Aaaah, eine "Höllennatter"

 
© Foto: H.Meng

NABU-Alb-Guide Helmut Meng staunte nicht schlecht, als er im Rahmen der Vorbereitung auf seine Tour mit zwei Klassen des Progymnasiums Tailfingen im Bereich Nank/ Lammerberg in Tailfingen unterwegs war. Was da vor ihm lag, war eine ausgewachsene Kreuzotter (Vipera berus), die in dieser schwarzen Form im Volks-
mund auch "Schwarzviper" oder "Höllennatter" genannt wird.
Er schreibt: Die Kreuzotter flüchtete nicht. Sie war mir ebenbürtig. Ich blieb stehen – und sie blieb liegen. Langsam kramte ich meine Kamera aus der Jackentasche, wohl wissend: Der Schnellere ist im Vorteil. Das erste Foto klappte, beim zweiten Foto konnte ich die gemächliche Flucht fotografisch festhalten. Was mir jedoch verborgen blieb: Hat die Kreuzotter in diesem Gebiet „Verwandte“?
Den genauen Fundort wollte Helmut Meng nicht mitteilen: "Diese Tiere sollen sich auf dem Steinriegel auch weiterhin sonnen und erwärmen können."
Foto: H.Meng

Übrigens: Diese Tiere sind im Grund völlig ungefährlich und flüchten, wenn sie eine Gelgenheit dazu haben. Mit Ausnahme einer 82-jährigen Frau auf Rügen, die nach einem Krankenhausaufenthalt sehr geschwächt war, ist in den letzten 50 Jahren in Deutschland kein Mensch nach einem Kreuzotter-Biss gestorben. Falls man doch einmal gebissen wird: Ruhe bewahren und zum Arzt gehen - das reicht völlig aus.
Weitere Infos zur Kreuzotter: http://www.reptilien-brauchen-freunde.de

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