Artgenossen, die sie bereits beim Schummeln erwischen konnten, ab. Dies zeigt eine Studie von Forschern der Universität Wien.
Lesen Sie hier weiter beim http://www.birdnet-cms.de/

Zwei Neonikotinoide schädigen Bienenköniginnen
Seit einigen Jahren kommt es auf der Nordhalbkugel zu massiven Verlusten von Bienenvölkern. Eine mögliche Ursache dafür sind geschwächte Bienenköniginnen. In einer neuen Studie konnte nun aufgezeigt werden, dass zwei Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide den Bienenköniginnen erheblichen Schaden zufügen – und sie dadurch daran hindern können, ihre zentrale Funktion im Bienenvolk wahrzunehmen. Die Insektizide dürfen in der EU und der Schweiz seit 2013 nur noch beschränkt angewendet werden. Link: http://idw-online.de/de/news639294

Pestizid-Einsatz beeinflusst Bestände von Singvögeln in der Agrarlandschaft
Wer mit offenen Augen und Ohren unsere Landschaft durchwandert, dem fällt immer mehr auf, wie wenig natürliches "Leben" auf vielen Flächen der konventionell-intensiven Landwirtschaft zu finden ist. Offensichtlich wird mittlerweile auf unseren Äckern so intensiv gewirtschaftet und auch mit Pestiziden gespritzt, dass einst typische Tier- und Pflanzenarten der Kulturlandschaft hier heute kaum noch überleben können. Wie aktuelle Untersuchungen von Ornithologen in Schleswig-Holstein etwa auf dem Hof Ritzerau / Hzgt. Lauenburg zeigen, kommen aber auf Flächen des ökologischen Landbaus noch erheblich größere Bestände typischer Vogelarten wie Feldlerche oder Wiesenschafstelze vor. Dies legt nahe, dass insbesondere der unterschiedliche Pestizideinsatz, der im Ökolandbau verboten ist, eine entscheidende Rolle beim Erhalt der Artenvielfalt spielt.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2015_10_08_einsatz_von_pestizid

BUND befürwortet Änderung der Kommunalverfassung
Mit dem am 14. Oktober vom Landtag beschlossenen Gesetz zur Änderung der Kommunalverfassung werden die Hürden für Bürgerbegehren und Bürgerentscheide in den Kommunen gesenkt. BUND begrüßt das Mehr an Bürgerbeteiligung und kritisiert die blockierende Haltung der CDU. Lesen Sie weiter beim http://www.bund-bawue.de/

Natur profitiert von mehr Erdkabeln
Der NABU begrüßt den Beschluss des Bundeskabinetts vom 07. Oktober zur Ausweitung der Verlegung von neuen Höchstspannungsleitungen als Erdkabel. Um Proteste von betroffenen Bürgern gegen neue Trassen einzudämmen und somit den Netzausbau zu beschleunigen, wurden weitere Optionen für Erdkabel gefunden. Davon profitiert auch der Naturschutz stark, wenn neue Leitungen nicht als Freileitungen durch wertvolle Landschaften gezogen werden oder Vögel an ihnen kollidieren können. Jedoch gibt es aus NABU-Sicht bei Erdkabeln kein Schwarz-Weiß-Denken, denn sie können am falschen Standort Umweltschäden mit sich bringen, etwa in unzerschnittenen Wäldern oder Gebieten mit hoch anstehendem Grundwasser.
https://www2014.nabu.de/news/2015/10/19639.html

Resolution des NABU-Landesbeirats: Kommunale Umweltbeauftragte stärken!
Der NABU-Landesbeirat hat in seiner Sitzung vom 26. September einstimmig eine Resolution zur Förderung des kommunalen Natur- und Umweltschutzes verabschiedet. Der NABU fordert die 1.101 Städte und Gemeinden des Landes auf, den Natur- und Umweltschutz vor Ort durch kommunale Umweltbeauftragte zu stärken. "Umweltbeauftragte sind oftmals die Motoren des kommunalen Natur- und Umweltschutzes. Naturschutz braucht das Engagement des Landes und das Engagement aller Gemeinden und Städte. Naturschutz spielt sich nicht nur in Stuttgart ab, sondern in jeder einzelnen Gemeinde, von Aalen bis Zaberfeld", sagte der NABU-Landesvorsitzende Andre Baumann. "Jede Gemeinde, jede Stadt in Baden-Württemberg braucht eine Umweltbeauftragte oder einen Umweltbeauftragten."
Mehr unter http://nabu-bw.de/umwelt-und-leben/politik-und-naturschutz/19550.html

Es tut sich was beim geplanten Zentrumsneubau des NABU am Bodensee
Vom ersten Entwurf für ein großes neues Besucherzentrum unter dem Arbeitstitel "NABU-Entdeckerland" hat der NABU wegen abzusehenden großen Kostensteigerungen noch vor der Umsetzungsphase Abstand genommen. Derzeit planen wir daher ein NABU-Naturschutzzentrum, das auf die zentralen Aufgaben zugeschnitten ist. Seit Juni 2015 unterstützt der erfahrene Architekt Urban Heydler als angestellter Projektmanager den NABU beim Neubau des NABU-Bodenseezentrums. Weitere Infos und ein Interview mit Urban Heydler gibt’s auf der Homepage des Landesverbandes.
https://nabu-bw.de/wir-ueber-uns/organisation/bodenseezentrum/index.html

Riesengebirge: Deutlicher Einfluss der Klimaerwärmung auf montane Arten
Klimaveränderungen haben eine gravierende Auswirkung auf die Biodiversität weltweit und gerade höhere Lagen sind davon besonders bedroht. Auch wenn Modellierungen bereits künftige Arealveränderungen sowie ein erhöhtes Aussterberisiko von Arten höherer Lagen vorhersagen, sind Studien zu bereits heute erkennbaren Auswirkungen der Klimaerwärmung rar.
Im tschechischen Riesengebirge wurden nun die langfristigen Populationstrends montaner Arten von 1984 bis 2011 ausgewertet, wo es in diesem Zeitraum zu einer deutlichen Erwärmung kam. Es zeigte sich, dass unter den in höheren Lagen verbreiteten Vogelarten deutlich mehr Arten einen negativen Bestandstrend aufwiesen als unter denen in niedrigerer Höhe. Für einige Arten konnte zudem eine Verschiebung des Areals in höhere Lagen festgestellt werden. Unter den im Bestand zurückgehenden Arten fanden sich auffallend viele Langstreckenzieher, während Kurzstreckenzieher und Standvögel allgemein positivere Trends aufwiesen.
http://www.dda-web.de/#2015_10_13_riesengebirge:_deutl

Fraunhofer-Studie: Recycling gewinnt immer
Der internationale Rohstoffbedarf steigt stetig, parallel sinkt die Menge der verfügbaren Primärressourcen. Es ist daher umso wichtiger, die Rohstoffe, die bereits im Umlauf sind, effizient zu nutzen. Klima und Umwelt durch nachhaltiges Wirtschaften mit Ressourcen zu schonen, ist eine globale Herausforderung. Fraunhofer UMSICHT zeigt in einer aktuellen Studie auf, welchen Beitrag die ALBA Group dazu leistet. Der Recycling- und Umweltdienstleister schonte 2014 durch die Kreislaufführung von rund 6 Millionen Tonnen Wertstoffen über 48,3 Millionen Tonnen Primärressourcen. Link: http://idw-online.de/de/news638993

Nasenaffen in letzter Minute den Wald retten!
Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "In Malaysia vernichtet die Firma BLD 14.000 Hektar Torfwald, um Palmöl zu produzieren. "Die Auswirkungen auf die Umwelt von Sarawak sind verheerend", warnt Upreshpal Singh von der Organisation "Friends of the Orangutans". Der Lebensraum von Nasenaffen, Fledermäusen und Vögeln ist bedroht.
Die Umweltschützer fordern von Sarawaks Chief Minister Tan Sri Adenan, die Rodungsarbeiten von BLD sofort zu stoppen. Bitte unterstützen Sie diese Forderung, um den Torfwald Sarawaks zu erhalten." Zur Petition geht's hier weiter: https://www.regenwald.org/aktion/1019/

Monsantos Wunschtraum beenden
Dalia Hashad von Avaaz teilt mit: "Während der Kampf gegen TTIP in vollem Gange ist, haben zwölf Länder gerade einen weiteren geheimen Deal vereinbart, der Unternehmen eine Machtposition über 40 Prozent unserer Weltwirtschaft gibt. Doch nur wenn jedes Land es ratifiziert, kann es zum Gesetz werden. Unter den Republikanern und den Demokraten im US-Kongress bildet sich eine immer größere Front dagegen. Geben wir ihnen also genug Rückenwind, um den Deal zu versenken. Unterzeichnen und verbreiten Sie die Aktion."
https://secure.avaaz.org/de/tpp_2015_loc/?bkzlAbb&v=66210

Wie Konzerne den Protest in harmlose Bahnen lenken
Längst geht es den mächtigen Industriekonzernen nicht mehr nur darum, hinter verschlossenen Türen die politische Landschaft zu pflegen und in der Öffentlichkeit ihre Gegner als wirklichkeitsferne Spinner zu denunzieren. Heute geht es darum, sich selbst als treibende Kraft des Protestimpulses zu verkleiden. "Greenwashing" ist eine wichtige Strategie dabei – so etwa, wenn der schmutzigste deutsche Energiekonzern, RWE, sich mit seiner "VoRWEggehen"-Kampagne als Avantgarde der Energiewende stilisiert. Eine andere wichtige Taktik besteht darin, sich an bestehende Protestbewegungen, Bürgerinitiativen usw. anzuhängen und sie mit finanzieller Unterstützung für die eigenen Konzerninteressen einzuspannen – oder gar direkt "Bürgerinitiativen" ins Leben zu rufen, die den Anschein der Unabhängigkeit und die damit verknüpfte Glaubwürdigkeit besitzen. Lesen Sie weiter unter http://www.sfv.de/artikel/greenwashing_und_astroturfing_.htm

Skilift und geplanter Bikepark Burladingen - "Lehrstück" in Sachen Salamitaktik
Nachdem die gesamten Vorgänge um die Wiedereröffnung des Burladinger Skilifts und die Errichtung einer Mountainbike-Strecke bzw. eines Bikeparks, ggf. sogar einer Motocross-Anlage den Charakter eines Lehrstücks zum Thema "Wie ich die Öffentlichkeit und die Behörden an der Nase herumführe" haben, haben wir uns entschlossen, hier eine kleine Dokumentation zu erstellen. Erfahrungsgemäß bleiben uns einige Dinge verborgen, so dass diese Zusammenstellung niemals vollständig sein kann. Doch wenigstens ist damit all das grob nachvollziehbar.
Lesen Sie hier weiter: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/meldungen/2015093001.htm

Aggressiver Amphibienkeim bedroht einheimische Feuersalamander
Amphibien gehören weltweit zur am stärksten bedrohten und am schnellsten schwindenden Wirbeltiergruppe. Neben der Zerstörung ihrer Lebensräume durch den Menschen, ist vor allem eine weltweit auftretende Pilzerkrankung für den dramatischen Rückgang einzelner Arten verantwortlich. Ein internationales Forschungsteam um die Evolutionsbiologen Sebastian Steinfartz und Miguel Vences von der Technischen Universität Braunschweig hat nun erstmals die Amphibien-Chytridpilze Batrachochytrium dendrobatidis (Bd) und Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) in Deutschland nachgewiesen. Link: http://idw-online.de/de/news638871

Zweite Chance: Zugvögel können Navigieren nachträglich lernen
In ihren ersten Lebensmonaten lernen Zugvögel das Navigieren. Dafür prägen sie sich unter anderem die Sternenbilder ein. Doch was ist mit Jungvögeln, die den Himmel gar nicht sehen können, weil sie beispielsweise wegen einer Verletzung in einem geschlossenen Raum gepflegt werden? Haben Sie die Chance verpasst? Bisher ist die Wissenschaft davon ausgegangen. Ein Oldenburger Forscherteam um die Doktoranden Bianca Alert und Andreas Michalik unter Leitung des Biologen Prof. Dr. Henrik Mouritsen hat nun in einer Studie mit Rotkehlchen herausgefunden, dass dies nicht immer der Fall ist. Die Ergebnisse sind online in den "Scientific Reports" der "Nature" Verlagsgruppe veröffentlicht worden. Link: http://idw-online.de/de/news638351

Besenderte Steppenweihe überwindet den Großteil der Sahara
Die Route des im Juni 2015 in Finnland besenderten Steppenweihen-Weibchens "Potku" Zuletzt berichteten wir am 24.09. von der erfolgreichen Überquerung des Mittelmeeres. Damit wurde bereits die Frage beantwortet, ob der Vogel den Winter in Südwesteuropa oder in Afrika verbringen würde. Doch wohin ihn seine Reise genau führen wird, ist noch vollkommen offen.
"Potku" hat in den letzten zwei Wochen ihren südwestlichen Kurs beibehalten. In nur vier Tagen wurde Marokko in seiner längsten Ausdehnung auf rund 1200 Kilometern durchquert. Während die Pyrenäen westlich und unter Vermeidung größerer Gipfel umflogen wurden, verhielt sich das Weibchen im Atlasgebirge ganz anders: Nur wenige Kilometer vom höchsten Gipfel Marokkos entfernt, zog die Weihe in mehr als 3600 Metern Höhe über den Gebirgszug hinweg.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2015_10_06_besenderte_steppenwe

Mönchsgrasmücken: Winterfütterung beeinflusst evolutionäre Prozesse
Seit den 1950er Jahren wird beobachtet, dass in Süddeutschland und Österreich brütende Mönchsgrasmücken zum Überwintern in nordwestlicher Richtung bis nach Großbritannien ziehen, anstatt den traditionellen Weg südwestwärts bis nach Südspanien einzuschlagen. Es konnte festgestellt werden, dass diese neue Zugstrategie genetisch veranlagt ist und durch Isolierung und bessere Fitness dieser Vögel in den Brutgebieten aufrechterhalten wird. Über die letzten 60 Jahre kam es so zu einem starken Anstieg der in Großbritannien überwinternden Mönchsgrasmücken, sodass die Art dort heute ein regelmäßiger Gast an winterlichen Futterhäuschen ist.
Weitere Infos unter http://www.dda-web.de/#2015_09_25_moumlnchsgrasmuum

Avian Hybrids: Neue Internetseite zu Vogelhybriden
Hybridisierung ist bei Tieren und Pflanzen weit verbreitet und kann eine entscheidende Rolle bei Artbildungsprozessen spielen. Gerade bei Vögeln kommen Hybridisierungen häufig vor. 1992 wurde in der naturwissenschaftlichen Fachzeitschrift Science publiziert, dass etwa 9% aller Vogelarten mit mindestens einer anderen Art hybridisieren. In einer aktuellen Studie wurde diese Berechnung anhand der Liste der Vögel der Welt des International Ornithological Committee (IOC) sowie der Serge-Dumont-Hybrid-Datenbank aktualisiert. Dabei wurde zwischen in der Natur nachgewiesenen sowie lediglich in Gefangenschaft beobachteten Hybridisierungen unterschieden.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2015_09_28_avian_hybrids:_neue_

Neuer Kurs "Schutzgebietsbetreuer": Anmeldungen sind schon möglich
Im Frühjahr 2016 wird zum zweiten Mal vom NABU-Landesverband eine Ausbildung für Schutzgebietsbetreuer/innen angeboten. Dabei werden die Teilnehmer/innen beispielsweise in Arten- und Biotopschutz, Umgang mit Gebietsbesuchern und rechtlichen Rahmenbedingungen geschult. Gefördert durch die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg und mit Unterstützung des NABU-Bundesverbandes sollen auch kommendes Jahr 25 Schutzgebietsbetreuer in einem 70stündigen Lehrgang geschult werden. Die Ausbildung eignet sich für Ehrenamtliche, die sich weiterbilden und aktiv beim Schutz von wertvollen Flächen engagieren möchten. Spezielle Vorkenntnisse werden nicht verlangt; Interesse an Tiere und Pflanzen und ein offenes, freundliches Wesen sind gute Voraussetzungen für die Tätigkeit als Schutzgebietsbetreuer. Weitere Infos unter http://www.nabu-bw.de/Gebietsbetreuung

Film vom diesjährigen Zeltlager "Aufstand"
Vom diesjährigen "Aufstand" der NAJU, einem Zeltlager auf der Alb, gibt’s ein sehenswertes Filmchen. So können sich alle, die nicht selbst dabei waren, einen Eindruck verschaffen, was denn da so alles gemacht wird und wem man evtl. die Teilnahme im kommenden Jahr vorschlagen könnte.
http://www.naju-bw.de/news/der_aufstand_2015_war_super_toll.php

Windenergie: Bewertung von Maßnahmen zur Minderung des Kollisionsrisikos
Windenergie leistet einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz, doch die Anlagen haben auch negative Auswirkungen auf Fledermäuse und Vögel. Eine effektive Reduzierung der Gefährdung durch Windenergieanlagen ist daher notwendig. Im Rahmen einer Literaturstudie des Norwegischen Instituts für Naturforschung (NINA) wurden nun Ergebnisse bisheriger Untersuchungen zur Minimierung von Schlagopfern an Windenergieanlagen zusammengetragen und in der Fachzeitschrift Renewable and Sustainable Energy Reviews veröffentlicht.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2015_10_06_neue_studie_zur_bewe

Nestlé soll ganz auf Palmöl verzichten
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Jede Minute wird eine Fläche von 35 Fußballfeldern tropischer Regenwälder zerstört, und einer der größten Verursacher ist die Palmölindustrie. Nestlé behauptet zwar, nur nachhaltiges Palmöl zu verwenden, doch die Zertifizierung ist ein Etikettenschwindel. Nestlé ist mitschuldig an der Vernichtung von Regenwald. Fordern Sie den Konzern auf, vollständig auf Palmöl zu verzichten."
Zur Petition geht's hier: https://www.regenwald.org/aktion/557/nestle-soll-ganz-auf-palmoel-verzichten?mtu=110791605&t=1246

Fünf UM-Exkursionen "Naturschutz und Erneuerbare"
Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg führt Exkursionen für die lokal arbeitenden Naturschützer in allen Regionen Baden- Württembergs durch. Dabei werden beispielhafte und auch strittige Projekte der Wind- und Wasserkraft sowie der Biomasse besucht und offen darüber diskutiert, wie der Ausbau der erneuerbaren Energien voran gebracht werden kann, ohne dabei den Naturschutz aus den Augen zu verlieren. Die weiteren Termine sind:
02. Oktober Heilbronn-Franken; 09. Oktober Südlicher Oberrhein; 16. Oktober Nordschwarzwald; 30. Oktober Bodensee-Oberschwaben Zu den kostenlosen Exkursionen des UM sind Sie herzlich eingeladen!       ▶▶ Programme und Anmeldung

Kein Widerspruch: Hochwasserschutz und Ökologie
Angesichts der Einweihung der IRP-Rheingärten bei Neuenburg am 15.9.2015 betont der NABU-Landesvorsitzende Andre Baumann: "Hochwasserschutz und Ökologie müssen heute kein Widerspruch mehr sein. Das sind vielmehr die beiden Seiten derselben Medaille. In den Rheinauen können und müssen Hochwasserschutz und Naturschutz zusammen voran gebracht werden. Davon profitieren Mensch und Natur."
https://nabu-bw.de/natur-und-landschaft/gewaesser/hochwasserschutz/19507.html

"Kampfansage an den Klimaschutz"
Am 22. September wurde Block 9 des Großkraftwerks Mannheim (GKM) offiziell eröffnet. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg e. V., bewertet den Betrieb des Kohlekraftwerkes als energiewirtschaftliche Fehlentscheidung und als einen klimapolitischen Irrweg. Statt den Neubau von Kohlekraftwerken zu feiern, fordert der BUND von der Landesregierung einen Plan zum Ausstieg aus der Kohlekraft, ohne den die selbst formulierten Klimaschutzziele nicht zu erreichen sind.
Weitere Infos beim http://www.bund-bawue.de/

Ein Blick auf die letzten echten Wildpferde nach 100 Jahren Gefangenschaft
Zum ersten Mal hat ein internationales Forscherteam das komplette Erbgut von elf Przewalski-Pferden sequenziert, einschließlich aller Abstammungslinien. Fünf Pferdeproben stammten von mehr als 100 Jahre alte Museumsexemplaren. Die Genome wurden mit dem Erbgut von 28 Hauspferden verglichen, um ein detailliertes Bild der Vergangenheit und Gegenwart der bedrohten Tiere zu erhalten. Die aktuelle Studie wurde jetzt im (Cell Press-)Fachmagazin "Current Biology" veröffentlicht.
Link: http://idw-online.de/de/news638272

Fast zweihundert Großtrappen in Deutschland
197 Großtrappen leben derzeit wieder in Deutschland. Seit 1997 sind damit die Bestände um fast 400 Prozent gestiegen. Der schwerste flugfähige Vogel der Welt - Hähne können bis zu 20 Kilogramm wiegen - kommt in Deutschland nur noch in drei kleinen Arealen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt vor. Mehr Infos beim http://www.birdnet-cms.de/

Die südlichen Birkhühner stehen vor dem Aussterben
Nur noch ein Viertel der Populationsstärke von 2002 ist im vorigen Jahr von der südlichen Population der Birkhühner in den Karparten im Grenzgebiet von Polen und der Slowakei übrig geblieben. Nach der Aufgabe der holländischen (West-) Population im vorigen Jahr ist dies eine weitere schlechte Nachricht über das schöne Raufußhuhn.
Lesen Sie hier weiter: http://www.birdnet-cms.de/

Mäusegift: Flächendeckende Anwendung gefährlich
Der NABU kritisiert die aktuelle Sondergenehmigung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, die Landwirte befristet berechtigt, insgesamt 700 Tonnen des Mittels "Ratron-Feldmausköder" flächenhaft und offen auszubringen. Mit dem Ausbringen sollen landwirtschaftliche Verluste durch Mäusefraß eingedämmt werden.
Bei der Methode der offenen Ausbringung besteht die Gefahr, dass die Köder mit dem Gift Chlorphacinon auch von anderen Tieren aufgenommen werden. Dies ist angesichts des herbstlichen Vogelzugs bei Großvögeln wie Kranichen, Gänsen oder Schwarzmilanen besonders risikoreich. Indirekt kann es über die Nahrungskette zu tödlichen "Zwangsbehandlungen" kommen.
Lesen Sie hier weiter: https://www.nabu.de/news/2015/09/19474.html

Wer die Natur schädigt, muss ihr dafür etwas zurückgeben
Greift ein Vorhabenträger in die Natur ein, so muss er für deren Schädigung Ausgleich schaffen oder einen gleichwertigen Ersatz vornehmen. Gelegentlich wird das wichtige Instrument des Naturschutzes mit falschen Zahlen und Behauptungen angegriffen. Der NABU informiert - lesen Sie hier weiter: https://nabu-schleswig-holstein.de/

Ist das Wattenmeer das schwächste Glied des Ostatlantischen Zugwegs?
Auf dem Ostatlantischen Zugweg, einer Vogelzuglinie von der Arktis über Europa bis an die Küsten Südafrikas, hat sich das Wattenmeer als eines der schwächsten Glieder herausgestellt. Erfassungen haben ergeben, dass die besonders auf das Wattenmeer angewiesenen Arten zu den Vogelarten zählen, für die Schutzmaßnahmen bislang die geringste Wirkung zeigen. Gerade die im Wattenmeer brütenden Arten sind besonders gefährdet, auch wenn die Bestände einiger Fischfresser in den letzten Jahren wieder positive Trends zeigen.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2015_09_28_neuer_statusbericht

Ist das Umweltrecht gerecht? Theorie und Praxis
Die Rechtsphilosophie kennt viele Theorien und Konzepte zur Umweltgerechtigkeit, doch finden sie auch Niederschlag in der konkreten Rechtspraxis? Sind Umweltvölker-, Europa- und Verfassungsrecht (höherrangiges Recht) und das nationale Recht der Luftreinhaltung (einfaches Recht) so ausgestaltet, dass Umweltgüter und Umweltlasten gerecht verteilt werden? Diesen Fragen gingen das Öko-Institut und die TU Dresden in einer Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes nach. Link: http://idw-online.de/de/news637723

Indonesien: "Sie verbrennen die Zukunft unserer Kinder!"
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Ihre Stimme gegen Umweltverbrecher hilft! In Indonesien hat der Oberste Gerichtshof in letzter Instanz das Urteil gegen die Palmölfirma PT. Kallista Alam bestätigt. Wegen illegaler Brandrodung in der Provinz Aceh auf Sumatra muss sie 9,4 Millionen US-Dollar Strafe zahlen sowie 21 Millionen Dollar für die Wiederaufforstung. Mit 50.000 Unterschriften und Spendengeldern hatte sich Rettet den Regenwald an Aktionen gegen PT. Kallista beteiligt.
Jetzt bitten wir erneut um Ihre Unterschrift gegen Feuer legende Palmölkonzerne. Fast unbeachtet von der Weltpresse ereignet sich in Indonesien eine nationale Katastrophe: Auf Borneo und Sumatra brennen die Wälder. Tausende Hektar sind bereits den Flammen zum Opfer gefallen – auch Menschen und unzählige Tiere. Bitte unterstützen Sie Indonesiens Umweltschützer mit Ihrer Unterschrift."
Lesen Sie weiter bei https://www.regenwald.org/

Belgisches Atomkraftwerk stoppen
Wie der WDR berichtet, kam es in den vergangenen Wochen zu mehr als fünf vermeidbaren Zwischenfällen in einem belgischen Atomkraftwerk in der Nähe von Aachen. Trotz dieser Mängel ist das Atomkraftwerk Tihange immer noch in Betrieb, obwohl auch der Betreiber des Atomkraftwerks Sicherheitsmängel einräumt. Eine über change.org eingerichtete Petition richtet sich an die belgische Atomaufsichtsbehörde FANC damit die Rissereaktoren Tihange und Doel für immer geschlossen bleiben. Unterzeichnen Sie? Weitere Infos bei change.org.

Umfrage des BUND zum Glyphosat-Einsatz auf öffentlichen Flächen
Barbara Lupp vom BUND-Regionalverband teilt mit: "Die Umfrage des BUND RV Neckar-Alb zum Glyphosat-Einsatz auf öffentlichen Flächen läuft noch. Die meisten Kommunen, die uns geantwortet haben, verzichten auf den Einsatz dieses umstrittenen Totalherbizids und versuchen durch geschickte Pflanzung und mechanische Beikrautbekämpfung ihre Grünflächen in Ordnung zu halten - wo sie bzw. die Bevölkerung es für notwendig halten.
Zahlreiche Tipps zur umweltverträglichen Pflege bietet eine BUND-Publikation.

Downhillstrecke in Burladingen vorerst auf Eis
Das Landratsamt Zollernalbkreis hat den Antrag auf naturschutzrechtliche Genehmigung der Downhillstrecke beim Burladinger Skilift abgelehnt. Damit ist es der Argumentation der Naturschutzverbände gefolgt, wonach alle geplanten Eingriffe in den Naturhaushalt vor deren Genehmigung in einem Bebauungsplanverfahren gesammelt dargestellt werden müssten.
So stand es im Schwarzwälder Boten.

Kommunen setzen baurechtliche Ausgleichsmaßnahmen nur unzureichend um
Neue Bebauungspläne greifen in den Naturhaushalt ein, führen zu Lebensraumverlusten und Flächenversiegelung. Deshalb besteht eine gesetzliche Ausgleichspflicht: Mit geeigneten Maßnahmen müssen die Kommunen diese Eingriffe ausgleichen. Immer wieder beanstanden Naturschützer, dass festgesetzte Kompensationsmaßnahmen nicht oder nur unzureichend umgesetzt werden. Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) hat nun das Ergebnis einer Umfrage bei seinen regionalen Gruppen, den LNV-Arbeitskreisen in einer Pressemitteilung veröffentlicht. In der Südwest Presse ist ein lesenswerter Artikel dazu erschienen.

Dr. Jörg Schmidt wird neuer Regierungspräsident
Der LNV teilt mit: "Neuer Regierungspräsident im Regierungspräsidium Tübingen ist Dr. Jörg Schmidt, bisher MD im Kultusministerium und früher OB in Radolfzell – ein vielversprechender Nachfolger des leider verstorbenen Regierungspräsidenten Hermann Strampfer."
Weitere Infos in einer Mitteilung des Staatsministeriums.

Greifvögel in West- und Zentralafrika von illegalem Handel bedroht
Nachdem vor einiger Zeit bereits über katastrophale Bestandseinbrüche bei den Geiern Afrikas berichtet wurde (siehe Nachricht vom 18.06.2015), offenbart nun eine im Wissenschaftsjournal Oryx veröffentlichte Studie, dass ein bedeutender Teil der auf afrikanischen Märkten für die traditionelle Medizin oder als Wildfleisch angebotenen Greifvögel gefährdete oder sogar stark gefährdete Arten betrifft. Insgesamt entfielen 27 % der mehr als 2.500 im Zeitraum 1990-2013 auf 67 Märkten in 12 west- und zentralafrikanischen Ländern untersuchten Greifvogelkadaver auf solche Arten. Als Hotspots dieses vorwiegend illegalen Handels konnten Nigeria und Benin ermittelt werden.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2015_08_18_greifvoumlgel_in_w

Windkraft geht doch!
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V. freut sich, dass nach den vom Umweltministerium vorgelegten Zahlen auch im Ländle der Ausbau der Windkraft in die Gänge kommt. Der Naturschutzdachverband geht davon aus, dass die hohen Umwelt- und Planungsstandards bei Planung und Bau eingehalten werden. Der positive Trend widerlegt die Skeptiker: Milan, Auerhuhn, Fledermäuse und das Landschaftsbild verhindern bei sorgfältiger Planung nicht den Ausbau der Windkraft.
Lesen Sie hier weiter: http://lnv-bw.de/windkraft-geht-doch/

Warum (noch) FSC-Zertifizierung?
In der Reihe "Lotta will's wissen" fragt Lotta 5 Waldbesitzer, warum sie ihren Wald noch nach dem FSC-Standard zertifiziert haben oder warum sie die Zertifizierung in den letzten Jahren aufgegeben haben. Auf YouTube ist der 28 Minuten lange Film zu sehen.

Glyphosat muss vom Tisch!
Gerald Neubauer von Campact schreibt: "Ein erster Erfolg: Die EU-Kommission hat die Entscheidung über die Neuzulassung von Glyphosat um ein halbes Jahr verschieben müssen. Diese Chance nutzen wir! Helfen Sie mit, dass sich 300.000 Menschen hinter unseren Appell gegen das Monsanto-Gift stellen." Mehr Infos bei www.campact.de.

500 Jahre alter Wald für ein 4-tägiges Event abgeholzt
Dalia Hashad von Avaaz schreibt: "Ein 500 Jahre alter Wald soll für eine olympische Skianlage abgeholzt werden, die nur vier Tage benutzt wird! Dabei hat das Internationale Olympische Komitee die Spiele zu den "Green Olympics" erklärt. Erinnern wir jetzt daran, damit dieser uralte Wald gerettet wird. Unterzeichnen und verbreiten Sie die Aktion über Facebook und Twitter, per E-Mail … überall". Nähere Infos bei https://avaaz.org/

Nervenzellen von Heuschrecken filtern arteigene Gesänge heraus
Die Schwierigkeit, in lautem Stimmengewirr einem einzelnen Gespräch zu folgen, ist als Cocktail-Party-Problem bekannt. Viele Tiere stehen vor einer ähnlichen Situation. So müssen zum Beispiel Heuschrecken im tropischen Regenwald im Lärm anderer Arten die Gesänge ihrer eigenen Männchen hören. Wie das Nervensystem dieser Insekten das möglich macht, haben Zoologen der Karl-Franzens-Universität Graz an der Laubheuschrecke Mecopoda elongata untersucht und dabei erstmals einen neuronalen Mechanismus entdeckt, durch den die Insekten den arteigenen Gesang aus allen anderen Lauten herausfiltern. Die Arbeit wurde kürzlich in der angesehenen Fachzeitschrift "The Journal of Neuroscience" publiziert.
Link: http://idw-online.de/de/news635939

Nachtfalter: Vielfalt sorgt für Stabilität unter den Tieren in freier Wildbahn
Warum die Populationsgrößen von Pflanzen- und Tierarten mehr oder weniger stark schwanken, ist eine Frage, die die Ökologie schon lange bewegt. Forscher der Linnaeus University in Schweden und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) haben nun ein wichtiges Detail zur Beantwortung dieser Frage gefunden. Dazu untersuchten sie über einen Zeitraum von elf Jahren nachtaktive Falter und fanden heraus, dass individuelle Unterschiede der Tiere eine positive und stabilisierende Wirkung auf die Population haben. So verfügen Nachfalterarten mit unterschiedlicher Farbzeichnung in der Regel über größere Populationen, die zudem von Jahr zu Jahr weniger schwanken.
Link: http://idw-online.de/de/news635983

Wildpflanzen erhöhen Ertrag in benachbartem Acker
Landwirte säen einheimische Wildpflanzen in Felder, um die Biodiversität in Kulturlandschaften zu fördern. Dass auch die benachbarten Kulturen und die Landwirte somit wirtschaftlich davon profitieren, zeigt eine aktuelle Studie des Schweizer Agrarökologen Matthias Tschumi. Demnach vermindert die angesäte Blumenmischung den Schädlingsbefall im benachbarten Acker und steigert den Ertrag um bis zu 10%. Am 2. September 2015 stellt er erstmals seine Ergebnisse auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Göttingen vor.
Link: http://idw-online.de/de/news636618

Mopsfledermaus sendet leise Echoortungslaute in zwei Richtungen aus
Die Mopsfledermaus stößt zwei verschiedene und sehr leise Echoortungssignale aus, um von hörenden Insekten unentdeckt nach Beute suchen und gleichzeitig sicher durch ihre Umgebung steuern zu können. Forscher vom Institut für Neurobiologie und Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) der Universität Tübingen entdeckten, dass die Mopsfledermaus das eine Signal durch die Nase nach oben aussendet, das andere durch den Mund nach unten.
Link: http://idw-online.de/de/news637239

Erster Online-Atlas der Amphibien und Reptilien für Deutschland
Rund 600.000 Einzeldatensätze für 33 heimische sowie 14 eingeschleppte Amphibien- und Reptilienarten, die einen bundesweiten Überblick über deren Verbreitung vermitteln. Das ist das Ergebnis eines Projektes, das die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz durchgeführt hat. Daraus entstanden ist der erste Online-Atlas der Amphibien und Reptilien, der ab sofort auf der Website http://www.feldherpetologie.de/atlas abrufbar ist.

Zucker für die EU verwüstet unser Land
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt:" Konzerne aus Kambodscha verkaufen für Millionen Euro Zucker nach Europa. Für Plantagen haben 12.000 Menschen ihr Zuhause verloren. Wälder werden vernichtet. Bitte verlangen Sie von der EU, keinen Zucker von geraubtem Land zu importieren."
Weitere Infos gibt's bei https://www.regenwald.org/

112 Äcker zur Förderung von gefährdeten Ackerwildkräutern
Zum Schutz von Kornblume, Mohn, Kamille und weiteren stark gefährdeten Ackerwildkräutern wurde 2009 das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderte Projekt „100 Äcker für die Vielfalt“ initiiert. Im Rahmen dieses Vorhabens gelang es den Pflanzenökologen Dr. Stefan Meyer und Prof. Dr. Christoph Leuschner von der Universität Göttingen mit ihren Projektpartnern von der Universität Kassel und dem Deutschen Verband für Landespflege, 112 Ackerflächen mit 480 Hektar Flächenumfang in ganz Deutschland langfristig für den Schutz von Ackerwildkräutern zu sichern. Link: http://idw-online.de/de/news635979

Mehr Wohnungen auf möglichst wenig Fläche durch interkommunale Planung
Eine nachhaltige Flächenpolitik ist für viele Kommunen Ziel und Herausforderung zugleich. Wichtige Voraussetzung sind gut begründete, belastbare Prognosen zu Bevölkerungsentwicklung, Wohnungs- und Flächenbedarf. Für die Kommunen der Erlebnisregion Dresden hat das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) diese Prognosen erstellt. Sie ermöglichen eine am Bedarf orientierte Planung über die Gemeindegrenzen hinweg.
Link: http://idw-online.de/de/news636765

Jung und Alt begeistern sich für Fledermäuse bei der Batnight
Die 19. Internationale Fledermausnacht hat erneut zahlreiche Fledermausfreunde gelockt. Insgesamt wurden in Deutschland rund 200 Veranstaltungen organisiert, um auf die faszinierenden Jäger der Nacht aufmerksam zu machen und Verständnis für ihre bedrohte Lebensweise zu vermitteln. Auch in Haigerloch fand wieder eine Veranstaltung statt - der Schwarzwälder Bote berichtete.

Besenderter Luchs Friedl auf großer Wanderschaft durchs ganze Land
Wie von anderen Wildtieren auch gibt es vom Luchs keine stabile Population mehr in Baden-Württemberg. Vor fünf Monaten war ein zugewanderter Luchs im Mittleren Schwarzwald aufgetaucht. Expertinnen und Experten des Landes hatten das Luchsmännchen mit einem Halsbandsender ausstatten können. Das Tier mit dem wissenschaftlichen Namen B415 hat den Namen Friedl bekommen. Nach längerem Aufenthalt im Schwarzwald hat sich Friedl in den letzten drei Wochen über weite Strecken bewegt, wie die SMS-Nachrichten zeigen, die regelmäßig seinen Aufenthaltsort übermitteln. "Die bisherigen Daten zeigen, dass der Luchs sich vom Mittleren Schwarzwald bis nach Ulm und von dort aus weiter Richtung Stuttgart bewegt hat. Das zeigt uns, wo sich Wildtiere in unserer Landschaft gut bewegen können und wo sie auf Barrieren treffen. Die Daten aus dem Luchsmonitoring leisten einen wertvollen Beitrag, um die Durchlässigkeit der Landschaft für Wildtiere verbessern zu können, beispielsweise durch Grünbrücken über große Straßen. Grünbrücken schützen auch Autofahrer vor gefährlichen Zusammenstößen mit Wildtieren", sagte Naturschutzminister Alexander Bonde am Mittwoch (9. September) in Stuttgart.
Die vollständige Pressemitteilung gibt hier.

Das FÖJ wird 25
Seit 25 Jahren können junge Menschen ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) machen. Auch in vielen Einrichtungen des NABU. Für die meisten FÖJler ist das ein wichtiger und prägender Lebensabschnitt. Dass das Programm sich bewährt hat und noch immer so viel Zuspruch erfährt ist erfreulich. Aufgrund des Jubiläums hat das SWR-Fernsehen in der Landesschau berichtet, und dabei auch im NABU-Vogelschutzzentrum gedreht. Der Beitrag ist noch in der Mediathek abrufbar (ums FÖJ geht es ab Minute 12:25). Hier geht's zur SWR-Mediathek.

Aufgepasst: Rotfußfalken wieder zahlreich unterwegs!
In den letzten beiden Jahren wurden im Herbst ungewöhnlich viele Rotfußfalken in Deutschland beobachtet. Nach dem zahlreichen Auftreten 2013 kam es im Herbst 2014 sogar zu einer der wohl stärksten dokumentierten Invasionen von Rotfußfalken in Deutschland. Mehr als 400 Vögel wurden dabei vor allem im Südosten des Landes beobachtet. Es handelte sich dabei um Randerscheinungen eines gewaltigen Einfluges in das westliche Osteuropa, an dem mehrere Tausend Rotfußfalken beteiligt waren.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2015_08_24_aufgepasst:_rotfusz

Mittelmeer: 25 Millionen illegal getötete Zugvögel pro Jahr
Nach einer neuen Veröffentlichung von BirdLife International werden rund um das Mittelmeer jährlich viele Millionen Zugvögel gefangen oder geschossen. Unter den Staaten mit den höchsten Zahlen getöteter Vögel finden sich nicht nur Länder wie Syrien oder Libyen sondern auch einige europäische Nationen. So liegt Italien in der unrühmlichen Statistik mit rund 5,6 Millionen getöteten Vögeln pro Jahr nur knapp hinter Ägypten. Ebenfalls hohe Zahlen wurden für Griechenland, Frankreich, Kroatien und Albanien ermittelt. Malta rangiert nicht unter den Ländern mit den höchsten Fangzahlen, doch pro km² Fläche werden 343 Vögel getötet. Stellt man die Opferzahlen den Bevölkerungszahlen gegenüber, so liegt Zypern mit 196 pro Einwohner getöteten Vögeln vorne. Mehr unter: http://www.dda-web.de/#2015_08_25_mittelmeer:_25_milli

Gesangslernen im Zeitraffer
Die meisten Singvögel lernen ihren Gesang von ihrem Vater oder anderen Männchen. Wie genau der Lernprozess in einer natürlichen Umgebung abläuft, ist jedoch weitgehend unbekannt. Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen verglichen die Gesänge von Kanarienvögeln, die am Anfang oder am Ende der Brutzeit schlüpfen. Die früh geschlüpften Vögel konnten sich beim Lernen ihres Gesangs an vielen erwachsenen Vorbildern orientieren, die später geschlüpften Kanarien hörten dagegen nur noch wenige oder überhaupt keine Vorbilder. Beide Gruppen sangen bereits im Herbst gleich gut. Offenbar lernen die später geschlüpften Vögel ihren Gesang schneller als die früher geschlüpften Tiere. Link: http://idw-online.de/de/news636458

Schüler spenden 2.020,70 Euro an NABU Haigerloch
Über eine außergewöhnliche Spende darf sich unsere NABU-Gruppe Haigerloch freuen. Im Rahmen eines Schulprojekts hatten Schüler Geld erwirtschaftet, das sie nun zu gleichen Teilen der NABU-Gruppe und einem lokalen Arbeitskreis Asyl zukommen ließen. Mehr im Zeitungsbericht hier: http://www.swp.de/hechingen/

Milch kommt aus dem Supermarkt und Wolle …?
Tierhaltung beeinflusst das Aussehen unserer Kulturlandschaft entscheidend: Ohne die Schafherden auf der Schwäbischen Alb wären die dortigen Magerrasen beispielsweise nicht denkbar. Während früher daher die Verarbeitung der Schafwolle überall gang und gäbe war, kennen wir Wolle heute eher als Produkt in einem Laden. Kinder der NAJU Eutingen im Gäu jedoch können selbst direkt erfahren, wie man frisch geschorener Wolle bearbeiten muss, um sie weiter verarbeiten zu können. Mehr in einem Zeitungsbericht des http://www.schwarzwaelder-bote.de/

Im Zollernalbkreis entdeckt: Enzian-Kapselspanner
Im Grundlagenwerk von EBERT ist unter dem deutschen Namen "Enzian-Kapselspanner" nur die Art Perizoma obsoletata vermerkt. Perizoma juracolaria war lediglich aus Frankreich bekannt. Nachdem diese Art jedoch 2014 für die Schweiz nachgewiesen werden konnte, wurde festgestellt, dass auch die bei uns bekannten Vorkommen des Enzian-Kapselspanners zu dieser wohl neu eingewanderten Art gehören. Damit ist der Fund dieses Falters in Bitz ein echtes "Highlight".
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/falter/n_geo02.htm

Schmetterlingsjahr 2015 im Zollernalbkreis
Auch der dritte Themenabend im Rahmen des Schmetterlingsjahrs 2015 am vergangenen Dienstag im Landratsamt mit dem Schwerpunkt "Schmetterlinge schützen" war gut besucht: Rund 30 InteressentInnen waren gekommen. Das war gleichzeitig die letzte Veranstaltung vor der Sommerpause. Weiter geht es erst am 12. September mit einer öffentlichen "Mottenschau am Leuchtturm". Weitere Informationen zum Schmetterlingsjahr 2015 im Zollernalbkreis finden Sie unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/schmetterlinge/jahr2015.htm.

Auch auf den Falter-Seiten auf unserer Homepage tut sich einiges: In der Folge der Lichtfänge der letzten Zeit konnten besonders auf den Nachtfalter-Seiten etliche Arten neu aufgenommen und darüber hinaus viele Fotos ergänzt werden.
Siehe http://naturschutzbuero-zollernalb.de/falter/nachtfalter.htm

Striktere Vorgaben bei Gewerbeflächen gefordert
Aus einer Pressemitteilung des LNV vom 07.08.: "Der LNV anerkennt die Leistung der Landesregierung bei der Reduktion des Flächenverbrauchs. Noch völlig ungelöst ist aber das Problem der luxurierenden Gewerbeflächen. Sie machen mittlerweile einen viel größeren Teil der neuen Siedlungsfläche aus als die Wohnflächen. Bei Dumpingpreisen von manchmal unter 30 € pro qm Bauland im ländlichen Raum haben Firmen keinerlei Anreiz, sparsam mit Fläche umzugehen. Und so werden großzügig Reserveflächen eingeplant, es wird einstöckig gebaut und es werden große Parkplätze geschaffen."
Mehr unter http://lnv-bw.de/striktere-vorgaben-bei-gewerbeflaechen-gefordert/

Neues baden-württembergisches Naturschutzgesetz in Kraft
Das neue Naturschutzgesetz für Baden-Württemberg ist am 14.07.2015, am Tag nach seiner Verkündung, in Kraft getreten. Es enthält unter anderem erweiterte Anhörungsrechte für die anerkannten Naturschutzvereinigungen.
Im Internet finden Sie die Neufassung unter https://dejure.org/gesetze/NatSchG.
Durch die Verabschiedung des Bundesnaturschutzgesetzes am 29.07.2009 wurden zahlreiche Landesregelungen außer Kraft gesetzt, so dass die Novellierung des NatSchG BW dringend notwendig war, um Unklarheiten zu bereinigen, aber auch um bewährte Landesregelungen zu erhalten und um neue Schwerpunkte zu setzen.

Wetterchaos mit Hitze und Platzregen macht ihr nichts
Was vielen Menschen und ebenso einem Großteil der Tier- und Pflanzenwelt zu schaffen macht, ist für einen kleinen Froschlurch ein wahrer Segen. Die Gelbbauchunke, mit ihrer namensgebenden gelb-schwarz gefleckten Unterseite, liebt diese abwechslungsreichen Wetterlagen – benötigt sie in ihrem Lebensraum doch eine Dynamik, die sie heutzutage auf natürliche Weise kaum mehr finden kann. Sie sind wahre Überlebenskünstler. Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news635791

Ein flatterndes Akkordeon
Ihre Ankunft galt als böses Omen: Wegen der totenkopfartigen Zeichnung auf dem Rücken wurde früher der Totenkopffalter (Acherontia atropos) gefürchtet. Dabei ist der große Schmetterling mit den dunklen Vorderflügeln und der beige-gelben Zeichnung in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich: Die Tiere wandern alljährlich aus Afrika nach Europa ein und suchen Bienenstöcke auf, aus denen sie mit ihren kurzen Rüsseln Honig stehlen. Werden die Falter gereizt, so geben sie rhythmisch quietschende Geräusche von sich. Mit dieser einmaligen Art der Lauterzeugung haben sich nun Wissenschaftler der Universitäten Jena und Kiel, der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und des Universitäts¬klinikums Jena genauer beschäftigt. Link: http://idw-online.de/de/news635682

Neues zum Zugverhalten von Braunkehlchen
Unter den Vogelarten Europas zeigen sich insbesondere bei den südlich der Sahara überwinternden Langstreckenziehern deutliche Bestandsrückgänge, die darauf schließen lassen, dass die Gründe zumindest zum Teil auch in den afrikanischen Überwinterungs-gebieten oder auf dem Zug zu suchen sind. Veränderungen der Nahrungsverfügbarkeit im Winterquartier könnten dabei eine Rolle spielen, doch ist bislang wenig dazu bekannt, wann und wo solche Engpässe auftreten. Im Frühjahr ist eine ausreichende Fitness jedoch für den kräftezehrenden Zug über die Sahara unentbehrlich.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2015_07_30_neues_zum_zugverhalt

Die Natur dankt! 520.325 Stimmen für die EU-Naturschutzrichtlinien
Es ist geschafft! Mehr als 520.000 Menschen haben seit dem 12. Mai an der Aktion "NatureAlert" teilgenommen. Noch nie zuvor gab es eine so hohe Beteiligung an einer EU-Bürgerbefragung. Über eine halbe Million Menschen haben der EU-Kommission und Kommissionspräsident Juncker damit eine eindeutige Botschaft übermittelt: Die EU-Naturschutzrichtlinien sind die wichtigsten Naturschutzinstrumente, die wir haben, und sie dürfen nicht angetastet werden! Der NABU dankt allen, die teilgenommen und die Aktion unterstützt haben!
Lesen Sie weiter beim https://www.nabu.de/

Kooperation zwischen BUND und Ministerium erfolgreich
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg e.V., begrüßt das Engagement des Landes für die Entwicklung des Landeskonzepts zur Wiedervernetzung an Straßen in Baden-Württemberg.
"Das Landeskonzept zur Wiedervernetzung an Straßen in Baden-Württemberg ist ein guter und dringend notwendiger Schritt zum Schutz von Wildkatzen, Luchsen und Co.", sagt Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND in Baden-Württemberg.
Lesen Sie hier weiter: http://www.bund-bawue.de/

Tut was, bevor die Fischkatze ausgerottet ist!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Die Fischkatze ist ein geschmeidiger Jäger und pirscht durch die Mangroven Indiens. Doch ihr Lebensraum wird zusehends zerstört, weil die Feuchtgebiete trockengelegt werden. Außerdem töten Wilderer viele der bedrohten Tiere. Bitte fordern Sie von den Behörden im indischen Bundesstaat Westbengalen, die Katzen und ihren Lebensraum zu schützen."
Weitere Informationen gibt's unter https://www.regenwald.org/aktion/1014.

Stoppt die UNO-Propaganda - Plantagen sind keine Wälder
Und eine weitere Mitteilung von Reinhard Behrend: "Wälder sind voller Leben, Heimat ungezählter Tiere und Pflanzen, Lebensraum von Millionen Menschen - Plantagen sind nichts davon, sondern grüne Wüsten. Trotzdem reden die Vereinten Nationen solche Monokulturen als Wälder schön. Sie öffnen damit der Zerstörung der Natur Tür und Tor.
Regenwälder werden abgeholzt und durch Kautschukplantagen ersetzt? Nach der Definition der UN-Welternährungsorganisation FAO ist das kein Waldverlust. Üppiges Grasland wird zerstört, um industrielle Baummonokulturen anzupflanzen? Die FAO nennt das Aufforstung. Sagen Sie den Vereinten Nationen: Plantagen sind keine Wälder."
Weitere Informationen unter https://www.regenwald.org/aktion/1013.

"Tundra-Studie" zeigt Auswirkungen der Klimaerwärmung in der Arktis
Wesentliche Veränderungen in der Vegetation der Arktis sind nicht nur ein Symptom des Klimawandels, sie beschleunigen sogar die Erderwärmung. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie in einem der wichtigsten Ökosysteme der Erde. Die sogenannte "Tundra-Studie" wurde jetzt in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Nature Climate Change veröffentlicht. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes werden helfen, Prognosemodelle zu verbessern, mit denen Veränderungen der Ökosysteme in der Tundra und deren Auswirkungen auf die weltweite Klimaerwärmung vorhergesagt werden können. Link: http://idw-online.de/de/news634315

Studie belegt: EU-Vogelschutzrichtlinie rettet gefährdete Arten
Die Europäische Vogelschutzrichtlinie wird oftmals als eine der fortschrittlichsten und erfolgreichsten Naturschutzgesetze der Welt bezeichnet. Eine neue Studie zeigt nun, dass dies offenbar durchaus begründet ist. In der Studie wurde ermittelt, dass es für das Wohlergehen einer Art ganz entscheidend davon abhängt, ob sie durch die EU-Vogelschutzrichtlinie besonders geschützt wird. Für den Schutz der in Europa am stärksten gefährdeten Brutvogelarten hat die Richtlinie demnach eine entscheidende Bedeutung.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2015_07_29_studie_belegt:_eu-vo

Katze ist nicht gleich Katze
Der BUND Baden-Württemberg stellt die wilden Brüder und Schwestern der Hauskatze vor. Im Projekt Wildkatzensprung setzt sich der Verband für den Erhalt der Wildkatzen ein. Lesen Sie weiter beim http://www.bund-bawue.de/

Älteste Schildkröte der Welt in Deutschland entdeckt
Ein neues Missing Link klärt den Ursprung der Schildkröten. Der Sensationsfund einer 240 Mio. Jahre alten Ur-Schildkröte in Baden-Württemberg (Vellberg) schließt eine weltweite Fundlücke. Link: http://idw-online.de/de/news633623

Internationaler Aktionsplan zum Schutz des europäischen Schmutzgeiers
Die Bestände des Schmutzgeiers sind in Europa innerhalb der letzten 50 Jahre um mehr als die Hälfte zusammengebrochen. Auf dem Balkan ging die Population in den letzten 30 Jahren sogar um rund 80 % zurück. Internationale Wissenschaftler und Naturschützer haben aus diesem Grund nun einen Artenaktionsplan für den Schmutzgeier erstellt, der dabei helfen soll, die Gefährdungen zu erkennen und die Bestände durch gezielte Schutzmaßnahmen zu stärken.
Weitere Infos unter http://www.dda-web.de/#2015_08_05_internationaler_arte

Sprach-Elemente im Vogelgezwitscher entdeckt
Das Gezwitscher eines Vogels im australischen Outback gleicht der Art und Weise, wie Menschen sinnvolle Wörter bilden. Der äusserst soziale Rotscheitelsäbler kann seine Laute neu ordnen, um eine andere Bedeutung zu vermitteln. Dies geht aus einer Studie von Evolutionsbiologen der Universität Zürich hervor. Link: http://idw-online.de/de/news633837

Pflanzenduftstoff zeigt Ameisennest an
Bisher war es rätselhaft, wie der Schwarzgefleckte Bläuling (Maculinea arion) genau die richtigen Pflanzen für die Eiablage findet. Denn die Raupen dieses Tagfalters fressen nur kurze Zeit Thymian- oder Oreganoblüten. Jetzt fand man heraus: Bei Bedrohung durch Ameisen locken Oregano- und Thymianpflanzen Bläulinge an, deren Raupen dann in die Nester eindringen und dort als Parasiten leben. Lesen Sie weiter bei http://www.wissenschaft-aktuell.de/

Gold für NABU-Film
Der Image-Film des NABU-Landesverbandes ist im Juni bei den "Deauville Green Awards" in der Kategorie "Sustainable Nature & Preservation" mit Gold ausgezeichnet worden! Das Festival "Deauville Green Awards" hat dieses Jahr zum vierten Mal in Deauville (Normandie) stattgefunden. Es ist nach Veranstalterangaben das erste internationale Festival, bei dem sich alles um audiovisuelle Produktionen zum Thema Nachhaltigkeit und Ökologie dreht. Über 300 Filme aus mehr als 30 Ländern wurden zum Wettbewerb eingereicht. Alle ausgezeichneten Filme findet man hier.

Der NABU trauert um Dr. Jochen Hölzinger
Am 9. Juli 2015 verstarb Dr. Jochen Hölzinger, der von 1979 bis 1986 Geschäftsführer des NABU-Landesverbands Baden-Württemberg war. Viele Ehrenamtliche kannten ihn auch als Autor des mehrbändigen Werks "Die Vögel Baden-Württembergs". Lesen Sie hier weiter: https://nabu-bw.de/wir-ueber-uns/neues-vom-nabu/nachrufe/19204.html

Schmetterlingsführung des NABU Hechingen
Die Sommermonate sind die richtige Zeit, um Menschen auf die faszinierende Schönheit von Insekten wie beispielsweise Schmetterlingen aufmerksam zu machen. Die NABU-Gruppe Hechingen unternahm vor einer Woche eine Schmetterlings-Exkursion und konnte einer großen Schar Interessierter die Wunderwelt der Schmetterlinge auf einer blumenreichen Wacholderheide vorstellen. Mehr beim http://www.schwabo.de

Ornithologische Sensation am Ellwanger Kressbachsee
Reinhold Schuster hat als langjähriger Betreiber der Wildvogelpflegestation schon viele Vögel gesehen. Ein Exemplar, wie es jetzt am Kressbachsee entdeckt worden ist, setzte aber selbst den ausgewiesenen Vogelexperten in allergrößtes Erstaunen. "So ein Vogel ist mir in 31 Jahren Wildvogelpflege noch nie untergekommen", musste Schuster einräumen, als ihm jetzt vom Personal des Kressbachfreibads ein geschwächter und nicht mehr flugfähiger Pflegling vorbeigebracht wurde. Vermutlich handelt es sich dabei um einen sogenannten Bulwer-Sturmvogel. Sollte dem so sein, handelt es sich laut Experten um eine "ornithologische Sensation".
Mehr in der http://www.schwaebische.de/
Weil der Vogel ins NABU-Vogelschutzzentrum nach Mössingen gebracht wurde, halten wir das auch hier für berichtenswert.

Stellungnahme zur Downhillstrecke in Burladingen
Die Naturschutzverbände im Zollernalbkreis halten das Vorgehen der Antragsteller, den Betrieb der gesamten Anlage ohne planerische Entscheidung und ohne erforderliche Genehmigungen (z. B. Parkplatz) bzw. mit Einzelgenehmigungen durchzusetzen, für rechtlich höchst fragwürdig. Lesen Sie die ganze Stellungnahme hier: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/Meinung/meinung.htm

Seeadler – keine Konkurrenz für die Fischerei
Seeadler stellen keine Konkurrenz für die Fischerei dar. Dies zeigten Forscher des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) anhand der ersten Freilandstudie über die Nahrungswahl des Seeadlers im Norddeutschen Raum. Die Studie, die im "Journal of Ornithology" veröffentlicht wurde, erlaubt zudem wichtige Einblicke in das Jagdverhalten dieser Tierart und dafür relevante Schutzmaßnahmen. Link: http://idw-online.de/de/news635238

Entdeckung einer neuen Familie der Großschmetterlinge
Ein Schmetterling sucht seine Verwandten: Nach langem Rätseln um einen Nachtfalter haben Wissenschaftler mithilfe der Methoden der integrativen Taxonomie nun die neue Schmetterlings­familie Pseudobistonidae beschrieben. Link: http://idw-online.de/de/news634911

Einwanderer trugen zur invasiven Ausbreitung von Pflanzen in Nordamerika bei
Biologische Merkmale werden bei Studien zur invasiven Ausbreitung von Pflanzen überschätzt. Viel bedeutsamer seien vom Menschen geprägte Faktoren wie die Nutzung als Kulturpflanzen. Das schlussfolgert ein internationales Forscherteam aus einer Studie zu mitteleuropäischen Pflanzen, die wie die Einwanderer aus Europa inzwischen ebenfalls in Nordamerika heimisch geworden sind. Die Etablierung einer neuen Pflanzenart hänge vor allem von der Aufenthaltsdauer im neuen Lebensraum und der Anzahl der Habitate ab, in denen die Art in ihrer alten Heimat vorkomme, schreiben die Forscher im Fachblatt Ecology. Link: http://idw-online.de/de/news634050

NABU: "Kartellamt ist wie die Axt im Walde."
Der NABU kritisiert scharf, dass das Bundeskartellamt die baden-württembergische Forstverwaltung de facto zerschlägt: "Das Kartellamt setzt unsere Wälder mit Holzfabriken gleich und die Forstleute mit Produktionsarbeitern. Es hat ganz offensichtlich nicht verstanden, dass Wälder mehr sind als Produktionsstätten. Wälder machen Baden-Württemberg für uns Menschen lebenswert und für Tiere und Pflanzen überlebenswert. Den Wald alleine privatwirtschaftlichen Interessen preiszugeben, verkennt das völlig. Die Kartellwächter setzen damit auch die Axt an den hohen Bewirtschaftungsstandards an, die wir in unseren Wäldern inzwischen erreicht haben", kritisiert NABU-Landeschef Andre Baumann. "Aber der Wald ist kein Dosenbier und die Forstverwaltung kein Wurstkartell!"
https://nabu-bw.de/natur-und-landschaft/wald-wild-jagd/forstpolitik/16636.html

Petition gegen Bau des AKW Hinkley Point C unterschreiben
Die Bundesregierung wird in einer Petition aufgefordert, gegen eine EU-Genehmigung der aberwitzigen Subvention des geplanten britischen AKW Hinkley Point C zu klagen. Die atomkritischen Regierungen von Österreich und Luxemburg haben bereits beschlossen, dies zu tun. Deutschland wäre ein wichtiger, weil bedeutender Partner.
https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2014/_11/_08/Petition_55792.htm

Ein Paradies voller Leben - Naturschatz #10: Die Wacholderheiden
Die Wacholderheiden der Schwäbischen und der Fränkischen Alb gehören zu den ältesten durchgehend existierenden Kulturlandschaften der Menschheit. Für viele Tier- und Pflanzenarten sind sie ein Paradies – und zugleich eines der artenreichsten Ökosysteme Europas. Der NABU stellt den Lebensraum vor: Hier geht's weiter.

Katastrophale Bestandseinbrüche auch bei den Geiern Afrikas
Eine jüngst im Journal Conservation Letters veröffentlichte Studie offenbart, dass die Bestände von acht in Afrika weit verbreiteten Geierarten vor allem aufgrund von Vergiftungen innerhalb der letzten 30 Jahre um bis zu 97 % zurückgegangen sind. Zum ersten Mal wurden im Rahmen der von einem Team internationaler Wissenschaftler unter Leitung des Hawk Conservancy Trust, der Universität St. Andrews und der Universität York durchgeführten Studie kontinentweite Bestandstrends für Afrikas Geier ermittelt. Diese zeigen, dass der Schutz zahlreicher Nationalparke und Reservate offenbar für die Geier wenig wirkungsvoll ist.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2015_06_18_katastrophale_bestan

Mobilitätsgipfel: Straßenbau verschärft Verkehrsprobleme
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. (LNV) begrüßt, dass der vom Land einberufene Mobilitätsgipfel für die Region Stuttgart die Weichen in Richtung nachhaltiger und umweltverträgliche Mobilität umstellen möchte. Stuttgart habe aber im Vergleich zu anderen Metropolen wie München, Freiburg und Zürich noch einen besonders weiten Weg vor sich, stellt der Dachverband der baden-württembergischen Natur- und Umweltschutzverbände fest.
Mehr unter http://lnv-bw.de/mobilitaetsgipfel-strassenbau-verschaeft-verkehrsprobleme/

Holzimport: das blutige Geschäft der EU
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Wunderschöner Regenwald bedeckt weite Teile der Zentralafrikanischen Republik. Doch der Wald ist durch Abholzung und Bürgerkrieg bedroht. Holzfirmen bezahlen den Rebellen an Checkpoints illegale Steuern und entrichten Schutzgeld in Millionenhöhe. Deutschland ist besonders stark in den blutigen Holzhandel verstrickt: 32 Prozent der Exporte gehen in die Bundesrepublik. Die Wälder der Zentralafrikanischen Republik liegen im Kongobecken und sind damit Teil eines der größten Regenwaldgebiete der Erde. Sie sind Heimat von Flachlandgorillas und Waldelefanten. Die EU muss jeden Holzhandel mit dem Land sofort beenden." Lesen Sie hier weiter: https://www.regenwald.org/

Vulkanausbrüche bremsen Klimawandel
Obwohl die Konzentrationen an Treibhausgasen in der Atmosphäre kontinuierlich ansteigen, ist die globale mittlere Bodentemperatur seit der Jahrtausendwende weit weniger stark angestiegen als erwartet. Eine Erklärung für diese bisher noch nicht völlig verstandene sogenannte „Pause in der Klimaerwärmung“ liefert jetzt ein internationales Team: Die Sonneneinstrahlung ist in den unteren Schichten der Stratosphäre zwischen 2008 und 2011 durch mehrere Vulkanausbrüche doppelt so stark abgeschwächt worden als bisher angenommen. Link: http://idw-online.de/de/news634384

Aufnahmestopp für Jungvögel im NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen
Der NABU wird überrannt mit aus dem Nest gefallenen Jungvögeln. Darum der dringende Appell: Jungvögel nicht aufsammeln, sondern an Ort und Stelle belassen!
Mehr unter https://nabu-bw.de/tiere-und-pflanzen/voegel/aktuelles/19137.html

Living on the edge: Buch über Zugvögel in der Sahelzone kostenlos verfügbar
Viele Vogelarten, die von Sibirien bis Südeuropa brüten, verbindet ihr gemeinsames Winterquartier in der Sahel-Zone. Das Buch "Living on the Edge" stellt die überragende Bedeutung dieses afrikanischen Winterquartiers für paläarktische Zugvögel heraus. Die niederländischen Autoren beschreiben in einzigartiger Weise die Herausforderungen und Gefahren, die die Vögel dort zu bewältigen haben. Die Geographie, Wetterverhältnisse, Landnutzung und Umweltbedingungen der Sahelzone werden in Bezug auf ihre Einflüsse auf überwinternde Zugvogelarten behandelt.
http://www.dda-web.de/index.php?cat=aktuelles&subcat=archiv&subsubcat=2015

Über den Wolken: Neuer Höhenrekord beim Schreiadler
Ein in der Uckermark brütendes Schreiadlerweibchen hat einen neuen Höhen-Rekord für seine Art aufgestellt. Der Vogel „Marta“ ist mit einem GPS-Sender besendert, dessen Daten nun ausgewertet wurden: Beim Flug aus dem afrikanischen Winterquartier zurück nach Brandenburg legte der Vogel am 29. März über Äthiopien eine längere Strecke in Höhen über 4000 Metern zurück und erreichte dabei maximal 4532 Meter über dem Meeresspiegel.
http://www.dda-web.de/index.php?cat=aktuelles&subcat=archiv&subsubcat=2015

TTIP-Resolution des EU-Parlaments ist Kotau vor Großkonzernen
Die heute vom Europäischen Parlament beschlossene Resolution zum TTIP-Abkommen ignoriert nach Ansicht von Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Bedenken von Millionen Bürgerinnen und Bürgern in der EU. Jedoch zeige die hohe Zahl von Gegenstimmen, dass es auch innerhalb des EU-Parlaments große Besorgnis über die negativen Auswirkungen des Freihandelsabkommens gebe. Deshalb hoffe der BUND, dass es am Ende doch noch zur Ablehnung von TTIP kommen werde.
Lesen Sie hier weiter: http://www.bund-bawue.de/

BUND-Projektstart: Vernetzte Kulturlandschaft - Lebendige Heimat
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg e. V., startet im Juli 2015 das Projekt „Landesweiter Biotopverbund – Von der Planung in die Umsetzung“. Der Umweltverband möchte mit dem Projekt Offenland-Lebensräume besser vernetzen. Damit sind Landschaften gemeint, die weder besiedelt noch bewaldet sind. Also: Acker-, Grünland, Heiden oder Moore. Das Pilotprojekt wird vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg bis mindestens 2018 gefördert. Der BUND setzt das Projekt mit zwei Kommunen um. Weitere Informationen beim http://www.bund-bawue.de/

Jetzt mitmachen beim E-Mail-Protest: Glyphosat aus Privatgärten verbannen
Obwohl Glyphosat große Risiken für Mensch und Natur birgt, ist es problemlos in Baumärkten zu erhalten und wird in zahlreichen Haus- und Kleingärten verwendet. Unterstützen Sie unseren E-Mail-Protest, damit die Baumärkte das Gift aus dem Sortiment nehmen!
Mehr beim NABU unter https://www.nabu.de/

Vom Gewehr übers Tier in den Verbraucher: Blei
Wildfleisch gilt als naturbelassen und kommt dem Wunsch vieler Verbraucher nach Lebensmitteln aus der Region entgegen. Gesund ist Wild jedoch nicht unbedingt: Die von Jägern genutzte Bleimunition hinterlässt mikroskopisch kleine Rückstände im Fleisch, die sich nicht entfernen lassen. Tatsächlich verbleibt dort so viel Blei, dass das Bundesinstitut für Risikobewertung eine Empfehlung ausgesprochen hat: Kleine Kinder, Schwangere und Frauen im gebärfähigen Alter mit Kinderwunsch sollten kein Wild essen, das mit Bleimunition geschossen wurde.
Link: http://idw-online.de/de/news633419

Divestment - oder Warten bis die Kohlenstoff-Spekulationsblase platzt?
Aus dem Newsletter des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.(SFV): "Seit 100 Jahren investieren Versicherungen, Banken, Rentenfonds, Stiftungen, Kommunen, Universitäten und Privatpersonen ihr Kapital in Unternehmen, die hohe Gewinne versprechen. Sie investieren in der Hoffnung auf Reichtum und damit verbundene Macht. Ob festverzinsliche Staatsanleihen, ob Produktion von Giftgas oder Streuminen, von Zigaretten oder Kettensägen, von energieintensiven Grundstoffen wie Aluminium oder Kunstdünger, oder eben auch direkt von Strom aus Braunkohle,– die Anleger fragen nur nach der Rendite. So werden ohne Skrupel auch Unternehmen gestützt, die mit der Nutzung von fossilen Energien und der Ruinierung des Weltklimas befasst sind.
Das gilt bisher als todsicheres Geschäftsmodell, denn der Energiehunger steigt weltweit, und die Verfügungsrechte über Kohle, Erdöl und Erdgas, die noch unter der Erd- oder Meeresoberfläche vermutet werden, werden sogar mit militärischer Macht gesichert.
Lesen Sie weiter beim http://www.sfv.de/

Artenvielfalt als Grundlage unserer Existenz
Wie sieht die Verteilung der Biodiversität auf unserem Planeten aus? Wo finden wir die Hauptzentren der Biodiversität? Wie ändert sich die Biodiversität durch den Klimawandel? Wo sterben besonders viele Arten aus? Wie lässt sich die Natur als Ideengeber für technische Projekte nutzen? Solchen Fragen widmete sich in den vergangenen zwölf Jahren das Langzeitvorhaben "Biodiversität im Wandel" an der Universität Bonn, das von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz gefördert wurde. Bei einem öffentlichen Abschlusskolloquium am Freitag, 19. Juni, von 14 bis 18.30 Uhr im Hörsaal Geographie, Meckenheimer Allee 166, werden die Ergebnisse präsentiert. Link: http://idw-online.de/de/news633060

Darwinfinken sind Schnell-Entwickler
Die Evolution der Spezies verläuft auf den Galapagos-Inseln, dem Geburtsort von Darwins Evolutionstheorie, unterschiedlich schnell. Während etliche Vogelfamilien nach wie vor neue, weitere Arten hervorbringen, haben die berühmten Darwinfinken offenbar eine besondere Form des Gleichgewichts erreicht: So entstehen zwar neue Arten, aber nur wenn andere aussterben. Zu diesem überraschenden Schluss kommt ein Forscherteam um Dr. Luis Valente, der derzeit als Humboldt-Stipendiat an der Universität Potsdam zu Gast ist. Die Studie, deren Ergebnisse die klassische Theorie zur Evolution auf Inseln infrage stellen, wird jetzt in Ecology Letters veröffentlicht. Link: http://idw-online.de/de/news633507

Wie Schmetterlinge den Kohlpflanzen die Schärfe nahmen
Ein internationales Team von Wissenschaftlern konnte mit Hilfe genomischer Werkzeuge die Mechanismen eines uralten und immer noch andauernden Wettrüstens zwischen Kohlpflanzen und Schmetterlingslarven, die sich an diesen Pflanzen gütlich tun, entschlüsseln. Die Studie erscheint 50 Jahre nach der berühmten Arbeit von Paul Ehrlich und Peter Raven, die darin das Konzept der Koevolution vorstellten und dabei dieselben Schmetterlinge und Pflanzen als primäre Beispiele verwendeten. Die aktuelle Forschungsarbeit liefert nicht nur verblüffende Belege für die Koevolution, sie gewährt auch wichtige neue Einblicke in die genetischen Grundlagen beider Gruppen von Lebewesen. (PNAS, Juni 2015). Link: http://idw-online.de/de/news633607

Weniger Tigerunterarten – besserer Schutz
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse könnten helfen, das Aussterben des Tigers (Panthera tigris) zu verhindern. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass der Tiger in nur noch zwei Unterarten unterteilt werden sollte – bisher waren es neun. Das hat weitreichende Konsequenzen für den Artenschutz, da Schutzmaßnahmen und Erhaltungszuchtprogamme jetzt einfacher, flexibler und somit effizienter gestaltet werden können. Die Ergebnisse wurden im frei zugänglichen Fachjournal "Science Advances" veröffentlicht. Link: http://idw-online.de/de/news633706

Wolfsnachweis in Baden-Württemberg? Überfahrenes Tier könnte ein Wolf sein
170 Jahren nach seiner Ausrottung könnte der Wolf endlich wieder nach Baden-Württemberg zurückgekehrt sein. Trotzdem ist die Freude getrübt: Das Tier wurde bei Lahr überfahren und ist tot. Ob es wirklich ein Wolf ist, klären jetzt die Experten.
Mehr unter https://nabu-bw.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/19092.html

Die Sonderabgabe für alte Kohlekraftwerke ist offenbar vom Tisch
Im neuen Newsletter des Solarenergie-Fördervereins Deutschland e.V.(SFV) wird ein Kommentar von Jürgen Döschner in WDR 5, Morgenecho vom 25.06.2015 abgedruckt: "Tief enttäuscht werden kann nur, wer hohe Erwartungen hatte. Insofern bin ich persönlich über den Umgang von Sigmar Gabriel mit der von ihm selbst vorgeschlagenen "Klimaabgabe" für Kohlekraftwerke überhaupt nicht enttäuscht. Dass ausgerechnet der Vater der von Kritikern als "EEG-Deform" verschmähten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zum Vorkämpfer für den Klimaschutz mutieren und den Einstieg in den Kohleausstieg einläuten würde – das glaubten wohl nur grenzenlose Optimisten. Und selbst die wurden schnell enttäuscht. Denn schon die Ankündigung einer Demonstration von Stromkonzernen und Gewerkschaftern reichte aus, damit Gabriel seinen eigenen Vorschlag verwässerte."
Den vollständigen Kommentar kann man sich beim http://www.wdr5.de/ anhören.

