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Meinungsäußerungen der Natur- und Umweltschutzverbände

Aktuelle Stellungnahmen, z.T. im Rahmen der Anhörung zu Verfahren

Den Naturschutzverbänden wird häufig nachgesagt, sie seien "immer dagegen". Nichts davon ist wahr - sofern es sich um ordentlich durchgeführte Verfahren handelt. Wie unseren unten aufgeführten Stellungnahmen zu entnehmen ist, sind grundsätzliche Einwendungen gegen Planungen die Ausnahme. Mitunter wenden wir uns aus Naturschutzgründen (und genau das ist ja unsere Aufgabe!) gegen Teile von Vorhaben. In Einzelfällen geben wir Anregungen, die dazu geeignet sind, die Umsetzung der Planungen zu verbessern.
Technische Anmerkung: Sofern eine Stellungnahme direkt und ohne Einleitung als PDF veröffentlicht wurde, ist die "Überschrift" unterstrichen und Sie finden die Stellungnahme direkt mit einem Klick darauf.

- 2016 -

4. Änderung Bebauungsplan "Ortskern", Dotternhausen (25.07.2016)
Da die vorgesehene Änderung einen Bereich umfasst, der eigentlich noch Ortslage darstellt (...), ist ein Eingriff in einen ursprünglichen Naturraum und damit in eine hochwertige ökologische Situation nicht gegeben. Die geplante Doppelbebauung bedeutet außerdem Verzicht auf weiteren Eingriff in den Außenbereich und damit zusätzlichen Flächenverbrauch. Mehr ...

Bebauungsplan "Wilden" Hechingen Schlatt (04.07.2016)

Änderung des LSG "Großer Heuberg" (22.06.2016)
Die Naturschutzverbände waren aufgerufen, zur geplanten Änderung des LSG "Großer Heuberg" zugunsten des weiteren Abbaus durch die Firma Holcim Stellung zu beziehen. Wie auch schon die geplante Umwidmung des Vorranggebiets Rohstoffsicherung in einer Vorranggebiet Abbau durch den Regionalverband lehnen die Verbände diese Änderung ab. Mehr ...

Fortschreibung des Flächennutzungsplans der Stadt Burladingen (Teil-FNP Windkraft) (07.06.2016)

Bebauungsplanänderung und Örtliche Bauvorschriften "Zieglerstraße - Küferstraße" in Albstadt-Ebingen (06.06.2016)
Das Plangebiet umfasst einen innerörtlichen Bereich; es wird deshalb begrüßt, da eine Nachverdichtung im Teilgebiet 1 den Außenbereich schont und damit einen weiteren, unangemessenen Flächenverbrauch verhindert. Wünschenswert wäre natürlich gewesen, dass die Bebauungsplanänderung vor der inzwischen vorgenommenen Nutzungsänderung vorgenommen worden wäre, da dadurch ggf. eine noch stärkere und doch zumutbare Nachverdichtung möglich gewesen wäre. Mehr ...

Bebauungsplan und Örtliche Bauvorschriften "Hochholzstraße" in Balingen-Zillhausen (06.06.2016)
Die Aufstellung des o.g. Bebauungsplanes wird begrüßt, wird doch damit die innerörtliche Entwicklung attraktiver und damit der Außenbereich geschont und Flächenverbrauch verhindert. Mehr ...

Änderung des Flächennutzungsplanes der Verwaltungsgemeinschaft Meßstetten-Nusplingen-Obernheim (27.04.2016)
Wie in unserer Stellungnahme vom 09.04.2015 bereits erwähnt, hat die vorliegende 1. Änderung des genannten Flächennutzungsplanes hat mehrheitlich Planungen und Änderungen zum Inhalt, die bereits genehmigt sind, also lediglich eingefangen wurden und nicht mehr kritisch gewürdigt werden können. Dabei sollte sinnvollerweise noch im Stadium der Flächennutzungsplanung z.B. auf naturschutzfachlich hochwertige Bereiche und damit im Fall einer Inanspruchnahme auf die Erforderlichkeit sehr "teurer" CEF- bzw. Ausgleichsmaßnahmen hingewiesen werden können. Mehr ...

