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Kappengeier Fotos: Gerd Döppenschmitt
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Eine recht interessante Geschichte lieferte die Beobachtung des Kappengeiers Anfang Februar 2009. Im Folgenden eine kurze Chronologie der eingegangenen Meldungen:
Am 12.02.09 meldet Daniel Kratzer:
Folgende Meldung kommt gerade von Jürgen Kläger bzw Thomas Lang:
Am Sonntag 08.02.2009 wurde ein Mönchsgeier bei Althengstett bei Calw und bei Keltern-Dietlingen bei Pforzheim gesehen!! Dabei handelte es sich sicherlich um denselben Geier!
Im Web wird kurz darauf ein Foto veröffentlicht:  Daniel Kratzer vermutet, dass es sich um einen Kappengeier handeln könnte.
Am 27.02.09 teilt Dieter Haas mit:
Es handelt sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen adulten Kappengeier, der mir das erste Mal am 4.2. gemeldet wurde. Er übernachtete am 4., 5. Und 7.2.09 auf einer Buche an einem Steinbruch an der B 10 zwischen Pforzheim und Mühlacker. Entdecker und Melder: Gerd Döppenschmitt, Ölbronn-Dürrn
Der Vogel nahm wohl auch etwas von der von G.D. ausgelegten Nahrung an. Er hatte kein Falknergeschüh und war zumindest am rechten Lauf unberingt (links
konnte GD das nicht so genau erkennen). Eine Annäherung bis auf 30-40 m tolerierte er (das tun allerdings auch Kappengeier in Westafrika, wo sie
sich oft auch in Siedlungen aufhalten).
G. Döppenschmitt recherchierte schon im Internet und brachte folgendes in Erfahrung: 2007 entflog ein Kappengeier einem Falkner (Eberhard Eberling,
Koblenzerstr. 64, 65556 Limburg), der noch am 9.6.2008 in Rheinhessen gesichtet worden sein soll ...
Herr Döppenschmitt will Dieter Haas noch weiteres Fotomaterial zur Verfügung stellen. Nachdem das geschehen ist, meldet sich Dieter Haas erneut:
Besten Dank an Gerd und Tina Döppenschmitt für die Weiterleitung: Es ist mit Sicherheit ein adulter Kappengeier, mit dem Bildmaterial nun gut
dokumentiert. Weitere Details für Interessierte nachfolgend. Für uns wichtig: Der Vogel verhält sich wie ein Wildvogel, ist für einen Kappengeier sogar ungewöhnlich scheu und nächtigt im Wald. In W- und NE-Afrika leben Kappengeier dagegen oft als Kommensalen in Ortschaften. Der Vogel macht keineswegs den Eindruck eines hier legal gezüchteten und ausgebüchsten Käfigvogels. Markierungen konnten nicht erkannt werden, auch kein Falknergeschüh.
Daher meine Bitte: Bitte weitere Beobachtungen des Vogels melden ...
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