Lob für Novelle des Naturschutzgesetzes - LNV hat wenige Kritikpunkte
Der LNV hält das heute vom Landtag verabschiedete neue Naturschutzgesetz für Baden-Württemberg insgesamt für sehr gelungen und modern. So begrüßt der LNV im neuen Naturschutzgesetz etwa die gesetzlichen Regelungen zu Landschaftserhaltungsverbänden, für deren Gründung sich der LNV seit Jahren einsetzt. Als Neuerungen sind etwa das Moorschutzkonzept, die Sicherung der Schutzgebiete vor gentechnisch veränderten Organismen, der Schutz von Alleen und weitere Anhörungsrechte der anerkannten Naturschutzvereinigungen aufgenommen worden.
Kritik übt der LNV daran, dass der kommunale Einfluss bei der Bestellung der ehrenamtlich tätigen Naturschutzbeauftragten nicht eingeschränkt wurde. Der LNV-Vorsitzende Gerhard Bronner dazu: "Es ist unglücklich, an Kreistagen als Bestellungsgremium festzuhalten, da ihre Mitglieder zwangsläufig öfters mit den Empfehlungen von Naturschutzbeauftragten in Konflikt geraten." Bronner erinnert an zwei Fälle in Südbaden, wo hoch qualifizierte und engagierte Naturschutzbeauftragte vom Kreistag nicht wieder bestellt wurden, weil sie manchen Kreisräten zu "unbequem" waren ...
Die ganze Pressemitteilung finden Sie hier: http://lnv-bw.de/

Stoppt den Greifvogelmord! Greifvogelmorde sind eine abscheuliche Straftat!
Nummer 2. Diesen Platz nimmt Baden-Württemberg deutschlandweit bei der illegalen Tötung von Greifvögeln ein. Ein trauriges Ergebnis. Nur in Nordrhein-Westfalen gibt es noch mehr Menschen, die Rotmilane, Wanderfalken mit Fallen nachstellen oder sie vergiften. Lesen Sie hier weiter:
https://nabu-bw.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefahren/vergiftungen/index.html

Gewinner und Verlierer des Klimawandels in Deutschland
Wissenschaftler des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt haben in Zusammenarbeit mit weiteren Senckenberg-Standorten und deutschen Partnerinstitutionen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Häufigkeit verschiedener Tier- und Pflanzengruppen in Deutschland untersucht. Erstmals wurden dabei Bestandstrends von sehr unterschiedlichen Artengruppen miteinander verglichen. Dabei fanden sie heraus, dass Vögel, Schmetterlinge und Käfer bereits auf den Klimawandel reagieren. Die Studie ist kürzlich im Fachjournal "Biological Conservation" erschienen. Link: http://idw-online.de/de/news632951

Verschleppung von Arten verändert globale Biodiversitätsmuster
Immer mehr Pflanzen- und Tierarten werden durch den Menschen in neue Gebiete eingebracht. Ein internationales Forscherteam konnte nun erstmals belegen, dass die globale Verschleppung von Arten zum Zusammenbruch der ursprünglichen, über Millionen von Jahren entstandenen Verbreitungsmuster führt - und damit zu einer zunehmenden Homogenisierung der Ökosysteme. Die Studie ist in der renommierten Fachzeitschrift Science erschienen.
Link: http://idw-online.de/de/news632665

Etwa jede fünfte Vogelart in der EU ist gefährdet!
Nach dreijähriger Arbeit hat eine Arbeitsgemeinschaft unter Federführung von BirdLife International die neue, durch die EU-Kommission finanzierte Rote Liste der Vögel Europas veröffentlicht. Vorgenommen wurde die Einstufung einerseits auf Ebene der damals 27 EU-Mitgliedsstaaten (Kroatien ist erst 2013 beigetreten) als auch für den gesamten europäischen Kontinent (von Grönland bis in die Türkei und inkl. des europäischen Teils von Russland). Die Einstufung erfolgte nach den Kriterien der Weltnaturschutzunion IUCN. Auf EU27-Ebene sind von den 541 Vogelarten 18 % gefährdet. Elf Arten gelten als "vom Aussterben bedroht", darunter Zwerggans, Schelladler und Schwarzflügel-Brachschwalbe. 16 Arten sind als "stark gefährdet" eingestuft, darunter auch in Deutschland brütende Arten wie Eiderente, Uferschnepfe, Kampfläufer, Steinwälzer und Dreizehenmöwe. Weitere sechs Prozent der Arten gelten in der EU27 als "Near Threatened"; diese Kategorie entspricht der deutschen Vorwarnliste.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2015_06_03_neue_rote_liste_der_

Kohlelandschaft neu kartiert
Woher kommt die Kohle, warum ist sie klimaschädlich, welche Folgen für die Gesundheit hat sie? Und ist Kohle wirklich ein "billiger" Brennstoff, wie Profiteure und Lobbyisten gerne behaupten? Diese und viele weitere Fragen klärt der neue "Kohleatlas", den der BUND zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung herausgibt. Herunterladen oder bestellen können Sie den Atlas beim https://www.bund.net/

Nicaragua: Der Regenwald ist keine Fahrrinne
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "In Mittelamerika soll ein neuer Kanal Containerfrachtern und Öltankern den Weg bahnen. Mit der Wasserstraße will die Regierung die Rohstoff- und Warenströme vor allem nach China sichern. Für die Menschen und Natur wäre das Projekt katastrophal: Es drohen Massenumsiedlungen, Regenwaldabholzung und die Zerstörung des Nicaraguasees.
"Es gibt noch keine technischen Untersuchungen, keine Umweltstudien, nichts über die Finanzierbarkeit oder die Gewinnaussichten, also nicht die geringsten Voraussetzungen, um mit dem Projekt zu beginnen", erklärt die Anwältin für Umweltrecht Monica López.
Trotzdem hat die Regierung von Nicaragua der chinesischen Firma HKND eine Konzession über 50 Jahre für Bau und Betrieb des Kanals übertragen."
Bitte unterzeichnen Sie die Petition an die Regierung bei https://www.regenwald.org/

Blaues Lilienmeer in feuchten Wiesen - die Sibirische Schwertlilie am Bodensee
Im Frühsommer mischt sich im Wollmatinger Ried bei Konstanz ein blaues Blütenmeer ins Grün der Pfeifengraswiesen. Zehntausende blauvioletter Blüten der Sibirischen Schwertlilie stehen für kurze Zeit in voller Blüte und geben der Landschaft einen besonderen Reiz.
Mehr beim https://www.nabu.de/

Renaturierung: Rückkehr des Storches
Ein Storchenpaar hat zu Frühlingsbeginn das Dach des Klosters im Ulmer Stadtteil Wiblingen bezogen und mit dem Bau eines Horstes begonnen. Eine kleine Sensation, an der die BUND-Gruppe Ulm-Wiblingen nicht ganz unbeteiligt ist.
Lesen Sie weiter beim http://www.bund-bawue.de/

Raupenfraß bringt Blätter zum Leuchten
Wissenschaftler machen in Pflanzen den Prozess der Reizweiterleitung sichtbar, der durch Verwundung ausgelöst wird und letztendlich die Abwehrreaktion gegen Fraßschädlinge steuert. Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news632270

Darwin’s hässliches Entlein überrascht Evolutionsbiologen: Artbildung und Hybridisierung bei Galápagos-Meerechsen
Charles Darwin hatte eine klare Meinung zu den Galapagos-Meerechsen: Sie seien "abscheulich aussehende Kreaturen" und überdies auch noch „dumm und plump“. Doch Darwins "hässliches Entlein" überraschte nun ein Forscherteam um den Sebastian Steinfartz vom Zoologischen Institut der TU Braunschweig. Ihre Forschungsergebnisse zeigen nun erstmals, dass sich auf kleinstem Raum zwei Gruppen der Reptilien herausgebildet haben, die sich praktisch wie getrennte Arten zueinander verhalten. Ein Phänomen, das selbst bei kleinen Eidechsen bislang unbekannt war und einen Einblick in die komplexen Evolutionsprozesse auf dem Galápagos-Archipel gibt.
Link: http://idw-online.de/de/news632139

Umwelt leidet unter vermehrtem Pestizideinsatz
Der NABU Baden-Württemberg wendet sich zum Tag der Umwelt (5. Juni) gegen den zunehmenden Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft. „Dieser Trend darf sich nicht fortsetzen. Der Feinkostladen der Republik muss entgiftet werden.“ Der NABU fordert, dass sich das Land Baden-Württemberg weiterhin für eine bessere Förderung einer giftfreien Landwirtschaft einsetzt sowie mittels einer Bundesratsinitiative die Pestizidreduktion auf Gesetzesebene vorantreibt. Ziel müsse es sein, bis 2020 den Pestizideinsatz zu halbieren.
Mehr unter https://nabu-bw.de/natur-und-landschaft/landwirtschaft/aktuelles/18966.html

BUND -Einschätzung "Terra Preta / Pyrolysekohle"
Dank einer neuen Bodenkultur "Terra Preta" wird das Augenmerk von Wissenschaft und Öffentlichkeit verstärkt auf den Boden und die Schonung begrenzter Ressourcen gerichtet. Trotz verschiedener Ansätze ist allen Ideen eine Zufuhr von Pyrolysekohle gemein. Im vorliegenden BUND-Standpunkt werden eine umweltpolitische Einschätzung und eine Bewertung dieses Verfahrens diskutiert und Alternativen aufgezeigt.
Die BUND-Einschätzung können Sie hier herunterladen.

Halbzeitbilanz der EU-Naturschutz-Ziele: Ein wenig Licht, viel Schatten
Kurz vor der europäischen Naturschutzkonferenz Green Week, die heute am 3. Juni in Brüssel beginnt, hat BirdLife International eine Halbzeitbilanz der EU-Biodiversitätspolitik vorgestellt. Bis 2020 will die Europäische Union den Verlust der biologischen Vielfalt stoppen und geschädigte Ökosysteme wiederherstellen. Das Fazit des Berichts: In einigen Bereichen gibt es erste Fortschritte, das Ziel einer generellen Trendumkehr wird jedoch verfehlt. Viele Tier- und Pflanzenarten sind in der EU weiterhin bedroht.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2015_06_03_birdlife_internation

Agroindustrie greift nach Papua
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald schreibt: "Indonesiens Präsident Joko Widodo hat bei seinem Amtsantritt 2014 versprochen, den Wald zu schützen und die Indigenenrechte zu achten. Doch nun will er in der Provinz Papua weitere 1,2 Millionen Hektar Regenwald und das Land der Urbevölkerung für Agrarplantagen opfern. Das wäre das Aus für dieses einzigartige Ökosystem aus Regen- und Trockenwäldern, Sumpfgebieten, Savannen und Mangroven. Erinnern Sie den Präsidenten an sein Wahlversprechen und bitten Sie ihn, Papuas Natur zu bewahren und die Menschenrechte zu achten." Zur Petition geht hier: https://www.regenwald.org/

Veranstaltungen im Schmetterlingsjahr 2015
Die bunten "Sommervögel" und auch ihre weniger bunten Verwandten stehen im Schmetterlingsjahr des Zollernalbkreises im Mittelpunkt verschiedener Veranstaltungen. Alle Veranstaltungen stehen im Zusammenhang mit der Ausstellung "Lebensräume für Schmetterlinge", die vom 26. Juni bis 10 Juli 2015 im Landratsamt Balingen zu sehen sein wird. Im Rahmenprogramm finden unter anderem Tagfalterführungen, Lichtfänge von Nachtfaltern und Vorträge statt. Ein "Aktionstag" soll besonders unseren jüngeren NaturfreundInnen die Möglichkeit bieten, sich mit verschiedenen naturpädagogischen Angeboten auch spielerisch dem Thema zu nähern. Märchengeschichten sprechen die Sinne an und runden den Erlebnistag ab.
Nun ist auch der Veranstaltungsflyer dazu erschienen - zum Lesen und Download unter http://naturschutzbuero-zollernalb.de/schmetterlinge/jahr2015.htm

Erfolgreiche Turmfalkenbrut in Heselwangen
Mitte Mai 2015 erhalten wir eine erfreuliche Nachricht von Frau Brigitte Müller. Sie schreibt: "Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, im Giebel unseres Hauses in Turmfalken anzusiedeln. Nachdem die "Wohnung" ca. 3 Jahre leer gestanden hat, wohnen jetzt 5 junge Falken dort." Das ist ein schönes Beispiel dafür, wie man mit relativ einfachen Mitteln diesen überaus erfolgreichen Mäusejäger unterstützen kann. Die Landwirte der angrenzenden Ackerflächen werden das bestimmt mit Freude sehen.
Fotos hierzu und weitere Natur-Kurzberichte finden Sie auf unserer Website unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/natur/beobachtungen.htm

Neues Mittel gegen Bienensterben in Sicht
Forscher der Universität Hohenheim entwickeln völlig neuen Ansatz zur Bekämpfung der Varroa-Milbe. Der Duftstoff ist für die Bienen unschädlich und hinterlässt nach bisherigen Messungen keine Rückstände in Bienenprodukten. Die Wissenschaftler sehen in ihrer Methode daher einen Grundstein für eine biologische und bienenverträgliche Bekämpfung des Milbenbefalls.
Weitere Informationen unter http://idw-online.de/de/news631346

Das NABU – Kinderbuch zum Vogel des Jahres 2015
Der NABU-Kreisverband Ludwigsburg hat zusammen mit seiner Gruppe Marbach und dem BFA Umweltbildung für den Vogel des Jahres 2015, den Habicht, ein Kinderbuch herausgebracht. "So, wie der Großvater seinen Enkel Finn behutsam mit dem Leben der Habichtfamilie vertraut macht," schreibt NABU-Vizepräsident Helmut Opitz, "so hoffe ich, dass viele Großeltern ihre Enkelinnen und Enkel an die Hand nehmen, um ihnen die Vögel im Park, die Blumen im Wald zu zeigen. Nur aus der Liebe zu den Geschöpfen, die um uns leben, kann auch Verantwortung für ihren Schutz erwachsen."
Dem Verlag ist es gelungen zu dem Text schöne Fotos zu finden und somit ein ansprechendes Buch zu gestalten: "Unsere Nachbarn, Familie Habicht - Eine unglaublich gefiederte Geschichte", von Klaus Ruge, erschienen im NATUR UND TIER – VERLAG, ISBN 978-3-86659-273-5, Format: A 4, zahlreiche Abbildungen, Preis 12,80 Euro.

Pilz aus Europa tötet Millionen Fledermäuse in Nordamerika
Der aus Europa stammende Pilz Pseudogymnoascus destructans verursacht in den USA und in Kanada ein Massensterben von Fledermäusen. Der Pilz löst das White-Nose-Syndrom (WNS) aus. Ein internationales Wissenschaftlerteam konnte jetzt eine genetische Verbindung nachweisen, die die europäische Herkunft des Pilzes belegt. Die Studienergebnisse wurden in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift "Current Biology" veröffentlicht. An dem Forschungsprojekt war der Greifswalder Wissenschaftler Dr. Sébastien Puechmaille vom Zoologischen Institut und Museum federführend beteiligt. Weitere Informationen unter http://idw-online.de/de/news631685

FAQ und Hotline zu Fledermäusen - Die wichtigsten Fragen und Antworten
Deutschland ist Fledermausland. Allein bei uns kommen 25 verschiedene Arten von Fledermäusen vor. So unterschiedlich diese Arten sind, so mannigfaltig sind auch die Fragen zu ihrer Lebensweise. Ein FAQ auf NABU.de sowie eine eigens eingerichtete Hotline liefern jetzt alle wichtigen Informationen zu Fledermäusen.
https://www2014.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/fledermaeuse/18829.html

Massensterben bei Saiga-Antilopen - Ein Drittel des Weltbestandes verendet
Bis zu 85.000 Saiga-Antilopen sind in Kasachstan binnen weniger Tage gestorben - ein Drittel des gesamten Weltbestandes. Die kasachischen Behörden sowie internationale Experten sind bereits seit Tagen vor Ort, um ein genaues Bild der Lage zu bekommen. Lesen Sie hier weiter: https://www2014.nabu.de/news/2015/05/06801_1.html

Bundesamt für Naturschutz legt ersten Artenschutz-Report vor
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) stellt heute zum ersten Mal einen umfassenden Artenschutz-Report vor. Hierin nimmt das BfN eine Analyse der in Deutschland lebenden Tier-, Pflanzen- und Pilzarten vor. Der Report gibt einen Überblick, wie viele Arten in Deutschland leben, wie hoch der Anteil der gefährdeten Arten ist und wie sich die Artenvielfalt in den letzten Jahren entwickelt hat. Er macht aber auch deutlich, wo im Artenschutz Erfolge zu verzeichnen sind und worauf diese sich zurückführen lassen. Damit liefert der BfN-Artenschutzreport eine wichtige Analyse, um gefährdete Arten identifizieren und schützen zu können. Das BfN legt den Fokus auf acht Bereiche, in denen ein dringender Handlungsbedarf festzustellen ist und schlägt zentrale Maßnahmen zum Artenschutz vor. Mehr beim http://www.dda-web.de/

Hand in Hand! Per Klick in weltweite Menschenkette für Klimaschutz einreihen
Mittlerweile wollen alle mehr Klimaschutz: Frau Merkel, der französische Präsident und sogar viele aus der Wirtschaft. Warum haben wir trotzdem noch so viele Kohlekraftwerke? Weshalb soll Fracking dennoch in Deutschland erlaubt werden? Warum sinken die klimaschädlichen Emissionen nicht? Tatsächlich war die CO2-Konzentration in der Luft noch nie so hoch wie im März 2015. Wenn wir den Klimaschutz allein Politikern und Konzernen überlassen, bekommen wir nicht viel mehr als heiße Luft. Mit dem Klimaschutz wird’s eben nur dann was, wenn wir Druck machen. Zusammen! Reihen Sie sich jetzt mit einem Klick in die Menschenkette für Klimaschutz ein! Wir haben es in der Hand. Mitmachen beim https://www.bund.net/

Einfluss des Klimawandels auf Vogelarten nimmt zu
Steigende Temperaturen, feuchtere Winter und häufigere Wetterextreme wirken sich zunehmend auf die deutsche Gesellschaft aus. Betroffen sind unter anderem die Energieversorgung, die Landwirtschaft und die Gesundheitsvorsorge. Das ist das Ergebnis des bislang umfassendsten Berichts der Bundesregierung zur Anpassung an den Klimawandel. Anhand von Daten aus 15 verschiedenen Gesellschaftsbereichen zeigt der Bericht der Interministeriellen Arbeitsgruppe "Anpassungsstrategie der Bundesregierung" auf, welche Veränderungen sich durch den Klimawandel heute schon feststellen lassen und welche Gegenmaßnahmen bereits greifen.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2015_05_29_einfluss_des_klimawa

Vogelgesang wirkt sich positiv auf die Lebensqualität aus
Eine Studie von schwedischen Wissenschaftlern der Abteilung für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Göteborg sowie des Instituts für Forstwirtschaft an der Universität für Agrarwissenschaften in Uppsala hat gezeigt, dass junge Stadtbewohner Vogelgesang positiv bewerten, insbesondere wenn mehrere Vögel gleichzeitig zu hören sind. Durchschnittlich wurden Bilder von Siedlungsräumen kombiniert mit dem Gesang von mehreren Vögeln höher geschätzt als solche mit weniger Vogelstimmen.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2015_06_02_vogelgesang_wirkt_si

Metastudie: Die Bedeutung von Stromspeichern für die Energiewende
Dass Stromspeicher eine Rolle in der Energiewende spielen werden, ist wenig umstritten. Doch die Aussagen der Fachwelt über Einsatzbedarf, Konkurrenzlösungen und Einsatzszenarien sind teils widersprüchlich. Die Fraunhofer-Institute UMSICHT und IWES haben daher relevante Studien zu den Themen Stromspeicher und Power-to-Gas untersucht. Die Metastudie umfasst die aktuelle Datenlage sowohl für verschiedene Energieausgleichsszenarien im Stromsystem wie auch zu Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit einzelner Speichertechnologien.
Link: http://idw-online.de/de/news631361

Bitte Abstand halten! Planungspraxis gefährdet weiterhin seltene Arten
Wie nahe dürfen Windräder an Niststandorte von Kranich oder Rotmilan gebaut werden? Das "Neue Helgoländer Papier" der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) berücksichtigt den neuesten Forschungsstand zur Gefährdung von Vögeln durch Windkraftanlagen. Lesen Sie weiter beim nabu.de.

Runderneuert: 3. Auflage des Naturführers für Schmetterlinge erschienen
Tagfalter haben sich als wertvolle Indikatoren für den Zustand der Artenvielfalt erwiesen. Sie sind deshalb in Deutschland sowie vielen weiteren Ländern Europas zum zentralen Bestandteil von Langzeitprojekten geworden, an denen Wissenschaftler und Bürgerforscher beteiligt sind (Citizen Science).
Die gerade erschienene 3. Auflage des Naturführers "Schmetterlinge – Die Tagfalter Deutschlands" liefert allen Beteiligten dieser Projekte und allen Interessierten eine Fülle von Informationen zu heimischen Tagfaltern. Link: http://idw-online.de/de/news629966

Landschaftspflege statt Monokultur
Die Erzeugung von Biogas aus Silomais boomt. Doch die grüne Energieerzeugung hat auch Schattenseiten: So blockieren Maismonokulturen etwa immer größere Flächen für die Lebensmittelerzeugung und schaffen ein monotones Landschaftsbild. Bislang ungenutztes Landschaftspflegegras ist eine ökologische Alternative, wenn ökonomische Nachteile ausgeglichen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte Studie des KIT und der Universität Hohenheim, bei der Standorte in Baden-Württemberg untersucht wurden.
Link: http://idw-online.de/de/news631235

Nestgucken für Netzhocker: Die besten Vogel-Webcams auf einen Blick
Nicht nur für eingefleischte Ornithologen interessant: Vogel-Webcams, mit denen man Vögeln beim Nestbau, Brüten und der Aufzucht der Jungen zuschauen kann. Ob Waldkauz, Uhu oder Wanderfalke - hier gibt's die besten Spots. Lesen Sie weiter beim https://www.nabu-bw.de/.

Starkes Auftreten von Rotfußfalken im Alpenvorland - woher und wohin?
In den letzten Tagen kam es im südlichen Baden-Württemberg und Bayern zu einem starken Auftreten von Rotfußfalken. Bereits nördlich der Donau traten sie aber (zumindest bislang) nur vereinzelt auf. Auch in der Schweiz sind seit Ende April überdurchschnittlich viele aufgetaucht, nicht so jedoch weiter nördlich und westlich in Europa. Wie lässt sich dieses Auftretensmuster erklären?
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2015_05_23_starkes_auftreten_vo

Chinesische Mauersegler fliegen bis nach Südafrika!
Eine gemeinsam von Wissenschaftlern aus China, Belgien, Schweden und Großbritannien durchgeführte Studie zeigt, dass am berühmten Sommerpalast in Peking brütende Mauersegler der Unterart pekinensis mehr als 13.000 km zurücklegen, um ihre südafrikanischen Überwinterungsgebiete zu erreichen, bevor sie dieselbe Strecke, ohne zwischenzeitlich auch nur einmal zu landen, im nächsten Frühjahr noch einmal überwinden. Während ihres gesamten Lebens dürften die kleinen Vögel damit mehr als 180.000 km zurücklegen? was etwa der halben Entfernung zwischen Erde und Mond entspricht.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2015_05_27_chinesische_mauerseg

Ameisenmauer-Wespe unter Top -10 der ungewöhnlichsten Arten gewählt
Jedes Jahr wählt das renommierte „International Institute for Species Exploration“ (IISE) aus den jährlich rund 18 000 neu entdeckten und benannten Organismenarten die Top-10 der ungewöhnlichsten Arten aus. Ein internationales Komitee aus namhaften Biodiversitätsforschern wählte die Ameisenmauer-Wespe Deuteragenia ossarium, die von dem Wissenschaftler Michael Ohl aus dem Museum für Naturkunde Berlin beschrieben wurde, unter die Top-10 des Jahres 2015.
Link: http://idw-online.de/de/news631410

Gerhard Bronner zum neuen LNV-Vorsitzenden gewählt
Die Delegierten der Mitgliedsverbände des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) verabschiedeten Reiner Ehret als Vorsitzenden des Naturschutz-Dachverbands. Zum neuen Vorsitzenden wurde der bisherige Stellvertreter, Dr. Gerhard Bronner aus Donaueschingen, einstimmig gewählt. Die Mitgliederversammlung und die Vorstandskolleg/innen zollten Reiner Ehret größten Respekt für sein 15-jähriges großes Engagement für den Dachverband, das von Integrationswillen und Dialogbereitschaft bei gleichzeitiger Vertretung klarer Positionen geprägt war.
http://lnv-bw.de/gerhard-bronner-zum-neuen-lnv-vorsitzenden-gewaehlt/

Nature Alert – Naturschutz in Gefahr!
Unter dem Vorwand des Bürokratieabbaus stellt der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die beiden elementaren EU-Naturschutzrichtlinien auf den Prüfstand: die Vogelschutzrichtlinie und die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie. Juncker nutzt die Überprüfung als Deckmantel, um das Herz des europäischen Naturschutzes, das Schutzgebietsnetzwerk "Natura 2000", zu schwächen.
Bitte nehmen Sie deshalb an der Konsultation der EU-Kommission teil:
https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/EUNatureDirectives (hier auf der rechten Seite dann „Deutsch“ als Sprache auswählen)
Senden Sie mit dem "Nature Alert" (Naturalarm) ein klares Statement für "Natura 2000" an den Kommissionspräsidenten! Damit beteiligen Sie sich gleichzeitig an der formellen Konsultation der EU-Kommission und stärken hier dem Naturschutz den Rücken. Mehr beim https://www.bund.net/.

Tansanische Regierung bedroht Elefantenschützer
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "65.000 Elefanten wurden in Tansania seit 2009 von Wilderern abgeschlachtet. Nur noch 58.000 sind übrig geblieben. Die Regierung verschweigt das Ausmaß des Gemetzels. Neue Gesetze erschweren es Umweltschützern zukünftig, kritische Informationen zu veröffentlichen. Sie können sogar ins Gefängnis geworfen werden. Bitte appellieren Sie an Tansanias Präsidenten Kikwete, die Zensurgesetze zu widerrufen. Wilderei darf kein Staatsgeheimnis sein."
Lesen Sie hier weiter: https://www.regenwald.org/

Neues AKW? Stoppen Sie es!
Susanne Jacoby von Campact schreibt: "In vier Wochen geht das AKW Grafenrheinfeld bei Würzburg vom Netz – und damit der Atomausstieg bei uns voran. Doch in Europa droht jetzt ein Rückschritt in der Atompolitik. Die EU-Kommission will der britischen Regierung ermöglichen, den Bau und Betrieb eines neuen, riesigen Reaktors zu unterstützen: das AKW Hinkley Point. Es dürfte massiv subventioniert werden – obwohl dies dem EU-Wettbewerbsrecht widerspricht. Kommt die Kommission damit durch, dürften auch in etlichen anderen EU-Staaten neue AKWs folgen."
Weitere Informationen bei https://www.change.org/." Weitere Informationen: www.stop-tihange.org

Natur beobachten
Die ersten Krokusse blühen, die Hummeln summen und die Kaulquappen schlüpfen. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um mit Lupe, Fotoapparat und Notizblock bewaffnet in die Natur auszuschwärmen. Der Naturtagebuch-Wettbewerb der BUNDjugend für das Jahr 2015 ist gestartet! Thema in diesem Jahr: Wildblumen. Mehr …

Kriecht durchs Laub die Schnecke, kommt der Frühling um die Ecke
Es ist wieder soweit-die NAJU lädt Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren ein, sich am Wettbewerb "Erlebter Frühling" zu beteiligen.
Die Frühlingsboten die Salweide, die Bänderschnecke, die Zwergfledermaus und der Vogel des Jahres 2015, der Habicht, warten darauf von den kleinen Naturdetektiven entdeckt zu werden.
Mehr unter http://www.erlebter-fruehling.de/index.php?id=101

Wildpflanzen-Genbank sichert 300 Arten: Saatgut für Forschung und Züchtung
Fünf Jahre haben Forscher systematisch Saatgut heimischer Wildpflanzen, die für die Land- oder Ernährungswirtschaft wichtig sind, gesammelt, aufbereitet und eingelagert. Das Projekt liefert Erkenntnisse über die Keimungsbiologie zahlreicher Arten sowie Populations- und Standortdaten von über 4.000 Beständen. Alle Daten sind online abrufbar, Saatgutproben für Forschung und Züchtung können angefragt werden. Ein Handbuch erklärt Ziele, Methoden und Erkenntnisse des Projekts. Link: http://idw-online.de/de/news631271

Revitalisierung von Mooren sichert Lebensräume und ist aktiver Klimaschutz
Moorschutz ist nicht nur ein Anliegen des Naturschutzes, sondern auch eine aktive Maßnahme für den Klimaschutz. Wie sich diese Synergien nutzen und zugleich Zielkonflikte frühzeitig erkennen und lösen lassen, vermittelt die neue BfN-Veröffentlichung "Natura 2000 und Management in Moorgebieten".
"Bei der Moorrevitalisierung kann es zu Zielkonflikten zwischen verschiedenen Naturschutzzielen kommen. Denn häufig haben sich auf trockeneren Teilflächen ebenfalls schützenswerte Arten angesiedelt." Link: http://idw-online.de/de/news631038

"Biozid" auf dem Wühltisch: BUND Regionalverband Neckar-Alb kritisiert frei verkäufliches Insektenspray bei Discounter
Der Discounter Aldi bietet scheinbar passend zur Gartensaison das Insektenvernichtungsmittel "Pritex" an. Dieses wirke gegen „kriechende und fliegende Insekten“ und habe eine „Sofort- und Langzeitwirkung bis drei Monate“. Anstatt in der Produktbeschreibung auf die neurotoxischen Wirkstoffe Permethrin und Esbiothrin und ihre (Neben-)Wirkungen hinzuweisen, wirbt Aldi damit, dass das Spray auf "Wasserbasis hergestellt" und "nicht brennbar" sei. Umweltorganisationen werfen dem Discounter deshalb vor, zu verschleiern, das es nur bei akuten Schädlingsbefall im und am Haus angewendet werden darf. VerbraucherInnen laufen also Gefahr, dieses Insektengift unwissentlich als Pflanzenschutzmittel z. B. gegen Blattläuse einzusetzen. Nur wer die Rückseite der Sprühflasche studiert, erfährt dass es sich laut Gefahrensymbol um ein umweltgefährdendes Mittel handelt, welches "sehr giftig für Wasserorganismen ist" (Zitat aus Gebrauchsanweisung), auch Nutzinsekten wie Bienen und sogar Wirbeltiere schädigen kann. So darf der Sprühnebel nicht eingeatmet werden. Außerdem ist der Hautkontakt zu vermeiden. Weitere Informationen finden Sie beim BUND-Regionalverband Neckar-Alb.

Exkursion zu Bier, Geschichte und solarer Nahwärme
Für alle am Thema Interessierten, also beileibe nicht nur für Mitglieder, bietet der Verein Sonnenenergie Zollernalb in Kooperation mit dem BUND Zollernalb Ende Juli einen zweitägigen Ausflug nach Franken an. Wegen der Busbestellung ist eine verbindliche Anmeldung bis 10. Mai erforderlich. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programmflyer - zum Download hier.

Wanderfalke: NABU fordert Schwerpunktstaatsanwaltschaft
Auf den Fildern wurde im Februar ein Wanderfalke tot aufgefunden. Jetzt steht fest: Der Vogel wurde vergiftet. Deshalb haben die AG Wanderfalkenschutz im NABU und der NABU bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.
https://nabu-bw.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefahren/18869.html

Einvernehmliche Zustimmung des Nationalparkrats
Der Nationalparkrat hat einvernehmlich grünes Licht für das Leitbild des Großschutzgebietes gegeben. Das Leitbild fasst das Selbstverständnis des Nationalparks Schwarzwald zusammen mit den Grundprinzipien: Schutz der natürlichen Prozesse, Raum schaffen für biologische Vielfalt, Bewußtsein der Verantwortung für benachbarte Wälder, Menschen für Wildnis begeistern, Erforschung der Entwicklung im und um den Nationalpark und Teil der Region sein.
Lesen Sie weiter in der Presseerklärung.

Bäume nutzen Wasser effizienter
Der Anstieg des Kohlendioxidgehaltes in der Luft führt dazu, dass Bäume in Europa das ihnen zur Verfügung stehende Wasser immer effizienter nutzen. Im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts ist die sogenannte Wassernutzungseffizienz um rund 20% gestiegen. Das berichtet ein Forscherteam um David Frank von der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL in der heutigen Ausgabe der Zeitschrift Nature Climate Change. Link: http://idw-online.de/de/news630823

Nature: Reflexionsarme Flügel machen Schmetterlinge fast unsichtbar
Der Effekt ist vom Handy bekannt: In der Sonne spiegelt das Display, man erkennt fast nichts mehr. Geschickter stellt sich der Glasflügel-Schmetterling an: Trotz durchsichtiger Flügel reflektiert er kaum Licht und ist dadurch im Flug für Fressfeinde beinahe unsichtbar. Wissenschaftler des KIT um Hendrik Hölscher fanden heraus, dass unregelmäßige Nanostrukturen auf der Oberfläche des Schmetterlingsflügels die geringe Reflexion bewirken. In theoretischen Experimenten konnten sie den Effekt nachvollziehen, der spannende Anwendungsmöglichkeiten, etwa für Handy- oder Laptop-Displays eröffnet. Link: http://idw-online.de/de/news629718

Mythos vom toleranten Hund und aggressiven Wolf widerlegt
Hunde gelten im Vergleich zu ihren Vorfahren, den Wölfen, als toleranter und weniger aggressiv. Forscherinnen des Messerli Forschungsinstitutes der Vetmeduni Vienna und des Wolf Science Center stellen dieses Image infrage. Sie zeigen in einer aktuellen Studie, dass Wölfe sogar toleranter miteinander umgehen als Hunde. Das autoritätsbewusste Handeln ist bei Hunden außerdem stärker ausgeprägt als bei Wölfen. Die Ergebnisse werden im Fachmagazin Proceedings of the Royal Society B veröffentlicht. Link: http://idw-online.de/de/news629636

Scheinheilige Kritik an Neufassung der Düngeverordnung
LNV-Pressemeldung vom 04.05.2015: Die Neufassung der Düngeverordnung war notwendig geworden, weil die Europäische Union Deutschland rechtliche Schritte wegen Untätigkeit bei der Reduktion der Nitratbelastung androhte. Mit einer Vielzahl von detaillierten Regelungen und Pflichten für die Landwirte soll das Problem nun angegangen werden. Der Bauernverband attackiert die Neufassung heftig. Auch Dr. Gerhard Bronner, Landwirtschaftsreferent des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), kommen bei der Lektüre des Entwurfs der neuen Düngeverordnung Zweifel, ob das wirklich der richtige Weg ist.
Mehr unter http://lnv-bw.de/lnv-zu-bauernverbandsattacken-an-der-duengeverordnung/

Resolution zum besseren Schutz für Horstbäume in Wäldern
Der NABU fordert einen besseren gesetzlichen Schutz für die Horste von Greifvögeln und Storcharten in baden-württembergischen Wäldern. Bei der NABU-Frühjahrskonferenz am 18. April in Stuttgart wurde eine entsprechende Resolution verabschiedet. Mehr unter https://nabu-bw.de/wir-ueber-uns/neues-vom-nabu/fk/index.html

NABU-Landesverband stellt Naturschutzziele 2020 vor
Auf einer gut besuchten Pressekonferenz stellte Landesvorsitzender Andre Baumann die neuen NABU-Naturschutzziele vor. Sie lösen die NABU-Naturschutzziele 2015 ab und knüpfen an viele der darin formulierten Ziele an. "Insbesondere beim Nationalpark Schwarzwald, bei der Forstwirtschaft und im Moorschutz waren wir in den vergangenen fünf Jahren erfolgreich. Auch weil die Politik oftmals die Notwendigkeit erkannt und mitgezogen hat", sagte Baumann. "In vielen Fällen stehen wir im Naturschutz jedoch noch vor großen Herausforderungen." Details und Download der Broschüre

Naturschätze in Gefahr
Die EU hat einen "Fitness-Check" ihrer Naturschutzgesetze gestartet. Was so harmlos klingt, könnte zu einem Abbau von Naturschutzstandards führen. Seltene Arten könnten ihren Schutz verlieren und Schutzgebiete für naturzerstörende Aktivitäten geöffnet werden. Lesen Sie weiter beim https://www.nabu.de/

Neonikotinoide: vorbeugender Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gefährdet Bienen und andere Insekten
Der flächendeckende Einsatz von Pflanzenschutzmitteln aus der Gruppe der Neonikotinoide schadet Honigbienen und wildlebenden Insekten. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Team von Biologinnen und Biologen unter der Leitung des Berner Forschers Peter Neumann. Die Forschenden empfehlen, diese Mittel im Interesse einer nachhaltigen Landwirtschaft künftig restriktiver anzuwenden. Link: http://idw-online.de/de/news630499

Shell stoppen - Arktis retten
Avaaz schreibt: "Der Ölgigant Shell hat von der amerikanischen Regierung gerade die Erlaubnis erhalten, in der Arktis zu bohren. Für unser Klima und die artenreiche Tierwelt ist das eine ernste Gefahr — doch wir können sie noch stoppen. Bevor Shell in der Arktis aufkreuzt, muss der Konzern mit seinem Monsterschiff in Seattle einlaufen. Doch dort kann ein einzelner Mann die Schranken schließen: Seattles umweltbewusster Bürgermeister Ed Murray.
Lesen Sie hier weiter: https://secure.avaaz.org/de/shell_drilling_loc/?tykPsib

Klimaschutzziele nur mit Wärme durch Strom aus erneuerbaren Energien erreichbar
Der Wärmesektor stellt über 50 Prozent am Endenergieverbrauch in Deutschland, und dennoch liegt dort die Nutzung erneuerbarer Energien weit unter den Wachstumszahlen der erneuerbaren Energien im Stromsektor. »Eine »Wärmewende« ist zur Erreichung der Klimaschutzziele jedoch zwingend notwendig. Wie stark schon jetzt Photovoltaik und Windenergie den Wärmemarkt beeinflussen, zeigen die Entwicklungen in der Fernwärme, bei denen vermehrt Power-to-Heat eingesetzt wird. Link: http://idw-online.de/de/news630426

Birdrace in Baden-Württemberg
Bereits zum 12. Mal startete am vergangenen Samstag das bundesweite Birdrace. In Baden-Württemberg waren 23 der bundesweit 253 Teams mit von der Partie – ein Rekord, und Grund genug für eine kleine Nachlese aus dem Ländle. Lesen Sie hier weiter: http://ogbw.de/

Der Luchs ist wieder da!
Wissenschaftlern der FVA in Freiburg gelang es, einen in Freiheit lebenden Luchs im Schwarzwald mit einem Halsbandsender auszustatten. Lesen Sie weiter unter https:// nabu-bw.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/luchs/18767.html

Die punktierte Zartschrecke zeigt ein ausgeprägtes Paarungsverhalten
Im Rahmen der Forschungsarbeiten zu ihrer 2012 am Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig - Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn veröffentlichten Diplomarbeit filmte Isabella Terpkovitz erstmals das bis dahin weitestgehend unbekannte Fortpflanzungsverhalten der punktierten Zartschrecke, einer in Europa verbreiteten Heuschreckenart. Jetzt liegt der Film online und kann von jedem Interessierten mit Internetzugang betrachtet werden. Besonders spannend ist, dass und wie das Männchen eine Spermatophore an das Weibchen übergibt.
Mehr unter http://idw-online.de/de/news629674

Neuer Brutvogelatlas liefert umfassenden Datenfundus
Die Kartierung von 80 Millionen Brutpaaren und damit mehr als 400.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit stecken in "ADEBAR", dem neuen Atlas Deutscher Brutvogelarten. Damit liefert das Werk einen umfassenden Datenfundus zu allen 280 in Deutschland brütenden Vogelarten. Es belegt dabei unter anderem, dass Buchfink und Amsel die häufigsten Arten sind. Vorgestellt wurde der Brutvogelatlas heute von der Stiftung Vogelwelt Deutschland und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten in Bonn. Link: http://idw-online.de/de/news629916

Pestizideinsätze im Wald sind nicht die Lösung des Problems
In den kommenden Monaten sollen in Deutschland wieder mehrere 10.000 Hektar Eichen- und Kiefernwälder mit Fraß- und Kontaktgiften besprüht werden, um die Raupen des Eichenprozessionsspinners und des Kiefernspinners zu bekämpfen. Anstatt die Schmetterlingsraupen großflächig mit Pestiziden zu bekämpfen und damit die massenhafte Tötung von anderen Waldtieren in Kauf zu nehmen, muss aus NABU-Sicht der Waldumbau hin zu naturnahen, gesunden Laubmischwäldern forciert werden. Massenvermehrungen gehören bei einigen Insektenarten zur natürlichen Populationsdynamik. In naturnahen Ökosystemen brechen die hohen Populationen bedingt durch Krankheiten, Parasiten oder den Verlust der Nahrungsgrundlage wieder zusammen. Lesen Sie hier weiter.

BUND-Newsletter: lieber ohne Kohle, ohne Torf, ohne TTIP
"Bedrohung für die Demokratie", "Freihandelsfalle", "eine Wahnsinnstat" – so bewerten ExpertInnen landauf landab das Freihandelsabkommen TTIP. Doch sehen die politischen Entscheidungsträger es genauso?
Wollen Sie wissen, wie Ihre Abgeordneten im Europäischen Parlament zu TTIP stehen? Und wie sie sich bei der im Mai anstehenden Abstimmung entscheiden? Dann werfen Sie einen Blick auf unseren TTIP-Check und fordern Sie Ihre Abgeordneten auf, Zähne zu zeigen gegen das Abkommen!

Universität Stuttgart erstellt Ökobilanz für Diesel-Kraftstoff aus Wasser und CO2
Der Dresdner Firma sunfire GmbH ist es erstmals gelungen, künstlichen Diesel-Kraftstoff auf Basis von Wasser, CO2 und Ökostrom zu produzieren. Mit den ersten fünf Litern des glasklaren Kraftstoffs mit dem Namen Blue Crude wurde gestern der Dienstwagen von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka betankt. Die Ökobilanz und damit die wissenschaftliche Bewertung der Anlage und des produzierten Treibstoffes hinsichtlich der potenziellen Umweltwirkungen erstellte der Lehrstuhl für Bauphysik der Universität Stuttgart. Mehr unter http://idw-online.de/de/news629711

Elektrofahrrad ja, aber welches? EcoTopTen informiert und empfiehlt
Was sollte man beim Kauf eines Elektrofahrrads beachten? Worin unterscheiden sie sich und welches Fahrrad passt am besten? Verbraucherinnen und Verbraucher können sich auf der Internetplattform für ökologische Spitzenprodukte des Öko-Instituts umfassend über Elektrofahrräder informieren und finden dort unabhängige Kaufempfehlungen. 52 Pedelecs von zehn verschiedenen Herstellern erfüllen strenge Mindestkriterien an Sicherheit, Bequemlichkeit und Qualität. Marktübersicht E-Bikes bei EcoTopTen: http://www.ecotopten.de/prod_ebikes_prod.php

Gute Qualität – hoher Umweltnutzen
"Funktioniert das Elektrofahrrad bequem und einwandfrei, wird das Auto öfter einmal stehen gelassen. Mehr unter http://idw-online.de/de/news629624

Alte Handys für die Havel - BUGA-Wochenende für zwei Personen zu gewinnen
Pünktlich zum BUGA-Start rufen der NABU und sein Partner E-Plus einen Handy-Sammelwettbewerb aus. Alle Althandy-Einsendungen im Zeitraum bis 30. Juni nehmen an einer Verlosung teil. Hauptpreis ist ein BUGA-Wochenende an der Havel für zwei Personen. Mehr unter https://www.nabu.de/news/2015/04/18746.html. Übrigens: Auch im Naturschutzbüro sammeln wir nach wie vor Handys, die dem Havel-Projekt zugutekommen.

Elektrospeicher: sichere Kontaktierung von Batteriezellen durch Laserstrahlschweißen
Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT sorgt dafür, dass künftig E-Autos und PowerTools nicht der Strom ausgeht: Die Aachener Wissenschaftler brachten eine Lasertechnologie zur Serienreife, die das Schweißen von temperaturempfindlichen Rundzellen-Batterien ermöglicht. Link: http://idw-online.de/de/news629536

Weißstörche auf Reisen - Verfolgen Sie die Reise der besenderten NABU-Störche
Auf geht es Richtung Norden: Die besenderten Störche treten die Rückreise in ihre Brutgebiete in Norddeutschland an. Wann kommen sie an und wer hat die Nase vorn? Verfolgen Sie die Reise der NABU-Störche in der interaktiven Karte und im Reisetagebuch. Weitere Infos beim NABU.

Killer-Shrimps - Gefahr für unsere Flüsse?
Können neu eingewanderte Arten die Nahrungsnetze unserer Flüsse negativ beeinflussen und sind bestimmte Ökosysteme empfindlicher gegenüber einwandernden Arten als andere? - Diese Fragen stehen im Fokus des Emmy-Noether-Projektes, in dem Forscher der Universität Koblenz-Landau mit Unterstützung ihrer Kollegen an der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes die Mechanismen und Folgen der Einwanderung des Großen Höckerflohkrebses (Dikerogammarus villosus) untersuchen. Mehr unter http://idw-online.de/de/news629375

Aal: Besatzaktionen nicht immer hilfreich für den Populationsaufbau
Thünen-Fischereiexperte sieht massenhaftes Einsetzen von Jungaalen in die Flüsse kritisch. Reinhold Hanel, der die Untersuchgun durchführt, meint: "Ein Aalbesatz ist zumindest in der gegenwärtigen Bestandssituation nur dann sinnvoll, wenn er der Stützung des Gesamtbestandes dient, nicht zur Aufrechterhaltung der Fischerei." Mehr unter http://idw-online.de/de/news629364

800 Kirchtürme sind Wohnzimmer für Dohle, Turmfalke und Co.
Mehr als 800 Kirchen in Deutschland bieten ihre Türme bedrohten Vögeln und Fledermäusen als Lebensraum an. Sie alle wurden in den vergangenen acht Jahren von NABU-Gruppen in ganz Deutschland als "Lebensraum Kirchturm" ausgezeichnet. Spitzenreiter bei der "Wohnraumbeschaffung" sind wir Baden-Württemberger mit über 193 ausgezeichneten Kirchen, gefolgt von Thüringen mit 116 und Niedersachsen mit 115 artgerechten Kirchtürmen. Weitere Details finden Sie hier.

Revolution oder Risiko?
Nanopartikel werden in vielen Bereichen eingesetzt – in der Medizin ebenso wie in zahlreichen Alltagsprodukten. Der BUND will, dass sich Patienten und Verbraucher über Nanomaterialien informieren können, um selbst zu entscheiden, ob sie sich diesen aussetzen wollen. Die neuen Faltblätter zu Nanomedizin und Nanobioziden gibt es kostenlos im Netz und gedruckt nach Hause - informieren Sie sich jetzt.

Naturschützer verurteilen feige Anschläge auf Windkraftanlagen
Der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg, Reiner Ehret, ist entsetzt über die drei Einbrüche in drei Windkraftanlagen in der Ortenau wenige Tage vor Ostern. Dabei haben Unbekannte nicht nur die Anlagen selbst abgeschaltet sondern auch wichtige Teile der Betriebstechnik ausgebaut und mitgenommen. "Diese Art des Protestes gegen die Windenergie ist kriminell und absolut inakzeptabel", sagte Ehret. Lesen Sie weiter beim http://lnv-bw.de/

Wildkätzchen gehören in den Wald
In diesen Wochen werden Wildkätzchen in Deutschlands Wäldern geboren. Auch wenn sie zunächst allein und mutterlos erscheinen, empfiehlt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) dringend, die Tiere nicht anzufassen oder gar mitzunehmen. Der BUND engagiert sich seit 2011 in seinem Projekt "Wildkatzensprung" bundesweit für den Schutz der Wildkatze. Mehr beim http://www.bund-bawue.de/

Ausrottung mit Ansage: Südafrika verschärft Nashorn-Wilderei
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Südafrikas Nashörnern droht die Auslöschung. 2014 wurden bereits mehr als 1.200 Tiere gewildert, 2007 waren es lediglich 13. Geht das so weiter, könnten Nashörner bald ausgestorben sein. In dieser gefährlichen Lage will Südafrikas Regierung den Handel mit den Hörnern der Tiere legalisieren. Angeblich soll das die Wilderei beenden. In Wirklichkeit wird es kriminellen Banden in die Hände spielen und die Nachfrage befeuern. Die drohende Ausrottung der Tiere rückt näher. Noch können wir das verhindern! Bitte unterstützen Sie die Petition." Weitere Infos bei https://www.regenwald.org/

Illegale Greifvogelverfolgung stoppen
Der NABU teilt mit: "Bereits 1977 wurde die Jagd auf Greifvögel bundesweit verboten – doch abgeschossene, vergiftete oder gequälte Greifvögel sind nach wie vor trauriger Alltag. Helfen Sie mit, die illegale Verfolgung zu stoppen und unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition!"
Weitere Infos beim https://www.nabu.de/

NABU klagt gegen Windpark zum Schutz seltener Schreiadler
Der NABU klagt gegen die Genehmigung eines Windparks mit 16 Windrädern bei Jördenstorf im Landkreis Rostock. Gleichzeitig wurde ein Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz gestellt, um den bevorstehenden Baubeginn zu verhindern. Der Hauptgrund für die Klage ist, dass in unmittelbarer Umgebung der geplanten Anlagen Schreiadler leben, die in Deutschland sehr selten und außerdem stark gefährdet sind.
"Klimaschutz darf nicht auf Kosten von Arten und Lebensräumen vorangetrieben werden", sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Der NABU fordert beim Ausbau der erneuerbaren Energien die strikte Einhaltung des geltenden Umweltrechts und appelliert dabei an Planungs- und Genehmigungsbehörden sowie Investoren. "Wir befürworten den naturverträglichen Ausbau von Windkraft, müssen jedoch auf gravierende Versäumnisse bei der Standortwahl und der Genehmigungspraxis einzelner Projekte hinweisen", so Miller.
Mehr unter https://www.nabu.de/news/2015/03/18621.html

Insektizidbelastung in Gewässern weltweit deutlich höher als erwartet
Wissenschaftler des Instituts für Umweltwissenschaften der Universität Koblenz-Landau haben erstmals umfangreiche globale Daten der Insektizidbelastung von Gewässern mit den für die jeweiligen Insektizide durch die Behörden definierten maximal akzeptablen Konzentrationen verglichen. Das Ergebnis ist alarmierend: In über 40% der Fälle, in denen ein Insektizid durch eine Wasserprobe in einem Gewässer weltweit nachgewiesen wurde, war die gefundene Konzentration höher als sie laut behördlichem Zulassungsverfahren sein dürfte. Bei Sedimenten, den Ablagerungen am Gewässergrund, für die häufig weniger bindende behördlich festgelegte Werte vorliegen, waren über 80% der Messwerte inakzeptabel.
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news629140

Globale Studie zur Landnutzung offenbart deutlichen Verlust an Biodiversität
Die Intensivierung der Landwirtschaft und voranschreitende Landnahme haben ihren Preis: sie gehen vor allem zu Lasten der lokalen Ökosysteme und führen zu einem hohen Artenverlust. Anhand einer Fülle von Daten aus allen Kontinenten erstellte ein internationales wissenschaftliches Projekt ein umfassendes Bild von den Effekten der Landnutzung seit 1500 bis heute. Die Studie, die Modellierung und Beobachtungsdaten kombiniert, zeigt, dass die Landwirtschaft bis 2005 für einen Artenschwund von 13,6 Prozent in regionalen Ökosystemen verantwortlich ist im Vergleich zur vorindustriellen Ära. Weitere Verluste könnten durch korrigierende Maßnahmen vermieden werden. Mehr unter http://idw-online.de/de/news628625

Millionen für Regenwald-Rodung
Der Papierkonzern April provoziert mit seinen großflächigen Rodungen in Indonesien Konflikte mit der lokalen Bevölkerung, gefährdet seltene Tierarten und heizt die Klimaerwärmung an. Geldinstitute wie die Banken Santander und ABN Amro vergeben bereits keine Kredite mehr an April. Die Schweizer Bank Credit Suisse unterstützt die Regenwaldzerstörer jedoch mit Krediten in Höhe von 50 Millionen US Dollar. Lesen Sie weiter bei https://www.greenpeace.de/

Führungswechsel beim NABU Haigerloch
Vorstandswechsel in der Haigerlocher Nabu-Gruppe: Herbert Fuchs, früher Kreisvorsitzender, übernimmt das Amt von Adolf Beiter. Die Gruppe hat 420 Mitglieder aus Haigerloch und Rangendingen. Bei der Jahreshauptversammlung in Stetten am vergangenen Samstag wurde schnell klar, dass Adolf Beiter seine Ankündigung vor einem Jahr wahr machen und nicht erneut für den Vorsitz kandidieren würde. Lesen Sie weiter beim SchwaBo oder in der Hohenzollerischen Zeitung.

Eine Perspektive für den Gaukler der Lüfte
Mit der Rückkehr des Kiebitzes in seine Brutgebiete im März beginnt die praktische Phase des Projekts "Sympathieträger Kiebitz". Im Rahmen dieses Projekts wollen Forscher, Naturschützer und Landwirte gemeinsam Maßnahmen entwickeln, mit denen der Bruterfolg des Kiebitzes im Zuge der praxisüblichen Flächenbewirtschaftung erhöht werden kann. Das Projekt läuft bis 2019 und wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen des Bundesprogramms "Biologische Vielfalt" gefördert.
Lesen Sie hier weiter: https://idw-online.de/de/news627988

Vielfalt, Viren und Behandlung – neue Fledermausfamilie entdeckt
Ein internationales Wissenschaftlerteam konnte mit Hilfe molekularer Analysen die Entstehungszeit und die Ursprungsgebiete verschiedener Fledermausgruppen bestimmen. Sie wiesen zum ersten Mal nach, dass sich die Rundblattnasenfledermäuse von den Hufeisennasenfledermäusen unterscheiden und beide als eigenständige Familien zu klassifizieren sind. Innerhalb der Rundblattnasen konnte überraschenderweise eine weitere, molekular unterscheidbare Fledermausfamilie bestimmt werden. Diese Familie erhielt den Namen Rhinonycteridae.
Link: http://idw-online.de/de/news627671

Mosaiklandschaften fördern Insektenvielfalt
Eine kleinräumige Landschaftsstruktur fördert die Insektenvielfalt im Grünland und kann sogar negative Auswirkungen einer intensiven Landnutzung ausgleichen. Das haben Agrarökologen der Universitäten Göttingen und Würzburg herausgefunden.
Lesen Sie mehr unter http://idw-online.de/de/news627921

Entschiedener Widerstand: Mundurukú demonstrieren für ihren Wald
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Millionen Bäume sollen in Amazonien für Staudämme abgeholzt werden. Die Energie ist für Aluminiumhütten und Bergbaukonzerne verplant. Der Fluss Tapajós wird dafür zerstört. Die Wälder am Tapajós gehören zu den artenreichsten der Welt. Im Nationalpark Amazonia leben Jaguare, Ameisenbären und Hunderte Vogelarten. Sollten die Dämme verwirklicht werden, wäre das der Tod für den Fluss wie er heute existiert. Die Mundurukú-Indianer wehren sich. Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift.
Zur Petition geht's hier.

NABU begrüßt Vorgehen der EU-Kommission gegen Deutschland wg. Naturschutzmängeln
Der NABU hat die Eröffnung eines offiziellen Vertragsverletzungsverfahrens der EU-Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen unzureichender Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat- (FFH-) Richtlinie begrüßt. "Die Mitgliedstaaten der EU, darunter auch Deutschland, haben sich mit der einstimmigen Verabschiedung der FFH-Richtlinie 1992 verpflichtet, Schutzgebiete für EU-weit bedrohte Tier- und Pflanzenarten sowie ihre Lebensräume auszuweisen, rechtlich zu sichern und Maßnahmen zu ihrer Pflege festzulegen", so NABU-Präsident Olaf Tschimpke. "Die Mitgliedstaaten und in Deutschland die hierfür verantwortlichen Bundesländer hatten also wahrlich genug Zeit, ihren eingegangenen Verpflichtungen nachzukommen."
Lesen Sie hier weiter: https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/schutzgebiete/natura-2000/

Neue Schwarzdorn-Unterart entdeckt (siehe Sondermeldung zum 01.04.2015)
Na ja, anhand des Datums war die Meldung ja schnell als Aprilscherz entlarvt: Es ist der Kopf der Raupe, der auf dem linken Foto hinter der Blüte erscheint und damit den Eindruck erweckt, es handle sich um einen Teil derselben. Auf dem rechten Foto sieht man die Raupe in etwas veränderter Sitzhaltung: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/diverses/spinnosa_pruni.htm

Neue Troika an der Spitze des NABU Albstadt
Durch eine Satzungsänderung bei der Hauptversammlung ist der Nabu Albstadt durch die Neuwahl des Vorstandes ab sofort in Troika-Hand.
Was der bisherige Vorsitzende Gerhard Layh bis dato allein geschultert hat, wird von nun drei gleichwertigen Sprechern getragen. Einer davon ist Layh selbst, der auch gleichzeitig das Amt des Kassierers einnehmen wird. Er wird unterstützt von Mathias Stauß, der nach wie vor das Amt des Schriftführers innehaben wird, und Hans Raab, der sein bisheriges Amt als Kassenprüfer an Helmut Meng abgibt. Ebenfalls neu ins Amt des Kassenprüfers wurde Paul Dyrda gewählt. Lesen Sie weiter beim http://www.schwarzwaelder-bote.de/

Osterhasen am Rand der Roten Liste - Feldhasenbestand auf niedrigem Niveau
"Eigentlich müsste es weniger bunte Eier geben: Der Osterhase hoppelt am Rand der Roten Liste", sagt der NABU-Landesvorsitzende Andre Baumann. Der Feldhasenbestand in Baden-Württemberg hat stark abgenommen. Deshalb fordert der NABU-Landeschef mehr Natur in ansonsten ausgeräumten Agrarlandschaften. Lesen Sie hier weiter: https://nabu-bw.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/18653.html

BUND kritisiert Zulassung von Riesen-Lkw als Kniefall vor Daimler
Scharf hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg e.V., heute die Beteiligung des Landes am bundesweiten Feldversuch mit 25 Meter langen Riesen-Lkw auf drei Autobahnabschnitten mit etwa 350 Kilometer Länge kritisiert. Lesen Sie weiter beim http://www.bund-bawue.de/

Soziale Botschaft macht Zusatzschmuck bei Zebrafinken attraktiv
Ein Zebrafink ist ein schmuckes Kerlchen. Die Vögel haben intensivrote Schnäbel. Die Wangen sind orange-braun. Ein schwarzes Brustband und kastanienbraune Flanken mit weißen Tupfen komplettieren das männliche Federkleid. Die Weibchen kommen farblich dezenter daher. Markant ist bei ihnen vor allem der orange-rote Schnabel. Kann man solch ausgeprägt männliche Attraktivität weiter toppen? Link: http://idw-online.de/de/news628249

Die Rechnung, die Grillen fliehen lässt
Kämpfe unter Artgenossen sind völlig normal. Um Futter oder Partner konkurrieren die Tiere eben. Aber eine ernste Verletzung wollen sie partout vermeiden. Kosten und Nutzen einer Kampfhandlung sind abzuschätzen. Aber wie soll das gehen, wenn kein rationales Denken möglich ist? Für die besonders kampfeslustigen Grillen ist nun klar: Es gibt einen Mechanismus. Dabei werden wichtige Informationen sozusagen addiert - ist das Maß voll, entscheiden sich die Grillen zur Flucht. Kurios: Selbst der theoretisch starke Gewinner ist anschließend vor allem stark anfällig für negative Erfahrungen. Link: http://idw-online.de/de/news627664

Neue Schmetterlingsart in Deutschland: Purpurweiden-Jungfernkind von Forschern des Naturkundemuseums Karlsruhe in Südbaden entdeckt
Karlsruher Schmetterlingsforschern ist ein bisher in Deutschland noch nicht nachgewiesener Großschmetterling im wahrsten Sinne des Wortes ins Netz gegangen: Das sogenannte Purpurweiden-Jungfernkind (Boudinotiana touranginii), ein tagaktiver Falter aus der Familie der Spanner.
Bisher war das Vorkommen des Purpurweiden-Jungfernkinds vor allem aus Zentralfrankreich belegt. Weil es einen 75 Jahre alten Beleg aus dem benachbarten Elsass gab, vermuteten die Mitarbeiter des Naturkundemuseums Karlsruhe, dass die Art auch in Deutschland vorkommen könne. So machten sie sich, zusammen mit ehrenamtlichen Schmetterlingsforschern der Entomologischen Arbeitsgemeinschaft im Naturwissenschaftlichen Verein Karlsruhe e.V., in diesem Jahr wiederholt auf die Suche. Am 17.März 2015 wurden sie endlich fündig und entdeckten ein erstes Exemplar in der südlichen Oberrheinebene. Weitere Informationen gibt's unter http://www.smnk.de/uploads/tx_sbdownloader/PMPurpurweidenJungfernkind.pdf

Warum die Artenvielfalt plötzlich explodierte
Vor rund 540 Millionen Jahren explodierte die Artenvielfalt auf der Erde: Innerhalb kurzer Zeit entstanden unzählige neue Arten, fast gleichzeitig entwickelten sich die Vorfahren der heutigen großen Tiergruppen. Wie kam es zu dieser rasanten Entwicklung? Diese Frage beschäftigt Paläontologen rund um die Welt seit Jahrzehnten. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben nun bestehende Theorien bestätigt: Extreme Nischenbildung und tektonische Plattenverschiebungen sind für die Entstehung des Artenreichtums verantwortlich. Ihre Ergebnisse haben die Forscher jetzt in dem renommierten Fachjournal PNAS veröffentlicht. Link: http://idw-online.de/de/news628468

Petition für artgerechte Baumhaltung
Noch eine weiter schöne Meldung zum 1. April: Forstwissenschaftler erklären in einem Positions­papier, warum die Massenzucht von Bäumen gegen Grundrechte verstößt.
Link: http://idw-online.de/de/news628461

Etappensieg für Vogelschutz bei Windenergie-Ausbau
Im Konflikt um einen naturgerechten Ausbau der Erneuerbaren Energien haben Vogelschützer einen wichtigen Etappensieg errungen. Nach jahrelanger Verzögerung haben die Fachabteilungen der Länder-Umweltministerien nach Informationen des Journals DER FALKE grünes Licht für die Neufassung der von den Staatlichen Vogelschutzwarten erarbeiteten Abstandsempfehlungen für Windräder zu Vogelschutzgebieten und Nestern ("Helgoländer Papier II") gegeben. Damit dürfte der Artenschutz in Gerichtsverfahren gestärkt werden, denn schon das erste "Helgoländer Papier" ist von Gerichten oft bei Entscheidungen als maßgebliche fachliche Orientierung herangezogen worden. Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/

Heftige Kritik von Umweltverbänden an geplantem Elektrogerätegesetz
Vor der ersten Lesung im Bundestag steht der Entwurf zum neuen Elektrogerätegesetz (ElektroG) in der Kritik der Umweltverbände. Diese monieren, dass dieser es fast unmöglich machen würde, Elektrogeräte länger zu nutzen oder wiederaufzubereiten.
Lesen Sie hier weiter: https://www.nabu.de/news/2015/02/18427.html

BUND übergibt Sammeleinwendungen an Umweltministerium
Mehr als 2200 Personen haben die Einwendung zum Rückbau des AKW Neckarwestheim (GKN I) unterzeichnet, die am 17. März 2015 im Umweltministerium eingereicht wurde. Weitere Informationen gibt's beim http://www.bund-bawue.de/

Nestgucken für Netzhocker: Die besten Vogel-Webcams auf einen Blick
Nicht nur für eingefleischte Ornithologen interessant: Vogel-Webcams, mit denen man Vögeln beim Nestbau, Brüten und der Aufzucht der Jungen zuschauen kann. Ob Waldkauz, Uhu oder Wanderfalke - hier gibt's die besten Spots: https://nabu-bw.de/tiere-und-pflanzen/voegel/vogelwebcams/index.html

Städte und Gemeinden gesucht für Modellvorhaben zum Biotopverbund
Die LUBW sucht 4 Städte oder Gemeinden in Baden-Württemberg für ein Modellvorhaben zur Umsetzung eines Biotopverbunds. In unseren NABU-Naturschutzzielen haben wir uns ja eben dieses Thema als "Schaffung eines grünen Wegenetzes" auf die Fahnen geschrieben. Als NABU-Gruppe könnten Sie den Bürgermeister oder Gemeinderäte auf diese Ausschreibung aufmerksam machen. Bewerbungen müssen bis 15. April 2015 eingegangen sein. Alle Infos enthält ein Faltblatt der LUBW.

