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Die Natur- und Umweltschutzverbände sind entgegen den "üblichen Gepflogenheiten" im Zusammenhang mit der Planung des Sprengplatzes im Spitalwäldle oberhalb von Albstadt-Ebingen nicht angehört worden. Aufgrund eines Presseartikels im Schwarzwälder Bote vom 16. Juli 2009 wandten wir uns ans Landratsamt Zollernalb und fragten nach unserer Beteiligung im Verfahren. In der Bevölkerung löste die Planung der Bundeswehr zum Teil große Empörung aus, unter anderem wegen der von vielen als "Geheimhaltungspolitik" empfundenen Vorgehensweise, wodurch Informationen nur "scheibchenweise" an die Öffentlichkeit gelangten. In ihrer Antwort nennt die Landesregierung "Oktober 2008" als Beginn der Baumaßnahme, u.a. seien 3,7ha Wald bereits abgeholzt worden. Ebenso ist ausgeführt, dass die erforderliche Umweltverträglichkeitsprüfung stattgefunden habe. Den Verbänden stellt sich das jedoch völlig anders dar. Der LNV hat am 14. bzw. 15.01.2010 schriftlich Informationen beim Regierungspräsidium Tübingen angefragt, sowohl bei der Baurechts- oder Immissionsschutzabteilung, als auch bei den für Naturschutz bzw. Forst zuständigen Referaten. Mit Anworten rechnen wir aber nicht vor Ablauf von 6 Wochen. Aktueller Stand vom 20. Februar 2010: Zwischenzeitlich liegen uns Antworten von verschiedenen Behörden vor, in denen eine Stelle der anderen die Verantwortung zuschiebt. Weil das alles wirklich realsatirischen Charakter hat und wir alle ja den Humor nicht verlieren sollten, werden wir den Vorgang doch noch im Detail aufarbeiten. Wir bitten aber um ein wenig Geduld: Ehrenamt braucht Zeit ... |