Managementplan für das FFH-Gebiet 7619-311 »Gebiete zwischen Bisingen, Haigerloch und Rosenfeld« (21.03.2016)
(...) konnten wir uns mit dem nun vorgelegten Entwurf davon überzeugen, dass die von Seiten des Naturschutzes in jener Sitzung eingebrachten Anregungen im vollen Umfang eingearbeitet wurden.
Damit sind von uns aus heutiger Sicht keine weiteren Anregungen oder Bedenken einzubringen. Die Details der Umsetzung werden wir mit unseren Vertretern im Beirat im weiteren Verfahren auch weiterhin aufmerksam begleiten. Mehr ...

Bebauungsplanverfahren "Brunnenrain“ und „Neue Äcker Änderung II“ – 1. Änderung, Haigerloch-Owingen (29.02.2016)
Durch die Änderung des Bebauungsplans soll die zusätzliche Wohnbebauung im Bereich einer seither für eine künftige Straßenanbindung ausgewiesenen öffentlichen Grünfläche ermöglicht werden. (...) Aus diesem Grund erheben wir gegen die Änderungsplanung keine Einwände. Mehr ...

Flurneuordnung Geislingen-Erlaheim (Ortslage II), Zollernalbkreis (10.02.2016)
Das Verfahren wird ausdrücklich begrüßt, schafft es doch die Möglichkeit, durch Bodenordnungsmaßnahmen den zahlreichen innerörtlichen Häuserleerstand wieder einer sinnvollen Sanierung bzw. Bebauung zuzuführen und damit den Offenlandbereich zu schonen. Mehr ...

- 2015 -

Flächennutzungsplan Oberes Schlichemtal, 8. Änderung (12.11.2015)
Wie bereits in unserer Stellungnahme vom 24.12.2013 ausgeführt, wird die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes begrüßt, da sie einen Überblick verschafft, was in den letzten Jahren vor allem an geplanten Siedlungsflächen von rechtskräftigen Bebauungsplänen festgeschrieben wurde. Allerdings wird bemängelt, dass die vorgegebene Reihenfolge Flächennutzungsplan zu Bebauungsplan nicht eingehalten wird und somit die Bebauungspläne der Beliebigkeit unterliegen. Mehr ...

1. Änderung des Regionalplans Neckar-Alb 2013 - Entwurf 2015 (28.10.2015)
Zusammenfassend bleibt dem AK Zollernalb die Feststellung, dass der den Plettenberg betreffende Teil des Umweltberichts so starke Mängel mit eindeutig falscher Bewertung der Eingriffe aufweist, dass aufgrund dessen eine abschließende Entscheidung über die Überführung des Vorranggebiets in ein Abbaugebiet nicht möglich erscheint. Ohne eine Bewertung anhand aktualisierter Unterlagen halten wir eine Beschlussfassung des Regionalverbandes zum jetzigen Zeitpunkt auch rechtlich für bedenklich. Mehr ...

Geplante Flurneuordnung Geislingen-Erlaheim (Ortslage II), Zollernalbkreis (27.10.2015)
Wir schließen uns der Auffassung der Unteren Naturschutzbehörde des Zollernalbkreises an und halten eine Aufstellung der Allgemeinen Leitsätze über die zu berücksichtigenden Belange und die voraussichtlich zu verwirklichenden Maßnahmen und Ziele des Naturschutzes, der Landschaftspflege und der Erholungsvorsorge gemäß VwV Flurneuordnung und Naturschutz für nicht erforderlich, da es ... Mehr ...

Bebauungsplan "Pfarrstraße/Hochholzstraße", Balingen-Zillhausen (27.10.2015)
Es wird begrüßt, dass Balingen in Zillhausen die Möglichkeit wahrnimmt, Industrie-, Gewerbe- und Wohnbrachen zu hoffentlich attraktiven Wohnbereichen zu entwickeln und dabei intelligente und behutsame, am Ortschaftsbild orientierte Lösungen anbietet. Dadurch wird der Landschaftsverbrauch eingeschränkt ... Mehr ...

Bebauungsplan Gewerbegebiet "Vogelherd Nord II", Winterlingen (03.10.2015)
Zunächst ist bedauerlich, dass wider alle politischen Willensäußerungen eine Flächeninanspruchnahme von 2,8 ha geplant ist. Wir müssen davon ausgehen, dass dieser Flächenverbrauch tatsächlich durch entsprechende Nachfrage nach Gewerbeflächen gerechtfertigt ist. Da diese Fläche größer ist als im FNP ausgewiesen, sehen wir eine "automatische" Entwicklung aus dem FNP nicht gegeben und fordern daher die Einsparung der übersteigenden Fläche an anderer Stelle. Mehr ...