Landesweite Amphibien- und Reptilien-Kartierung –Mitarbeiter/innen gesucht
Die Naturschutzverbände ABS, BUND, LNV und NABU haben 2014 zusammen mit der LUBW eine landesweite Artenkartierung (LAK) der Amphibien- und Reptilienarten gestartet. Mithilfe eines Netzes von Ehrenamtlichen soll innerhalb von 12 Jahren im gesamten Land kartiert werden. Die Kartierung erfolgt als Rasterkartierung (UTM-Raster von 5x5 km), eine geringe Aufwandsentschädigung wird gezahlt. Die erhobenen Daten werden in einer zentralen Datenbank gespeichert und wesentliche Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. (>> erste Ergebnisse). Für einige Bereiche in Baden-Württemberg werden noch weitere Amphibienfreunde gesucht. Weitere Infos unter http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/233565/

Sakerfalken nehmen Nisthilfen auf Strommasten gut an
BirdLife, die Austrian Power Grid AG (APG) und die Vetmeduni Vienna betreiben seit Jahren ein Sakerfalken-Artenschutzprojekt. Im Rahmen des Projekts werden Nisthilfen auf Strommasten im Burgenland und in Niederösterreich montiert. Die Brutplätze scheinen sehr beliebt zu sein. 2014 wurde ein neues Rekordjahr: 31 Sakerfalken-Brutpaare brachten es auf 47 Jungvögel. Und die neue Brutsaison 2015 hat bereits begonnen. Die bedrohte Vogelart ist in Österreich wieder heimisch. Link: http://idw-online.de/de/news627182

10 Jahre Tagfalter-Monitoring Deutschland
Eines der bekanntesten nationalen Citizen-Science-Projekte, das Tagfalter-Monitoring Deutschland (TMD), feiert sein 10-jähriges Bestehen: Seit 2005 erfassen Freiwillige an ungefähr 500 Orten in Deutschland regelmäßig und mit einer standardisierten Methode Schmetterlinge. Dabei sind bislang über zwei Millionen Falter registriert worden. Die gesammelten Daten zeigen nicht nur wichtige langfristige Trends in der Bestandsentwicklung der beobachteten Arten, sie erlauben auch Rück­schlüsse auf Umweltveränderungen. Die Erkenntnisse sind in zahlreiche Studien und Publikationen eingeflossen, etwa den Weltklimabericht des IPCC. Link: http://idw-online.de/de/news624695

EU-Parlament rettet Artenvielfalt
Die Europaabgeordneten haben den umstrittenen Vorschlag der EU-Kommission für eine neue Saatgutverordnung gekippt. Er gefährdet seltene Sorten und damit die Artenvielfalt. Lesen Sie weiter bei der Frankfurter Rundschau

Petition gegen Verschwendung durch Vodafone
Ole Kuestermann schreibt bei Change.org: "Es gibt immer mehr Smartphone-Tarif-Anbieter, die mit Slogans wie "Jedes Jahr ein neues Smartphone" (Quelle: Vodafone) ihre Kunden davon überzeugen wollen, dass es wichtig ist, immer das neueste Gerät zu nutzen. Vodafone befördert diese Wegwerfmentalität besonders aggressiv und produzierte im vergangenen Jahr sogar einen Werbeclip. In diesem Spot wirbt Vodafone damit, "dass man seine Freunde neidisch macht", weil man "jedes Jahr ein neues Smartphone auspacken" kann.
Doch sollte es längst auch für große Konzerne ein großes Interesse sein, die Umwelt zu schützen. Uns allen sollte es ein Anliegen sein, die Ausbeutung von Menschen in armen Ländern zu stoppen oder die Umweltverschmutzung zu verringern. Jeder Anbieter, der seinen Kunden den jährlichen Neukauf eines High-Tech-Geräts wie einem Smartphone schmackhaft machen will, missachtet vollkommen bewusst, wie gefährlich und umweltfeindlich die Herstellung dieser Geräte ist. Vodafone befördert durch solche Werbung, dass Kunden die damit verbundenen Probleme ausblenden. Deshalb muss sich genau hier etwas ändern. Bitte unterstützen Sie meine Petition, für eine umweltbewusstere Welt ohne irrsinnige Verschwendung."

BILD feuert neue Breitseite gegen die Energiewende
Der Solarenergie-Förderverein Deutschland schreibt: "Die BILD hat es wieder getan. Auf bild.de kann man einen Beitrag aus der "Bild am Sonntag" vom 15. März nachlesen, der darauf zielt, die Energiewende publizistisch zu vernichten. Verfasst ist dieser Angriff durch den Beton-Liberalen und Pegida-Versteher Roland Tichy. Dieser argumentiert nicht mit dem Florett, noch nicht mal mit dem Säbel, sondern mit der Feldhaubitze.
Das fängt mit der Überschrift an. "Kassiert die Solar-Lobby die Kindergelderhöhung?", fragt Tichy. Mit der Verknüpfung zwischen Solarenergie und Kindergeld soll den Lesern offenbar nahegelegt werden, die Energiewende sei gegen die Chancen der kommenden Generationen gerichtet. Als ob nicht der menschengemachte Klimawandel die Zukunft des Planeten bedrohte, sondern die Versuche, ihn einzudämmen...
Lesen Sie den sarkastischen Beitrag von Dr. Rüdiger Haude unter und dann wundern Sie sich über gar nichts mehr.

NABU Hechingen fordert Ausgleich für Rodung alter Bäume
Mancherorts werden Büsche und Bäume vor dem 1. März radikal zurückgeschnitten oder gar gleich gerodet. In diesem Jahr gab es so einen Fall in Hechingen. Unsere NABU-Gruppe fordert nun Ersatz für die zerstörten Lebensräume. Der http://www.schwarzwaelder-bote.de/ berichtete.

Neues vom "Wieselspecht" - "Bild" bringt die Wahrheit?
Nach dem Hype in den sozialen Medien zum Fall "Weaselpecker" bringt nun die berüchtigte deutsche BILD-Zeitung ihre Version: http://www.bild.de/digital/. Mehr Informationen dazu auch in Englisch bei http://www.itv.com/

Start frei für den Schreiadler!
In einem Modellprojekt, das durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert wird, erprobt die Deutsche Wildtier Stiftung derzeit, wie gemeinsam mit den Land- und Forstwirten die Schreiadler-Lebensräume verbessert und erhalten werden können. Im Naturpark Feldberger Seenlandschaft hat die Deutsche Wildtier Stiftung in einem Kerngebiet der Schreiadler-Verbreitung wertvolle Nahrungsflächen gekauft.
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news626687

Störchin Ute fliegt wieder - NABU-Wappentier in die Freiheit entlassen
Der NABU-Landesvorsitzende Andre Baumann hat Weißstörchin Ute in die Freiheit entlassen. Am 3. Februar war sie auf der Straße mitten in Buchau unterwegs gewesen. Doch sie hatte Glück im Unglück, denn der Leiter des Naturschutzzentrums Federsee fing sie ein. Im NABU-Vogelschutz­zentrum wurde der flugunfähige Vogel danach untersucht und aufgepäppelt. Vermutlich war die Störchin irgendwo regelmäßig gefüttert worden und hatte deswegen nicht den Weg in ihr Winterquartier angetreten. Weitere Informationen beim https://nabu-bw.de/

Ökostrom für Winterlingen
Mit einem denkbar knappen Ergebnis (acht Ja und sieben Nein-Stimmen) hat sich der Rat für Ökostrom entschieden. "Atomkraft – nein danke": Ganz nach diesem altbewährten Slogan appellierte vor allem Gemeinderätin Sabine Froemel bei der 14. Bündelausschreibung bei der GT-Service GmbH für diese Stromalternative. Und das, obwohl sie die Gemeinde voraussichtlich im Jahr 3700 Euro mehr kosten wird bei einer durchschnittlichen Abnahme von zirka 1,2 Millionen Kilowatt. Dass der Ökostrom aus dem Ausland kommt, stört die Ökostrom-Befürworter nicht. Man wisse ja auch nicht, wo der gängige Atom-Strom herstamme.
https://epaper.zak.de/eweb/zak/2015/02/27/zak/28/913799/

Viel Lob und wenig Kritik zur Novelle des Landesnaturschutzgesetzes
Der LNV hält die Novelle des Naturschutzgesetzes für weitgehend gelungen, äußert aber auch Kritik z.B. an den weniger strengen Regelungen für Naturparke im Vergleich zum Bundesgesetz, fehlende Verbindlichkeit von Landschaftsplänen und Anhebung der Mindestgröße von Trocken­mauern für den Biotopstatus. Ergänzungswünsche des LNV betreffen u.a. die Anhörungsrechte. Als Verwaltungsvereinfachung bietet sich nach LNV-Sicht der Verzicht auf eine strategische Umwelt­prüfung für Landschaftspläne an. Mehr beim http://lnv-bw.de/

50 Jahre NABU Baden-Württemberg – eine Erfolgsgeschichte
1965 hat sich der NABU-Landesverband (damals noch DBV) gegründet, um in Baden-Württemberg mehr für die Natur bewegen zu können. Natürlich gab es bereits seit Jahren Aktivitäten verschiedener Ehrenamtlicher, doch mit Gründung des Landesverbandes entstanden eine einheitlichere Organisation und eine geordnete Verwaltung. In jährlichen Landesvertreter­versammlungen konnten sich die Mitglieder austauschen und von ihrem Wissen gegenseitig profitieren. Lesen Sie hier weiter: https://nabu-bw.de/wir-ueber-uns/50Jahre/index.html

Fukushima - keine Entwarnung! Demo am 08. März 2015
Vier Jahre nach dem atomaren Super-GAU in Fukushima demonstrierten am Sonntag, den 08.März 2015 mindestens 3000 Menschen vor dem AKW Neckarwestheim für den sofortigen Atomausstieg, einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Atommüll und die dynamische Fortführung der dezentralen Energiewende. Weitere Infos beim http://www.bund-bawue.de/

Agrochemikalien stellen ein globales Risiko für Gewässer dar
Agrochemikalien stellen ein globales Risiko für Fließgewässer auf rund 40 Prozent der Erdoberfläche dar. Da in die Untersuchung auch viele Gewässer in unbeeinflussten Gebieten wie Gebirgen und Wäldern einbezogen wurden, seien diese Chemikalien somit ein Problem für die überwiegende Mehrzahl an Gewässern in landwirtschaftlichen Gebieten.
Mehr unter http://idw-online.de/de/news626318

Das wäre Monsantos größter Coup - Gentechnik-Verbot bundesweit!
Campact schreibt: "Agrarminister Schmidt plant ein Gesetz nach Monsantos Geschmack: Es würde das Gentechnik-Verbot komplett durchlöchern. Die Bundesländer können ihn auf der Agrarministerkonferenz stoppen – und wir können jetzt ihre Reihen schließen. Unterzeichnen Sie für ein wirksames Gentechnik-Verbot..." Lesen Sie hier weiter: https://www.campact.de/

Tausende Bauern in Brasilien: Wir wollen keine Gen-Bäume!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Eintausend Kleinbauern haben am 5. März 2015 das Gelände der Firma FuturaGene im brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo besetzt. Sie demonstrieren gegen die Pläne, Industrieplantagen mit genetisch veränderten Eukalyptusbäumen anzulegen. Die Gen-Bäume bedrohen Menschen und Natur. Die Regierung könnte schon bald grünes Licht dafür geben.
Bitte helfen Sie mit, dass es nicht dazu kommt." Mehr unter https://www.regenwald.org/

Plettenberg-Erweiterung contra Naturschutz
Entgegen anders lautenden Gerüchten sind die Natur- und Umweltschutzverbände im Zollernalb­kreis nicht für den weiteren Abbau des Plettenbergs. Verbände, die sich den Schutz der bedrohten Natur auf die Fahnen geschrieben haben, können nicht für die Zerstörung z.B. von Naturschutz­gebieten sein. Tatsächlich nützt das aber nichts: Die Erweiterung wird wohl kommen. Den Naturschutzverbänden bleibt damit nur die Wahl zwischen Fundamentalopposition und dem Versuch, möglichst genaue Untersuchungen des Arteninventars anzuregen und damit möglichst optimale Ausgleichsmaßnahmen durchsetzen zu helfen, die der geschundenen Natur wieder zugutekommen. Wir werden in der nächsten Zeit versuchen, die ganze Angelegenheit aufzubereiten und auf unserer Website darzustellen.

"Rettet den Plettenberg" - Website im Netz
Die Vorbereitungen für die Gründung einer Bürgerinitiative gegen die weiteren Holcim-Abbaupläne auf dem Plettenberg laufen auf Hochtouren. Dietmar Walter aus Ratshausen hat nun einen Webauftritt erstellt, auf der vielfältige Informationen rund um das ganze Vorhaben dargestellt werden. Lesen Sie hier weiter: http://pro-plettenberg.de/

Die Zwergtrappe in der Dingdener Heide
Der Raubwürger war nicht zu finden, als Jörg Kremer am 26. Oktober 2014 von der Beobachtungskanzel die Dingdener Heide an der Kreisgrenze Borken/Wesel absuchte. Da flog ihm plötzlich ein größerer brauner Vogel durchs Bild, der deutliche weiße Abzeichen auf den Flügeln hatte. Ungläubiges Staunen und Massen an Adrenalin waren die Folge...
Die Geschichte der Zwergtrappe in der Dingdener Heide wird jetzt von Jörg Kremer als "Vogel des Monats März 2014" auf der Homepage der Avifaunistischen Kommission der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft (NWO) http://www.nwo-avi.com erzählt - mit Fotos von Hendrik Weindorf, Ernst Klöcker, Norbert Uhlhaas, Oliver Käseberg, Frank Ulbrich und Hans Glader.

Wiesel greift an, Grünspecht flieht - und schüttelt endlich den "Gast" ab.
Grünspecht nimmt Wiesel huckepack: Eine recht interessante Geschichte - oder etwa nur eine Story aus dem Hause Photoshop & Co.? Mehr bei http://www.buzzfeed.com/

Bienen weiter helfen – bitte Bienenaufruf weiterleiten!
Der BUND bittet um Unterstützung: "Es geht um die Biene und um die freie Meinungsäußerung: Darf der BUND zwei Bayer-Pestizide mit dem Wirkstoff Thiacloprid als "bienengefährlich" bezeichnen? Oder müssen wir jedes Mal – wie Bayer dies vorerst gerichtlich erwirkt hat – gleichzeitig darauf hinweisen, dass das Nervengift eine gültige Zulassung hat, die den Stoff als "bienenungefährlich" klassifiziert?
Wir bleiben dabei: Thiacloprid ist bienengefährlich, weil es Bienen tötet. Deshalb fordern wir, dass der Stoff verboten werden muss! Am 11. März ergeht in dieser Sache ein für die Bienen und für die Meinungsfreiheit in Deutschland wichtiges Urteil.
http://www.bund.net/aktiv_werden/aktionen/bayer_stopp_bienene_pestizide/

Ozeanversauerung bremst das Algenwachstum im Südpolarmeer
Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben in einer aktuellen Studie erstmals gezeigt, dass sich die Ozeanversauerung negativ auf die Kieselalgen im Südpolarmeer auswirken könnte. Bei Laborversuchen konnten sie beobachten, dass die Kieselalgen bei wechselnden Lichtbedingungen im saureren Wasser deutlich schlechter wachsen. Link: http://idw-online.de/de/news626004

"Coca-Cola: keine Umstellung auf Einweg-Pfand!"
Die Firma Coca-Cola plant nach Informationen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) den kompletten Ausstieg aus dem Mehrwegsystem, indem sie jetzt damit beginnt, ihre 0,5 und 1,5 l Mehrweg­flaschen gegen unökologische Einweg-Plastikflaschen und Getränkedosen zu ersetzen, die sie bei den Discountern zu Schleuderpreisen verkauft. Wenn das Unternehmen seine Mehrwegflaschen abschafft, wird dies nach Einschätzung des Umwelt- und Verbraucherschutzverbandes zu einem deutlichen Rückgang der Mehrwegquote im Erfrischungsgetränkebereich führen.
Weitere Informationen bei https://www.change.org/

Vogelschutz an Energiefreileitungen
Im §41 des Bundesnaturschutzgesetzes ist festgelegt: "Zum Schutz von Vogelarten sind neu zu errichtende Masten und technische Bauteile von Mittelspannungsleitungen konstruktiv so auszuführen, dass Vögel gegen Stromschlag geschützt sind. An bestehenden Masten und technischen Bauteilen von Mittelspannungsleitungen mit hoher Gefährdung von Vögeln sind bis zum 31. Dezember 2012 die notwendigen Maßnahmen zur Sicherung gegen Stromschlag durchzuführen. Satz 2 gilt nicht für die Oberleitungsanlagen von Eisenbahnen."
Sollten Sie also immer noch unsichere Strommasten entdecken, teilen Sie das bitte dem zuständigen E-Werk mit (mit Kopie an die Untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt). Weitere Informationen z.B. bei der Deutschen Umwelthilfe unter http://www.duh.de/

Verlust biologischer Vielfalt ohne flächendeckende Erfassung der Ursachen nicht zu stoppen
"Wir müssen und werden mehr tun, um die Strategie konsequent umzusetzen.", sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks bei der Verabschiedung des Indikatorenberichtes 2014. Dieser soll alle zwei Jahre den Fortschritt der Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt dokumentieren. Doch trotz der vielfältigen Anstrengungen gingen die Fortschritte zu langsam. "Was fehlt, ist eine bundesweit flächendeckende Erfassung der Ursachen für den Arten- und Lebensraumverlust.", begründet dies der Ökologe Dr. Jens Dauber (Thünen-Institut) im NeFo-Interview. Erst auf einer umfassenden Datengrundlage könnten effektive Maßnahmen festgelegt werden. Doch diese spart sich die Politik bislang.
Link: http://idw-online.de/de/news625408

BUND und LNV: Lob und Kritik an Stellplätzen
In ihrer Stellungnahme vom 24.03.2015 begrüßen BUND und LNV die Überarbeitung der Verwaltungsvorschrift zu § 35 und 37 der Landesbauordnung zu Fahrradabstellplätzen. Sie kritisieren aber die verpasste Chance, auch die Regelungen zu Kfz-Stellplätzen einer nachhaltigen Mobilitätspolitik anzupassen. Während Kfz-Stellplätze für Verkaufsstätten, Verwaltungen, Freizeiteinrichtungen u. a. rechtlich vorgeschrieben sind, gibt es keine entsprechenden Vorschriften für den Öffentlichen Verkehr. Lesen Sie hier weiter: http://lnv-bw.de/lob-und-kritik-an-stellplaetzen/

Weltweit neue Zikadenart in der Südschweiz und Italien entdeckt
Sie zählen zu den bekanntesten, grössten und lautesten Insekten – und doch sorgen sie immer wieder für Überraschungen: Forscher der Universität Basel haben in Italien und der Südschweiz eine neue Singzikade entdeckt. Das Tier mit vier Zentimetern Flügelspannweite und seinem hohen Gesang wurde «Italienische Bergzikade» (Cicadetta sibillae) getauft. Sie ist eine von nur zehn Singzikadenarten in der Schweiz. Mehr unter http://idw-online.de/de/news626119

Ameisen benutzen Toiletten – Forscher weisen "sanitäre Anlagen" im Nest nach
Was machen Ameisen, wenn die Natur ruft? Wo verrichten sie ihr Geschäft? Wissenschaftler vom Institut für Zoologie der Universität Regensburg sind diesen Fragen nachgegangen. Mit einem erstaunlichen Ergebnis: Die Forscher konnten zeigen, dass Ameisen in ihrem Nest Toiletten benutzen. Dazu fütterten sie Ameisen mit gefärbtem Zuckerwasser. Entsprechend verfärbten sich danach einzelne Stellen im Nest. Die Positionen dieser "sanitären Anlagen" folgen zudem einem Muster. Fast alle Ameisen verlegten ihre Toiletten in Eckpunkte des jeweiligen Nests. Die Ergebnisse der Studie werden in der nächsten Woche in der renommierten Fachzeitschrift "PLoS ONE" erscheinen. Link: http://idw-online.de/de/news624991

Dietmar Nill hat seinen Schnee-Eulen-Film fertig
Der neue Film des Öschinger Naturfotografen und -filmers Dietmar Nill über das Leben der Schnee-Eulen wurde auf Arte gesendet und wird am Samstag 21.02.2015 um 18:00 Uhr und Montag 02.03.2015 um 18.25 Uhr wiederholt. Außerdem kann man den Stream noch eine Zeitlang online anschauen: http://www.arte.tv/guide/de/045572-000/die-reise-der-schneeeulen

Amphibien bei Laichwanderungen durch Pestizidanwendungen gefährdet
Suchen Amphibien ihre Laichplätze in Gewässern auf, durchwandern sie oft auch landwirtschaftlich genutzte Anbauflächen. Wanderungszeiträume und Pestizidanwendungen überschneiden sich häufig, wodurch die Lurche gefährdet werden können, so das Ergebnis einer Studie von Forschern des Instituts für Umweltwissenschaften der Universität Koblenz-Landau und des Leibniz-Zentrums für Agrarlandforschung (ZALF). Mehr unter http://idw-online.de/de/news623486

Milliardengeschenk für Regenwald-Abholzung verhindern!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald schreibt: "Indonesiens Präsident Joko Widodo will Biotreibstoff massiv subventionieren. Umgerechnet 1,5 Milliarden Euro sollen in die Kassen der Konzerne fließen. Die Palmölindustrie reibt sich die Hände.
Indonesische Aktivisten gehen auf die Barrikaden. "Die einzige Gruppe, die von dieser Politik profitiert, sind private Palmölfirmen", sagt Zenzi Suhadi von der Organisation Walhi. "Mit dem Steuergeld der kleinen Leute wird Landraub finanziert."
Indonesische Regenwaldschützer wollen die Subventionierung verhindern und bitten um Unterstützung. Mehr Informationen und die Petition: https://www.regenwald.org/.

Chemieriese klagt gegen BUND-Behauptung
Bayer passt offenbar eine aktuelle wissenschaftliche Studie nicht, die beweist, dass ein Bayer-Pestizid schädlich für Bienen ist, obwohl es laut Zulassungsbehörde als "bienenungefährlich" eingestuft ist.
Der BUND sagt: Auch wenn die Zulassungsbehörde Thiacloprid als "bienenungefährlich" einstuft, ist Thiacloprid bienengefährlich, weil es Bienen tötet. Deshalb fordert er, dass das Nervengift von der EU verboten werden muss!
Schreiben Sie hier an Bayer und fordern Sie den Chemiekonzern auf, Thiacloprid vom Markt zu nehmen! Hier geht's weiter: http://www.bund.net/index.php?id=21820

Welterbestätte Ödenahlen ist gerettet
Gut ein Jahr nach der Renaturierung des nördlichen Federseeriedes steht fest: die archäologischen Vorrangflächen sind deutlich feuchter. Die durchschnittlichen Wasserstände der letzten Jahre für den Pegel 112 nahe der UNESCO-Welterbestätte Ödenahlen zeigen: Der Minimalwasserstand - DAS Kriterium für die dauerhafte Erhaltung der steinzeitlichen Fußböden und Einbäume – sinkt nie mehr unter die neuralgische Grenze von 30 cm unter die Oberfläche. Der Fundhorizont ist also ganzjährig nass und damit werden die steinzeitlichen Reste vor der Zersetzung durch Sauerstoff bewahrt. Eine großartige Win-Win-Situation für Naturschutz und Archäologie!
Weitere Infos unter http://www.nabu-federsee.de/index.php?page=111

LNV-Stellungnahme zum Landesverwaltungsgesetz
In seiner Stellungnahme zur Änderung des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes (LVwVfG) kritisiert der LNV die Rechtseinschränkungen für anerkannte Naturschutzverbände in Planfeststellungsverfahren: keine Fristverlängerung mehr für die Abgabe von Stellungnahmen, strikte Präklusion, also Ausschluss aller nicht fristgerecht eingereichter Argumente. Außerdem lehnt der LNV den "Spatenstich" als Baubeginn für planfestgestellte Bauvorhaben ab.
http://lnv-bw.de/kritik-an-rechtseinschraenkungen-fuernaturschutzverbaende/

LNV begrüßt LUBW-Leitfaden Gewässerrandstreifen
In ihrer Stellungnahme begrüßen LNV und NABU den geplanten Leitfaden zu Gewässerrandstreifen der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW). Sie haben aber auch eine Reihe von Änderungsvorschlägen u. a. zur Funktion der Gewässerrandstreifen für die eigendynamische Gewässerentwicklung und für den Grundwasserschutz, ebenso für ihre Rolle in der Anpassungsstrategie an den Klimawandel (Hochwasserschutz, Freiflächen, Durchlüftung).
Weitere Informationen beim http://lnv-bw.de/

Deutschlands Energiewende kollidiert mit wandernden Fledermäusen
Fledermäuse verunglücken in großer Zahl an deutschen Windkraftanlagen. Die Zahl solcher Anlagen ist hierzulande bereits sehr hoch und soll noch weiter steigen. Mehr als zwei Drittel der Tiere, die durch Windkraftanlagen auf deutschem Boden zu Tode kommen, sind jedoch wandernde Fledermäuse auf ihrem Weg zwischen ihren Sommer- und Winterlebensräumen. Aufgrund seiner zentralen geographischen Lage in Europa hat Deutschland deshalb eine große Verantwortung für den Schutz wandernder Fledermäuse. Mehr unter http://idw-online.de/de/news624237

Wisente keine Waldbewohner - Schutzkonzepte müssen überarbeitet werden
Der Paläontologe Prof. Dr. Hervé Bocherens vom Senckenberg Center for Human Evolution and Paleoenvironment (HEP) und dem Fachbereich Geowissenschaften der Universität Tübingen hat gemeinsam mit deutschen und polnischen Kollegen die ältesten bekannten Wisentknochen Europas untersucht. Dabei stellten sie fest, dass Wisente "Gemischtesser" waren und das Leben in offenen Landschaften einem Leben im Wald vorzogen. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf heutige Schutzkonzepte der vom Aussterben bedrohten Tiere. Die zugehörige Studie ist heute im renommierten Fachjournal PLOS ONE erschienen. Mehr unter http://idw-online.de/de/news624511

Keine Gülle in unser Trinkwasser
Campact schreibt: "Tierfabrik-Besitzer kippen immer mehr Gülle auf die Felder und vergiften so unser Wasser. Agrarminister Schmidt verhandelt jetzt mit den Ländern über Gegenmaßnahmen. Doch die Agrarlobby wehrt sich. Jetzt müssen wir Bürger/innen unser Wasser retten."
Mehr: https://www.campact.de/duengeverordnung/appell/teilnehmen/

Weniger Feinstaub aus Pelletöfen
Heizen mit Holz liegt im Trend. Der nachwachsende Rohstoff stammt aus heimischen Wäldern, ist gut verfügbar und verbrennt CO2-neutral. Bei der Verfeuerung entstehen jedoch enorm viel Feinstaub und phasenweise hohe Konzentrationen toxischer Abgaskomponenten. Beides gefährdet Mensch und Umwelt. Ein Forscher der Hochschule Karlsruhe hat ein Sensor- und Verbrennungsluft-Regelsystem entwickelt, das die Emissionen deutlich reduziert. In Pelletöfen und Pellet-Heizkesseln könnte es bereits zum Einsatz kommen.
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news624352

Biobrauerei und Nahwärmeversorgung: Anmeldung zur Fahrt am 24. & 25. Juli
Der Verein Sonnenenergie Zollernalb und der BUND Zollernalb laden zu einer interessanten Veranstaltung Ende Juli ein: Neben einer Besichtigung der Biobrauerei Neumarkter Lammsbräu und einer Stadtbesichtigung in Rothenburg o.d.T. gibt es eine technische Führung durch die solare Nahwärmeversorgung in Crailsheim-Hirtenwiesen. Die Kosten für Mitglieder betragen 100 EUR bzw. 140 EUR für Nichtmitglieder (beinhaltet Fahrt, Führungen und Übernachtung in Rothenburg). Wegen der Planungen sollten Sie sich schon bis 20.02. anmelden unter sza@freenet.de.
Weitere Informationen über das SEZ-Programm finden Sie hier: http://sez-online.de/wb/pages/jahresprogramm.php

Zweite Chance für Bisinger Habicht: Vogelschutzzentrum lässt Vogel frei
Eine dramatische Verfolgungsjagd im Flug. Ein Habicht ist hinter einer Taube her. Sie gehört wie Krähen und Elstern zur natürlichen Beute des Greifvogels. Die Jagd, oft verbunden mit ziemlich akrobatischen Flugmanövern, endet für die zwei Vögel am Sonntag, 11. Januar, fatal. Sie krachen beide gegen eine Scheibe einer Halle in Bisingen im Zollernalbkreis. Die Taube stirbt. Der Habicht hat enormes Glück, bricht sich bei der Kollision mit dem Glas nicht das Genick. Die stabile Scheibe mit Doppelglas geht zu Bruch, der Vogel fliegt in die Halle, verletzt sich dabei am Flügel. Weil Hausmeister Andreas Zapp schnell und richtig reagiert, kann der Vogel gerettet werden. Weitere Infos können Sie dem Artikel im Reutlinger Generalanzeiger entnehmen oder http://nabu-bw.de/tiereundpflanzen/amselnmeisenundco/aktuelles/17813.html.

Veranstaltungsprogramme der Naturschutzverbände
Der Bund Naturschutz Alb-Neckar ist fertig: http://www.bnan.de/programm1.htm.
Auch die IGNUK hat ihr Programm bereits im Netz: http://www.ignuk.eu/
Beim NABU stehen die Termine bis Ende Februar noch im Programmheft von 2014. Das neue Heft für 2015 mit den Terminen ab März liegt vor, steht aber auch online als PDF zur Verfügung. Daneben findet man immer alles aktuell online unter http://www.nabu-zollernalb.de/veranstaltungstermine/.
Update vom 28.01.:
Weitere Verbände haben ihre Programme veröffentlicht:
- Sonnenenergie Zollernalb e.V.: http://sez-online.de/wb/pages/jahresprogramm.php
- BUND-Kreisverband Zollernalb: Download hier

NABU: Landesjagdverband betreibt Fundamentalopposition
Kaum wurde der Entwurf für eine Durchführungsverordnung zum kürzlich beschlossenen Landesjagd- und Wildtiermanagementgesetz öffentlich, schießt der Landesjagdverband (LJV) mit scharfer Munition auf den Naturschutz. "Doch die Schüsse des LJV sind Rohrkrepierer oder gehen nach hinten los", sagt der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann. "Ich bin vom Jagdverband enttäuscht. Eine gedeihliche Zusammenarbeit ist so schwer möglich."
Mehr unter http://nabu-bw.de/themen/wald/jagd/17917.html

Landesnaturschutzverband: "Kartellamt auf Krawall gebürstet"
Wenn der Freiburger Journalist Bernward Janzing in einem taz-Kommentar dem Kartellamt Krawall attestiert, ist dies eine ungewohnt deftige Sprache. "Der Vorwurf allerdings wird mit guten Gründen erhoben", bemerkte heute der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), Reiner Ehret. Die Stadt Titisee-Neustadt will es Schönau nachmachen und ein eigenes Stadtwerk betreiben, wie es die Bürger der Schwarzwaldstadt schon vor Jahren gründeten. Das Kartellamt bremst jetzt beim vergleichbaren Vorhaben die Stadt Titisee-Neustadt aus und beweist zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate, dass es sich gerne um Projekte kümmert, die von Bürgern selbst geplant und organisiert werden.
Lesen Sie hier weiter: http://lnv-bw.de/kartellamt-auf-krawall-gebuerstet/

Hormone regulieren Gene saisonal singender Vögel
Bald ist es wieder soweit: In wenigen Wochen beginnen in unseren Breiten die Vögel wieder zu singen. Nicht nur Naturfreunde sind davon fasziniert, auch Wissenschaftler. Denn anhand des Vogelgesangs können sie herausfinden, wie solche saisonalen Vorgänge gesteuert werden. Nun hat ein Forscherteam vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen und vom Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin erstmals das Genom des Kanarienvogels entschlüsselt. Mit den Gendaten können sie untersuchen, wie die hormonabhängige Steuerung von Genen bei saisonal singenden Vögeln entstanden ist. Mehr dazu unter http://idw-online.de/de/news623582

Ecuador: Keine Kupfermine im Regenwald
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Unter den Bergregenwäldern des Intag in Ecuador lagert Kupfer. Für den Abbau des Metalls sollen die Natur und mehrere Dörfer weichen. Die Menschen protestieren gegen die Pläne. Nun werden die Einwohner bedroht und kriminalisiert. Javier Ramírez, der Sprecher des kleinen Dorfes Junin, wurde sogar ins Gefängnis gesteckt. Bitte schreiben Sie an die ecuadorianische Regierung."
Zur Petition geht's hier: https://www.regenwald.org/

"Kartellamt ist wie die Axt im Walde."
Der NABU ist über den Bericht des Ministeriums Ländlicher Raum und der kommunalen Spitzenverbände entsetzt, wonach das Bundeskartellamt ohne Rücksicht auf die ökologischen Folgen für den Wald die bewährte baden-württembergische Forstverwaltung zerschlagen möchte und dabei anscheinend auch nicht vor einem Foulspiel zurückschreckt. Den angekündigten Schritt des Landes, gegen die sich abzeichnende Entscheidung des Bundeskartellamts vorzugehen, begrüßt der NABU-Landesvorsitzende Andre Baumann ausdrücklich: "Es ist ein starkes Zeichen, dass die Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände an einem Strang in dieselbe Richtung ziehen." Lesen Sie hier weiter: http://nabu-bw.de/themen/wald/wald/forstpolitik/16636.html

Waldrappe kooperieren während der Formationsflüge
Die Entstehung von Kooperation ist immer noch eines der großen Rätsel der Evolutionsbiologie, denn sie widerspricht dem allgemeinen Grundsatz, dass Evolution nur 'egoistische Gene' fördert. In dieser Woche wird in den Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) eine Studie präsentiert, in der wir den V-Formationsflug als eines der seltenen Beispiele für echte Kooperation bei Tieren präsentieren. Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news623351

Deutsche Wildtier Stiftung: Die Paarungsrufe der Luchse verhallen oft ungehört
"Single-Frau sucht wilden Nachtschwärmer mit Stummelschwanz, ausgeprägtem Backenbart, gutem Gehör und scharfem Blick zwecks Familienplanung…!" Die Paarungszeit der Luchse (Lynx lynx) beginnt jetzt im Februar, doch die Partnersuche gestaltet sich extrem schwierig: Mister Pinselohr ist sehr selten! Und so verhallen die Rufe der Tiere oft ungehört.
Mehr Infos hier: http://idw-online.de/de/news623188

Wärmstes Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen – Zeit zu handeln
2014 zeigt eine weitere traurige Klimabilanz – mit 0.68°C über dem langjährigen Durchschnitt ist 2014 weltweit gesehen das wärmste Jahr seit Messbeginn, dies zeigen die kürzlich veröffentlichten Zahlen der «National Oceanic and Atmospheric Administration» (NOAA). 50 Expertinnen und Experten haben sich im Januar an der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur getroffen, um die Messung, Kennzeichnung und Kommunikation von Nachhaltigkeit im alpinen Tourismus zu diskutieren. Mehr unter http://idw-online.de/de/news622403

Beton liefert Sonnenstrom – Uni Kassel entwickelt neuartigen Baustoff
Ein Forschungsteam der Universität Kassel entwickelt einen Baustoff, der zugleich eine Solarzelle ist. Wichtige Bestandteile sind leitfähiger Beton und organische Flüssigkeiten wie beispielsweise Fruchtsäfte. "DysCrete" soll künftig unter anderem zum Bau von Fassaden dienen und zugleich Sonnenenergie in Strom umwandeln. Link: http://idw-online.de/de/news620414

Invasion der Bergfinken
Hunderttausende Bergfinken sammeln sich derzeit allabendlich im Hasler Wald im Landkreis Lörrach. Sie kommen aus dem Norden und suchen hier nach Nahrung – ein Naturschauspiel. Die SWR-Landesschau berichtete. Mehr dazu in der SWR-Mediathek.

Flamingos am Bodensee
Sie sind rosa, grazil, ziemlich schön und es gibt sie tatsächlich: Flamingos am Bodensee! Vogelkundler spekulieren nun, wo die exotischen Tiere eigentlich herkommen.
Der zweite Bericht der SWR-Landesschau berichtet leider schon wieder über Vergangenes - die Flamingos sind weiter geflogen. Trotzdem sehenswert: SWR-Mediathek.

Schule wird nachhaltig: Mehr Natur- und Umweltschutzprojekte "draußen"
Die Stiftung des Landesnaturschutzverbandes (LNV) fördert auch im diesjährigen Jahr wieder Projekte, die dem Erhalt und dem Schutz von Arten, Landschaft und Natur dienen. Das Schwerpunktthema 2015 lautet "Schule wird nachhaltig". Aktivitäten und Projekte von LehrerInnen und NaturschützerInnen, die Naturwissen "draußen" praktisch erlebbar vermitteln, können auf Antrag eine Finanzspritze erhalten. Weitere Infos unter http://lnv-bw.de/stiftung/

Der Wildkatze in die Gene geschaut
Nach mehr als drei Jahren intensiver Arbeit im Projekt Wildkatzensprung haben das Bundesamt für Naturschutz (BfN), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN) heute die Ergebnisse der neuen Gendatenbank zur Europäischen Wildkatze in Deutschland vorgestellt.
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news621627

Wildbienen am Kilimandscharo auf der Spur
Warum Biologen bunte Suppenschälchen auf den Kilimandscharo stellen – und wie sie damit unter anderem herausfinden, dass Bienen sogar noch auf einer Höhe von 4550 Metern leben: Neue Erkenntnisse aus der Biodiversitätsforschung.
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news621431

Neue Hoffnung für Orang-Utans auf Borneo trotz Klimawandels und Abholzung
Eine neue Untersuchung zeigt, dass trotz der Bedrohung durch Klimawandel und Abholzung große Waldgebiete auf Borneo geeignet sind, um Orang-Utans auch in den nächsten Jahrzehnten Lebensraum bieten zu können, wenn diese ausreichend geschützt werden.
Mehr unter http://idw-online.de/de/news621084

Appell unterzeichnen: Tierfabriken stoppen!
Aus dem BUND-Newsletter: "Putenfleisch von Discountern ist zu fast 90 Prozent mit Antibiotika-resistenten Keimen besiedelt, das ergab eine BUND-Untersuchung. Der Antibiotika-Missbrauch in der Massentierhaltung trägt dazu bei, dass immer mehr Resistenzen entstehen und wichtige Antibiotika nicht mehr wirken. Fordern Sie von Landwirtschaftsminister Schmidt bessere Gesetze zum Schutz der Tiere und der VerbraucherInnen!"
Zur Petition geht's hier: http://www.bund.net/index.php?id=21635

Der Mekong soll leben: Stoppt den Don Sahong Staudamm
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Der Mekong ist die Lebensader Südostasiens. Doch die Anrainerstaaten wollen den Fluss für die Stromgewinnung bändigen. Ende Januar entscheiden die Regierungen über den Bau des Don Sahong-Staudamms in Laos – er hätte fatale Folgen für das Ökosystem und seine Bewohner. Bitte unterstützen Sie ihre Petition für die Bewahrung ihrer Heimat."

28. Februar 2015: Schulung zum Brutvogelmonitoring Baden-Württemberg
Im Auftrag der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) betreut das NABU-Vogelschutzzentrum das Monitoring häufiger Brutvögel. In diesem Projekt arbeiten derzeit landesweit 117 ehrenamtlich tätige Personen, die auf 211 Flächen die Bestände der weit verbreiteten und häufigen Brutvogelarten erfassen. Ziel des Seminars ist es, neuen Interessierten genaue Kenntnisse über die Methode der Freilandarbeiten und deren Auswertung zu vermitteln. Mehr unter http://vogelschutzzentrum.de/front_content.php?idcat=28

Südschwarzwald visiert Siegerpodest an
Die Naturschutzverbände NABU, BUND und LNV begrüßen, dass die Ausweisung eines Biosphärengebietes im Südschwarzwald nun in greifbare Nähe rückt und das Land bereits feste Zusagen zur Finanzierung und zur Personalausstattung macht. Lesen Sie hier weiter: http://nabu-bw.de/themen/biosphaerengebietundnationalpark/bsgssw/index.html

E-Fahrzeuge für Fellbach - Stadtverwaltung stellt auf E-Mobilität um
Mit acht Elektroautos im Einsatz hat die Stadtverwaltung Fellbach ihren Fahrzeugpool fast vollständig auf elektromobile Fahrzeuge umgestellt. Im Vorfeld haben Wissenschaftler des Fraunhofer IAO im Rahmen des Projekts »elektromobilisiert.de« verschiedene Szenarien zur schrittweisen Elektromobilisierung der Fuhrparkflotte simuliert und hinsichtlich der Kosten und Umweltauswirkungen bewertet. Weitere Informationen unter http://idw-online.de/de/news620767

Wiedehopfe "imprägnieren" ihre Eier durch ein spezielles Bakteriensekret
Forscher der Universität Granada und dem Obersten Rat für wissenschaftliche Forschung CSIC, der größten öffentlichen Forschungseinrichtung Spaniens, sowie weiterer Institute haben entdeckt, dass Wiedehopfe ihre Eier mit einem selbst produzierten Bakteriensekret ummanteln, um damit die Schlupfrate zu erhöhen. Das Sekret, das innerhalb einer speziellen Struktur der Eischale eingelagert wird, hilft dabei, die Eier vor Infektionen zu schützen. Mehr unter: http://www.dda-web.de/#2015_01_20_wiedehopfe_bdquoim

Warum haben Schlangen keine Beine?
Mit einem Zürcher Kollegen entdeckte Ingmar Werneburg vom Museum für Naturkunde Berlin, wie Schlangen ihre Beine verloren haben. Die Ergebnisse wurden in der internationalen Fachzeitschrift Evolution veröffentlicht. In Wirbeltierembryonen bilden sich in bestimmten Reihenfolgen nacheinander die einzelnen Knochen des Körpers aus. Der Vergleich von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen den Arten erlaubt Rückschlüsse auf Veränderungen der embryonalen Knochenbildung während der Evolution. Eine Stammbaum-Analyse zeigte, dass im Laufe der Evolution zahlreiche Knochen immer später erschienen, bis sie bei den Schlangen gar nicht mehr ausgebildet wurden. Das erklärt den Verlust der Beine. Link: http://idw-online.de/de/news620623

560 Bienenarten genetisch erfasst – Großer Erfolg im DNA-Barcoding-Projekt
Am 15. Januar diesen Jahres veröffentlichen die Wissenschaftler der Zoologischen Staatssammlung München, die Teil der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB) ist, die Ergebnisse ihrer mehr als fünfjährigen Forschungen über die Genetik deutscher Wildbienen. Insgesamt konnten sie dabei 503 der insgesamt 571 deutschen Wildbienenarten sowie weitere 58 Arten benachbarter Länder genetisch analysieren und in einer zentralen Gendatenbank erfassen. Dies ist die weltweit erste umfassende genetische Katalogisierung eines Landes dieser für die Bestäubung von Kulturpflanzen so wichtigen Insektengruppe. Link: http://idw-online.de/de/news620590

Letzte Rettung für das Zwergfaultier
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Die winzige, unbewohnte Karibikinsel Escudo de Veraguas ist die Heimat des Zwergfaultiers. Nur halb so groß wie eine Hauskatze und sehr langsam ist es eines der gefährdetsten Säugetiere der Welt. Die Art ist vom Aussterben bedroht, weil ihr Lebensraum zerstört wird. Außerdem jagen Fischer, die regelmäßig vom Festland Panamas auf die Insel kommen, die Tiere. Die Direktorin der Nationalen Umweltbehörde von Panama (ANAM) Mirei Endara Heras könnte eine führende Rolle bei der Koordinierung der lokalen und internationalen Akteure, die das Zwergfaultier retten wollen, übernehmen. Fordern Sie sie daher auf, die wunderbaren Tiere endlich zu schützen, bevor es zu spät ist." Weitere Informationen und eine Petition finden Sie bei https://www.regenwald.org/

Teilnehmer/innen für eine Studie zu Selbstbau-Photovoltaik-Anlagen gesucht
Das Institut für Transportation Design (ITD) der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) führt aktuell eine Studie durch, welche die Erfahrungen und Motive von Besitzerinnen und Besitzern von "Selbstbau-Photovoltaik-Anlagen" untersucht. Hierfür suchen die Wissenschaftler Betreiber/innen von Ergänzungs- oder Kleinbauanlagen (Preis bis ca. 10.000 €), welche nicht über das Handwerk, sondern in Eigenregie installiert wurden. Außerdem sollte die Anschaffung nicht länger als 1-2 Jahre zurückliegen oder in naher Zukunft anfallen. Link: http://idw-online.de/de/news619637

Schlimmer als TTIP!
Avaaz schreibt: "TTIP war wohl nur der Anfang -- das neue Geheimabkommen TISA droht die Privatisierung unseres Trinkwasser voranzutreiben und die Weitergabe unserer Bankdaten an die USA zu erlauben! Doch mit einer riesigen Petition vor der nächsten Verhandlungsrunde Anfang Februar können wir Licht ins Dunkel bringen und TISA stoppen. Jetzt unterzeichnen und weiterleiten!" Weitere Informationen und eine Petition gibt's unter https://secure.avaaz.org/de/stoppt_tisa/?bkzlAbb&v=51563

Naturspektakel im Landkreis Lörrach: "Invasion" der Bergfinken
Über 2 Millionen Bergfinken nächtigen derzeit in einem kleinen Waldstück bei Haseln im Landkreis Lörrach. Bergfinken verlassen ihre Brutgebiete in Russland und im Nordosten Europas, um bei uns zu überwintern. http://nabu-bw.de/tiereundpflanzen/amselnmeisenundco/aktuelles/17684.html

Die Spatzen laufen den Meisen den Rang ab
Dieser Winter ist ein Spatzenwinter. Der Haussperling liegt weit vor der Kohlmeise – er ist damit der häufigste Wintervogel in Deutschlands Gärten – und direkt dahinter hat der Feldsperling die Blaumeise überholt. Inzwischen haben 55.000 Vogelfreunde mehr als 1,5 Millionen Wintervögel gemeldet. Mehr unter http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundederwintervoegel/ergebnis/17637.html.

Biodiversität: Empfehlungen zur Bewertung eingeschleppter Arten
Die Verschleppung von Tier- und Pflanzenarten ist eine der massivsten – von Menschen verursachten – globalen Veränderungen. Und sie hat langfristige Konsequenzen: Manche eingeschleppten Arten zerstören die Lebensräume der heimischen Flora und Fauna, andere verursachen massive Schäden in der Landwirtschaft, manche wiederum beeinträchtigen die menschliche Gesundheit. Wie lassen sich die Auswirkungen eingeschleppter Arten richtig erfassen und bewerten? Diese Fragen wurden von einer internationalen Forschungsgruppe beantwortet – mit Beteiligung der Universität Wien und dem Umweltbundesamt Österreich. Die Ergebnisse erscheinen aktuell im renommierten Fachjournal BioScience.
Mehr unter http://idw-online.de/de/news618753.

Faltblatt "Die Europäische Sumpfschildkröte"
Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) hat die Europäische Sumpfschildkröte zum Reptil des Jahres 2015 ernannt. Unsere einzige heimische Schildkröte ist akut vom Aussterben bedroht. Zusammen mit DGHT und weiteren Partnern hat der BUND ein Faltblatt veröffentlicht, das die Schildkröte näher beschreibt. Faltblatt "Die Europäische Sumpfschildkröte" herunterladen.

"Fitness Check" der EU-Naturschutzrichtlinien - Rückschritt oder Erfolg für den Artenschutz?
2015 werden die beiden wichtigsten Naturschutzgesetze Europas auf den Prüfstand gestellt: Die Europäische Kommission führt einen "Fitness Check" der der EU-Vogelschutz- und der Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Richtlinie durch. Diese sind wichtige Instrumente um das immer bedrohlichere Artensterben zu stoppen. Lesen Sie hier weiter: http://www.nabu.de/themen/naturschutz/eunaturschutz/17633.html

"Dino des Jahres" für Gernot Kalkoffen
Der NABU zeichnet Gernot Kalkoffen mit dem "Dinosaurier des Jahres 2014" aus. Als Europachef des Energiekonzerns ExxonMobil erhält Kalkoffen den Negativpreis unter anderem für seine Verharmlosung des umstrittenen Fracking-Verfahrens.
Mehr unter http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/dinodesjahres/17593.html

Darf's etwas Wild sein? (Aus dem BUND-Newsletter)
Wer im neuen Jahr auf den Konsum von Fleisch nicht verzichten mag, greift am besten zu Bio-Fleisch. Und wer eine schmackhafte Alternative dazu sucht, sollte einmal Wild aus heimischen Wäldern probieren – Wildschwein, Reh und Hirsch haben garantiert artgerecht gelebt, und Antibiotika-Rückstände sucht man hier ebenfalls vergeblich. Weitere Infos beim https://www.bund.net/

Nationalpark-Fotokalender für 2015
Aus dem NABU-Newsletter: Passend zur Eröffnung des Nationalparks hat die Schauspielerin Ursula Cantieni einen Fotokalender für 2015 gestaltet. Als Jurorin unseres WALDLAND-Fotowettbewerbs hat sie aus über 1.000 eingesandten Fotos die schönsten Motive ausgesucht und für den NABU in einem wunderschönen Kalender zusammengestellt. Der Kalender ist für 13 Euro (davon 4 Euro Versandkosten) bei der NABU-Landesgeschäftsstelle erhältlich. Ansprechpartnerin ist Dorothee Schenkel (Tel. 07 11-9 66 72-26, E-Mail: Service@NABU-BW.de). Der Erlös des Kalenderverkaufs kommt direkt der Nationalpark-Arbeit von Freundeskreis und NABU zu Gute. Weitere Infos beim NABU Baden-Württemberg.

Naturschützer und Wölfe - LNV-Pressemitteilung vom 16.12.2014
Die Rückkehr des vierbeinigen Wolfes nach Baden-Württemberg würden die im Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) vereinten Naturschützer begrüßen. Wie ein zweibeiniger Wolf als Chef der Landesregierung zu bewerten wäre, ist für sie durchaus noch offen. Skeptisch stimmt den Landesnaturschutzverband die Pauschalkritik der CDU-Opposition an der Landesregierung, der der LNV eine erfolgreiche Politik für den Umwelt- und Naturschutz bescheinigt. Lesen Sie weiter unter http://lnv-bw.de/naturschuetzer-und-woelfe/

Die Brandseeschwalbe — Seevogel des Jahres 2015
Die Brandseeschwalbe ist der Seevogel des Jahres 2015. Der elegante Fischfänger brütet in Deutschland nur auf vier Nordseeinseln und an zwei Stellen der Ostsee. Rund 7.600 Paare wurden in diesem Jahr gezählt. Das teilte der Verein Jordsand zum Schutze der Seevögel und der Natur am Samstag bei der Vorstellung der vom Aussterben bedrohten Vogelart in Ahrensburg (Schleswig-Holstein) mit.
Weitere Infos beim DDA unter http://www.dda-web.de/#2014_12_21_die_brandseeschwalbe

Stammbaum der Vögel entschlüsselt
Als die Dinosaurier ausstarben, wurde der Weg frei für die Vögel – die ohnehin die direkten Nachfolger bestimmter Raubsaurier sind. In geologisch kurzer Zeit explodierte ihre Artenzahl, die sie zu einer der vielfältigsten Wirbeltiergruppen macht, die heute auf der Erde leben. Das ist eines der Ergebnisse der bislang umfangreichsten Genomanalyse, die Biologen gemacht haben.
Mehr bei http://www.spektrum.de.

Luchse machen Mittagspause
Ein internationales Forschungsteam hat über Monate hinweg die Aktivitätsmuster von 38 Tieren erfasst und ausgewertet: Link: http://idw-online.de/de/news618733

Dokumentation: Der Mais-Wahn -- Wie eine Pflanze Profit und Hunger schafft
Neben globalen Aspekten befasst sich die ARD-Reportage "Der Mais-Wahn ...", produziert vom SWR, auch mit dem Maisanbau in Deutschland. Am 13., 14. Und 16. Januar läuft der Film nochmals auf Phoenix. Mehr unter http://www.phoenix.de/content/888915.
Wer den Film online anschaue will: http://tinyurl.com/maiswahn

500. Pflanzenart eingelagert: Erfolg beim Schutz gefährdeter Wildpflanzen
Mit den Samen des Strahlen-Breitsamens (Orlaya grandiflora) wurde jetzt die 500. Pflanzenart in der "Genbank Bayern Arche" eingelagert. Ziel des Projekts ist der Schutz von seltenen und gefährdeten Wildpflanzenarten in Bayern. Mit dem neuesten Erfolg sind mehr als ein Drittel der in Bayern auf der Roten Liste als "gefährdet", "stark gefährdet" oder "vom Aussterben bedroht" gekennzeichneten Arten mit mindestens einer Samenaufsammlung gesichert. Zusammen mit weiteren lokalen Seltenheiten finden sich damit etwa 20 % der in Bayern heimischen Gefäßpflanzen in der Genbank. Mehr unter http://idw-online.de/de/news618642

NABU Reutlingen gewinnt einen Förderpreis
Für sein Engagement beim Schutz des bedrohten Halsbandschnäppers bekam die Reutlinger NABU-Gruppe einen Förderpreis in Höhe von 500 Euro. Das schon länger laufende Projekt, bei dem das Vorkommen des Halsbandschnäppers durch künstliche Nistquartiere gefördert wird, war in letzter Zeit auf überraschende Schwierigkeiten gestoßen: Anscheinend hatten Eichhörnchen gelernt, die Deckel der Nistkästen zu öffnen. Um den Bestand der Schnäpper vorläufig zu sichern, mussten daher andere Kästen angeschafft werden (bis in einigen Jahrzehnten dann wieder genügend natürliche Baumhöhlen in den Waldrändern um Reutlingen zur Verfügung stehen). Einen Zeitungsartikel finden Sie bei der Südwest Presse.

Seltene Vogelarten – hautnah im Kino erleben
Nach dem erfolgreichen ersten Teil gelingt Hans-Jürgen Zimmermann auch mit "Deutschlands wilde Vögel - die Reise geht weiter" ein eindrucksvolles Plädoyer für Artenvielfalt und Naturbewusstsein. Gedreht wurde in acht Beobachtungsgebieten - unter anderem auch am Kaiserstuhl, wo Bienenfresser und Wiedehopf zu Hause sind. Am 5. November startet der Film in den Kinos in Baden-Württemberg. Weitere Infos unter http://teil2.deutschlands-wilde-voegel.de/

Naturschützer bremsen bei Photovoltaik-Freiflächen
Der Landesnaturschutzverband, Dachverband der baden-württembergischen Naturschutzverbände, begrüßt, dass die CDU/CSU-Bundestagsfraktion weniger PV-Freiflächenanlagen ausschreiben möchte als vom Bundeswirtschaftsministerium vorgesehen. "Photovoltaik gehört auf Dächer und nicht auf Äcker und Wiesen", so der stellvertretende LNV-Vorsitzende Gerhard Bronner. Das Stromnetz könne nur eine begrenzte Menge Solarstrom aufnehmen und die lasse sich auch mit gebäudeintegrierten Anlagen decken. Ein zu großzügiger Ausbau von großflächigen PV-Anlagen würde dazu führen, dass Strom nichts mehr wert wäre, wenn die Sonne scheint.
http://lnv-bw.de/naturschuetzer-bremsen-bei-photovoltaik-freiflaechen/

Wieder mehr Weißstörche in Deutschland
Nach Beobachtungen der Vogelschützer im NABU ist die aktuelle Entwicklung bei Deutschlands Weißstörchen positiv. Zu diesem Ergebnis kam die Bestandszählung der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) "Weißstorchschutz" des NABU. "Es dürften insgesamt mehr als 6.000 Storchenpaare im Lande gebrütet haben", sagt Christoph Kaatz, Sprecher der BAG "Weißstorchschutz" des NABU. Somit brüten in Deutschland wieder so viele Storchenpaare wie vor mehr als 50 Jahren. http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/storch/16802.html

Warum Vögel keine Ohrmuscheln brauchen
Im Gegensatz zu Säugetieren haben Vögel keine Außenohren. Der äußere Teil der Ohren hat eine wichtige Funktion: Tiere können damit Laute identifizieren, die aus unterschiedlichen Höhen kommen. Aber auch Vögel hören, ob sich eine Schallquelle über ihnen, unter ihnen oder auf gleicher Höhe befindet. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat jetzt herausgefunden, wie es Vögeln gelingt, diese Geräusche zu orten: Die Aufgabe der Außenohren übernimmt bei ihnen der ganze Kopf. Die Arbeit ist kürzlich in PLOS ONE erschienen.
Mehr unter http://idw-online.de/de/news617849

"NaturaList"-App zur mobilen Dateneingabe bei ornitho veröffentlicht
Seit wenigen Tagen ist die schon lange erwünschte ornitho-App "NaturaList" kostenlos verfügbar. Erklärtes Ziel der Entwickler von Biolovision um Gaëtan Delaloye (selbst begeisterter Vogelbeobachter und Kartierer) war es, dass die Eingabe der Daten über die App mindestens so schnell sein sollte wie das herkömmliche Notieren der Beobachtungen auf Papier. Und sie sollte auch an Orten ohne Netzabdeckung und grenzüberschreitend funktionieren. All das ist eindrucksvoll gelungen! Mehr unter http://idw-online.de/de/news616982

Klimawandel? Nie gehört!
Die "Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe" (BGR) hat am 10. Dezember eine "Energiestudie" vorgelegt, mit der sie massiv in die laufenden Debatten um die Energiewende eingreift. Die Presseerklärung, mit der die Studie vorgestellt wird, trägt den Titel: "Erdöl bleibt weltweit der wichtigste Energielieferant". Tatsächlich ist es das Anliegen dieser Intervention, die Verwendung von fossilen und atomaren Energieträgern für die künftige Energieversorgung Deutschlands als alternativlos darzustellen.
Der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) findet diese Aussagen skandalös und nimmt in seinem aktuellen Rundbrief dazu Stellung.
Mehr unter http://www.sfv.de/artikel/klimawandel_nie_gehoert.htm

LNV zum Erneuerbare-Wärme-Gesetz
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) begrüßt die Änderungen im Erneuerbare-Energie-Gesetz weitgehend. "Zielführend sind insbesondere die Ausdehnung der Gültigkeit auf Nichtwohngebäude, die Erhöhung des geforderten regenerativen Anteils auf 15 % und die Flexibilisierung bei der Auswahl der Erfüllungsmöglichkeiten", stellt Dr. Gerhard Bronner, stellvertretender Vorsitzender des Naturschutzdachverbands, fest.
Die ganze Stellungnahme finden Sie hier: http://lnv-bw.de/erneuerbare-waerme-gesetz/

OGBW - neue Website online
Im neuen Gewand präsentiert sich seit kurzem der Internet-Auftritt der Ornithologischen Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. (OGBW). Noch sind nicht alle vorgesehenen Funktionen der Website abschließend implementiert. Dies betrifft insbesondere die Seiten regionaler Arbeitsgruppen, den Zugriff auf die Inhalte der Ornithologischen Jahreshefte und Schnellmitteilungen, sowie vereinzelt die inhaltliche Darstellung einiger Kernaufgaben der OGBW. Entsprechende Lücken sollen jedoch in den kommenden Wochen zügig geschlossen werden.
Mehr unter http://www.ogbw.de.

Liebe auf den ersten Riecher – Vögel wählen ihre Partner nach dem Geruch
Von vielen Tierarten ist bekannt, dass der Körpergeruch bei der Partnerwahl eine Rolle spielt. Der Duft des potenziellen Partners verrät, wie gut das Immunsystem zum eigenen passt. Es gilt das Prinzip: Je unähnlicher ein Paar, desto fitter werden seine Nachkommen sein. Forschende vom Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung an der Vetmeduni Vienna haben erstmals herausgefunden, dass sich auch Vögel bei der Partnerwahl von ihrer Nase leiten lassen. Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news615702

Forscherteam entdeckt neues Bestäubungssystem in Blütenpflanzen
Ein internationales Wissenschaftlerteam um Privatdozent Dr. Stefan Wanke und Dipl. Biologin Birgit Oelschlägel vom Institut für Botanik der TU Dresden hat ein neues Bestäubungssystem entdeckt. Die untersuchte Pflanzenart (Aristolochia rotunda) lockt bestäubende Fliegen mit Duftstoffen an und täuscht damit Nahrungsquellen der Fliegen vor. Sind die Bestäuber angelockt, werden sie in einer Fallenblüte gefangen genommen. Das Faszinierende dabei ist, dass der abgegebene Blütenduft normalerweise von Wanzen abgegeben wird, wenn sich diese im Todeskampf befinden und gerade von einer Spinne oder Gottesanbeterin gefressen werden.
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news617241

Rotes Ordensband ist Schmetterling des Jahres 2015
Der BUND und die BUND-NRW-Naturschutzstiftung haben das Rote Ordensband (Catocala nupta) zum Schmetterling des Jahres 2015 gekürt. In vielen Gegenden Deutschlands verschwindet dieser Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter fast unbemerkt. Die offizielle Einstufung des Roten Ordensbandes auf der Roten Liste als gefährdet ist nach Einschätzung der Naturschützer nur eine Frage der Zeit. Mehr unter https://www.bund.net/index.php?id=21277

Silbergrüner Bläuling ist Insekt des Jahres 2015
Der Silbergrüne Bläuling ist das Insekt des Jahres 2015 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es wurde aus einer Gruppe von Schmetterlingen als Repräsentant für die Tiere des besonders empfindlichen Biotops des Trockenrasens ausgesucht.
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news615974

Eine Bank bedroht ein Naturwunder!?
Avaaz schreibt: "Ein indischer Kohlebaron wirbt gerade um einen Kredit von 1 Milliarde Dollar. Damit will er ein weltberühmtes Naturwunder in eine Frachtroute verwandeln. Doch wenn wir schnell handeln, können wir seinen Kredit stoppen und dafür sorgen, dass sich weiterhin Wale und Delfine im Great Barrier Reef tummeln, anstatt kolossaler Kohlefrachter.
Die UNESCO sieht in diesem Projekt eine Gefahr für das Riff und acht führende internationale Banken haben bereits einen Rückzieher gemacht. Jetzt steht und fällt es mit der State Bank of India. Die Vorsitzende der Bank rühmt sich damit, hart gegen "faule Kredite" vorzugehen - eine riesige globale Kampagne kann sie also davon überzeugen, dieses verrückte Kohleprojekt zu überprüfen und aufzuhalten.
Mehr unter https://secure.avaaz.org/de/india_great_barrier_reef_loc/?bkzlAbb&v=49545

Pepsi schlägt zu: 450.000 Tonnen Palmöl auf Kosten des Regenwaldes
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "In den USA verkauft der Pepsi-Konzern auch Kekse und Chips. Dafür verbraucht Pepsi riesige Mengen Palmöl. Für die Palmöl-Plantagen stirbt der Regenwald.
Pepsi steht unter massivem Druck. Eine weltweite Allianz aus NGOs attackiert den Konzern, bis der endlich auf Palmöl verzichtet. Wir fordern: Pepsi soll die Regenwald-Vernichtung stoppen!"
Weitere Infos und die Petition gibt's bei https://www.regenwald.org/.

Erfolg: Monsanto bleibt draußen
Campact schreibt: "In nächtlichen Verhandlungen hat das Europäische Parlament verhindert, dass Konzerne künftig über Gentechnik-Verbote mitentscheiden. Im Rücken hatte es dabei mehr als 250.000 Unterschriften unter unseren Appell. Ein Erfolg für die gentechnikfreie Landwirtschaft!" Lesen Sie hier weiter: http://blog.campact.de/2014/12/erfolg-monsanto-muss-draussen-bleiben/

Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel - aktualisierte Informationen
Aus dem DDA-Newsletter: "Seit dem Jahr 2002 trägt die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (LUGV) verfügbare Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) aus ganz Deutschland zusammen. Ziel der Datenbank ist es, die vorhandenen, bundesweit verstreuten Daten über Anflugverluste an WEA zusammenzutragen, durch diese Sammlung zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen und die Einhaltung von Mindeststandards bei der weiteren Datengewinnung und -dokumentation durchzusetzen."
Mehr Infos gibt's hier: http://www.dda-web.de/#2014_11_28_aktualisierte_inform

10.689 Euro für blühende Landschaften in Albstadt
Einen Scheck in Höhe von 10.689 Euro erhielt das Projekt „Albstadt blüht – Bitz blüht“ von den Stadtwerken von Albstadt und der Albstrom regio. Zum Start des Projekts für mehr Blüten und Natur im Siedlungsbereich hat unsere NABU-Gruppe Albstadt eine Vortragsreihe organisiert, um die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und zum Mitmachen zu bewegen. Los ging es mit einem Vortrag über Honigbienen (>> Zeitungsartikel) – beim zweiten Vortrag informierte unser Artenschutzreferent Martin Klatt über Wildbienen (>> Zeitungsartikel).

NABU Balingen schützt Gelbbauchunken in Kooperation mit dem Forst
Gelbbauchunken sind bedroht – unter anderem deshalb, weil kleine, vegetationsarme Gewässer in unserer von Menschenhand durchgestylten Landschaft selten geworden sind. So bleibt vorerst nur, die Bestände durch Anlage immer neuer, kleiner Wasserstellen zu stabilisieren. Die NABU-Gruppe Balingen kann dabei auf die Unterstützung der Stadt und der Forstverwaltung bauen und somit ihre schon vor Jahren begonnenen Bemühungen zum Schutz der Unken fortsetzen.
>> Zeitungsartikel im ZAK

Gutes Zwischenzeugnis für Nationalpark Schwarzwald
Ein positives Fazit zieht der NABU Baden-Württemberg zum einjährigen Bestehen des Nationalparks Schwarzwald. "Noch ist der Nationalpark ein kleines Pflänzchen, von dem man nur die Keimblätter sieht. Bis er zum stattlichen Baum wird und seine wahre Stärke ausspielt, vergehen noch Jahrzehnte und Jahrhunderte. Dennoch sind die ersten Jahre entscheidend. Jetzt kommt es darauf an, ihm einen guten Start und ein gesundes Wachstum zu ermöglichen. Daran arbeiten wir vom NABU nach wie vor mit. Und wir nehmen wahr, dass die Verwaltung, das Land und die Region hier einen guten Job machen. Darüber freuen wir uns und dafür sind wir dankbar", sagt der NABU-Landesvorsitzende Andre Baumann.
http://nabu-bw.de/themen/biosphaerengebietundnationalpark/nationalpark/17448.html

Der BUND sagt Danke an die Wildkatzenretter
Anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts bedankt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Baden-Württemberg bei den vielen ehrenamtlichen Wildkatzenrettern für ihr großes Engagement. "Es ist immer wieder überwältigend, mit wie viel Begeisterung, Vorwissen und Ausdauer sich die vielen Ehrenamtlichen überall im Land für den Schutz der Wildkatze engagieren", betont BUND-Landesgeschäftsführerin Sylvia Pilarsky-Grosch, "Wir wollen aber nicht nur zum heutigen Tag des Ehrenamts Danke sagen – das große Engagement verdient sehr viel mehr!" Weitere Infos beim http://www.bund-bawue.de/

Die "Vogelgrippe" ist ein Symptom der Massentierhaltung
"Wildvögel sind Opfer, keine Täter. Die Vogelgrippe sollte darum als das bezeichnet werden, was sie ist: als Geflügelpest", sagt Andre Baumann, baden-württembergischer NABU-Landes­vorsitzender. Das erneute Auftreten der Geflügelpest in Deutschland weckt beim NABU Erinnerungen an den ersten Ausbruch ab Februar 2006, der damals vom Erreger-Stamm H5N1 verursacht wurde.
Vor wenigen Tagen wurde eine scheinbar gesunde Krickente, eine wild lebende Entenart, positiv auf H5N8 getestet. Damals wie heute wurden darum sehr schnell wilde Zugvögel als wahrscheinliche Überträger des Virus beschuldigt. Die aktuellen Umstände der Ausbrüche in den drei europäischen Geflügelmastanlagen lassen diesen Übertragungsweg nach Überzeugung des NABU jedoch als extrem unwahrscheinlich erscheinen. Weitere Infos beim http://nabu-bw.de/.

Neue Fortbildung BUND-Schmetterlings-Guides startet im Juni 2015
Nachdem die erste Seminarreihe 2011/2012 ein solcher Erfolg war und sich seitdem ein stabiles Netzwerk "BUND-Schmetterlings-Guides" etabliert hat, schreibt der BUND jetzt für die Jahre 2015/2016 erneut eine Seminarreihe aus.
Schmetterlings-Experten und -Expertinnen aus Baden-Württemberg und dem Bundesgebiet bieten an 7 Wochenenden einen tollen Einblick in die bunte Welt der Schmetterlinge mit zahlreichen Exkursionen und Praxisübungen. Mit der Klaus Tschira-Stiftung in Heidelberg wurde ein Geldgeber gefunden, der die Umsetzung von Wissenschaft in Praxis unterstützt. So kann auch diesmal auf Seminargebühren verzichtet werden.
Alle weiteren Informationen finden Sie hier: http://www.bund-bawue.de/?id=7608 und in der dort verlinkten Ausschreibung. Bewerbungsfrist: 10. März.

Werkeln für die Stachelkerlchen - Video-Anleitung für ein Igelhaus
Wenn die Tage kälter werden, machen sich Igel auf die Suche nach einem sicheren Unterschlupf. Oft kommen die kleinen Freunde im Stachelkostüm auch in unseren Gärten vorbei. NABU-Experte Julian Heiermann zeigt in einem Video, wie Sie dem Igel ein Winterhäuschen bauen können!
Mehr unter http://www.nabu.de/oekologischleben/missiongruen/17295.html.

Solarzelle mit 46% Wirkungsgrad – neuer Weltrekord
Mit einer Mehrfachsolarzelle wurde ein neuer Weltrekord für die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom erreicht. 46% des einfallenden Sonnenlichts wandelt die Zelle direkt in elektrische Energie um. Soitec und CEA Leti, Frankreich, sowie das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg haben die Zelle gemeinsam entwickelt.
Mehr unter http://idw-online.de/de/news616200

Monsanto entscheidet mit - und Sie?
Campact schreibt: "Wir haben es fast geschafft, doch jetzt will die Gentechniklobby die Neuregelung völlig verwässern: Nach den Plänen der EU-Kommission soll jedes Land neue Gentech-Sorten künftig leichter verbieten können. Doch die Gentechniklobby hat eine große Hürde in den Entwurf des Gesetzes geschmuggelt: Monsanto, Bayer und Co. sollen über ein Verbot mitentscheiden dürfen. In den nächsten zwei Wochen wird entschieden, ob demokratische Regierungen zu Bittstellern der Konzerne werden."
Weitere Infos in einem 5-Minuten-Info bei https://www.campact.de/

Das Land darf nicht vor dem Bundeskartellamt kapitulieren
Unter dem Druck des Bundeskartellamtes, das den Wald als reinen Holzproduktions-Betrieb ansieht, will das Land seinen Staatswald aus dem bisherigen "Einheitsforstamt", das für alle Besitzarten und alle Belange des Waldes gleichermaßen zuständig ist, herauslösen und zu einem eigenständigen "Staatsforstbetrieb" machen. Die genaue Rechtsform ist noch offen. Ebenfalls ungeklärt ist, wie die Beratung und Betreuung der Wälder anderer Waldbesitzer sowie die gesetzliche Forstaufsicht organisiert werden sollen, wenn der Staatswald nun eigene Wege geht.
Der BUND sieht diese Entwicklung mit großer Sorge. "Das bewährte System des Einheitsforstamts, bei dem der Förster in seinem Revier für alle Wälder gleichermaßen zuständig ist, - egal wem diese gehören,- wird damit aufgegeben." so die BUND-Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender, "Es ist falsch, dass die Landesregierung die Lage so darstellt, als bliebe damit auf 76% der Fläche alles wie bisher." Lesen Sie hier weiter: http://www.bund-bawue.de/.

Hilfe für den Rotmilan: Artenhilfsprogramm Sachsen-Anhalt erschienen
Mit ca. 2.000 Paaren brüten etwa 8% aller Rotmilane der Welt in Sachsen-Anhalt. Das Land hat daher für die Erhaltung dieser Art deutschland-, europa- und auch weltweit eine besonders hohe Verantwortung. Schätzungen zufolge beläuft sich der Weltbestand auf lediglich 20.000-25.000 Brutpaare. Experten haben nun ein Artenhilfsprogramm für den Rotmilan in Sachsen-Anhalt erarbeitet, das Anfang November auf der Jahresversammlung des Ornithologenverbandes Sachsen-Anhalt offiziell vorgestellt wurde. Weitere Infos unter http://www.dda-web.de/#2014_11_24_hilfe_fuumlr_den_r.

Energiewende ist landschaftsschonend machbar
Der Ausstieg aus der Kernenergie setzt die vermehrte Nutzung erneuerbarer Energie voraus. Dies kann in der Schweiz zu lokalen Konflikten mit anderen Landschaftsdienstleistungen führen. Das am 25. November 2014 an der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf durchgeführte "Forum für Wissen" zeigte jedoch, dass es in der Schweiz genügend Flächen gibt, auf denen erneuerbare Energie ohne große Konflikte gewonnen werden kann. Mehr unter http://idw-online.de/de/news615363.

Hunderte wichtiger Naturgebiete in Gefahr
Einem alarmierenden Bericht der Naturschutzorganisation BirdLife International zufolge sind mehr als 350 der wertvollsten Naturgebiete der Erde akut von Zerstörung bedroht. Auch fünf Gebiete in Deutschland sind betroffen. Lesen Sie hier weiter: http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/international/17410.html.

Globale Abkommen zum Schutz der Zugvögel verabschiedet
Die elfte Konferenz der 120 Vertragsstaaten des Bonner Übereinkommens zur Erhaltung der wandernden Tierarten (CMS) vom 4.-9. November 2014 in Quito, Ecuador, ging mit einer Reihe bedeutender Beschlüsse für den Vogelschutz zu Ende. Ein wichtiges Thema war der Kampf gegen die Vergiftung von Zugvögeln. Die Staaten nahmen eine Resolution an, die sich für ein Verbot von bleihaltiger Munition bis 2017 ausspricht. In Dänemark und den Niederlanden gibt es bereits ein solches Verbot, andere Staaten wollen nun folgen. Bleivergiftungen zählen zu den häufigsten Todesursachen einiger Vogelarten. Mehr beim http://www.dda-web.de/

Schmetterlings-Seiten erweitert: Nachtfalter im Zollernalbkreis
Es ist geschafft! Ein rundes Jahr dauerte die Sichtung und Auswahl der Fotos, die Anfertigung von Texten und deren Zusammenstellung. Doch jetzt sind wir fertig. Nach den Tagfalterseiten mit rund 100 Arten sind nun auch die Nachtfalterseiten online. Rund 450 Arten von Großschmetterlingen, damit knapp die Hälfte der im Land nachgewiesenen Arten, wurden beschrieben und mit authentischen Fotos aus dem Zollernalbkreis versehen.
Viele Nachweise sind erst im Rahmen der 2013 begonnenen Leuchtnächte unserer Schmetterlings-AG gelungen. Das heißt aber auch, dass in den kommenden Jahren noch etliche weitere Arten nachgewiesen werden können, bis das gesamte Nachtfalter-Potenzial unseres Kreises erfasst ist. Wer mitarbeiten möchte oder Fotos aus dem Kreis beisteuern kann, ist herzlich willkommen.
Lesen Sie hier weiter: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/falter/nachtfalter.htm

NABU: Vogelgrippe-Einschleppung durch Wildvögel unwahrscheinlich
Aus Sicht des NABU ist die Einschleppung der Vogelgrippe durch Wildvögel unwahrscheinlich. Ein viel größeres Risiko für die Verbreitung des Virus sei vielmehr in Massentierhaltungen sowie den weltweiten Transporten von Tieren und Futtermitteln zu suchen. In den vergangenen Tagen wurde ein hochpathogener Geflügelpest-Virus, auch häufig als "Vogelgrippe" bezeichnet, in je einem industriellen Geflügelhaltungsbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern, den Niederlanden und Großbritannien festgestellt. In den ersten beiden Fällen handelt es sich um den Virus-Stamm H5N8, der bisher nur in Ostasien, vor allem in Südkorea verbreitet war. Für den Fall in Großbritannien steht die genaue Bestätigung des Stammes noch aus.
Mehr beim http://nabu-bw.de/

"Urwald-Dialog" - Zielvorgaben für den Urwald von morgen nur gemeinsam
Rund 70 Fachleute sind am 11. November in Stuttgart zum "Urwald-Dialog" zusammen gekommen. Vertreterinnen und Vertreter aus Forstwirtschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Naturschutz haben sich auf Einladung des NABU mit dem Thema Urwald in Baden-Württemberg auseinandergesetzt. Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/themen/wald/wald/naturschutz/17380.html

LNV: Der staatlich geförderte Hochbau wird endlich nachhaltiger!
Eine Arbeitsgruppe hat im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes vereinfachte Nachhaltigkeitsstandards für den staatlich geförderten Hochbau entwickelt. Sie sind bei allen Hochbauprojekten anwendbar; die Architektenkammer bietet für die Anwendung des Kriterienkataloges einschlägige Fortbildungsveranstaltungen an. Vorgeschlagen wurde das Projekt gemeinsam von Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) und Städtetag.
http://lnv-bw.de/der-staatlich-gefoerderte-hochbau-wird-endlich-nachhaltiger/

Ein schlechter Gesang schreckt ab
Unter Heuschrecken haben schlechte Sänger keine gute Karten: Sie schrecken weibliche Artgenossen stärker ab als gute Sänger diese anziehen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Forschern aus Berlin. Mehr: http://idw-online.de/de/news612111

Fischadler brütet wieder in Schleswig-Holstein
Nach mehr als 130 Jahren brütete erstmals wieder ein Fischadlerpaar in Schleswig-Holstein. Und das mit drei flüggen Jungtieren durchaus erfolgreich. Das berichten die Lübecker Nachrichten. Als Brutplatz wählten die Fischadler einen bereits 1993 eingerichteten Kunsthorst.
Lesen Sie weiter im http://www.birdnet.de

Kein Wasserkraftwerk wegen Bartgeier
Im Val Chamuera im Oberengadin wird kein Wasserkraftwerk gebaut. Die Gemeindeversammlung von La Punt Chamues (CH) hat sich Anfang September auf die Seite der in dem Gebiet brütenden Bartgeier geschlagen! Mehr Infos beim http://www.birdnet.de

Ozonbelastung gefährdet Reisanbau in Asien
In asiatischen Ländern wie China oder Indien ist durch zunehmende Luftverschmutzung die Ozonbelastung inzwischen so groß, dass die landwirtschaftlichen Erträge gefährdet sind. Agrarwissenschaftler der Universität Bonn haben 328 verschiedene Reissorten auf ihre Stresstoleranz gegenüber Ozon getestet. Die Ergebnisse liefern eine wichtige Grundlage für die Züchtung von toleranteren Reissorten.
Mehr unter http://idw-online.de/de/news611787

Elefanten sterben für Chinas Gier nach Elfenbein
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Chinesische Elfenbein-Schmuggler sind verantwortlich für den Tod tausender Elefanten in Afrika. Selbst die Delegation von Staatspräsident Xi Jinping soll laut einer Studie in illegale Geschäfte verwickelt sein. Schmuggelgut sei in Diplomatengepäck außer Landes geschafft worden.
Insbesondere in Tansania hat die Wilderei für den chinesischen Markt dramatische Ausmaße angenommen. Allein 2013 sind mehr als 10.000 Elefanten illegal getötet worden – 30 Tiere am Tag.
Um das Morden zu beenden, müssen die Absatzmärkte für Elfenbein ausgetrocknet werden. Eine Schlüsselrolle kommt dabei China zu. Bitte fordern Sie Staatspräsident Xi Jinping auf, den Schmuggel mit Elfenbein zu verhindern. Mehr bei https://www.regenwald.org/

Stiftung ehrt Streiter gegen die unberechtigte Tötung von Gänsen und Krähen
Mit dem Emmy & Karl Kaus-Preis ehrte die Karl Kaus Stiftung in dieser Woche die langjährigen Verdienste von Dr. Ulrich Mäck und Eilert Voß um den Schutz freilebender Tiere. Dr. Ulrich Mäck erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Stiftungspreis für seinen jahrzehntelangen vielfältigen Einsatz gegen die unnötigerweise stark verfolgte Gruppe der Rabenvögel. Er hat mit umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchungen, z. B. über die tatsächliche Ernährung dieser Vogelarten belegt, wie unbegründet die Tötung von Rabenvögeln ist. Bereits 1999 wurde Ulrich Mäck für seine Verdienste im Bereich der Feldornithologie ausgezeichnet. Für seine Untersuchungen zur Populationsbiologie und Raumnutzung der Elster in einem urbanen Ökosystem, dem Großraum Ulm, wurde ihm damals durch den DDA der "Preis zur Förderung der Feldornithologie" verliehen. Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2014_11_10_karl_kaus_stiftung_e

Info vom BUND-Regionalverband
Zumindest als BahnfahrerIn kann man in Stuttgart Baugruben und Grundwasser-(Miss)Managementröhren von S 21 kaum ignorieren. Eine für die Südwestpresse (erstaunlich) differenzierte Dokumentation - inklusive einer Befliegung mit und Kommentierung durch Manfred Grohe - findet man: http://dazwischen.swp.de/stuttgart/

Im Blickpunkt: Spurenstoffe in Gewässern
Die Spur der Spurenstoffe in den Gewässern wächst, lokal, regional und weltweit. Nicht nur in der Wissenschaft, auch in Politik und Verwaltung, in den Medien und in der Gesellschaft findet das Thema wachsende Beachtung. Experten sprechen bereits von "einer der größten Herausforderungen für ein nachhaltiges Wassermanagement" der Zukunft. Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) hat hierzu eine für Deutschland in dieser Form vorbildliche Studie vorgelegt. An 17 Fließgewässern und 6 Kläranlagen wurden Proben entnommen und auf Spurenstoffe analysiert. Weitere Infos unter http://lnv-bw.de/lnv-infobrief-november-2014/

Der Waldrapp soll auch an den Bodensee zurück!
Nach Österreich und Bayern soll nun ein dritter mitteleuropäischer Standort für den einst in Deutschland ausgestorbenen Ibis entstehen. Vor 300 Jahren verschwand der Waldrapp aus Mitteleuropa. 2015 soll er nun auch an den Bodensee zurückkehren, nachdem Ansiedlungsprojekte in Bayern und Österreich Hoffnung auf eine gelingende Wiederansiedlung machen.
Lesen Sie weiter beim http://www.birdnet.de

Quietschen wie die Königin: Wie Raupen im Ameisennest überleben
Die Larven zahlreicher Insektenarten leben als Brutparasiten in Ameisennestern. Um nicht als Eindringling erkannt zu werden, imitieren sie den Nestgeruch. Die Raupen einiger Tagfalter, der sogenannten Ameisenbläulinge, setzen nicht nur chemische Signale ein, um von den Arbeiterinnen gefüttert zu werden. Sie erzeugen auch Quietschtöne, die denen der Ameisenkönigin täuschend ähnlich sind. Weitere Infos bei http://www.wissenschaft-aktuell.de/

"Teile und herrsche" – eine Form der Rabenpolitik
Eine Ansammlung von Raben wird manchmal als Verschwörung bewertet. Mythologie und Volksglauben schreiben diesen Vögeln übernatürliche Fähigkeiten zu. Tatsächlich zeigt die Forschung der letzten Jahre jedoch, dass Raben über einen außerordentlichen Intellekt verfügen. Die Tiere schließen sich immer wieder zu Gruppen zusammen, in denen sie auch um Machtverhältnisse konkurrieren: Wer gute soziale Beziehungen und Allianzen besitzt, herrscht. Weiter geht's hier: http://idw-online.de/de/news610822

Dritter Weg zwischen ökologischer und konventioneller Landwirtschaft?
Die umweltfreundliche Bewirtschaftung eines Ackers kann einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten, auch wenn die strikten Vorgaben der ökologischen Landwirtschaft nicht zu 100 Prozent eingehalten werden. Das haben Agrarökologen der Universität Göttingen herausgefunden. Mehr unter http://idw-online.de/de/news610750

Anstieg des Meeresspiegels um 3 Meter nicht mehr zu verhindern
Für die Westantarktis ist, wie jetzt bekannt wurde, der sogenannte Kipppunkt überschritten worden. Der westantarktische Eisschild ist instabil geworden und wird unaufhaltsam ins Meer abrutschen. Es sind keine Maßnahmen denkbar, die das Abschmelzen dieses Eisschildes noch verhindern können. Dies ist die Quintessenz eines Fachbeitrages von Stefan Rahmstorf für das Journal "Spektrum der Wissenschaft".
Mehr unter http://www.scilogs.de/klimalounge/westantarktis-ueberschreitet-den-kipppunkt/.

AKW-Betreiber scheren aus
Jörg Sommer von der Deutschen Umweltstiftung schreibt: "Ein wahres Feuerwerk an Klagen strengen die großen Energiebetreiber E.on und RWE gegen Bund und Länder an. Zuerst bezogen sich die Klagen auf den Atomausstieg an sich, neuerdings geht es aber auch um das dreimonatige Atom-Moratorium nach dem Unglück von Fukushima 2011. Damals sind direkt nach der Katastrophe die sieben ältesten Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet worden, darunter auch das hessische AKW Biblis, hierfür fordert RWE nun 235 Millionen Euro Schadensersatz - aus öffentlichen Mitteln, also von uns allen.
Gleichzeitig sitzen Vertreter derselben Unternehmen in der Endlagerkommission und sollen an der Findung eines gesellschaftlichen Konsens bei der Suche nach einem Endlager mitwirken.
Kann das funktionieren? Mehr dazu hier auf dem AntiAtomBlog." http://antiatomblog.blogspot.de/2014/10/ohne-jede-scham-milliardenforderung-der.html

swt-Umweltpreis: Für "Schmetterlinge im Zollernalbkreis" beendet
Die AG Schmetterlinge hatte sich als einzige Umweltgruppe aus dem Zollernalbkreis für den Umweltpreis der Stadtwerke Tübingen beworben. Leider hat es mit der Endrunde der letzten 10 nicht geklappt. Doch dank der vielen "Klicks" wurde am Ende immerhin noch Platz 15 erreicht. Dafür vielen Dank an alle UnterstützerInnen.

Umweltverträgliche Transporte müssen gesteigert werden
Der LNV bestärkt die Landesregierung in der Bemühung, mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene oder das Binnenschiff zu verlagern und wünscht guten Erfolg. Bisher ist es, obwohl in allen Regierungsprogrammen als Ziel formuliert, nie gelungen, den Anteil der umweltverträglicheren Transportarten wesentlich zu steigern. Für den LNV sind vor allem LKW-Langstreckenfahrten nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch fragwürdig, da der Güterschwerverkehr im hohen Maß den rasanten Verschleiß der Straßeninfrastruktur verursacht.
Mehr: http://lnv-bw.de/umweltvertraegliche-transporte-muessen-gesteigert-werden/

BUND zum Landesstraßenbauprogramm bis 2019: Naturschutz berücksichtigen
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg begrüßt das klare Bekenntnis der Landesregierung zur Prämisse "Erhalt vor Neubau" bei der Straßenplanung.
Bei der konkreten Planung der Projekte des Landesstraßenbauprogramms 2015-19 darf jedoch nicht nur der Komfort und die Schnelligkeit des Autoverkehrs im Vordergrund stehen. Auch der Natur- und Umweltschutz muss gleichberechtigt mit gedacht und berücksichtigt werden. Lesen Sie weiter beim http://www.bund-bawue.de/

Seltenes Schauspiel: Kraniche in Baden-Württemberg
In den letzten Tagen zeigte sich im Ländle ein außergewöhnliches Bild am Himmel: Kranichschwärme auf der Durchreise, etwa am Federsee oder auf der Schwäbischen Alb. Auch Reinhard Teufel hat am Nachmittag des 29. Oktober insgesamt etwa 250 Kraniche bei Straßberg ziehen sehen.
Der Zug der Kraniche gehört zu den besonders beeindruckenden Naturschauspielen, ist für gewöhnlich aber vor allem im nördlichen Deutschland zu beobachten. Baden-Württemberg lag bisher nicht auf der Reiseroute der imposanten Tiere. Das scheint sich zu ändern.
http://nabu-bw.de/tiereundpflanzen/amselnmeisenundco/aktuelles/17303.html

LNV: Erhöhung des Wasserentnahmeentgelts unter Bedingungen
In seiner Stellungnahme zum Haushaltsbegleitgesetz 2015/16 stimmt der LNV der geplanten Erhöhung der Entgeltsätze für die Verwendung von Wasser aus Grund- oder Oberflächengewässern unter Bedingungen zu. Der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret erwartet "diese Gelder sollen in echte Gewässerrenaturierung und naturnahen Hochwasserschutz fließen, wie Dammrückverlegungen und die Rückgewinnung von Retentionsflächen". Denn der LNV musste erfahren, dass weit überwiegend technische Hochwasserschutzmaßnahmen gefördert werden. Der LNV fordert zudem, dass die normalen Haushaltsmittel für Gewässerrenaturierung und naturnahen Hochwasserschutz keine Kürzung aufgrund der künftigen Mehreinnahmen aus dem Wasserentnahmeentgelt erfahren.
Mehr unter http://lnv-bw.de/wasserentnahmeentgelt-wird-erhoeht/

Gemeinsame Prinzipien bei Vogelgesang und menschlicher Musik entdeckt
Der Gesang der nordamerikanischen Einsiedlerdrossel unterliegt Prinzipien, die typisch für menschliche Musik sind – nämlich Töne aus der Obertonreihe. Tecumseh Fitch und Bruno Gingras, beide Kognitionsbiologen an der Universität Wien, konnten dies nun erstmals zusammen mit einem internationalen Team mit analytischen Methoden belegen. Die Ergebnisse sind vor allem für die "Anlage-Umwelt-Diskussion" relevant. Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news611430

Edler Jäger mit akrobatischem Geschick - Habicht ist "Vogel des Jahres 2015"
Der Habicht polarisiert Menschen seit Jahrhunderten. Von den einen bewundert für sein legendäres Jagdgeschick, verfolgen ihn andere als Konkurrenten um das Niederwild oder als "Hühnerhabicht". NABU und LBV haben ihn nun zum Vogel des Jahres gekürt.
Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=2141466711

"Biosphärisch feiern" - neuer Handlungsleitfaden des BUND
Der neue Handlungsleitfaden des BUND Neckar-Alb für umweltfreundliche Veranstaltungen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb (BSG) ist veröffentlicht! Die Broschüre "Biosphärisch feiern" steht online zum kostenlosen Herunterladen unter
http://www.bund-neckar-alb.de/veroeffentlichungen/biospaerisch-feiern/ bereit. Abgesehen von den Kontaktadressen sind die zahlreichen Tipps zu Mobilität, Catering, Wahl des Ortes usw. auch für Events außerhalb des BSG von Nutzen.

Streuobst-Rodungen bitte melden! - Negativ-Beispiele helfen im Ringen um besseren Streuobst-Schutz
Jahr für Jahr fallen viele hundert Streuobstbäume der Motorsäge zum Opfer. Mit den Bäumen verschwinden auch Vögel, Wildbienen und Schmetterlinge, die dort leben. Der NABU macht beim Land Druck, um einen besseren Schutz der Streuobstwiesen zu erreichen. Und Sie können dabei helfen! Lesen Sie hier weiter: http://nabu-bw.de/themen/landwirtschaft/streuobst/news/15559.html

Zebrafinken nutzen spezialisiertes Gesangssystem für einfache Kommunikation
Singvögel besitzen neben ihrem Gesang ein umfangreiches Repertoire an Rufen. Während der artspezifische Gesang als Jungvogel erlernt werden muss, sind die meisten Rufe wie bei allen anderen Vögeln angeboren. Forscher vom Max-Planck-Institut in Seewiesen haben nun an Zebrafinken entdeckt, dass auch bei Kommunikationsrufen ein sonst für den Gesang wichtiges Gehirnareal aktiv wird. Mehr unter http://idw-online.de/de/news609939

Dinosaurier-Federn im neuen Licht
Warum trugen Dinosaurier ein Federkleid lange bevor der Urvogel Archaeopteryx erste Flugversuche unternahm? Ein Forscherteam der Universitäten Bonn und Göttingen geht dieser Frage im Artikel "Beyond the Rainbow" nach, der nun im renommierten Fachjournal "Science" erscheint. Die Urechsen verfügten offenbar über eine ausgeprägte Farbwahrnehmung, führen die Wissenschaftler aus. Ihre These: Die Evolution von Federn ermöglichte den Dinosauriern eine große Farbigkeit, die an Partnerwahl und ...
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news609774

Düstere Zeiten für Tagfalter
Schmetterlingsforscher Prof. Dr. Thomas Schmitt vom Senckenberg Forschungsinstitut in Müncheberg hat gemeinsam mit deutschen Kollegen die zukünftigen Verbreitungsgebiete der europäischen Schmetterlingsart Erebia manto modelliert. Hierfür haben sie 1306 Falter in den Bergen Europas gesammelt. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass der Tagfalter in Teilen Europas durch die globale Erwärmung nicht überleben wird.
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news608167

Führungswechsel beim LBV
Glückwunsch zur Wahl: Der NABU gratuliert Norbert Schäffer, dem neu gewählten ersten Vorsitzenden des Landesbunds für Vogelschutz in Bayern (LBV). Er löst Ludwig Sothmann ab, der den NABU-Partner in Bayern 36 Jahre geführt hatte.
Lesen Sie hier weiter: http://www.nabu.de/nabu/portrait/landesverbaende/17231.html

Fährtenhunde gegen Wilderei - retten wir die letzten Elefanten und Nashörner!
Spitzmaulnashörner und Elefanten werden brutal verfolgt. In zehn Jahren könnten Nashörner sogar ganz verschwunden sein. Fährtenhunde leisten Erstaunliches beim Aufspüren von skrupellosen Wilderern. Der NABU ruft dazu auf mitzuhelfen in Kenia Hundestaffeln auszubilden - sie könnten die Rettung sein. http://www.nabu.de/spendenundhelfen/spenden/spendenprojekte/17240.html

Großer Erfolg in Peru: Abholzung vorläufig gestoppt!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Umweltschützer und Einwohner in Peru wehren sich gegen die Regenwaldabholzung - mit Erfolg: Das oberste Gericht von Ucayali hat gegen eine der Palmölfirmen einen Rodungs- und Arbeitsstopp verhängt. Nun müssen auch alle anderen Palmölfirmen in Peru gezwungen werden, die Regenwaldabholzung zu stoppen.
Bitte unterzeichnen Sie die Petition an den Präsidenten. Anfang Dezember ist Peru Gastgeber der UN-Klimakonferenz." https://www.regenwald.org/aktion/933?mtu=66657086&ref=nl

Kohlekraft abschalten! Unterzeichnen Sie unseren Appell!
Der BUND schreibt: "Trotz Energiewende ist Deutschland noch immer ein "Kohleland". Jede zweite erzeugte Kilowattstunde stammt aus der Verstromung von Kohle. Dabei gibt es keine klimaschädlichere Art der Energieproduktion.
Und dennoch: Seit 2010 verdrängt Kohlestrom zunehmend klimafreundlicheren Strom aus Gaskraftwerken, weil die Kohlepreise derzeit niedrig und die Gaspreise hoch sind.
Es ist Zeit zu handeln! Fordern Sie die Bundesregierung auf, die schmutzigsten Kohlekraftwerke abzuschalten und unterzeichnen Sie hier unseren Appell!"

NABU-Ranking der deutschen Jagdgesetze - Gesetzentwurf in Baden-Württemberg belegt oberen Tabellenplatz
Baden-Württemberg steht mit seinem Jagd- und Wiltiermanagementgesetz ganz oben im Ranking der Jagdgesetze und -gesetzentwürfe. Dennoch: Wichtige Forderungen des Naturschutzes werden nicht erfüllt. Mehr unter http://nabu-bw.de/themen/wald/jagd/17193.html

Der Nordschwarzwald als Reallabor
Seit Januar 2014 gibt es im Nordschwarzwald den ersten Nationalpark Baden-Württembergs. Seiner Einrichtung waren lange und kontroverse politische Debatten vorausgegangen. Vom kommenden Jahr an wird ein so genanntes Reallabor die weitere Entwicklung begleiten. Sprecherin des Forschungsprojekts ist die Forstwissenschaftlerin Prof. Dr. Barbara Koch von der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg, Partnerinstitution ist die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg. Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news607863

Unterschreiben gegen TTIP und CETA - Europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften
Christine Lorenz-Gräser vom Landesnaturschutzverband schreibt: "Der LNV ist Partnerorganisation des europaweiten Bündnis STOP TTIP. Das Bündnis sammelt mit einer selbstorganisierten Europäischen Bürgerinitiative Unterschriften gegen die Ratifizierung der beiden Handelsabkommen TTIP und CETA
Diese Europäische Bürgerinitiative ist nun gestartet! Bitte unterzeichnen Sie unter http://stop-ttip.org/sign/ (die Sprache lässt sich einstellen), wenn Sie sich für einen Verhandlungsstopp bei TTIP und gegen eine Ratifizierung von CETA aussprechen. Wenn Sie unschlüssig sind – bitte informieren Sie sich, das Portal enthält viele Informationen und Hintergründe."

Urwaldrelikt im Wetterstein entdeckt
Auf dem Kämikopf nahe Mittenwald wurde einer der seltensten Käfer Deutschlands gefunden. Ernobius explanatus ist als sogenanntes Urwaldreliktart ein lebendes Zeugnis der Waldgeschichte. Mehr unter http://idw-online.de/de/news608366

Woodlark Kuskus bedroht: Stoppt die Motorsägen!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Das Tier heißt Kuskus, genauer Woodlark Kuskus. Es lebt nur auf der kleinen indonesischen Insel Woodlark. Auch viele andere Tierarten Insel hier gibt es nirgends sonst auf der Welt. Jetzt soll die Insel für Bauholz und Gartenmöbel abgeholzt werden."
https://www.regenwald.org/aktion/972?mtu=65863514&ref=nl

Natura 2000 könnte noch wesentlich besser zum Naturschutz beitragen
Europas Schutzgebiete wirken sich insgesamt positiv auf den Erhalt der biologischen Vielfalt aus, sind aber nicht für alle Arten effektiv. Nachbesserungsbedarf bestehe vor allem für Arten, denen es schwerer fällt, sich auszubreiten, schreibt ein internationales Forscherteam unter Leitung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) im Abschlussbericht des EU-Projektes SCALES. So sei es für viele Vogelarten kein Problem, zwischen den Schutzgebieten zu wandern, für viele Amphibienarten ...
Link: http://idw-online.de/de/news601731

Weitere Leuchtnächte der AG Schmetterlinge im Zollernalbkreis
Nach dem 01. August berichteten wir kurz von der ersten öffentlichen Leuchtnacht von NABU und AG Schmetterlinge auf dem Owinger Warrenberg. Zwischenzeitlich haben weitere Lichtfänge stattgefunden, bei denen zum Teil wieder Erstnachweise für den Zollernalbkreis gelungen sind. Wer neugierig ist und Artenkenntnis trainieren will, ist bei der Online-Dokumentation sicherlich nicht schlecht aufgehoben.
http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/schmetterlinge/leuchten/leuchten_2014.htm

Jagdgesetz ein Schritt nach vorn - NABU/ BUND sehen Nachbesserungsbedarf
Die Umweltverbände BUND und NABU sehen den heute vom Kabinett freigegebenen Entwurf des Landesjagd- und Wildtiermanagementgesetzes als einen Fortschritt gegenüber dem bestehenden Landesjagdgesetz. "Das geplante Landesjagd- und Wildtiermanagementgesetz berücksichtigt viele Forderungen der Wildtierökologie, des Tier- und Naturschutzes und ist im Vergleich zum Status quo ein wichtiger Schritt nach vorne", sagen die Landesvorsitzenden von NABU und BUND, Dr. Andre Baumann und Dr. Brigitte Dahlbender. Allerdings sei die grün-rote Landesregierung dem Landesjagdverband (LJV) in den vergangenen Wochen sehr weit entgegengekommen.
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/themen/wald/jagd/17110.html

Anzahl gebietsferner Fischarten steigt in Deutschland von 14 auf 21
Wissenschaftler der Stiftung Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig - Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn haben in Kooperation mit Kollegen aus Wilhelmshaven und München jetzt eine Studie zur Diversität der Fische und Neunaugen in Deutschland publiziert. Die auf DNA-Barcoding basierenden Ergebnisse wurden jetzt im renommierten Journal 'Molecular Ecology Resources' veröffentlicht und brachten einige Überraschungen hervor.
Mehr unter http://idw-online.de/de/news607125

Vogelschutz an Windkraftstandorten
Die Vogelschutzwarten haben die Empfehlungen für den Mindestabstand zwischen Windparks und Vogelvorkommen überarbeitet. Auf Druck der Windenergie-Lobby wurden diese bisher nicht veröffentlicht. Der NABU fordert von den Landes-Umweltministern die sofortige Freigabe des Papiers. http://www2.nabu.de/p.php?ID=2096978891

Studie fordert Neubewertung der Ziele zum Schutz der Artenvielfalt
Auf der UN-Biodiversitätskonferenz im südkoreanischen Pyeongchang diskutieren Experten über Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt. Der Zwischenbericht der Biodiversitätskonvention, der Global Biodiversity Outlook 4, fällt ernüchternd aus. Viele Ziele, die die Staatengemeinschaft im Übereinkommen über die biologische Vielfalt bis 2020 definiert hat, wurden bislang ungenügend umgesetzt. Lesen Sie bitte hier weiter: http://idw-online.de/de/news607252

Speicher für die Energiewende: Fraunhofer IFF testet erfolgreich Großbatterie
Mit der Energiewende steigt das Risiko von Schwankungen in den regionalen Stromnetzen. Großbatterien sollen künftig helfen, diese zu stabilisieren. Sie können gespeicherten Strom ins Netz zurückgeben oder zeitweise die Versorgung von Endabnehmern übernehmen. Am Fraunhofer IFF in Magdeburg steht mit einer Leistung von 1 Megawatt einer der größten mobilen Großspeicher Deutschlands. Link: http://idw-online.de/de/news606278

Korrekturbedarf bei neuer Agrarförderung
Als korrekturbedürftig, aber dennoch bislang bestes Agrarförderprogramm des Landes bezeichnen die Umweltverbände NABU, BUND und Landesnaturschutzverband (LNV) die Entwürfe des neuen Maßnahmen- und Entwicklungsplans Baden-Württemberg (MEPL III).
Lesen Sie hier weiter: http://nabu-bw.de/themen/landwirtschaft/aktuelles/17129.html

LNV-Infobrief Oktober 2014 - Im Blickpunkt: Energiewende: Ja – aber
Der Ausstieg aus der Atomwirtschaft wird in Deutschland immer noch mit großer Mehrheit begrüßt. Die Energiewende als politisches und ökologisches Politikziel ist ebenso bei den meisten BundesbürgerInnen unbestritten. Trotzdem erleben wir den täglichen Streit um die praktische Umsetzung beider Ziele. Der Abbau von Kernkraftwerken ist langwierig und teuer – siehe Obrigheim. Und die technischen Notwendigkeiten zur Einführung der Energiewende werden – auch und gerade von Bürgerinitiativen – häufig nicht akzeptiert.
Lesen Sie hier weiter: http://lnv-bw.de/lnv-infobrief-oktober-2014/

Baumschnitt von Streuobst wird künftig gefördert
Ab 2015 plant das Land Baden-Württemberg die Einführung einer neuen Fördermaßnahme für den Baumschnitt im Streuobst. Es soll 15 EUR pro Baum geben, wobei ein Baum maximal 2 Mal in fünf Jahren gefördert wird. Um keine Antragsflut von einzelnen Privatleuten loszutreten, besteht das Land auf Sammelanträgen über Vereine, Initiativen, Kommunen oder Zusammenschlüsse von mindestens drei Einzelpersonen mit zusammen mindestens 100 Bäumen. Die genauen Förderbedingungen stehen noch aus, da das Programm gerade zur Genehmigung bei der EU ist. Das Land will aber ab Mitte Oktober die vorläufigen Antragsunterlagen auf dem Streuobstportal des Landes im Internet unter http://www.streuobst-bw.info/ bereitstellen. (Mehr dazu hier).
Da die vom Land geplanten Finanzmittel knapp bemessen sind, wird es eine Auswahl unter den Projektanträgen geben. Hierzu plant das Land eine Priorisierung von Projekten, die beispielsweise besondere Naturschutzaspekte berücksichtigen, mit Schulklassen zusammenarbeiten oder eine sinnvolle Verwertung des Wiesenmähgutes haben. Auch diese Auswahlkriterien sind unter der angegebenen Internetseite des Landes zu finden.

So hat die Gelbbauchunke eine Zukunft
Die Gelbbauchunke hat in Nordhessen wieder eine Zukunft: Ein Projekt der Universität Kassel hat die Lebensbedingungen dieser stark gefährdeten Amphibienart im mittleren Fuldatal verbessert und so zu einer Stabilisierung der Population beigetragen. Der Erfolg weist den Weg zu einer nachhaltigen ökologischen Aufwertung des Lebensraums auch für andere bedrohte Tierarten.
Lesen Sie weiter unter http://idw-online.de/de/news605905

Weberknechte fangen ihre Nahrung mit klebrigen Tropfen
Weberknechte, die zur Klasse der Spinnentiere gehören, fangen ihre Beute blitzschnell mithilfe von klebrigen Tropfen ihrer Kiefertaster. Dabei ermöglichen sowohl die klebrigen Tropfen wie auch die extrem kurze Reaktion des Weberknechtes das Fangen von schnellen Insekten. Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Johannes Gutenberg Universität Mainz erforschten mittels Hochgeschwindigkeitsvideoaufnahmen, wie die Weberknechte ihre Beute festhalten. Link: http://idw-online.de/de/news606344

Neue Etappe im Kampf gegen den Vogelmord in Ägypten
Der September ist der Höhepunkt des Vogelzugs und leider auch der Höhepunkt des Vogelmords an der nordafrikanischen Küste. Diesmal ist ein Team der ägyptischen BirdLife-Organisation Nature Conservation Egypt (NCE) vor Ort und erhebt systematisch Daten über Lage und Länge von Netzen und Fallen und die darin verendeten Vögel. Es wird vom NABU unterstützt und finanziert. Auf politischer Ebene ist seit dem letzten Jahr einiges geschehen.
http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/jagd/aegypten/17070.html

Berliner Politik-Irrsinn: Schon wieder mehr Biosprit
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Es ist eine Gesetzesänderung gegen jegliche Vernunft: Anstatt weniger, soll ab 2015 noch mehr „Biosprit" in die Autotanks, hat die Bundesregierung beschlossen. Schon am 9. Oktober stimmt der Bundestag über die Erhöhung der Biospritquote ab. Während die EU über eine Verringerung der Biospritquoten verhandelt, schafft Deutschland Fakten. Dabei ist längst klar, dass die Energie vom Acker Autofahren nicht klimafreundlicher macht. Noch schlimmer: Die Biospritproduktion geht auf Kosten des Nahrungsmittelanbaus, und Biosprit aus Palm- und Sojaöl sowie Zuckerrohr vernichtet die Regenwälder samt ihrer Bewohner.
Noch könnten die Abgeordneten diesen Wahnsinn stoppen. Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition an Bundestag und Bundesregierung." Mehr unter https://www.regenwald.org/aktion/971?mtu=64529948&ref=nl

Daimler und Naturschutz: Billig statt Premium
Die Umweltverbände BUND und NABU sind von den Planungen für das Daimler-Prüfzentrum Immendingen enttäuscht. Die Verbände fordern die Daimler AG auf, trotz der am 18.09. erteilten Genehmigung durch das Landratsamt Tuttlingen zusätzliche Naturschutzmaßnahmen durchzuführen. Derzeit werden lediglich die gesetzlichen Mindeststandards erfüllt. "Daimler hat auf dem Papier den Anspruch, auch bei seinen Nachhaltigkeitszielen in der Premium-Kategorie mitzuspielen. In Immendingen betreibt der Konzern aber Billig-Naturschutz", so die Landesvorsitzenden Dr. Brigitte Dahlbender (BUND) und Dr. Andre Baumann (NABU).
Weitere Infos beim http://www.bund-bawue.de/

NABU Baden-Württemberg sucht die Asiatische Hornisse
Die Asiatische Hornisse ist in Baden-Württemberg angekommen. Für die heimische Hornisse ist diese neue Art aus Asien ein Konkurrent. Welche Folgen das hat, werden erst die nächsten Jahre zeigen. Umso wichtiger ist es, die weitere Entwicklung sorgfältig zu beobachten. Dabei bittet der NABU die Menschen im Ländle um Hilfe.
http://nabu-bw.de/tiereundpflanzen/amselnmeisenundco/aktuelles/17059.html

www.streuobstwiesen-boerse.de
Mit Unterstützung der NABU-Gruppe Neuffen-Beuren ist ein Internet-Portal entstanden, das kostenlose Anzeigen mit Bezug zu Streuobst ermöglicht: „Suche Äpfel“, "Biete Bäume zum Abernten", "Suche Streuobstwiese zu pachten", "Biete …". Die Streuobstwiesen-Börse ist in die Landkreise unterteilt und kann im gesamten Ländle genutzt werden. Klicken Sie mal hin: http://www.streuobstwiesen-boerse.de

Malta stoppt die Vogeljagd - vorübergehend
Der Abschuss geschützter Zugvögel hat eine traurige Tradition auf Malta. Überraschenderweise untersagt der Inselstaat nun jegliche Vogeljagd - hat dies vielleicht mit der Aussicht eines Maltesers auf den Posten des EU-Umweltkommissars zu tun?
Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=2096978591

Neuer Befall mit gefährlichem Asiatischen Laubholzbockkäfer
Augen verschließen ist keine Lösung bei Quarantäneschädlingen warnen Wissenschaftler auf der Deutschen Pflanzenschutztagung in Freiburg.
Mehr unter http://idw-online.de/de/news604865

Meisen mit hohem Stoffwechsel sind besonders risikofreudig
Tiere unterscheiden sich oft stark in ihrem Verhalten in Risikosituationen, beispielsweise wenn sie sich Fressfeinden gegenüber sehen. Ein Forscherteam vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen hat in einer Langzeituntersuchung an Kohlmeisen herausgefunden, dass das Risikoverhalten sowohl von der Stoffwechselrate als auch der Umgebungstemperatur abhängt. Mehr unter http://idw-online.de/de/news605609.

Der Schreiadlerzug hat wieder begonnen
Bernd Meyburg schreibt in der Greifvogel-Yahoogroup: "http://www.Satellite-Telemetry.de ist die Website der Weltarbeitsgruppe Greifvögel e.V., auf der einige Ergebnisse satellitentelemetrischer Untersuchungen dargestellt werden. Seit 1992 werden Untersuchungen an 15 verschiedenen Greifvogelarten im In- und Ausland mittels dieser Technik durchgeführt. Soweit Ergebnisse bereits publiziert wurden, finden sich diese auf der Homepage http://www.Raptor-Research.de, wo viele Aufsätze als PDF-Dateien heruntergeladen werden können."

Vorratshaltung beim Tannenhäher: Samenverstecke nutzen dem "gefiederten Förster" mehr als den Bäumen
Der Tannenhäher, auch "gefiederter Förster" genannt, vergräbt die Samen der Zirbelkiefer im Boden und trägt somit zur Ausbreitung der Bäume bei. Dabei geht der Vogel aber nicht so uneigennützig vor, wie bisher angenommen. Er versteckt die Samen zumeist an Stellen, die für die Keimung der Baumsamen eher ungünstig, für ihn selbst jedoch günstig sind, wie ein Autorenteam des LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) und der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und und Landschaft (WSL) im "Journal of Animal Ecology" berichtet.
Link: http://idw-online.de/de/news603938

Weidetiere erzeugen Vegetationsmuster
Weidende Rinder beeinflussen die Artenvielfalt des Grünlandes maßgeblich. Das konnten Wissenschaftler der Universität Göttingen in einem Langzeitexperiment auf altem Dauergrünland nachweisen. Das Grünland in Mitteleuropa trägt wesentlich zur Biodiversität der Agrarlandschaften bei. Diese Vielfalt ist jedoch nach wie vor in hohem Maße durch die Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung gefährdet.
Link: http://idw-online.de/de/news604413

Tödliche Gifte: Millionen Schmetterlinge verschwunden
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Millionen Monarchfalter fliegen jedes Jahr aus den USA nach Mexiko, um dort zu überwintern. Nun ist das Naturschauspiel bedroht. Schuld ist der massive Anbau von Biospritpflanzen und Tierfutter in den USA. Auf Monsantos Monokulturen mit Genmais und Gensoja finden die Schmetterlinge keine Nahrung. Die dort versprühten Herbizide (Roundup) vernichten die Seidenpflanzen, von denen sich die Schmetterlinge ernähren."
Zur Petition: https://www.regenwald.org/aktion/969?mtu=61673561&ref=nl

Photovoltaikkraftwerke produzieren fünf Prozent mehr Strom als erwartet
Die Erträge von PV-Anlagen in Deutschland fallen regelmäßig höher aus als erwartet. Eine Untersuchung des Fraunhofer ISE belegt, dass diese Mehrerträge auf einen steigenden Trend bei der Sonneneinstrahlung zurückzuführen sind. Das aktuelle Strahlungsniveau in Deutschland liegt demnach deutlich über den Mittelwerten der letzten 30 Jahre. Da Ertragsprognosen bisher in der Regel diesen langjährigen Mittelwert verwenden, übertreffen die tatsächlichen Erträge von PV-Kraftwerken die Prognosen um etwa fünf Prozent. Link: http://idw-online.de/de/news603308

EU-Kommission lehnt Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA ab
Das Umweltinstitut München e.V. schreibt: "Die Europäische Kommission hat die Registrierung der Europäischen Bürgeriniative (EBI) gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA mit einer fadenscheinigen Begründung abgelehnt. Vorgeschoben wurden rein formelle Bedenken, die juristisch mehr als fragwürdig sind.
Mit einem solchen Vorgehen fördert die EU-Kommission die Poltikverdrossenheit in Europa und das Misstrauen vieler BürgerInnen gegen Brüssel. Doch wir werden uns weiter einmischen. Unseren Widerstand gegen TTIP und CETA können sie damit nicht aufhalten!
Gemeinsam mit unseren Partnern in ganz Europa werden wir in den nächsten Tagen prüfen, ob wir vor dem Europäischen Gerichtshof gegen den Beschluss der Kommission klagen können. Bereits im Vorfeld hatten wir ein Rechtsgutachten eingeholt, um die Zulässigkeit der Bürgerinitiative abzusichern. Wir sehen deshalb gute Chancen, eine solche Auseinandersetzung zu gewinnen. In jedem Fall wird unser Protest gegen ungehemmten Freihandel und das Vorgehen der Kommission auf allen Ebenen fortgesetzt." Eine gemeinsame Presseerklärung kann man hier nachlesen.

Kinder brauchen Natur
Regionalgeschäftsleiterin Barbara Lupp gibt ein Interview im Schwäbischen Tagblattanzeiger zum Thema "Warum brauchen Kinder Natur?". Mehr beim BUND Regionalverband Neckar-Alb: http://www.bund-neckar-alb.de/

Biotop-Pflege durch Biomasse-Verkohlung?
Das Abbrennen von Flächen war im Naturschutz jahrelang verpönt - schließlich konnten alljährlich die Opfer dieser Maßnahmen drastisch demonstriert werden. Wie Feuer aber unter Umständen sehr wohl ein geeignetes Mittel in der Landschaftspflege sein kann, das wurde unlängst in einer Studie untersucht, die der Landesnaturschutzverband nun auf seiner Website veröffentlicht hat.
Mehr unter http://lnv-bw.de/biotop-pflege-durch-biomasse-verkohlung/

Erster Kooperationsvertrag von NABU und ForstBW zum Moorschutz
Gemeinsam setzen sich ForstBW und NABU-Landesverband für Moorrenaturierungen in den Bodenmösern bei Isny im Allgäu ein. Forstpräsident Martin Strittmatter und der NABU-Landes­vorsitzende Andre Baumann haben jetzt eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, in der sie die Zusammenarbeit im Moorschutz im FFH-Gebiet Bodenmöser für die nächsten Jahre regeln. In dem rund 600 Hektar großen Gebiet stehen im Rahmen des Projekts „Moore mit Stern“ umfangreiche Renaturierungsarbeiten an. Ziel ist es, die durch Torfabbau und historische Entwässerung zum Teil schwer geschädigten Flächen hydrologisch zu stabilisieren. Wichtigste Maßnahme ist dabei, alte Entwässerungsgräben zu verschließen und so das Wasser vor Ort zu halten. Um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, ist eine enge Begleitung der Maßnahmen durch forstliche Arbeiten und Planungen wichtig. Mehr beim http://www.nabu-bw.de/

Zwei neue Libellenarten auf der Ostalb
Durch das warme und trockene Frühjahr und den Frühsommer begünstigt, traten im Landkreis Heidenheim erstmals Libellenarten auf, die man für gewöhnlich nur aus wärmeren Regionen Deutschlands und Baden-Württembergs kannte. Sven Ehret vom NABU Giengen und Experte für Libellen konnte erstmals die Feuerlibelle und den Spitzenfleck auf der Ostalb nachweisen. Mehr beim http://www.nabu-heidenheim.de/.

Der Fleck macht's: Weiden- und Sumpfmeisen unterscheiden
Weiden-und Sumpfmeise werden häufig, wie Zilpzalp und Fitislaubsänger, als Zwillingsarten bezeichnet. Sie sind kaum zu unterscheiden, vor allem, wenn sie schweigen. Ein Bestimmungstipp des British Trust of Ornithology (BTO) scheint in Deutschland und auch im Svensson (Der Kosmos Vogelführer) noch nicht angekommen sein. Lesen Sie weiter im http://www.birdnet-cms.de/

Fracking belastet Atmosphäre mit schädlichen Gasen
Bei der Schiefergas- und Schieferölförderung gelangen klima- und gesundheitsschädliche Gase in die Atmosphäre. Das haben Messungen eines Teams der Universität Innsbruck in einem Fracking-Gebiet im US-Bundesstaat Colorado ergeben. Die Wissenschaftler um Armin Wisthaler nehmen mit speziellen, in Tirol entwickelten Messgeräten für Luftschadstoffe an einer aktuellen Forschungskampagne der NASA teil.
Link: http://idw-online.de/de/news598578

Der Schönbuch - Waldgebiet des Jahres 2014
Wer kennt ihn nicht – den Schönbuch? Dieses rund 156 Quadratkilometer große Waldgebiet, mitten im Ballungsraum zwischen Böblingen, Tübingen, Reutlingen und Waldenbuch als nördliches Tor zu diesem landschaftlichen Kleinod. Er ist der Wald des Jahres 2014 und das nicht ohne Grund, so jedenfalls urteilte Johannes Enssle, Waldreferent beim NABU Baden-Württemberg bei seinem Vortrag, den er bei der NABU Gruppe Waldenbuch-Steinenbronn im Januar hielt.
Mehr unter http://nabu-bw.de/themen/wald/wald/aktuelles/17007.html

100 Jahre nach ihrem Aussterben: Neues von der Wandertaube
Am 1. September 2014 jährt sich das Aussterben der Wandertaube zum 100. Mal. Die Wandertaube (Ectopistes migratorius) war einst die häufigste Vogelart der Erde. Bis zu fünf Milliarden dieser gut ringeltaubengroßen Vögel überzogen den nordamerikanischen Kontinent mit unvorstellbar dichten Schwärmen, ihre hunderte Quadratkilometer umfassenden Brutkolonien wurden wegen ihrer Größe "Städte" genannt. Und doch starb die Art innerhalb nur weniger Jahrzehnte aus. Jagd und Zerstörung ihrer Lebensräume gelten als Ursachen.
http://www.dda-web.de/#2014_09_01_100_jahre_nach_ihrem

Sicherer Flug mit Zoom-Effekt - wie sich Fledermäuse orientieren
Fliegen ohne zu sehen: Fledermäuse orientieren sich mithilfe von Schallwellen und der vielfältigen Echos, die ihre Umgebung zurückwirft. Ihr inneres Navigationssystem erweist sich dabei als ausgesprochen flexibel, wie eine Studie in Nature Communications zeigt: Je näher Fledermäuse an einem Objekt vorbeifliegen, umso mehr Neuronen sind in dem Gehirnareal aktiv, das die akustischen Signale räumlich verarbeitet. Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news601378

Wilderei bedroht Luchsvorkommen - Verbreitung von Luchsen in Ostbayern
Europas größte Raubkatze ist wieder im deutsch-tschechischen Grenzgebiet beheimatet. Allerdings leben die Luchse fast ausschließlich in den zwei benachbarten Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava (Tschechien). Wissenschaftler haben untersucht, warum sich die Tiere nicht in anderen Regionen ansiedeln. Ihr Fazit: Offenbar verhindern illegale Abschüsse die weitere Ausbreitung der geschützten Art. Ihre Studie stellten die Forscher kürzlich im Fachmagazin Biological Conservation vor.
Link: http://idw-online.de/de/news600105

Besseres Recht für mehr Umweltschutz in der Landwirtschaft
Deutschland braucht kein eigenes Agrarumweltgesetz, aber eine bessere Abstimmung des Umwelt-, Agrar- und Förderrechts, um die Umwelt vor negativen Auswirkungen der Landwirtschaft wirksamer zu schützen. Entscheidend ist, dass die bestehenden Instrumente und Regelungen effektiverer und vollzugstauglicher gestaltet werden, so das Fazit einer Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Zusammenarbeit mit der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M.
Link: http://idw-online.de/de/news598451

Dieser Deal kann uns Milliarden kosten
Campact schreibt: "Monsanto und Exxon verklagen europäische Staaten auf Milliardensummen, weil diese Gen-Food oder Fracking verbieten – dieser Albtraum droht uns mit dem TTIP-Abkommen zwischen den USA und der EU. Aber während die Verhandlungen dazu andauern, haben die EU und Kanada ein anderes Investitions- und Handelsabkommen schon ausgehandelt: CETA. Mit ihm kommt TTIP durch die Hintertür. Konzerne müssten nur eine Tochterfirma in Kanada eröffnen – und könnten mit CETA Deutschland vor konzernnahen Schiedsgerichten verklagen, sobald ein Gesetz ihre Gewinne schmälert. Sobald wir 200.000 Unterschriften beisammen haben, wollen wir sie Sigmar Gabriel überreichen." Mehr Infos bei https://www.campact.de/

Einsatz für das Federseemoor - ohne Moos ist wenig los
Naturschutzminister Alexander Bonde hat am Dienstag gemeinsam mit dem NABU-Landesvorsitzenden Andre Baumann das NABU-Naturschutzzentrum Federsee in Bad Buchau besucht. Nach einer kurzen Runde durch das Besucherzentrum legten Bonde und Baumann gemeinsam Hand an bei der Landschaftspflege. Mehr unter http://nabu-bw.de/naturerleben/ausflugtipps/zentren/federsee/17004.html

Auf geht's Richtung Osten! - Wildkatzen in Baden-Württemberg
Der BUND und die FVA präsentieren den aktuellen Überblick über die Verbreitung der Wildkatze in Baden-Württemberg auf einer Verbreitungskarte. In den vergangenen Jahren konnten sie durch das Lockstockverfahren und Totfunde zahlreiche neue Wildkatzenvorkommen nachweisen. Mehr beim http://www.bund-bawue.de/

Das haut die stärkste Fledermaus um
An Windrädern kommen Fledermäuse in großer Zahl um. Forscher haben in einer aktuellen Studie die Herkunft der Tiere ermittelt: Sie stammen nicht nur aus der lokalen Umgebung, sondern manche legten vorher zum Teil große Flugstrecken zurück. So trägt Deutschland nicht nur Verantwortung für den heimischen Artenschutz, sondern auch für Populationen anderer Länder.
Mehr unter http://idw-online.de/de/news599483

Großartig: Teil-Sieg für Regenwald und Orang-Utan
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Ein Gerichtsurteil in Indonesien zeigt, dass Umweltschützer auch gegen eine mächtige Palmölfirma gewinnen können: Das Unternehmen Bumitama Agri Ltd. hat Mitte Juli vor dem Obersten Gerichtshof einen zweijährigen Prozess verloren. Der Firma, die an der Börse in Singapur notiert ist, wurde nachgewiesen, auf Borneo 7.000 Hektar Primärwald ohne Genehmigung gerodet zu haben.
Jetzt bitten uns die Aktivisten noch einmal um unsere Hilfe: Sie wollen erreichen, dass Bumitama Agri auch im Tanjung Puting Nationalpark im Südwesten Borneos gestoppt wird. Denn auch dort rodet die Firma illegal sowohl innerhalb der Parkgrenzen als auch in der Pufferzone den Regenwald für Palmölplantagen. Der Nationalpark ist Heimatder stark gefährdeten Nasenaffen, die nur auf Borneo vorkommen. Auch 6.000 Orang-Utans leben in dem Schutzgebiet, dazu etwa 250 Vogel- sowie über 600 Baumarten."
Zur Petition: https://www.regenwald.org/aktion/928?mtu=58530650&ref=nl

Ein Meeresschutzgebiet so groß wie Mexiko!
Avaaz teilt mit: "Jetzt gerade nimmt die US-Regierung öffentliche Kommentare entgegen, ob sie das größte Meeresschutzgebiet der Welt im Pazifik erschaffen soll, oder nicht. Aber Präsident Obama steht unter gewaltigem Druck einer mächtigen Fischerei-Lobby, den Plan zu verwässern. Das können wir nicht zulassen -- immer mehr majestätische Wale, Schildkröten und Fische verschwinden. Wissenschaftler sagen, der beste Weg um unsere Ozeane zu retten sei es, große Flächen vor Ausbeutung zu schützen. So können sich Unterwasserorganismen erholen. Wenn wir Obama jetzt eine Flutwelle der weltweiten Unterstützung schicken stärken wir ihm den Rücken, um sich der Lobby entgegen zu stellen und dazu beizutragen, unsere Ozeane für kommende Generationen zu bewahren. Unterzeichnen Sie die Petition und sagen Sie allen Bescheid -- gemeinsam erreichen wir eine Million Stimmen bevor die offizielle Anhörung in wenigen Tagen endet." Mehr unter https://secure.avaaz.org/de/ocean_of_hope_loc/?bkzlAbb&v=43613

200 Falter von 80 Arten bei der öffentlichen Nachtfalter-Leuchtnacht
Der NABU und der BUND hatten eingeladen und insgesamt 18 Personen hatten sich an der Grillstelle auf dem Owinger Warrenberg eingefunden. Nach dem gemeinsamen Grillen führte Herbert Fuchs in die Welt der Nachtfalter ein und es wurden die Fotos von 50 Faltern aufgehängt, die vielleicht zu beobachten sein würden. Als dann der "Leuchtturm" um 3 Uhr abgeschaltet wurde, waren rund 200 Falter von insgesamt 80 Schmetterlingsarten registriert worden. Die AG Schmetterlinge im Zollernalbkreis hat einiges dazu in ihrem Internetauftritt veröffentlicht: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/schmetterlinge/leuchten/140801.htm

NABU und Schäfer fordern 220 Euro Weideprämie
NABU-Landesverband und Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg (LSV) fordern die Landesregierung auf, Tierhalter mit einer Weideprämie zu unterstützen, wenn sie ihre Schafe, Ziegen und Rinder auf die Weide schicken. Bislang will das Land lediglich bei Milchkühen eine Prämie gewähren. "Die traditionelle Schäferei schützt Natur, Klima und Landschaft wie keine andere Form der Tierhaltung", sagen die Vorsitzenden Alfons Gimber (LSV) und Andre Baumann (NABU BW). Das neue Agrarumweltprogramms FAKT müsse daher dringend eine Weideprämie von 220 Euro pro Hektar enthalten, um die Schäferei vor dem Aus zu bewahren. Diese Prämie schlägt auch der Bund im Programm "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) vor.
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/presse/pressemitteilungen/

Das ist ja wohl der Gipfel!
Avaaz schreibt: "Unser Planet kann sich keine politische Tatenlosigkeit mehr leisten - und dennoch sagt Frau Merkel, sie habe keine Zeit, im September am wichtigsten Klimagipfel dieses Jahres teilzunehmen. Obama, Xi Jinping und Hollande haben sich allesamt für den Gipfel in New York angemeldet, der als Meilenstein für die Entstehung eines starken Klimaabkommens im nächsten Jahr gilt. Mit den USA und China sind die weltweit größten Klimaverschmutzer anwesend und für Frau Merkel und Deutschland im Allgemeinen ist dies die beste Gelegenheit, den globalen Kampf gegen den Klimawandel voranzutreiben und dafür zu sorgen, dass das Treffen ein Erfolg wird. Jetzt liegt es an uns, sie umzustimmen."
Mehr unter https://secure.avaaz.org/de/merkel_nach_new_york_c/?bkzlAbb&v=43913

Antarktis könnte Meeresspiegel schneller als gedacht ansteigen lassen
Der Eisverlust in der Antarktis könnte noch in diesem Jahrhundert bis zu 37 Zentimeter zum globalen Meeresspiegelanstieg beitragen, zeigt eine neue Studie. Erstmals hat ein internationales Team von Wissenschaftlern auf der Basis physikalischer Computersimulationen eine umfassende Einschätzung des Beitrags der Antarktis zum globalen Meeresspiegelanstieg vorgelegt und hierbei die Unwägbarkeiten in Ozean und Atmosphäre quantitativ berücksichtigt. Mehr unter http://idw-online.de/de/news599293

Rezession und Erneuerbare unschuldig am Preissturz für CO2 in Europa
Weder die wirtschaftliche Rezession noch der Ausbau Erneuerbarer Energien sind – wie oft vermutet – Hauptverursacher des massiven Preissturzes im Europäischen Emissionshandelssystem (EU ETS): Sie können gerade mal zehn Prozent des Preisrückgangs von CO2-Zertifikaten erklären. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), die im Fachmagazin "Energy Policy" veröffentlicht worden ist. Inwieweit die Unsicherheit über ...
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news598869

20 Jahre NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen
Das NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen feiert in diesem Jahr sein 20. Jubiläum. Anlässlich des Jubiläums besuchte am Dienstag auch Baden-Württembergs Naturschutzminister Alexander Bonde das Zentrum. Nach einem Rundgang entließ er gemeinsam mit den NABU-Mitarbeitern drei junge Turmfalken in die Freiheit. Diese waren Mitte Juli geschwächt und flugunfähig im Zentrum eingeliefert worden.
http://nabu-bw.de/naturerleben/ausflugtipps/zentren/vogelschutzzentrum/16981.html

Biodiversität im Siedlungsraum
Die neue Broschüre der Stadt Tübingen zum Förderprogramm "Biodiversität im Garten und rund ums Haus" ist da. Für alle, die mit einfachen Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen möchten.
Hier geht's zum Download: https://www.tuebingen.de/Dateien/biodiversitaet_im_siedlungsraum.pdf

Lust auf Urwald? - NABU-Projekt zu Urwald im Kommunal- und Privatwald
Dieses Projekt des NABU-Landesverbandes zielt darauf ab, im Dialog mit Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern und Unternehmen auf den besonderen Wert ungenutzter Wälder für die biologische Vielfalt aufmerksam zu machen. Vorhandene Instrumente wie das Ökokonto, das Alt- und Totholzkonzept von Baden-Württemberg und Sponsoring-Projekte von Unternehmen sollen dafür genutzt werden, solche Urwaldflächen im Kommunal- und Privatwald zu finanzieren. Das Prinzip der Freiwilligkeit auf der Seite der Waldbesitzer steht für den NABU dabei an oberster Stelle. Zu unserem Urwald-Dialog am 11. November 2014 in Stuttgart lädt der NABU-Landesverband herzlich ein. Mehr unter http://nabu-bw.de/themen/wald/wald/naturschutz/16960.html

"Der Bodensee ist kein Kartoffelacker!" - NABU gegen bewusste Düngung
Der NABU Baden-Württemberg weist die heutigen Forderungen der Bodenseefischer entschieden zurück, wonach der See gedüngt werden müsse, um die Fischerträge zu steigern. "Kaum ist nach jahrzehntelangen Anstrengungen das Bodenseewasser wieder annähernd so sauber wie von Natur aus, wollen die Fischer diesen Erfolg über Bord werfen, um mehr Fische zu fangen. Das ist eine Posse. Offenbar hat die Fastnacht am Bodensee schon wieder angefangen", sagt der NABU-Landesvorsitzende Andre Baumann. "Auch ich schätze frischen Bodenseefisch als hochwertiges Lebensmittel. Welche Menge davon zur Verfügung steht, bestimmt jedoch allein die Natur. Den See zu düngen wie einen Kartoffelacker, um mehr Felchen großzuziehen, ist absolut indiskutabel."
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/themen/gewaesser/fischerei/index.html

Wie Spinnen ihre Netze verkleben
Spinnenfäden sind leicht und fein, und dabei unglaublich belastbar und reifest. Den strukturellen Aufbau und die Bauweise dieser Fäden zu verstehen, ist eine Herausforderung, der sich ein Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gestellt hat. Die Wissenschaftler haben die Haftfähigkeit und die Zugfestigkeit einer speziellen Seide an fnf verschiedenen Spinnenarten untersucht. Diese wird von Spinnen genutzt, um den eigentlichen Faden mit Untergründen zu verbinden ...
Mehr unter http://idw-online.de/de/news599386

Ursprüngliche Dinosaurier-Art in den Anden von Venezuela entdeckt
Einen sensationellen Fund machte ein Paläontologe der Universität Zürich in den venezolanischen Anden: Er hat Knochen eines der frühesten Dinosaurier entdeckt und kann eine bisher unbekannte Art beschreiben. Außerdem widerlegt die Entdeckung die geltende Vermutung, dass die Tropen nicht von Dinosauriern besiedelt waren.
Link: http://idw-online.de/de/news598495

"Die Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens" nun auch als App
Seit vielen Jahren gehört die Sammlung der "Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens" von Andreas Schulze und Karl-Heinz Dingler zur Standardausrüstung vieler Vogelkundler und dank der großartigen Unterstützung durch den AMPLE-Verlag konnten wir dieses Standardwerk bereits mehrfach auch als Preis unter den Birdrace-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern verlosen. Nun sind die "Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens" auch als App verfügbar.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2014_08_04_das_standardwerk_bd

Tagfalter im Zollernalbkreis: Widderchen-Seite ergänzt
Nachdem eine der im Freiland optisch nicht bestimmbaren Grünwidderchen-Arten zwischenzeitlich per Genitaluntersuchung bestätigt wurde, konnten unsere Widderchen-Seiten entsprechend ergänzt werden.
Weiter geht’s unter http://www.naturschutz-zollernalb.de/falter/zygaenidae.htm.
Auch auf den anderen Tagfalter-Seiten wurden in letzter Zeit Ergänzungen vorgenommen und neue Bilder eingestellt: http://www.naturschutz-zollernalb.de/falter/tagfalter.htm

Schwalbenkolonien im Zollernalbkreis gesucht
In Zusammenarbeit mit dem NABU Zollernalb suchen wir die größten Schwalbenkolonien im Zollernalbkreis. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie größere Schwalbennest-Ansammlungen im Zollernalbkreis kennen. Als Melder können Sie Schwalben-Nisthilfen gewinnen.