Skilift und geplanter Bikepark Burladingen - ein "Lehrstück" in Sachen Salamitaktik (21.09.2015)
Wir sind zum Entschluss gekommen, die ganzen Vorgänge um die Wiedereröffnung des Burladinger Skilifts usw. zu dokumentieren. Nicht vollständig, aber nach Möglichkeit nachvollziehbar und anschaulich. Hoffentlich kein Lehrstück in Sachen "Frechheit siegt!". Mehr ...

Geplante Vesperhütten an den Premium-Wanderwegen - hier: Zielabweichungsverfahren (18.08.2015)
Als Vorbemerkung ist die Äußerung erlaubt, dass der Umfang des Erläuterungsberichtes und die oftmaligen Wiederholungen die Argumente und Gesichtspunkte nicht realistischen und glaubhafter macht, sondern eher ermüdend und abgegriffen. Mehr ...

Linde auf Straßendreieck Untere Kirchstraße/Untere Böhrstraße in Schömberg-Schörzingen (29.07.2015)
Das Naturschutzbüro Zollernalb unterstützt die Erhaltung einer Linde, die dem Straßenverkehr zum Opfer fallen soll. Lesen Sie hier weiter: LRA_Linde-Schörzingen_150729.pdf

Einrichten einer Downhillstrecke für Mountainbikes am Burladinger Skilift (30.06.2015)
Es ist zu begrüßen, dass der Antragsteller hier zum ersten Mal Unterlagen vorlegt, mit denen er eine Maßnahme vor deren Durchführung beantragt. Festzustellen ist allerdings, dass nach wie vor kein Gesamtkonzept vorgelegt wird, aus dem die gesamten denkbaren Eingriffe in Landschaft und Naturhaushalt ersichtlich sind. Nur auf diese Weise könnte nach Auffassung des LNV-Arbeitskreises sichergestellt werden, dass eine korrekte Gesamtbewertung ermöglicht und ein erforderlicher Naturschutzausgleich in qualitativer und quantitativer Hinsicht ermittelt wird. Hierzu bedarf es nach unserer Auffassung einer planungsrechtlichen Entscheidung der Stadt Burladingen für die gesamte Anlage. Nur auf diese Weise kann eine Festlegung des Umfangs und der Grenzen des Gesamtprojektes gezogen werden. Mehr ...

1. Änderung des Flächennutzungsplanes der Verwaltungsgemeinschaft Meßstetten-Nusplingen-Obernheim (09.04.2015)
Nach laienhafter Auffassung soll der Flächennutzungsplan als erster Teil der Bauleitplanung die Absichten und Perspektiven der Gemeinden bzw. einer Verwaltungsgemeinschaft als Trägerin der Planungshoheit aufzeigen und den Trägern öffentlicher Belange die Möglichkeit geben, dazu Stellung zu nehmen.
Die vorliegende 1. Änderung des genannten Flächennutzungsplanes hat dagegen mehrheitlich Planungen und Änderungen zum Inhalt, die bereits genehmigt sind, also lediglich eingefangen wurden und nicht mehr kritisch gewürdigt werden können. Mehr ...

Bebauungsplanverfahren "Auf Hirschen - 1. Änderung“, Haigerloch-Gruol (20.02.2015)
Die geplanten Maßnahmen führen nach den Angaben in den Unterlagen nicht zu zusätzlichen Eingriffen in den Naturhaushalt. Mit dem nun nachgelieferten Fachbeitrag „Vögel“ wird darüber hinaus die Planung jetzt auch formal den Regeln anerkannter planerischer Praxis entsprechend umgesetzt. (...) Aus diesem Grund erheben wir gegen die Änderungsplanung keine Einwände. Mehr ...

Renaturierung der Schlichem in Dautmergen (11.02.2015)
Die ersten Entwürfe hatten wir rundweg abgelehnt - die Eingriffe in die Natur durch die Anlage eines 08/15-Profils wären immens gewesen. In mehreren Gesprächen konnten wir unsere Vorstellung erläutern, wonach eine Renaturierung auf einen deutlichen Gewinn für die Natur abzielen muss. Was am Ende dabei herausgekommen ist, haben wir nun geprüft und zusammengestellt. Eine kurze Gegenüberstellung finden Sie hier: http://www.naturschutz-zollernalb.de/download/Schlichem-Renaturierung2014-15.pdf

 

 

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