Bundesverkehrsminister Dobrindt verweigert Finanzierungsvereinbarung zur Südbahn
Aus einer aktuellen Pressemeldung des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur: "Mit großer Enttäuschung und Verärgerung hat Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann auf die Weigerung von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt reagiert, eine Finanzierungsvereinbarung zur Elektrifizierung der Südbahn zwischen Ulm und Lindau abzuschließen. "Das ist ein Schlag ins Gesicht all derjenigen, die sich seit Jahren über alle Parteigrenzen hinweg für dieses wichtige Bahnprojekt eingesetzt haben. Angesichts zugesagter Landesmittel in beträchtlicher Höhe ist es nicht nachvollziehbar, warum der Bund das Vorhaben trotz vieler Versprechungen und der Zusagen aus der Vergangenheit über den Haufen wirft", erklärte Minister Hermann am Montag in Stuttgart."
Lesen Sie weiter beim http://mvi.baden-wuerttemberg.de/

Vodafone-Werbung fördert Wegwerfmentalität - Pressemeldung des LNV
Der Mobilfunkanbieter Vodafone verspricht seinen Kunden im Rahmen der Aktion "Nextphone" alle zwölf Monate ein neues Handy, damit sie – so das Unternehmen – "stets auf dem neuesten Stand bleiben". "Vodafone fördert damit die Wegwerfmentalität in krassester Weise", so Dr. Gerhard Bronner, stellvertretender Vorsitzender des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV). Wenn man weiß, so der Naturschutzdachverband, dass Handys extrem knappe seltene Erden benötigen, die zudem oft aus Krisengebieten wie dem Kongo kommen und deren Förderung Kriege finanziert, so ist dies unverantwortlich.
Lesen Sie hier weiter: http://lnv-bw.de/vodafonewerbung-foerdert-wegwerfmentalitaet/

NABU baggert für die Gelbbauchunke
Gemeinsam für die Gelbbauchunke – das ist das Ziel des Naturschutzprojekts "Stärkung und Vernetzung von Gelbbauchunken-Vorkommen in Deutschland", das der NABU zusammen mit Bund, drei Ländern und vielen Partnern durchführt. Der Bestand der Gelbbauchunke befindet sich in einem sehr besorgniserregenden Zustand. Aktuell ist diese Amphibienart auf den Roten Listen Deutschlands und Baden-Württembergs als "stark gefährdet" eingestuft. Eingeladen in den Nußlocher Steinbruch von Heidelberg Cement hatte der NABU Baden-Württemberg alle landesweiten Kooperationspartner und Projektförderer. Der Steinbruch Nußloch ist eines von 42 baden-württembergischen Projektgebieten. Mehr unter http://nabu-bw.de/themen/artenschutz/aktuelles/16968.html

Wie künstliches Licht das Liebesleben der Vögel verändern könnte
Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass künstliche Beleuchtung in Städten negative Auswirkungen auf Menschen, Tiere und Umwelt haben kann. VerhaltensbiologInnen der Vetmeduni Vienna untersuchen in einem laufenden Forschungsprojekt, wie Blaumeisen im Wienerwald auf “Lichtverschmutzung“ reagieren. Die Ergebnisse könnten in Zukunft dazu beitragen, negative Effekte auf das Leben der Tiere und das gesamte Ökosystem im Wienerwald möglichst gering zu halten.
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news597550

Bademeister Petz: Bär rettet Krähe vor dem Ertrinken
Fundstück bei Spiegel online: Als er eine leblose Krähe in einem Wasserbecken im Budapester Zoo sieht, leistet er sofort tierische Hilfe und zieht sie aus dem Wasser.
Mehr bei http://www.spiegel.de/

Geiersterben jetzt auch in Afrika?
Nachdem in Asien die Geierbestände massiv durch das Tiermedikament Diclofenac zurück­gegangen sind und nun auch Diclofenac in Europa in Diskussion steht, kommen aus Afrika weitere Nachrichten über Geiersterben.
In den letzten zwei Jahren sind rund 1.500 Geier nach Aussagen von Naturschützern in Südafrika getötet worden. Der massive Rückgang in Afrika folgt jedoch aus einer anderen Ursache. Geier zeigen den Wildhütern an, wo Wilderer Tiere getötet haben können. Daher versuchen die Wilderer die Geier mit vergifteten Ködern zu töten. Lesen Sie weiter im http://www.birdnet.de/

Fledermäuse nutzen Polarisationsmuster zur Orientierung
Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen und von der Queen’s University Belfast haben zusammen mit Kollegen aus Israel ausgerechnet bei einer nachtaktiven Säugetierart, dem Großen Mausohr, die Fähigkeit zur Orientierung mit Hilfe von polarisiertem Licht entdeckt. Diese Fledermäuse nutzen das Polarisationsmuster im Abendhimmel, um ihren inneren Kompass zu kalibrieren. Nähere Informationen finden Sie unter http://idw-online.de/de/news597294

Düngen mit Gärrückständen: Klimagasfreisetzungen lassen sich vermindern
Richtiger Ausbringungszeitpunkt am wirkungsvollsten Die Düngung mit Gärrückständen führt zu einer geringeren Freisetzung von klimarelevanten Gasen als beim Einsatz von Rohgülle. Applikationsmethoden und Zusatzstoffe nehmen Einfluss auf die Emissionen der Stickstoffverbindungen Lachgas und Ammoniak, nicht jedoch auf Kohlendioxid und Methan.Für die landwirtschaftliche Praxis wird empfohlen, Lachgas-Emissionen zu verhindern bzw. zu reduzieren, indem Gärrückstände bei kühler und trockener ...
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news596408

Pangolin gehört nicht auf den Teller
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Die Jagd und der Schmuggel von Pangolinen sind ein lohnendes Geschäft. In chinesischen und vietnamesischen Restaurants werden Spitzenpreise für die Schuppentiere bezahlt, den Schuppen werden medizinische Wunderkräfte nachgesagt. Dabei ist das Pangolin in Asien fast ausgestorben. Alle vier dort heimischen Arten stehen bereits auf der Roten Liste bedrohter Tiere, doch auch auf die Spezies in Afrika wächst der Druck.
Der Kampf gegen die Jagd muss verstärkt werden, gleichzeitig muss der Markt ausgetrocknet werden. Die Regierungen in China und Vietnam könnten durch strengere Gesetze und Kontrollen etwas für das Überleben der Pangoline tun. Appellieren Sie am die Politiker, nicht länger tatenlos zuzuschauen, wie die Pangoline ausgerottet werden.
Zur Petition: https://www.regenwald.org/aktion/963?mtu=56597795&ref=nl

Gesunder Genuss wächst als "Bio" auf der Weide!
Das renommierte Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) hat für die Gourmet Manufaktur Gut Klepelshagen die Fettqualität aus Fleischproben von Weiderindern wissenschaftlich untersucht und ist zu einem sensationellen Ergebnis gekommen: Ein "sehr hoher Gehalt an langkettigen Omega-3-Fettsäuren" wurde nachgewiesen und von den Wissenschaftlern als "aus ernährungs­physio­logischer Sicht sehr positiv" bewertet. Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news597309

Photovoltaikanlagen erwirtschaften höhere Gewinne als Windkraftanlagen
In einer aktuellen Studie setzt sich das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI mit der Frage auseinander, welche Einnahmen und Gewinne sich mit Photovoltaik- und Windkraftanlagen in Deutschland erzielen lassen. Die Untersuchung zeigt große Unterschiede zwischen beiden regenerativen Energieträgern auf und verdeutlicht, dass Photovoltaikanlagen trotz einer insgesamt geringeren Menge an erzeugtem Strom deutlich höhere Gewinne erzielen als Windkraftanlagen. http://idw-online.de/de/news597650

Vier auf einen Streich – ein Wissenschaftsstreit entlarvt vier neue Arten
Dr. Philipp Wagner, ehrenamtlicher Mitarbeiter der herpetologischen Sektion an der Stiftung Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (Museum Koenig) in Bonn, stellte kürzlich (jetzige Juliausgabe des Bonn zoological Bulletins) mit Fachkollegen aus Amerika fest, dass in der bisher nur als einzige bekannte Geckoart Hemidactylus fasciatus mindestens fünf Spezies verborgen waren. Mehr unter http://idw-online.de/de/news597636

Die dümmste Idee: Abholzen für Sand
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Die Quarzwerke in Frechen wollen den Buschbeller Wald jetzt abholzen. Der Lebensraum von Pirol, Mittelspecht und Feuersalamander wird vernichtet. *140 Jahre alte Eichen und Buchen sollen weg. Die Firma will aus dem Sand unter dem Wald Glas herstellen. Bis zum 15. August können wir den Wald noch retten!
Zur Petition geht's hier: https://www.regenwald.org/aktion/960?mtu=54729637&ref=nl

Neuer Weltrekord in der Konzentratorphotovoltaik - 36,7% für Solarmodul
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE arbeitet seit vielen Jahren an der Technologie der hoch konzentrierenden Photovoltaik. Hierbei wird mittels einer Fresnel-Linse das Sonnenlicht gebündelt, um es dann auf eine sehr kleine, aber hocheffiziente Solarzelle zu lenken. Lesen Sie weiter unter http://idw-online.de/de/news596172

Schwalben brauchen Unterstützung
Mit der Errichtung des ersten "Schwalbenturms" im Zollernalbkreis sind auch die Schwalben selbst wieder in den Blickpunkt gerückt. Viele Hausbesitzer und Mieter freuen sich am munteren Treiben der Mehlschwalben, die ihre napfförmigen Nester außen an den Häusern bauen. So ist zum Beispiel das Naturschutzbüro in Balingen zu einer "Keimzelle" im Bereich von Geislinger und Johannesstraße geworden, weil in der Zwischenzeit etliche Nester auch an umliegenden Häusern gebaut worden sind.
Die Bewohner wissen, dass die Nester aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen nicht entfernt werden dürfen und helfen sich, wenn die Verschmutzung durch den Kot der Tiere nicht tragbar erscheint, indem sie an der richtigen Stelle Kotbretter anbringen.
Nähere Informationen unter http://nrw.nabu.de/projekte/schwalbenschutz/

Reichlich Nachwuchs bei Deutschlands seltenster Fledermaus
Die letzte deutsche Kolonie der Großen Hufeisennase in der Oberpfalz liegt 2014 auf Rekordkurs. Nachdem schon die Zählung der überwinternden Tiere einen Höchststand brachte, beherbergt die Wochenstube mit derzeit 110 Erwachsenen und 50 Jungen so viele Hufeisennasen wie nie.
http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/saeugetiere/fledermaeuse/news/16952.html

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf das Frühjahr 2014
Aus dem aktuellen DDA-Newsletter: "In der August-Ausgabe von DER FALKE blicken wir in der Rubrik „Vögel in Deutschland aktuell“ auf das vogelkundliche Geschehen im Frühjahr 2014 zurück. Mit dem sehr späten Wintereinbruch im März 2013 und dem „Nicht-Winter“ 2013/14 folgten zwei Frühjahre aufeinander, deren Gegensätze kaum größer sein konnten. Wir gehen der Frage nach, ob sich die Witterungsunterschiede auch auf den Brutbeginn der A rten ausgewirkt haben und ob und wie sich dies anhand der Daten von ornitho veranschaulichen lässt. Darüber hinaus befassen wir uns mit den Ankunftszeiten der Zugvögel. In der Juli-Ausgabe 2013 zeigten wir erstmals einen bundesweiten Vergleich der Ankunftszeiten in zwei Frühjahren. Diesen Daten stellen wir nun die Beobachtungen aus dem zurückliegenden Frühjahr gegenüber. Dabei zeigen sich teils auffällige Unterschiede." Mehr unter http://www.dda-web.de/#2014_07_18_voumlgel_in_deutsc

Artensterben auf Äckern und Wiesen - starke Abnahmen bei Vögeln und Blumen
Die Bestände vieler typischer Äcker- und Wiesenvögel nehmen ab, manche Ackerwildkräuter wurden auf ein Zwanzigstel ihres einstigen Areals zurückgedrängt. Ein Studie der Michael Otto Stiftung zeigt, dass die Biodiversität der Agrarlandschaft dramatisch schwindet. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1949123431

TTIP: So wird der Albtraum von Merkel und Gabriel wahr
Campact schreibt: "Wir haben sie überrascht: EU-Handelskommissar Karel de Gucht, Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie unzählige Konzern-Lobbyisten. Mit so viel Widerstand gegen das Investitions- und Handelsabkommen TTIP mit den USA hatte niemand von ihnen gerechnet. Durch unseren gemeinsamen Protest war TTIP das Überraschungsthema im EU-Wahlkampf. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt: eine europäische Bewegung gegen TTIP." Weitere Informationen und einen Kurzfilm finden Sie hier.

LNV: FAKT fördert den Gleichklang von Naturschutz und Landwirtschaft
Der Landesnaturschutzverband begrüßt, dass die Landesregierung in der neuen Förderperiode die landwirtschaftliche Förderung stärker an gesellschaftlichen Leistungen ausrichtet. "Das MEKA war ein gutes, innovatives Programm, das auch europaweit Maßstäbe gesetzt hat", so LNV-Landwirtschaftsreferent Gerhard Bronner. "Es wurde aber noch zu viel Geld mit der Gießkanne verteilt. Was die Landesregierung nun mit "FAKT" fördert, ist zielgenauer." http://lnv-bw.de/fakt-foerdert-den-gleichklang-von-naturschutz-und-landwirtschaft/

Internet-Abstimmung für Naturtagebuch
Die BUND-Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender bittet darum, die Stimme für das Projekt Naturtagebuch bei der Internet-Abstimmung zum "UN-Dekade-Projekt des Monats" abzugeben. Die Abstimmung findet im Internet unter folgender Adresse statt:
http://www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/2215.html
Das Projekt Naturtagebuch wurde von der BUNDjugend Baden-Württemberg entwickelt. Mittlerweile ist es bundesweit ausgeschrieben und eines des größten Umweltbildungsprojekte im BUND. Über 20.000 Kinder haben sich seither bei diesem Projekt intensiv mit der Natur befasst. Mehr dazu unter http://www.naturtagebuch.de

Seeadlerrettung in der Oberpfalz (NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen hilft)
Es war die Topmeldung in den Oberpfälzer Lokalzeitungen Ende Mai: Die Rettung eines fünf Wochen alten Seeadlers, der aus einer Höhe von 25 Metern aus dem Nest gefallen war. Eine zentrale Rolle bei der Rettungsaktion spielte Dr. Daniel Schmidt-Rothmund, Vogelexperte und Leiter des NABU-Vogelschutzzentrums in Mössingen in Baden-Württemberg. Lesen Sie bitte hier weiter.

Neue Studie belegt: Pflanzenschutzmittel nehmen Vögeln Nahrungsgrundlage
Niederländische Forscher um Caspar Hallmann von der Radboud-Universität in Nijmegen und des SOVON-Zentrums für Ornithologie haben herausgefunden, dass der Rückgang vieler Vogelarten mit dem Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln zusammenhängt. Das im Rahmen der Studie untersuchte Pestizid trägt den Namen Imidacloprid und gehört zur Gruppe der Neonicotinoide. Es ist eines der weltweit am häufigsten in der Landwirtschaft verwendeten Insektizide. Neonicotinoide wirken als Kontakt- oder Fraßgifte. Sie schädigen das Nervensystem der Insekten, die mit dieser Substanz behandelte Pflanzen fressen oder diese auch nur berühren.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2014_07_16_neue_studie_belegt:_

E.on verfeuert Frankreichs Wald
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "E.on bedroht die Wälder Südfrankreichs. Der Stromkonzern will dort ein altes Kohlekraftwerk in ein riesiges Biomassekraftwerk umbauen. Darin würden pro Jahr eine Million Tonnen Holz verbrannt. Mit klimafreundlicher Energie hat das nichts zu tun. Die Hälfte des Holzes für das Kraftwerk Provence-4 in Gardanne bei Marseille soll aus Südfrankreich stammen. Dafür würden für E.on Wälder in der Region kahlgeschlagen und die Artenvielfalt bedroht. Fr die andere Hälfte sollen in Kanada und den USA Bäume fallen. Bitte unterschreiben Sie die Petition an E.on und die französische Regierung."
https://www.regenwald.org/aktion/959?mtu=53773202&ref=nl

Schwalben bringen schließlich Glück - Schwalbenturm eröffnet
Mit dem Bau des Schwalbenturms in Stetten setzte der NABU neue Impulse. Zur Finanzierung des Projektes überreichte Franz Steinhart von der Volksbank Hohenzollern einen Scheck über 5.500 EUR an den NABU-Kreisvorsitzenden Hans-Martin Weisshap.
Der Schwarzwälder Bote und die Hohenzollerische Zeitung berichteten ...

Brieftaube wird zur tödlichen Waffe
Pfalzgrafenweiler-Kälberbronn - Achim Klumpp, seit 30 Jahren im Greifvogelschutz engagiert, schäumt vor Wut: Auf einem Waldweg in Kälberbronn wurde ein toter Wanderfalke gefunden. Das Tier wurde vergiftet. Wanderfalken stehen, wie alle Greifvögel, unter Artenschutz. Im Kreis gibt es nur etwa fünf Paare. Weitere Infos beim Schwarzwälder Boten.

Walderhaltung contra Offenhaltung - Sukzessionflächen als Ausgleich anrechenbar
Laut Auskunft des MLR an LNV, Landkreistag und Städtetag muss eine Waldumwandlung vorrangig durch Aufforstung an anderer Stelle ausgeglichen werden (maximal 1:1 zur Eingriffsfläche). Allerdings können neuerdings Erstaufforstungen und frühe Sukzessions-stadien als Ersatz Berücksichtigung finden. Eine Bevorratung für den forstrechtlichen Ausgleich soll ähnlich dem naturschutzrechtlichen Ökokonto ermöglicht werden.
http://lnv-bw.de/wp-content/uploads/2014/06/Walderhaltungsgebot-2014-06-11.pdf

Gewässerdurchgängigkeit - Was ist umgesetzt?
Maßnahmen zur Durchgängigkeit usw. an den Gewässern, die in den letzten sechs Jahren nach den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie umgesetzt wurden oder sich noch in Planung befin-den, sind auf der Internetseite der LUBW zu finden (rechts "Kartendienst und Steckbriefe zu umgesetzten Maßnahmen der WRRL" anklicken, im Suchfeld die gewünschte Gemeinde eingeben).
http://www4.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/3577/

Vögel trinken keinen Nektar, sondern fressen die Staubblätter
Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und ihren Bestäubern gehören zu den raffiniertesten Interaktionen, mit denen die Natur aufwartet. Agnes Dellinger vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien und ihr Team beschäftigten sich mit der Bestäubungsbiologie einer Gruppe tropischer Kleinbäume, die in den Bergregenwäldern Zentral- und Südamerikas beheimatet ist. Lesen Sie weiter unter http://idw-online.de/de/news594876

Die chinesische Ameisenmauer
Freiburger Ökologen entdecken eine neue Wespenart, die ihren Nachwuchs mit toten Ameisen schützt. Mehr unter http://idw-online.de/de/news594727

Vogelschutz lohnt! – Bestände in Osteuropa profitieren von neuer Gesetzgebung
Die Ende der 80er / Anfang der 90er Jahre etablierte Gesetzgebung zum Vogelschutz in Osteuropa hat dazu beigetragen, den Rückgang der Bestände geschützter Vogelarten zu verringern. Das traf insbesondere in den Ländern zu, in denen die Ressourcen für den Schutz für ausgewählte seltene oder stark bedrohte Arten verwendet wurden. Das ist das Ergebnis einer Studie, die vor kurzem im Fachjournal Biological Conservation veröffentlicht wurde.
Lesen Sie weiter unter http://idw-online.de/de/news593208

Erster Nachweis von Meerkatzenvorkommen außerhalb Afrikas
Ein internationales Team von Wissenschaftlern vom Museum für Naturkunde Berlin, dem Hunter College-CUNY und der Yale University fand 6,5 bis 8 Millionen Jahre alte fossile Überreste eines Altweltaffen in Abu Dhabi. Die Entdeckung ist ein Beleg dafür, dass sich Altweltaffen von Afrika aus verbreitet haben. Der Fund stellt den einzigen Nachweis von Meerkatzenvorkommen außerhalb Afrikas dar, wie in der aktuellen Ausgabe des wissenschaftlichen Journals Proceedings of the National Academy of ...
Link: http://idw-online.de/de/news593985

Trotz EEG-Reform: Wir lassen uns nicht deckeln!
Campact schreibt: "Am Ende wurde sie mit aller Macht und höchstem Zeitdruck durchs Parlament gepeitscht: Sigmar Gabriels Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Was herauskam, ist erstmal bitter. Ja klar, wir haben an wichtigen Stellen Änderungen erreicht: Der Ausbau der Windkraft wird gedeckelt - aber der Deckel wird um einiges angehoben. Die Sonnensteuer kommt - aber wir haben sie abgesenkt bekommen." Weitere Infos im extra eingerichteten Blog.

Gentechnisch veränderte Pflanzen beschleunigen den Biodiversitätsverlust
Das Bundesamt für Naturschutz Deutschland und die Umweltbundesämter Österreichs und der Schweiz ziehen eine kritische Bilanz zu den Auswirkungen des langjährigen Anbaus von herbizidresistenten, gentechnisch veränderten Pflanzen. Solche Kulturen treiben die Intensivierung der Landwirtschaft und damit den Biodiversitätsverlust weiter, so die drei Institutionen.
Lesen Sie bitte hier weiter: http://idw-online.de/de/news593682

Wie natürlich sind Deutschlands Landschaften?
Täglich nimmt der Mensch 74 Hektar Fläche neu in Anspruch – für Siedlungsgebiete und Verkehrsflächen werden sie versiegelt. Doch auch auf anderen Flächen hinterlässt der Mensch Spuren. In welchem Maße diese Eingriffe die Landschaft und damit ihre natürlichen Funktionen beeinflussen, messen nun erstmals deutschlandweit zwei Indikatoren. Forscher des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden haben sie entwickelt.
Ihre Ergebnisse wurden jetzt veröffentlicht: http://idw-online.de/de/news592071

Landwirtschaftliche "Beratung2020" - Berücksichtigung von Naturschutz notwendig
Der Landesnaturschutzverband und die Landesarbeitsgemeinschaft der Naturschutzbeauftragten haben am 23.06. eine gemeinsame Stellungnahme zum Ein Projekt zur Weiterentwicklung der landwirtschaftlichen Beratung in Baden-Württemberg abgegeben. Sie fordern, dass jede Beratung die Überprüfung und Berücksichtigung von Naturschutzrestriktionen (Schutzgebiete, Biotope) umfassen müsse. Die bislang vorwiegend betriebswirtschaftlich orientierte Beratung führte in vielen Fällen dazu, dass sich Betriebe in einer Weise entwickelten, die zur Schädigung von Biotopen führten.
Lesen Sie hier weiter: http://lnv-bw.de/landwirtschaftliche-beratung2020/

Leitfaden für die nachhaltige Beschaffung
Wie Kommunen künftig umweltfreundliche und fair gehandelte Produkte bei Ausschreibungen berücksichtigen können, erklärt ein neuer Leitfaden des Landes Baden-Württemberg zur nachhaltigen, öffentlichen Beschaffung von Kommunen. Er wurde von der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg herausgegeben. Das Öko-Institut hat den Leitfaden erstellt und beschreibt die Schritte. Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news591312

Der Schrecken der Salatbeete - Spanische Wegschnecke doch kein Einwanderer
Fressen uns Einwanderer aus dem Süden die Salatbeete leer? Weit gefehlt: Erbgut-Untersuchungen zeigen nun, dass es sich bei der von Gartenbesitzern gefürchteten Spanischen Wegschnecke um einen mitteleuropäischen Ureinwohner handelt - der in Spanien noch nicht einmal vorkommt. Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=1922633531

Evolutionsbiologie: Weshalb Rinder nur zwei Zehen haben
Bei Paarhufern wie Rindern und Schweinen wurde im Verlauf der Evolution die Zahl der Zehen reduziert und diese zu Klauen umgewandelt. Forscher der Universität Basel konnten nun einen Genschalter identifizieren, der bei der evolutionären Anpassung der Gliedmassen eine zentrale Rolle spielt. Die Studie, welche faszinierende Einblicke in die molekulare Evolutionsgeschichte bietet, wurde in der Fachzeitschrift «Nature» veröffentlicht. Link: http://idw-online.de/de/news592259

NABU-Musikvideo zeigt die gravierenden Folgen der Vermüllung der Meere
Jahr für Jahr landen Millionen Tonnen Müll in unseren Ozeanen. Zum Internationalen Tag der Meere machte der NABU gemeinsam mit der Band Dock3 und Handball-Nationalhüter Silvio Heinevetter mit einem eindringlichen Video auf das gravierende Problem aufmerksam.
Mehr unter http://idw-online.de/de/news592259

Mit Bohnenkaffee gegen Schneckenfraß - Tipps für den Garten
In feuchten Sommern können Schnecken - vor allem Nacktschnecken - Gartenbesitzer schier zur Verzweiflung bringen. Die Liste der Rezepte gegen Schnecken ist groß, doch eine Erfolgsgarantie gibt es nicht. Oft wirkt die Kombination mehrerer Methoden am besten.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1922633691.

Foul-Spiel: Gabriel will Fracking während WM Weg ebnen
Campact schreibt: "Während viele am Fernseher Tore bejubeln, droht abseits der Kameras ein dreistes Foul-Spiel: Nach Medienberichten könnte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel schon am kommenden Mittwoch ein Gesetz ins Kabinett einbringen, das Fracking ermöglicht – auf über 80 Prozent des Bundesgebiets. Beim Fracking sprengen Exxon und Co. mit Hochdruck Gestein tief in der Erde auf, um an das darin enthaltene Erdgas zu gelangen. Es entsteht ein giftiger Abwassercocktail – der unser Trinkwasser bedroht." Weitere Infos und eine Möglichkeit zum Unterschreiben unter https://www.campact.de/fracking/appell-2014/teilnehmen/
Aktuell: Campact schreibt: "393872 Unterschriften in einer Woche – ein toller Erfolg. Und inzwischen ist klar: Die Regierung tritt auf die Bremse. Wir haben Zeit gewonnen: Bis zum Herbst können wir den Protest verbreitern. Helfen Sie mit!" Gleichtzeitig schickt Campact einen Link zu einem "Erklärvideo".

Auszeichnung für Kirchturm bei Horb
Die Kirchengemeinde St. Mauritius in Nordstetten wurde vom NABU Horb für ihr Engagement für die heimische Vogelwelt mit der Plakette "Lebensraum Kirchturm" ausgezeichnet. Bei einer Sanierung des Turms 2011/2012 wurden mit Unterstützung des NABU Nistkästen für Dohlen angebracht, die in diesem Jahr nun erstmals besiedelt worden sind. Mehr darüber beim SchwaBo Horb.

Störche brüten wieder bei Horrheim
Bereits 1995 haben Aktive der NABU-Gruppe Vaihingen/Enz versucht den Weißstorch in Horrheim wieder anzusiedeln. Mit einem Autokran wurden damals in einer spektakulären Aktion zwei Holzmasten in einem Betonfundament montiert. Bestückt wurden sie mit je einer stabilen Nestkorbkonstruktion aus massivem Eichenholz. In diesem Jahr nun schritt erstmals ein Storchenpaar erfolgreich zur Brut – eine sehr schöne Entwicklung! Außer den Plattformen war vermutlich auch das Nahrungsangebot des Naturschutzgebiets Unterer See wichtig für diesen Erfolg. 14 Hektar gehören dort dem NABU. Mehr unter http://www.nabu-vaihingen.de/2009_03.htm.

NABU stellt Moorschutzprojekt in Hinterzarten vor
Das Renaturierungsprojekt des NABU im Hinterzartener Moor hat Fahrt aufgenommen: Vom Fortschritt der Arbeiten haben sich heute Naturschutzminister Alexander Bonde, Prof. Dr. Herbert Kohler, Leiter Konzernforschung & Nachhaltigkeit und Umweltbevollmächtigter der Daimler AG, sowie weitere Vertreter aus Politik, Naturschutz und Verwaltung ein Bild gemacht. Lesen Sie hier weiter: http://baden-wuerttemberg.nabu.de/themen/moore/projekt/aktuelles/16857.html.

"Das Biosphärenteam auf der Alb braucht den Streuobst-Schweinsteiger!"
Das Biosphärengebiet "Schwäbische Alb" feiert Jubiläum: Vor fünf Jahren ist es in die Weltliste der UNESCO Biosphärenreservate aufgenommen worden. Anlässlich des Tags der Parke (24. Mai) erinnerte der NABU Baden-Württemberg an dieses freudige Ereignis. "Mit der UNESCO-Anerkennung spielt das Biosphärengebiet in der Champions League der Schutzgebiete mit, darauf können wir sehr stolz sein", sagt Baumann. Für diesen zentralen Naturschutzbereich braucht das Biosphärengebiet dringend einen Naturschutzprofi, der Konzeptionen erarbeitet und mit Landwirten und der Wirtschaft diese Kulturlandschaft fördert", sagt Baumann. "Wir fordern nichts anderes als den Schweinsteiger des Naturschutz für das Biosphärenteam, damit unser Schutzgebiet in der Champions League der Schutzgebiete ganz vorne mitspielt!"
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/presse/pressemitteilungen/

Bienen können wichtiger als Dünger sein
Das Fehlen von Bienen und anderen wildlebenden Insekten als Bestäuber von Nutzpflanzen kann den Ernteeintrag der Landwirtschaft stärker mindern als ausbleibende Düngung oder stark reduzierte Bewässerung. Findet dagegen Bestäubung in ausreichendem Maß statt, tragen die Pflanzen mehr Früchte, und deren Nährstoffgehalte verändern sich. Diese Ergebnisse hat die Freiburger Ökologin Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus den USA in einem Experiment an Mandelbäumen in Kalifornien erzielt.
Lesen Sie weiter unter http://idw-online.de/de/news590972.

Das Fußball-Tier möchte leben!
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Fuleco, das Maskottchen der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien, braucht dringend Hilfe. Sein Bild wird millionenfach abgedruckt, doch kaum jemand kümmert sich um die bedrohten Dreibindengürteltiere in der Natur. Damit die Tiere überleben können, müssen dringend Schutzgebiete ausgewiesen werden das fordern brasilianische Wissenschaftler. Nur wenn die Lebensrume der Tiere erhalten bleiben und die Jagd beendet wird, haben die Gürteltiere eine Chance. Bitte unterstützen Sie die Petition der brasilianischen Wissenschaftler an die Umweltministerin des südamerikanischen Landes."
Zur Petition unter https://www.regenwald.org/aktion/956?mtu=50689146&ref=nl.

Keine Gifteinsätze im Wald - Wirkung gegen den Eichenprozessionsspinner bisher ungeklärt
Auch in diesem Jahr sollen mehrere 1.000 Hektar Eichenwald mit Gift besprüht werden. Doch weder die Wirkung des Pestizids Dipel ES gegen den Eichenprozessionsspinner, noch die Nebenwirkungen sind bisher geklärt. Daher müssen die Gifteinsätze sofort gestoppt werden.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1825395281.
Auch im Zollernalbkreis hatten wir dieses Thema vor Jahren bereits behandelt - siehe http://www.naturschutz-zollernalb.de/berichte/prozessionsspinner/thaumetopoea.htm

EEG-Reform: Gabriel bremst Energiewende
Der Gesetzesentwurf von Sigmar Gabriel setzt auf die großen Energiekonzerne und schafft Unsicherheiten für die Bürgerenergie: Mit Deckeln für Sonne und Wind an Land, üppigen Geschenken für die Industrie und der geplanten Direktvermarktung der erneuerbaren Energien. Mehr Infos beim BUND.

Bundesregierung schläft bei Energieeffizienz
Die Große Koalition schläft bei der Förderung der Energieeffizienz. Bis zum 5. Juni hätte sie die EU-Energieeffizienzrichtlinie umsetzen müssen – fast nichts ist bis dahin passiert. Statt Impulse zu setzen, bremst die Bundesregierung die umweltverträgliche, sozial gerechte und wirtschaftliche Umsetzung der Energiewende. Weitere Infos beim BUND.

NABU-Erfolg beim Grünlandschutz
Der Bundestag hat ein Gesetz zur nationalen Umsetzung der EU-Agrarreform verabschiedet. Dem NABU gelang es gemeinsam mit Umweltpolitikern, in letzter Sekunde einen besseren Grünlandschutz zu erzielen. So wurde erstmalig der konsequente Schutz von Dauergrünland durch eine Genehmigungs- und Ausgleichspflicht vereinbart. Dies entspricht der langjährigen Forderung des NABU und ist angesichts des dramatischen Wiesen- und Weidenverlusts mehr als überfällig. Bei den Ackerflächen bestehen dagegen starke Defizite. Mehr unter http://www.nabu.de/themen/landwirtschaft/europaeischeagrarpolitik/07471.html.

"Etikettenschwindel - Eine grüne Reform ohne grün"
Ilse Aigner hatte sie gefeiert wie eine grüne Revolution. Von Anfang an herrschte ihr gegenüber jedoch große Skepsis, die sich jetzt zu bewahrheiten scheint: Die EU-Agrarreform vom vergangenen Jahr sollte die Landwirtschaft in der EU umweltverträglicher machen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall, wie Biodiversitätsforscher nun in einer Studie im renommierten Wissenschaftsmagazin Science belegen. Mehr unter http://idw-online.de/de/news591010.

Am 24. April kamen die Mehlschwalben zurück - im Naturschutzbüro in Balingen und bei NABU-Vorstand Adolf Beiter in Haigerloch-Stetten. Nachdem zwischenzeitlich auch der neue Schwalbenturm in Stetten montiert wurde, darf man nun gespannt sein, bis wann er bezogen werden wird. Doch weil an dem benachbarten Gebäude schon fast 100 Naturnester vorhanden sind, ist das nur eine Frage der Zeit. Ein Bild von der Montage des Schwalbenturms am 21. März sehen Sie hier. Ende Juni wird das Schwalbenhaus offiziell eingeweiht. Vorab gab es schon einen Bericht in der Hohenzollerischen Zeitung.

Versalzte Schmetterlinge
In Winter wird auf den meisten größeren Straßen Salz gestreut, um die Glatteis zu verhindern. Dass das Streusalz für viele Pflanzen am Straßenrand alles andere als gesund ist, ist schon länger bekannt. Jetzt haben US-Forscher eine weitere Nebenwirkung unserer Streupraxis aufgedeckt: Sie verändert den Körper von Schmetterlingen, die auf Straßenpflanzen aufwachsen – und dies geschlechtsspezifisch: Der Salzüberschuss lässt bei Männchen die Flugmuskeln wachsen, bei den Weibchen das Gehirn und die Augen. Das belegt, dass der Mensch nicht nur im Großen Ökosysteme und Organismen beeinflusst, sondern auch im Kleinen – indem er die Verfügbarkeit bestimmter Spurenelemente in der Umwelt verändert.
Weitere Informationen bei http://www.wissenschaft.de/.

Ohne Sex zu neuen Arten
In der Natur kommt es vor, dass sich zwei unterschiedliche Pflanzenarten miteinander kreuzen. Das ist im Normalfall ein Problem, da die Erbinformation der beiden Eltern nicht zueinander passt. Doch manchmal hilft die Natur mit einem Trick nach. Statt, wie normalerweise üblich, nur jeweils die Hälfte der in Vater und Mutter enthaltenen Erbinformation an die Kinder weiterzugegeben, reichen beide Pflanzen die gesamte Information an die Nachkommen weiter, das heißt die Chromosomen­sätze werden addiert. So finden die Chromosomen während der Meiose einen passenden Partner, die Pflanzen bleiben fortpflanzungsfähig und eine neue Art ist entstanden.
Mehr unter http://idw-online.de/de/news590988.

Spendenaufruf: Die Bienen brauchen dringend Ihre Unterstützung!
Der Verein Mellifera e.V. aus Rosenfeld schreibt: "Hochgiftige Pestizide und genmanipulierte Lebensmittel sind eine große Gefahr für Biene, Mensch und Natur. Das Bündnis zum Schutz der Bienen ergreift neben dem wissenschaftlichen und politischen Weg juristische Maßnahmen gegen die destruktive Agrarchemie. Aktuell stehen wir vor dem Europäischen Gerichtshof und sind dringend auf Ihre Spende angewiesen!"
Weitere Informationen unter http://www.bienen-landwirtschaft.de.

Energieeffizienzregion Biosphärengebiet Schwäbische Alb kann starten
Der BUND freut sich über Projektförderung durch das Umweltministerium. Mit dem Projekt Energieeffizienzregion Biosphärengebiet Schwäbische Alb soll in der Modellregion der Klimaschutz gestärkt und Energieeinsparungen durch Energieeffizienz und Verhaltensänderungen (Bewusstsein für Suffizienz) herbeigeführt werden. Mehr unter http://www.bund-bawue.de/themen-projekte/biosphaerengebiet-schwaebische-alb/energieeffizienz/

FSC-Zertifizierung des Staatswald im Land - NABU gratuliert, mahnt aber zugleich, bestehende Defizite auszuräumen
Damit hat die Landesregierung eine Vereinbarung des Koalitionsvertrags umgesetzt und dokumentiert, dass sie die ökologischen und sozialen Standards in der Waldbewirtschaftung anhebt.
http://baden-wuerttemberg.nabu.de/themen/wald/wald/aktuelles/16820.html

Spatz, der ewige Spitzenreiter - erste Bilanz zur "Stunde der Gartenvögel" 2014
Bereits mehr als 30.000 Naturfreunde haben seit Beginn der Mitmachaktion am vergangenen Freitag 730.000 Vögel gemeldet. Auch wenn noch bis zum 19. Mai nachgemeldet werden kann, steht eines schon felsenfest: Der Haussperling ist und bleibt Deutschlands häufigster Gartenvogel. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1856901291

Forscher veröffentlichen Erkenntnisse zur Kommunikation von Nachtigallen
Der Gebrauch und die Anordnung des Gesangs von Nachtigallen ist Thema von zwei Studien, die kürzlich von Mitgliedern der Arbeitsgruppe Biokommunikation der Freien Universität Berlin publiziert wurden. Pünktlich zum Beginn der diesjährigen Brutsaison der heimischen Singvögel haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um die Juniorprofessorin für Biologie Silke Kipper das Verständnis darüber erweitert, wie die Tiere Nachrichten kodieren sowie austauschen und wie ihre Kommunikation ...
Link: http://idw-online.de/de/news586250

Bundesweites Artenschutzprojekt für den Rotmilan gestartet
Land zum Leben heißt das neue Projekt, dass der DDA gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) und der Deutschen Wildtier Stiftung durchführt. In insgesamt elf Projektgebieten in acht Bundesländern werden in Zusammenarbeit mit der Land- und Forstwirtschaft Landschaftspflegemaßnahmen umgesetzt, durch die die Lebensbedingungen des Rotmilans in Deutschland verbessert werden sollen.
Weitere Infos unter http://www.dda-web.de/#2014_05_12_bundesweites_artensc

Elektrosmog stört Orientierung von Zugvögeln
Elektrosmog hat unterhalb bestimmter Grenzwerte keine Auswirkungen auf biologische Prozesse oder gar auf die menschliche Gesundheit — das galt bisher als Stand der Wissenschaft. Erstmals konnte nun ein Forscherteam um Prof. Dr. Henrik Mouritsen, Biologe und Lichtenberg-Professor an der Universität Oldenburg, das komplette Versagen des Magnetkompasses von Rotkehlchen nachweisen, sobald elektromagnetische Störungen im Mittelwellenbereich auf die Vögel einwirken — selbst wenn die Signale nur ein Tausendstel des von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als unbedenklich eingestuften Grenzwerts betragen.
Lesen Sie weiter unter http://www.dda-web.de/#2014_05_14_elektrosmog_stouml

Klagerechte für Naturschutzverbände - die häufigsten Fragen, wenn der NABU vor Gericht geht
Bundes- und Landesnaturschutzgesetz räumen anerkannten Naturschutzverbänden ein Klagerecht ein. Doch was ist mit diesem Instrument möglich? Wie können sich Naturschutzverbände als Anwalt für die Natur einsetzen? Fragen und Antworten zur Vereinsklage im Naturschutzrecht unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1856901711

Saudi-Prinz tötet 2100 der bedrohten Kragentrappen auf Safari!
In einer drei Wochen dauernden Safari zwischen dem11. und 31. Januar diesen Jahres schossen Saudi-Araber auf Einladung des arabischer Prinzen Fahd Kasten Sultan Kasten Abdulaziz Al Saud in Balochistan (Pakistan) 2.100 asiatische Steppen-Kragentrappen (Houbara bustards - Chlamydotis macqueenii). Wissenschaftler wissen nicht, wie viele Steppentrappen überhaupt bis heute überlebt haben. Die höchste Schätzung beläuft sich auf 100 000 und das auf jeden Fall in abnehmender Zahl. Lesen Sie weiter beim http://www.birdnet-cms.de/

Kein Kohlehafen im Great Barrier Reef
Campact schreibt: "Direkt vor dem Great Barrier Reef soll ein riesiger Kohlehafen entstehen. Die Deutsche Bank erwägt, das Projekt zu finanzieren. Wenn kommende Woche deren Hauptversammlung tagt, fordern wir den Vorstand auf: Gefährden Sie nicht das einzigartige Weltnaturerbe. Fordern Sie die Bank auf, sich aus dem Projekt zurückzuziehen." Weitere Informationen hier.

Rosenfelder Kirche erhält NABU-Auszeichnung "Lebendiger Kirchturm"
Beim Gottesdienst in der Stadtkirche am Palmsonntag hat sich auch die Gruppe Rosenfeld des Naturschutzbundes (NABU) beteiligt. Waren in einer gemeinsamen Aktion vor kurzer Zeit Nisthilfen für Dohlen und Turmfalken geschaffen worden, so erhielt die Kirche jetzt die Auszeichnung "Lebendiger Kirchturm. Lesen Sie die Berichte im Schwarzwälder Boten bzw. im Zollern-Alb-Kurier unter http://www.zak.de/artikel/209439.

Entwurf Jagd- und Wildtiermanagementgesetz - Stellungnahme des LNV
Der Landesnaturschutzverband plädiert dafür, nur Arten, an denen aktuell oder potentiell ein Verwertungsinteresse besteht, dem Jagdrecht zu unterstellen. Die Tierarten der sog. Schutzschale sollten nicht ins Jagdrecht übernommen werden. Dies nicht nur wegen schlechter Erfahrungen mit Doppelzuständigkeiten zweier Verwaltungen für ein Sachgebiet. Auch die Möglichkeit, potentiell sämtliche Vogel- und Säugerarten per Verordnung dem neuen Jagd- und Wildtiermanagement­gesetz zu unterstellen, sieht der LNV kritisch. http://lnv-bw.de/entwurf-einfuehrung-jagd-und-wildtiermanagementgesetz/

LNV kritisiert das Wachstumsdenken beim Straßenbau
Mit Unverständnis reagiert der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände in Baden-Württemberg auf den Beschluss der Regierungsfraktionen, umgehend 30 zusätzliche Stellen in der Straßenbauverwaltung zu finanzieren. Für den nächsten Doppelhaushalt laufen sogar Überlegungen, Finanzmittel für 100 neue Stellen einzubringen. "Wie lange müssen wir noch warten, bis endlich eine Landesregierung den Mut hat, mit dem Wachstumsdenken im Straßenbau zu brechen?" fragt der LNV-Vorsitzende. http://lnv-bw.de/lnv-kritisiert-das-wachstumsdenken-beim-strassenbau/

NABU klagt gegen Offshore-Windpark - Die letzte Chance, eine ökologische Katastrophe zu verhindern
Am 17. April hat der NABU gegen den Bau des Offshore-Windparks Butendiek Klage eingereicht. Dieser Schritt ist die letzte Möglichkeit, die dort lebenden streng geschützten Meeresvögel wie Stern- und Prachttaucher sowie Schweinswale zu schützen.
Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=1794641181

Auf den Wolf vorbereitet – aber noch nicht genug
Eine ordentliche Bewertung bekommt das Land Baden-Württemberg vom NABU Bundesverband für sein Wolfsmanagement – pünktlich zum Tag des Wolfes am 30. April. "Wir sind froh darüber, dass es seit Ende Dezember 2013 einen Handlungsleitfaden Wolf und einen Wolfsrissfonds gibt", sagt Andre Baumann, Vorsitzender des NABU Baden-Württemberg. "Mit dem Wolfsrissfonds können mögliche Schäden ausgeglichen werden, jedoch brauchen wir schnellstmöglich einen Managementplan, der sich mit dem Auftauchen von Wolfsrudeln beschäftigt und nicht nur auf einzelne Wölfe gerichtet ist." Weitere Infos beim http://nabu-bw.de.

Prominente Unterstützung für das NABU-Entdeckerland
Eine ganze Reihe prominenter Fürsprecherinnen und Fürsprecher setzt sich für das NABU-Entdeckerland ein: Vertreterinnen und Vertreter von Wissenschaft und Wirtschaft, Kennerinnen und Kenner der Region, Tourismus-Expertinnen und -Experten sowie das Moderatoren-Team von "Wissen macht Ah!" unterstützen das Projekt.
Mehr Infos unter http://nabu-bw.de/spendenundhelfen/nabu-entdeckerland/16561.html

Aktionspaket: Kinderwettbewerb "Erlebter Frühling 2014"
Die NAJU lädt alle Kinder ein, die ersten Frühlingsboten vor der eigenen Haustür zu suchen und zu erforschen. In diesem Jahr sind die Frühlingsboten der Apfelbaum, die Honigbiene, der Braunbrust-Igel und der Grünspecht, der vom NABU gewählte Vogel des Jahres. Für UmweltbildnerInnen, ErzieherInnen, LehrerInnen und Eltern hat die NAJU ein Aktionspaket mit zahlreichen Spiel-, Bastel- und Forscherideen zu den vier Boten zusammengestellt.
Mehr unter http://www.naju.de/kinderbereich/erlebter-frühling/

Weltzugvogeltag 2014 - "Flugrouten als Reiseziel - Zugvögel und Tourismus"
Am 10. und 11. Mai 2014 ist Weltzugvogeltag - eine weltweit stattfindende Kampagne zum Schutz von Zugvögeln und ihren Lebensräumen. Der Weltzugvogeltag wird von zwei internationalen Abkommen organisiert, die durch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) verwaltet werden - dem Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tierarten (CMS) und dem Abkommen zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel (AEWA). Das diesjährige Thema des Weltzugvogeltags lautet "Flugrouten als Reiseziel - Zugvögel und Tourismus" und soll die Verbindungen zwischen dem Schutz der Zugvögel, den lokalen Entwicklungen entlang der Zugwege sowie Naturreisen auf der ganzen Welt verdeutlichen.
Mehr Infos unter http://www.dda-web.de/#2014_04_30_weltzugvogeltag_2014.

Glyphosat- skandalöse Verkaufspraxis
Aus dem aktuellen Newsletter des Umweltinstitut München: "In der letzten Woche haben wir stichprobenartig Käufe von glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmitteln (z.B. "Roundup" von Monsanto) durchgeführt. In drei Viertel der Fälle waren die Ergebnisse erschreckend: Entweder zeigten die Verkäufer mangelnde oder überhaupt keine Sachkenntnis und haben somit falsch oder unzureichend bezüglich der Anwendung von Pflanzengiften beraten, oder aber sie empfahlen die Mittel wissentlich gegen die gesetzlichen Vorschriften.
So war es in fast allen Märkten möglich, diese giftigen Produkte zu kaufen. Und das, obwohl unsere Testkäufer die Unkrautvernichter ausdrücklich für verbotene Anwendungsbereiche wie Garagentoreinfahrten und Gehwege verlangten. Sehr bedenklich ist auch der Verkauf über das Internet: dort können die Mittel problemlos ohne Anwendungsnachweis bestellt werden.
Das Umweltinstitut München e.V. fordert alle Privatpersonen auf, kein Gift im Garten einzusetzen! Mehr Informationen zum Glyphosateinsatz in Haus- und Kleingärten finden Sie in unserem Faltblatt Allestöter - Roundup und Glyphosat."

BUND-Beteiligung an Atommüll-Endlager-Kommission
Nach ausführlicher interner Debatte hat der BUND beschlossen, sich an der Atommüll-Endlager-Kommission zu beteiligen. Vorgesehen ist die Entsendung des stellvertretenden Vorsitzenden Klaus Brunsmeier. Klar ist: Das Suchverfahren muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Eine Sonderrolle für Gorleben darf es nicht geben.
Weitere Informationen beim BUND zum Download.

AG Schmetterlinge im Zollernalbkreis mit neuem Internet-Auftritt
Seitdem der → Themenbereich Schmetterlinge innerhalb des Webauftritts des Natur­schutzbüros online ging, ist das öffentliche Interesse daran gewachsen, sich etwas näher mit dieser Artengruppe zu befassen. Im Mai 2012 fanden sich dann ein paar Falter-FreundInnen zur Gründung einer "Arbeitsgemeinschaft Schmetterlinge im Zollernalb­kreis" zusammen, die sich seither etwa alle drei Monate zu einem "Falter-Stammtisch" im Café Catrina in Dürrwangen trifft.
Im Jahr 2013 wurden erstmals Leuchtnächte zur Erfassung von nachtaktiven Arten durchgeführt. Die Ergebnisse wurden zuerst intern veröffentlicht. Das sollte in erster Linie dem Lernen dienen, denn die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind größtenteils "Anfänger". Im Frühjahr 2014 wurde beschlossen, diese Bestimmungsübungen öffentlich zugänglich zu machen - nicht zuletzt um damit vielleicht neue InteressentInnen zur Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft zu motivieren. Damit geht auch gewissermaßen gleichzeitig ein Webauftritt der AG online. Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/schmetterlinge/start.htm.

Größere Hohlräume im Sprengplatz-Untergrund?
Wie wir einem Leserbrief von Christiane Kasprik entnehmen, sei beim Bau des Spreng¬platzes auf dem Heuberg plötzlich ein großer Hohlraum zutage getreten, der mit Unmengen von Schotter und Beton habe gefüllt werden müssen. Das nährt Befürch¬tungen, wonach der Sprengplatz eine Gefahr für Albstadt Quellen darstelle. Daneben ist zu befürchten, dass im Zuge der weiteren Arbeiten neue Hohlräume auftauchen – an sich kein Wunder in unserer verkarsteten Landschaft. Die Naturschutzverbände werden den Landesnaturschutzverband bitten, sich der Sache erneut offiziell anzunehmen.

LNV-Infobrief April 2014 - Rainer Ehret, LNV-Vorsitzender schreibt
Im Blickpunkt: Die Erdgas-Erpressung Die gefährlichen Auseinandersetzungen in der Ukraine machen es deutlich: Der Westen ist erpressbar. Schließlich haben wir uns immer mehr abhängig gemacht von Energieimporten, insbesondere vom russischen Erdgas. Gazprom ist eben nicht nur großzügiger Sponsor eines Bundesliga-Fußballclubs, Gazprom ist auch eine wirtschaftlich effektive Waffe Putins, um die Energieabhängigen zu erpressen. Nach einer solchen Analyse drängt sich mir wieder deutlich die Erkenntnis auf: Wir müssen unabhängiger werden von Energieimporten. Lesen Sie hier weiter: http://lnv-bw.de/lnv-infobrief-april-2014/

Abenteuer Faltertage 2014
Auch dieses Jahr ruft der BUND zur Zählung leicht erkennbarer Tagfalter auf; weitere Infos und schmetterlingsfreundliches Saatgut findet man unter http://www.bund-neckar-alb.de

Machen Sie mit bei der NABU-Aktion "3x mehr Natur"
Der NABU schreibt: "Bunte Blumen, tanzende Schmetterlinge und summende Wildbienen vor der eigenen Haustür erleben? Machen Sie mit bei unserem neuen Projekt und schaffen Sie mit einfachen Mitteln 3x mehr Natur in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon." Mehr beim http://www.nabu-bw.de/

Der Kuckuck auf dem absteigenden Ast - wie Satelliten, Drohnen & Mikrofone die Arten retten sollen
"Kuckuck, Kuckuck" ruft's hierzulande immer seltener aus dem Wald. Schuld ist vor allem der Klimawandel. Der macht dem Kuckuck zwar selbst nichts aus, aber den anderen Vogelarten, denen er seine Eier zum Ausbrüten unterjubeln will. Die kommen im Gegensatz zu ihm immer früher aus ihren Winterquartieren zurück. Wenn er dann sein Ei zwischen die fast schon erwachsenen Küken der Wirtsvögel ablegt, fällt das auf und wird nicht mehr ausgebrütet. Der Kuckuck könnte so aussterben.
Lesen Sie weiter unter http://idw-online.de/de/news582910

Artbildung auf "Himmelsinseln" - neue Eidechsen-Art in Kenia entdeckt
Reptilienspezialisten Dr. Philipp Wagner, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der herpetologischen Sektion des Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn, beschreibt gemeinsam mit Zoologen aus den USA, Südafrika und Kenia eine neue Art aus der Familie der Eidechsen. Die Veröffentlichung der neuen Echse aus Kenia erfolgte jetzt in der international renommierten Fachzeitschrift Salamandran (early view: 22. April 2014). Mehr unter http://idw-online.de/de/news583454

Die BUND-Regionalgeschäftsstelle informiert
- In der BUND RV-Geschäftsstelle sind neue Insektenhotels der Werkstätten Mariaberg eingetroffen. Weitere Infos unter www.bund-neckar-alb.de/service/nistkasten-insektenhotel-fledermauskasten/
- Fledermausdetektoren basteln + Fledermäuse beobachten? Einfache Mikroskope konstruieren + Wasserplankton untersuchen? - Diese und andere Aktionen bietet die BUND-VDini-Reihe "Technik für Naturerfahrung" Familien (gefördert durch PLENUM Tübingen). Anmeldung für die Fledermausaktion (zu finden auch unter http://naturpark-schoenbuch.de/de/aktuell/article/veranstaltungen-2014/) ist bereits möglich, zu den anderen Veranstaltungen folgen Detailinfos demnächst auf unserer Homepage.
- Anlässlich der Jahreshauptversammlung des BUND Regionalverbandes referierte Jobst Kraus in der VHS Tübingen vor knapp 50 ZuhörerInnen über "Suffizienz - soviel Du brauchst". In der anschließenden Diskussion wurden konkrete Vorschläge zur Umsetzung dieses komplexen Themas diskutiert. Kurzbericht auf http://www.bund-neckar-alb.de

Positives Beispiel: Gehölzpflegemaßnahme durch Forststudenten
In letzter Zeit kritisierten die Natur- und Umweltschutzverbände immer wieder die "Totalpflegemaßnahmen" bei Gehölzen und Bäumen. Der BUND Rottenburg und einige StudentInnen der HS Rottenburg haben ein positives Beispiel gezeigt.
http://www.tagblatt.de/Home/suche_cosearch,forststudenten_cosort,datedesc_costart,1.html (mehr dann im kostenpflichtigen Zugang zum Schwäbischen Tagblatt)

Exkursionsfahrten für Naturschützer bei Münsingen, Metzingen, Singen usw.
Das Umweltministeriums veranstaltet auch dieses Jahr wieder Exkursionen für Naturschützer zu Erneuerbaren Energien. Die Programme inkl. Anmeldeformular für die ersten drei Fahrten im Mai in die Regionen Neckar-Alb (9. Mai), Singen/Hegau (16. Mai) und in der Region Stuttgart (23. Mai) gibt’s als Download.

Läuft CDU-Fraktion Amok gegen den Naturschutz?
Was ist mit dem früheren (auch-)Naturschutzminister Hauk los, fragen sich die Naturschützer im Landes­naturschutzverband Baden-Württemberg (LNV). In seiner Rede beim Donaueschinger CDU-Parteitag kritisierte Hauk vordergründig die angebliche "Bevormunderei" der rot-grünen Regierung. Aber fast alle Beispiele, an denen Hauk dies festmachte, zielten gegen den Natur- und Umweltschutz. Der anschließende tosende Beifall spricht nach Ansicht der Naturschützer Bände über die Verfassung dieser angeblich "wertkonservativen" Partei.
Lesen Sie hier weiter: http://lnv-bw.de/laeuft-cdu-fraktion-amok-gegen-den-naturschutz/

Positive Trendwende für zwölf bedrohte Vogelarten in Deutschland
Für zwölf bedrohte Vogelarten besteht neue Hoffnung: Die Brutbestände von Rohrdommel, Großtrappe, Zippammer und sechs weiteren Arten nehmen zum ersten Mal seit mindestens 25 Jahren wieder zu. Drei weitere, Steinadler, Großer Brachvogel und Knäkente beendeten ihren Abwärtstrend, wie aus den kürzlich vorgelegten Berichten der Bundesregierung zur Lage der Natur hervorgeht.
Damit wird deutlich, dass Deutschland und die EU wirkungsvolle Instrumente für den Schutz der Artenvielfalt besitzen, wenn sie richtig angewendet werden. Diese zwölf neuen Gewinner des deutschen Naturschutzes gesellen sich zu einer zunehmenden Zahl von Tierarten, die dank konsequenter Schutzmaßnahmen – oft nur auf Druck der EU – schon seit längerem ein "Comeback" in Europa feiern. Besonders die Ausweisung von europäischen Vogelschutzgebieten und die Artenschutzbestimmungen der EU zeigen Wirkung – zumindest dort wo sie konsequent umgesetzt werden.
http://www.nabu.de/themen/naturschutz/naturschutzindeutschland/16654.html

Im Wohnzimmer der Turmfalken - Live-Stream wieder online
In der Michaelis-Kirche Hamburg-Neugraben brütet ein Turmfalken-Paar. Zusammen mit der Kirche präsentiert der NABU einen Live-Stream vom Brutgeschehen. Viel Spaß mit tollen Eindrücken aus dem städtischen Wildleben! http://www2.nabu.de/p.php?ID=1737561631

Aktion: Stoppt die Plastiktüten
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Am 17. April stimmt das EU-Parlament über die "Verringerung der Verwendung von Kunststofftüten" ab. Mehr als 100 Milliarden Plastiktüten tragen EU-Bürger von ihren Einkäufen pro Jahr nach Hause. Etwa acht Milliarden Kunststoffbeutel landen Jahr für Jahr in der Umwelt. Weil Plastik Jahrhunderte braucht, um sich zu zersetzen, verseuchen wir damit langfristig Landschaft und Gewässer. Besonders gravierend ist der Plastikmüll in den Ozeanen. Mindestens eine Million Seevögel und Tausende Meerestiere wie Meeresschildkröten, Robben und Pottwale sterben pro Jahr am Müll. Denn die Tiere halten Plastik für Nahrung und verenden qualvoll an den verschluckten Teilen.
Unser Plastikkonsum muss unverzüglich reduziert werden, besonders dringend bei Produkten wie Plastiktüten, die leicht vermieden werden können. Wir fordern deshalb von der Europäischen Union, Plastiktüten konsequent zu verbieten."
Zur Protestaktion: https://www.regenwald.org/aktion/935?mt=1821&v=0&ref=nl

BUND-Öko-Ratgeber für Migrant/innen
Der BUND-Regionalverband Alb-Neckar hat zwei schöne Broschüren zur Umweltberatung in deutscher und russischer Sprache herausgebracht. Die eine Broschüre hat den Schwerpunkt umweltfreundlich einkaufen, die andere enthält viele Tipps zum Thema Energie. Sie können die Broschüren in gedruckter Form bei der BUND-Regionalgeschäftsstelle bestellen bund.neckar-alb@gmx.de oder unter http://www.bund-neckar-alb.de/publikationen-berichte/ herunterladen . Ein ähnliches Angebot hat der BUND Heidelberg (www.bund-heidelberg.de -> Veröffentlichungen), dort auch in spanisch-deutsch und koreanisch-deutsch.

Naturschützer zum Flächenverbrauch: "Herr Ministerpräsident, bleiben Sie standhaft!"
In einem Schreiben an Ministerpräsident Winfried Kretschmann fordert der Landesnaturschutz­verband (LNV) die Landesregierung auf, bei den Bemühungen um eine Reduzierung des Flächen­verbrauchs am eingeschlagenen Weg festzuhalten. Er verteidigt die Vorgaben des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur, wie viel neue Bauflächen bei der Genehmigung von Flächennutzungs­plänen zugelassen werden sollen, gegen die Kritik der kommunalen Spitzenverbände. Lesen Sie weiter unter: http://lnv-bw.de/naturschuetzer-herr-ministerpraesident-bleiben-sie-standhaft/

Faltertage 2013: Kleiner Fuchs baut Vorsprung aus
Der Start des "Abenteuers Faltertage" verlief 2013 frostig. In weiten Teilen Deutschlands lag Anfang April noch Schnee, die Temperaturen schwankten um den Gefrierpunkt. Die Schmetterlinge traten deshalb deutlich später als sonst in Erscheinung. Anschließend erreichten den BUND wieder tausende Beobachtungen von SchmetterlingsfreundInnen aus dem ganzen Land. Mehr unter http://www.bund.net/index.php?id=3050

Amphibien und Saurier waren die neuen Großraubtiere nach Massensterben
Sofort nach dem größten Massensterben aller Zeiten gab es in den Ozeanen der Untertrias wieder funktionierende und vollständige Nahrungsnetze. Entgegen der bisherigen Annahme fehlten auch die Großraubtiere nicht. Das letzte Glied der Nahrungskette bildeten große Raubfische und Amphibien, später zudem Saurier. Dies zeigen neue Untersuchungen von Paläontologen der Universität Zürich und aus Utah, USA. Mehr unter http://idw-online.de/de/news578431.

Wikingerinvasion über die Autobahn - Streusalz lässt Meerespflanzen blühen
Die Osterreisewelle steht an, da sind Staus auf Autobahnen vorprogrammiert. Wer so seine Reise unfreiwillig unterbrechen muss, kann am Straßenrand einen heimlichen Einwanderer aus dem Norden entdecken: Das Dänische Löffelkraut blüht derzeit hübsch weiß und bildet regelrechte Teppiche. http://www2.nabu.de/p.php?ID=1723234111

Europas Geier in Gefahr: Tödliches Medikament Diclofenac in Südeuropa für Nutztiere zugelassen
Der NABU und sein internationaler Partner BirdLife International sowie die European Vulture Conservation Foundation fordern ein sofortiges Einsatzverbot des Wirkstoffes Diclofenac bei Tieren in Europa. Diclofenac ist ein starkes schmerz- und entzündungshemmendes Mittel, das für das beinahe komplette Aussterben aller Geierarten Indiens, Pakistans und Nepals verantwortlich ist. Die Vögel sterben qualvoll an Nierenversagen, sobald sie von Tieren fressen, die vor ihrem Tod mit diesem Mittel behandelt wurden.
Mehr unter http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/international/16608.html.
Eine (englische) Petition mit dem Ziel, den Einsatz von Diclofenac in Europa zu stoppen, gibt’s bei http://www.change.org/

Power-to-Gas: Kein Allheilmittel für den Klimaschutz
Die vieldiskutierte Power-to-Gas-Technologie ist aus Sicht des Öko-Instituts nicht dazu geeignet, größere Mengen CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre zu entziehen. Zudem ist die Technik mit großen energetischen Umwandlungsverlusten verbunden, die eine großangelegte Nutzung ineffizient und teuer machen. Diese Ergebnisse einer aktuellen Studie stellte das Öko-Institut unlängst vor. http://idw-online.de/de/news579104

BUND-Kommentar: Bei EEG-Reform dringend nachbessern!
Statt des von Sigmar Gabriel verkündeten "Neustarts bei der Energiewende" verkommt die EEG-Reform zu einem Instrument für Industriesubventionen. Begünstigt werden große Kraftwerksbetreiber, auf der Strecke bleiben Privatinvestoren, Verbraucher und der Klimaschutz. Bundestag und Bundesrat müssen jetzt nachbessern! Mehr unter http://www.bund.net/index.php?id=19751 .

Schicken Sie eine E-Mail an die Vorsitzenden und energiepolitischen SprecherInnen der Fraktionen im Deutschen Bundestag und fordern Sie sie auf, sich für eine konsequente Energiewende von unten einzusetzen! https://www.bund.net/index.php?id=19650

Deutsches Geld für Rodungen in Indonesien
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "dem indonesischen Palmöl-Produzenten Bumitama Agri sind Gesetze egal. Die Firma betreibt weiterhin illegal zwei Plantagen und holzt Wälder ab. Versprechen, damit aufzuhören, wurden gebrochen.
Bumitama Agri ist unter erheblichem Erklärungsdruck, seit die Organisation "Friends of the Earth" (FOE) in der detaillierten Studie "Commodity Crimes" illegale Praktiken der Firma aufgedeckt hatte. Es geht um zweifelhafte Genehmigungen, verbotene Rodungen und die Bedrohung der Orang-Utans. Dabei hatte Bumitama Agri versprochen, auf seiner Plantage von Ladang Sawit Mas (LSM) in der Provinz Westkalimantan auf Borneo keinen Wald mehr abzuholzen. Doch die Firma hat ihre Geschäftspraxis offenbar nicht geändert. FOE belegt anhand von Satelliten-Bildern, dass auf der Plantage von LSM zwischen Mai und September rund 500 Hektar gerodet wurden. Bis zum Februar 2014 ging der Holzeinschlag weiter.
Zahlreiche Banken finanzieren Bumitama Agri, darunter die Deutsche Bank. Fordern Sie deren Vorstandschefs auf, keine Plantagen zu finanzieren."
Zur Protestaktion: https://www.regenwald.org/aktion/946?mt=1820&v=0&ref=nl

Lateinamerika: Erfolge im Kampf gegen Gentechnik
Aus dem Newsletter der Umweltinstituts München: "Vor zwei Jahren erteilten die mexikanischen Behörden eine Anbauzulassung für Monsantos Gen-Soja. Doch drei Maya-Gemeinden wollten sich das nicht gefallen lassen und gingen vor Gericht. Der Anbau von Gen-Soja verletze das Recht auf eine gesunde Umwelt, da er mit dem Einsatz von Herbiziden und Abholzung verbunden sei, argumentierten sie - und bekamen nun Recht.
Auch in Brasilien musste die Gentechnik-Industrie eine Niederlage einstecken. Laut Gerichtsbeschluss darf der Gen-Mais "Liberty Link" des deutschen Agrarkonzerns Bayer nicht angebaut werden. Erst müssten mögliche negative Auswirkungen auf die Ökosysteme untersucht werden.
Damit werden Präzedenzfälle für zukünftige Gentechnik-Urteile in Mexiko und Brasilien gesetzt. Im besten Fall müssen sogar bereits für den kommerziellen Anbau zugelassene Pflanzen neu geprüft werden. Das zeigt: Widerstand lohnt sich!

Premium-Rinderwanderweg in Albstadt eröffnet (Sondermeldung vom 01. April 2014)
Soeben haben wir erfahren, dass es dem Amt für Kultur, Tourismus und bürgerschaftliches Engag­ment in Albstadt gelungen ist, ein weiteres touristisches Highlight der schon seither vorhandenen Schar der Highlights hinzuzufügen: Neben den "Traufgängen", die Premium-Wander­wege auf höchstem Niveau darstellen, und dem Premium-Winterwanderweg "Schneewalzer" konnte nun mit dem Premium-Rinderwanderweg "Trampelgang Ochsentour" eine dritte Kategorie innerhalb der Premium-Wanderwege neu erschlossen werden. Das ist uns einen Sonder-Newsletter wert! Lesen Sie bitte hier weiter.

Der 8. Landesweite Streuobsttag am 10. Mai 2014 im Landratsamt Ludwigsburg.
Dieser fast schon traditionelle landesweite Treffpunkt von Streuobstinitiativen, Verbänden und Interessierten ist in diesem Jahr Höhe- und Schlusspunkt der neu ins Leben gerufenen länderübergreifenden Streuobsttage vom 25.04. bis 11.05.2014. Gewohnt vielseitig ist das Programm: unter anderem berichtet Ministerialdirektor Wolfgang Reimer über die langerwartete Streuobstkonzeption des Landes. Programm und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier: http://www.lel-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Akademie+Laendlicher+Raum/8_Streuobsttag

Geschossen, Gefangen, Vergiftet — Illegale Verfolgung von Greifvögeln, Eulen und anderen Großvögeln in Deutschland nach wie vor weit verbreitet
Trotz gesetzlichen Schutzes fallen in ganz Deutschland jedes Jahr viele Vögel gezielter Vergiftung, illegalem Abschuss und Fang zum Opfer. Wie erschreckend das Ausmaß in Bayern ist, hat jüngst das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) dokumentiert. Seit dem Jahr 2000 sind in Bayern 245 Fälle illegaler Verfolgung von Vögeln registriert geworden. Besonders häuf ig traten Delikte in den Regionen Niederbayern, dem nördlichen Oberbayern, Unterfranken sowie dem westlichen Mittel- und Oberfranken auf. Das LfU geht in diesen Regionen von einem systematischen Vorgehen aus. Lesen Sie weiter unter http://www.dda-web.de/#2014_04_02_geschossen,_gefangen

Hendricks: "Die Weichen für mehr Naturschutz stellen"
Bundesnaturschutzministerin Barbara Hendricks will die Weichen für mehr Naturschutz in Deutschland stellen. "Wenn wir gefährdete Tiere und Pflanzen in Deutschland erhalten wollen, brauchen wir eine Kurskorrektur in mehreren Bereichen", sagte Hendricks bei der Vorstellung der neuen Berichte zur Lage der Natur. Die jüngste Bestandsaufnahme zeige neben einigen Erfolgen auch, dass mehr für den Naturschutz getan werden müsse. Als Handlungsfelder ...
Link: http://idw-online.de/de/news579392

Die ersten Insekten konnten noch nicht richtig riechen
Geruchsrezeptoren in der Art moderner Insekten sind in der Evolution lange nach der Besiedelung des Festlands entstanden. Mehr unter http://idw-online.de/de/news579649

Nein zu neuen Atomkraftwerken!
Zur Zeit verhandelt die EU-Kommission über einen Antrag der Regierung Großbritanniens, staatliche Beihilfen für das geplante AKW Hinkley Point C im Süden des Landes zu genehmigen. Es geht um einen garantieren Strompreis von 11,05 Cent/kWh plus Verbraucherpreisinflation über einen Zeitraum von 35 Jahren - deutlich mehr und länger als die EEG Vergütung für Onshore-Windkraft. Nur wenn das zugesagt wird, geht der Finanzierungsplan für das AKW auf.
Die EU-Kommission hat nun ein Konsultationsverfahren eröffnet, um über den Antrag entscheiden zu können. Das Ergebnis wird wegweisend sein, denn noch weitere europäische AKW, etwa Temelin in Tschechien, brauchen Finanzspritzen. Alle EU-Bürger haben die Möglichkeit, bis zum 7. April eine Stellungnahme abzugeben und so der mächtigen Atomlobby etwas entgegen zu setzen.
Hier können Sie protestieren: http://www.ews-schoenau.de/einspruch/

Tasmanien: Regierung sägt am Welterbe
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "In Tasmaniens Wäldern wachsen einige der mächtigsten Laubbäume der Welt. Die Landschaft und archäologische Funde sind einzigartig, weshalb nahezu ein Viertel der Insel unter dem Schutz der Unesco stehen. Jetzt will die australische Regierung 74.000 Hektar den sicheren Status als Welterbe rauben.
Erst im Juni 2013 war die "Tasmanian Wilderness World Heritage Area" auf Betreiben der australischen Regierung um 170.000 Hektar ausgedehnt worden und misst seither 1,58 Millionen Hektar. Das entspricht der Fläche Schleswig-Holsteins.
Premierminister Abbott will, dass 74.000 Hektar den Status als Welterbe verlieren. Die Flächen seien nicht schützenswert. Naturschützer sind alarmiert und widersprechen heftig. 90 Prozent seien unberührter Urwald."
Zur Protestaktion: https://www.regenwald.org/aktion/945?mt=1808&v=0&ref=nl

LNV lehnt neue Wasserkraftanlagen an unbelasteten Kleingewässern ab
Wasserkraft und Energie – das Thema ist auch in Baden-Württemberg heftig umstritten. Während die Betreiber von Wasserkraftwerken die lange Tradition und die emissionsfreie Energiequelle betonen, sehen Gewässerökologen und Angler in manchen Turbinen schlicht „Fischhäckselanlagen“ und ein Hemmnis für die Entwicklung naturnaher Gewässer. Lesen Sie hier weiter: http://lnv-bw.de/wasserkraft-mit-licht-und-schatten/

Neue Streuobstkoordinatorin im MLR
Baden-Württemberg hat seit Januar 2014 eine neue Streuobstkoordinatorin: Sonja Rieger wird zunächst bis September 2015 im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) die Aktivitäten des Landes im Bereich Streuobst koordinieren. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehört die Streuobstkonzeption Baden-Württemberg, mit deren Entwurf demnächst zu rechnen ist. http://www.mlr.badenwuerttemberg.de/

Deutlicher Männchen-Überschuss bei überwinternden Buchfinken
Schon Carl von Linné war vor nunmehr über 250 Jahren aufgefallen, dass die Männchen in den nördlichen Teilen des Überwinterungsgebiets weitgehend unter sich sind. Daher benannte er die Art bei der Beschreibung im Jahr 1758 nicht nach ihrer auffallenden Färbung, sondern nach ihrem Verhalten: Der wissenschaftliche Artname coelebs verweist auf das Fehlen der Weibchen - der Buchfink lebte während des Winters scheinbar im Zölibat.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2014_03_20_deutlicher_maumlnn

Erste Rote Liste wandernder Vogelarten erschienen
Zum ersten Mal wurde eine Rote Liste der wandernden Vogelarten in Deutschland erarbeitet und vom Deutschen Rat für Vogelschutz (DRV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) präsentiert. An ihrer Erarbeitung war auch der DDA maßgeblich beteiligt, der die Informationen aus dem bundesweiten Vogelmonitoring, maßgeblich dem Monitoring rastender Wasservögel, bereitstellte, die in den vergangenen Jahrzehnten durch mehrere Tausend ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhoben wurden. Die Ergebnisse zeigen die hohe internationale Bedeutung Deutschlands für wandernde Vogelarten wie die Brandgans auf, von der 80 Prozent des nordeuropäischen Bestands auf die Elbmündung als Mauserplatz angewiesen ist. Deutlich wird ebenso die Abhängigkeit der nationalen Zugvogelbestände von effektiven internationalen Schutzmaßnahmen auf den Flugrouten, Rast- und Brutplätzen. Ein Viertel aller Zugvogelarten stehen auf der Roten Liste. Mehr unter http://www.dda-web.de/#2014_03_10_erste_rote_liste_wan

Geplante Saatgutverordnung gestoppt
"Zeit zum Feiern! Das EU-Parlament in Straßburg hat am 11. März mit einer Mehrheit von 511 Stimmen gegen 130 Stimmen beschlossen, die EU-Saatgutverordnung zurück zur Kommission zu schicken. Zwei Monate vor der EU-Wahl erteilten die EU-Abgeordneten diesem umstrittenen Regelwerk die Absage.Bis zum letzten Moment war der Ausgang der Abstimmung offen geblieben. Doch der Apell der BürgerInnen hat gewirkt: in der vergangenen Woche haben zahlreiche Menschen E-Mails an das Parlament geschrieben und eine Zurückweisung gefordert. Diese Beispiel zeigt: Wir alle können EU-Gesetzgebung mitgestalten, wenn wir uns rechtzeitig einbringen. Die EU-Kommission muss nun beim nächsten Entwurf die Vielfalt zum anerkannten Standard machen.

Indonesiens Regenwald bedroht: Deutsche Bank sägt mit
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Dem indonesischen Palmöl-Produzenten Bumitama Agri sind Gesetze egal. Die Firma betreibt weiterhin illegal zwei Plantagen und holzt Wälder ab. Versprechen, damit aufzuhören, wurden gebrochen.
Bumitama Agri ist unter erheblichem Erklärungsdruck, seit die Organisation "Friends of the Earth" (FOE) illegale Praktiken der Firma aufgedeckt hatte. Es geht um zweifelhafte Genehmigungen, verbotene Rodungen und die Bedrohung der Orang-Utans. Dabei hatte Bumitama Agri versprochen, auf seiner Plantage von Ladang Sawit Mas (LSM) in der Provinz Westkalimantan auf Borneo keinen Wald mehr abzuholzen.
Doch die Firma hat ihre Geschäftspraxis offenbar nicht geändert. FOE belegt anhand von Satelliten-Bildern, dass auf der Plantage von LSM zwischen Mai und September rund 500 Hektar gerodet wurden. Bis zum Februar 2014 ging der Holzeinschlag weiter.
Zahlreiche Banken finanzieren Bumitama Agri, darunter die Deutsche Bank. Fordern Sie deren Vorstandschefs auf, keine Plantagen zu finanzieren."
Zur Protestaktion: https://www.regenwald.org/aktion/946?mt=1809&v=0&ref=nl

Bienensterben stoppen!
Campact schreibt: "Die industrielle Landwirtschaft gefährdet unsere Bienen. Die EU will das ändern: 5 Prozent der Felder sollen auch dem Artenschutz dienen. Doch die Bundesregierung will dort Pestizide und Monokulturen erlauben. Die Agrarminister der Länder können die Regierung aufhalten. Am 3. April fällt auf ihrer Konferenz in Cottbus die Entscheidung. Unterzeichnen Sie unseren Appell!"
Weitere Informationen bei https://www.campact.de/bienensterben-stoppen/appell/

Virunga: Erdölsuche im Land der Gorillas
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Die Schönheit des Edwardsees ist einzigartig: An seinem Ufer wächst üppiger Regenwald, in der Nähe erheben sich die Vulkane des weltberühmten Virunga Nationalparks. Doch die Heimat der Berggorillas im Kongo ist bedroht. Der britische Ölkonzern SOCO sucht ausgerechnet hier nach Erdöl. Die OECD geht Vorwürfen nach, die Sicherheitskräfte der Firma erzeugten eine "Atmosphäre der Angst". Außerdem halte das Unternehmen mögliche Gefahren vor den Bewohnern geheim. Schließlich missachte SOCO den Staus des Virunga Nationalparks als UNESCO-Welterbe.
Zahlreiche Umwelt- und Menschenrechtsgruppen kämpfen für den Virunga Nationalpark und gegen die Suche nach Erdöl. Fordern Sie den Chef von SOCO auf, das Projekt zu stoppen." Mehr unter https://www.regenwald.org/aktion/941?mt=1796&v=0&ref=nl

Seeanemone ist genetisch halb Tier, halb Pflanze
Das Team um den Evolutions- und Entwicklungsbiologen Ulrich Technau von der Universität Wien fand heraus, dass die Seeanemone einerseits eine ähnlich komplexe "Gen-Landkarte" besitzt wie die Fruchtfliege oder andere tierische Modellorganismen. Das legt nahe, dass dieses Prinzip von Genregulation bereits 600 Millionen Jahre alt ist und auf gemeinsame Vorfahren von Mensch, Fliege und Seeanemone zurückgeht. Andererseits hat sie mit Pflanzen die Art der Proteinregulation durch "microRNAs" ...
Link: http://idw-online.de/de/news578115

Vogelschlaf mit Rhythmus
Wenn wir in einen tiefen Schlaf fallen, ziehen gleichmäßige und lange Wellen neuronaler Aktivität durch den Neocortex, einem Teil der Großhirnrinde. Auch Vögel haben eine Tiefschlafphase, besitzen aber keinen Neocortex. Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen haben nun erstmals Einblick in das schlafende Vogelgehirn bekommen. Sie fanden dort eine sich in komplexen dreidimensionalen Wolken ausbreitende Gehirnaktivität, die sich von der zweidimensionalen Wellenstruktur ...
Mehr unter http://idw-online.de/de/news576235

Naturschutzstrategie des Landes Baden-Württemberg aktiv nutzen
Vor wenigen Tagen hat das Land Baden-Württemberg seine Naturschutzstrategie im Internet veröffentlicht. (Download beim http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/)
Auch für alle aktiven Naturschützer ist die Naturschutzstrategie des Landes eine wichtige Arbeits- und Argumentationsgrundlage. Sie stellt den Naturschutz in den großen Rahmen der nachhaltigen Entwicklung und betont z.B. die Querverbindungen und bisher noch kaum genutzten Synergien zwischen Naturschutz, Landnutzung und Tourismus. Gegliedert in 8 Hauptkapitel führt sie 34 Themenfelder des Naturschutzes aus.

Die Kommunen müssen nachhaltiger handeln - LNV kritisiert Flächenverbrauch
Wenn es zutreffe, dass die Kommunen "zentrale Akteure" beim nachhaltigen Handeln sind, dann sollten sich die Kommunen gerade beim Problem des Flächenverbrauchs künftig nachhaltiger verhalten, stellte der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), Reiner Ehret, fest.
"Man kann nicht dauernd die Nachhaltigkeit im Munde führen und dann weiterhin fast ungezügelt die Landschaft zubauen", so der LNV-Chef. Zielführender sei es, stattdessen die Bau- und Sanierungspotentiale in den Ortskernen zu nutzen. "Vor allem kleinere Orte laufen Gefahr, mit lebendigen Ortskernen auch ihre Identität und ihre Attraktivität zu verlieren", monierte Ehret. "Ein Supermarkt auf der grünen Wiese ist dafür kein guter Ersatz, schon gar nicht ein nachhaltiger!"

Straßenerhalt vor Straßenneubau - LNV lobt die Stuttgarter Verkehrspolitik
Angesichts der dringend notwendigen Reduzierung von klimaschädlichen Autoabgasen unterstützt der Landesnaturschutzverband die Politik der Landesregierung, den Schwerpunkt der Verkehrspolitik auf die Instandhaltung des Straßennetzes anstelle des weiteren Neubaus von Straßen zu legen. Der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret betont: "Wir brauchen keine neuen Straßen, wir brauchen neue Wege zu einer umweltgerechteren und nachhaltigen Mobilität."
In Baden-Württemberg sei der ÖPNV – insbesondere der Bahnverkehr auf dem flachen Land – immer noch ausbaubedürftig. Daraus resultiere auch die Tatsache, dass es einen Trend der Menschen hin zu den verkehrstechnisch gut erschlossenen Ballungsgebieten gebe. "Dieser Trend muss gestoppt werden und dazu bedarf es des zukunftsorientierten Ausbaus des ÖPNV gerade in ländlichen Gebieten" folgerte der LNV-Chef.

Landesnaturschutzverband: Landräte in Südwürttemberg fallen dem Land in den Rücken
In einem Brief an die Landräte in Südwürttemberg übt der Landesnaturschutzverband heftige Kritik daran, dass diese die Zielvereinbarung zum Flächensparen aufkündigen wollen. Mit dieser Zielvereinbarung sollte erreicht werden, dass die Landkreise als Genehmigungsbehörde für Flächennutzungspläne die Zunahme der Siedlungsflächen auf das notwendige Maß beschränken. Der weiter galoppierende Flächenverbrauch ist nach Ansicht von Reiner Ehret, dem Vorsitzenden des Naturschutz-Dachverbandes, der 530.000 Mitglieder vertritt, eines der größten Umweltprobleme im Land. Sieben Hektar werden täglich im Land neu überbaut und das trotz stagnierender Bevölkerungszahlen.
"Statt immer neue Bauflächen – allzu oft hinein in intakte Naturräume - zu erschließen, sollten die Gemeinden vor allem im ländlichen Raum mehr für die Revitalisierung von Baulücken und Brachflächen tun", so Ehret. Vielerorts veröden Ortskerne, während am Ortsrand Baugebiete sprießen. Deren Infrastruktur muss auch bei abnehmender Bevölkerung künftig erhalten werden und belastet die kommunalen Haushalte.
Während man in Ballungsräumen mittlerweile mehr auf die Eindämmung des Flächenverbrauchs achtet und manche Landräte dort engagiert handeln, wird das Thema bei sehr vielen Bürgermeistern im ländlichen Raum noch gar nicht als Problem wahrgenommen oder schlicht verdrängt.
Wenn die Landräte so stark unter dem Druck uneinsichtiger expansionswilliger Bürgermeister stehen, so möge doch das Land endlich den Koalitionsvertrag umsetzen und die Zuständigkeit für die Genehmigung von Flächennutzungsplänen vollständig auf die Regierungspräsidien übertragen, fordert der Chef des Landesnaturschutzverbandes. "Solange dies noch nicht erfolgt ist," kündigt der LNV-Vorsitzende in seinem Brief an die Landräte an, "werden wir ihre Genehmigungspraxis mit Argusaugen beobachten und bei Bedarf auch Einsprüche einlegen".

"Winter-Geier" jetzt auf Fehmarn
Fast den ganzen Januar über hatte sich ein Gänsegeier in Rheinland-Pfalz aufgehalten – wir berichteten unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/geier/14_01.htm. Zwischenzeitlich ist er auf Fehmarn aufgetaucht und immer wieder wird er gesehen.

Stoppt die Kohlenstoffbombe "Keystone"
Avaaz schreibt: "Die US-Regierung steht kurz vor der klimapolitischen Entscheidung, die Obamas Präsidentschaft prägen wird: die Genehmigung einer Monster-Pipeline, die täglich bis zu 830.000 Barrel des umweltschädlichsten Öls der Welt von Kanada durch die USA transportieren würde.
Wenn sie genehmigt wird, würde die Keystone XL Pipeline dazu beitragen, Milliarden Dollar in die Taschen einzelner Konzerne zu schleusen... und tonnenweise CO2 in die Atmosphäre zu pumpen. Sie wurde bereits als “Zündschnur der weltgrößten CO2-Bombe” bezeichnet. Druck aus der Bevölkerung hat das Projekt schon einmal verzögert und ein Gerichtsentscheid hat ihm letzte Woche einen starken Dämpfer versetzt. Wenn wir jetzt handeln, können wir das Projekt ein für allemal abwenden.
Der Außenminister ist für die US-amerikanischen Außenbeziehungen verantwortlich und hat eine letzte öffentliche Befragungsrunde gestartet. Er weiß, dass diese Entscheidung der Prüfstein für den amerikanischen Klimaschutz ist. Machen wir sie zu einem globalen Volksentscheid mit Millionen Stimmen aus aller Welt, um ihn aufzufordern, die Pipeline abzulehnen und eine Führungsrolle im Klimaschutz einzunehmen. Die Befragung endet in wenigen Tagen — machen Sie hier mit." http://www.avaaz.org/de/stop_the_keystone_xl_pipeline_loc_eu/?bkzlAbb&v=36689
Weitere Infos finden Sie u.a. bei Spiegel Online

TTIP: Ein Paradies für die Konzern-Lobby
Aus dem aktuellen Newsletter des Umweltinstituts München: "Diese Woche verhandeln in Brüssel die Delegationen der EU und der USA das vierte Mal offiziell über das geplante Freihandelsabkommen TTIP. Dank der Veröffentlichung eines geheimen Dokuments durch Abgeordnete des Europäischen Parlaments sind inzwischen die Verhandlungsleitlinien der europäischen Delegation bekannt. Durch extrem komplizierte und schwammige Formulierungen wird das Vorsorgeprinzip ausgehebelt. So droht eine noch industriefreundlichere Politik bei den ohnehin zu laschen Zulassungsverfahren für Chemikalien und Gentechnik in Europa.
Zugleich soll das TTIP durch die Schaffung neuer Gremien zu einem sich ständig selbst verändernden Regelwerk werden. Diese Gremien wären natürlich weit von der Öffentlichkeit und Wahlen entfernt und damit ein Paradies für multinationale Konzern-Lobbygruppen. Ein solches "lebendes Abkommen" darf es nicht geben!"
Mehr Infos unter http://nl.umweltinstitut.org/app/lt/?l=3cbk.1cbgx.56ecpt4lha7r

Sinkflug stoppen - Der Rotmilan bekommt Land zum Leben
Mehr als die Hälfte aller Rotmilane weltweit lebt in Deutschland. Deswegen hat Deutschland eine besonders hohe Verantwortung für das Überleben des Rotmilans, unseres heimlichen Wappenvogels. Doch ihm geht es zunehmend schlechter: "Die Anzahl der bei uns brütenden Paare hat in den letzten 20 Jahren um ein Drittel abgenommen", sagt Greifvogelexperte Christoph Grüneberg vom Dachverband Deutscher Avifaunisten.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/ - 2014_02_25_sin kflug_stoppen_-_d

Vogelbeobachtungen auf Ornitho.de
Ornitho.de und Ornitho.ch bieten vielfältige Möglichkeiten um Vogelbeobachtungen zu melden, zu bearbeiten und zu sichten. Um den Umgang damit möglichst zu vereinfachen, werden in den Videos einige der wichtigsten Funktionen Schritt für Schritt vorgezeigt.
Weitere, durch die Videos nicht geklärte, Fragen werden in einer Download-Anleitung beantwortet. Mehr Infos unter http://www.ornitho.ch/index.php?m_id=1020&item=6

Hott und hüh am Krötenzaun - Amphibienwanderungen kommen nur langsam auf Touren
Der Startschuss für die Wanderungen ist in vielen Regionen nun gefallen – nicht im Zollernalbkreis. Wetter und Temperaturen passen schon ganz gut, aber für die großen Massenwanderungen der Erdkröten ist es einfach noch zu früh. Die Saison dürfte sich also in die Länge ziehen. Mehr Infos beim NABU unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1653226711

Der Frühjahrszug beginnt! Die NABU-Störche in Afrika sind auf dem Rückflug
Los geht's: Die NABU-Senderstörche haben ihre Überwinterungsgebiete in Afrika verlassen. Wie viele Tage werden sie in diesem Jahr brauchen, bis sie zurück in Deutschland sind? Begleiten Sie Emma, Gustav, Astrid und Co. auf dem Rückflug in ihre Brutgebiete. Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=1653226641

Film über Fledermauszählung im Main-Tauber-Kreis ansehen
Bei der Winterzählung der Fledermausbestände des Main-Tauber-Kreises im Februar 2014 wurden Mitglieder des NABU-Kreisverbands und Mitarbeiter des Landratsamts von einem Kamerateam des SWR-Fernsehens begleitet. Da solch eine Begehung aus artenschutzrechtlichen Gründen ja nur wenigen Experten erlaubt ist, ist der kleine gelungene Fernsehbeitrag sicherlich für viele sehr interessant. Er ist zu finden über die Homepage des NABU-Kreisverbandes unter http://www.nabu-main-tauber-kreis.de/ oder beim http://www.swr.de/ .

"Nature"-Artikel zum Bienensterben: Wildbienen stecken sich bei Honigbienen an
Bestimmte typische Krankheiten von Honigbienen lassen sich auch bei wild lebenden Bienen, zum Beispiel Hummeln, nachweisen. Das bedeutet, dass eine Ursache für das zunehmende Sterben von Wildbienen in Krankheiten liegen könnte, die von Honigbienen verbreitet werden. Mehr unter http://idw-online.de/de/news574204

Junge Wespenweibchen sind wählerischer bei der Partnerwahl
Paarungen zwischen Partnern, die nahe verwandten Arten angehören, sind im Tierreich keine Seltenheit. Dies kann für die Beteiligten jedoch fatale Folgen haben, da die Nachkommen oftmals unfruchtbar oder nicht lebensfähig sind. Deshalb haben Tiere im Laufe der Evolution Strategien entwickelt, um solche Fehlpaarungen möglichst frühzeitig zu vermeiden. Forscher der Universität Regensburg konnten nun an der parasitischen Wespe Nasonia vitripennis zeigen, dass sehr junge Weibchen besonders ...
Weiter geht's hier: http://idw-online.de/de/news574240

Universität Hohenheim stellt historische Holzbibliothek ins Internet
Bislang war die Hohenheimer Xylothek ein Geheimtipp. Jetzt kann sie auch online studiert werden unter: http://uhoh.de/xylothek
Besichtigungen vor Ort sind möglich im Zoologischen und Veterinärmedizinischen Museum, Schloss Hohenheim, Mittelbau, 70599 Stuttgart, sonntags von 10:00 bis 16:00 Uhr. Weitere Informationen unter Link: http://idw-online.de/de/news574584

Ceausescus fliegende Bären: Nachweis für ungewöhnlichen Ausbreitungsweg
Eine genetische Studie an Braunbären im Balkangebirge und in den Rhodopen in Bulgarien zeigt, dass hier Bären vorkommen, deren Vorfahren aus den Karpaten stammen. Wie sind sie dort hingekommen? Natürliche Wanderung ist unwahrscheinlich. Tatsächlich wurden die Vorfahren dieser Bären eingeflogen. Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news574781

Brasilien: Natur oder Eukalyptus?
Guadalupe Rodríguez von Rettet den Regenwald e. V. schreibt: "Mähnenwölfe, Nandus, Tapire – der Cerrado in Brasilien ist der Lebensraum vieler seltener Tier- und Pflanzenarten. Die Savanne im Herzen Brasiliens ist auch Heimat für Indianer und Kleinbauern. Doch der Cerrado wird durch Sojaanbau und Viehzucht bedroht – und neuerdings durch Eukalyptusplantagen. Immer mehr Eukalyptusmonokulturen des brasilianischen Papier- und Zellstoffkonzerns Suzano machen sich auf Kosten von Mensch und Natur breit. Bitte unterstützen Sie die Petition des Umweltnetzwerks World Rainforest Movement an die brasilianischen Behörden."
Zur Protestaktion: https://www.regenwald.org/aktion/940?mt=1786&v=0&ref=nl

Waldrapp auf der Schwäbischen Alb
In Untermarchtal auf der Schwäbischen Alb ist ein Waldrapp gelandet. Zum Vergnügen der Einwohner pickt er am Waldrand nach Würmern und ist dabei wenig scheu. Wie das Ehinger Tagblatt berichtet, weiß man anhand der Beringung, dass das Tier Elmar heißt und aus dem österreichischen Grünau stammt. Mehr Infos beim http://www.birdnet.de/

Neues Projekt "Schulwandern" soll Kinder für biologische Vielfalt begeistern
Das Wandern in der Natur soll an den Schulen wieder auf die Tagesordnung kommen und Schüler wie Lehrer für biologische Vielfalt sensibilisieren. Das ist das Ziel eines neuen Projekts im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, das vom Bundesumweltministerium gefördert wird. Grundschulen können sich bis zum 20. März dafür bewerben.
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news573217

Die Rückreise der Kraniche hat begonnen - Tausende Vögel ziehen nach Nordosten
Bei den Kranichen hat die Rückreise aus den Winterquartieren begonnen. Entlang der klassischen Routen über Rheinland-Pfalz, NRW, Hessen und Niedersachsen lassen sich jetzt die Vögel des Glücks am Himmel sichten oder es sind zumindest ihre Rufe zu hören.
Lesen Sie weiter unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1632312371.

Hollands Schnee-Eulen kommen aus Amerika!
Mindestens fünf verschiedene Schnee-Eulen alarmieren Hollands Vogelbeobachter – und nicht nur die – am Jahreswechsel. Die seltenen und riesigen weißen Eule, die normalerweise nördlich des Polarkreises vorkommen, tauchen plötzlich an verschiedenen Orten in den Niederlanden auf. Von den friesischen Inseln, in der Mitte von Amsterdam und sogar bis Limburg im Süden. Woher kommen diese Eulen? Auf der Webseite von Vogelbescherming bietet ein Vogelbeobachter eine ebenso einleuchtende wie verblüffende Erklärung. Lesen Sie weiter unter http://www.birdnet.de/

Dünger bringt global das Gleichgewicht von Wiesen und Weiden ins Wanken
Düngemittel steigern zwar kurzzeitig den Ertrag, schwächen aber langfristig den stabilisierenden Effekt der Artenvielfalt auf Ökosysteme. Das zeigt eine internationale Studie unter der Leitung eines Ökologen des Instituts für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften der Universität Zürich. Erstmals wurden dazu umfassende Daten von natürlichen Standorten auf allen fünf Kontinenten erhoben. Weitere Informationen unter http://idw-online.de/de/news573693

Ökolandwirtschaft: Effektivere Kontrollen sind möglich
Wer Faktoren wie Betriebsgröße, Zahl der Nutztiere oder Anbauflächen analysiert, kann landwirtschaftliche Ökobetriebe effektiver kontrollieren – und schwarze Schafe besser ausfindig machen. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Alexander Zorn in seiner Dissertation, die er an der Universität Hohenheim vorgelegt hat. Am Freitag, dem 14. Februar 2014, erhält er dafür den Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft, der in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobt wird. Mehr unter http://idw-online.de/de/news573253

Dänemark, die Niederlande und Deutschland entwickeln gemeinsame Vision zum Schutz des Wattenmeers
Auf der 12. Trilateralen Wattenmeer-Konferenz vom 04.- 05.02.2014 im dänischen Tønder wurde eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) beschlossen mit dem Ziel, die Vögel auf dem gesamten Ostatlantischen Zugweg zwischen Arktis und Afrika auf der Grundlage einer sogenannten „Flyway Vision“ besser beobachten und schützen zu können. Zu den Unterzeichnern der Erklärung gehören neben den drei Wattenmeerstaat en Dänemark, den Niederlanden und Deutschland zahlreiche im Vogelschutz engagierte nicht-staatliche Organisationen — darunter der DDA sowie einige seiner Mitgliedsverbände und Kooperationspartner z.B. die Wattenmeer-Nationalparke, Wetlands International und BirdLife International.
Mehr Infos unter http://www.dda-web.de/#2014_02_18_daumlnemark,_die_n

Damals in den Bäumen: Dynamischer Lebensraum formte die frühen Menschenartigen
Wechselnde Umweltbedingungen üben einen starken Selektionsdruck auf Arten aus. Im frühen Miozän, vor ca. 18 Mio. Jahren, gab es in Afrika noch keine Savanne, unterschiedliche Lebensräume waren Triebkraft für die Entstehung der Menschenartigen. Auf der Insel Rusinga im Viktoriasee untersucht ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung von Senckenberg-Säugetierspezialist Dr. Thomas Lehmann den Lebensraum einiger der frühesten Menschenartigen. Erstmals konnten die Forscher beweisen, dass diese schwanzlosen Affen wenigstens zeitweise in einem sehr dichten Wald lebten. Lesen Sie weiter unter http://idw-online.de/de/news574010

Ausbildung zum Streuobstpädagogen auch im Zollernalbkreis
Auch im Jahr 2014 bietet das Landratsamt Zollernalbkreis gemeinsam mit dem Kreisverband für Obstbau, Garten und Landschaft wieder eine Ausbildung zum Streuobst- und Naturpädagogen an. Die Ausbildung umfasst 75 Unterrichtseinheiten, die an 4 Wochenenden zwischen März und September jeweils freitags und samstags angeboten werden.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Schreiben im Downloadbereich unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/download/streuobstpaed_BL2014.pdf. Dort finden Sie auch den Bogen, mit dem Sie sich bis 28. Februar anmelden sollten.

Schmetterlinge reagieren stark auf Klimaerwärmung
Viele Tier- und Pflanzenarten verlassen in Folge der Klimaerwärmung ihre bisherigen Verbreitungsgebiete und wandern langsam nach Norden oder in höhere Gebirgslagen. Bestehende Schutzgebiete werden möglicherweise auf lange Sicht nicht mehr jene Arten beherbergen, für deren Schutz sie einst bestimmt waren. Zu diesem Befund, der aktuell im Fachmagazin PLOS ONE erscheint, kommt ein internationales Team, an dem auch Biodiversitätsforscherin Andrea Grill von der Universität Wien beteiligt war. Link: http://idw-online.de/de/news571352

Kinderwettbewerb „Erlebter Frühling 2014"
Die pädagogischen Begleitmaterialien zum Kinderwettbewerb der NAJU "Erlebter Frühling 2014" sind fertig und können ab sofort bestellt werden. Zu den Frühlingsboten gehören dieses Jahr der Apfelbaum, die Honigbiene, der Braunbrust-Igel und der Vogel des Jahres, der Grünspecht. Ab jetzt kann man schon mal in das Aktionspaket mit seinen zahlreichen Spiel-, Bastel- und Forscherideen zu den vier Boten reinschnuppern und ein bisschen in Frühlingsgefühlen schwelgen.
Mehr unter http://erlebterfruehling.de/

Schwalbenhaus in Rottenacker aufgestellt
Jetzt können die Schwalben nach Rottenacker im Landkreis Alb-Donau kommen! Vor wenigen Tagen hat die NABU-Gruppe mit tatkräftiger Unterstützung des Bauhofs ein Schwalbenhaus aufgestellt. Wird es angenommen, dann könnte die Schwalbenpopulation im Ort wachsen, denn die Brutstätten am Schwalbenhaus sind sicher. Vielerorts geht die Zahl der brütenden Mehlschwalben zurück, weil moderne Fassaden keinen Halt für die Lehmnester bieten oder die Vögel wegen versiegelter Oberflächen gar nicht mehr an das nötige Baumaterial kommen. Mehr in einem Artikel unter http://www.swp.de/.
Auch der Kreisverband Zollernalb wird in diesem Jahr eine derartige Nisthilfe in Haigerloch-Stetten errichten. Alles ist bereits fertig vorbereitet ...

Dem Klima hinterher?
Wohin müssen Tiere und Pflanzen ziehen, um sich den durch den Klimawandel veränderten Verhältnissen anzupassen? Dieser Frage hat sich ein Team von Wissenschaftlern unter Beteiligung von Forschern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) gestellt. Sie haben untersucht, welche Muster die Temperaturveränderungen in den vergangenen 50 Jahren aufweisen, um so vorhersagen zu können, in welche Regionen die jeweiligen Arten abwandern werden.
Mehr unter http://idw-online.de/de/news572955

Natur und Landschaft-Themenheft zu Ökosystemleistungen erscheinen
- Ökosysteme erbringen vielfältige Wohlfahrtswirkungen für Mensch und Gesellschaft
- BfN-Präsidentin fordert Inwertsetzung von Naturleistungen
Die neueste Ausgabe der Fachzeitschrift ‚Natur und Landschaft’ setzt den Schwerpunkt auf den Themenbereich „Ökosystemleistungen und Naturschutz“. In fünf Artikeln und drei weiteren Beiträgen beleuchten die Autorinnen und Autoren das Konzept der "Ökosystemleistungen" aus wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht. Link: http://idw-online.de/de/news571805

Quacksalber gefährden die Energiewende
Aus dem sfv-Newsletter vom 02.02.2014: "Die tatsächlichen energiepolitischen Entscheidungen der letzten Bundesregierungen bewirken immer öfter das Gegenteil von dem, was sie (angeblich) bewirken sollen. Ihre tatsächliche Wirkung ähnelt eher den Heilmethoden der mittelalterlichen Quacksalber, die ihre Patienten dadurch umbrachten, dass sie ihnen eine größere Menge Blutes abzapften. Schröpfen galt als Heilmethode. Bis in den Beginn der Neuzeit hat sie sich erhalten. So wurden George Washington wegen einer Kehlkopfinfektion mehr als 1,5 Liter Blut entnommen, bis er endlich starb (1799).
Was kann man dagegen tun? Lesen Sie weiter beim http://sfv.de/

EEG-Novelle: Auf die Betreiber von KWK- und PV-Anlagen kommen Zahlungen zu
Betreiber von Photovoltaik- und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, die den erzeugten Strom selbst verbrauchen, sollen zukünftig für jede Kilowattstunde einen Anteil der EEG-Umlage zahlen. Beim Erreichen des PV-Ausbauziels von 52 GW und des KWK-Ausbauziels von 25 % der Stromerzeugung ergeben sich rechnerisch jährliche Mehrkosten für die Anlagenbetreiber im Vergleich zur bestehenden Regelung von 1,074 Mrd. EUR.
Link: http://idw-online.de/de/news572125

Transatlantisches Freihandelsabkommen verhindern?
Hinter verschlossenen Türen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt die Europäische Union seit Juli über das geplante Transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen (TTIP), um "Handelshemmnisse“ dies- und jenseits des Atlantiks abzubauen.
Ergebnisse der Verhandlungen sickern – wenn überhaupt - nur sehr dürftig nach außen. Die Folgen eines solchen Abkommens könnten jedoch – je nach Ausgestaltung - fundamentale Auswirkungen auf unsere Verbraucherschutz- und Gesundheitsstandards, unsere Klima- und Umweltschutzauflagen, auf unsere Landwirtschaft sowie auf viele andere Bereiche haben. Mehr unter http://umweltinstitut.org/freihandelsabkommen/
Dort ist auch ein Link zu dem Monitor-Beitrag, in dem Handelskommissar de Gucht zugeben muss, dass TTIP das jährliche Wachstum selbst bei positiver Prognose allenfalls mit 0,05 % beeinflussen kann.

Braunkehlchenbestand am Federsee nimmt zu
Der NABU betreut seit vielen Jahren den Federsee mit den umliegenden Naturschutz¬gebieten. Jost Einstein, der Leiter unseres dortigen NABU-Naturschutzzentrums, hat nun einen erfreulichen Bestandsanstieg des Braunkehlchens am Federsee zu vermelden: gegen den Trend in Mitteleuropa haben die Braunkehlchen am Federsee dank konsequentem Schutz und Pflege ihrer Lebensräume sogar zugenommen! Mittlerweile brütet hier knapp die Hälfte des baden-württembergischen Bestandes, der aktuell auf nur noch 450 – 550 Paare geschätzt wird.
Zum Artikel aus der Schwäbischen Zeitung geht's hier: http://www.schwaebische.de/

Der NABU wirbt nicht für das Tragen von Pelzen!
Heftige Reaktionen hat die Kurzmeldung in den Medien hervorgerufen, wonach sich der NABU für die Fuchsjagd und das Tragen von Pelzen aussprechen würde. Das ist so extrem verkürzt, dass der Kern der NABU-Position nicht mehr erkennbar ist. Der NABU-Landesvorsitzende Andre Baumann erläutert daher nun erneut die Position des NABU zur (Fuchs-)Jagd sowie die Forderungen des NABU zur Novellierung des Landesjagdgesetzes in Baden-Württemberg darstellt.
Lesen Sie weiter unter http://nabu-bw.de/themen/wald/jagd/16497.html

Bereits drei Seeadler in diesem Winter durch Bleimunition vergiftet
Ende Dezember 2013 wurde ein stark abgemagerter Seeadler aus dem Landkreis Oder-Spree mit massiver Atemnot und Erstickungsanfällen in die Kleintierklinik der FU Berlin in Berlin-Zehlendorf gebracht. Da sich der Zustand des Seeadlers nicht besserte, wurde er dort nach zwei Tagen eingeschläfert. Nun liegen die Ergebnisse der Blutuntersuchung vor, die den Verdacht bestätigten: Auch dieser Adler war Opfer einer Bleivergiftung.
Mehr unter http://berlin.nabu.de/projekte/wildtierpflege/aktuelles/16508.html

Mehr Wildbienen und Heuschrecken dank verbessertem Mähen
Biodiversität im Agrarraum wird unter anderem mittels Subventionen gefördert – diese zeigen aber noch nicht die gewünschte Wirkung. Es geht auch anders, wie Ökologen der Universität Bern zeigen: Einfache Maßnahmen, zum Beispiel Wiesen weniger häufig zu mähen, lassen etwa die Population von Wildbienen um über ein Drittel anwachsen.
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news570269

Fledermäuse: Einheimische und Migranten hängen gemeinsam ab
Der Große Abendsegler überwintert in alten Baumhöhlen. Diese Winterquartiere für Fledermäuse verschwinden zunehmend, da es immer weniger alte, große Bäume gibt. Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) belegen gemeinsam mit internationalen Partnern in einer aktuellen Studie, dass Fledermauskästen daher für die Erhaltung dieser bedrohten Art umso wichtiger sind. Mehr Infos unter http://idw-online.de/de/news569728

Fische fangen Rauchschwalben im Flug
Dass manche Raubfische, wie etwa unser heimischer Hecht, auf dem Wasser schwimmende Vögel erbeuten, ist nicht ungewöhnlich. Erstmals wurde nun aber nachgewiesen und im Film festgehalten, dass Süßwasserfische Vögel tatsächlich aus dem vollen Vorbeiflug heraus erbeuten.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1597735941

Regeneration von Körpergliedern beim Axolotl entschlüsselt
Der Riesensalamander Axolotl kann Gliedmaßen und Organe nach Verletzungen zu regenerieren. Diese bilden sich vollständig nach und sind funktionstüchtig. Woher kennen die verletzten Glieder die genaue Anzahl an Segmenten, die für das Nachwachsen notwendig sind? Dieses Geheimnis der Regeneration hat Professorin Elly Tanaka vom DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster an der TU Dresden (CRTD) entschlüsselt.
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news566342

Afrikas Elefanten sind ein Teil unseres Welterbes – sie brauchen dringend Schutz
Reinhard Behrendt von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Vor 10 Jahren lebten noch 75.000 Elefanten im Selous-Schutzgebiet – die zweitgrößte Population Afrikas. Jetzt sind es nur noch 13.084 Tiere. Wilderer schießen sie jährlich zu Tausenden für den Handel mit Elfenbein. Die Regierung von Präsident Kikwete geht viel zu zögerlich gegen die Elefantenwilderei vor. Zudem setzt sie auf die Erschließung des Landes und den Abbau von Bodenschätzen in den Tierparadiesen. Die Natur bleibt dafür auf der Strecke, und ob sich die Milliardeninvestitionen in die Industrieprojekte jemals rechnen werden, ist fraglich."
Mehr Infos und die Protestaktion finden Sie unter http://www.regenwald.org/aktion/937/

Schutzprojekte für die Bekassine
Um den Rückgang der Bekassine zu stoppen, müssen vor allem ihre Lebensräume wie Moore und Feuchtwiesen besser geschützt werden. Ein schönes Beispiel: Im Nördlichen Federseeried wurden 2013 durch den NABU Flächen wiedervernässt. Kaum waren die Baumaschinen aus dem Gebiet abgerückt, entdeckten durchziehende Bekassinen die neuen Feuchtlebensräume.
Deutschlandweit arbeiten NABU-Gruppen in etwa 80 Projekten daran, wichtigen Biotope für den Jahresvogel 2013 zu erhalten. Weitere Infos und eine Übersichtskarte finden Sie beim http://www.nabu.de/

Tabakschwärmer-Raupen: Giftiger Atem hält Spinnen fern
Raupen nutzen unterschiedliche Strategien, um sich vor Feinden zu schützen: Viele Raupenarten tarnen sich oder warnen durch grellen Farben, andere haben Brennhaare oder sondern giftige Substanzen ab. Manche richten sich sogar zu Drohgebärden auf. Einem bislang völlig unbekannten Schutzmechanismus sind Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena auf die Spur gekommen: Tabak¬schwärmerraupen leiten einen winzigen Teil des mit der Nahrung aufgenommenen, hochgiftigen Nikotins in ihre in ihre Körperflüssigkeit und von dort aus in das Atmungssystem. So atmen sie das Nikotin wieder aus und schrecken dadurch Feinde ab. Weitere Informationen unter http://idw-online.de/de/news567828

Neues Sinnesorgan bei Insekten entdeckt
Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Museums für Naturkunde Berlin hat gezeigt, dass die Evolution der Insekten immer noch Überraschungen bereithält. In einem Beitrag in Current Biology beschreiben die Wissenschaftler ein bisher einzigartiges, hochkompliziert organisiertes Sinnesorgan an der Hinterleibsbasis, das nur bei einer Kleinzikadengruppe aus Südostasien auftritt.
Link: http://idw-online.de/de/news569025

Wiederkäuer könnten entscheidend zum Klimaschutz beitragen
Diskussionen über Klimaschutz konzentrieren sich meist auf Optionen zur Reduktion von CO2-Emissionen. Treibhausgasen, die bei der Haltung von Nutztieren entstehen, wird zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, wie ein internationales Forscherteam gezeigt hat.
Link: http://idw-online.de/de/news567572

Experten: Solarstromspeicher in Privathaushalten können Stromnetz entlasten
Führende Experten diskutieren Potenziale von Solarstromspeichern // Speicher in Privathaushalten können attraktives Geschäftsmodell werden
Link: http://idw-online.de/de/news567240

Großer Erfolg: Palmölfirma wegen Brandrodung verurteilt
Klaus Schenck von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Aus Indonesien erreichte uns heute eine gute Nachricht: Ein Gericht hat eine Palmölfirma zu einer hohen Strafe verurteilt. Der Prozess wurde auch durch 10 000 Euro Spenden von Rettet den Regenwald und 50 000 Protestmails ermöglicht. Das Gericht in Aceh im Norden der Insel Sumatra verurteilte die Palmölfirma PT Kallista Alam zu einer hohen Geldstrafe: Umgerechnet etwa 9,4 Millionen US-Dollar muss das Unternehmen wegen illegaler Brandrodung von 1.000 Hektar Torfregenwald in einem Schutzgebiet zahlen, außerdem 21 Millionen US-Dollar für die Wiederaufforstung des zerstörten Ökosystems. Dies ist auch eine gute Nachricht für die letzten Sumatra-Orang-Utans: Der betroffene Tripa-Sumpfwald ist Lebensraum einer großen Population dieser inzwischen seltenen Menschenaffen."
Mehr unter http://www.regenwald.org/erfolge/5639/indonesien

Alge des Jahres 2014: Chlamydomonas reinhardtii - schneller Schwimmer steht Modell
Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft haben die Grünalge Chlamydomonas reinhardtii zur Alge des Jahres auserkoren. Der auf der ganzen Welt verbreitete Einzeller misst Licht, schwimmt sehr schnell und wird nicht nur von Algen- und Pflanzenforschern sondern auch von Medizinern geschätzt.
Mehr unter http://www.dbg-phykologie.de/pages/22PressemitteilungAlgeJahr2014.html

Weiterhin stark gefährdet: Die Bekassine — Vogel des Jahres 2013
Die Bekassine, Vogel des Jahres 2013, wird immer seltener und findet immer weniger Brutmöglichkeiten. Das ist das Ergebnis einer Kartierung von Brutvorkommen, die der NABU zusammen mit seinem bayerischen Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) in diesem Jahr vorgenommen hat. Auch wenn die abschließenden Ergebnisse noch ausstehen, zeichnet sich nach der bisherigen Auswertung der Meldungen aus Niedersachsen, Brandenburg und Schleswig-Holstein ein weiterer erheblicher Bestandsrückgang ab. In den drei Bundesländern brüten zusammen über 50% der Bekassinen in Deutschland. Demgegenüber scheint die Zahl der brütenden Bekassinen in Sachsen-Anhalt, die etwa fünf Prozent des Bundesbestands beträgt, seit über zehn Jahren stabil zu sein.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2013_12_20_weiterhin_stark_gef.

Europäische Frühlingstemperaturen begünstigen die Vitalität des Alpensteinbocks
Der Klimawandel scheint dem Alpensteinbock gut zu tun: Höhere Frühlingstemperaturen, frühere Schneeschmelze und damit ein verbessertes Nahrungsangebot begünstigen das Hornwachstum, ein Indiz für Vitalität. Diese Zusammenhänge hat ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Ulf Büntgen und Kurt Bollmann an der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL in einer Analyse dargestellt, die auf einer Datensammlung des Amtes für Jagd und Fischerei Graubünden (Schweiz) beruht. Link: http://idw-online.de/de/news566623

Die fünf Finger der Vögel: Neue Forschungsergebnisse zur Evolution von Vögeln
In der Regel haben Landwirbeltiere fünf Finger oder Zehen pro Hand oder Fuß. Viele Tiergruppen haben im Laufe der Evolution diesen Bauplan allerdings abgewandelt. So haben etwa Paarhufer nur zwei oder vier Zehen. Ähnlich sind im Flügel der Vögel nur drei knochige Finger vorhanden. Dadurch stellt sich die Frage, um welche Finger es sich nun tatsächlich handelt: Daumen, Zeige- und Mittelfinger (I, II, III) oder Zeige-, Mittel- und Ringfinger (II, III, IV).
Weiter geht's unter http://idw-online.de/de/news567766

Künstliches Erdgas aus überschüssigem Strom
"Power-to-Gas" ist ein Schlüsselbegriff, wenn es darum geht, alternative Energien zu speichern. Kurzfristig überschüssiger Strom aus Photovoltaik- und Windanlagen wird dabei in Wasserstoff umgewandelt. Mit dem Klimagas CO2 kombiniert kann man aus dem Öko-Wasserstoff Methan herstellen, das sich im Erdgasnetz speichern und verteilen lässt. Empa-Forschern ist es nun gelungen, diesen Prozess weiter zu optimieren. Link: http://idw-online.de/de/news567963

Avaaz: Stoppt das Delfin-Massaker
Zoe Massesy schreibt am 03.01.: "Aus den peruanischen Nachrichten habe ich gerade erfahren, dass Fischer jährlich fast 15.000 Delfine schlachten -- als Köder, um damit bedrohte Haie zu fangen. Bei der Geschichte wurde mir richtig schlecht und jetzt will ich diesem Alptraum ein Ende setzen. Macht ihr mit? Meine Regierung zeigt Regung, tut aber noch nicht genug. Die Jagd auf Delfine ist bereits verboten und kann mit mehrjährigen Haftstrafen geahndet werden. Doch die Behörden schauen einfach weg und dulden somit die Schlachtung tausender Haie und Delfine. Perus weltweites Ansehen ist der Regierung wichtig, insbesondere für den Tourismus. Mit einer gewaltigen globalen Kampagne können wir sie sicherlich an den Pranger stellen und Maßnahmen gegen das Massaker erwirken."
Mehr unter http://www.avaaz.org/de/dolphin_hunt_peru/?bkzlAbb&v=33642

Indonesien: Terror und Vertreibung für Palmöl - Rettet den Regenwald e.V.
Reinhard Behrendt von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Schwer bewaffnet ist ein Trupp aus Soldaten, Polizisten und Mitarbeitern der Palmölfirma Asiatic Persada gegen Ureinwohner auf der indonesischen Insel Sumatra vorgegangen. In einer sechstägigen Gewaltaktion haben 1.500 Männer die Siedlungen der indigenen Suku Anak Dalam zerstört und die Menschen vertrieben ...
Lesen Sie weiter bei https://www.regenwald.org/

Der Austernfischer — Seevogel des Jahres 2014
Der Verein Jordsand zum Schutze der Seevögel und der Natur hat den Austernfischer als "Seevogel des Jahres 2014" ausgewählt, um auf den starken Rückgang dieser Art hinzuweisen. Allein im schleswig-holsteinischen Wattenmeer sank die Zahl der Brutpaare i n den letzten 15 bis 20 Jahren um 50 Prozent auf nur noch etwa 10.000. Insgesamt brüten im Wattgebiet von Borkum bis Sylt sowie im küstennahen Binnenland noch über 25.000 Paare. Auch europaweit nahmen die Bestände von rund einer Million auf etwa 800.000 ab.
Weitere Informationen unter http://www.dda-web.de/#2013_12_17_der_austernfischer_

Gänseschwärme mit Wachposten
Wir kennen das ja von den Gänsen im Kapitol: Nach der Stadtgeschichte des Livius retteten die heiligen Gänse des Iuno-Heiligtums die Stadt im Jahre 387 v. Chr. vor einer gallischen Erstürmung, indem sie den nächtlichen Angriff bemerkten und die Römer mit ihrem Geschnatter aufweckten. Der Schutz vor einem überraschenden Angriff von Feinden ist der vielleicht wichtigste Grund dafür, warum Vögel, wie Blässgänse, sich zu großen Trupps und Schwärmen zusammenfinden. Christopher Engelhardt berichtet im Newsletter des NATURGUCKER Magazins über den gefiederten Sicherheitsdienst.
Mehr Infos unter http://www.birdnet-cms.de/

Biodiversität im Rückgang: Dringender Handlungsbedarf für Agrargebiete
Aus dem DDA-Newsletter: Vögel in der Agrarlandschaft sind wichtige Bioindikatoren für den Zustand unserer Umwelt. Das Julius Kühn-Institut (JKI) veröffentlichte in seiner Reihe "Julius Kühn-Archiv" nun den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zur Lage von Agrarvögeln. Die Publikation ist das Ergebnis einer von der Fachgruppe "Vögel in der Agrarlandschaft" der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) und des Julius Kühn-Instituts durch geführten interdisziplinären Fachgesprächs, das in Kleinmachnow bei Berlin stattfand.
Lesen Sie mehr unter http://www.dda-web.de/#2013_12_16_biodiversitaumlt_i

Wie Grashüpfer-Männchen ihre Balzgesänge tunen
Heuschrecken-Männchen, die Verkehrslärm ausgesetzt sind, singen in höheren Frequenzen als Artgenossen in ruhigen Gebieten. Das zeigten Bielefelder Forscher vor einem Jahr in einer Studie. Jetzt fand das Team heraus: Die Fähigkeit hochfrequent zu zirpen hängt nicht allein vom Erbgut ab, sondern bildet sich auch abhängig vom Lärmpegel im Lebensraum der heranwachsenden Tiere aus.
Lesen Sie weiter unter http://idw-online.de/de/news566173

Was Harry Potter kann, können Frösche schon lange
Wenn man gefährliche Feinde hat, ist es sehr nützlich sich unbemerkt zwischen diesen bewegen zu können. Dazu brauchen Harry Potter und seine Freunde einen Tarnmantel der sie unsichtbar macht. Der in westafrikanischen Savannen lebende Rote Wendehalsfrosch lebt inmitten von für ihn potentiell tödlichen Ameisen, ohne dass diese ihn angreifen. Forscher des Museums für Naturkunde in Berlin haben nun nachweisen können, welche chemischen ...
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news566061

Rettet die Blumenwiesen!
Können Sie sich Österreich ohne bunte Blumenwiesen und Almen vorstellen? Diese unglaubliche Vorstellung könnte Wirklichkeit werden, wenn der Plan der österreichischen Politik umgesetzt wird, Blumenwiesen und Almen bei der neuen Flächenprämie mit 75% weniger zu fördern als Intensiv-Grünland und Äcker. Das wäre der Todesstoß für die letzten Blumenwiesen und ein Schlag ins Gesicht aller Bauern, die mit viel Einsatz und Respekt artenreiche Wiesen erhalten. Die österreichische Politik plant eine massive Schlechterstellung von Blumenwiesen, Hutweiden und Almen bei der landwirtschaftlichen Betriebsprämie. Das bedroht die letzten artenreichen Kulturlandschaften. Protestieren Sie mit uns dagegen! http://www.rettet-die-blumenwiesen.at/

Blattloser Widerbart - Orchidee des Jahres 2014
Mit der Wahl der Orchidee des Jahres wollen die Arbeitskreise Heimische Orchideen jeweils eine Art in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit rücken, die die Gefährdung von Lebensräumen und Arten besonders symbolisiert. Wenn im Jahr 2014 die Wahl auf den Blattlosen Widerbart gefallen ist, so in der vollen Absicht, den Verlust artenreicher alter und langjährig ungestörter Wälder sowohl in Deutschland als auch in ganz Europa zu thematisieren.
Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.orchids.de/odj/odj_2014.html

Goldschildfliege wird Insekt des Jahres 2014 in Deutschland/Österreich/Schweiz
Die Goldschildfliege (Phasia aurigera) ist das Insekt des Jahres 2014. Sie ist mit 1 cm Körperlänge ziemlich groß und auffallend bunt gefärbt. Das Männchen hat rote Augen und orangefarbene Flügel, sein Rücken ist goldgelb. Daher der Name. Mehr unter http://idw-online.de/de/news564413

Etikettenschwindel zum Emissionshandel im schwarz-roten Koalitionsvertrag
Der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) schreibt: "Der erste Satz zum Emissionshandel lautet: "Die Koalition will einen wirksamen Emissionshandel auf europäischer Ebene." Doch was dann folgt, ist das genaue Gegenteil!" Lesen Sie bitte hier weiter: http://www.sfv.de/

Reinlichkeit im Spatzennest - Nesthygiene spielt eine Rolle bei der Vermeidung von Kuckuckskindern
Seit den Kuckuckseiern wissen wir, dass in Vogelnestern nicht immer die Eier liegen, die auch wirklich zum brütenden Vogel gehören. Forscher vom Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung an der Vetmeduni Vienna untersuchten 60 Feldspatzennester und fanden heraus, dass die Vögel fremde Eier durchaus erkennen und diese auch aus dem Nest entfernen. Warum sie das tun und ob angeborenes Putzverhalten dabei eine Rolle spielt, veröffentlichten die Forscher vor Kurzem ... Mehr unter http://idw-online.de/de/news565640

Von wegen "Spatzenhirn": Wie Nervenzellen schlaues Verhalten bei Rabenvögeln ermöglichen
Von wegen "Spatzenhirn": Rabenvögel wie Krähen, Elstern und Häher gelten als äußerst intelligent. Die Neurobiologen Lena Veit und Professor Andreas Nieder der Universität Tübingen haben nun erstmals gezeigt, wie im Gehirn von Krähen Intelligenzleistungen hervorgebracht werden, die für strategische Entscheidungen notwendig sind. Mehr unter http://idw-online.de/de/news563534

Neu entdeckte Echsen erhalten Namen gegen Naturzerstörung in Peru
Erneut haben Wissenschaftler aus der Arbeitsgruppe Herpetologie der Stiftung Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK), Bonn, zwei neue Echsenarten entdeckt, dieses Mal spektakuläre Vertreter aus den Trockenwäldern andiner Täler im nordwestlichen Perú in Südamerika. Bei der Namensgebung wird auf die Bedrohung der Lebensräume der Echsen durch den Menschen aufmerksam gemacht.
Link: http://idw-online.de/de/news565644

Fischadler soll am Federsee wieder heimisch werden
Vor rund 100 Jahren wurde der Fischadler in Baden-Württemberg ausgerottet – jetzt soll er am Federsee eine neue Heimat finden. Vor wenigen Tagen hat Daniel Schmidt vom NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen einen Fischadlerhorst am Federsee installiert. Momentan werden die Adler auf ihrem Zug vom und ins Winterquartier regelmäßig am Federsee beobachtet; zum Bleiben hat sich bislang noch keiner entschlossen. Hoffen wir, dass ihn der Kunst-Horst umstimmen kann. Mehr unter http://www.nabu-federsee.de/index.php?page=61

Koalitionsvereinbarung: Das Gegenteil von Energiewende
Einmal tief Luft holen, bitte. "Die Energiewende ist ein richtiger und notwendiger Schritt auf dem Weg in eine Industriegesellschaft, die dem Gedanken der Nachhaltigkeit und der Bewahrung der Schöpfung verpflichtet ist." So lautet der erste Satz im Energiekapitel des schwarz-roten Koalitionsvertrags. Das ist so wahr, dass man kaum glauben kann: Das haben nicht die Grünen geschrieben, sondern die Großkoalitionäre in spe. Die Energiewende ist Fortschrittsmotor, macht unabhängig von Energieimporten, sichert Arbeitsplätze, stärkt den Wohlstand, muss konsequent und planvoll fortgeführt werden. So lautet die Öko-Lyrik.
Nur leider: Sie passt nicht zum Rest des Kapitels. Schwarz-Rot steigt bei der Energiewende mit vollem Gewicht auf die Bremse. Leitartikel aus der Frankfurter Rundschau: http://www.fr-online.de/

Beutefang zwischen zwei Welten - Molche jagen sowohl an Land als auch im Wasser
Bei Wirbeltieren unterscheiden sich Nahrungsaufnahme-Strategien zwischen land- und wasserbewohnenden Formen fundamental. Mit diesem Problem sind amphibisch lebende Tiere konfrontiert, die Nahrungsquellen aus beiden Welten – Land und Wasser – erschließen wollen. Eine Forschergruppe um Egon Heiss vom Department für Integrative Zoologie der Universität Wien veröffentlichte jetzt eine Studie über das Beutefang-Verhalten des Bergmolches. Mehr unter http://idw-online.de/de/news563430

Ein neuer Saurier aus den Bündner Alpen
Bei Fossiliengrabungen der Universität Zürich im Ducangebiet bei Davos entdeckte der ehrenamtliche Mitarbeiter Christian Obrist ein kleines Saurierskelett. Das ursprünglich etwa einen Meter lange Reptil lebte vor 241 Millionen Jahren auf grösseren Inseln oder am Strand des Urmeeres Tethys. Der neue Saurier ist die weltweit dritte Art der Gattung Macrocnemus, die schon seit 1930 aus etwa gleichaltrigen Schichten der mittleren Trias im Südtessin und seit 2007 aus Südchina bekannt ist. Mehr unter http://idw-online.de/de/news563222

Wolfsmilchschwärmer: Schmetterling des Jahres 2014
Schmetterling des Jahres 2014 ist der Wolfsmilchschwärmer (Hyles euphorbiae). Die Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) machen mit ihrer Wahl auf den starken Rückgang des Falters aufmerksam. In den 1960er Jahren kam der Wolfsmilchschwärmer hierzulande sehr viel häufiger vor. Mittlerweile ist er aus vielen Regionen komplett verschwunden. Ursache dafür ist der zunehmende Verlust nährstoffarmer, trockener und warmer Standorte, auf denen die Zypressen-Wolfsmilch, Nahrungspflanze der Wolfsmilchschwärmer-Raupen, in größeren Mengen wächst.
Mehr Informationen finden Sie bei der http://www.bund-nrw-naturschutzstiftung.de

Warnung vor klimaschädlicher Braunkohle angeblich im Widerspruch zu den sozialdemokratischen Grundwerten?
Aus dem SFV-Newsletter: "Der SFV plante eine Anzeige in der SPD-Mitgliederzeitung "Vorwärts". In der Anzeige sollte darauf aufmerksam gemacht werden, dass im Koalitionsvertrag folgender Passus vorkommt: "Die konventionellen Kraftwerke (Braunkohle, Steinkohle, Gas) als Teil des nationalen Energiemixes sind auf absehbare Zeit unverzichtbar". Die Auftragsbestätigung für die Veröffentlichung einer Anzeige lag bereits vor. Doch nach Begutachtung der Anzeige durch die Verlagsleitung hieß es: (Zitat) Unsere "Richtlinien" für die Schaltung von Anzeigen im vorwärts besagen, dass diese nicht den sozialdemokratischen Grundwerten widersprechen dürfen. Das wäre bei dieser Anzeige aber leider der Fall. (...) Es steht Ihnen jedoch frei, uns ein anderes Anzeigenmotiv vorzuschlagen. (Ende des Zitats) Wir nehmen das nicht unwidersprochen hin!
Lesen Sie dazu die Fortsetzung und geben Sie bitte diesen Link über Ihren Verteiler weiter: http://www.sfv.de/artikel/anzeige_fuer_spd-vorwaerts.htm"

Prinzip "Gießkanne": Subventionen auf Kosten der Natur bleiben im EU-Haushalt
Der EU-Haushalt 2014 bis 2020 ist beschlossen: Doch auch in Zukunft wird es keine ökologische Haushaltreform geben. Stattdessen fließen knapp 280 Milliarden Euro als Direktsubventionen an Landwirte - nahezu unabhängig davon, wie sie mit Boden, Wasser und Artenvielfalt umgehen.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1468721441

Zugvögel: Klimaveränderungen im Brutgebiet entscheidender als Bedingungen im Winterquartier
Zugvogelarten reagieren besonders empfindlich auf den Klimawandel, da sie von Veränderungen sowohl im Brutareal und in den Überwinterungsgebieten als auch in Rast- und Durchzugsgebieten betroffen sind. Viele Langstreckenzieher unter den heimischen Brutvögeln gehen in ihren Beständen bedrohlich zurück, was teils sowohl auf veränderte Bedingungen in Afrika als auch in Deutschland zurückgeführt werden konnte. In der Zeitschrift Biology Letters wurden nun Ergebnisse aktueller Studien des British Trust for Ornithology (BTO) veröffentlicht, die neue Erkenntnisse liefern und zeigen, inwiefern sich veränderte Bedingungen im Winterquartier in Afrika noch während der folgenden Brutzeit auf die Vögel auswirken. Um ausreichend Kraft für den Weg zurück in die Brutgebiete zu sammeln, sind besonders Laubsänger, Grasmücken oder Fliegenschnäpper vom Angebot Wirbelloser abhängig.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2013_11_26_zugvoumlgel:_klima

Rote Liste Vögel 2013: Anzahl vom Aussterben bedrohter Vogelarten so hoch wie nie
Laut der Roten Liste der Vögel 2013 von BirdLife International sind heute nahezu 200 Vogelarten weltweit in ernster Gefahr, für immer vom Globus zu verschwinden — mehr als jemals zuvor. Gefahren drohen von vielerlei Seiten: Lebensraumverlust, Veränderungen in der Landwirtschaft, invasive Arten und Klimawandel gelten als Hauptursachen. In die höchste Risikokategorie „vom Aussterben bedroht“ der Roten Liste bedrohter Arten der IU CN, für die BirdLife International die Vogelarten bearbeitet, werden Arten aufgenommen, die einem extrem hohen Risiko des Aussterbens in der Wildnis gegenüberstehen.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2013_11_27_rote_liste_voumlge

Vernetzte Landschaften nützen Natur und Landwirtschaft
Agrarlandschaften gehören in Deutschland zu den Lebensräumen, in denen bis heute der stärkste Rückgang der Biodiversität zu verzeichnen ist. Der Rückgang naturnaher Landschaftselemente reduziert die Artenvielfalt und wirkt sich negativ auf Ökosystem-dienstleistungen wie die natürliche Schädlingskontrolle und Bestäubung aus. Durch welche Maßnahmen diese Leistungen der Natur gefördert werden können, haben Wissen¬schaftler des Instituts für Umweltwissenschaften Landau untersucht. Dabei hat sich ...
Hier geht's weiter: http://idw-online.de/de/news562456

Essen statt E10: EU entscheidet in 48 Stunden
Campact schreibt: "Wer an der Zapfsäule E10-Benzin oder Diesel in seinen Wagen füllt, wird kaum daran denken: Gerade läuft auch Essen in seinen Tank – Weizen, Zucker und Raps, zwangsweise beigemischt als Agrosprit. Dies bedeutet Hunger für Menschen weltweit, etwa in Burkina Faso, Guatemala und Indonesien. Denn umso mehr Nahrungsmittel für den Tank angebaut werden, desto teurer werden sie auf dem Weltmarkt. Und Familien, die schon jetzt beinahe ihr gesamtes Einkommen für Essen ausgeben, können es sich dann schlicht nicht mehr leisten.
Aus diesem Grund plant die EU-Kommission, den Einsatz von Agrosprit einzudämmen. 2020 soll mit der Agrosprit-Förderung ganz Schluss sein. Schon diesen Freitag verhandeln die Vertreter der EU-Staaten den Plan. Deutschlands Stimme ist dabei entscheidend. Doch Umweltminister Peter Altmaier und Kanzlerin Angela Merkel wollen still und heimlich dagegen stimmen, während die Koalitionsverhandlungen die Schlagzeilen bestimmen. Dieses Plan können wir durchkreuzen – wenn wir jetzt klarmachen, dass die Bürger/innen Hungersprit nicht länger dulden."
Essen statt E10 – hier klicken und Appell unterzeichnen...

Invasive Pflanzenarten: Frühzeitige Maßnahmen sparen Kosten
- Bundesamt für Naturschutz veröffentlicht Liste mit 38 invasiven Pflanzenarten - Vollständige Beseitigung ist größtenteils nicht mehr möglich – BfN prüft Handelsverbote Im Rahmen eines Forschungsvorhabens des BfN wurden jetzt erstmals in einem standardisierten Verfahren die Auswirkungen der wild lebend vorkommenden gebiets¬fremden Gefäßpflanzenarten auf die Natur bewertet. "Ziel der Bewertung war es, eindeutig diejenigen gebietsfremden Arten zu benennen, die eine ...
Link: http://idw-online.de/de/news563207

Erste Ökobilanz für einen Offshore-Windpark
Ingenieure der Ruhr-Universität haben eine Ökobilanz für den deutschen Windpark "alpha ventus" in der Nordsee erstellt. Damit analysierten sie erstmals weltweit Energieverbrauch und Schadstoffemissionen eines Offshore-Parks. Das Fazit: Die Energie, die in Aufbau und Wartung geht, machen die Windkraftanlagen schon nach knapp einem Jahr wett. Energetisch amortisieren sie sich somit schneller als Solaranlagen.
Weitere Infos unter http://idw-online.de/de/news562273

November 2013: Rotdrosseln im Hausgarten
Anfang November hielten sich unter anderem etliche Rotdrosseln im Hausgarten von Dr. Dieter Haas in Pfeffingen auf. Er hat uns ein paar Fotos geschickt und ist ein kleiner Bericht daraus entstanden: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/rotdrossel2013/rdr2013.htm

Lobbyisten gegen Energiewende
Aus dem Newsletter der Deutschen Umweltstiftung: "Die Bundestagswahl war keine zwei Tage vorbei, da mahnten die Wirtschaftslobbyisten lautstark, in den kommenden Koalitionsverhandlungen müsse auch darüber gesprochen werden, wie man "Tempo aus der Energiewende" nehmen könne. Sie käme zu schnell, sei deshalb zu teuer und eine "nicht hinnehmbare Belastung für die Wirtschaft". Eine Erhöhung der Energiekosten um wenige Prozentpunkte ist eine "nicht hinnehmbare Belastung". Fragt sich, was dann "hinnehmbare Belastungen" sind.
Mehr unter http://www.deutscheumweltstiftung.de/newsletter/dus_newsletter_13_11.pdf

Französische Goldrenette - Streuobstsorte des Jahres 2014 in Baden-Württemberg
Die französische Goldrenette wurde vom LOGL zur Streuobstsorte des Jahres 2014 für Baden-Württemberg gewählt. Sie ist wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge, was sie für Streuobstwiesen und Hausgärten gleichermaßen interessant macht. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1457793601

Sehnsucht nach Wildnis - Schauspieler Andreas Hoppe ist NABU-Wolfsbotschafter
Der Schauspieler Andreas Hoppe engagiert sich seit kurzem als einer von 350 NABU-Wolfsbotschaftern. Auf die Spur der Wölfe begab sich der beliebte Schauspieler mit der ausdrucksvollen Bariton-Stimme jedoch schon kurz nach dem Abschluss seines Studiums in Hannover. https://www.facebook.com/sharer.php?u=Sehnsucht nach Wildnis

Etabliert sich eine neue Kranich-Zugroute? - Immer mehr Vögel fliegen via Südbayern nach Westen
Kraniche über der Donau, am Bodensee und im Schweizer Jura. Nicht einer, nicht zehn, sondern Tausende. Abseits der altbekannten Zugwege scheint sich eine neue Route zu entwickeln, entlang der ein Teil der osteuropäischen Kraniche ins Winterquartier nach Südfrankreich und Spanien fliegt. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1447086401

Eine der seltensten Vogelarten der Welt - Expedition entdeckt 140 Löffelstrandläufer nahe Shanghai
Zweimal im Jahr legt der spatzenkleine Löffelstrandläufer zwischen Sommer- und Winterquartier 8000 Kilometer zurück. Nach der Entdeckung einer Rastgruppe von 140 Tieren - nahezu der gesamte Weltbestand - im Küstenwatt nahe Shanghai soll nun ein Schutzgebiet entstehen. Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=1457793061

Neues Buch: Ornithologie für Einsteiger
Beobachten auch Sie gerne in der Winterzeit die Vögel am Futterhäuschen? Lassen Sie sich von den unterschiedlichen Vogelgesängen im Frühling begeistern? Nehmen Sie gelegentlich an geführten Vogelexkursionen teil? Die Beobachtung von Vögeln in der freien Natur ist zwar hierzulande noch nicht so populär wie etwa in Großbritannien, aber die Zahl der Birdwatcher und Birder nimmt ebenfalls zu. Dieses Buch widmet sich nicht der Beschreibung einzelner Arten oder ihrer Merkmale, sondern allen faszinierenden Aspekten aus der Welt der Vögel.
Weitere Infos beim http://www.birdnet-cms.de/

Erster Brutnachweis des Silberreihers in Deutschland
Mit der steten Zunahme von Silberreihern (Casmerodius albus) in Norddeutschland wuchs seit mehreren Jahren die Hoffnung, dass es nur noch eine Frage der Zeit sein wird, bis diese attraktive Art auch in unseren Breiten Brutvogel wird. Nur die Silberreiher wollten offenbar nicht so, wie die Ornithologen hofften ...
Lesen Sie hier weiter: http://www.oamv.de/

Birkhuhn wird in NL aussterben, vor allem durch Stickstoffeintrag
Peter Kolshorn schreibt im German Birdnet: " Vogelbescherming Nederland, Staatsbosbeheer und Natuurmonumenten erwarten, dass das Birkhuhn in den Niederlanden in Kürze aussterben wird. Als Hauptursache hat sich eine schlechte Biotopqualität und Insektenmangel herausgestellt, bedingt durch Stickstoffeintrag aus der Landwirtschaft rund um das letzte Vorkommen im Heidegebiet Sallandse Heuvelrug. Deshalb verzichten die Verbände auf die eigentlich geplante Aussetzung von schwedischen Birkhühnern.
Wer Holländisch versteht, findet mehr Infos bei http://www.natuurmonumenten.nl/

Mit Bakterien infizierte Schmetterlinge führen Genetiker aufs Glatteis
Bei Tierarten, die anhand ihrer äußeren Merkmale nicht unterscheidbar sind, können genetische Verfahren wie das DNA-Barcoding helfen, diese so genannten kryptischen Arten nachzuweisen. Ein internationales Forscherteam unter Regie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) zeigt in seiner Studie im Open-Access-Journal PLOS ONE, dass eine Bakterieninfektion bei Schmetterlingen das Vorhandensein von kryptischen Arten vortäuschen kann.
Mehr unter http://idw-online.de/de/news560145

Stress lass nach - Schneehasen fühlen sich wohler weit ab von Wintertouristen
Der Schneehase ist ein selten gesehenes Wildtier. In den Alpen lebt er in den höher gelegenen Regionen und ist im Winter berühmt für seine weiße Fellfarbe. Der Klimawandel und der Wintertourismus bedrohen den Lebensraum der Hasen. Forscher der Veterinärmedizinischen Universität Wien bestätigen erstmals, dass Schneehasen in tourismusreichen Regionen tatsächlich gestresster sind als Artgenossen in ruhigen Gebieten.
Hier geht's weiter: http://idw-online.de/de/news560416

EU-Kommission ebnet den Weg für Genmais in Europa
Es ist unglaublich: Die EU-Kommission hat den genmanipulierten Mais "Smartstax", der sechs Insektengifte produziert und gegen die Herbizide Glyphosat und Glufosinat resistent ist, als Lebens- und Futtermittel in der Europäischen Union zugelassen - und das, obwohl es keine ausreichenden Gesundheitsstudien dazu gibt. Weitere Informationen finden Sie bei der http://www.zeit.de/

Regensburger Zoologen entdecken eine neue Bulldog-Fischart
Diese Probleme hätten wir gerne: Während wir hier um das Überleben früherer Allerweltsfische wie der Bachforelle mit sündteuren Renaturierungsmaßnahmen in Naturschutzgebieten kämpfen, weil es bei uns keine freifließenden Flüsse und daher für viele Fische keine passenden Habitate mehr gibt, kommt aus Afrika ständig Neues. Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news560911

Der Spanische Kaiseradler fliegt im Aufwind
Aktuell meldet das spanische Umweltministerium erfolgreiche Zahlen bei den Erhaltungsmaßnahmen für den Spanischen Kaiseradler Aquila adalberti. Der "Iberienadler" wird heutzutage nicht mehr als Unterart des Kaiseradlers Aquila heliaca angesehen und von ihm abgetrennt. Er unterscheidet sich zu stark in morphologischer und ökologischer Hinsicht, so dass eine Zusammenfassung in einer Art nicht gerechtfertigt erscheint.
Lesen Sie weiter im http://www.birdnet-cms.de/

Zur Diskussion: Natur ohne Jagd – wissenschaftlich und praktisch bewiesen
Der Kanton Basel-Stadt in der Schweiz möchte die Jagd verbieten. Lediglich in wenigen Fällen soll die Jagd noch erlaubt sein. Man beruft sich auf die guten Erfahrungen im Rahmen des vollständigen Jagdverbots im Kanton Genf, das bereits 1974 in Kraft getreten ist. Dort wurden positive Veränderungen im Verhalten der Wildtiere festgestellt: Die Wildtierbestände regulieren sich selbstständig erfolgreich, die Tiere verlieren einen großen Teil der unnatürlichen Scheu und die Menschen erhalten ein verlorengegangenes Verständnis für die Natur und ihre Zusammenhänge zurück. Auf YouTube gibt es zwei Vorträge dazu:
Prof. Dr. Josef H. Reichholf zum Thema "Jägerlatein und Wildbiologie", Vortragsabend vom 15. 10. 2013 an der Uni Basel: http://www.youtube.com/watch?v=vOAufU4lHBQ und Gottlieb Dandliker, Faunainspektor im Kanton Genf: "Jagdverbot in Basel: wissen­schaftlich und praktisch bewiesen" http://www.youtube.com/watch?v=5s92OpvxGk0

Neuester Brutvogel in Europa: Graubülbül
Im Süden Spaniens haben in diesem Jahr erstmals Graubülbüls (Pycnonotus barbatus) erfolgreich in der Nähe von Tarifa (Provinz Cádiz) gebrütet! Im Juli konnten die beiden Altvögel mit zwei Jungvögel mehrfach gesehen werden. Damit hat diese nordafrikanische Art den europäischen Kontinent sogar als Brutvogel erreicht. Es bleibt nur abzuwarten, inwieweit sich daraus eine dauerhafte Ansiedlung ergibt. Mehr im http://www.birdnet-cms.de/

Vögel und Fledermäuse fördern Kakaoernte in Indonesien
Die Anwesenheit von Vögeln und Fledermäusen auf Kakaoplantagen hat positive Auswirkungen auf die Kakaoernte. Das haben Wissenschaftler der Universität Göttingen in einem groß angelegten Freilandexperiment auf der indonesischen Insel Sulawesi herausgefunden. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Ecology Letters veröffentlicht.
Mehr dazu unter http://idw-online.de/de/news559217

Zugvogelmord an Ägyptens Küste – Gefahr für die Bestände in Europa
Ein verstörendes Bild bietet sich an der Mittelmeer-Küste Ägyptens: Reporter des Bayerischen Rundfunks haben dort auf insgesamt 700 Kilometern Länge Fangnetze dokumentiert, wie man sie sonst als Ballschutz von Sportanlagen kennt. Hier jedoch werden damit in ungeahntem Maßstab Vögel gefangen, um sie anschließend als Delikatesse auf den Märkten und in den Restaurants des Landes anzubieten.
http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/jagd/aegypten/15708.html
Auch im FALKE ist ein sehr interessanter Artikel dazu erschienen. Die PDF gibt's unter http://www.falke-journal.de/cms/red/download/2013-05-Aegypten.pdf

Gegen den Löwenhandel - überall in den Nachrichten!
Avaaz.org schreibt: "Hunderte von südafrikanischen Löwen werden abgeschlachtet, um aus ihren Knochen unsinnige Sex-Elixiere für Männer herzustellen. Wir können diesen grausamen Handel stoppen, indem wir die Regierung an einer empfindlichen Stelle treffen: der Tourismusbranche. Seit einem weltweiten Handelsverbot für Tigerknochen suchen die Händler Ersatz - und finden ihn in Afrikas majestätischen Löwen. Löwen werden in Südafrika unter fürchterlichen Bedingungen für die Gatterjagd gezüchtet. Reiche Touristen bezahlen viel Geld, um eingezäunte Tiere zu schießen. Experten zufolge werden Löwenknochen aus diesen Tötungsfarmen mit Rekordprofit an Heilmittel-Hersteller in Asien exportiert. Der Handel boomt und es wird befürchtet, dass der Preisanstieg sogar wilde Löwen -- von denen es nur noch 20.000 in Afrika gibt -- durch Wilderei bedroht."
http://www.avaaz.org/de/stop_lion_slaughter_for_sex_aides_rb/?bkzlAbb&v=30881

Volle Kohle-Kraft voraus?
Campact schreibt: "Bei den Koalitionsgesprächen verhandelt Hannelore Kraft die Energiepolitik für die SPD. Sie will die Energiewende ausbremsen und Kohlemeiler subventionieren. Jetzt machen wir ihr klar, dass wir Klientelpolitik für die Kohlelobby nicht dulden."
Lesen Sie hier weiter: https://www.campact.de/Kohle-Kraft

Umsteuern für mehr Ökologie - NABU-Forderungen zu den Koalitionsverhandlungen
In den Koalitionsverhandlungen ringen CDU/CSU und SPD aktuell um die Aufnahme ihrer jeweiligen Positionen ins Regierungsprogramm. Dabei droht ausgerechnet die Umweltpolitik eine Schwachstelle der Großen Koalition zu werden, ein Bereich, wo es enorme Herausforderungen zu bewältigen gilt. Mehr unter https://www.campact.de/Kohle-Kraft

Ein echter Europäer hat gut lachen - Grünspecht ist "Vogel des Jahres 2014"
Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den farbenprächtigen Grünspecht zum "Vogel des Jahres 2014" gekürt. Auf den "Meckervogel" 2013, die Bekassine, folgt damit der "Lachvogel". Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1416579651

Engagement des Freundeskreises Nationalpark Schwarzwald und des NABU gewürdigt
Als "Projekt des Jahres der UN-Dekade für Biologische Vielfalt" hat Bundes-Umweltminister Peter Altmaier am heutigen Sonntag den Freundeskreis Nationalpark Schwarzwald und den NABU Baden-Württemberg gewürdigt.
http://nabu-bw.de/themen/biosphaerengebietundnationalpark/nationalpark/16298.html

Neue Ausgabe 11/2013 der Energiekommune erschienen
Die Verantwortlichen schreiben: "Mit Energiekommune wollen wir diejenigen journalistisch begleiten und unterstützen, die sich mit der Energiewende in Städten und Gemeinden befassen. Wir richten uns an die auf lokaler und regionaler Ebene aktiven Bürger, Politiker und Unternehmer, die sich für einen verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien, für mehr Effizienz und einen bewussteren Umgang mit Energie engagieren. Dabei wollen wir keine Schönfärberei betreiben, sondern uns als Journalisten kritisch mit den Chancen und Risiken auseinandersetzen. Ziel sind Berichte, Reportagen und konkrete Tipps, die unsere Leserinnen und Leser in ihrer täglichen Praxis wirklich gebrauchen können." Mehr unter http://www.energiekommune.info/

Neue Zahl von geschredderten Rotmilanen! (Info Windkraft und Vögel)
Heiko Seyer schreibt in der Greifvogel-Yahoogroup: "Unter der Internetseite des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg findet man die aktuelle Schredderbilanz der Windparks in Deutschland und Europa. Diese Zahl ist natürlich nur ein Bruchteil dessen was man findet. (…) Es muss endlich windkraftfreie Gebiete in den Dichtezentren der Art geben oder eine Abschaltung der Anlagen in den Hauptzeiten am Tage."
Mehr unter http://www.lugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.312579.de

Deutsche Ornithologen-Gesellschaft zeichnet Martin Flade mit Hans-Löhrl-Preis aus
Zur Eröffnung ihrer Jahresversammlung vom 2.-7. Oktober 2013 in Regensburg zeichnete die Deutsche Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) Martin Flade für seine kritische Einschätzung des Vogelschutzes in Deutschland in seiner Publikation "Von der Energiewende zum Biodiversitäts-Desaster — zur Lage des Vogelschutzes in Deutschland" aus. Mit seinem Beitrag rückte Martin Flade die dramatischen Verluste der Vogelartenvielfalt in der Agrarlandschaft in den Fokus der Öffentlichkeit, die aufgrund des ungebremsten Anbaus nachwachsender Rohstoffe für den Energiebedarf enormen Veränderungen unterworfen ist.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2013_10_23_deutsche_ornithologe

Steine für Sonnenanbeter - Erhalt von Magerrasen und Heideflächen für Zauneidechse
Der NABU hat im Rahmen eines vom Land Mecklenburg-Vorpommern geförderten Naturschutzprojektes Heideflächen auf Usedom und deren typische Strukturelemente wie Steinhaufen und Trockenmauern wiedergestellt. Ziel ist der Erhalt von Lebensräumen für Zauneidechse, Heidelerche & Co. Weitere Infos unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1427008631

Die Delfinfamilie ist um eine Art reicher
In den Gewässern Nordaustraliens lebt eine bis anhin unbekannte Delfinart. Es handelt sich um eine zusätzliche, noch unbenannte, Art der Gattung Sousa. Dies belegt eine internationale Gruppe von Delfin-Verhaltensforschern, darunter Michael Krützen von der Universität Zürich mit einer Langzeitstudie. Die Wissenschaftler schlagen vor, dass neu vier Arten dieser Gattung Delfine offiziell anerkannt werden. Mehr unter http://idw-online.de/de/news558836

Flucht vor der Wärme: Der Atlantische Kabeljau erobert die Arktis
Der Atlantische Kabeljau ist im Zuge des Klimawandels so weit Richtung Norden gewandert, dass er inzwischen sogar in den Gewässern Spitzbergens in großen Mengen vorkommt. Lesen Sie bitte hier weiter: http://idw-online.de/de/news556985.

Eiszeit-Klimawandel verändert Form und Lebensweisen von Alpenpflanzen
Alpenpflanzen, welche die Eiszeiten an verschiedenen Orten überstanden haben, weisen heute noch Unterschiede in Aussehen und Eigenschaften auf. Dies konnten Botaniker der Universität Basel am Beispiel zweier Pflanzenarten nachweisen. Bisher war einzig bekannt, dass sich die eiszeitlichen Klimaveränderungen als «genetischer Fingerabdruck» im Erbgut dieser Arten auswirkten. Mehr unter http://idw-online.de/de/news556961

NABU-Bodenseezentrum: Raum für jede Menge Natur-Begegnungen.
Das NABU-Entdeckerland am Bodensee soll Raum bieten für jede Menge Natur-Begegnungen. Dabei stehen ganz bewusst das eigene Erleben und der Spaß daran im Mittelpunkt. Im Innenbereich genau wie an den Natur-Erlebnis-Stationen auf dem großen Außengelände.
Weitere Informationen über das geplante Zentrum finden Sie unter http://nabu-bw.de/spendenundhelfen/nabu-entdeckerland/idee/index.html

Potentielle Natürliche Vegetation von Baden-Württemberg
Ohne den Menschen wäre Baden-Württemberg überwiegend ein Waldland mit wenigen baumfreien Flächen. Der Mensch hat durch seine Existenz und seine Bewirtschaftung die Landschaft über Jahrhunderte verändert. Welche natürliche Vegetation sich heute entwickeln würde, wenn wir unsere Landschaft wieder sich selbst überlassen würden, dieser Frage sind sieben Wissenschaftler und Fachexperten für den baden-württembergischen Raum nachgegangen.
Link: http://idw-online.de/de/news556959

Energiewende: schnell und gerecht!
Die gute Nachricht: Die Deutschen stehen nach einer aktuellen BUND-Umfrage klar zur Energiewende: 84 Prozent wollen möglichst schnell 100 Prozent Erneuerbare. Eine breite Mehrheit fordert zudem, die Kosten der Energiewende gerechter zu verteilen und dass Bürger¬Innen den Ausbau weiterhin selber voranbringen können! Der BUND startet daher eine Energie-Protestaktion. Lesen Sie weiter beim http://www.bund.net/

Saatgutvielfalt in Gefahr
Der BUND macht uns auf eine Petition zur EU-Saatgut-Verordnung aufmerksam – mit der Bitte um Beteiligung: "Derzeit wird in Brüssel eine neue EU-Saatgutverordnung vorbereitet. Wenn die Pläne der Generaldirektion für Gesundheit und Verbraucherpolitik aufgehen, werden noch mehr seltene und alte Sorten von Obst, Gemüse und Getreide vom Markt verschwinden. Diesen Vielfaltssorten und auch den Öko-Sorten werden bürokratische Steine in den Weg gelegt, während die Macht der Agroindustrie weiter gestärkt wird. Bitte beteiligen Sie sich an der Petition."
Mehr unter https://www.openpetition.de/

Waldrappe am Flug, bitte um Unterstützung!
Johannes Fritz schreibt: "Insgesamt fünf Waldrappe haben bereits ihr Überwinterungsgebiet WWF Oasi LdOrbetello in der südlichen Toskana erreicht.
Derzeit ist eine weitere Gruppe mit acht Vögeln am Flug. Es ist bislang die größte Gruppe in unserem Projekt die zusammen migriert. Sie besteht aus erfahrenen Migranten sowie Jungvögeln, allesamt aus dem Brutgebiet Burghausen/Bayern. Der Schlafplatz vom 18. auf 19. Oktober war in Südtirol, nördlich von Bozen. Alle Vögel tragen GBS -Tracking-Geräte, die die aktuellen Positionen ein- oder zweimal am Tag übermitteln. Die GPS-Positionen werden laufend auf unserer Facebook-Seite http://www.facebook.com/Waldrappteam aktualisiert."

200.000 Kraniche rasten jetzt in Deutschland
Im Rhin- und Havelluch rasten momentan 102.450 Kraniche, so viele wie nie zuvor. Alleine am Hauptschlafplatz an den Linumer Teichen drängen sich 93.000. Weitere 66.000 Kraniche halten sich an der Ostsee-Bodenküste auf, 25.000 in der Diepholzer Moorniederung. Weitere Infos unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1416579951

Weltrekord im Dauerfliegen: 200 Tage Nonstop-Flug beim Alpensegler
Auch Vögel müssen zwischendurch landen, um zu fressen und sich zu erholen. Eine Ausnahme machen Segler, die perfekt an das Leben in der Luft angepasst sind. Sie ernähren sich von fliegenden Insekten, die sie im Flug fangen. Lange wurde vermutet, dass sie nicht einmal zum Schlafen landen, sondern die Nacht hoch oben im Himmel verbringen. Der beste Hinweis für dieses rastlose Leben waren Radarbilder, die nachts Mauersegler in großer Höhe zeigten.
Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2013_10_22_weltrekord_im_dauerf

Neue Strix-Eulenart im Oman entdeckt
Nicht gerade um die Ecke, doch vielleicht für dein einen oder die andere interessant: Lukas Pelikan schreibt in der OrnisSW-Yahoohgroup: Diese Tagebucheinträge zur in diesem Frühjahr komplett neu entdeckten Eulenart haben mich gefesselt:
http://soundapproach.co.uk/omani-owl-diary-of-discovery
dazu der Artikel: http://soundapproach.co.uk/sites/default/files/Owl%20pdf.pdf

Ölkatastrophe in Nigeria: Gemeinsam für Gerechtigkeit
Birgit Lembke vom BUND schreibt: "Umweltprobleme machen vor Grenzen nicht halt. Deshalb hat der BUND im August die Kampagne UMWELT SCHÜTZEN – SHELL STOPPEN gestartet, mit der wir auf die andauernde Ölkatastrophe im Nigerdelta aufmerksam machen. Wir fordern, dass internationale Konzerne wie Shell endlich die Verantwortung für die Umweltzerstörung übernehmen müssen. Dank zahlreicher Unterstützung konnten wir über das Ausmaß der Verschmutzung durch Shell aufmerksam machen: im Internet, per Video und über Social Media. Gemeinsam mit unserem Friends of the Earth-Netzwerk haben wir eine weltweite Unterschriften-Petition gestartet, damit Shell endlich aufräumt." Weitere Infos beim http://www.bund.net/

180.000 Hektar Regenwald von Ölkonzern bedroht
Klaus Schenck von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Der halbstaatliche italienische Energiekonzern Agip-Eni baut bei Venedig eine riesige Palmöldiesel-Raffinerie. 500.000 Tonnen Biodiesel sollen dort pro Jahr aus importiertem Palmöl erzeugt werden.
Laut Umweltprogramm der Vereinten Nationen sind Ölpalm-Plantagen der Hauptgrund für Regenwaldzerstörung in Malaysia und Indonesien. Für den Biosprit der EU mussten umgerechnet 700.000 Hektar Regenwald für die Ölpalmplantagen weichen, zusammen mit den dort lebenden Orang-Utans.
Für Agip-Enis neue Palmölraffinerie müssten weitere 180.000 Hektar Regenwald in Plantagen umgewandelt werden. Bitte protestieren Sie bei der italienischen Regierung und dem Eni-Konzern und fordern Sie den Stopp der Raffinerie-Baus."
Zur Protestaktion geht's hier weiter: http://www.regenwald.org/

Die Havel bekommt einen Teil ihres ehemaligen Flusslaufes zurück
Mit einer symbolischen Scheckübergabe der Volkswagen AG beginnen nun die Arbeiten zum Anschluss des Havel-Altarms Schliepenlanke. So werden Lebensräume für viele bedrohte und geschützte Tier- und Pflanzenarten geschaffen, die in den Havelauen leben. Mit der Anschubfinanzierung in Höhe von 300.000 Euro von der Volkswagen AG kann der NABU nun mit den Planungen beginnen, den ursprünglichen Havelarm wieder an den Fluss anzuschließen.
http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/unterehavel/aktuelles/16240.html
Übrigens: Auch im Naturschutzbüro sammeln wir ausgediente Handys und helfen so bei der Finanzierung dieses Renaturierungsprojektes.

Strommasten noch immer Todesfalle für Vögel
Ab diesem Jahr sollte in Deutschland erstmals kein einziger Storch oder Rotmilan mehr an einem Mittelspannungsmast sterben müssen. Doch die Realität sieht anders aus: Auch in diesem Jahr werden wieder Tausende Vögel Opfer des Stromtods. Zwar sind es deutlich weniger als noch vor zehn Jahren, eine Umfrage des NABU bei den für Naturschutz zuständigen Ministerien der Länder zeigt jedoch, dass bundesweit Zehntausende Strommasten noch immer nicht ausreichend für Vögel gesichert sind. Dies wiegt schwer, da mit Beginn des Jahres 2013 die gesetzliche Frist für alle Netzbetreiber abgelaufen ist, ihre Mittelspannungsmasten vogelsicher umzurüsten.
http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/forschung/stromtod/14968.html

Deutschlands wilde Vögel erobern die Kinoleinwände
Wilde Flamingos im Landeanflug, Bartmeisen im Schilf oder Haubentaucher bei der Balz – mit seinem neuen Kinofilm "Deutschlands wilde Vögel" nimmt der erfahrene Tierfilmer Hans-Jürgen Zimmermann seine Zuschauer mit zu seinen besten Beobachtungsplätzen in Deutschland. Besonders ans Herz legt Zimmermann den Zuschauern auch den Baden-Württembergischen Federsee bei Bad Buchau, der seit vielen Jahren vom NABU betreut wird. Bad Buchau ist berühmt für seine Bartmeisen: einzigartige exotisch anmutende Vögel, die eine besondere Fähigkeit haben: Sie stellen Ihre Nahrung je nach Jahreszeit um. Im Sommer fressen sie Fleisch, zur kalten Jahreszeit Körner. Daher sind sie sowohl im Sommer als auch im Winter am Federsee anzutreffen. Lesen Sie weiter unter http://nabu-bw.de/tiereundpflanzen/amselnmeisenundco/aktuelles/16259.html

Biokraftstoffe sind schlechter als ihr Ruf - LNV gegen Propaganda für Agrotreibstoffe
Der Landesnaturschutzverbandes (LNV) tritt der Propaganda der Bioenergielobby entgegen, welche suggeriert, es seien genug Flächen für den Anbau von Bioenergiepflanzen vorhanden. So behauptet die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), innerhalb der EU stünden 20 Millionen Hektar für Energieerzeugung zur Verfügung. Das hält man beim LNV schlichtweg für falsch.
Mehr unter http://lnv-bw.de/biokraftstoffe-sind-schlechter-als-ihr-ruf/

Nationalpark kostet pro Jahr so viel wie 750 Meter Autobahnausbau
Das Kabinett hat das Nationalparkgesetz verabschiedet. Jetzt ist der Landtag am Zug. Auch wenn dem NABU nicht alle Regelungen im Gesetz schmecken: "Das ist ein toller Meilenstein auf dem Weg zum ersten Nationalpark Baden-Württembergs!"
http://nabu-bw.de/themen/biosphaerengebietundnationalpark/nationalpark/16232.html

Kornweihen in England: Kurz vor dem Aus!
Die "Glorious 12." - der 12 August, das ist der Tag, an dem die traditionelle und emotional hoch aufgeladene jährliche Moorhuhn-Jagdsaison beginnt - wird dieses Jahr von einem erbitterten Streit zwischen Naturschützern und den englischen und walisischen Moorhuhn-Moor-Besitzern begleitet. Nach Aussagen der RSPB, scheiterten die letzten zwei Brutpaare der Kornweihe in England in diesem Jahr dabei erfolgreich ihre Eier auszubrüten. Zum ersten Mal in 60 Jahren ist England ohne Kornweihen-Nachwuchs und damit steht die Art in England am Rand des Aussterbens.
Mehr unter http://www.birdnet-cms.de/

Gorillas und die Coltan-Mafia - Claudia Praxmayers Natur-Thriller "Bluterde"
Tatort Kongo: Drei Gorillas brutal abgeschlachtet und einer ihrer Ranger ermordet - schlimmer hätte es für Artenschützerin Lea Winter nicht kommen können. Als dann auch noch ein Gorillababy verschwindet, reist sie selbst in den kongolesischen Dschungel.
http://www2.nabu.de/p.php?ID=1404704871

Neue Internetseite zum Rotmilan-Schutz online: Wanderungen direkt verfolgbar
Seit dem 1. Oktober ist die neue Rotmilan-Internetseite der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON) und der Stiftung Hessischer Naturschutz (SHN) online. Neben vielen Angaben zu Bestand, Trends und Bedrohungen der "Gabelweihe" kann hier der Zug von vier Rotmilanen aus Hessen live verfolgt werden. Die Milane wurden im Rahmen des Projektes "Rettet die Roten" mit Satellitensendern ausgestattet und geben so regelmäßig ihre n Aufenthaltsort zu erkennen. Schon der Probelauf im letzten Jahr erbrachte viele sehr spannende Ergebnisse, ebenso die Beobachtungen des Projektteams, das den 2012 besenderten Milanen in ihr spanisches Winterquartier nachgereist war. Entstanden ist so eine einmalige Dokumentation des Jahreslebensraums derselben Rotmilane vom Brutplatz in Hessen bis hin zum Winteraufenthalt auf der Iberischen Halbinsel.
Lesen Sie weiter unter http://www.dda-web.de/#2013_10_10_neue_internetseite_z

Monatsvogel Oktober: Ringeltaube
In den großen Städten hat die Ringeltaube in den letzten Jahren die Stadttauben und auch die Türkentauben mengenmäßig überrundet. Aus einem ziemlich scheuen Waldbewohner ist ein häufiger Stadtvogel geworden, der hier gute Fortpflanzungsbedingungen findet und die Nachbarschaft mit den Menschen gut meistert.
Lesen Sie bitte hier weiter: http://www.birdnet-cms.de/

Schimpansen wählen Freunde mit ähnlicher Persönlichkeit wie sie
Wie Menschen schließen viele Tierarten stabile und enge Freundschaften. Bis jetzt war es jedoch unklar, wie diese Bindungen zwischen Individuen entstehen. KognitionsbiologInnen der Universität Wien und der Universität Zürich haben jetzt herausgefunden, dass Schimpansen jene Artgenossen als Freunde wählen, die eine ähnliche Persönlichkeit haben wie sie selbst. Die Ergebnisse der Studie wurden im renommierten Fachjournal "Evolution and Human Behaviour" publiziert.
http://idw-online.de/de/news555526

Zweieinhalb Jahre Naturschutzpolitik mit Höhen und Tiefen
Die erste Halbzeit der grün-roten Landesregierung ist vorbei. NABU und BUND haben sich angeschaut, was sie im Umwelt- und Naturschutz bislang umgesetzt haben. Fazit: Trotz gutem Start bleibt noch viel zu tun ...
http://nabu-bw.de/themen/politikundnaturschutz/halbzeit/index.html

Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Sommer 2013
Aus dem aktuellen DDA-Newsletter: "In der Oktober-Ausgabe von "Der Falke" blicken wir in der Rubrik "Vögel in Deutschland aktuell" auf das vogelkundliche Geschehen im Sommer 2013 zurück, wobei wir wieder drei Arten genauer unter die Lupe nehmen. Zu Beginn der Mauserzeit der Graugänse hatten wir dazu aufgerufen, gezielt auf Mauseransammlungen (nicht nur der Graugänse) zu achten und diese zu melden. Bislang sind unsere Kenntnisse - bundesweit betrachtet - zu Mausergewässern noch lückenhaft. Für die Graugans konnten dank des Aufrufs weitere Informationen gewonnen werden. Es bleiben jedoch auch noch Herausforderungen für die kommenden Jahre. Ein auffälliges Ereignis dieses Sommers war der Einflug von Gänsegeiern nach Deutschland, an dem mindestens 50 Vögel beteiligt gewesen sind. Ungewöhnlich häufig wurden in den Sommermonaten auch nach Süden und Südwesten ziehende Fichtenkreuzschnäbel gemeldet. Auch darauf gehen wir genauer ein. Wie gewohnt berichten wir darüber hinaus auch über bemerkenswerte Beobachtungen und Raritäten in den Monaten Juni bis August."
http://www.dda-web.de/#2013_10_08_voumlgel_in_deutsc

Mit den Elefanten sterben die Geier!
Das Abschlachten von Elefanten in Afrika durch Wilderer hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Darcy Ogada in National Geographic berichtet, hat sich die Situation vor allem in den Ländern verschärft, denen die Ressourcen fehlen, um die steigende Nachfrage nach Elfenbein aus dem Fernen Osten bekämpfen zu können. Eine weitere Gefahr kommt hinzu: Die Wilderer vergiften die Elefanten-Kadaver mit billigem Gift und töten so massenhaft Geier. Warum? Geier kreisen am Himmel über dem Aas und geben so Alarm. Wildschützer erkennen dann sehr schnell, wo gewildert wurde und können die Verfolgung aufnehmen. Hunderte Geier können an einem einzigen Elefanten-Kadaver sterben! Weitere Infos unter http://www.birdnet-cms.de/

Gestaltender Naturschutz als letzte Chance für Artenvielfalt?
Wie lässt sich Artenvielfalt in einer Welt erhalten, in der traditionelle Ökosysteme immer mehr von "menschengemachter Natur" verdrängt werden? "Der Rückgang der Biodiversität ist so dramatisch, dass wir in Sachen Naturschutz dringend umdenken müssen", sagt Dr. Christopher Kaiser-Bunbury von der TU Darmstadt. Zusammen mit Christoph Küffer vom Institut für integrative Biologie der ETH Zürich hat er ein neues Naturschutzkonzept entwickelt, das bisherige als aus ökologischer Sicht "wertlos" erachtete Landschaften mit einbezieht.
Lesen Sie weiter unter http://idw-online.de/de/news554829

Polizei beschlagnahmt 150 Singvögel - Razzia bei Tierhändler aus Bottrop
Ein Tierhändler aus Bottrop-Kirchhellen steht unter dem Verdacht, jahrelang geschützte Singvögel auf seinem Grundstück gefangen und bundesweit an Liebhaber verkauft zu haben. Wie das Bonner Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, wurden vergangene Woche bei einer Durchsuchung der Wohnräume des Mannes von der Polizei mehr als 150 in Käfigen gehaltene einheimische Singvögel sichergestellt. Lesen Sie hier weiter: http://www.birdnet-cms.de/

Hustenmittel vom Wegesrand - Der Spitzwegerich ist "Arzneipflanze des Jahres" 2014
Seine reizmildernden und antibakteriellen Inhaltsstoffe stillen den Hustenreiz und helfen bei Entzündungen der Haut sowie der Schleimhäute. Der Spitzwegerich ist deshalb zur Arzneipflanze des Jahres 2014 gekürt worden.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1387920071

Erfolgreicher Artenschutz in Europa: "Comeback" von Seeadler, Kranich und Uhu
Viele in Europa einst vom Aussterben bedrohte Tierarten wie beispielsweise Kranich und Seeadler haben sich von den historischen Bestandstiefs in den 1960er Jahren dank intensiver Naturschutzanstrengungen deutlich erholt. Das geht aus einer großangelegten Studie hervor, für die die Zoologische Gesellschaft London, Bird Life International und das European Bird Census Council gemeinsam die europaweiten Bestandstrends von insgesamt 18 Säugetier- und 19 Vogelarten analysierten. Mehr unter http://www.nabu.de/themen/naturschutz/eunaturschutz/16212.html

Wie der Vater, so nicht der Sohn
Der Gesang der Singvögel ist ein erlerntes komplexes Verhalten, das starken Selektionskräften ausgesetzt ist. Es ist aber schwierig herauszufinden, welchen Anteil die Gene und die Umwelt jeweils zur Ausbildung der individuellen Variation der Gesänge haben. Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen und internationale Kollegen ist nun diese Trennung gelungen.
Mehr Informationen finden Sie unter http://idw-online.de/de/news554319.

Kostenlose App "Meine Umwelt" des Umweltministeriums und der LUBW
Mit der neuen App "Meine Umwelt" können Bürgerinnen und Bürger spontan aktuelle Informationen und Daten über ihre Umwelt erfahren und auch selbst melden. In detailgenauen Karten und Luftbildern, die automatisch zum Standort aufgerufen werden, finden sich Umweltsymbole, die per Fingertipp abgefragt werden können und wichtige Kurzinformationen liefern. Im Menüpunkt "Melden" kann jeder Nutzer selbst umweltrelevante Informationen sammeln und weiterleiten. In der jetzigen Version können allergieauslösende Ambrosia-Pflanzen und Hochwasserbeobachtungen gemeldet werden. Mehr unter http://www.umwelt.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/9678/.

NABU-Landesverband und Sägeindustrie unterstützen Herkunftsnachweis für Holz
"Holz von hier ist klasse!", sagt der NABU-Landesvorsitzende Andre Baumann mit Bezug auf die Initiative des Verbandes der Säge- und Holzindustrie Baden-Württemberg e. V. (VSH), einen Herkunftsnachweis für regionale Holzprodukte zu etablieren. "Wir wünschen uns von den Kommunen und von der Landesregierung, dass sie die regionale Herkunft von Holzprodukten in ihren Beschaffungsrichtlinien stärker berücksichtig als bisher." Die Einführung des Herkunftslabels "Holz von hier" sei dafür das ideale Instrument.
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/presse/pressemitteilungen/index.php.

Beim Neubau ist Zurückhaltung angesagt – LNV-Pressemitteilung vom 30.09.13
Dass die Kommission "Nachhaltige Infrastrukturfinanzierung" dem Erhalt bestehender Straßen und Brücken den Vorrang vor einem Neubau gibt, wird vom Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände ausdrücklich begrüßt.
"Es gibt genügend Straßen in Deutschland, auch in Baden-Württemberg", kommentiert der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret die Ergebnisse der Kommission. "Wir brauchen eine andere, umweltgerechtere und nachhaltigere Art der Mobilität", glaubt der LNV-Chef. Der ÖPNV müsse gerade in ländlichen Räumen mehr als bisher gefördert und ausgebaut werden. "Die Menschen sind bereit, vom privaten Pkw auf Angebote des ÖPNV umzusteigen, wenn diese entsprechend attraktiv sind", stellt Ehret fest. Daran allerdings mangle es - nicht zuletzt aufgrund fehlender Finanzmittel. Mit der Zurückhaltung beim Neubau von Straßen käme Baden-Württemberg außerdem dem Ziel des "Netto-Null-Verbrauchs" an Flächen näher. Dieses Argument würde - egal von welcher Landesregierung - bereits seit Jahren propagiert.
http://lnv-bw.de/beim-strassen-neubau-ist-zurueckhaltung-angesagt/

Straßenerhalt statt Neubau gefordert - LNV-Pressemitteilung vom 2.10.13
Mit Unverständnis hat der Dachverband der Natur- und Umweltschutzverbände heute auf die Bekanntgabe der Anmeldeliste des Landes für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans 2015 reagiert. Statt konsequent in den Erhalt des Fernstraßennetzes zu investieren würde eine lange Liste nicht bezahlbarer Neubauwünsche angemeldet, kritisiert der LNV-Vorsitzende. Die Anmeldeliste zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans greift von wenigen Ausnahmen abgesehen alle noch nicht umgesetzten Fernstraßenvorhaben aus dem derzeit gültigen Bundesverkehrswegeplan 2003 auf.
Lesen Sie hier weiter: http://lnv-bw.de/strassenerhalt-statt-neubau-gefordert/

NABU Baden-Württemberg dokumentiert Fortschritte bei den NABU-Naturschutzzielen
Dieser Tage hat der NABU Baden-Württemberg seinen Jahresbericht 2012 vorgestellt. Insgesamt verzeichnet der NABU-Landesverband ein Wachstum von über 2.000 Mitgliedern und bleibt damit der mitgliederstärkste Umweltverband Baden-Württembergs und der größte NABU-Landesverband bundesweit. Mit nun 77.761 Mitgliedern hat der NABU zudem mehr Unterstützer als die CDU, die größte Partei des Bundeslandes. "Ich freue mich sehr über diesen großen Zuspruch und die wertvolle Unterstützung für unsere Arbeit. Das zeigt mir, dass wir 2012 mit unseren Schwerpunkten Nationalpark Schwarz¬wald, Naturschutzstrategie und Wälder gute Arbeit geleistet haben und im Sinne sehr vieler Menschen im Land handeln", sagte der Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann. Hier geht's weiter: http://baden-wuerttemberg.nabu.de/nabu/nabu/16209.html

Knicks in Schleswig-Holstein- wertvolle Elemente unserer Kulturlandschaft
Mit Ausnahme der Marsch wird Schleswig-Holstein von einem insgesamt ca. 45.000 km langen Knicksystem durchzogen. Knicks wurden bereits vor 200 Jahren zur Abgrenzung der landwirtschaftlichen Flurstücke angelegt. Sie erfüllen eine wichtige Aufgabe im Haushalt der Natur. So wird die Zahl der die Knicks bewohnenden Tierarten Schleswig-Holsteins auf ungefähr 7.000 geschätzt. Lesen Sie hier weiter: http://schleswig-holstein.nabu.de/naturvorort/knicks/index.html

Schreiadlerzug 2013 im Internet
Ein sehr spezielles Thema für die Greifvogel-Fans: In der Greifvogel-Yahoogroup schreibt Bernd Meyburg: "Der Herbstzug 2013 wird von 12 ausgewählten deutschen Schreiadlern derzeit im Internet unter http://www.satellite-telemetry.de/ fortlaufend gezeigt. Die Angaben zu den einzelnen Tieren usw. werden in Kürze ergänzt."
Der Zug verläuft seither über Polen. Rumänien und Bulgarien. Paul und Petra sind schon in der Türkei, Ingo "bummelt" noch in Rumänien herum …

Filmtipp: Die Rückkehr des Wiedehopfs
Im Birdnet.de wurde unlängst für einen Film geworben, der Anfang Oktober auf ARTE ausgestrahlt wird: Die Rückkehr des Wiedehopfs.
Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen die großen und kleinen Besonderheiten des Wiedehopfs: von seiner besonderen Flügelform über seine Kopfmuskeln bis zu seiner Spannweite, die ihm ein besonderes Verhalten in der Luft und am Boden ermöglicht. Die Männchen verteidigen ihr Revier mit kurzen, rohrflötenähnlichen Rufen, die lautmalerisch an "up-up-up" erinnern und der Art ihren wissenschaftlichen Gattungsnamen "Upupa epops" gaben. Das Weibchen brütet pro Gelege ein Dutzend Eier aus und schreckt mögliche Fressfeinde mit einem übelriechenden Sekret ab. Bereits im Alter von nur sechs Tagen können sich die Vogelküken selbst verteidigen.
Auch auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=Sb7hauqWY4g

Und Rösler dachte, wir merken's nicht …
Avaaz teilt mit: "Dieses Video erklärt Ihnen in einer Minute, wie Philipp Rösler uns verkohlt."
http://www.avaaz.org/de/roesler_vergangenheit_vid/?bkzlAbb&v=29388

Energiewende muss verlässlich weitergeführt werden
Die Energiewende verläuft schleppend, biologische Vielfalt geht weiter verloren und auch beim Hochwasserschutz muss nachgebessert werden: Der Aufgabenkatalog der zukünftigen Bundesregierung ist groß. Nach Ansicht des NABU muss ein Kurswechsel in der Bundespolitik für mehr Natur- und Umweltschutz her.
Weitere Infos unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1362526441

NABU: Bannwälder des Schönbuchs müssen größer werden
Der NABU Baden-Württemberg freut sich über die Wahl des Schönbuchs zum Waldgebiet des Jahres 2014 und gratuliert herzlich. Dr. Andre Baumann, Landeschef des NABU, hat jedoch größere Pläne für die Region: "Wir brauchen noch mehr Wildnis im Schönbuch - Natur soll Natur sein. Deshalb wünschen wir uns, dass die Bannwaldflächen deutlich vergrößert werden." Die drei bestehenden Bannwälder des Schönbuchs seien – wie die meisten Bannwälder in Baden-Württemberg - zu klein. Ein "Wilder Wald" im Schönbuch sollte mindestens 1.000 Hektar groß sein. "Natur braucht Platz, wenn sie sich frei entfalten soll", erklärt Baumann. Bestimmte natürliche Prozesse zu ermöglichen und zu schützen, sei ein vorrangiges Ziel des Naturschutzes.
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/presse/pressemitteilungen/

Mitteleuropäische Wendehälse überwintern nicht südlich der Sahara
Aus dem aktuellen DDA-Newsletter: "Bislang ging man davon aus, dass von den in Europa brütenden Wendehälsen jene aus Südeuropa und dem Mittelmeerraum auch in diesem Raum überwintern, während die in Mittel- und Nordeuropa brütenden Vögel allesamt den Winter südlich der Sahara verbringen. Doch dem ist nicht so, wie aktuelle Forschungsergebnisse zeigen: Zur Brutzeit 2011 wurden insgesamt 53 Wendehälse mit Geolokatoren ausgestattet (43 in der Schweiz, 10 in Sachsen-Anhalt). Sieben Brutvögel aus der Schweiz und ein Vogel aus Mitteldeutschland konnten wiedergefangen und die Geolokatoren ausgelesen werden. Keiner von diesen hatte die Sahara überquert, sondern alle hatten den Winter auf der Iberischen Halbinsel und in Marokko verbracht!" Lesen Sie hier weiter: http://www.dda-web.de/#2013_09_17_mitteleuropaumlisc

Wozu braucht man diesen Frosch?
Aus dem aktuellen Newsletter der Deutschen Umweltstiftung: "Wer im Naturschutz unterwegs ist, hat Ähnliches bestimmt schon öfter gehört. Der Biologe und Tierfilmer Lothar Frenz hat auf diese Frage eine ganz eigene, lesenswerte Antwort."
Mehr unter http://www.deutscheumweltstiftung.de/newsletter/dus_newsletter_13_09.pdf

Impressionen aus dem Bergnebelwald - Kafa-Biosphärenreservat in bewegten Bildern
Flusspferde, Wildkaffee, exotische Vögel und Löwen: Die Wildkaffee-Wälder Äthiopiens beherbergen eine atemberaubende Tier- und Pflanzenwelt. Schauen Sie jetzt den neuen Film und entdecken Sie diesen Ort voller faszinierender Kulturen und traditionellen Kaffeezeremonien.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1349375601

Die Verschwörung gegen die Energiewende
Man muss nicht mit allem einverstanden sein, was von Avaaz kommt, doch die folgende Info erscheint uns lesenwert: "Seit langem wird vermutet, dass die schwarz-gelbe Regierung darauf abzielt, die Energiewende auszubremsen. Nun haben wir Beweise dafür. Heute veröffentlichen Avaaz und die Deutsche Umwelthilfe einen detaillierten Bericht, der darstellt, wie Schlüsselfiguren in der Bundesregierung den Umstieg auf erneuerbare Energien fehlgeleitet haben. Nun versuchen sie, der Energiewende die Unterstützung zu entziehen, indem sie die Förderkosten für Erneuerbare fast ausnahmslos für den starken Anstieg der Strompreise in Privathaushalten verantwortlich machen. Dies ist so nicht richtig – doch gemeinsam können wir die Sache richtig stellen. Wenn genug von uns den Parteichefs heute den Bericht senden, können wir den notwendigen politischen Druck aufbauen, um die Energiewende zu retten!"
Mehr unter https://secure.avaaz.org/de/sam_report_launch/?bkzlAbb&v=29151

Höhlenbäume im urbanen Raum
Im Juli 2013 wurde vom Umweltamt der Stadt Frankfurt ein Projektbericht veröffentlicht, der auch für andere Naturschützer interessant sein könnte. Der Untertitel lautet: Entwicklung eines Leitfadens zum Erhalt eines wertvollen Lebensraumes in Parks und Stadtwäldern unter Berücksichtigung der Verkehrssicherung. Da es bei Höhlenbäumen in der Stadt immer wieder zu Streitigkeiten kommt, ob Bäume beispielsweise mit Fledermausquartieren aus Verkehrssicherungsgründen einfach entfernt werden dürfen, kann diese Veröffentlichung wertvolle Hinweise geben.
Download der Broschüre (6,5 MB) auf http://www.frankfurt.de/

Steuergrab Elbvertiefung - Verzicht auf Flussvertiefungen spart 570 Millionen Euro
Das Aktionsbündnis Lebendige Tideelbe machte auf das "Steuergrab Elbvertiefung" aufmerksam und versenkte symbolisch einen 591-Millionen-Euroschein in der Elbe. "Deutschland kann sich den unkoordinierten Ausbau von drei konkurrierenden Hafenstandorten nicht leisten", so BUND, NABU und WWF. Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=1349375771

Rettet den Regenwald e.V.: Deutsche Bank gefährdet Tiger
Klaus Schenck schreibt: "Nur noch 1.800 Bengaltiger durchstreifen die Wälder Indiens. Die letzten Lebensräume des Tigers werden nun von den Expansionsplänen der Firma "Coal India" bedroht. Sie will dort neue Kohleminen einrichten. Die Deutsche Bank hilft dem Kohlekonzern bei der Finanzierung. Bitte protestieren Sie direkt bei der Deutschen Bank und fordern Sie die Bank auf, noch heute ihre Geschäftsbeziehungen mit Coal India zu beenden."
Lesen Sie hier weiter: http://www.regenwald.org/aktion/927/

Aderlass beim Naturschutz befürchtet – Verbände zur geplanten Verwaltungsreform
"Die Übertragung der staatlichen Aufgaben und des Personals im Bereich Naturschutz an die Landratsämter hätte zur Folge, dass der Naturschutz der faktischen Willkür der Landräte ausgesetzt wird", sagt BUND-Landesgeschäftsführer Michael Reisser zu den am heutigen Donnerstag in den „Stuttgarter Nachrichten“ veröffentlichten Plänen von Landesregierung und Landkreistag, "eine arbeitsfähige staatliche Naturschutzverwaltung wäre dann nicht mehr vorhanden."
Der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret betont, dass die von Landesregierung und Landkreistag beschworene "Rendite" nicht gesichert sei: "Der Spareffekt der genannten Maßnahmen ist eine durch nichts belegte Hoffnung." Im Übrigen rechne sich eine Rendite immer aus dem Saldo zwischen Nutzen und Kosten. Und der Nutzen für den Naturschutz werde erheblich geringer sein, so der LNV-Chef.
Lesen Sie hier weiter: http://lnv-bw.de/aderlass-beim-naturschutz-befurchtet/

Wolfsnachwuchs im Elsass
Seit 2011 weiß man von mindestens einem in den Vogesen ansässigen Wolfspaar. Nun hat das Wolfspaar im Elsass Nachwuchs bekommen: Wildhüter hatten Ende August nachts Laute von Wolfsjungen vernommen. Junge Wölfe sind in ihrem Versuch, die Laute der Eltern zu imitieren, eindeutig zu identifizieren.
Der NABU fordert nun die Landesregierung auf, konkrete Maßnahmen zu treffen. "Uns ist es ein großes Anliegen, dass der Wolf in Baden-Württemberg willkommen ist. Dazu gehört natürlich auch, dass eventuell betroffene Nutztierhalter informiert und unterstützt werden", sagt Dr. Andre Baumann, Landesvorsitzender des NABU. Deshalb fordert der NABU einen Wolfsrissfond, um Schäfer zu unterstützen. http://nabu-bw.de/tiereundpflanzen/luchsigelundco/aktuelles/16184.html

Gustav und Emma auf Reisen - alle NABU-Senderstörche auf dem Weg in den Süden
Nun haben sich auch unsere letzten drei Senderstörche auf den Weg ins Winterquartier gemacht. Gustav und Emma fliegen offenbar gemeinsam oder zumindest im gleichen Trupp. Nicht verwunderlich, denn ihre beiden Nester liegen nur wenige Kilometer auseinander.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1334012331

Eulenküken schlafen wie Menschenbabys
Vogelküken besitzen dieselben Schlafmuster wie junge Säugetiere. Der Schlaf ändert sich Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Ornithologie und der Universität Lausanne zufolge während des Älterwerdens auf ähnliche Weise. Die Forscher untersuchten freilebende Schleiereulen und haben darüber hinaus gefunden, dass die sich ändernden Schlafmuster eng an die Aktivität eines Gens gekoppelt sind, das die Produktion der dunklen Punkte auf den Federn steuert. Die Ausprägung dieser Färbung ...
Lesen Sie weiter unter http://idw-online.de/de/news546094

Malta: Regierung kippt Jagdverbot zum Schutz von Greifvögeln
Die Entscheidung der maltesischen Regierung, das bisher zur Vorbeugung von Greifvogel-Abschüssen eingerichtete nachmittägliche Jagdverbot zu kippen, ist vom Komitee gegen den Vogelmord als "Todesurteil" scharf kritisiert worden. Ohne Not sei ein bewährtes und von zahlreichen Jägern akzeptiertes Instrument zum Schutz bedrohter Vogelarten auf Malta den Interessen von Jägern und Wilderern geopfert worden, so der Verband in einer Pressemeldung. Mehr unter http://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/malta/regierung-kippt-jagdverbot

Australien: Der Hilfeschrei der Koalas
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Das australische Fernsehen hat eine aufrüttelnde Reportage über den Koala-Tod auf Eukalyptusplantagen veröffentlicht.
Die australische Holzindustrie rodet jedes Jahr Tausende Hektar Lebensraum der Koalas. Viele der Tiere müssen notgedrungen auf die industriellen Eukalyptusmonokulturen ausweichen, die sich immer weiter ausbreiten. Dort werden die Koalas Opfer der automatischen Holzerntemaschinen. Die langsamen Beuteltiere können nicht fliehen, halten sich an den Bäumen fest und geraten dann oft unter die Messer.
Bitte unterzeichnen Sie unser Schreiben an die australische Regierung und fordern Sie den Stopp der Waldrodungen und den wirksamen Schutz der Koalas." Mehr unter http://www.regenwald.org/

Frühe Säugetierverwandte als Zeugen des größten Aussterbens in der Erdgeschichte
Ein internationales Team von Wissenschaftlern um Prof. Jörg Fröbisch, Paläontologe am Museum für Naturkunde Berlin, untersuchte die Erholungsphase früher Säugetierverwandter, der sogenannten Anomodontier, nach dem größten Aussterbeereignis in der Erdgeschichte. Die Ergebnisse unterstreichen, dass die Erholung von Arten sowie ganzen Ökosystemen nach Aussterbeereignissen unvorhersehbar ist, ein Befund, der erhebliche Auswirkungen auf das durch menschliche Einflüsse verursachte Artensterben in ...
Mehr unter http://idw-online.de/de/news547165

Reutlingen: Rettet den Salamander-Wald
Jasmin Shahbaz von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Nicht nur im Regenwald wird Natur sinnlos zerstört. Hier bei uns mitten in Deutschland soll gerade der größte Lebensraum der Feuersalamander unter einer Deponie begraben werden. Auch die europarechtlich streng geschützte Gelbbauchunke ist stark betroffen. Für das als besonders schützenswert eingestufte Gebiet liegt noch keine offizielle Baugenehmigung vor. Außerdem bieten der Landkreis Reutlingen, aber auch umliegende Gemeinden ausreichend besser geeignete Standorte für die Deponie. Trotzdem hat die Stadt bereits mit den Vorbereitungen und Rodungen begonnen. Aber es gibt Hoffnung: Drei unbestechliche Umweltschützer haben bereits Anzeige erstattet und einen Baustopp erwirkt. Gemeinsam können wir den Lebensraum der Amphibien, Reptilien, Vögel und Fledermäuse noch retten.
Bitte schreiben Sie an die Landesregierung und an die Stadtverwaltung und fordern Sie den endgültigen Stopp des Bauprojekts." Mehr bei http://www.regenwald.org/

Habicht durchfliegt kleinste Öffnungen
Im Birdnet.de wurden wir auf einen Film mit fantastischen Aufnahmen in Slowmotion über die "Verformbarkeit" des Habichts aufmerksam gemacht. Sehr beeindruckend! Hier geht's weiter: http://www.youtube.com/embed/2CFckjfP-1E

Für Menschen ungefährlich: Schlingnatter würgt Amphibien
Den meisten Menschen ist sie unbekannt, da sie aufgrund ihrer versteckten Lebensweise kaum zu beobachten ist: die Schlingnatter. Das Reptil des Jahres 2013 ist eine kleine, zierliche Schlange. Die in Europa weit verbreitete Schlangenart ist ungiftig und wird oft mit der wesentlich bekannteren Kreuzotter verwechselt. Weitere Infos beim http://nabu-bw.de/

Gänsegeier auf der Intensivstation - erschütternder Fall von illegalem Vogelabschuss
Traurige Nachricht aus Hessen: Nach dem Abschuss eines Gänsegeiers wurde der extrem seltene Vogel auf der Intensivstation behandelt. Sein Leben konnte zwar gerettet werden, doch fliegen wird er nie mehr können. Nun wird der Geier im Tier- und Naturschutzpark Herborn gepflegt. Wir hatten davon schon in einem der letzten Newsletter berichtet. Jetzt bringt der NABU einen bebilderten Bericht auf seiner Website: http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/news/greifvoegel/16141.html

Großer Fall von Greifvogelverfolgung in Delbrück
Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord haben am 21.08.2013 im westfälischen Delbrück (Kreis Paderborn) ein wahres Greifvogelmassaker aufgedeckt. In zwei kleinen Wäldchen unweit einer Hühnerfarm bei Delbrück-Westenholz fanden sie eine in NRW nicht erlaubte Falle und insgesamt 12 tote Greifvögel. Die Polizei und ein Mitarbeiter des Kreises Paderborn wurden hinzugezogen. Mehr beim http://www.komitee.de/

Nationalvogel der Seychellen ist gefährdet
Papageien sind sehr charismatisch und spielen eine wichtige Rolle im Naturschutz. Dennoch sind akut 30 Prozent der etwa 330 Papageienarten vom Aussterben bedroht. Zwölf Arten sind seit dem Jahr 1600 ausgestorben, die meisten davon auf Inseln. Die kleine, zu den Seychellen gehörende Insel Praslin beherbergt eine einzigartige Population des Kleinen Vasapapageis, den sogenannten Seychellenpapagei. Wissenschaftler der Universität Göttingen und der Seychellen-Stiftung konnten zeigen, dass nur ...
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news547237

Bringt kriminelle Tropenholzhändler ins Gefängnis
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "Mit großem Medienspektakel haben Bundesregierung und EU im März das Inkrafttreten der EU-Holzhandelsverordnung verkündet. Das Gesetz verbietet den Import illegaler Hölzer – allerdings nur auf dem Papier.
Denn weiterhin gelangen große Mengen Tropenhölzer aus gesetzwidriger Regenwaldplünderung nach Deutschland und in die EU, wie Umweltschützer aufdecken.
Bis zu 90 Prozent der Tropenhölzer werden in den Regenwaldländern illegal gefällt und gestohlen.* Das sagt auch die internationale Polizeiorganisation INTERPOL. Tropenholzhändler in Europa treten damit vielfach als Hehler gestohlener Ware auf.
Doch die Behörden verzichten auf flächendeckende Kontrollen und bleiben weitgehend untätig. Nicht ein einziges Brett wurde seit März in der EU beschlagnahmt. Mehr unter http://www.regenwald.org/

LNV: Gefährlicher Gen-Mais darf keinesfalls angebaut werden
Dass der Anbau von Gen-Mais in Deutschland verboten ist, erachtet der LNV als wichtige gesetzliche Hürde. Doch dieses Schutzschild könnte bald gefährdet sein. Der besonders resistente, genmanipulierte Mais "SmartStax" soll als Futtermittel innerhalb der EU erlaubt werden und könnte dann - zwar auf Umwegen, aber legal - ins Essen gelangen. Der Vorsitzende des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände Reiner Ehret ist empört und pocht auf ein striktes Anbauverbot.
Mehr unter http://lnv-bw.de/gefahrlicher-gen-mais-darf-keinesfalls-angebaut-werden/

Bestandstrends häufiger Brutvogelarten in Europa 2013
Der jährliche Bericht "Population Trends of Common European Breeding Birds" fasst die Daten der europäischen Brutvogelmonitoringprogramme zusammen und wird als praktisches Faltblatt seit 2010 herausgegeben. Nachdem 2010 Informationen zur Bestandsentwicklung von 137 Arten abgebildet wurden, sind es in diesem Jahr bereits 163 Arten, für die Trends für den Zeitraum 1980-2011 präsentiert werden. Im Vergleich zu letztem Jahr konnten Haubentaucher, Zwergtaucher, Kuhreiher, Seidenreiher, Zwergtrappe, Jagdfasan, Kranich, Austernfischer, Großer Brachvogel, Grünschenkel, Lachmöwe, Häherkuckuck, Rötelschwalbe, Ringdrossel und Spornammer neu aufgenommen werden. Link: http://www.dda-web.de/#2013_08_02_bestandstrends_haum

Kormorane haben natürliche Feinde - Kormorane unter natürlichem Druck
Auch Kormorane haben natürliche Feinde! Was für Biologen längst eine Binsenweisheit ist, wird heute noch immer von manchen Fischern und Anglern vehement bestritten. Nach ihrer Vorstellung verbreiten sich Kormorane "unkontrolliert". Der Bestand steige "explosionsartig" an - obwohl im Binnenland ein drastischer Rückgang festzustellen ist. Diese Vorstellung dient als Begründung dafür, sich mit dem Abschuss oder der Störung der brütenden Tiere in das Fortpflanzungsgeschehen der Kormorane einzumischen, um so den Bestand vorgeblich zu 'managen'. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1264817261

Tauben fliegen mit der Karte im Kopf nach Hause
Ein Faszinosum: Brieftauben finden immer nach Hause. Nun weist eine Biologie-Doktorandin der Universität Zürich experimentell nach, dass Tauben eine räumliche Vorstellung und damit kognitive Fähigkeiten besitzen. Sie erkennen in unbekanntem Gelände, wo sie sich in Bezug zu ihrem Taubenschlag befinden und sind in der Lage, ihre Flugziele selbst zu wählen. Lesen Sie weiter im Birdnet.de.

Internationaler Tiger-Tag - Wilderei und illegaler Handel gefährden Sumatra-Tiger
Wilderei, Lebensraumverlust, traditionelle Medizin: Die Liste der Bedrohungen für den Sumatra-Tiger in Indonesien ist lang. Um die letzten etwa 400 Tiere zu schützen, müssen die Gesetze vor Ort geändert werden. Ansonsten steht eine der seltensten Tiger-Arten kurz vor dem Aussterben. Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=1264817171

Basler Zoologen klären altes Rätsel um Neunaugen auf: Es sind zwei Arten
Die urtümlichen Neunaugen kommen oft in zwei Formen vor: in einer in Flüssen lebenden Form und in einer im Meer lebenden, parasitischen Form, die nur zum Ablaichen in die Flüsse wandert. Seit Jahrzehnten wird spekuliert, ob es tatsächlich unterschiedliche Arten oder nur umweltbedingte Varianten derselben Art sind. Basler Zoologen berichten nun im Fachblatt «Current Biology», dass sich die Formen nicht nur im Erscheinungsbild, sondern auch im Erbgut stark unterscheiden, was eindeutig für die ...
Link: http://idw-online.de/de/news546307

Haariger Schlangenfund in Liberia
"Manchmal muss man einfach Glück haben" sagt Johannes Penner, Reptilienexperte am Museum für Naturkunde in Berlin. Durch Zufall machten seine Kollegen und er einen überraschenden und seltenen Fund bei Feldarbeiten in Liberia. Die „westafrikanische haarige Buschviper“ wurde erst 2002 von Herpetologen des Museums beschrieben und seitdem ist kein weiteres Exemplar entdeckt worden - bis vor Kurzem. Das erst zweite bekannte Exemplar tauchte allerdings mehr als 200km von der ursprünglichen ...
Link: http://idw-online.de/de/news546076

BUND: Ölkatastrophe in Nigeria: Jetzt unterschreiben – und Shell stoppen!
Royal Dutch Shell ist das umsatzstärkste Unternehmen Europas. Diese Umsätze macht Shell in Nigeria seit Jahrzehnten auf Kosten von Mensch und Umwelt. Durch Lecks in Ölleitungen sind Trinkwasser und Böden verseucht, Ökosysteme wie die Mangrovenwälder massiv bedroht. Jetzt deckt Friends of the Earth Nigeria auf: Shell hat die von der UNO 2011 geforderten Säuberungsaktionen nicht durchgeführt. Die Einheimischen müssen nach wie vor ölverseuchtes Wasser trinken. Fischerei in den verdreckten Flüssen und Seen ist weiterhin unmöglich.
Darum fordert der BUND gemeinsam mit Friends of the Earth-Gruppen aus aller Welt Shell dazu auf, die überfällige Sanierung des Nigerdeltas endlich mit vollem Einsatz zu starten. Wir wollen es nicht länger hinnehmen, dass ein Ölmulti wie Shell mit der Zerstörung von Natur und Klima große Gewinne macht. Unterstützen Sie uns jetzt mit Ihrer Unterschrift! Weitere Infos unter http://www.bund.net/

NABU: Gebüsch-Streifen entlang von Straßen und Feldwegen langfristig erhalten
Die Notwendigkeit einer fachgerechten und mehr an ökologischen Erfordernissen ausgerichteten Pflege von Gehölzen in der Feldflur sowie an Straßen und Wegen diskutierte der Vorstand des NABU-Kreisverbands Zollernalb mit Landrat Pauli und den Mitarbeitern im Naturschutz. Lesen Sie hier weiter: http://www.nabu-zollernalb.de/presseinfos/

NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen mit größtem Patienten-Andrang aller Zeiten
Die jüngsten Unwetter haben nicht nur schwere Schäden für Menschen gebracht, sondern auch viele Vögel verletzt oder getötet. Alleine am Montag wurden 46 verletzte Vögel im NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen eingeliefert - so viele wie noch nie. Weitere Informationen finden Sie beim http://www.nabu-bw.de/

"Fische sind keine Kartoffeln!" - NABU lehnt Düngung des Bodensees vehement ab
Eine klare Absage erteilt der Naturschutzbund NABU Baden-Württemberg den Forderungen der Fischerei, den Bodensee durch eine Reduktion der Klärleistungen zu düngen, um die Fischereierträge zu steigern. "Dank aufwändiger Klärung des Wassers ist der Bodensee endlich wieder kristallklar und wie von Natur aus nährstoffarm. Das ist einer der größten Erfolge des Umweltschutzes", sagt der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann. "Es macht mich fassungslos, dass die Fischerei die Erfolge der Phosphatklärung zurückschrauben möchte."
http://baden-wuerttemberg.nabu.de/themen/gewaesser/fischerei/index.html

Neue NAJU-Kampagne "Energiewende und du!"
Die Energieversorgung in Deutschland ist im Umbruch. Durch eine neue NAJU-Kampagne "Energiewende und du!" soll die Beteiligung von Jugendlichen an der Umsetzung der Energiewende gestärkt werden. Die NAJU informiert über die Energiewende, zeigt Einflussmöglichkeiten auf und lässt Jugendliche bei Themen der Energie- und Klimapolitik mitreden. Dafür können Materialien mit Informationen sowie Aktionsideen und Methoden- Tipps zum Mitmachen bestellt werden. Im September wird es eine bundesweite Aktionswoche geben.
Mehr unter http://www.naju.de/jugendbereich/energiewende

Bitte *WAS* haben sie mit dem Great Barrier Reef vor ?!?!
Avaaz teilt mit: "Es ist unvorstellbar: Australiens Bergbauindustrie hat einen neuen skandalösen Plan. Obwohl unser Planet akut vom Klimawandel bedroht ist, soll im Norden Australiens die weltgrößte Kohlebergbau-Anlage errichtet werden. Und der Schifffahrtsweg zum Hafen soll quer durch einen unserer größten Umweltschätze verlaufen -- das Great Barrier Reef!
Dies ist ein fürchterlicher Plan mit verheerenden Konsequenzen. Das weiß auch die Investoren-Gruppe Aurizon -- die bekommt langsam kalte Füße und wir könnten den entscheidenden Anstoß geben und das Projekt versenken. Bemerkenswert ist, dass einer der größten potentiellen Geldgeber sogar für den Klimaschutz gespendet hat! Wenn 1 Million von uns in den nächsten Tagen unsere Fassungslosigkeit über dieses wahnsinnige Projekt zum Ausdruck bringen, könnten wir erreichen, dass Aurizon die Gelder zurückzieht und vielleicht sogar den australischen Premierminister zum Handeln bewegen. Genau hierfür gibt es Avaaz -- lassen Sie uns gemeinsam eine globalen Aufruf zur Vernunft starten."
https://secure.avaaz.org/de/australian_coal_disaster_global/?bkzlAbb&v=27520

LEDs im Test: Studienergebnisse helfen bei der Entscheidung für die richtige LEDLampe
LEDs sind effizienter als Energiesparlampen oder Leuchtstoffröhren und geben ein gesünderes Licht. Nicht alle Lampen leisten jedoch das gleiche. Wissenschaftler der Jacobs University haben nun LED-Lampen von über 50 führenden Herstellern auf unterschiedliche Kriterien getestet und die Ergebnisse in benoteten Rankings zusammengestellt. Ein positives Merkmal: Die Lebensdauer der getesteten LEDs lag höher als erwartet …
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news543303

Kakadus beweisen technische Intelligenz beim Öffnen von Schlössern
Einem internationalen Team um Alice Auersperg vom Department für Kognitionsbiologie der Universität Wien ist es in Experimenten gelungen, die Fähigkeit zum sogenannten "sequenziellen Problemlösen" bei Kakadus zu beobachten: Indonesische Goffini-Kakadus konnten ein komplexes mechanisches Problem in fünf Lösungsschritten entschlüsseln und so eine Nuss aus einer verschlossenen Box erreichen. Die Ergebnisse erscheinen aktuell im renommierten Fachjournal "Plos One". Mehr unter http://idw-online.de/de/news541930

Populationen der Schmetterlinge auf Wiesen haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten halbiert
Die Zahl der Schmetterlinge auf Europas Wiesen hat sich zwischen 1990 und 2011 dramatisch reduziert. Ursache dafür seien die Intensivierung der Landwirtschaft und ein Mangel an angemessen gemanagten Grünlandökoystemen, so ein am Dienstag von der Europäischen Umweltagentur EEA veröffentlichter Bericht. In den Report sind die Daten des Tagfalter-Monitoring Deutschlands mit eingeflossen, das vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) wissenschaftlich betreut. Mehr unter http://idw-online.de/de/news544833

Malaysia: Regenwaldreservat und Schildkröten schützen
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: "In Malaysia ist einer der letzten Nistplätze der Meereschildkröten in Gefahr: Der Bau einer Stahlfabrik und eine Gasanlage sind geplant. Die Bevölkerung und einheimische Umweltgruppen wehren sich.
Bedroht sind auch die Regenwaldreservate /Tanjung Hantu/ und /Segari Melintang/ direkt an der Küste. Sie sind Lebensraum für Makaken, Federschwanz-Tupaia, Schuppentieren und eine Vielzahl anderer Tier- und Pflanzenarten. Bitte helfen Sie und unterschreiben Sie den Brief an die Regierung von Malaysia: http://www.regenwald.org/"

Wissenschaftler aus Mainz und Antananarivo beschreiben mit Lavasoa- Fettschwanzmaki neue Primatenart
Der Inselstaat Madagaskar weist aufgrund seiner langen Isolation von anderen Landmassen eine einzigartige Biodiversität auf; viele Tier- und Pflanzenarten kommen ausschließlich auf Madagaskar vor. Zu den bekanntesten Vertretern der einzigartigen Fauna der Insel zählen die Lemuren, eine Untergruppe der Primaten. Durch intensive Feldforschung wurden in den letzten Jahrzehnten zahlreiche, bis dato unbekannte Lemurenarten entdeckt.
Mehr unter http://idw-online.de/de/news545457

Löwen im Bergnebelwald - jeder kann mitmachen und die scheuen Großkatzen schützen helfen
Die Nachricht war eine Sensation: Erstmals gelang es einem Fotografen, einen Löwen im Regenwald zu dokumentieren. Bis dahin war nicht bekannt, dass Löwen auch in feuchten Wäldern leben. Ein Filmteam begeistert sich nun für die Regenwald-Löwen und hat eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1246792051

Monsanto - Erfolgreicher Widerstand?
Der Agrarkonzern Monsanto zieht alle noch ausstehenden Zulassungsanträge für den Anbau von genmanipulierten Nutzpflanzen in der EU zurück. Vor einigen Wochen hatte Monsanto bereits die Einstellung der Lobbyarbeit in Europa verkündet. Die Zulassung des bereits in neun EU-Ländern verbotenen Gen-Mais Mon810 will Monsanto allerdings verlängern lassen. Die Genehmigung für die Einfuhr und Verwendung des Gift-Cocktail-Mais Smartstax als Lebens- und Futtermittel scheint bereits kurz bevorzustehen, auch dank des entschlossenen Nichthandelns von Frau Aigner. Wir bleiben dann zwar vom Anbau der Monsanto-Gen-Pflanzen verschont, bekommen jedoch über den Umweg der Futtermittel den Genmais auf den Teller. Mehr Infos beim http://umweltinstitut.org/

Hormone im Duschgel?
Jedes dritte Kosmetik- und Körperpflegeprodukt enthält hormonell wirksame Chemikalien, die mit gesundheitlichen Problemen wie einem Rückgang der Spermienqualität, Missbildungen der Geschlechtsorgane, Hoden- und Brustkrebs, Fettleibigkeit oder verfrühter Pubertät in Verbindung gebracht werden. Das ergab die Auswertung von über 60.000 Produkten. Ein einzelnes Produkt macht in der Regel noch nicht krank. Doch durch die Vielzahl der Produkte kann ein gefährlicher Hormon-Cocktail zusammenkommen. Mehr Informationen zum Thema hormonelle Zusatzstoffe finden Sie beim http://www.bund.net/

NABU rät zum Aufstellen einfacher Vogeltränken
Nicht nur Menschen müssen bei hohen Temperaturen mehr trinken. Auch Vögel und andere Tiere versuchen, ihren erhöhten Flüssigkeitsbedarf zu decken. Der NABU bittet daher Garten- und Balkonbesitzer, Vögeln mit Wasserstellen auszuhelfen. Mehr beim http://nabu-bw.de/

Fracking - sauberes, billiges, heimisches Gas?
Barbara Lupp vom BUND-Regionalverband macht uns auf einen spannenden Film aufmerksam: "Gasland" (USA) - http://www.arte.tv/guide/de/048120-000/gasland.
Sie schreibt: "Fracking ist übrigens u.a. im Bodenseeraum geplant (Voruntersuchungen laufen, zum Glück noch ohne Genehmigung auf Exploration). Auch unsere Region bezieht Bodenseetrinkwasser."

Bericht vom 1. Balinger Tag der Artenvielfalt
Nun steht es fest, das endgültige Ergebnis des Tags der Artenvielfalt, welcher am 15. Juni in der Umgebung der Stadtmühle Balingen anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Naturschutzbüros Zollernalb stattfand. Die 30 teilnehmenden Exkursionsleiter und Experten konnten in nur 24 Stunden knapp 270 verschiedene Tier- und Pflanzenarten finden.
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/jubilaeum/bericht.htm

Nachtfalter-Leuchtnacht am Tag der Artenvielfalt
Knapp 200 Nachtfalter aus etwa 60 Arten ließen sich vom Leuchtturm anlocken, der neben der Eyachbrücke beim Naturfreundehaus aufgestellt war. 55 Fotos haben wir zusammengetragen und in einen kurzen Bericht "verpackt".
http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/berichte/leuchtnacht/leuchtnacht.htm

So bauen Sie wirksame Nisthilfen für Wildbienen
Bedauerlicherweise bringen viele Wildbienen-Nisthilfen nicht den erwünschten Nutzen. Schuld daran sind ungeeignete Materialien und Bauweisen. Wie macht man es also richtig? Der NABU erklärt, wie man die wirkungsvollsten Bienenhäuser baut.
http://www.nabu.de/nabu/nh/2011/2/13704.html

Mitten im Sommer ab ins Winterquartier - erster in Bayern besenderter Kuckuck erreicht bereits jetzt Afrika
Mit "Richard" hat soeben der erste vom NABU-Partner LBV mit einem Mini-Satellitensender ausgestattete Kuckuck das afrikanische Festland erreicht. Bisher ist nicht bekannt, wo genau sich die Kuckucke aufhalten, wenn sie nach nur drei Monaten Deutschland mitten im Sommer wieder verlassen. Mehr hierzu unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1236712741

Störche: Hungrig über Maisfeldern
Mehr als 5000 Storchenpaare leben in Deutschland. Doch die Vögel finden weniger Nahrung als früher, warnen Biologen. Schuld daran sind demnach Maisfeld-Monokulturen: Die Tiere entdecken darin kaum noch Mäuse und bedienen sich stattdessen auf Mülldeponien. Weiter unter http://www.spiegel.de/stoerche.html

Wasservögel reagieren auf mildere Winter und verlagern Winterquartiere nordostwärts
Für viele Organismengruppen und speziell Vogelarten wurden bereits Anpassungen an sich ändernde klimatische Bedingungen festgestellt. Die meisten Untersuchungen betrachteten dabei die Brutzeit oder den Zugablauf, mögliche räumliche Verlagerungen während der Wintermonate wurden auf internationaler Ebene vergleichsweise selten untersucht. Zwar liegen für viele einzelne europäische Länder nationale Auswertungen vor, die auf großräumige Verlagerungen als Reaktion auf die überwieg end milden Winter seit Ende der 1980er Jahre hindeuten, letztendlich kann jedoch nur eine Betrachtung des gesamten Vorkommensgebiets die Frage beantworten, ob es tatsächlich zu Verlagerungen kommt. Mehr unter http://www.dda-web.de/#2013_07_12_wasservoumlgel_rea

UDE: Neue Publikation – Vögel schalten auf Autopilot
Zusammenstöße von Flugzeugen sind selten – zum Glück. Zahlreiche Kontrollen durch Fluglotsen und Hightech-Instrumente helfen den Piloten heutzutage sehr. Doch wie sieht es in der Tierwelt aus? Vögel bekommen keine Funkunterstützung und haben keinen Radar. Sie fliegen in großen Schwärmen und landen häufig in unübersichtlichem Terrain. Trotzdem gibt es kaum Kollisionen, aber warum? Das beantworten Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) mit internationalen Kollegen jetzt in einem ... Hier geht's weiter: http://idw-online.de/de/news543153

Ein gutes Jahr für die seltenen Löffler - Julia Baer zählt auf Trischen 89 Nester
Die seltenen Löffler sind die Stars der mitten im Wattenmeer gelegenen kleinen NABU-Vogelinsel Trischen. Bei der aktuellen Vogelerfassung konnte NABU-Vogelwartin Julia Baer auf den Salzwiesen jetzt 89 Löffler-Nester zählen. Das sind doppelt so viele wie im Vorjahr. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1236712841

Kiwis und Tiger: Gefangen im evolutionären Flaschenhals
Vor hundert Jahren war der Zwergkiwi beinahe ausgerottet. Heute gibt es wieder etwa 1200 Exemplare. Doch den Vögeln ist die genetische Vielfalt abhanden gekommen. Ähnliches passiert auch dem Tiger. Forscher fürchten um die langfristigen Überlebens¬chancen der Arten. Mehr unter http://www.spiegel.de/

Wie erfolgreiche Pflanzen andere in den Schatten stellen
Warum sind manche Pflanzenarten selten, andere häufig? Warum werden einige wenige exotische invasiv, andere nicht? Berner Forschende haben nun herausgefunden, welche Arteigenschaften und Umweltbedingungen wichtig sind, damit sich Pflanzen erfolgreich in neuen Gebieten etablieren können. Mehr unter http://idw-online.de/de/news543680

Studie zeigt: Gegenwärtige Landnutzung vernachlässigt Ökosystem-Dienstleistungen
Die wechselseitigen Beziehungen zwischen Lebewesen und Umwelt bezeichnet man als Ökosystem. Intakte Ökosysteme liefern nicht nur Nahrung und Rohstoffe, sondern regulieren auch das Klima, sorgen für Artenvielfalt oder bieten Raum für Tourismus und Naherholung. Diese „Ökosystem-Dienstleistungen“ sind zunehmend Gegenstand sozialökologischer Forschung. Eine Studie unter Beteiligung von Prof. Dr. Grischa Perino vom Fachbereich Sozialökonomie der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften...
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news542258

Unkrautvernichtungsmittel im Urin
Glyphosat, das ist der Wirkstoff eines Unkrautvernichtungsmittels. Der BUND hat Mitte Juni die Ergebnisse einer europaweiten Untersuchung zu Rückständen dieses Wirkstoffes in Menschen veröffentlicht. Bei den Stich¬proben wurde der Wirkstoff im Urin von Großstädtern aus 18 europäischen Staaten nachgewiesen. 70 Prozent aller Proben in Deutschland sind belastet. Mehr beim http://www.bund.net/

Urteilsspruch mit Tiefenwirkung - Stoppsignal für Ignoranz im Gewässerschutz
Das Bundesverwaltungsgericht hat den Ausbau der Weser vorerst gestoppt und grundsätzliche Fragen zum Gewässerschutz dem Europäischen Gerichtshof zur Entscheidung vorgelegt. Nun erwartet das "Aktionsbündnis Lebendige Tideelbe" weitreichende Folgen für die Gewässerpolitik und die Elbvertiefung. Lesen Sie weiter unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1236713031

Neues von der Bartgeierdame "Bernd"
Am 29.06. entdeckt Heiko Kühn einen Geier im Steinbruchkomplex von Königshain (Kreis Görlitz, Sachsen). Zu diesem Zeitpunkt ist die Artbestimmung noch unklar. Am 01.07. findet Markus Ritz ihn dann erneut. Weil auf kurze Distanz die Ringe abgelesen werden können, wird bald klar, dass es sich dabei um "Bernd" handelt. Weil er geschwächt erscheint, wird er eingefangen …
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/geier/13_02.htm

Schuss holt Geier vom Himmel
Weniger gut behandelt wurde ein Gänsegeier, der am 29. Juni im Kreis Marburg gefunden wurde. Er war verletzt aufgegriffen worden und bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass er angeschossen war – wenige Tage vorher musste jemand auf ich geschossen haben. Einen sehr lesenwerten Artikel darüber finden Sie unter http://www.mittelhessen.de/

Bermuda-Dreieck für Luchse?
Dass das öfters passiert, legt ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung nahe, der über den Abschuss eines trächtiges Luchs-Weibchens im bayerischen Regen berichtet. Und das ist dort offenbar kein Einzelfall, denn immer wieder verschwinden dort Luchse einfach von der Bildfläche, so wird berichtet. Lesen Sie hier weiter: http://www.sueddeutsche.de/

Wolfsprozess endet enttäuschend - Schütze erhält keine angemessene Strafe
Überraschend schnell endete der Revisionsprozess gegen den Jäger, der im April 2012 auf den ersten Wolf im Westerwald schoss. Das Verfahren wurde gegen geringe Auflagen eingestellt. Bundesjagd- und Bundesnaturschutzgesetz fanden wieder keinen Eingang in das Urteil.
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1224538641

Schwärmer stören Fledermausradar
Fledermäuse orten ihre Beute bei der nächtlichen Jagd mit Hilfe von Ultraschallwellen. Diese lösen bei vielen Insekten programmierte Ausweichmanöver aus, um zu entkommen. Jesse Barber und seine Kollegen der Boise University stellten fest, dass Angehörige der Schwärmer (Sphingidae) selbst Ultraschalllaute ausstoßen, mit denen sie ihre Jäger irritieren.
Mehr unter http://www.spektrum.de/

Keine Angst vor den Wespen - NABU gibt Tipps im Umgang mit den Hautflüglern
Wespen stechen sobald sie sich bedroht fühlen. Vermeiden Sie deshalb heftige Bewegungen. Nur zwei unserer heimischen Wespenarten stehen auf Süßspeisen und Fleisch/Wurst (Deutsche Wespe und Gemeine Wespe). Es ist sinnvoll Nahrungsmittel im Freien abzudecken und Reste wegzuräumen. Nachdem Essen sollte der Mund bei Kindern abgewischt werden, um die Wespen nicht anzulocken. Diese und weitere Tipps finden Sie beim http://nabu-bw.de/

Storchen-Webcams
Durch Zufall sind wir auf eine Website gestoßen, auf der eine Storchen-Freundin die Mühe sämtliche Storchen-Webcams aus Deutschland und vielen Nachbarländern gesammelt und verlinkt hat. Nicht nur Weißstörche, sondern auch Schwarzstörche können dort mit ständig aktualisierten Fotos, zum Teil sogar per Livestream beim Brutgeschäft beobachtet werden – und alles ohne dabei zu stören. Mehr unter http://www.storchenelke.de/storchen_webcams.htm

Klangattrappen können den Bruterfolg gefährden - Handy-Apps irritieren Vögel
In den Medien wurden die immer weiter verbreiteten Smartphone-Apps, die Vogelstimmen abspielen können, für Störungen und Gefährdungen seltener Vogelarten verantwortlich gemacht. In Wirklichkeit sind aber nicht die Apps an sich das Problem, sondern die verantwortungslose Verwendung der darin enthaltenen Tonaufnahmen durch Vogelbeobachter oder Fotografen zum Anlocken seltener Vogelarten. Und das gilt grundsätzlich auch für den Einsatz des sogenannten TING-Stifts. Mehr Infos zur Fehler-Vermeidung: http://www.nabu.de/themen/vogelschutz/15920.html

Bitte kommentieren Sie das Nationalparkgesetz
Der Gesetzentwurf zum geplanten Nationalpark Schwarzwald darf nun von der Öffentlichkeit im Internet kommentiert werden. Bitte überlassen Sie das nicht nur den Gegnern sondern unterstützen Sie die positiven Kommentare mit ein paar Klicks - oder eigenen Beiträgen. Das geht ganz einfach: Bei allen Beiträgen kann angeklickt werden, ob man diesen Kommentar gut oder schlecht findet. Machen Sie mit!
http://beteiligungsportal.baden-wuerttemberg.de/de/kommentieren/nationalparkgesetz/

Fuchs auf der Wallnauer Kormoran-Insel! - Reineke Fuchs sorgt für erhebliche Verluste
Am 7.06.13 gelangt zum zweiten Mal seit 2010 ein Fuchs in der Brutzeit auf die Insel. Zu dieser Zeit sind viele der Kormorane noch nicht flugfähig - und fallen so Reineke Fuchs zum Opfer. Doch die Webcam-Beobachtung offenbart neue Erkenntnisse über Vorlieben des Rotpelzes - und ungeahnte Fähigkeiten der Kormorane!
http://schleswig-holstein.nabu.de/naturerleben/webcam/kormoran/15659.html

Was Zecken in sich verstecken: Studie zeigt Verbreitung infizierter Zecken im Rhein-Main-Gebiet (aus dem idw-Newsletter)
Das regionale Infektionsrisiko zeckenübertragener Krankheiten wird bisher daran abgeschätzt, wie viele Krankheitsfälle in den Vorjahren in der Region auftraten. Untersuchungen darüber, wie viele Zecken die Erreger von Lyme-Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis in sich tragen, fehlten in Hessen dagegen. Wissenschaftler des Biodiversität und Klima Forschungszentrums und des Klinikums der Goethe-Universität sammelten und analysierten deshalb Tausende von Zecken im ...
Hier geht's weiter: http://idw-online.de/de/news540263

Klare Sicht in der Tiefe: Fische in trüben Gewässern besitzen speziellen Infrarot-Blick
Menschen nehmen es gar nicht wahr – doch manche Fische können sich anhand von Infrarotlicht auch in trüben, schlammigen Gewässern orientieren, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der Universität Hohenheim. Das Besondere: Je trüber der Lebensraum einer bestimmten Fischart, desto besser sind die jeweiligen Arten an die Infrarotsicht angepasst. Laut den Autoren der Universität Hohenheim lässt dies auf eine lange evolutionäre Entwicklung schließen. Bis vor kurzem hatten Forscher noch ausgeschlossen, dass Fische überhaupt infrarotes Licht wahrnehmen können. Die neuen Erkenntnisse bieten Wissenschaftlern völlig neue Beobachtungsmöglichkeiten für Verhaltensstudien. Mehr unter http://idw-online.de/de/news540112

EU-Agrarpolitik sollte gesellschaftsrelevante Ökosystemleistungen fördern - Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung (aus dem idw-Newsletter)
Im sogenannten Trilog zwischen Europäischem Parlament, Kommission und irischer Ratspräsidentschaft wurde erneut ein Kompromiss zur Agrarreform erzielt. Zwar wurden 30 Prozent der Subventionen an ein "Greening" mit ökologischen Vorrangflächen Mindestfruchtfolgen und Grünlanderhaltung geknüpft, bewusste Schritte zur systematischen Erhaltung und Förderung von Ökosystemleistungen in der Kulturlandschaft sind jedoch weiterhin kaum vorhanden.
http://idw-online.de/de/news541020

Neue Einblicke in die Energiegewinnung bei Pflanzen und Bakterien
Pflanzen und einige Bakterienarten verwandeln bis zu 95 Prozent des Sonnenlichts, dem sie in der Natur ausgesetzt sind, in chemische Energie. Industriell gefertigte Solarzellen verwerten hingegen nur rund 20 Prozent des absorbierten Lichts. Wie gelingt es Pflanzen und Bakterien, das Sonnenlicht mit einer so viel höheren Effizienz für die Energie-Gewinnung zu nutzen? Eine Forschungsgruppe um den Bayreuther Experimentalphysiker Dr. Richard Hildner ist diesen Geheimnissen auf die Spur gekommen. ...
Mehr unter http://idw-online.de/de/news539861

Bestandseinbußen bei den Wiedehopfen im Kaiserstuhl
Das nasse Wetter hat den Wiedehopfen am Kaiserstuhl stark zugesetzt. Engelbert Mayer, Vorsitzender der dortigen NABU-Gruppe und seit vielen Jahren mit dem Wiedehopf befasst, fürchtet die schlimmsten Bestandseinbußen seit Jahren. Mehr in einem Zeitungsbericht bei der http://www.badische-zeitung.de/.

NABU-Landesverband fordert Entmaisungsstrategie
Der großflächige Anbau von Energie- und Silomais schädigt die Artenvielfalt und verschlechtert die Humusbilanz der Böden. Der NABU Baden-Württemberg fordert daher von der Landesregierung eine "Entmaisungsstrategie" für eine nachhaltigere Landwirtschaft.
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/themen/landwirtschaft/ackerbau/15823.html

Nationalpark nicht aus Naturschutztopf finanzieren!
Der Vorsitzende des LNV, Reiner Ehret ist empört über den Vorschlag des SPD-Fraktionsvorsitzenden Claus Schmiedel, Naturschutzmittel zur Finanzierung für den geplanten Nationalpark im Nordschwarzwald zu verwenden. Dadurch würden fast sämtliche Naturschutzaktivitäten zum Erliegen kommen. Würde der SPD-Vorschlag Wirklichkeit, bedeute das die Einstellung nahezu aller Aktivitäten im Naturschutz. Auch solcher, welche durch Gesetze und Verordnungen unabdingbar zu erfüllen seien.
Mehr unter http://www.lnv-bw.de/presse_archiv/pr130618-natpark.pdf

Keine Windkraft in Schutzgebieten
Eine Studie des Umweltbundesamtes zeigt, dass in Deutschland ausreichend Fläche für einen naturverträglichen Ausbau der Windenergie an Land vorhanden ist. Der NABU fordert daher, auf Windkraftanlagen in Schutzgebieten künftig zu verzichten.
http://www.nabu.de/themen/energie/erneuerbareenergien/windkraft/15894.html

Bartgeier "Bernd" lebt noch
Am 08. Juni war der Sender gefunden worden, mit dessen Hilfe der genaue Aufenthaltsort der Bartgeierdame "Bernd" auf ihrem Rundflug durch Deutschland herausgefunden werden konnte. Daniel Hegglin von der Stiftung Pro Bartgeier hatte vermutet, dass sie den Sender selbst entfernt hatte. Trotzdem war seither nichts mehr bekannt und niemand wusste, ob Bernd noch lebte.
Jetzt hat ein Wanderfalkenbewacher aus Niederbayern den Geier entdeckt und konnte sogar ein Foto machen. Die Bestätigung durch Daniel Hegglin steht zwar noch aus, doch wir sind sicher, dass es sich um Bernd handelt.
Weitere Infos unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/geier/13_02.htm

Vögel im arktischen Dauertag zeigen unterschiedlichste Aktivitätsmuster
Die innere Uhr reguliert bei Mensch und Tier tagtägliche Lebensvorgänge und wird von äußeren Faktoren synchronisiert, den sogenannten Zeitgebern. Der wichtigste Zeitgeber ist dabei der Licht/Dunkelzyklus, der in extremen Lebensräumen wie der Arktis während des Polarsommers nur eine schwache Wirksamkeit besitzt. Ein Team aus Forschern vom Max-Planck-Institut für Ornithologie aus Seewiesen und Radolfzell hat bei vier Zugvogelarten in Alaska mithilfe von Mini-Sendern verschiedenartigste Aktivitätsmuster entdeckt, die durch unterschiedliche Paarungssysteme und Lebensweisen erklärt werden können.
Mehr unter http://www.dda-web.de/#2013_06_19_voumlgel_im_arktis

Atmenden Deckel für immer abschaffen (aus dem sfv-Newsletter)
Die katastrophalen Überschwemmungen haben erneut deutlich gemacht, wie wichtig der Kampf gegen den Klimawandel und ein rascher Ersatz von fossilen Kraftwerken durch Solar- und Windenergie ist. Eines der ganz großen Hindernisse beim beschleunigten Ausbau der Solarenergie ist der atmende Deckel.
Ein neuer Beitrag des SFV beleuchtet einen zumeist übersehenen Effekt: die verheerende Auswirkung des "atmenden Deckels" auf das internationale Wachstum der Produktionsanlagen für Solarsilizium, Waver, Solarzellen- und Module, für Wechselrichter und Solarzubehör.
Sie finden diesen Beitrag von Wolf von Fabeck mit einer herzerfrischenden Karikatur von Gerhard Mester auf unter http://sfv.de/artikel/den_atmenden_deckel_aechten.htm

Hirschkäfer, Frauenschuh, Laubfrosch, Weinbergschnecke - neue Internetseite der LUBW zur Meldung von Artenfunden
Mit Hirschkäfer, Frauenschuh, Laubfrosch und Weinbergschnecke können ab sofort vier auffällige und damit leicht zu erkennende Tier- und Pflanzenarten bei der LUBW gemeldet werden. Bei diesen Arten wurde in den letzten Jahren ein Rückgang der Bestände festgestellt. Ein möglichst guter Überblick über die aktuelle Verbreitung ist deshalb Grundlage für erfolgreiche Schutzmaßnahmen. Daher ruft die LUBW alle Waldbesucher, Gartenbesitzer oder anderweitig im Wald und in der Landschaft Tätigen zur Meldung von diesen Arten auf. Auf den Meldeplattformen sind ferner Informationen und Bestimmungshilfen für diese Arten zu finden: http://www.arten-melden-bw.de

Zweite Chance für Schreiadler-Junge (aus dem NABU-Newsletter)
Chance für den bedrohten Schreiadler: Beim sogenannten Kainismus überlebt in der Regel nur eines von zwei Küken. Das zweite kann daher aus dem Nest genommen und in einer Auswilderungsstation großgezogen werden. Unterstützen Sie uns dabei, den seltenen Adler zu schützen. Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=1200543631

Erste Erfolge im Kampf gegen Vogelmord - jetzt noch mitmachen!
Erste Erfolge im Kampf gegen den millionenfachen Zugvogelmord: Auf Einschalten der Bundesregierung bekräftigte das ägyptische Umweltministerium, das Problem des illegalen Vogelfangs ernst zu nehmen. Beteiligen Sie sich an der Petition und erhöhen Sie mit uns den Druck! Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1200543351

Keine Wasserprivatisierung in Europa
Nachdem EU-Kommissar Michel Barnier das am Freitag schon angekündigt hatte, haben Rat und Europaparlament heute entschieden: Städte und Gemeinden müssen unser Trinkwasser nicht den Konzernen überlassen. Die Wasserversorgung wird aus der EU-Konzessionsrichtlinie ausgenommen. Unser Protest war erfolgreich. Zu den Hintergründen nochmals ein Bericht von http://www.heute.de/

Seltene Pflanzenart erfolgreich vermehrt und in Kultur gesichert
Der Botanische Garten Berlin hat erfolgreich eine Pflanzenart vermehrt, die in der freien Natur Deutschlands nur noch in einem einzigen Exemplar bekannt ist. Die Verarmte Segge (Carex depauperata) zählt zu den seltensten Pflanzenarten Deutschlands, wenn nicht der seltensten. Vom einzigen Exemplar Deutschlands wurde vorsichtig ein Ausläufer entnommen. In der speziellen Erhaltungskultur des Botanischen Garten Berlins konnte die Art erfolgreich vegetativ vermehrt werden. Mehr unter http://idw-online.de/de/news540288

Monsanto lässt nicht locker – Patent auf Brokkoli
Der Saatguthersteller Seminis, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Monsanto, hat vom Europäischen Patentamt ein Patent auf konventionell gezüchteten Brokkoli erhalten. Das Patent auf sogenannten „geköpften Brokkoli“ erstreckt sich vom Saatgut über die Pflanze bis hin zum geernteten Brokkoli. Obwohl Öffentlichkeit und Politik die Patentierung von Pflanzen und Tieren ablehnen, halten das Europäische Patentamt und die großen Agrokonzerne an ihren dreisten Patentierungspraktiken fest. Die Organisation "Keine Patente auf Saatgut!" und viele weiteren Organisationen rufen zu einem Sammeleinspruch gegen das Patent von Monsanto auf.
http://umweltinstitut.org/gentechnik/patentierung/einspruch-brokkoli-patent-1125.html

Pestizide reduzieren die Artenvielfalt in Gewässern deutlich
Einige Pestizide, die derzeit in Europa und Australien im Einsatz sind, können die regionale Artenvielfalt von wirbellosen Tieren in Fließgewässern um bis zu 42 Prozent reduzieren. Das berichten Forscher in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS). Mehr unter http://idw-online.de/de/news538984

Bartgeier-Dame "Bernd" wandert durch Deutschland 2013
Durch eine Meldung bei der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern erfuhren wir von der "Rundreise" der Bartgeier-Dame "Bernd" von der Schweiz über Deutschland, Tschechien und Polen wieder nach Deutschland. Fast einen Monat lang konnten die Bewegungen des Tiers mithilfe eine Senders verfolgt werden. Die ganze Geschichte finden Sie hier: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/geier/13_02.htm

Neue Informationen über frühere Falter-Vorkommen
Ständig ist die Arbeitsgemeinschaft Schmetterlinge auch auf der Suche nach älteren Nachweisen von solchen Arten, die zwischenzeitlich aus dem Zollernalbkreis verschwunden sind. Dabei gelangen immer wieder interessante Informationen ans Tageslicht, deren Weitergabe an die interessierte Öffentlichkeit „lohnt“. Nun konnten wieder zwei Kurzberichte erstellt werden: Über die beiden Apollo-Arten bei Haigerloch und den Wundklee-Bläuling bei Rangendingen.
http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/natur/lephist/lephist.htm

Amseln im Takt der Großstadt - Stadtleben verändert innere Uhren von Vögeln
Städte beeinflussen den biologischen Rhythmus von Mensch und Tier und könnten sich dadurch negativ auf die Gesundheit und Lebenserwartung auswirken. Innere Uhren könnten sich bei Stadtbewohnern aber auch verstellen und so besser an das Stadtleben angepasst sein. Wissenschaftler der Universität Glasgow und vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell haben nun festgestellt, dass die innere Uhr von Amseln aus städtischer Umgebung schneller läuft und störanfälliger ist als die von Amseln auf dem Land. Die Stadtvögel werden zudem früher aktiv und begeben sich später zur Ruhe. Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news536862

Nachwuchs bei Familie Schreiadler: Das erste Küken ist geschlüpft!
Nachdem "Frau" Schreiadler 34 Tage gebrütet hat, ist am Sonntag das erste von zwei Küken geschlüpft. Noch ist der Nachwuchs nur ein winziges Federbällchen mit großen Augen. Die meiste Zeit verbirgt sich das Küken unter dem schützenden Altvogel. Nur hin und wieder riskiert der Winzling einen Blick in die Welt – und in die Kameralinsen von "Adler-TV". Denn wie aus dem kleinen Küken ein stolzer Schreiadler wird, können Sie live über http://www.schreiadler.org mitverfolgen. Weitere Informationen unter http://idw-online.de/de/news537419

Rettung aus dem Darm: Uni Graz meldet Mittel gegen Bienenkrankheit zum Patent an
Nicht nur Pestizide machen Bienen zu schaffen, auch verschiedene Krankheiten raffen mitunter ganze Völker dahin. Gegen eine der tödlichsten – die Amerikanische Faulbrut – haben ZoologInnen der Karl-Franzens-Universität Graz nun ein höchst wirksames Mittel gefunden und zum Patent angemeldet. Lesen Sie weiter unter http://idw-online.de/de/news537052

Der Hula-Frosch ist nicht ausgestorben –Wiederentdeckung eines lebenden Fossils
Biologische Sensation und Hoffnungsschimmer für den Naturschutz: Der für ausgestorben erklärte Hula-Frosch aus Israel taucht nach fast 70 Jahren wieder auf. Genaue Untersuchungen unter Beteiligung von Forschern der Technischen Universität Braunschweig zeigten zudem, dass es sich um ein echtes lebendes Fossil handelt, welches keine direkten Verwandten unter den heute lebenden Fröschen besitzt. Mehr unter http://idw-online.de/de/news536715

Kleine Windräder für Dächer, Parks und Einflugschneisen - Wissenschaft aktuell
Große Megawatt-Anlagen dominieren die Windkraftlandschaft auf freien Flächen und auf offener See. Doch kleine Windräder mit nur einigen Kilowatt Leistung können auch auf Dächern oder Plätzen in den Städten genug Strom für einzelne Gebäude liefern.
http://www.wissenschaft-aktuell.de/

Tag der Artenvielfalt - 20 Jahre Naturschutzbüro Zollernalb
Unser Jubiläum ist Anlass zur Freude. Doch wir wollen dieses Ereignis weniger mit Ansprachen der für uns und unser Anliegen wichtigen Personen feiern, sondern stattdessen einen "Tag der Artenvielfalt" veranstalten. Eine intakte Natur lebt von der "Biodiversität", eben dieser Vielfalt. Deren Erhaltung und Entwicklung steht daher immer im Fokus von uns Naturschützern. Und weil auch das Naturschutzbüro von vielen verschiedenen Naturschutzverbänden getragen wird, sind wir selbst in gewisser Hinsicht auch ein Beispiel für diese Vielfalt.
Mehr unter http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/jubilaeum/jubilaeum.htm

Oberste Priorität für den Schutz der Moore
Das NABU-Projekt "Moore mit Stern" hat das Ziel, geschädigte Moore wiederherzustellen. Wichtigste Maßnahme ist dabei, alte Entwässerungsgräben mit Sperren zu verschließen, um das Wasser wieder im Moor zu halten. Der NABU hat gemeinsam mit dem für Naturschutz zuständigen Landesministerium geeignete Flächen ausgewählt. Zum Zuge kommen nun das Hinterzartener Moor und das Bodenmöser im Allgäu, weil die Renaturierung dort naturschutzfachlich besonders lohnend ist und es bereits erste Vorüberlegungen dazu gibt. Die Umsetzung kann somit schnell starten. Wichtig war den Projektpartnern die Einbindung regionaler Interessensvertreter, etwa aus Verwaltung, Forst- und Landwirtschaft. Die Flächen sind im Besitz der öffentlichen Hand.
Mehr unter http://baden-wuerttemberg.nabu.de/themen/moore/projekt/index.html

Im Wettlauf mit der Zeit – Falter von Abholzung der Anden-Regenwälder bedroht
"Nirgendwo auf der Welt sind die Regenwälder artenreicher als in den tropischen Anden und den angrenzenden Tieflandregenwäldern des Amazonas", erklärt Dr. Gunnar Brehm vom Institut für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie der Uni Jena. Seit 1999 bereits reist der Forscher in regelmäßigen Abständen in den Podocarpus-Nationalpark im südlichen Ecuador. Allein von der Schmetterlingsfamilie der Geometridae – zu Deutsch: Spanner – hat der Zoologe dort bislang 1.445 Arten entdeckt. Und dies auf einem Gebiet, das nur ungefähr so groß ist wie die Insel Rügen.
"Jedes Mal, wenn wir dort sind, entdecken wir eine Reihe von Arten, die nie zuvor jemand gesehen oder gefangen hat"“, sagt Dr. Brehm. Für die einmalige Artenvielfalt in diesem – noch – grünen Paradies stellt die rasante Zerstörung der Regenwälder aber eine existenzielle Bedrohung dar.
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news533696

Die EEG-Umlage in der öffentlichen Wahrnehmung
In der politischen Diskussion wird die Höhe der EEG-Umlage als Maßstab für die Mehrkosten angesehen, die die Stromkunden aufbringen müssen, um die Erneuerbaren Energien in der allgemeinen Stromversorgung zu etablieren. Ein Ansteigen dieser Umlage wird mehrheitlich als bedrohlich empfunden und gefährdet insgesamt die Akzeptanz der Erneuerbaren Energien. Selbst politische Befürworter des raschen Umstieges unterlassen wichtige Entscheidungen, wenn zu befürchten ist, dass sie die EEG-Umlage weiter erhöhen könnten. Die Gegner einer raschen Umstellung auf Erneuerbare Energien wiederum nehmen jede Gelegenheit wahr, den Anstieg der EEG-Umlage den Stromkunden recht deutlich zu machen.
Das Verfahren zur Bestimmung der EEG-Umlage ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in den Paragrafen 34 bis 44 eindeutig festgelegt. Bedauerlicher Weise führen einige dieser Detailbestimmungen dazu, dass auch Kosten, die nicht durch die Erneuerbaren Energien verursacht werden, dennoch zur Erhöhung der EEG-Umlage führen. Dramatisch wird die Situation, wenn bei starkem Angebot von EE-Strom die Grundlastkraftwerke (Atom und Braunkohle) den Einspeisevorrang der Erneuerbaren Energien misachten. Sie werden nicht zurückgefahren, weil sie dazu technisch nicht in der Lage sind. Es stellt sich hier die Frage, wie weit diese Kraftwerke überhaupt börsentauglich sind. Wir kommen weiter unten darauf zurück. Von diesem prinzipiellen Fehler soll nachfolgend die Rede sein, und zu seiner Beseitigung werden wir einen konkreten Vorschläge machen.
Lesen Sie weiter beim SFV unter http://sfv.de/artikel/gedankenfehler...

Pflanzenvielfalt am Salmendinger Kornbühl in Gefahr?
"Überhaupt muss man sich fragen, aus welchem Grund lässt man der dortigen Fauna aus Wildbienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen Insekten in ihrer wichtigsten Entwicklungszeit ihre Nahrungsquelle quasi vor der Nase wegfressen? Hier wird doch der Schutzzweck zur Farce gemacht, wenn im eigentlichen Schutzraum die Erhaltung gerade gefährdeter Arten von Flora und Fauna nicht garantiert ist." So wird Alois Willburger vom Schwäbischen Albverein Salmendingen in der Hohenzollerischen Zeitung – nachzulesen unter http://www.swp.de/hechingen/ - zitiert.

Ein Kommentar: Recht hat er. Es kann einem schon der Kragen platzen, wenn man in diesem Frühjahr gerade mal die ersten Blüten aus dem Boden kommen sieht und dann werden die Schafe darauf eingekoppelt (wie z.T. auch im NSG Stettener Weinberg) oder - wie jetzt in diesen Tagen gerade - kommt der Mähtrupp und rasiert an der B463 bei Owingen wieder etliche Böschungen bis hinunter an den begleitenden Feldweg und die ersten Wiesen sind schon wieder "Silage-Opfer". Da kann kein Falter Nektar suchen, keine Eier ablegen und damit auch keine Nahrungsgrundlage für die vielen hungrigen Vogeljungen schaffen. Aber das ist alles ja rechtens und "ordnungsgemäß".

Alle Jahre wieder: Panikmache und flächendeckende Bekämpfung
Uwe Eisenberg weist im Lepiforum auf einen reißerischen Beitrag in der ARD-Mediathek hin. Clas Lehmann stellt in der folgenden Diskussion den Schwachsinn der Eichen-Prozessionsspinner-Bekämpfung wieder einmal sehr anschaulich dar. Lesenswert!
http://www.lepiforum.de/cgi-bin/2_forum.pl?page=1;md=read;id=98829

Bio-Boom ohne Bio-Bauer
Der Anbau von ökologischen Lebensmitteln in Deutschland stagniert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Organischen Landbau an der Universität Bonn. Während der Absatz von Bio-Lebensmitteln in den letzten Jahren rasant gestiegen ist, hinkt ihre Produktion in Deutschland weit hinterher. Die Folge: Biologisches Gemüse, Obst, Fleisch und Käse muss aus Polen, Österreich oder Ägypten importiert werden und der Bio-Boom geht an unseren heimischen Bauern spurlos vorbei. Mehr Infos beim http://www.umweltinstitut.org/

Rotmilan gegen Fußball: Abstimmen pro Rotmilan
Seit der Entdeckung des seltenen Rotmilans in Kurl ist ein ganzer Stadtteil in Aufregung. Denn dadurch steht der dringend benötigte neue Sportplatz-Bau des SC Husen-Kurl an der Kurler Straße wieder auf der Kippe. Die populistischen Vereinfacher formulieren schon wieder "Was ist wichtiger: Vogel oder Mensch?" In den Ruhrnachrichten läuft derzeit noch eine Abstimmung, ob der Bau eines Sportplatzes oder der Artenschutz für einen in der Nähe brütenden Rotmilan Vorrang haben soll. Weitere Infos finden sich in den Zeitungsartikeln zur Abstimmung der "Ruhrnachrichten". http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/nordosten

Wie beeinflussen Klimawandel und Tourismus das Ökosystem der Alpen?
Die Alpen sind stark vom Klimawandel betroffen. Im weltweiten Vergleich ist hier die mittlere Jahrestemperatur um mehr als das Doppelte (1,5 °C) gestiegen. Da sich alpine Tier- und Pflanzenarten perfekt an die unwirtlichen Bedingungen der Hochlagen angepasst haben, reagieren sie äußerst empfindlich auf Störungen. Das Projekt KLIMAGRAD hat untersucht, wie sich menschliche und klimatische Einflüsse im Werdenfelser Land auswirken – zum Beispiel Luftschadstoffe oder Wandertourismus …
Mehr unter http://idw-online.de/de/news532489

Gentechnik um jeden Preis: Leucht-Schafe in Uruguay
Seit über 20 Jahren werden uns die tollsten Geschichten über die Möglichkeiten der Gentechnik aufgetischt. Besonders mit der emotionalen Aussage „Wir brauchen die Gentechnik, um den Hunger in der Welt zu bekämpfen" geht die Gen-Industrie auf Bauernfang. Doch bis heute wurden die vollmundigen Versprechen nicht eingelöst.
Deshalb muss die Gentechnik mal wieder zeigen, was sie drauf hat: In Uruguay haben Forscher Quallen-DNA in das Erbgut von Schafen eingepflanzt. Nun leuchten sie im Dunkeln – immer, die ganze Nacht. Einen besonderen Zweck erfüllen diese Leuchtschafe aber nicht. Ob sich die kritische Meinung zur Gentechnik in der Bevölkerung so verbessern lässt, kann jedoch bezweifelt werden. Weitere Infos bei der http://www.augsburger-allgemeine.de/

Der Plan, Orang-Utans zu töten
Avaaz schreibt: "Es ist der letzte Ort auf der Welt, an dem bedrohte Orang-Utans, Tiger, Nashörner und Elefanten gemeinsam in Freiheit leben. Doch Bergbau- und Palmölkonzerne wollen den Regenwald dem Erdboden gleich machen. Wenn eine Million Menschen in den nächsten drei Tagen den indonesischen Präsidenten auffordern, die Kettensägen abzuschalten, können wir diesen wertvollen Lebensraum retten."
http://www.avaaz.org/de/the_plan_to_kill_orangutans_loc/?bkzlAbb&v=24861

Der globale kommerzielle Handel mit lebenden Reptilien
Für die Folge "Die Reptilien-Mafia" ist die ZDF-Umweltdokumentation "planet e." ausgezeichnet worden. Ein Biologe des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), Dr. Mark Auliya, begleitete als Artenschutzexperte diese Fernsehreportage. Sie zeigt anhand von eindrucksvollen Beispielen in Südostasien/Neuguinea und Europa die Problematik des Handels mit lebenden Reptilien. http://idw-online.de/de/news531979

Erster biologischer Nachweis von Supernova-Eisen in fossilen Bakterienresten:
In Überresten fossiler, Eisen liebender Bakterien fanden Forscher des Exzellenzclusters Universe der Technischen Universität München (TUM) ein radioaktives Eisenisotop, das nur in Supernovae gebildet wird. Dies ist die erste nachgewiesene biologische Signatur einer Sternenexplosion auf unserer Erde. Die Altersbestimmung des Tiefsee-Bohrkerns aus dem Pazifischen Ozean ergab, dass die Supernova vor etwa 2,2 Millionen Jahren stattgefunden haben muss, also in etwa um die Zeit, als sich der ...
Mehr unter http://idw-online.de/de/news532470

Wanderfalke Webcam - die Vögel beenden Winterpause...
Zum wiederholten Male hat sich 2013 auf einem hohen Silo der Firma Holcim in Dotternhausen ein Wanderfalkenpaar eingenistet. Mittels einer Webcam können alle Vogelliebhaber und Interessierte beobachten, ob auch dieses Jahr im Nistkasten wieder Jungvögel vom Wanderfalkenpaar großgezogen werden. Zur Webcam geht's hier:
http://www.holcim-sued.de/nachhaltige-entwicklung/wanderfalke-webcam.html

Erfreuliche Bestandszunahme bei den Weißstörchen in Baden-Württemberg
In vielen Teilen Baden-Württembergs hat sich der Bestand der Weißstörche positiv entwickelt. Ein lesenswerter Zeitungsbericht mit Helmut Opitz, Vizepräsident des NABU, beleuchtet die Situation im Ortenaukreis und in Baden-Württemberg.
http://www.badische-zeitung.de/lahr/das-comeback-der-stoerche--71622847.html

Computerbirding - Vogelbestimmung am Computer
Stefan Tewinkel schreibt im Birnet.de: Seit mittlerweile über 12 Jahren gibt es das Vogelbestimmungsspiel "Computerbirding". Das im Jahr 2000 von uns entwickelte Programm kann auf der Webseite www.computerbirding.com aufgerufen werden. Über mehrere Schwierigkeitslevel werden Vögel anhand von Fotos bestimmt. Grundlage ist ein Archiv von mehreren tausend Vogelfotografien, die wir größtenteils selbst auf zahlreichen Exkursionen im In- und Ausland aufgenommen haben.
Nun wurde zusammen mit dem Sponsor Zeiss Sports Optics eine neue Version des Programms hochgeladen. Es gibt jetzt noch mehr Fotos und ganz neu werden nun auch Filme angeboten. Viele Bilder sind zudem deutlich größer und die Qualität der Aufnahmen ist besser geworden.

Wieder Greifvögel vergiftet - neue Fälle in Niederösterreich
Zwei Seeadler, ein Mäusebussard und vier Rohrweihen wurden in den Bezirken Gänserndorf und Bruck/Leitha tot aufgefunden, so eine Meldung auf noe.orf.at. Als Todesursache konnte eine Vergiftung mit dem Pestizid Carborfuran nachgewiesen werden. Mehr: http://www.st-hubertus.at/kurznotiert/?id=2500%2C1023172%2C%2C

Der Wild-Apfel: Nur noch rund 5.500 Bäume
Die einzige in Mitteleuropa heimische Apfel-Art ist in vielen Teilen Deutschlands gefährdet. Die BLE hat die Erhebung der Wild-Apfelbestände in Deutschland betreut und unterstützt das Bundes­landwirtschaftsministerium bei weiteren Aktivitäten zur Erhaltung des "Baum des Jahres 2013". Mehr unter http://idw-online.de/de/news530408

Erkennen Fledermäuse ihre Artgenossen an der Stimme?
Eine Forschergruppe aus dem Institut für Zoologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) hat untersucht, ob Säugetiere ihnen bekannte Artgenossen allein an ihrer Stimme erkennen können. In einer Studie mit Fledermäusen konnten Hanna Kastein, Doktorandin im Institut für Zoologie, und PD Dr. Sabine Schmidt zeigen, dass Fledermäuse bestimmte Sozialrufe anderer Individuen ihrer sozialen Gruppe unterscheiden können.
Mehr unter http://idw-online.de/de/news532360

Katzen eine Gefahr für Vögel? - zum Umgang mit Katzen zur Brutzeit der Vögel
Der NABU Hamburg bittet Katzenbesitzer, Rücksicht auf die heimische Vogelwelt zu nehmen. Jede freilaufende Katze erbeutet jährlich zwischen 30 und 47 Singvögel. Der NABU empfiehlt, Katzen zumindest von Mitte Mai bis Mitte Juli insbesondere in den Morgenstunden nicht im Freien laufen zu lassen. Mehr unter http://hamburg.nabu.de/themen/katzen/index.html

Nicht alle „Blühmischungen“ bringen die gewünschte "Natur" ins Siedlungsgrün
Dr. Reinhard Witt, freiberuflicher Biologe, Journalist, naturnaher Grünplaner und unter anderem Projektplaner des NABU bei der Umgestaltung der Villa Reitzenstein in Stuttgart, vergleicht in dem höchst lesenswerten Artikel "Blühmischungen oder dauerhafte Wildblumenwiesen? Nachhaltig oder nicht?" unterschiedliche Blühmischungen. Darin zeigt er auf, worauf Naturbegeisterte achten sollten, wenn sie mehr wilde Natur ins Einheits- bzw. Siedlungsgrün bringen wollen. Denn die Aussaat einer ungeeigneten Blühmischung kann der weiteren Verbreitung exotischer Pflanzen Vorschub leisten und in den Folgejahren unschöne Folgen haben.
Den Artikel gibt's beim Autoren zum Download unter http://www.naturgartenplaner.de/

Biologische Vielfalt: Momentaufnahmen – Artenvielfalt im Fokus
Auf Initiative des NABU Hechingen wird im Hechinger Rathaus vom 06.05. bis zum 07.06. eine sehr ansprechende Fotoausstellung zu sehen sein. Die Fotos sind im Rahmen eines Wettbewerbs zum Aktionsplan Biologische Vielfalt entstanden und Siegmar Riede aus Ratshausen gehörte mit zu den Preisträgern.
Während der Öffnungszeiten sowie am 12. Mai kann die Ausstellung besichtigt werden. Am Freitag, 03. Mai um 18 Uhr wird die Ausstellung mit einem einführenden Vortrag von Frau Petra Jantschik von der LUBW in Karlsruhe eröffnet. Wer die Bilder schon vorab anschauen möchte: http://www.natur-portrait.de/contest/

Naturtagebuch 2013 - Mit Manfred Mistkäfer die Natur erkunden
Naturdetektive aufgepasst! Manfred Mistkäfer, das Maskottchen des Naturtagebuch-Wettbewerbs der BUNDjugend, ruft Kinder von acht bis zwölf Jahren wieder dazu auf, die Vielfalt unserer Tier- und Pflanzenwelt zu erkunden und ihre Beobachtungen in einem Naturtagebuch kreativ zu dokumentieren. Hier geht's weiter: http://www.bund.net/ueber_uns/bundjugend/naturtagebuch/

"Abenteuer Faltertage" – Schmetterlingszählung
Der BUND sucht wieder SchmetterlingsfreundInnen, die am "Abenteuer Faltertage" teilnehmen wollen. Gehen Sie auf die Suche nach Schmetterlingen in Ihrem Garten, im Park um die Ecke oder in der freien Natur. Einfach den bunten Zählbogen kostenlos bestellen und mitmachen – Sie helfen dabei, Schmetterlinge zu schützen! Mehr unter http://www.bund.net/themen_und_projekte/abenteuer_faltertage/faltertage_2013/

NABU-Gruppe Hechingen gestaltet Gottesdienst mit
Die NABU-Gruppe Hechingen hat an einem Gottesdienst mitgewirkt, der sich der Bewahrung der Schöpfung widmete. Dem Gottesdienst vorausgegangen war eine Vogel-Führung; nach einem Kaffee im Anschluss an den Gottesdienst wurde ein Nistkasten aufgehängt. Einen Zeitungsbericht finden Sie unter http://www.swp.de/hechingen/

NABU und Listhof "mieten" Minister Schmid für Einsatz in der Natur
Naturschutz muss auf der Prioritätenliste der Landesregierung ganz weit oben stehen. Um diese Botschaft zu vermitteln, haben der NABU Baden-Württemberg und der Listhof Finanzminister Dr. Nils Schmid „gemietet“. Die Aktion „Rent a MdL“ wurde 2012 von der Landtagsfraktion der SPD ins Leben gerufen. Dr. Andre Baumann, NABU-Landesvorsitzender, hatte Minister Nils Schmid in dessen Wahlkreis in das Umweltbildungszentrum Listhof in Reutlingen eingeladen. Der Listhof bietet für Kinder, Jugendliche und Erwachsene umweltpädagogische Veranstaltungen an, engagiert sich in der Landschaftspflege und im Naturschutz.
Mehr: http://nabu-bw.de/tiereundpflanzen/kroetenfroescheundco/aktuelles/15739.html

Bleifreie Jagd heißt weniger Gift in der Natur – Zustimmung für Minister Bonde
Volle Zustimmung signalisiert der NABU Baden-Württemberg zur Ankündigung von Minister Alexander Bonde, bleihaltige Jagdmunition aus den Wäldern zu verbannen. „Bleifrei an der Tankstelle ist schon lange Standard. Bleifrei in unseren Wäldern kommt jetzt. Das bedeutet weniger Gift in unserer Natur und ist deshalb eine überfällige und richtige Entscheidung“, sagt der NABU-Landesvorsitzende Dr. Andre Baumann. Besonders positiv wertet Baumann, dass der Landesjagdverband diese Entscheidung mitträgt und seinen Mitgliedern einen schnellen Wechsel empfiehlt. Der NABU drängt seit Jahren auf ein Verbot der gifthaltigen Munition.
Lesen Sie hier weiter: http://nabu-bw.de/themen/wald/jagd/15744.html

An den Erneuerbaren Energien führt kein Weg vorbei - LNV: Naturschützer fordern mehr Energieeffizienz
Für den LNV ist die Energiewende alternativlos. Der Vorsitzende des Dachverbands der Natur- und Umweltschutzverbände des Landes Reiner Ehret spricht sogar von einer friedlichen Revolution und dem Sieg der Nachhaltigkeit.
Der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret bekennt sich anlässlich des Tags der Erneuerbaren Energien „ohne wenn und aber“ zur Energiewende und damit zu den Erneuerbaren Energien. „Es gibt zur Energiewende keine verantwortbare Alternative“, so der LNV-Chef. Atomenergie und Energiegewinnung aus fossilen Rohstoffen (Kohle, Öl) seien ein Auslaufmodell, das den Bürgern nur eine Menge Geld koste.
Ehret ist davon überzeugt, dass eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland einer „friedlichen Revolution“ gleichkomme. „Nachhaltigkeit im ureigenen Sinn wird den Sieg davontragen“, so der Umweltschützer weiter.
Aus Sicht des LNV ist es unerlässlich, dass alle - auch die Naturschützer – zu Kompromissen bereit sind. Vor allem muss endlich das Thema Energieeffizienz ins Zentrum der wirtschaftlichen und politischen Diskussion rücken. Mehr unter http://www.lnv-bw.de/presse_archiv/pr130422-laendlicherraum.pdf

Bei Diskussion um Biomasse die stoffliche Verwertung nicht vergessen
In der erbitterten Diskussion zur energetischen Nutzung von dafür angebauter Biomasse werden oft zwei wichtige Gesichtspunkte vergessen; zum Einen, dass Biomasse nicht nur zur Ernährung benötigt wird, sondern dass Pflanzen mit ihren chlorophyllhaltigen grünen Blättern, Nadeln und Stängeln einen eminent wichtigen und unverzichtbaren Part im Kreislauf des Lebens spielen. Ohne die von ihnen vorgenommene Photosynthese würde keine Nahrung mehr nachwachsen und würde der klimaschädliche Überschuss an Kohlendioxid in der Atmosphäre bereits längst zum Hitzetod für alles Leben geführt haben. Zum Anderen wird immer wieder …
Lesen Sie weiter unter http://www.sfv.de/artikel/biomasse_zur_stofflichen_nutzung.htm

Blick auf die Welt erklärt 90 Prozent der Vegetationsveränderung
In den vergangenen dreißig Jahren hat sich die Vegetation weltweit deutlich verändert. Unklar war bis anhin, in welchem Maß das Klima bzw. der Mensch dafür verantwortlich ist. Nun zeigen Geographen der Universität Zürich mit niederländischen Kollegen: Etwas mehr als die Hälfte dieser Veränderungen ist klimatisch bedingt, über ein Drittel verursachen Mensch oder noch nicht bekannte Mensch-Klima-Wechselwirkungen und rund zehn Prozent können weder durch das Klima noch durch menschliches ...
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news528575

Die alljährlichen Sünden der "öffentlichen" Gehölzpflege
Zugegeben: Diese Zusammenstellung ist parteilich, maßlos übertrieben, sie verallgemeinert unzulässigerweise und ist alles andere als ausgewogen. Das ist uns aber völlig egal, denn es treibt einem die Zornesröte ins Gesicht, was derzeit wieder landauf, landab von Straßenmeistereien und (Gemeinde-)Bauhöfen angerichtet wird. Lesen Sie hier weiter.

Pflanzen passen sich gezielt und schnell an ihre Bestäuber an
Pflanzen haben während der Evolution ihre Blüten verändert, um neue und passende Bestäuber anzulocken. Berner Pflanzenwissenschaftler haben nun einen Mechanismus entdeckt, wie Pflanzen dies in wenigen Generationen schaffen. Das Verständnis dieses Prozesses kann zu einem gezielten Schutz von bedrohten Arten beitragen.
Weitere Informationen unter http://idw-online.de/de/news529685

Wie funktionieren Sexual-Lockstoffe? Ein Schmetterling soll Aufschluss geben
Biologinnen und Biologen der Universität Kassel erforschen, wie die Männchen einer Schmetterlingsart Sexual-Lockstoffe verarbeiten. Die Ergebnisse könnten ähnliche Prozesse bei anderen Tieren und bei Menschen erklären helfen. Mehr unter http://idw-online.de/de/news529996

Windkraft- und Photovoltaik übertreffen vorjährige Erzeugungsspitze
Am Donnerstag den 18. April 2013 erreichte die eingespeiste Leistung aus den erneuerbaren Energien Windkraft und Photovoltaik in Deutschland einen neuen Höchstwert von 35,8 GW. Damit wurde der Einspeiserekord des letzten Jahres vom 14. September um mehr als 10 % übertroffen. Erzeugungsspitzen in dieser Größenordnung beeinflussen nicht nur die Netzauslastung und den Einsatz von konventionellen Kraftwerken in Deutschland, sondern auch in den angrenzenden Ländern im europäischen Verbundsystem. Mehr unter http://idw-online.de/de/news529532

Zugvogelmord an Ägyptens Küste - illegalen Vogelfang in Ägypten jetzt stoppen!
Die größte Vogelfanganlage der Welt erstreckt sich über 700 Kilometer von der Grenze zu Libyen bis zum Gaza-Streifen. Jedes Jahr verfangen sich Millionen europäische Zugvögel in der fast lückenlosen Kette von Fangnetzen, um später als Delikatesse verspeist zu werden. Mehr dazu und zur Petition unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1046499871

Die Schwalben sind zurück
Am Dienstag Vormittag sind offenbar die ersten Mehlschwalben ans Naturschutzbüro zurückgekehrt und haben ihre Nester in Besitz genommen. Jetzt sind wir gespannt, wie viele Nester in diesem Jahr besetzt sein werden. Mehr über die Ansprüche einer Mehlschwalbe an ein Gebäude als Nistplatz und an die Umgebung finden Sie z.B. unter http://www.bauen-tiere.ch/tier/msc/msc_a.htm

NABU: Neuanfang auch in Rosenfeld?
Nachdem Anfang April eine neue NABU-Gruppe im Oberen Schlichemtal gegründet werden konnte, hofft der neue Kreis-Vorstand um Hans-Martin Weisshap, dass es auch in Rosenfeld einen Neuanfang geben kann. Weil Schömberg und Rosenfeld seither in einer Gruppe waren, sind die Mitglieder der neuen Gruppe bei der Mitgliederversammlung am 26. April ab 19.30 Uhr im "Rosenhof" noch abstimmungsberechtigt. Siehe hierzu auch http://www.nabu-zollernalb.de/nabu-oberes-schlichemtal/

Wackelwald ist Sieger in der Kategorie "Natur" unter 14.000 Ausflugstipps
Die Leser des Online Familien-Freizeitmagazins Mamilade haben abgestimmt: Der Wackelwald-Pfad am Federsee ist unter 14.000 Ausflugstipps im gesamten deutschsprachigen Raum das Top-Ausflugsziel in der Kategorie "Natur". Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1016382471

3.500 Kilometer bis zum Winterquartier: Wie orientieren sich Schmetterlinge?
Sie wiegen kaum ein Gramm und treten Jahr für Jahr eine mehr als 3.500 Kilometer lange Reise an. Die Rede ist von "Danaus plexippus", dem "Monarchfalter" – jenem Schmetterling, der zu den berühmtesten Wanderfaltern zählt. In festen jahreszeitlichen Rhythmen zieht es ihn Tausende von Kilometer durch Nordamerika in sein zentralmexikanisches Winterquartier. Gewaltige Schwärme fallen dann in das nur wenige Hektar große Gebiet ein – innerhalb des Bergwalds von Michoacán. Doch wie genau meistern die Falter ihren beeindruckenden Kontinentalflug?
Mehr unter http://idw-online.de/de/news527291

Trommelnde Höhlenbauer - Baumhöhlen der Spechte sind Unterschlupf für viele Tiere
Wer im Vorfrühling einen Waldspaziergang macht, wird fast zwangsläufig das Trommeln der Spechte hören. Dieses Geräusch macht dem Naturfreund klar, dass der Frühling im Anmarsch ist. Es ersetzt beim Specht den Gesang der Singvögel und dient der Balz und Reviermarkierung.
Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=1016382851

Giftfreie Kommunen - Flächenpflege ohne Pestizide
Info vom BUND: "In vielen Städten und Dörfern sind Kräuterwiesen, Wildblumen und damit Schmetterlinge und Bienen fast überall verschwunden. Pestizide tragen wesentlich zu dieser Entwicklung bei, weil sie Pflanzen und Tiere schädigen und Lebensräume zerstören. Unser neuer Ratgeber "Pestizidfreie Kommunen" zeigt, wie es anders geht."
Weitere Infos unter http://www.bund.net/index.php?id=17634

NABU-Aktion: Wir gärtnern ohne Torf! - Hobbygärtner für Moor- und Klimaschutz
Torf erfreut sich unter Profis wie Hobbygärtnern großer Beliebtheit im Gartenbau - leider. Denn der Abbau von Torf zerstört in großem Stil unsere Moorlandschaften: Lebensräume vieler Tiere gehen verloren und das Klima wird geschädigt. Dabei gibt es durchaus Alternativen zum Einsatz von Torf! Weitere Informationen unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=1016381961

Provinzposse um UNESCO-Titel: Bürgermeister wehrt sich gegen Biosphärenreservat
Sie hätte in einem Atemzug mit dem Ayers Rock in Australien genannt werden können: die Karstlandschaft Südharz. Die UNESCO wollte die einzigartige Gipsfelsenlandschaft in ein Biosphärenreservat umwandeln. Doch der Bürgermeister der Gemeinde Südharz stellt sich quer. Mehr unter http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/2064138/

Wetterkonstellation ermöglichte 2012 rekordverdächtige Eisschmelze in Grönland
Auf dem zentralen Grönländischen Eisschild schmolz das oberflächliche Eis im Juli 2012 in rekordverdächtigem Ausmaß. Dünne, tief liegende Wolken ließen zwar die Sonnenenergie passieren, hinderten jedoch die Wärmestrahlung daran, die erdnahe Luftschicht zu verlassen. Die seltene Konstellation aus dünnen Wolken und eindringender Warmluft führte zu einer großflächigen Eisschmelze, wie Wissenschaftler der Universitäten von Wisconsin, Idaho und Colorado, der NOAA, sowie der Eidgenössischen ...
Lesen Sie hier weiter: http://idw-online.de/de/news526547

Unglaubliche Resonanz - Monsanto gegen Mutter Erde
Avaaz schreibt: "Es ist unfassbar, doch Monsanto & Co. schlagen wieder zu. Die profitgierigen Biotech-Firmen wollen die alleinige Kontrolle über das Saatgut haben -- die Quelle unserer Nahrung. Alltägliche Obst- und Gemüsesorten, wie Gurken, Broccoli und Melonen, wollen sie patentieren und Züchter quasi dazu zwingen, sie für das Saatgut zu bezahlen oder eine Anklage zu riskieren, wenn sie es nicht tun. Unterzeichnen und verbreiten Sie jetzt die Kampagne, um unsere Lebensmittel zu verteidigen: http://www.avaaz.org/de/monsanto_vs_mother_earth_new_m_de/?bEIXseb&v=24043

Erneut Einflug von Seidenschwänzen im Kreis
Nachdem auch in diesem Winter wie schon vor vier Jahren ein Einflug von Seidenschwänzen nach Baden-Württemberg stattgefunden hatte, mussten auch im Zollernalbkreis welche beobachtet werden. Im März erschien ein lesenswerter Artikel von Dieter Haas im Zollern-Alb-Kurier und nahezu gleichzeitig - wohl auch ausgelöst durch den Artikel - trudelten die Meldungen über Beobachtungen ein. Lesen Sie hier weiter: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/

Schelladler Tönn überquert Baden-Württemberg
Der besenderte Schelladler Tönn wanderte über die Schweiz nach Bad Säckingen, wurde am 06.04. südlich von Mühlheim an der Donau und am 07.04. bei Tübingen-Derendingen registriert, wo er wohl übernachtete. Am 08.04. wanderte er weiter über Franken hinweg, wurde dann sogar in der Nähe von Hof gesehen und übernachtete schließlich am 09.04. im Vogtland. Am Tag darauf überflog er Sachsen und schließlich am 10.04. die "Grenze" nach Polen. http://birdmap.5dvision.ee/

Immer dagegen? Erneut positive Stellungnahme zu Baugebiet möglich
Zum Bebauungsplanverfahren "Eyachaue" in Haigerloch wurde Stellung bezogen: "Nachdem wir davon ausgehen, dass sich die Sichtweise im zu erstellenden Umweltbericht mit Eingriffs-Ausgleichsbilanzierung bestätigen wird, haben wir keinerlei grundsätzliche Bedenken gegen das Vorhaben." Lesen Sie hier weiter.

Für den Nationalpark im Nordschwarzwald abstimmen
Der NABU-Landesverband teilt mit: "Am 08. April wurde in Stuttgart das Gutachten der Landesregierung zum geplanten Nationalpark im Nordschwarzwald der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Tenor des Gutachtens ist: Die Chancen überwiegen – die Einrichtung eines Nationalparks wäre positiv. Derzeit läuft eine Online-Abstimmung zum Nationalpark, bei der Sie bitte mitmachen sollten. Auf nachfolgender Internetseite des SWR läuft die Abstimmung – ein Klick genügt: http://www.swr.de/landesschau-bw/
Der NABU-Landesverband hat vor dem Landtag ein Zeichen für den Nationalpark gesetzt – mehr dazu finden Sie auf diesen Internet-Seiten: http://www.nationalparknordschwarzwald.de

Erneut wurde ein Wolf überfahren - vorher "Lebendsichtung" in Hamburg
Auf der Autobahn A 1 im Kreis Stormarn zwischen den Abfahrten Bargteheide und Ahrensburg in Höhe der Ortschaft Siek ist ein Wolf überfahren worden. Nach Angaben des Landes-Umwelt­ministeriums verläuft die Autobahn dort dreispurig und ist nicht durch Wildschutzzäune gesichert. Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=998834471

Tierquälerei und Greifvogel-Wilderei aufgedeckt!
Heike Seyer vom Komitee gegen den Vogelmord e.V. teilt mit: "Vogelschützer und Polizisten haben in den letzten Tagen in einem Jagdrevier bei Willich-Neersen (Kreis Viersen) einen unglaublichen Fall von illegaler Greifvogelverfolgung aufgedeckt. Wie das Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, wurden in einem Waldstück in der Nähe des Donkweges vier illegale Greifvogelfallen, sieben tote Greifvögel, ein toter Fuchs sowie ein mutmaßlicher Giftköder gefunden."
Mehr beim http://www.komitee.de/

Sie vertreiben uns, um Löwen zu jagen
Avaaz.org gibt die folgende Nachricht weiter: "Wir sind Maassai-Älteste aus Tansania und gehören einem der ältesten Völker Afrikas an. Die Regierung hat gerade angekündigt, dass sie Tausende unserer Familien von unserem Land vertreiben will, damit reiche Touristen dort Löwen und Leoparden erlegen können."
Mehr unter http://www.avaaz.org/de/save_the_maasai_sam/?bkzlAbb&v=23507

Darf's ein lebender Schlüsselanhänger sein?
Neuester Gag aus humanitär bekanntlich völlig unbefleckten Hirnen chinesischer Geschäftsleute: Lebende Molche, Fische usw. in einer Sauerstoff gesättigten Nährlösung und in Plastik eingeschweißt können so eine Weile überleben und lassen sich einer an Mitgefühls- und Geschmacklosigkeit nicht zu übertreffenden Gesellschaft prima z. B. als Schlüsselanhänger, als Glücksbringer oder auch nur so zum Angeben verkaufen. Wenn die Viecher auch bald sterben, kann man sie ja wegwerfen – es sind ja nur Tiere – und sich neue kaufen, solange das noch reizvoll ist. Die Gabe schöpferischer Intelligenz ist es schließlich, worauf sich die Menschheit so viel einbildet. Und – seien wir doch ehrlich – die einfache Formel, "was Tieren Unglück bringt, bringt Menschen Freude", funktioniert auch im Westen. Bloß sieht man die Dinge im Unterschied zum asiatischen Raum hier allgemein etwas kritischer.
Wenn Sie mit den diesbezüglichen Auswüchsen chinesischer Erfindergabe nicht einverstanden sind, unterzeichnen Sie bitte die Petition: http://www.avaaz.org/
Der (französische) Petitionstext lautet: "Wir rufen die Vereinten Nationen auf, von der chinesischen Regierung zu verlangen, die Herstellung und Vermarktung von Amuletten und Schmuck mit lebenden Tieren zu verbieten."

Die evolutionären Folgen von Fremdgehen
Männchen und Weibchen von Blaumeisen sind für das menschliche Auge kaum unterscheidbar. Im für Vögel sichtbaren UV-Bereich sind die Männchen jedoch viel bunter. Auch ihr monogames Paarungssystem ist nicht das, was es verspricht: In jedem zweiten Nest sind Küken, die nicht vom fürsorgenden Vater stammen. Ein Männchen kann durch Fremdgehen die Anzahl seiner Nachkommen erhöhen. Emmi Schlicht und Bart Kempenaers vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen untersuchten, ob außereheliche Paarungen treibende Kraft für die Evolution von Geschlechtsunterschieden sein können.
Lesen Sie weiter unter http://idw-online.de/de/news526288

Spurensuche: Ein Fall für Frühlingsdetektive
Die NAJU lädt auch 2013 wieder alle Kinder ein, am bundesweiten Wettbewerb Erlebter Frühling teilzunehmen. Die Frühlingsboten Tagpfauenauge, Brennnessel, Grasfrosch und die Bekassine warten darauf, von den kleinen Frühlingsforschern entdeckt zu werden. Dafür hat die NAJU ein tolles Aktionspaket geschnürt, das ab sofort bei der http://www.naju.de/ bestellt werden kann.

Neue "Heckenzüge" der HzL
Die meisten werden es gemerkt haben: Unser Newsletter vom 01. April war natürlich ein Scherz. Herzlichen Dank für die netten Rückmeldungen, von denen wir nur eine herausgreifen wollen: Uli Knoll aus Hechingen schreibt: "Diese Idee bringt auch die Regionalplanung mit ihren Grünzügen in Schwung. Hoffentlich sind die Heck-Hege-Züge auch neigetechnikgeeignet, sonst kommt es wegen des Naturschutzes noch zu Grünzugverspätungen. Weiterhin sollte der Einsatz dieser Grünzüge auch auf die Vogelzugrouten abgestimmt werden."
Wer nochmals nachlesen will: http://www.naturschutzbuero-zollernalb.de/diverses/heck-hege.htm

Die unterschiedlichen Strategien von Honigbienen und Wildbienen im Winter
Monate der Kälte und fehlende Nahrung müssen Bienen im Winter überwinden. Insbesondere solche langanhaltenden Kälteperioden wie in diesem Jahr verlangen den Insekten einiges ab. Stellt sich die Frage: Wie begegnen Bienen dieser Herausforderung eigentlich?
Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=986884341

Vögel trotzen der Kälte - harter Spätwinter keine ernste Bedrohung für Vogelbestände
So hartnäckig wie in diesem Jahr hat sich der Winter selten gezeigt. Das Futter für die Vögel wird langsam knapp, und Eis und Schnee machen wenig Hoffnung auf schnellen Nachschub. Müssen wir uns nun Sorgen um die Vogelbestände machen? NABU-Experte Lars Lachmann gibt Entwarnung. Lesen Sie hier weiter: http://www2.nabu.de/p.php?ID=986884131

Blei in toter Wölfin "Einauge" gefunden - Obduktion beweist mehrmaligen Beschuss
Die älteste in Deutschland lebende Wölfin wurde am 19. März im Landkreis Görlitz tot aufgefunden. "Einauge" erlag ihren schweren Bissverletzungen. Bei einer Obduktion wurden nun mehrere Blei- und andere Metallteile im Körper der Wölfin gefunden. Das belegt, dass sie mehrmals in ihrem Leben angeschossen wurde. Mehr unter http://www2.nabu.de/p.php?ID=986884021

Ecuador: Muss der Brillenbär dem Bagger weichen?
Reinhard Behrend von Rettet den Regenwald e.V. schreibt: " Die Bergregenwälder des Intag in Ecuador sind die Heimat einer immensen Artenvielfalt, darunter so bedrohter Tiere wie Brillenbären. Mitten im Lebensraum der Brillenbären soll eine bisher unerschlossene Kupferlagerstätte ausgebeutet werden. Dem geplanten riesigen Tagebaubetrieb im Toisangebirge müssten die Bergregenwälder mit ihrem Tier- und Pflanzenreichtum und auch die dort lebenden Menschen weichen. Bitte unterstützen Sie die Menschen im Intag mit Ihrer Unterschrift, damit sie ein weiteres Mal die Bergbaupläne stoppen können." Weitere Infos unter http://www.regenwald.org/aktion/912/

Reiche Ernte dank Wildbienen-Bestäubung
Erdbeeren und Kirschen, Raps, Kaffee und Wassermelonen bringen besonders reichen Ertrag, wenn sie von Wildbienen bestäubt werden. Eine internationale Studie zeigt, dass die wildlebende Verwandtschaft effektiver arbeitet als die "herkömmlichen" Honigbienen.
Mehr unter http://www.nabu.de/bienen/15573.html

Ein Luchs wurde in Baden-Württemberg gesichtet
Der vorletzte, in BW gesichtete Luchs wurde auf der A 8 bei Laichingen überfahren. Offenbar ist jetzt im März wieder ein Luchs nach Baden-Württemberg gewandert. Gesehen und fotografiert wurde er im östlichen Südschwarzwald. Damit er nicht alleine bleibt, sind - genauso wie für die Wildkatze - verkehrsfreie Wanderwege, Grünbrücken usw. unerlässlich. Wei